Triodion. Butterwoche. Dienstag.
- Zur Vesper -
Stichiren zur Stichovna
Ton 8. ( Idiomelon )
Durch Fasten lasst uns bestrebt sein, vom Schmutz unsrer Sünden rein uns zu waschen und durch Erbarmung und Menschenfreundlichkeit gegen die Armen in das Brautgemach des Bräutigams Christus zu kommen, der uns hinhält das große Erbarmen.
Zu dir habe ich erhoben meine Augen, der du wohnest im Himmel...
( Idiomelon )
Durch Fasten lasst uns bestrebt sein, vom Schmutz unsrer Sünden rein uns zu waschen und durch Erbarmung und Menschenfreundlichkeit gegen die Armen in das Brautgemach des Bräutigams Christus zu kommen, der uns hinhält das große Erbarmen.
Erbarme dich unser, Herr, erbarme dich unser...
( Martyrikon )
Märtyrer des Herrn, wir bitten, flehet an unsern Gott und bittet für unsere Seelen um der Erbarmungen Fülle, um der vielen Sünden Vergebung.
( Theotokion )
Jetzt, Theotokion: Die Herrliche, Reine, die wahre Gebärerin Gottes lasst fromm uns als Mutter des Herrn in Hymnen besingen, wie der Engel sie grüßend: Gegrüßt sei, heilige Mutter des fleischgewordenen Gottessohnes. Gegrüßt sei, Zelt des Heiligen Geistes, die du stets bittest für uns, um unsrer Seelen Errettung.
Sedalen 2
Ton 8. ( Kathisma nach dem zweiten Abschnitt der Psalmodie )
Du übergütiges Wort, du hast, mit dem Vater vereint, mit dem Geist, erschaffen die Welt der Sichtbarkeit, zugleich der Unsichtbarkeit in deiner unsagbaren Weisheit. O, lass uns vollenden in tiefem Frieden der leuchtenden Fastenzeit, o Erbarmer. Woll uns erlösen vom Trug bitterer Sünde, woll uns Zerknirschung gewähren, der Heilung Zähren, der Sünden Vergebung, damit wir mit gläubiger Seele, mit frohem Geist fastend mit dem Engeln besingen deine Gewalt.
Ehre...
Du übergütiges Wort, du hast, mit dem Vater vereint, mit dem Geist, erschaffen die Welt der Sichtbarkeit, zugleich der Unsichtbarkeit in deiner unsagbaren Weisheit. O, lass uns vollenden in tiefem Frieden der leuchtenden Fastenzeit, o Erbarmer. Woll uns erlösen vom Trug bitterer Sünde, woll uns Zerknirschung gewähren, der Heilung Zähren, der Sünden Vergebung, damit wir mit gläubiger Seele, mit frohem Geist fastend mit dem Engeln besingen deine Gewalt.
( Theotokion )
Die Weisheit und das Wort hast du in deinem Schoße auf unsagbare Weise empfangen, Gottesmutter, der Welt den geboren, der die Welt in seiner Gewalt hält, auf den Armen gehalten des Alls Erhalter, den Ernährer aller, den Bildner und Herrn. Darum fleh ich zu dir, allheilige Jungfrau, dich preise ich im Glauben, du werdest mich von meinen Sünden befreien; wenn einst ich vor dem Angesichte meines Schöpfers erscheine, Herrin, Jungfrau, du reine, schenk mir alsdann deine Hilfe. Denn du vermagst alles, was du nur willst, du ganz Reine.
Ode 2
Kanon des Joseph, Ton 3.
Wie die Morgenfrühe, so hat uns der Fasten Beginn herrlich die Strahlen der Reue entzündet.
Bewahre uns vor der Finsternis draußen, o Christus, durch die Fülle deines Erbarmens. Denn du allein bist erbarmend.
Entreiß mich, Heiland, dem Feuer, dem schlaflosen Wurme, mich, der durch den Ernst der Reue gereinigt ist.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Allgepriesene Jungfrau, sei du uns Weg zur Reue. Zeig uns den Weg zu den Toren des Heils.
Zweiter anonymer Kanon, Ton 2.
Irmos: Hab acht, mein Volk, auf mein Gesetz. Neigt euer Ohr den Worten meines Mundes. Denn gerufen habe ich den Namen des Herrn.
Genaht hat sich die Zeit der Reue. Lasst uns bestrebt sein, Christusfreunde, von allen Fehlern uns zu reinigen, als Selige zu erscheinen dem Herrn. Die Fasten zu vollenden sündlos und rein, lasst jetzt uns bestrebt sein. Lasst uns unablässig beten, dass wir für die Sünden Verzeihung finden.
Denn du bist, Christus, reich im Erbarmen. Immer nimmst du alle, o Guter, in Reue auf. Darum preisen stets alle wir dich.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Triadikon: Als Dreiheit lasst in der Einheit uns preisen den unteilbaren, unvermischten Gott, der im Wesen ungeteilt, doch in den Personen geteilt.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Heilige Jungfrau-Mutter, flehe zu dem, den du im Fleische geboren als Sterblichen, Jungfrau, als Wort, um deine Knechte aus Gefahren zu retten.
Ode 8
Kanon des Joseph, Ton 3.
Es ist die Zeit der Reue. Der Reue würdige Früchte Gott zu beweisen, sei, meine Seele, eifrig bedacht. Richte dich auf. Mit ausgebreiteten Armen rufe im Fasten und Flehen: Preiset, rühmet, erhebt ihn in alle Äonen.
Reinigen lasst uns zuvor, ihr Brüder, die Sinne der Seele. Und lasst uns dem Herrn jetzt treu ergeben sein in zerknirschter Gesinnung. Lasst uns in Lauterkeit rufen, in Reue, die rein ist: Preist, rühmt, erhebt ihn in alle Äonen.
Den Feind, der uns nachstellt mit lüsternen Begierden und durch die Ausschweifung einer kurzen Lust den Sinn berückt, lasst bestrebt uns sein, zu töten durch beharrlich Gebet. Christus lasst uns preisen, ihn lasst uns rühmen, erheben in alle Äonen.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Du hast zum Himmel erhoben den Erdenstaub, Jungfrau. Den Acker meiner Seele, der zu Erde geworden und verdorben, mach fruchtbar an Tugenden durch deiner Erbarmungen Regen, ihn, der nach Christus ruft, der ihn erhebt in die Äonen.
Zweiter anonymer Kanon, Ton 2.
Irmos: Ihn, der einst im Dornbusch dem Moses das Wunder der Jungfrau auf dem Sinaiberge zeigte im Bild, ihn rühmt, preist, erhebt in alle Äonen.
Reinigen lasst uns jetzt uns zuvor, nicht in Speisen allein, nein, auch in den Werken. Und lasst uns beginnen, ihr Gläubigen, in heißer Reuegesinnung, damit wir dem Schöpfer leuchtend erscheinen in die Äonen.
Also müssen wir fasten. Nicht in Feindschaft und Krieg. Nicht im Neid, nicht im Streit. Nicht in Eitelkeit und heimlicher List. Nein, also wie Christus, in Demut.
Die sich erbarmen, so heißt es, über die Armen, klug borgen sie ihrem Heiland. O, unvergleichliche Wonne. Denn in reichlichem Maße wechselt das Gute er ein in alle Äonen.
Wir segnen den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Triadikon: Ruhm sei dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist. Denn ein Gott sind die drei. Mit den Engeln preisen unaufhörlich wir Sterbliche dich, allheilige Dreiheit, in alle Äonen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Gegrüßt seist du, reine Jungfrau, Gottesmutter Maria, du Erbarmen der Welt, der Rechtgläubigen Stärke. Fleh, dass wir bewahrt werden vor dem unauslöschlichen Feuer, die wir dich preisen.
Wir loben, segnen und beten an den Herrn; wir besingen ihn in Hymnen und hocherheben ihn in Ewigkeit.
Ode 9
Kanon des Joseph, Ton 3.
Öffne uns deines Mitleids heilige Güte, der du Reue den Sterblichen schenkst zu ihrem Heil, Heiland, allein reich im Erbarmen.
Weh, wie schaurig ist jener unbestechliche Richterstuhl, vor dem wir in Blöße Rede stehen müssen über das, was durch uns im Leben an Bösem geschehen ist. Träufle auf uns hernieder, gnädiger Herr, einen Tropfen der Güte, der von uns jeglichen Schmutz wegspült, und schenk uns den Antrieb zur Reue.
Lasst alle uns freudigen Herzens miteinander der heiligen Fasten Vorhallen strahlend betreten und lasst Dankeshymnen Christus erschallen.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Dich, die starke Hilfe, die sichere Hoffnung, besingen wir fromm, dich bitten wir: Deinen Sohn, o Jungfrau, fleh an, uns zu retten.
Zweiter anonymer Kanon, Ton 2.
Irmos: Deine Jungfräulichkeit, makellose Gottesmutter, die nicht versengte das Feuer der Gottheit, sie preisen wir immer.
Jetzt wollen wir vorher uns reinigen in Fasten und Zähren und großen Tugenden, damit wir, Gläubige, finden das große Erbarmen.
Jetzt lasst uns nachstreben den klugen Jungfrauen, Christusfreunde, uns mühen, Christus mit leuchtenden Lampen entgegenzueilen.
Jetzt lasst uns im Fasten Elias nachstreben, der die böse Jezabel floh, damit wir so wie er aufgenommen werden von der Erde.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Triadikon: Heilig, heilig, heilig, Dreiheiliger, Vater, Allherrscher, und wesensgleicher Sohn samt dem Geist, einzige Gottheit.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Auf dich sind wir stolz und wir fliehen zu dir, stets heilige Jungfrau, du Reine, vor der Strafe bewahre uns alle.
- Zur Liturgie -
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
Wir freuen uns über Hinweise auf Fehler in den Texten und Abfolgen:
verein@orthodoxinfo.de
Kontakt und Impressum:
www.orthodoxinfo.de
Copyright: die Texte dürfen nicht zu gewerblichen Zwecken verwendet werden.