Weihe der Palmen und Weiden
Der Priester weihräuchert die Palmen- und Weidenzweige.
D: Lasst uns beten zum Herrn.
Ch: Herr, erbarme Dich.
P: O Herr, unser Gott, der Du thronest auf den Cherubim, Du hast wieder aufgerichtet Deine Herrschaft und hast Deinen Sohn gesandt, damit Er durch Sein Kreuz, Sein Grab und Seine Auferstehung die Welt erlöse. Als Er nun heute zu Seinem freiwilligen Leiden in Jerusalem einzog, ging Ihm das Volk, das in der Dunkelheit und im Schatten des Todes saß, entgegen, und als Sinnbilder des Sieges trug es Zweige von Bäumen und Palmen, um im Voraus die Auferstehung zu verkünden. Du Selbst, o Gebieter, bewahre und erhalte uns, die wir, ihrem Beispiel folgend, am Vorabend dieses Festes Palmen und Zweige in unseren Händen tragen, und wie die Volksmenge und die Kinder Dir „Hosanna“ zurufen. So mögen wir unter Hymnen und geistlichen Liedern gelangen zur lebenspendenen Auferstehung am dritten Tag: durch unseren Herrn Jesus Christus, mit dem Du gesegnet bist, samt Deinem allheiligen guten und lebenspendenen Geiste, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Dann besprengt der Priester die Palmen mit Weihwasser, wobei er dreimal spricht:
P: Diese Palmen werden gesegnet durch die Besprengung mit diesem hl. Wasser: im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen.
Nach der Satzung wird die Weihe durch das Weihrächern und das Gebet vollzogen. In der Praxis werden die Zweige jedoch auch mit Weihwasser besprengt.
Bei der anschließenden Ölsalbung verteilt der Priester die Zweige an alle Anwesenden.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Erpriester Peter Plank, Pater Kilian Kirchhoff, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.