Orthodoxe Gottesdienste
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Minäon vom 8. August

Amilianos, Bischof von Kizykos ohne

- Zur Vesper -

Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Der du berufen wardst )
Als da wütete * die Verwegenheit des Leon, * die schrecklich rüttelte die Völker * und erneuerte die gottlose Irrlehre des Kopronymos, * da hast du, entschiedener Verehrer des Bildes Christi, * sie deutlich widerlegt, o Allweiser, * da du redetest in Freimut, als die Versammlung * der Hohenpriester sich hatte zusammengefunden. * So erkannte man in dir, Allseligster, * einen hochedlen Streiter Christi. * Ihn flehe an, dass Errettung finden * und Erleuchtung unserer Seelen.
Als verkünden ließ * der Tyrann Leon ein halbbarbarisches Gesetz, * durch das verboten wurde, zu verehren * das heilige Bildnis Christi, * da hast du, Redner mit feuriger Zunge, * dem entgegengestellt das gotterfüllte Gesetz, * dass die Verehrung, dem Abbilde erwiesen, * auf das Urbild übergeht, wie einmal einer sagte. * Durch dein Wort aber schien wie vom Donner gerührt * das wilde Tier mit dem unheilschwangeren Namen, * o Vater, würdig aller Ehre, * Gottkünder hochheilig.
Als der Ruchlose * offen zeigte seine trotzige und gottlose Haltung * und ahndete deine Festigkeit * mit der Verbannung in die Fremde, * da hast du, Vortrefflicher, erkannt in Klarheit * das Paradies als alleinige Heimat * und mit Freuden das Verhängte auf dich genommen. * Deshalb wurdest du zurecht gewürdigt, * du Bewohner der himmlischen Gemächer, * zu schauen Christus, das Leben ohne Verderbnis. * Ihn flehe an, dass Errettung finden * und Erleuchtung unsere Seelen.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.

- Zur Liturgie -

D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Beginn der Liturgie in der Osterzeit

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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