Minäon vom 31. März
Märtyrer und Wundertäter Ypatios, Bischof von Gangra 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 8. ( nach: O des unfassbaren Wunders )
Vater, gottsinnender Ypatios, * trefflich aufgezogen * in Enthaltsamkeit, bist du emporgewachsen * zu ruhmvoller Höhe der Tugenden und hast dich erhoben * zu ruhmvoller Höhe der Tugenden und hast dich erhoben * zu hochmystischer Schau wahrhaftig * und durftest Christi Schönheit betrachten. * Durch seine Erhellungen im Sinn und Verstande * erleuchtet, ließest du aufstrahlen allen * den Glanz der Wunder.
Vater der Väter Ypatios, * durch das Licht des rechten Glaubens * hast du erhellt und erleuchtet * den Sinn, o Frommer, derer, die gläubig zu dir eilten, * hast in Finsternis gestürzt die Töchter des Arios * und sie ausgestoßen aus der Kirche Christi. * Da wir alle dich so zur Leuchte haben, * feiern wir dein heiliges Gedächtnis * und preisen dich selig.
Vater, heiliger Ypatios, * Christus, den König, * den du klar verkündetest * als dem Vater wesensgleich, hattest du in deinem Herzen, * und so ließest du aufleuchten die Strahlen der Wunder * und führtest ins Licht alles unter der Sonne. * Den Drachen strecktest du nieder und Quellen heißen Wassers * sprudelten hervor auf deine Gebete * zur Heilung der Leiden.
( nach: O des unfassbaren Wunders )
Jetzt, Theotokion: Sei gegrüßt, des Erdkreises Rühmen; * sei gegrüßt, des Herren Tempel; * sei gegrüßt, du Berg überschattet; * sei gegrüßt, du Zuflucht, sei gegrüßt, o Leuchter von Gold; * sei gegrüßt, du Ruhm der Orthodoxen, o Hehre; * sei gegrüßt, Maria, Mutter Christi Gottes; * sei gegrüßt, du Paradies; o sei gegrüßt, du göttlicher Tisch; * sei gegrüßt, du Zelt; o sei gegrüßt, du Krug ganz von Gold; * sei gegrüßt, du Hoffnung aller!
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD, Thomas Brodehl und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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