Triodion. Butterwoche. Mittwoch.
- Zur Vesper -
Stichiren zur Stichovna
Ton 1. ( Idiomelon )
In überquellender Freude, ihr Gläubigen, lasst uns aufnehmen die gottgegebene Botschaft der Fasten wie die Niniviten einstmals, wie später die Huren und Zöllner des Johannes Aufruf zur Reue. Durch Enthaltsamkeit lasst uns bereit sein zur Teilnahme am Herrenmahle auf Sion. Durch Tränen lasst uns rein werden für die göttliche Waschung auf Sion. Flehen lasst uns, dort des Paschavorbilds Vollendung zu sehen, die Lehre der Wahrheit. Vorbereiten wollen wir uns auf die Verehrung des Kreuzes, der Auferstehung Christi, des Gottes, lasst uns rufen zu ihm: Lass unsre Hoffnung nicht zuschanden werden, Menschenfreund.
Zu dir habe ich erhoben meine Augen, der du wohnest im Himmel...
( Idiomelon )
In überquellender Freude, ihr Gläubigen, lasst uns aufnehmen die gottgegebene Botschaft der Fasten wie die Niniviten einstmals, wie später die Huren und Zöllner des Johannes Aufruf zur Reue. Durch Enthaltsamkeit lasst uns bereit sein zur Teilnahme am Herrenmahle auf Sion. Durch Tränen lasst uns rein werden für die göttliche Waschung auf Sion. Flehen lasst uns, dort des Paschavorbilds Vollendung zu sehen, die Lehre der Wahrheit. Vorbereiten wollen wir uns auf die Verehrung des Kreuzes, der Auferstehung Christi, des Gottes, lasst uns rufen zu ihm: Lass unsre Hoffnung nicht zuschanden werden, Menschenfreund.
Erbarme dich unser, Herr, erbarme dich unser...
( Martyrikon )
O, eurer herrlichen Mühen, ihr Heiligen. Ihr gabt dahin euer Blut, und euer Erbe wurden die Himmel. Kurz nur war eure Prüfung, ewig frohlocket ihr nun. Wahrlich, herrlich ist euer Tausch. Denn die Vergängnis ließest ihr zurück, unvergängliche Güter erhieltet ihr wieder. Und mit den Engeln tanzt ihr im Chor, preist ohne Ende die Dreiheit in gleicher Natur.
( Stavrotheotokion, nach dem Modell "Allgerühmte Martyrer..." )
Jetzt, Theotokion: Als einst die Jungfrau, die Reine, am Kreuzesholz sah, den sie doch aus jungfräulichem Schoße geboren, und die Wunde nicht mehr tragen konnte, die ihrem Herzen geschlagen, ließ die Not sie sagen: Wie hängst du, der durch seinen Wink die ganze Schöpfung beherrscht, verurteilt am Kreuz? Nur, um die Menschheit zu retten.
Sedalen 2
Ton 2. ( Kathisma nach dem zweiten Abschnitt der Psalmodie, nach dem Modell "Du bist des Erbarmens..." )
Im Frieden lasst uns Arme durchlaufen der Fasten Reinigungszeit in deiner unsagbaren Menschenfreundlichkeit, Christus, o Gott. Des Feindes Tücke mach zunichte. Durch dein Kreuz, Herr, rette alle, der du allein der Herzen Geheimnisse kennst.
Ehre...
( Nach dem Modell "Du bist des Erbarmens..." )
Im Frieden lasst uns Arme durchlaufen der Fasten Reinigungszeit in deiner unsagbaren Menschenfreundlichkeit, Christus, o Gott. Des Feindes Tücke mach zunichte. Durch dein Kreuz, Herr, rette alle, der du allein der Herzen Geheimnisse kennst.
( Stavrotheotokion, nach dem Modell "Du bist des Erbarmens..." )
Da neben deinem Kreuze stand, die dich jungfräulich gebar, und nicht ansehen konnte, wie du ungerecht littest, wehklagte, weinte sie. Sie schrie zu dir hinauf: Wie leidest du, der du leidlos bist von Natur, o süßester Jesus. Ich preise deine erhabene Güte in Hymnen.
Ode 1
Kanon des Andreas von Kreta, Ton 4.
Irmos: Singen will ich dir, o Herr, mein Gott, weil du das Volk aus der Ägypter Knechtschaft herausgeführt, weil du die Wagen Pharaos und seine Macht versenkt hast.
Es fastet wie ein Mensch der Herr, uns zum Vorbild. Er überwindet den Versucher, auf unsere Lage deutend, indem er uns die Grenzen vorzeichnet.
Moses, der Herrliche, ward auf dem Sinai ob seiner Mäßigung gewürdigt, mit Gott von Angesicht zu Angesicht zu reden. Ihm lasst, Gläubige, uns nachfolgen.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Habe Erbarmen, Herr, mit deinem Volk und schaue her, o Gott, mit deinem Gnadenblick. Mit deiner übergroßen Güte schau auf alle nieder.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Zu dir, Gottesmutter, laufen wir alle als zu unserer sicheren Beschirmerin, zur Bitte dich bewegend, deine Herde zu befreien von jeglicher Gefahr.
Ode 3
Kanon des Andreas von Kreta, Ton 4.
Irmos: Im Herrn, meinem Gott, ward stark mein Herz. Darum haben die Schwachen sich mit Macht umgürtet.
Der wunderbare Enoch ward ob seiner Mäßigung hinweggenommen von der Erde. Ihm lasst uns nacheifern, damit wir uns aus der Verderbnis zum Leben erheben.
Durch Flehen und Fasten lasst uns den Erlöser gnädig stimmen. Denn Freude hat der Schöpfer an der Reue der Geschöpfe.
Mach, Seele, dich bereit und reinige dich vor Christi Leiden, dass du bei seiner Auferstehung im Geist mit ihm das Fest feiern kannst.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Gott hast du geboren. Leg Fürbitte ein für uns ohne Ende. Denn zu dir, Gottesmutter, fliehen wir Sünder.
Triodion des Joseph, Ton 2.
Ausgestreckt hast du an deinem Kreuz die Hände. Durch deinen Tod hast du den Fluch getötet, die Menschen durch dein Leid zum Leben auferweckt. Darum preisen wir dein heiliges Kreuz in Hymnen, Jesus, Menschenfreund, du unser Gott.
Durch die Frucht vom Baume wurden wir getötet. Durch deinen Kreuzesbaum erhielten wir das Leben. Ihn also führen wir dir als Vermittler vor. Gnade und Erbarmen sende uns hernieder, gnädiger Gebieter, reich an Güte.
Geöffnet sind die Vorhallen der Fasten. Vor uns liegt die Rennbahn der Enthaltung. Mit glühender Begierde lasst uns aufbrechen, um das gottgegebene Geschenk in Empfang zu nehmen, das weit vertreibt der Sünden Brand.
Der Fasten selige Zeit, die der Reue Strahlen glänzen lässt, stieg herauf. Wetteifernd lasst mit ihnen uns befassen, abschütteln alle des Leichtsinns ach so tiefe Finsternis, lasst uns frohlocken.
Die Fasten lasst uns gern heilig halten. Lasst uns verkünden die Enthaltung von den Leidenschaften. Lasst uns unter Tränen zum Herrn rufen: Gib uns, o Herr, die Gnade, die uns behilflich ist, deinen Willen, o Erbarmungsreicher, zu erfüllen.
Der Fasten Gabe lasst uns empfangen. Lasst uns den preisen, der sie zum Heil gibt. Lasst uns unter Mühen mit ihr schaffen, damit wir Vergebung unserer Sünden aus des Bildners Hand empfangen.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Zur Ruhe bring den Aufruhr meiner Leidenschaften. Und mache heil die Wunden meiner Seele. Weck mich auf aus des Leichtsinns Schlaf durch deine Mittlerschaft, durch deinen Beistand, allheilige Herrin, Mutter, Jungfrau du.
zweites anonymes Triodion, Ton 2.
Als du freiwillig, Heiland, dich am Kreuz erhöhen ließest, geriet ins Beben alle Erdenschöpfung, und des Tempels Vorhang riss entzwei.
Geschlagen warst du an das Kreuz, mein Jesus, um meinetwillen. Durchbohren ließest du, Guter, die Seite. Darum ehre ich gläubig deine Gottesmacht.
Zur Erde beuge ich mein Knie. Den Vater ehre ich, den Sohn preise ich, den Geist besinge ich, die Macht mit einem Willen, doch in drei Personen.
Unbegreiflich ist, Heilige, deiner Mutterschaft Mysterium. Denn unerkannt von einem Mann gebierst du, o Maria, Gott und bleibst unversehrt.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Der Fasten Zeit heilige, Christus, durch deine Macht. Errette uns alle aus des Feindes Schlingen, die wir dir Ehre erzeigen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Unfruchtbar ist mein Geist. O Gott, des Guten Pfleger, der Tugenden Heger, lass Frucht mich tragen in deinem Erbarmen.
Ode 4
Kanon des Andreas von Kreta, Ton 4.
Irmos: Vernommen habe ich deine Kunde und geriet in Furcht. Betrachtet habe ich deine Werke, staunte über sie, o Herr.
Abraham nahm durch Tugend und durch Gastfreundschaft die Dreiheit auf, die in Gestalt von Engeln bei ihm wohnte.
Unangefochtener Reichtum ist die Gabe der Enthaltung. Wer reich an ihr wird, des ganzer Reichtum wird die Gottheit sein.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Wohlan, o, lasst uns weinen, mit dem Wort vereint, und lasst uns gläubig rufen: O Gott, Erbarmen habe mit uns, die viel gefehlt.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Makellose Mutter, gebenedeite, reine Jungfrau. Zu deinem Kinde, unserem Gott, flehe für die Welt.
Ode 5
Kanon des Andreas von Kreta, Ton 4.
Irmos: Aufgehen ließest du das Licht, erleuchtetest die Finsternis, erscheinen ließest du den Tag. Ehre sei dir, Ehre sei dir, Jesus, Gottes Sohn.
Als Moses einst auf dem Berge Sinai gefastet hatte, da durfte er Gott schauen. Und Elias ward hinaufgetragen in einem Feuerwagen.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Ob seines Fastens bekam der weise Isaias einst jene glühende Kohle zu kosten, die ihm mit einer Zange gereicht ward, da er mit seinen Lippen sie berührte. Gefastet haben einst Daniel und die drei Jünglinge zugleich mit ihm. Und der Löwen Rachen haben sie geschlossen, die Feuersglut verachtet.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Gottesmutter, Reine, die du in deinem Schoße Gott getragen, unversehrt bleibend, behüte deine Herde, bewahre sie vor Wunden.
Ode 6
Kanon des Andreas von Kreta, Ton 4.
Irmos: Wie du Jonas, den Propheten, erlöstest, Christus, unser Gott, so führ auch mich heraus aus dem Abgrund der Sünden und rette mich, du einziger Menschenfreund.
Den Jonas hielt das heilige Fasten einst am Leben in dem Schlund des Hais. So lasst uns denn von Herzen fasten, lasst uns entfliehen dem höllischen Verderben.
Die Niniviten haben einst Gottes Zorn durch heiße Reue und durch Liebe umgewandelt. Lasst uns alle jetzt in Liebe ihnen nacheifern.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Die kommenden Fasten laden uns zur Reue ein. Mit Sehnsucht lasst uns jetzt eilen. Lasst uns erkennen, welch eine Gabe die Enthaltung ist.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Auf unsagbare Weise hast du den Welterlöser, Christus, Gott, geboren. Höre nicht auf, zu ihm zu flehen, er möge die ganze Sippe derer retten, die dich in Hymnen preisen.
Ode 7
Kanon des Andreas von Kreta, Ton 4.
Irmos: Gott der Väter, wir bitten dich, lass uns nicht zuschanden werden, Menschenfreund. Nein, handle du an uns nach deiner Huld.
Auch uns lasst so wie jener Daniel werden, der einst die Löwen in der Grube, die mit ihren Zähnen knirschten, durch sein Fasten zähmte.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Die drei Jünglinge lasst uns in Furcht nachahmen, damit auch wir der Hölle Glut entrinnen wie sie der Glut von Babylon.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Fasten wollen auch wir mit reinem Herzen und heiligen den Leib und gänzlich Gott den ganzen Geist weihen. Jungfrau, Mutter, Reine, zu ihm, der aus dir im Fleische geboren ward, dem Wort vor Ewigkeit, fleh immerfort für unserer Seelen Heil.
Ode 8
Kanon des Andreas von Kreta, Ton 4.
Irmos: Den König Christus haben einmütig bekannt die gefangenen Jünglinge im Feuerofen. Mit lauter Stimme riefen sie: All ihr Werke des Herrn, rühmt den Herrn in alle Äonen.
Gefastet hat einst Joseph, hat geflohen den Umgang mit dem sittenlosen Weib und hat zum Lohn das Reich erlangt. Darum lasst auch uns fastend die Flammenpfeile des Feindes Belial auslöschen.
Durch Fasten hat David einst über den Fremdling den Sieg erfochten und das Reich gefunden. So lasst auch uns den Sieg erringen über unsere Feinde durch Enthaltung und Kronen holen uns beim Herrn.
Festhalten lasst auch uns an ihren Tugenden: Jobs Mannessinn und Jakobs Einfalt und dem Glauben Abrahams, an Josephs Reinheit und Davids Heldentaten.
Den König Christus, den uns Maria, die Jungfrau, geboren hat, nach dessen Geburt sie reine Jungfrau blieb: All ihr Werke des Herrn, rühmt den Herrn in alle Äonen.
Triodion des Joseph, Ton 2.
In Kreuzesform erhob Moses die Hände auf dem Berge, hat so die Feinde abgewandt. Du aber, Heiland, hast am Kreuz die Hände ausgestreckt und tot die unheilbringende Gewaltherrschaft des Hades hingestreckt.
Mit Nägeln an das Kreuz geheftet, durchbohrt in deiner Seite, Christus, mein Erlöser, hast du die Erdgeborenen vom Fluch befreit, sie der ewigen Wonne teilhaft gemacht. Darum preisen wir deine Menschengüte.
Die Zeit der Fasten steigt herauf. Geistig bringt sie Licht der Seele Sinn, treibt weit von hinnen der Leidenschaften Dunkelheit. Darum lasst sie uns von Herzen grüßen, lasst Christus uns erheben.
Das Fasten tötet der Seele unheilvolle Leidenschaften, todbringende Gelüste. Es bringt in Wahrheit der Herzen Regungen und Triebe zur Ruhe. So lasst uns gläubig denn und freudig es erwarten.
Den gegenwärtigen heiligen Tag erkennen wir nicht als der Fasten Anbeginn. Doch lasst ihn uns mit klarem Sinne ehren. Wohlan, den Eingang wollen wir ihn nennen, den Eintritt in der Fasten Vorhof.
So laden die herrlichen Fasten durch das Vorspiel im Voraus schon läuternder Gnaden die von Gott geliebte Seele ein, wie an Stufen, wie an eine Leiter gelehnt an diesem heutigen Tag.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Öffne uns, die wir bei dir anpochen, dein Erbarmen anrufen, du schnelle und sichere Zuflucht der Menschen in allem, o Jungfrau, Hilfe du, zuverlässige Schützerin du, der Bedrängten.
zweites anonymes Triodion, Ton 2.
Irmos: O Kreuz, der Gläubigen Hoffen, der Könige Waffe, der Priester Ruhm, der Mönche Kraft, mit deiner Stärke errette alle, die rühmend dir singen in die Äonen.
Erhöht warst du am Kreuz, du aller Herr. Adam samt Eva riefst du wieder zurück und führtest, Christus, Heiland, ins Paradies hinein, die dich in Hymnen preisen.
Christus, als du freiwillig dich am Kreuz erhöhen ließest, da verhüllten vor Entsetzen sich der Sonne Strahlen, und der Tag entschwand. Darum hat der Räuber dich als Gott bekannt.
Wir segnen den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Triadikon: An dem Sohn, der gleich dem Vater ist, dem Heiligen Geiste, halten wir im Glauben fest und an der Heiligen Dreiheit, die im Glauben wir verehren, indem wir des Arius Lehren stets verachten.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Wie soll ich dich in Hymnen preisen, wie es sich ziemt, Gottesmutter du und Jungfrau? Da mich der übelriechenden Verfehlung Finsternis umhüllt. Wohlan denn, Überheilige, verzeihe mir des dürftigen Gesanges kühnes Wort.
Wir loben, segnen und beten an den Herrn; wir besingen ihn in Hymnen und hocherheben ihn in Ewigkeit.
Ode 9
Kanon des Andreas von Kreta, Ton 4.
Irmos: Ihn, der im Dornbusch dem Moses einst das Wunder der Jungfrau auf dem Sinaiberge im Bilde zeigte, ihn rühmt, preist und erhebt in alle Äonen.
Wir erheben alle deine Menschenfreundlichkeit, Christus, unser Erretter, deiner Knechte Ruhm, der Gläubigen Krone, der du erhoben das Andenken derer, die dich geboren.
Moses spaltete in Ägypten das Meer. Hindurchgeführt hat er das Volk. In unwegsamer Wüste hat er es ernährt, durch sein Fasten Wunderwerke vollendet.
Jesus, Naves Sohn, hat durch Enthaltsamkeit das Volk geheiligt, auf das gelobte Land es verteilt. Doch zuvor durchschritt er den Jordan.
Gideon siegt mit nur dreihundert Männern, die in Enthaltsamkeit und Gebeten erstrahlten, über den Feind. Ihm lasst uns nachstreben, ihm lasst uns folgen.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Gegrüßt, Allheilige, Reine, der Jungfrauen Stolz, du Stütze der Engel, du Hilfe der Menschen, du Wonne der Welt, Maria, unseres Gottes Mutter und Magd.
Triodion des Joseph, Ton 2.
Am Kreuz hast du die heiligen Hände ausgebreitet, hast zusammengefügt, was vorher getrennt war, o Erlöser. Du hast dem Vater, o Mittler, als Gabe der Sterblichen verworfene Habe dargebracht. Darum preisen wir dein heiliges Kreuz.
Der heiligen Fasten leuchtende Gnade sendet uns Strahlen, die den Strom der Gedanken reinigen und des Übermaßes Dunkelheit weit verjagen. Darum lasst sie uns freudig erwarten.
Die lichtbringenden Fasten mischen uns der Gottesgnaden Krug, und allen halten sie ihn heute hin. Wenn wir zu unserer Seele Frommen an ihnen Teil erlangen wollen, so lasst uns flehen, mit dem Gebieter aller mitzuwirken.
Mit den Nägeln an deinen heiligen Händen hast du, o Erbarmer, unsere Sünden ans Kreuz angeheftet. Mit deiner Lanze hast du unserer schlimmen Niederlagen und Verstöße böse Zeugnisse vernichtet. Darum preisen wir dein heiliges Kreuz.
Geöffnet wird der Tugenden herrlicher Pfad. Der heiligen Fasten Rennbahn, o schaut, wird allen hergerichtet. Die ihr kämpfen wollt, wie es recht ist, o, bittet Christus, dass er aus der Höhe uns die Zeit im Frieden schenke.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Mit deiner inständigsten Fürbitte, mit deinem schlaflosen Schutze, mit deiner gewaltigen Hilfe, heilige Herrin, bewahre jetzt deine gläubigen Knechte. Rette sie vor allem feindlichen Ansturm, vor Leidenschaften und Sünden, Versuchungen.
zweites anonymes Triodion, Ton 2.
Irmos: Sie, die auf übernatürliche Weise in ihrem Schoße das menschgewordene Wort empfangen, das aus dem Vater in Ewigkeit hervorleuchtet, die Gottesmutter allein, lasst uns erheben, Gläubige.
An des Kreuzes Baum hast willig du dich heften lassen. So hast du uns alle vom Fluche des Gesetzes erlöst. Darum erheben wir dich, Christus, nach Gebühr.
Wir alle ehren deine Leiden, Heiland, die du willig auf dich nahmst, um das Geschlecht der Menschen aus des Feindes Knechtschaft zu erlösen.
Vor Ewigkeit hat der Vater ohne Vermischung gezeugt den Sohn. Und gleichen Wesens mit dem Vater und mit dem Worte ist der Geist, die unteilbare Dreiheit.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Die dich begrüßen, würdige durch deine Macht, o Kreuz, die Fastenzeit im Frieden zu durchlaufen, woll aus des Feindes Knechtschaft sie befreien.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Maria, hochgebenedeit, fleh an für uns Sünder den Heiland, der Fleisch annahm aus dir, Verzeihung der Fehler zu erteilen.
- Zur Liturgie -
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
Wir freuen uns über Hinweise auf Fehler in den Texten und Abfolgen:
verein@orthodoxinfo.de
Kontakt und Impressum:
www.orthodoxinfo.de
Copyright: die Texte dürfen nicht zu gewerblichen Zwecken verwendet werden.