Orthodoxe Gottesdienste
Übersetzer Priorisierung:

Minäon vom 18. Mai

Märtyrer Petros, Dionysios, Andreas, Pavlos, Christina, Iraklios, Pavlinos und Venedimos ohne

- Zur Vesper -

Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Gegeben hast du als Zeichen )
Erleuchtet durch das Glänzen * der dreisonnigen Gottheit * habt ihr durchlaufen das Dunkel * der Qualen und seid erschienen * als lichtvolle Sterne, die allzeit erhellen * das göttliche Firmament der Kirche, ihr heiligen Martyrer. * Darum begehen wir eure lichtvolle Feier * und verehren eure Reliquien * wie auch den Staub eures Leibes.
Pétros, Dionýsios, * Pávlos, Andréas, Venédimos, * die edeln Unbezwinglichen, * Christína, Iráklios * und Pavlínos, alle lasst sie uns in Jubel, ihr Gläubigen, * nun seligpresien, weil sie standhaft gekämpft haben für die Dreiheit, * vereitelt all die Machenschaften des Drachen * und das Dunkel haben gelichtet * der Götzen in Gnade.
Durch das Blut habt ihr erworben * das Gottesreich, ihr Seligen, * das ist unerschütterlich, * und windstille Häfen * erreicht, nachdem ihr aller Drangsal der Peinen * euch unterzogen hattet entschlossenen Mutes, Gottseligste. * Darum werdet ihr nun selig gepriesen und flehet allezeit, * dass Erbarmen wir mögen finden * am Tag des Gerichtes.
( nach: Gegeben hast du als Zeichen )
Jetzt, Theotokion: Wische ab die Befleckung * meines elenden Herzens, * allbesungene Gottesgebärerin, * und von all seinen Wunden * und Geschwüren, die rühren aus der Sünde, * mach es rein und bring zum Stillstand, o Reine, die Unstetigkeit meines Sinnes, * auf dass ich, dein nichtswürdiger Schützling von jeher, * hoch erhebe deine Herrschermacht * und deine große Hilfe.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.

- Zur Liturgie -

D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Beginn der Liturgie in der Osterzeit

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD, Thomas Brodehl und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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