Minäon vom 1. März
David, Bischof von Menevia, Erleuchters von Wales 
Anmerkungen
Übersetzung des Gottesdienstes zum hl. Bischofs David aus dem Englischen.
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 8.
O allherrliches Wunder! / Von Kindheit an hast du dein Leben mit Tugend geziert, / und nachdem du zum Priester Christi geworden, / hast du dich wahrhaftig als eine Leuchte für deine Herde erwiesen. / Deshalb bist du, nachdem du die Dämonen durch deinen unermüdlichen geistlichen Kampf besiegt, / in der Seele in die Höhe gestiegen, / wo du erblickst deinen Herrn und Meister von Angesicht zu Angesicht // im Glanz Seiner Herrlichkeit.
O allherrliches Wunder, / dass so gestärkt werden konnte das menschliche Fleisch! / Denn du hast deinen Leib entblößt nach dem Vorbild der Asketen der Wüste, / widerstanden allen Versuchungen des Fleisches / und von dir geworfen alle fleischlichen Gedanken, / o von Gott gesegneter David, / und so bist du, bekleidet mit dem Gewand der Reinheit wie zum Hochzeitsfest, // frohlockend eingegangen in die Freude deines Herrn.
O allherrliches Wunder, / die Gnade Gottes, die heiligt und vergöttlicht, / erfüllte deine demütige Seele, o David, / und du predigtest mit Beredsamkeit gegen den verfluchten Pelagius, / indem du seine abscheulichem Irrlehren widerlegtest, / die Gläubigen wachsam bewahrtest vor deren verderblichen Schaden / und sie in Freude führtest in die herrlichen Höfe Christi, // in die Wohnstätten der Gerechten.
Ton 3.
Ehre: Kommt, o ihr Versammlung der Gläubigen, / und lasst uns mit ehrfürchtigen Stimmen preisen den heiligen Bischof David, / der als guter Hirte seine Herde geführt zum Glauben / mit dem Wort der Wahrheit / und durch seine Tugenden sie gelehrt, / zu beschreiten den geraden und schmalen Pfad, / der führt zum Paradies. / Wahrlich, für seinen Gehorsam hat ihmgeschenkt der Allmächtige mannigfaltige geistliche Gaben, / die er freigiebig an jene weiterschenkt, die sein heiliges Gedächtnis segnen / und Christus bitten, sich unser zu erbarmen und uns zu gewähren Vergebung der Sünden.
Stichiren zur Litia
Ton 2.
Du bist auf den Hügeln von Wales gewandert, o gesegneter David, / hast da gepredigt das Evangelium des Menschgewordenen Gottes / und alle Menschen zur Buße gerufen, / das Land geheiligt durch deine heiligen Gebete. / Heilige auch unser Leben durch deine unablässige Fürbitte, // da wir dein heiliges Gedenken ehren!
Du hast im ganzen walisischen Land Klöster und Kirchen gegründet, o heiliger David, / und hast gehütet die Herde Christi mit geschickten Händen, / in Nachahmung deines Namensvetters von einst. / Blicke vom Himmel herab auf deine irdische Kirche // und segne uns, da wir dein heiliges Gedenken ehren!
Als Bischof und göttlicher Verwalter / hast du vermittelt deinen Gemeinden die heilbringenden Wahrheiten des herrlichen Evangeliums / und gebetet für die dir Anvertrauten zu Christus, dem obersten Hirten. // Bete auch für uns, die wir auf deine Hirtensorge vertrauen // und dein heiliges Gedenken ehren!
Stichiren zur Stichovna
Ton 6.
Wie einst König David, der liebliche Psalmist Israels, / hast du gepriesen den menschgewordenen Gott, / und in dir hat der Herr einen Mann nach seinem Herzen gefunden. / Nun, da du dich eingereiht in den himmlischen Chor der Heiligen, o heiliger David, / höre nicht auf, für uns zu beten, dass Gott uns schenke das große Erbarmen!
Kostbar ist in den Augen des Herrn / der Tod seiner Heiligen.
König David hat tapfer gekämpft gegen die Feinde des Volkes Gottes / und du, o Heiliger, hast mutig gestritten wider den satanischen Feind unserer Seelen / und errungen durch dein Fasten und Beten den Sieg. / Jetzt, wo du vor dem himmlischen König stehst, / höre nicht auf, für uns zu beten, // dass Gott uns schenke das große Erbarmen!
Gesegnet der Mann, der den Herrn fürchtet, / der sich an Seinen Geboten erfreut.
König David bereute unter Tränen, nachdem er gesündigt mit der Bathseba, / und betete, Gott möge ihn befreie von der Blutschuld / und annehme sein Opfer eines zerbrochenen und zerknirschten Herzens. / Durch deine heiligen, asketischen Mühen, o Gesegneter, / zeigst du auch uns den königlichen und freudigen Weg der Buße. / Nun, da du dich freust vor dem Richter aller, // höre nicht auf, für uns zu beten, // dass Gott uns schenke das große Erbarmen!
Ehre: Salomon, der Sohn König Davids, erbte den Reichtum seines Vaters / und baute den heiligen Tempel zur Ehre Gottes, / und wir, deine geistlichen Kinder, o gesegneter David, / haben geerbt dein unschätzbares Beispiel der Heiligkeit / und sind zusammen erbaut als ein Tempel des Herrn. / Nun, da du regierst mit den Heiligen in der Höhe im himmlischen Tempel, / höre nicht auf, für uns zu beten, // dass Gott uns schenke das große Erbarmen!
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD, Hypodiakon Nikolaj Thon und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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