Parimien
Ri 13,2-8.13-14.17-18.21
In jenen Tagen war ein Mann aus dem Stamme Dan, und seine Name Manoé. Seine Frau aber war unfruchtbar und hatte nicht geboren. Da erschien ein Engel des Herrn der Frau und sagte zu ihr: Siehe, du bist unfruchtbar und hast nicht geboren, und doch sollst du einen Sohn empfangen. Nun jedoch enthalte dich, trink keinen Wein und kein berauschendes Getränk, und iss nichts Unreines. Denn siehe, du wirst einen Sohn in deinem Leibe tragen und gebären, und keine Schere wird an sein Haupt kommen, denn Nasiräer wird das Knäblein Gott sein vom Mutterschoße an. Und die Frau ging weg und sprach mit ihrem Mann. Sie sagte: Ein Mann Gottes kam zu mir und sein Aussehen war das eines Engels Gottes, überaus herrlich. Und er sprach: Siehe, du wirst ein Kind im Leibe tragen und gebären. Nun jedoch enthalte dich, trink keinen Wein und kein berauschendes Getränk, und iss nichts Unreines, denn ein Nasiräer Gottes wird das Knäblein sein vom Mutterschoße an bis zum Tag seines Todes.
Und Manoé betete zum Herrn und sprach: Für mich, Herr, - der Mann Gottes, den du gesandt hast, komme doch wiederum zu uns und offenbare uns, was wir mit dem Knäblein, das geboren wird, machen sollen. Da kam der Engel zu Manoé und sagte: Alles, was ich zu deiner Frau gesagt habe, soll sie beobachten. Nichts von allem, was aus dem Weinberg hervorkommt, darf sie essen und Wein und berauschendes Getränk nicht trinken. Und Manoé fragte den Engel des Herrn: Was ist dein Name, damit, wenn dein Spruch eintrifft, wir dich preisen? Und der Engel des Herrn sagte: Was fragst du nach meinem Namen? Unbegreiflich ist er. Und nicht mehr wieder kam der Engel des Herrn, um Manoé und seiner Frau zu erscheinen.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Erpriester Peter Plank und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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