Orthodoxe Gottesdienste
Übersetzer Priorisierung:

Minäon vom 20. November

Vorfeier des Einzugs der Gottesmutter in den Tempel sechs

- Zur Vesper -

Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 1. ( nach: Der himmlischen Ordnungen )
Jungfrauen, Lampen in den Händen, glanzvoll bahnen * der steten Jungfrau den Weg und prophezeien wahrhaftig * das Künftige im Geiste. * Denn die Gottesgebärerin ist Gottes Tempel. * Zum Tempel wird sie deshalb aus der Kindheit * mit jungfräulicher Anmut geleitet.
Als ruhmvolle Frucht heiliger Verheißung * ward die Gottesgebärerin der Welt wahrhaftig erwiesen, * über alles erhoben. * Sie wird fromm in Gottes Haus geleitet * und erfüllt so das Gelübde der Eltern, * behütet vom Heiligen Geiste.
Durch Brot vom Himmel getreulich, o Jungfrau, genährt * im Tempel des Herrn, hast du der Welt geboren * als Brot des Lebens den Logos. * Als sein erwählter und allmakelloser Tempel * wurdest im voraus du geheimnishaft umworben vom Geiste * und angetraut Gott dem Vater.
Ton 4.
Jetzt, Theotokion: Heute wird dargebracht in des Herren Tempel * der gottumfassende Tempel, die Gottesgebärerin, * und Zacharias nimmt sie entgegen. * Heute prangt im Schmuck das Allerheiligste, * und der Chor der Engel feiert auf geheimnishafte Weise. * Mit ihnen halten heut auch wir ein Fest * und rufen aus mit Gabriel: * Sei gegrüßt, du Begnadete, * der Herr ist mit dir, * er, der bereithält das große Erbarmen.
Stichiren zur Stichovna
Ton 4.
Jetzt, Theotokion: Kommt, all ihr Gläubigen, * die einzig Tadellose lasset uns rühmen, * die von den Propheten ward vorherverkündet * und in den Tempel eingeführt, * die vor den Äonen vorherbestimmte Mutter * und in den letzten Zeiten erzeigte Gottesgebärerin. * O Herr, auf ihre Bitten * gewähr uns deinen Frieden * und das große Erbarmen.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.

- Zur Liturgie -

D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Beginn der Liturgie in der Osterzeit

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


Vorheriger GottesdienstNächster Gottesdienst
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
Wir freuen uns über Hinweise auf Fehler in den Texten und Abfolgen: verein@orthodoxinfo.de
Kontakt und Impressum: www.orthodoxinfo.de
Copyright: die Texte dürfen nicht zu gewerblichen Zwecken verwendet werden.