Minäon vom 6. April
Evtychios, Erzbischof von Konstantinopel 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 8. ( nach: O Herr )
O Herr, * du ließest erblühen den Evtychios * auf der Wiese der göttlichen Wonne. * Du benetztest ihn auf gotterfüllte Weise * mit dem Sprühregen deiner Weisheit. * Und so ließ er sprießen * Früchte der Erkenntnis * und erfreut durch wahre Frömmigkeit jene, * die hoch dich preisen im Glauben.
O Herr, * du erforschest die Herzen * und kennst das Verborgene im Vorhinein. * So sahst du voraus als Gefäß deiner Erwählung * den Hierarchen Evtychios * und darum setztest du ihn ein * als Hirten deiner Kirche, * die geradewegs er führte * auf die grüne Au der Frömmigkeit.
O Herr, * der du den weisen Hierarchen * geschmückt hast durch die Gnade * und in hierarchischem Ornate * ihn hast erglänzen lassen als Barmherziger, * lass auch uns in den Tugenden * auf seine Bitten hin erglänzen, * um rechtgläubig dir zu singen * in Rechtschaffenheit und Reinheit.
( nach: O Herr )
Jetzt, Theotokion: Unversehrte, * die du hast geboren den Herrn, * der da ruht im Heiligtum, * mach mich erbärmlich Befleckten * rein von den Leidenschaften * und die Pfade der Reinheit * leite mich an zu beschreiten. * Denn du bist all deiner Diener * nie abgewiesene Patronin.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD, Thomas Brodehl und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
Wir freuen uns über Hinweise auf Fehler in den Texten und Abfolgen:
verein@orthodoxinfo.de
Kontakt und Impressum:
www.orthodoxinfo.de
Copyright: die Texte dürfen nicht zu gewerblichen Zwecken verwendet werden.