Minäon vom 4. Dezember
Hl. Mönch Johannes von Damaskus 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 8. ( nach: Wie sollen wir euch nennen )
Wie sollen wir dich nennen, о Heiliger? / Ioannes, den Theologen, / oder David, den Meloden? / Harfe, die den Geist in sich trägt, / oder Flöte des Hirten? / Dem Gehör und dem Sinne spendest du Süßigkeit. / Du erfreuest die Scharen der Kirche. / Du erleuchtest die Enden / mit honigfließenden Reden. // Bitte, dass errettet werden unsere Seelen.
Wie soll ich dich nennen, Ioannes, / du Gottbegeisterter mit der süßen Rede, / du Stern überaus leuchtend, / dessen Auge war getroffen / durch den Schein der Dreiheit? / Eingetaucht in das Dunkel des Geistes Gottes, / wurdest du in das Unsagbare eingeweiht. / Wie Moses hast du dargelegt / die wunderbare Sprache voll Wohllaut. // Bitte, dass errettet werden unsere Seelen.
Wie soll ich dich nennen, Besungener? * Einen lichttragenden Leuchter, einen ruhmvollen Lehrer, * einen Liturgen oder Seher der Mysterien Gottes, * ein Gestirn, das da ziert die Kirchen, * eine Lampe, die leuchtet denen im Dunkel, * ein Instrument wohltönenden Klanges, * eine wunderbar schallende Posaune? * Bitte, dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 6.
Ehre: O frommer Vater, / über die ganze Erde ist ergangen / der Schall deiner rechten Taten, / für die du in den Himmeln hast gefunden / den Lohn deiner Mühen. / Die Schlachtreihen der Dämonen / hast du ins Verderben gestürzt, / bist beigetreten den Ordnungen der Engel, / deren Leben du nachgeahmt ohne Tadel. / Da du freien Zugang zu Christus Gott besitzest, // erflehe unseren Seelen den Frieden.
( Theotokion )
Jetzt, Theotokion: Gottesgebärerin, / du bist der wahre Weinstock, / der hervorspießen ließ die Frucht des Lebens. / Dich flehen wir an: / Bitte, о Herrin, mit den Aposteln und allen Heiligen, // dass Erbarmen finden unsere Seelen.
Stichiren zur Stichovna
Ton 8. ( nach: O des unfassbaren Wunders )
Vater Ioánnes, Allweiser, * du hast in die Kirche Christi * Glanz getragen durch Lieder, * da du sangest in Gottbegeisterung, Allgerühmter, * durch die Wirkkraft, o Vater, des Geistes * und deine Harfe brachtest zum Klingen, * so wie David voller Wohllaut die seine. * Du hast sie erschallen lassen in gotterfüllten Gesängen * und so alle bezaubert.
Selig der Mann, der fürchtet den Herrn; * er wird großes Gefallen haben an seinen Geboten. (Ps 111,1)
Vater Ioánnes, Gepriesener, * du hast dich zurückgezogen * von weltlicher Unruhe und Wirrnis * und deinen Lauf genommen, Allweiser, in der Stille Christi. * Durch dein gatterfülltes Schauen und Wirken * hast du wahrhaftig allglückselige Erleuchtungen * in reichem Maße klar empfangen und mitgeteilt den Gläubigen * im Glänze, du Hochseliger, * eines gottwürdigen Lebens.
Kostbar ist vor dem Herrn * der Tod seines Frommen. (Ps 115,6)
Kommt, ihr Erdgeborenen, in Liedern * lasset des frommen Ioannes * heilige und erhabene Feier * uns heute in rechtem Glauben besingen. * Denn er wurde wahrhaftig gewürdigt * das Licht der göttlichen Erleuchtung zu empfangen. * O deines unsagbaren Erbarmens, o Herr, * durch das wir gelernt haben, dich zu preisen, * den überaus Guten!
Ton 6.
Ehre: O frommer Vater, * über die ganze Erde ist ergangen * der Schall deiner rechten Taten, * für die du in den Himmeln hast gefunden * den Lohn deiner Mühen. * Die Schlachtreihen der Dämonen * hast du ins Verderben gestürzt, * bist beigetreten den Ordnungen der Engel, * deren Leben du nachgeahmt ohne Tadel. * Da du freien Zugang zu Christus Gott besitzest, * erflehe unsern Seelen den Frieden.
Jetzt, Theotokion: Gottesgebärerin, * du bist der wahre Weinstock, *der hervorsprießen ließ die Frucht des Lebens. * Dich flehen wir an: Bitte, Gebieterin, * mit den Aposteln und allen Heiligen, * dass Erbarmen finden unsere Seelen.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD, Thomas Brodehl und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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