Minäon vom 31. Dezember
Festabschluss der Christgeburt 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Prokimenon zur Liturgie
Ton 8.
Die ganze Erde bete dich an und singe dir, // ja singe deinem Namen, o Höchster.
Vers: Jubelt dem Herrn, die ganze Erde, ja singet seinem Namen, gebet Herrlichkeit bei seinem Lob.
Apostellesung zur Liturgie
Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die GalaterGal 4,4-7 ( Stelle lesen: Gal 4,4-7 ) Alleluïa zur Liturgie
Ton 1.
Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und seiner Hände Werk kündet das Firmament.
Vers: Ein Tag ergießt dem anderen ein Wort, und eine Nacht kündet der anderen Erkenntnis.
Evangeliumslesung zur Liturgie
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
Als aber Jesus zu Bethlehem in Judäa geboren war, in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Magier aus dem Osten nach Jerusalem herbei und sprachen: „Wo ist der geborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern aufsteigen sehen und sind gekommen, ihm zu huldigen.” Als aber der König Herodes ‹es› hörte, war er aufgewühlt und ganz Jerusalem mit ihm. Und er versammelte alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden sollte. Sie aber sagten ihm: „Zu Bethlehem in Judäa; denn so ist ‹es› geschrieben durch den Propheten: «Und du, Bethlehem, Land Juda, bist keineswegs die geringste unter den Fürstenstädten Judas; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der mein Volk Israël weiden wird.»” Dann rief Herodes heimlich die Magier und erkundete von ihnen genau die Zeit des Erscheinens des Sterns. Er sandte sie nach Bethlehem und sprach: „Ziehet hin und forschet genau nach dem Kindlein; sobald ihr ‹es› aber gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige.”
Als sie aber dem König zugehört hatten, zogen sie hin, und siehe, der Stern, den sie aufsteigen gesehen hatten, ging ihnen voran, bis er kam und oben ‹über dem Ort› stehen blieb, wo das Kindlein war. Als sie aber den Stern sahen, freuten sie sich mit überaus großer Freude. Sie kamen in das Haus und sahen das Kindlein mit Maria, seiner Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm; sie öffneten ihre Schätze und brachten ihm Gaben dar: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Und weil sie im Traum Weisung empfangen hatten, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren, entwichen sie auf einem anderen Weg in ihr Gebiet.
(Mt 2, 1-12)*
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD, Thomas Brodehl und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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