Orthodoxe Gottesdienste
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Minäon vom 23. November

Nachfest der Einführung der Gottesmutter Maria in den Tempel sechs

- Zur Vesper -

Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 8. ( nach: O des unfassbaren Wunders; aus der Vesper des 22. November )
O des unfassbaren Wunders! * Im voraus wird hingedeutet * auf das unsagbare Künftige, * das Geistige heute in sichtbaren Zeichen. * Denn die soll erstrahlen lassen der Welt das göttliche Licht * wird wie eine Braut eingeführt in den gotterfüllten Tempel. * Sie lasst uns lobpreisen als den Tempel der Gottheit, * den wunderbaren, heiligen, lichtvoll auf immer * Christi, des Spenders des Lichtes.
( nach: O des unfassbaren Wunders; aus der Vesper des 22. November )
Die Erstlingsfrucht wahrhaft wohlgefällig * bringt Joachim, der Weise, * zusammen dar mit Anna * dem. der geruhte, ihnen diese göttliche Frucht zu schenken, * die Gottesmagd und Jungfrau Maria fürwahr, * durch deren Leid die Schuld wird hinweggenommen. * Sie lasst uns besingen fromm in Freude, * da sie zur Ursache der Freude * der ganzen Welt ist geworden.
( nach: O des unfassbaren Wunders; aus der Vesper des 22. November )
Auf, wir wollen mystisch uns versammeln * und uns nun in Bewegung setzen, * die Lampen des Glaubens in Händen, * um Glanz dem Einherschreiten der Jungfrau zu geben. * Denn es zieht ein in den Tempel Gottes in Herrlichkeit, * die da verlobt ist in Wahrheit dem Geiste. * Ihre liebliche Feier lasst uns begehen * gottwürdig, da unsere Freude wir finden * an ihrem Einzug.
Ton 4.
Jetzt, Theotokion: Kommt, all ihr Gläubigen, * die einzig Tadellose lasset uns rühmen, * die von den Propheten ward vorherverkündet * und in den Tempel eingeführt, * die vor den Äonen vorherbestimmte Mutter * und in den letzten Zeiten erzeigte Gottesgebärerin. * O Herr, auf ihre Bitten * gewähr uns deinen Frieden * und das große Erbarmen.
Stichiren zur Litia
Ton 8. ( Theotokion der Stichovna vom 24. November )
Jetzt, Theotokion: David hat über dich geweissagt, * da er, o Reine voraus hat gesehn * das weihevolle Geschehen * deines Einzugs in den Tempel. * Darum feiern heute die Enden der Erde * und preisen dich, du Allbesungene. * Denn die du Jungfrau warst vor dem Gebärerin * und auch nach dem Gebärerin bist unversehrt geblieben, * du Mutter des Wortes des Lebens, * ziehst heute ein in den Tempel. * Zacharias empfindet große Freude, * da er dich, o Herrin, entgegennimmt. * Das Allerheiligste aber bricht in Jubel aus, * da es dich aufnimmt, du Nährerin des Lebens. * So rufen auch wir dir zu in Gesängen: * Bitte für uns bei deinem Sohne * und unserem Gotte, * dass uns geschenkt werde das große Erbarmen.
Stichiren zur Stichovna
Ton 1. ( nach: Der himmlischen Ordnungen )
Es werden zugeführt werden, spricht der Gottesahne David, * dem König Jungfrauen im Tempel * des Herren hinter dir drein, o Jungfrau, * mit strahlenden Lampen im Tanze * und werden ins Heiligtum dich bringen, o Reine, * als heilige Lade Gottes.
Es werden zugeführt werden dem König Jungfrauen hinter ihr drein; * die ihr nahestehn, werden dir zugeführt werden. (Ps 44,15)
Bunte Blumen lasst uns gleichsam pflücken * auf geistigen Wiesen und die Kränze * aus Lobesworten des Geistes * voll Freude flechten der Jungfrau * und sie ihr darbringen auf würdige Weise * zur Nachfeier als Gabe.
Sie werden zugeführt werden in Freude und Frohlocken, * sie werden zugeführt werden in den Tempel des Königs. (Ps 44,16)
Die Pforte soll sich öffnen des gotterfüllten Tempels * und Einlass gewähren der himmlischen Pforte. * Zum Feste soll sich versammeln * die Natur der Sterblichen, und tanzen sollen die Engel, * um gemeinsam mit uns zu feiern im Glanze * den Einzug der Gottesmutter.
Ton 5. ( von Leon Maistor )
Jetzt, Theotokion: Aufgeleuchtet ist ein Tag der Freude * und ein Fest würdig allen Ruhmes. * Denn heute wird in den heiligen Tempel gebracht * die Jungfrau vor dem Gebären, * die auch nach dem Gebären ist Jungfrau geblieben. * Es freut sich der greise Zacharias, * der Vater des Vorläufers, und ruft voll Freude: * Genaht hat sich die Hilfe der Betrübten * dem heiligen Tempel als die Heilige, * um sich weihen zu lassen zur Behausung des Allherrschers. * Es freue sich der Vorvater Ioachim, und Anna juble, * denn sie haben Gott dargebracht als dreijährige Färse * die Gebieterin ganz ohne Tadel. * Ihr Mütter, tanzet. * Denn geöffnet hat uns das Reich der Himmel * die vorherbestimmte Fürstin über alles. * Freut euch, ihr Völker, und jubelt.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.

- Zur Liturgie -

D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Beginn der Liturgie in der Osterzeit

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Prokimenon zur Liturgie
Ton 3.
Hochpreiset meine Seele den Herrn, // und mein Geist frohlocket über Gott, meinen Erretter.
Vers: Denn hingeblickt hat er auf die Niedrigkeit seiner Magd; siehe nämlich, von nun an werden mich seligpreisen alle Geschlechter.
Alleluïa zur Liturgie
Ton 8.
Höre, Tochter, und sieh und neige dein Ohr.
Vers: Dein Angesicht werden die Reichen des Volkes anflehen.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
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