Triodion. Butterwoche. Montag.
- Zur Vesper -
Stichiren zur Stichovna
Ton 8. ( Idiomelon )
Durch Begierde bürdeten wir uns einst die Blöße auf. Und bitterem Genuss haben wir gefrönt und wurden verbannt von Gott. Wohlan, lasst uns umkehren zur Reue, lasst uns die Sinne reinigen, wider die der Krieg geht, lasst uns die Fasten machen zum Mahle. In der Hoffnung auf Gnade lasst uns die Herzen befestigen, nicht durch Speisen, die nicht heilsam sind zum Leben. Nein, unser Mahl soll sein in der Auferstehung heiliger, lichtbringender Nacht das Gotteslamm, das sich für uns zum Opfer gebracht, das mit den Jüngern vereint war am Abend des Mysteriums, ihrer Unwissenheit Dunkel zerstreute in seiner Auferstehung Licht.
Zu dir habe ich erhoben meine Augen, der du wohnest im Himmel...
( Idiomelon )
Durch Begierde bürdeten wir uns einst die Blöße auf. Und bitterem Genuss haben wir gefrönt und wurden verbannt von Gott. Wohlan, lasst uns umkehren zur Reue, lasst uns die Sinne reinigen, wider die der Krieg geht, lasst uns die Fasten machen zum Mahle. In der Hoffnung auf Gnade lasst uns die Herzen befestigen, nicht durch Speisen, die nicht heilsam sind zum Leben. Nein, unser Mahl soll sein in der Auferstehung heiliger, lichtbringender Nacht das Gotteslamm, das sich für uns zum Opfer gebracht, das mit den Jüngern vereint war am Abend des Mysteriums, ihrer Unwissenheit Dunkel zerstreute in seiner Auferstehung Licht.
Erbarme dich unser, Herr, erbarme dich unser...
( Martyrikon )
Märtyrer des Herrn, jeden Ort heiligt ihr, jede Krankheit heilt ihr. Nun fleht, bitten wir, dass unsre Seelen errettet werden von des Feindes Schlingen.
( Theotokion )
Jetzt, Theotokion: Die Himmel rühmen dich, Begnadete, o Mutter und Braut. Und wir preisen deine unbegreifliche Geburt. Fleh, Gottesmutter, um unserer Seelen Errettung.
Sedalen 2
Ton 1. ( Kathisma nach dem zweiten Abschnitt der Psalmodie, nach dem Modell "Obwohl der Stein..." )
Geöffnet sind der heiligen Reue Pforten. Freudig lasst sie uns betreten, heiligen die Leiber, von Speisen und Leidenschaften uns enthalten wie Christi Untertanen, der die Welt zum himmlischen Reiche ruft. Den Zehnten jedes Jahrs lasst uns weihen dem Könige aller, damit wir auch in Liebe seine Auferstehung schauen.
Ehre...
( Nach dem Modell "Obwohl der Stein..." )
Geöffnet sind der heiligen Reue Pforten. Freudig lasst sie uns betreten, heiligen die Leiber, von Speisen und Leidenschaften uns enthalten wie Christi Untertanen, der die Welt zum himmlischen Reiche ruft. Den Zehnten jedes Jahrs lasst uns weihen dem Könige aller, damit wir auch in Liebe seine Auferstehung schauen.
( Theotokion )
Deine heiligen Hände, auf denen du den Schöpfer getragen, Jungfrau, Allheilige, der in seiner Gottheit Fleisch annahm, strecke uns zu und bitte ihn, er möge uns erlösen von Versuchungen, Leidenschaften, Gefahren, die wir in Liebe dich preisen und rufen zu dir: Ehre sei dem, des Wohnung du warst, Ehre sei dem, den du gebarst, Ehre sei dem, der Befreier uns ward durch deine Geburt.
Ode 1
Triodion des Joseph, Ton 1.
Die frohe Vorfeier der Enthaltung, der Fasten leuchtender Eingang ist heute. So lasst vereint uns in Zuversicht laufen, ihr Brüder, in reichlicher Freude.
Dem Erzvater Adam in seiner Sünde nachstrebend, ward ich Armer aus der Wonne verbannt. Darum falle ich nieder vor dir in Reue und Klage: Herr, sende mir Rettung.
Der Zerknirschung, der Reue Beginn ist der Sünden Abwehr, der Leidenschaften Enthaltung. Darum lasst uns bestrebt sein, die sündigen Werke abzutun.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Durch die Nacht der Sünden geblendet, fliehe ich jetzt zu dir, die denen, die in Finsternis saßen, der Gerechtigkeit Sonne, Christus, gebar, und strecke aus meine Hände: Herrin, sende mir Rettung.
zweites anonymes Triodion, Ton 1.
Irmos: Einen Siegesgesang lasst alle uns singen dem Gott, der Wunderwerke tat mit hohem Arme und Israel errettet hat, weil er verherrlicht ward.
Den Frühling ankündend, hat jetzt sich genaht die im Voraus sühnende, allheilige Woche der seligen Fasten, welche die Leiber, die Seelen aller erhellt.
Seht, Gottesfreunde, schon ist geöffnet der Reue Tor. Wohlan denn, lasst uns eilen, einzutreten durchs Tor, bevor es Christus uns zuschließest, weil wir seiner nicht wert sind.
Reinheit, Enthaltung und Sittsamkeit, Standhaftigkeit, Weisheit, Gebet und Tränen lasst uns erwerben, ihr Brüder. Denn in ihnen wird uns zuteil der Gerechtigkeit Weg.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Unvermischte, ungeschaffene Heilige Dreiheit, übergütige Einheit, Vater und Sohn und Geist gleichen Wesens, stets rette die, welche dich gläubig verehren.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Durchbrochen wurden, Allheilige, Jungfrau, in dir die Schranken der Natur. Denn du bleibst, auch nachdem du ohne Manneshilfe Gott geboren hast, wie vor deines Kindes Geburt, o Reine, auch weiter unversehrt.
Ode 8
Triodion des Joseph, Ton 1.
Mein ganzes Leben habe ich ausgegeben wie der verlorene Sohn, mich in schlimmer, böser Menschen Knechtschaft begeben. Wohlan, Christus, verachte mich nicht, der da trachtet, zu deinen Erbarmungen jetzt zurück sich zu wenden.
Der Lauf meines Lebens ist hässlich und böse. Maßlos das Mitleid, menschenfreundlicher Heiland, deiner Erbarmung. Zeit zur Reue gib mir, der dich bittet, der dich in Liebe besingt.
Kains unseliges Leben habe ich geliebt. Des Geistes Würde habe ich getötet fürwahr und erbebe, gnädiger Herr, vor deinem Gericht. Verdamme mich nicht mit diesem in die Äonen.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Allgepriesene Jungfrau, du allein bei Gott der Gläubigen starker Beistand, bewahre mich vor der Finsternis und der Strafe, die denen bereitet, die böse gelebt.
zweites anonymes Triodion, Ton 1.
Irmos: Die Hymne der Geister bringen wir dir dar wie in der Glut die Jünglinge und singen rühmend: Ihr Werke des Herrn, preiset den Herrn.
Jetzt ist die Zeit der Reue. Drum lasst sie uns freudig beginnen, ihr Brüder, und rufen: Ihr Werke des Herrn, preiset den Herrn.
Heut lasst uns den Speisen entsagen, eifrig uns sein in der Tat, indem wir die Sünden bereuen, wie es sich gebührt: Ihr Werke des Herrn, preiset den Herrn.
Wir segnen den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Triadikon: Ehre sei dir, unschaubare Heilige Dreiheit, in der Einheit verehrt, die gläubig wir preisen. Vor jedem Schaden bewahre deine Knechte.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Gegrüßt, Allseligste du, heilige Jungfrau. Gegrüßt, des Herren Mutter und Magd. Gegrüßt, du Obdach der Welt, Gottesmutter, gepriesene, Maria, strahlend im Licht.
Wir loben, segnen und beten an den Herrn; wir besingen ihn in Hymnen und hocherheben ihn in Ewigkeit.
Ode 9
Triodion des Joseph, Ton 1.
In friedvoller Haltung, in reiner Gesinnung lasst uns die geweihte Zeit der heiligen Fasten beachten, ihr Gläubigen, Verzeihung erflehend für das, worin ein jeder gefehlt, damit wir dadurch die Seligkeit finden.
Siehe: die Zeit der Reue ist dieser vorfestliche Eingang der Fasten. Richte dich auf, meine Seele. Mit Gott, dem gnädigen Herrn, in heißem Flehen dich versöhne, damit du entrinnst jenem Gericht, das fürwahr gerecht und schaurig.
Der Fasten Vorhalle, Vorhöfe lasst uns alle niemals böse entweihen durch Unmäßigkeit und Gelage. Nein, mit züchtigem Sinn lasst uns freudig eintreten, um der Unverwelklichkeit Kränze und den Mühen entsprechend die Früchte zu erhalten.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: O Gottesmutter, der Erdgeborenen Hoffnung, unaufhörlich fleh zu dem Guten, der allein um unsere Schwachheit weiß, er möge vor Pest und Hungersnot und Erdbeben und vor jeder Drangsal bewahren die Stadt, die dich ehrt.
zweites anonymes Triodion, Ton 1.
Irmos: Dich, die Pforte in des Propheten Ezechiel Schau, durch die niemand hindurchging als Gott allein, dich erheben wir in Hymnen, Gottesmutter und Jungfrau.
Die Zeit der Reue hat begonnen, meine Seele. Sei nicht sorglos. Den Hungernden gib Brot. Flehe zum Herrn jeden Tag, jede Nacht, jede Stunde, dass er dir Rettung sende.
Wie wir von Fleisch uns enthalten und von den übrigen Speisen, so lasst uns auch jegliche Feindschaft mit dem Nächsten, jede Unzucht fliehen und Lüge und jegliche Sünde.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Triadikon: Als wesenseine verehre ich die ursprunglose Gottheit. In den drei Personen preise ich den Vater, den Sohn und den Geist, in der Dreiheit die Einheit, ungeteilt, auf gleichem Thron.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Du bist, o Jungfrau, der Gläubigen Ruhm und Hoffnung und Beistand. Dich preisen wir ohne Ende im Schall der Gesänge, Gottesmutter Maria. Rette deine Knechte.
- Zur Liturgie -
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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