Orthodoxe Gottesdienste
Gottesdienst am Sonntag, dem 02. Mai 2021
(19. April nach dem alten Stil)
Bild des Tagesheiligen

Lichte Auferstehung Christi Ton 1.
Länge:

LICHTE AUFERSTEHUNG CHRISTI. OSTERN.

LICHTER ORTRHOS ZUR AUFERSTEHUNG

Der Vorsteher nimmt in die linke Hand das Kreuz mit dem Oster-Dreileuchter, in die rechte – das Weihrauchfass.
Die Königlichen Türen und der Vorhang sind geschlossen. Um Punkt 12 Uhr nach Ortszeit singen die Geistlichen im Altar das erste Mal die Stichire:
Geistliche: Deine Auferstehung, Christus, Erlöser, / besingen die Engel in den Himmeln, / würdige auch uns auf Erden / reinen Herzens Dich zu loben.
Bei jedem Gesang der Stichire weihräuchert der Vorsteher mit dem Diakon, der eine Kerze trägt, ringsum den Altartisch.
Der Vorhang wird geöffnet.
Beim zweiten Mal wir die Stichire etwas lauter gesungen:
Geistliche: Deine Auferstehung, Christus, Erlöser, / besingen die Engel in den Himmeln, / würdige auch uns auf Erden / reinen Herzens Dich zu loben.
Die Königlichen Türen werden geöffnet und bleiben offen bis zum Ende der lichten Woche.
Zum dritten Mal wird die Stichire laut und bis zur Hälfte gesungen:
Geistliche: Deine Auferstehung, Christus, Erlöser, / besingen die Engel in den Himmeln.
     Ch: Würdige auch uns auf Erden / reinen Herzens Dich zu loben.

Prozession

Die Geistlichen gehen aus dem Altar.
Es beginnt die Prozession, während der alle ununterbrochen die Stichire singen:
Volk: Deine Auferstehung, Christus, Erlöser, / besingen die Engel in den Himmeln, / würdige auch uns auf Erden / reinen Herzens Dich zu loben.
Die Prozession setzt sich in folgender Reihenfolge zusammen:
1) Vorne eine Lampe.
2) Dahinter nebeneinander das Kreuz und die Gottesmutterikone, die hinter dem Altartisch stehen. Diese werden so angeordnet, dass derjenige, der auf die Prozession trifft, diese so sieht, wie im Altar: rechts das Kreuz, links die Gottesmutterikone.
3) Weiterhin in Zweierreihen: die Fahnenträger,
4) die Sänger,
5) die Kerzenträger,
6) die Diakone mit Kerzen und Rauchfässern,
7) die Priester (jüngere zuerst).
8) Beim letzten Priesterpaar trägt der Rechtsgehende das Evangeliar, der Linkgehende die Auferstehungsikone.
9) Der Vorsteher mit dem Dreileuchter und dem Kreuz.
10) Die Gläubigen.
Dort, wo nur ein Priester zugegen ist, können Laien auf Tüchern die Auferstehungsikone und das Evangeliar tragen. (Der Artos wird bei dieser Prozession nicht mitgetragen, da er noch nicht geweiht ist.)
Die Prozession geht um die Kirche herum bei ununterbrochenem Geläut.
Nach dem die Kirche umrundet wurde, bleibt die Prozession vor den geschlossenen Türen der Kirche stehen. Die Träger der heiligen Gegenstände bleiben vor den Kirchentüren mit dem Gesicht gen Westen stehen. Von Süden nach Norden werden diese wie folgt angeordnet:
1) das Kreuz,
2) das Evangeliar,
3) die Lampe (in der Mitte, unmittelbar vor den Türen),
4) die Auferstehungsikone,
5) die Gottesmutterikone.
Drumherum stellen sich die Fahnen- und Kerzenträger auf. Der Vorsteher und die Mitzelebranten stellen sich vor den Heiligtümern der Rangordnung nach auf.
Das Geläut hört auf.
Der Vorsteher bekommt vom Diakon das Rauchfass gereicht und weihräuchert in absoluter Stille die Heiligtümer, die Geistlichen, die Sänger, die Betenden und, im Anschluss, den Diakon.
Der Diakon nimmt das Rauchfass, weihräuchert den Vorsteher und gibt ihm das Rauchfass wieder zurück.
Der Vorsteher zeichnet mit dem Rauchfass Dreimal das Kreuzzeichen auf den geschlossenen Kirchentüren und ruft laut aus:
P: Ehre der heiligen und wesenseinen und lebendigmachenden und untrennbaren Dreiheit, allezeit, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.

Der Osterbeginn

Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
     Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
Geistliche: Gott stehe auf, und zerstreut werden sollen Seine Feinde, und die Ihn hassen, sollen fliehen vor Seinem Angesicht.
     Ch: Christus ist erstanden von den Toten…
Geistliche: Wie Rauch verweht, so sollen sie verwehen; wie Wachs schmilzt vor dem Angesicht des Feuers.
     Ch: Christus ist erstanden von den Toten…
Geistliche: So werden die Sünder zugrunde gehen vor Gottes Angesicht. Doch die Gerechten seien frohgemut.
     Ch: Christus ist erstanden von den Toten…
Geistliche: Dies ist der Tag, den der Herr gemacht; lasst uns frohlocken und seiner uns freuen.
     Ch: Christus ist erstanden von den Toten…
Geistliche: Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
     Ch: Christus ist erstanden von den Toten…
Geistliche: Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
     Ch: Christus ist erstanden von den Toten…
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Türen der Kirche werden geöffnet. Alle gehen rein und singen das Festtropar so lange, bis der Diakon die Friedensektenie beginnt. Die Geistlichen gehen in den Altar, die heiligen Gegenstände wieder an ihre Plätze gebracht.
Volk: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Vielfach.

Große Ektenie

D: In Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Um den Frieden von oben und die Errettung unserer Seelen lasst uns beten zum Herrn.
D: Um den Frieden der ganzen Welt, den Wohlbestand der heiligen Kirchen Gottes und die Einheit aller lasst uns beten zum Herrn.
D: Für dieses heilige Haus und alle, die mit Glauben, Frömmigkeit und Gottesfurcht hier eintreten, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für unseren großen Herrn und Vater, den heiligsten Patriarchen Kyrill, und unseren Herrn, den höchstgeweihten Metropoliten (oder Erzbischof, oder hochgeweihten Bischof) N., für die ehrwürdige Priesterschaft, den Diakonat in Christus, den gesamten Klerus und alles Volk, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für unser gottgeschütztes Land und für alle, die es regieren und beschützen, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für diese Stadt (oder dieses Dorf, oder dieses heilige Kloster), für jede Stadt, alles Land und die Gläubigen, die darin leben, lasst uns beten zum Herrn.
D: Um günstige Witterung, reichen Ertrag der Früchte der Erde und friedliche Zeiten, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für die Reisenden, die Kranken, Notleidenden und Gefangenen und um ihre Errettung lasst uns beten zum Herrn.
D: Dass wir erlöst werden von aller Bedrängnis, Zorn und Not, lasst uns beten zum Herrn.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dir gebührt alle Verherrlichung, Ehre und Anbetung, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit
     Ch: Amen.
KANON
Ode 1
Auferstehungskanon, Ton 1.
Der Auferstehungskanon wird vollständig vom Chor gesungen: die Irmen, die Refrains, die Tropare und die Katabasien. Nach der Satzung singt der Vorsteher den Irmos der Ode zuerst selbst. In der Praxis singen die Geistlichen im Altar nur die ersten Worte des Irmos und der Chor singt diesen zu Ende. Die Irmen singt man auf 4, die Tropare auf 12.

Nach jedem Tropar wird der Refrain „Christus ist erstanden von den Toten“ gesungen. Nach jeder Katabasie das Tropar „Christus ist erstanden von den Toten…“ dreimal, in einer schnellen Melodie gesungen.

Bei jeder Ode des Kanons wird geweihräuchert. Nach dem Typikon weihräuchert der Vorsteher nur einmal, während der ersten Ode. Doch nach einer von alters her feststehender Tradition wird zu jeder weiteren Ode des Kanon eine kleine Weihräucherung vollzogen. Zelebrieren mehrere Priester, weihräuchern diese abwechselnd.
Irmos: Auferstehungstag! Lasset uns Licht werden, ihr Völker! Das Pascha, des Herrn Pascha! Denn vom Tode zum Leben und von der Erde zum Himmel hat Christus, unser Gott, uns hindurchgeführt, uns, die wir das Siegeslied singen.
Christus ist erstanden von den Toten.
Lasset uns die Sinne reinigen, so werden wir Christus strahlen sehen im unnahbaren Lichte der Auferstehung und deutlich Ihn rufen hören: „Freuet euch!“, wir, die wir das Siegeslied singen.
Christus ist erstanden von den Toten.
Die Himmel mögen sich freuen, die Erde jubeln und feiern die ganze Welt, die sichtbare und die unsichtbare, denn Christus ist erwacht. Ewige Freude!
Katavasie: Auferstehungstag! Lasset uns Licht werden, ihr Völker! Das Pascha, des Herrn Pascha! Denn vom Tode zum Leben und von der Erde zum Himmel hat Christus, unser Gott, uns hindurchgeführt, uns, die wir das Siegeslied singen.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal, rasch.
Nach jeder Ode spricht der Diakon eine keine Ektenie. In der gesamten Lichten Woche geht der Diakon zu allen Anlässen durch die Königlichen Türen auf den Ambo. Alle Ektenien werden mit einer Kerze in der linken Hand gesprochen.

Kleine Ektenie

D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dein ist die Herrschaft, und Dein ist das Königtum und die Macht und die Herrlichkeit, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Ode 3
Irmos: Lasset uns trinken den neuen Trank, nicht aus unfruchtbarem Felsen durch Zeichen hervorgebracht, sondern aus der Unverweslichkeit Quelle, da aus dem Grabe uns Leben schenket Christus, in dem wir gegründet sind.
Christus ist erstanden von den Toten.
Nun ist alles mit Licht erfüllt, Himmel und Erde und Totenwelt, die ganze Schöpfung feiert Christi Erwachen, in dem sie gegründet ist.
Christus ist erstanden von den Toten.
Gestern ward ich begraben mit Dir, Christus; heute bin ich auferweckt mit Dir, dem Auferstandenen. Du selbst, Erlöser, verherrliche mich mit Dir in Deinem Reiche.
Katavasie: Lasset uns trinken den neuen Trank, nicht aus unfruchtbarem Felsen durch Zeichen hervorgebracht, sondern aus der Unverweslichkeit Quelle, da aus dem Grabe uns Leben schenket Christus, in dem wir gegründet sind.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal, rasch.

Kleine Ektenie

D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Du bist unser Gott und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Ton 4. Sedalen des Triodions. (Hypakoi)
Die Frauen um Maria kamen dem Tagesanbruch zuvor, fanden den Stein vom Grab weggewälzt, und sie hörten vom Engel: Ihn, Der wohnt in ewigem Licht, was sucht ihr Ihn bei den Toten wie einen Menschen? Seht doch die Leichentücher: Lauft und verkündet der Welt, dass erstanden ist der Herr, dass Er getötet den Tod. Denn Er ist der Sohn Gottes, Der errettet das Menschengeschlecht.
Ode 4
Irmos: Auf göttlicher Wacht stehe mit uns der gottkündende Habakuk und zeige uns den Engel, der erglänzt im Licht, der weithin ruft: „Heute geschieht die Erlösung der Welt, denn auferstanden ist Christus, der Allmächtige!“
Christus ist erstanden von den Toten.
Da Er, ein Knabe, den jungfräulichen Mutterschoß geöffnet, erschien Christus als Sterblicher. Als ein untadeliges Lamm erscheint Er, frei von jeder Befleckung, unser Pascha, wahrer Gott ist Er, der Vollkommene.
Christus ist erstanden von den Toten.
Wie ein einjähriges Lamm, das willig den Opferkranz trägt, Christus, ist Er für alle geopfert worden, das reinigende Pascha; es leuchtet aus dem Grab uns hervor, die Sonne der Gerechtigkeit.
Christus ist erstanden von den Toten.
Der Gottesahne David tanzte vor der Bundeslade, dem Sinnbild. Wir aber, Gottes heiliges Volk, sehen der Vorbilder Erfüllung. Lasset uns fröhlich sein in Gott! Denn auferstanden ist Christus, der Allmächtige.
Katavasie: Auf göttlicher Wacht stehe mit uns der gottkündende Habakuk und zeige uns den Engel, der erglänzt im Licht, der weithin ruft: „Heute geschieht die Erlösung der Welt, denn auferstanden ist Christus, der Allmächtige!“
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal, rasch.

Kleine Ektenie

D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn ein guter und menschenliebender Gott bist Du, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Ode 5
Irmos: Lasset uns wachen, lasset uns gehen in der frühen Morgendämmerung und statt der Myrrhen den Hymnus bringen dem Herrn. So werden wir Christus schauen, der Gerechtigkeit Sonne, die in allen das Leben weckt.
Christus ist erstanden von den Toten.
Deine unermessliche Barmherzigkeit schauten die in den Banden des Hades Gefesselten. Sie eilten zum Lichte, Christus, freudigen Fußes, jubelnd zum ewigen Pascha.
Christus ist erstanden von den Toten.
Lasset uns Lichter tragen, uns nahen wie einem Bräutigam, Christus, dem Erstandenen aus dem Grabe! Lasset uns feiern mit den Feste liebenden Scharen Gottes heilbringendes Pascha!
Katavasie: Lasset uns wachen, lasset uns gehen in der frühen Morgendämmerung und statt der Myrrhen den Hymnus bringen dem Herrn. So werden wir Christus schauen, der Gerechtigkeit Sonne, die in allen das Leben weckt.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal, rasch.

Kleine Ektenie

D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn geheiligt und verherrlicht ist Dein allehrwürdiger und hocherhabener Name, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Ode 6
Irmos: Du fuhrest hinunter in die Tiefen der Erde, Christus, und zerbrachest die ewigen Riegel und der Gefesselten Ketten; und nach drei Tagen, wie Jonas aus dem Fische, erstandest Du aus dem Grabe.
Christus ist erstanden von den Toten.
Die Siegel bewahrtest Du unbeschädigt, Christus, als Du erwachtest aus dem Grabe, der Du das Schloss der Jungfrauschaft nicht versehrt bei Deiner Geburt und geöffnet hast des Paradieses Pforte.
Christus ist erstanden von den Toten.
Mein Erlöser, Du lebendiges und nicht im Tode verbliebenes Opfer, als Gott hast Du Dich Selbst dem Vater dargebracht und mit auferweckt Adam, den Urahnen aller, Du Auferstandener aus dem Grabe!
Katavasie: Du fuhrest hinunter in die Tiefen der Erde, Christus, und zerbrachest die ewigen Riegel und der Gefesselten Ketten; und nach drei Tagen, wie Jonas aus dem Fische, erstandest Du aus dem Grabe.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal, rasch.

Kleine Ektenie

D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Du bist der König des Friedens und der Erlöser unserer Seelen, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Kondak und Ikos

Ton 8. Kondak des Triodions.
Bist Du auch ins Grab hinabgestiegen, Unsterblicher, so hast Du doch zerstört des Hades Gewalt und bist auferstanden als Sieger, Christus Gott, riefst zu den Frauen, die trugen den Balsam: „Freut euch!“ Und den Aposteln schenktest Du Frieden, Der Du gewährst den Dahingesunkenen die Auferstehung.
Ikos.
Die Sonne, die einst im Grabe versank vor dem Sonnenuntergang, suchten in der Frühe die myrrhentragenden Frauen als den hellen Tag. Sie riefen einander zu: „Kommet, Freundinnen, lasset mit duftenden Würzen uns salben den lebenbringenden begrabenen Leib, das Fleisch, das auferweckt hat den gefallenen Adam, das da liegt im Grabe. Lasset uns eilen wie die Magier und anbeten und darbringen die Myrrhen zum Geschenke dem nicht in Windeln, sondern in Grablinnen Gewickelten!“ Lasset uns weinen und rufen: „Herr, wache auf! Du, der darbietest den Gefallenen die Auferstehung!“

Synaxarion

Am Heiligen und Hohen Herrentag des Pas‘cha feiern wir die lebenbringende Auferstehung unseres Herrn und Gottes und Erlösers Jesus Christus. Christus stieg hinab den Hades zu bekämpfen. Er kommt zurück und bringt mit Sich große Siegesbeute. Ihm gebühret alle Herrlichkeit und Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Auferstehungshymnus, Ton 6

Die Auferstehung Christi haben wir geschaut, so lasset uns anbeten den heiligen Herrn Jesus, der allein ohne Sünde ist. Vor Deinem Kreuze fallen wir nieder, o Christus, und Deine heilige Auferstehung besingen und verherrlichen wir. Denn Du bist unser Gott, außer Dir kennen wir keinen anderen. Deinen Namen rufen wir an. Kommt, all ihr Gläubigen, lasset uns huldigen der heiligen Auferstehung Christi. Denn siehe, durch das Kreuz ist Freude gekommen in die ganze Welt. Allezeit lobsingen wir dem Herrn und preisen Seine Auferstehung. Er hat die Kreuzigung erlitten und den Tod durch den Tod zertreten. Dreimal.

Jesus, aus dem Grabe erstanden, wie Er vorhergesagt, hat uns gegeben das ewige Leben und große Gnade. Dreimal.
Ode 7
Irmos: Der die Jünglinge aus dem Feuerofen errettet hat, wird Mensch und leidet als Sterblicher, und kleidet durch das Leiden das Sterbliche in die Herrlichkeit des Unverweslichen, der allein gesegnet ist, der Gott der Väter, und hochverherrlicht.
Christus ist erstanden von den Toten.
Die gottseligen Frauen eilten mit Myrrhen zu Dir zurück. Den sie als Toten unter Tränen suchten, den beteten sie an voll Freude als den lebendigen Gott. Und das Mysterium des Pascha, o Christus, verkündeten sie Deinen Jüngern.
Christus ist erstanden von den Toten.
Des Todes Tötung, des Hades Vernichtung, den Anfang des neuen, des ewigen Lebens begehen wir festlich. Im Tanze besingen wir den Urheber in Hymnen, der allein ist gesegnet, der Gott der Väter, und hochverherrlicht.
Christus ist erstanden von den Toten.
In Wahrheit heilig und allgefeiert ist diese heilbringende, lichtglänzende Nacht. Sie ist Vorbote des hellstrahlenden Tages der Auferstehung, in der das urewige Licht leiblich hervorleuchtet aus dem Grabe allen.
Katavasie: Der die Jünglinge aus dem Feuerofen errettet hat, wird Mensch und leidet als Sterblicher, und kleidet durch das Leiden das Sterbliche in die Herrlichkeit des Unverweslichen, der allein gesegnet ist, der Gott der Väter, und hochverherrlicht.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal, rasch.

Kleine Ektenie

D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Es sei die Herrschaft Deines Königtums gesegnet und verherrlicht, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Ode 8
Irmos: Dies ist der hehre und heilige Tag, der Sabbate erster, ihr König und Herr, das Fest der Feste, die Feier der Feiern, an der wir loben Christus, in Ewigkeit.
Christus ist erstanden von den Toten.
Kommt, lasset uns trinken den neuen Trank des Weinstockes der göttlichen Freude, an diesem segenbringenden Tage der Auferstehung teilhaben an Christi Reich und Ihn besingen als Gott, in Ewigkeit.
Wir segnen den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Erhebe ringsum deine Augen, o Sion, und schaue, denn, siehe, deine Kinder kommen zu dir wie gotterleuchtete Sterne vom Niedergang und von Mitternacht, vom Meer und vom Morgen, zu preisen in dir Christus, in Ewigkeit.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Triadikon: Allmächtiger Vater und Wort und Geist! Du in drei Personen vereinigtes Wesen, über alles Sein erhabenes, göttliches, in Dich sind wir getauft und Dich preisen wir, in Ewigkeit.
Wir loben, segnen und beten an den Herrn; wir besingen ihn in Hymnen und hocherheben ihn in Ewigkeit.
Katavasie: Dies ist der hehre und heilige Tag, der Sabbate erster, ihr König und Herr, das Fest der Feste, die Feier der Feiern, an der wir loben Christus, in Ewigkeit.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal, rasch.

Kleine Ektenie

D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dein Name ist gesegnet, und Dein Königtum ist verherrlicht, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Vor der Gottesmutterikone der Ikonostase ruft der Diakon aus:
D: Hochpreise, meine Seele, den, der auferstanden ist am dritten Tage aus dem Grabe, Christus, der uns das Leben schenkt.
Danach weihräuchert er die Kirche.
Ode 9
Irmos: Werde Licht, werde Licht, neues Jerusalem, denn die Herrlichkeit des Herrn ist aufgegangen über dir. Jauchze jetzt und frohlocke, o Sion! Du aber, reine Gottesgebärerin, freue dich über die Auferstehung deines Kindes!
Hochpreise, meine Seele, den, der auferstanden ist am dritten Tage aus dem Grabe, Christus, der uns das Leben schenkt.
Werde Licht, werde Licht, neues Jerusalem, denn die Herrlichkeit des Herrn ist aufgegangen über dir. Jauchze jetzt und frohlocke, o Sion! Du aber, reine Gottesgebärerin, freue dich über die Auferstehung deines Kindes!
Вели́чит душа́ моя́/ во́лею страда́вша, и погребе́на,// и воскре́сшаго тридне́вно от гро́ба.
Werde Licht, werde Licht, neues Jerusalem, denn die Herrlichkeit des Herrn ist aufgegangen über dir. Jauchze jetzt und frohlocke, o Sion! Du aber, reine Gottesgebärerin, freue dich über die Auferstehung deines Kindes!
Christus, das neue Pascha, das lebendige Opfer, das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt.
O, Deiner göttlichen, Deiner lieben, Deiner mildesten Stimme! Untrüglich hast Du versprochen, Christus, mit uns zu bleiben bis ans Ende der Welt. Wir haben diese Verheißung als Anker der Hoffnung. So lasset uns, Gläubige, fröhlich sein!
Der Engel rief der Gnadenerfüllten zu: „Reine Jungfrau, freue dich! Nochmals sage ich: freue dich! Dein Sohn erstand nach drei Tagen aus dem Grabe, die Toten zu erwecken; ihr Völker jubelt!
O, Deiner göttlichen, Deiner lieben, Deiner mildesten Stimme! Untrüglich hast Du versprochen, Christus, mit uns zu bleiben bis ans Ende der Welt. Wir haben diese Verheißung als Anker der Hoffnung. So lasset uns, Gläubige, fröhlich sein!
Возбуди́л еси́ усну́в ме́ртвыя от ве́ка,// ца́рски рыка́вый я́ко от Иу́ды лев.
O, Deiner göttlichen, Deiner lieben, Deiner mildesten Stimme! Untrüglich hast Du versprochen, Christus, mit uns zu bleiben bis ans Ende der Welt. Wir haben diese Verheißung als Anker der Hoffnung. So lasset uns, Gläubige, fröhlich sein!
Vom Grabe kommt sie gelaufen, Maria Magdalena, siehet Christus und spricht Ihn an, als sei Er der Gärtner.
O, Deiner göttlichen, Deiner lieben, Deiner mildesten Stimme! Untrüglich hast Du versprochen, Christus, mit uns zu bleiben bis ans Ende der Welt. Wir haben diese Verheißung als Anker der Hoffnung. So lasset uns, Gläubige, fröhlich sein!
А́нгел облиста́яй жена́м вопия́ше:// преста́ните от слез, я́ко Христо́с воскре́се.
O großes, o heiligstes Pascha, Christus, o Weisheit und Wort Gottes und Kraft! gib, dass wir wahrer noch teilhaben an Dir am abendlosen Tage Deines Reiches!
Христо́с воскре́се, смерть попра́вый,/ и ме́ртвыя воздви́гнувый,// лю́дие весели́теся.
O großes, o heiligstes Pascha, Christus, o Weisheit und Wort Gottes und Kraft! gib, dass wir wahrer noch teilhaben an Dir am abendlosen Tage Deines Reiches!
Днесь вся́ка тварь весели́тся и ра́дуется:// я́ко Христо́с воскре́се, и ад плени́ся.
O großes, o heiligstes Pascha, Christus, o Weisheit und Wort Gottes und Kraft! gib, dass wir wahrer noch teilhaben an Dir am abendlosen Tage Deines Reiches!
Днесь Влады́ка плени́ а́да,// воздви́гнувый ю́зники, я́же от ве́ка имя́ше лю́те одержи́мыя.
O großes, o heiligstes Pascha, Christus, o Weisheit und Wort Gottes und Kraft! gib, dass wir wahrer noch teilhaben an Dir am abendlosen Tage Deines Reiches!
Вели́чит душа́ моя́// Триипоста́снаго и Неразде́льнаго Божества́ держа́ву.
O großes, o heiligstes Pascha, Christus, o Weisheit und Wort Gottes und Kraft! gib, dass wir wahrer noch teilhaben an Dir am abendlosen Tage Deines Reiches!
Ра́дуйся, Де́во, ра́дуйся,/ ра́дуйся, Благослове́нная,/ ра́дуйся, Препросла́вленная!// Твой бо Сын воскре́се тридне́вен от гро́ба.
O großes, o heiligstes Pascha, Christus, o Weisheit und Wort Gottes und Kraft! gib, dass wir wahrer noch teilhaben an Dir am abendlosen Tage Deines Reiches!
Hochpreise, meine Seele, den, der auferstanden ist am dritten Tage aus dem Grabe, Christus, der uns das Leben schenkt.
Werde Licht, werde Licht, neues Jerusalem, denn die Herrlichkeit des Herrn ist aufgegangen über dir. Jauchze jetzt und frohlocke, o Sion! Du aber, reine Gottesgebärerin, freue dich über die Auferstehung deines Kindes!
Вели́чит душа́ моя́/ во́лею страда́вша, и погребе́на,// и воскре́сшаго тридне́вно от гро́ба.
Werde Licht, werde Licht, neues Jerusalem, denn die Herrlichkeit des Herrn ist aufgegangen über dir. Jauchze jetzt und frohlocke, o Sion! Du aber, reine Gottesgebärerin, freue dich über die Auferstehung deines Kindes!
Katavasie: Werde Licht, werde Licht, neues Jerusalem, denn die Herrlichkeit des Herrn ist aufgegangen über dir. Jauchze jetzt und frohlocke, o Sion! Du aber, reine Gottesgebärerin, freue dich über die Auferstehung deines Kindes!
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal, rasch.

Kleine Ektenie

D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dich rühmen alle Kräfte der Himmel, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
(Exapostilarion)
Dem Fleische nach entschlafen wie ein Toter, erstandest du, König und Herr, nach drei Tagen, nachdem du Adam erweckt aus der Verwesung und vertilgt den Tod, o Pas‘cha der Unverweslichkeit, Erlösung der Welt.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Ton 2.
Dem Fleische nach entschlafen wie ein Toter, erstandest du, König und Herr, nach drei Tagen, nachdem du Adam erweckt aus der Verwesung und vertilgt den Tod, o Pas‘cha der Unverweslichkeit, Erlösung der Welt.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Dem Fleische nach entschlafen wie ein Toter, erstandest du, König und Herr, nach drei Tagen, nachdem du Adam erweckt aus der Verwesung und vertilgt den Tod, o Pas‘cha der Unverweslichkeit, Erlösung der Welt.

Lobpsalmen im 1. Ton

1. Ch: Aller Odem lobe den Herrn. Lobet den Herrn in den Himmeln, lobet Ihn in den Höhen. Dir gebührt Lobgesang, o Gott.
2. Ch: Lobet Ihn all Seine Engel, lobet Ihn, all Seine Heerscharen, Dir gebührt Lobgesang, o Gott.
Es folgen die Lobpsalmen mit Stichiren. Die Psalmen werden in der Gemeindepraxis ausgelassen.
Stichiren werden gesungen.
Lobet Ihn ob Seiner machtvollen Taten; lobet Ihn nach der Fülle Seiner Größe.
Ton 1. Stichiren des Sonntags.
Wir besingen, o Christus, / dein heilbringendes Leiden // und verehren deine Auferstehung.
Lobet Ihn mit dem Schall der Posaune; lobet Ihn mit Psalter und Harfe.
Der das Kreuz du hast erduldet / und den Tod vernichtet / und bist auferstanden von den Toten, / befriede unser Leben, o Herr, // als der einzig Allmächtige.
Lobet Ihn mit Handpauke und Reigen; lobet Ihn mit Saiten und Instrument.
Beraubt hast du den Hades / und aufgerichtet den Menschen / in deiner Auferstehung, o Christus. / So würdige uns, reinen Herzens // dich zu besingen und zu preisen.
Lobet Ihn mit wohltönenden Zimbeln; lobet Ihn mit Zimbeln des Jubels. Aller Odem lobe den Herrn.
Deinen gottwürdigen Herabstieg / preisen wir und besingen dich, Christus. / Geboren wurdest du aus der Jungfrau / und bliebest doch ungetrennt vom Vater. / Als Mensch hast du gelitten / und hast das Kreuz auf dich genommen aus freiem Willen. / Erstanden bist du aus dem Grabe, / aus ihm hervorgegangen wie aus einer Kammer, / um die Welt zu retten. // Herr, Ehre sei dir.
Gott stehe auf, und zerstreut werden sollen Seine Feinde.
Ton 5. Stichiren des Triodions.
Das heilige Pascha ist uns heute gezeigt. Das neue, heilige Pascha. Das mystische Pascha. Das ganz ehrwürdige Pascha. Das Pascha, Christus, der Heiland. Das untadelige Pascha. Das große Pascha, der Gläubigen Pascha. Das Pascha, das uns eröffnet des Paradieses Pforte. Das Pascha, das alle Gläubigen heiligt.
Wie Rauch verweht, so sollen sie verwehen.
Lasset das Schauen, ihr Frauen, Heilsbotinnen, gebt Sion die Kunde: Nimm entgegen von uns die Freudenbotschaft von Christi Erweckung. Freue dich, tanze im Reigen und jauchze, Jerusalem, Christus schauend, den König: Wie ein Bräutigam tritt er hervor aus dem Grabe.
So werden die Sünder zugrunde gehen vor Gottes Angesicht. Doch die Gerechten seien frohgemut.
Die myrrhentragenden Frauen standen im tiefen Morgengrauen am Grabe des Lebenspenders und fanden den Engel auf dem Steine sitzend. Und er redete sie an und sprach so zu ihnen: was sucht ihr den Lebenden unter den Toten? Was beweint ihr den Unverweslichen als Verweslichen? Geht, seinen Jüngern gebt Kunde.
Dies ist der Tag, den der Herr gemacht; lasst uns frohlocken und seiner uns freuen.
Das Freudenpascha. Das Pascha des Herrn, das Pascha. Das ganz ehrwürdige Pascha ging uns auf. Pascha, in Freude lasst uns einander umarmen. O Pascha, erlösend von Trauer. Denn aus dem Grabe erstrahlte heute Christus wie aus einem Gemache. Die Frauen erfüllte er mit Freude, da er sagte: Tragt zu den Aposteln die Kunde.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Im selben Ton. Theotokion des Triodions.
Der Auferstehung Tag. Licht lasset uns werden am Volksfest. Und lasst uns umarmen uns. Lasset zu denen, die uns hassen, sprechen uns, Brüder: Ob der Auferstehung wollen wir alles verzeihen uns und so lasset uns rufen: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
Während die Lob-Stichiren gesungen werden, beginnen die Geistlichen im Altar, einander mit dem Osterkuss zu grüßen. Danach stellen sie auf der Solea auf.
Der Vorsteher geht mit dem Kreuz und dem Dreileuchter hinaus und spricht eine kurze österliche Begrüßung. Diese beendet er, in dem er die Gläubigen dreimal mit dem Kreuz und dem Dreileuchter segnet und in drei Richtungen ausruft:
P: Christus ist auferstanden!
Volk: Er ist wahrhaft auferstanden!
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal, nicht schnell.

Osterpredigt des Hl. Johannes Chrysostomus

Der Vorsteher bringt das Kreuz mit dem Dreileuchter zurück in den Altar und kehrt wieder zurück, um die Osterpredigt des Hl. Johannes Chrysostomus zu verlesen.
P: Unseres Vaters unter den Heiligen Johannes Goldmunds, des Erzbischofs von Konstantinopel, Predigt am heiligen und lichtbringenden Tag der hochverehrten und errettenden Auferstehung Christi, unseres Gottes.
Ist jemand gottesfürchtig und gottliebend, so erquicke er sich an dieser schönen und herrlichen Feier. Ist jemand ein kluger Knecht, so gehe er fröhlich ein in die Freude seines Herren. Wer von der ersten Stunde an gearbeitet hat, der empfange nun seinen gerechten Lohn. Wer nach der dritten Stunde gekommen, der feiere dankend. Wer nach der sechsten Stunde angelangt, der zweifle nicht, denn er wird nichts missen. Säumte jemand bis in die neunte Stunde, so trete er hinzu, ohne zu zagen und ohne Furcht. Kam jemand erst zur elften Stunde, so fürchte er sich nicht ob seiner Saumseligkeit, denn der Gebieter ist freigebig und nimmt den Letzten an wie den Ersten. Er erquickt den, der um die elfte Stunde gekommen ist wie den, der von der ersten Stunde an gearbeitet hat. Dem später Kommenden ist er gnädig – und dem Ersten ist er freundlich. Jenem gibt er, diesem schenkt er. Die Werke nimmt er an – und das Wollen lobt er. Die Taten ehrt er – und die Vorhaben heißt er willkommen.
So gehet alle ein in die Freude unseres Herren – die Ersten und die Letzten – empfanget den Lohn. Reiche und Arme, jauchzet miteinander. Ausdauernde und Nachlässige ehret den Tag. Die ihr gefastet und die ihr nicht gefastet habt, freuet euch heute: Der Tisch ist bereitet, genießet nun alle. Das Kalb ist gemästet, niemand gehe hungrig hinaus. Genießet alle vom Gastmahl des Glaubens, genießet alle vom Reichtum der Güte. Niemand beklage sich über Armut, denn erschienen ist das gemeinsame Reich. Niemand betrauere die Übertretungen, denn aus dem Grabe ist aufgestrahlt die Vergebung. Niemand fürchte mehr den Tod, denn des Erlösers Tod hat uns befreit. Vernichtet hat ihn, der von ihm umfangen ward. Abgenommen hat er dem Hades die Beute, er der zum Hades hinabkam. Er ließ ihn Bitterkeit erfahren, der von seinem Fleische kostete. Dieses vorausahnend rief Jesaja aus: „Der Hades war voll Bitterkeit, da er dir unter begegnete.“ Er war voll Bitterkeit, denn er ward vernichtet. Er war voll Bitterkeit, denn er ward verhöhnt. Er voll Bitterkeit, denn er ward hinweggerafft. Er war voll Bitterkeit, denn er ward gestürzt. Er war voll Bitterkeit, denn er ward gefesselt. Er nahm den Leib – und stieß auf Gott. Er nahm die Erde – und traf auf den Himmel. Er nahm, was er sah – und fiel durch das, was er nicht sah.
Wo ist, Tod, dein Stachel – wo, Hades, dein Sieg?
Auferstanden ist Christus – und du bist gestürzt.
Auferstanden ist Christus – und gefallen sind die Dämonen.
Auferstanden ist Christus – und es freuen sich die Engel.
Auferstanden ist Christus – und es herrscht das Leben.
Auferstanden ist Christus – und es ist kein Toter mehr im Grabe, denn Christus ist auferstanden von den Toten und ist die Erstlingsgabe der Entschlafenen geworden.
Ihm sei die Ehre und die Macht in alle Ewigkeit. Amen.
Ton 8. Tropar des hl. Johannes Chrysostomus.
     Ch: Wie eine Fackel hat deines Mundes Huld den Erdkreis erleuchtet. Sie hat der Welt Schätze der Uneigennützigkeit hinterlegt, der Demut Höhe hat sie uns gezeigt. Da du durch deine Worte uns leitest, Vater Johannes Chrysostomus, bitte das Wort Christus, Gott, unsere Seelen zu retten.

Inständige Ektenie

D: Erbarme Dich unser, o Gott, nach Deinem großen Erbarmen, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
     Ch: Herr, erbarme Dich, dreimal. Zu jeder Fürbitte.
D: Wir beten auch für unseren großen Herrn und Vater, den heiligsten Patriarchen Kyrill, und unseren Herrn, den höchstgeweihten Metropoliten (oder Erzbischof, oder hochgeweihten Bischof) N., und für all unsere Brüder in Christus.
D: Wir beten auch für unser gottgeschütztes Land und für alle, die es regieren und beschützen, auf dass wir ein stilles und ruhiges Leben führen können in aller Frömmigkeit und Lauterkeit.
D: Wir beten auch für die seligen und ewigen Gedenkens würdigen Stifter dieses heiligen Tempels (oder dieses heiligen Klosters) und für alle unsere bereits entschlafenen orthodoxen Väter und Brüder, die hier und allerorten ruhen.
D: Wir beten auch um Erbarmen, Leben, Frieden, Gesundheit, Errettung, Heimsuchung, Verzeihung und Vergebung der Sünden der Knechte und Mägde Gottes NN., aller frommen und orthodoxen Christen, derer, die in dieser Stadt wohnen und weilen, der Gemeindeglieder, der Kirchenältesten und der Wohltäter dieses heiligen Hauses.
D: Wir beten auch für die, welche Früchte bringen und Gutes tun in diesem heiligen und allehrwürdigen Tempel, für die sich Mühenden, die Singenden und das vor Dir stehende Volk, das da erwartet von Dir das große und reiche Erbarmen.
P: Denn ein erbarmungsreicher und menschenliebender Gott bist Du, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Bittektenie

D: Lasst uns vollenden unser Morgengebet zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Dass der ganze Abend vollkommen sei, heilig, friedvoll und sündlos, lasst uns vom Herrn erflehen.
     Ch: Gewähre es, o Herr. Zu jeder Fürbitte.
D: Einen Engel des Friedens, einen treuen Führer, einen Beschützer unserer Seelen und Leiber lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Verzeihung und Vergebung unserer Sünden und Verfehlungen lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Das Gute und Heilsame für unsere Seelen und Frieden für die Welt lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Die übrige Zeit unseres Lebens in Frieden und Buße zu vollenden, lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Ein christliches Ende unseres Lebens, ohne Schmerz, ohne Schande, in Frieden, und eine gute Rechenschaft vor dem furchtbaren Richterstuhl Christi lasst uns erflehen.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn ein Gott des Erbarmens, des Mitleids und der Menschenliebe bist Du, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
P: Friede allen. (Der Priester segnet.)
     Ch: Und deinem Geiste.
D: Neigen wir unsere Häupter dem Herrn.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dir ist es eigen, Dich zu erbarmen und zu retten, und zu Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
D: Weisheit.
     Ch: Vater segne.
P: Gesegnet der Seiende, Christus unser Gott, allezeit, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen. Stärke, Christus Gott, den heiligen und orthodoxen Glauben der rechtgläubigen Christen in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Der Priester hält das Kreuz mit dem Dreileuchter und singt im Altar zusammen mit allen Geistlichen:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.

Entlassung zu Ostern

Der Priester vom Ambo mit Kreuz und Dreileuchter:
P: Christus, der auferstanden ist von den Toten, den Tod durch den Tod zertreten und denen in den Gräbern des Leben geschenkt hat, unser wahrer Gott, auf die Gebete Seiner allreinen Mutter und aller Heiligen, erbarme Sich unser und rette uns, denn Er ist gütig und menschenliebend.
     Ch: Amen.
Und er segnet alle Anwesenden mit dem Kreuz und dem Dreileuchter in drei Richtungen, jedes Mal laut rufend:
P: Christus ist auferstanden!
Volk: Er ist wahrhaft auferstanden!
     Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
     Ch: Und Er hat uns das ewige Leben geschenkt, wir huldigen Seiner Auferstehung am dritten Tag.
     Ch: Unseren großen Herrn und Vater Kyrill, / den heiligsten Patriarchen von Moskau und ganz Rus‘, / und unseren hochgeweihten Herrn N., / den Metropoliten (oder Erzbischof, oder Bischof) von N., / unsere gottbeschützten Länder / den Vorsteher, die Brüder und die Mitglieder dieser heiligen Kirche, / und alle orthodoxen Christen, / erhalte, o Herr, auf viele Jahre.

Osterstunden

Während der Lichten Woche werden die Osterstunden anstatt der Horen, des Mitternachtsgottesdienstes und der Komplet sowie der Morgen-, Abend-, Kommunion- und Dankgebete gesungen.
Die Osterstunden werden vollständig gesungen.
Die erste und die sechste Osterstunden werden ohne dem Ausruf „Gesegnet unser Gott“ begonnen, traditionell mit einem dreifachen Auferstehungstropar „Christus ist erstanden“.
Die erste Stunde wird direkt an das Polychronion des Orthros angeschlossen. Am Ende dieser Stunde folge eine Entlassung: „Ehre, jetzt“, „Herr, erbarme Dich“, „Segne“ und „Der auferstanden ist von den Toten…“
Die dritte, sechste und neunte Stunden werden dagegen nach dem Ausruf „Auf die Gebete unserer heiligen Väter“ mit einem dreifachen Gesang des Auferstehungstropars abgeschlossen.
Der Mitternachtsgottesdienst und die Komplet werden mit dem Ausruf „Gesegnet unser Gott“ begonnen und mit der Entlassung wie zur ersten Stunden abgeschlossen.
Während der Stunden vor der Liturgie (nach dem Ende der Proskomidie) weihräuchert der Diakon die Kirche wie üblich. Dabei hält er in der linken Hand eine Kerze.
P: Gesegnet unser Gott allezeit, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Auferstehungstropar, Ton 5

Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.

Auferstehungshymnus, Ton 6

Die Auferstehung Christi haben wir geschaut, so lasset uns anbeten den heiligen Herrn Jesus, der allein ohne Sünde ist. Vor Deinem Kreuze fallen wir nieder, o Christus, und Deine heilige Auferstehung besingen und verherrlichen wir. Denn Du bist unser Gott, außer Dir kennen wir keinen anderen. Deinen Namen rufen wir an. Kommt, all ihr Gläubigen, lasset uns huldigen der heiligen Auferstehung Christi. Denn siehe, durch das Kreuz ist Freude gekommen in die ganze Welt. Allezeit lobsingen wir dem Herrn und preisen Seine Auferstehung. Er hat die Kreuzigung erlitten und den Tod durch den Tod zertreten. Dreimal.

Hypakoi, Ton 4

Die Frauen um Maria kamen dem Tagesanbruch zuvor, fanden den Stein vom Grab weggewälzt, und sie hörten vom Engel: Ihn, Der wohnt in ewigem Licht, was sucht ihr Ihn bei den Toten wie einen Menschen? Seht doch die Leichentücher: Lauft und verkündet der Welt, dass erstanden ist der Herr, dass Er getötet den Tod. Denn Er ist der Sohn Gottes, Der errettet das Menschengeschlecht.

Kondak, Ton 8

Bist Du auch ins Grab hinabgestiegen, Unsterblicher, so hast Du doch zerstört des Hades Gewalt und bist auferstanden als Sieger, Christus Gott, riefst zu den Frauen, die trugen den Balsam: „Freut euch!“ Und den Aposteln schenktest Du Frieden, Der Du gewährst den Dahingesunkenen die Auferstehung.

Tropar, Ton 4

Mit dem Leib warst du im Grabe, / mit der Seele im Totenreich als Gott, / im Paradiese mit dem Schächer, / und auf dem Throne bist du mit dem Vater und dem Geiste, / der du das All erfüllst, // Christus, den nichts begrenzt.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Lebenbringend und herrlicher als das Paradies, / strahlender als jedes königliche Prunkgemach, / erscheint, Christus, uns dein Grab, // die Quelle unserer Auferstehung.
Jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Du geheiligte, / göttliche Wohnung des Höchsten, freue dich: / denn durch dich, o Gottesmutter, ist Freude uns geworden. / Darum rufen wir dir zu: / „Gesegnet bist du unter den Frauen, // du in allem untadelige Herrin.“
Herr, erbarme Dich. Vierzigmal.
Die du geehrter bist als die Cherubim / und unvergleichlich herrlicher als die Seraphim, / die du unversehrt Gott, das Wort, geboren hast, / wahrhafte Gottesgebärerin, dich erheben wir.
Im Namen des Herrn, Vater segne.
P: Auf die Gebete unserer heiligen Väter, Herr, Jesus Christus, unser Gott, erbarme Dich unser.
     Ch: Amen.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen. Segne.

Kleine Entlassung zur Auferstehung

Priester vom Ambo, mit Kreuz aber ohne Dreileuchter:
P: Der auferstanden ist von den Toten, Christus, unser wahrer Gott; auf die Gebete Seiner allreinen Mutter; unserer heiligen und gotttragenden Väter und aller Heiligen, erbarme Sich unser und rette uns, denn Er ist gütig und menschenliebend.
     Ch: Amen.
Im Anschluss an den Gottesdienst wird die erste Stunde gelesen und vielerorts ein Gebet an die Gottesmutter Maria gesungen.

Göttliche Liturgie

D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Der Osterbeginn

Der Priester steht vor dem Altartisch mit dem Kreuz und dem Dreileuchter in der linken Hand und dem Weihrauchfass in der rechten. Der Diakon steht vor dem erhöhten Ort mit einer Kerze.
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
     Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
Der Priester weihräuchert den Altartisch von vorne und singt mit den übrigen Geistlichen:
Geistliche: Gott stehe auf, und zerstreut werden sollen Seine Feinde, und die Ihn hassen, sollen fliehen vor Seinem Angesicht.
     Ch: Christus ist erstanden von den Toten…
Dann von Süden.
Geistliche: Wie Rauch verweht, so sollen sie verwehen; wie Wachs schmilzt vor dem Angesicht des Feuers.
     Ch: Christus ist erstanden von den Toten…
Ebenso von Osten.
Geistliche: So werden die Sünder zugrunde gehen vor Gottes Angesicht. Doch die Gerechten seien frohgemut.
     Ch: Christus ist erstanden von den Toten…
Abschließend von Norden.
Geistliche: Dies ist der Tag, den der Herr gemacht; lasst uns frohlocken und seiner uns freuen.
     Ch: Christus ist erstanden von den Toten…
Danach weihräuchert er den Opfertisch, den Altarraum und die Betennden und singt weiter mit den Geistlichen:
Geistliche: Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
     Ch: Christus ist erstanden von den Toten…
Geistliche: Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
     Ch: Christus ist erstanden von den Toten…
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Der Priester weihräuchert die Gläubigen und grüßt sie dabei mit dem Ostergruß „Christus ist auferstanden“.

Große Ektenie

D: In Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Um den Frieden von oben und die Errettung unserer Seelen lasst uns beten zum Herrn.
D: Um den Frieden der ganzen Welt, den Wohlbestand der heiligen Kirchen Gottes und die Einheit aller lasst uns beten zum Herrn.
D: Für dieses heilige Haus und alle, die mit Glauben, Frömmigkeit und Gottesfurcht hier eintreten, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für unseren großen Herrn und Vater, den heiligsten Patriarchen Kyrill, und unseren Herrn, den höchstgeweihten Metropoliten (oder Erzbischof, oder hochgeweihten Bischof) N., für die ehrwürdige Priesterschaft, den Diakonat in Christus, den gesamten Klerus und alles Volk, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für unser gottgeschütztes Land und für alle, die es regieren und beschützen, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für diese Stadt (oder dieses Dorf, oder dieses heilige Kloster), für jede Stadt, alles Land und die Gläubigen, die darin leben, lasst uns beten zum Herrn.
D: Um günstige Witterung, reichen Ertrag der Früchte der Erde und friedliche Zeiten, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für die Reisenden, die Kranken, Notleidenden und Gefangenen und um ihre Errettung lasst uns beten zum Herrn.
D: Dass wir erlöst werden von aller Bedrängnis, Zorn und Not, lasst uns beten zum Herrn.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dir gebührt alle Verherrlichung, Ehre und Anbetung, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit
     Ch: Amen.

Erste Antiphon des Fests

Vers 1: Jubelt dem Herrn, die ganze Erde.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Vers 2: Jubelt dem Herrn, die ganze Erde, singt Seinem Namen, gebt Herrlichkeit Seinem Lobpreis.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Vers 3: Sprecht zu Gott: Wie furchterregend sind Deine Werke, ob der Fülle Deiner Macht sollen an Dir zu Lügnern werden Deine Feinde.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Vers 4: Die ganze Erde bete Dich an und singe Dir, singe Deinem Namen, o Höchster.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Nach dem Gesang spricht der Diakon die Kleine Ektenie:
D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dein ist die Herrschaft, und Dein ist das Königtum und die Macht und die Herrlichkeit, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Zweite Antiphon des Fests

Vers 1: Gott sei uns gnädig und segne uns.
Errette uns, Sohn Gottes, auferstanden von den Toten, die wir Dir singen: Alleluia.
Vers 2: Gott sei uns gnädig und segne uns, Er lasse Sein Angesicht über uns erscheinen und erbarme Sich unser.
Errette uns, Sohn Gottes, auferstanden von den Toten, die wir Dir singen: Alleluia.
Vers 3: Auf dass wir erkennen Deinen Weg auf Erden, unter den Völkern allen Dein Heil.
Errette uns, Sohn Gottes, auferstanden von den Toten, die wir Dir singen: Alleluia.
Vers 4: Preisen sollen Dich die Völker, o Gott, preisen sollen Dich die Völker alle.
Errette uns, Sohn Gottes, auferstanden von den Toten, die wir Dir singen: Alleluia.
1. Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, 2. jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
O einziggezeugter Sohn und Wort Gottes, der Du unsterblich bist und angenommen hast, unserer Errettung wegen Fleisch zu werden aus der heiligen Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria, unverändert bist Du Mensch geworden, und gekreuzigt hast Du, Christus Gott, durch den Tod den Tod zertreten, Du einer der Heiligen Dreiheit, gleichverherrlicht mit dem Vater und dem Heiligen Geist, errette uns.
Zweite Kleine Ektenie:
D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn ein guter und menschenliebender Gott bist Du, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Dritte Antiphon des Fests

Vers 1: Gott stehe auf, und zerstreut werden sollen Seine Feinde.
Tropar des Fests, Ton 5:
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Vers 2: Gott stehe auf, und zerstreut werden sollen Seine Feinde, und die Ihn hassen, sollen fliehen vor Seinem Angesicht.
Christus ist erstanden von den Toten ...
Vers 3: Wie Rauch verweht, so sollen sie verwehen; wie Wachs schmilzt vor dem Angesicht des Feuers.
Christus ist erstanden von den Toten ...
Vers 4: So werden die Sünder zugrunde gehen vor Gottes Angesicht. Doch die Gerechten seien frohgemut.
Christus ist erstanden von den Toten ...
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.

Kleiner Einzug mit dem Evangelium

Das folgende Gebet, sowie alle weiteren kursiv hervorgehobenen Gebete, werden vom Priester normalerweise leise gesprochen.
P: Gebieter, Herr, unser Gott, der Du in den Himmeln die Ordnungen und Heere der Engel und Erzengel eingesetzt hast zum Dienst Deiner Herrlichkeit, lass mit unserem Einzug den Einzug heiliger Engel geschehen, die gemeinsam mit uns die Liturgie vollziehen und Deine Güte verherrlichen.
Ausruf: Denn Dir gebührt alle Verherrlichung, Ehre und Anbetung, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.

D: Weisheit. Aufrecht.
Einzugsvers
D: In den Gemeinden lobpreist Gott, den Herrn aus den Quellen Israels.
„Kommt, lasst uns anbeten“ wird an diesem Tag nur bei einer Bischofsliturgie gesungen.
Sofort nach dem Einzug folgen die Tropare und Kondake des Fests. Das Tropar und das Kondak der Kirche werden an Hochfesten ausgelassen.
Ton 5. Tropar des Triodions.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Ton 4. Sedalen des Triodions. (Hypakoi)
Die Frauen um Maria kamen dem Tagesanbruch zuvor, fanden den Stein vom Grab weggewälzt, und sie hörten vom Engel: Ihn, Der wohnt in ewigem Licht, was sucht ihr Ihn bei den Toten wie einen Menschen? Seht doch die Leichentücher: Lauft und verkündet der Welt, dass erstanden ist der Herr, dass Er getötet den Tod. Denn Er ist der Sohn Gottes, Der errettet das Menschengeschlecht.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Ton 8. Kondak des Triodions.
Bist Du auch ins Grab hinabgestiegen, Unsterblicher, so hast Du doch zerstört des Hades Gewalt und bist auferstanden als Sieger, Christus Gott, riefst zu den Frauen, die trugen den Balsam: „Freut euch!“ Und den Aposteln schenktest Du Frieden, Der Du gewährst den Dahingesunkenen die Auferstehung.
Währenddessen spricht der Priester das Gebet zum Dreimalheilig:
P: Gott, Heiliger, der Du im Heiligen ruhst, der Du mit dem Ruf des Dreimalheilig von den Seraphim besungen, von den Cherubim verherrlicht und von jeder himmlischen Macht angebetet wirst, der Du alles aus dem Nichtsein ins Dasein geführt, den Menschen nach Deinem Bilde und zu Deiner Ähnlichkeit erschaffen und ihn mit allen Deinen Gnadengaben geschmückt hast, der Du dem Bittenden Weisheit und Einsicht gibst und den Sündigenden nicht verachtest, sondern Buße eingesetzt hast zu seiner Errettung, und der Du uns, Deine geringen und unwürdigen Knechte, gewürdigt hast, auch in dieser Stunde vor der Herrlichkeit Deines heiligen Opfertisches zu stehen und Dir die schuldige Anbetung und Verherrlichung darzubringen, Du selbst, Gebieter, nimm auch aus dem Mund von uns Sündern den Hymnus des Dreimalheilig an und suche uns heim in Deiner Güte. Verzeihe uns jede absichtliche und unabsichtliche Verfehlung, heilige unsere Seelen und Leiber und gib uns, Dir alle Tage unseres Lebens in Heiligkeit zu dienen, auf die Fürbitten der heiligen Gottesgebärerin und aller Heiligen, die Dir von jeher wohlgefallen haben.
Ausruf: Denn heilig bist Du, unser Gott, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar.

Der Diakon ruft vor den Königlichen Türen aus:
D: Herr, errette die Frommen.
     Ch: Herr, errette die Frommen.
D: Und erhöre uns.
     Ch: Und erhöre uns.
D: Und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Anstatt des Dreimalheilig:

Alle, die ihr in Christus hinein getauft wurdet, habt Christus angezogen, Alleluïa, dreimal.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Habt Christus angezogen, Alleluïa.
Alle, die ihr in Christus hinein getauft wurdet, habt Christus angezogen, Alleluïa.

Lesung des Apostels

Nach dem Trishagion:
D: Lasst uns aufmerken. P: Friede allen.
     L: Und deinem Geiste. D: Weisheit.
     L: Prokimenon.
D: Weisheit.
     L: Lesung aus…
D: Lasst uns aufmerken.
Der Leser liest den Apostel. Danach:
P: Friede dir. L: Und deinem Geiste.
D: Weisheit. L: Alleluïa, Alleluïa, Alleluïa.

Lesung des Evangeliums

Der Diakon weist auf das Evangeliar und spricht:
D: Segne, Gebieter, den Verkünder des heiligen Apostels und Evangelisten N.
P: Gott gebe dir, dem Verkünder des Evangeliums, auf die Fürbitten des heiligen, herrlichen Apostels und Evangelisten N. mit großer Kraft zu sprechen zur Erfüllung des Evangeliums Seines geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus.
D: Amen.

P: Weisheit, aufrecht. Lasst uns hören das heilige Evangelium. Friede allen.
     Ch: Und deinem Geiste.
D: Lesung aus dem heiligen Evangelium nach N.
     Ch: Ehre Dir, Herr, Ehre dir.
P: Lasst uns aufmerken.
Der Diakon verkündet das Evangelium des Tages.
Nach der Lesung:
P: Friede dir, dem Verkünder des Evangeliums.
     Ch: Ehre Dir, Herr, Ehre Dir.

Inständige Ektenie

Der Diakon spricht die Ektenie:
D: Lasst uns alle sagen mit ganzer Seele, und mit ganzem Verstand lasst uns sagen.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Herr, Allherrscher, Gott unserer Väter, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Erbarme Dich unser, o Gott, nach Deinem großen Erbarmen, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
     Ch: Herr, erbarme Dich, dreimal.
D: Wir beten auch für unseren großen Herrn und Vater, den heiligsten Patriarchen Kyrill, und unseren Herrn, den höchstgeweihten Metropoliten (oder Erzbischof, oder hochgeweihten Bischof) N., und für all unsere Brüder in Christus.
D: Wir beten auch für unser gottgeschütztes Land und Volk und für alle, die es regieren und beschützen, auf dass wir ein stilles und ruhiges Leben führen können in aller Frömmigkeit und Lauterkeit.
D: Wir beten auch für unsere Brüder, die Priester, Priestermönche und für unsere ganze Bruderschaft in Christus.
D: Wir beten auch für die seligen und ewigen Gedenkens würdigen heiligsten rechtgläubigen Patriarchen, die frommen Stifter dieses heiligen Tempels (oder dieses heiligen Klosters) und für alle unsere bereits entschlafenen orthodoxen Väter und Brüder, die hier und allerorten ruhen.
D: Wir beten auch um Erbarmen, Leben, Frieden, Gesundheit, Errettung, Heimsuchung, Verzeihung und Vergebung der Sünden der Knechte und Mägde Gottes NN., aller frommen und orthodoxen Christen, derer, die in dieser Stadt wohnen und weilen, der Gemeindeglieder, der Kirchenältesten und der Wohltäter dieser heiligen Kirche (oder dieses heiligen Klosters).
{ An dieser Stelle dürfen weitere Fürbitten eingefügt werden.
Für Kranke:
D: O Arzt unserer Seelen und Leiber, mit zerknirschtem Herzen fallen wir nieder vor Dir und rufen Dir zu: mach gesund von Krankheiten, heile die Leidenschaften der Seele und des Leibes Deiner Knechte und Mägde NN., und verzeih Ihnen, weil Du gutherzig bist, alle Verfehlungen, die gewollten und die ungewollten, und richte sie bald auf vom Krankenbett, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
Für Reisende:
D: O Herr, der Du lenkst die Füße der Menschen, siehe barmherzig auf Deine Knechte und Mägde NN. und verzeih Ihnen alle absichtlichen und unabsichtlichen Verfehlungen, segne die gute Absicht ihres Verstandes und segne ihre Fahrt, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
Am Anfang eines guten Werks:
D: Blick herab, Du Menschenliebender, mit Deinem gnädigen Auge auf Deine Knechte und Mägde NN., die vor Deiner Barmherzigkeit in Glauben niederfallen, höre auf ihr Flehen, und segne ihr gutes Vorhaben und ihr Werk, auf dass es glücklich begonnen und ohne irgendein Hindernis zu Deiner Ehre vollendet werde, als der allmächtige König, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
Danksagung dem Herrn:
D: Wir danken mit Furcht und Zittern als unwürdige Diener Deiner Huld, Du unser Erlöser und Gebieter, Herr, für Deine Wohltaten, welche Du reichlich auf Deine Knechte und Mägde NN. ausgegossen hast, und fallen nieder und bringen Dir, unserm Gott, den Lobpreis dar und rufen mit Innigkeit: Erlöse von aller Not Deine Knechte und erfülle als Barmherziger immerdar unser aller Bitten zum Heil, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
Für Lernende:
D: O Herr, unser Gott und Schöpfer, der Du den Menschen als Dein Abbild verherrlicht hast, der Du Deine Auserwählten lehrst, so dass diejenigen, die Deine Lehre bewahren, weise werden, der Du den Menschen Deine Weisheit offenbarst: Öffne das Herz, den Verstand und die Lippen Deiner Lernenden NN., so dass sie die Kraft Deines Gesetzes und jegliche gute Lehre empfangen können und das Gelehrte verstehen, sich vom Bösen abwenden und das Gute tun. Gewähre ihnen, dass sie Deinen Willen nachvollziehen und Deine Gebote erfüllen, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich. }
D: Wir beten auch für die, welche Früchte bringen und Gutes tun in diesem heiligen und allehrwürdigen Tempel, für die sich Mühenden, die Singenden und das vor Dir stehende Volk, das da erwartet von Dir das große und reiche Erbarmen.
P: Denn ein erbarmungsreicher und menschenliebender Gott bist Du, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Ektenie der Katechumenen

D: Betet, ihr Katechumenen, zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Ihr Gläubigen, lasst uns für die Katechumenen beten, dass der Herr Sich ihrer erbarme.
D: Dass Er sie lehre das Wort der Wahrheit.
D: Dass Er ihnen offenbare das Evangelium der Gerechtigkeit.
D: Dass Er sie vereinige mit Seiner heiligen, katholischen und apostolischen Kirche.
D: Errette, erbarme Dich, stehe bei und behüte sie, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Ihr Katechumenen, neigt eure Häupter dem Herrn.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Damit auch sie mit uns Deinen allehrwürdigen und hocherhabenen Namen verherrlichen, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
D: Alle Katechumenen, geht hinaus. Ihr Katechumenen, geht hinaus. Alle Katechumenen, geht hinaus. Keiner der Katechumenen bleibe.

Erste Ektenie der Gläubigen

D: Ihr Gläubigen alle, wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Weisheit.
P: Denn Dir gebührt alle Verherrlichung, Ehre und Anbetung, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Zweite Ektenie der Gläubigen

D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
[ Zelebriert der Priester ohne Diakon, so werden folgende vier Bitten ausgelassen.
D: Um den Frieden von oben und die Errettung unserer Seelen lasst uns beten zum Herrn.
D: Um den Frieden der ganzen Welt, den Wohlbestand der heiligen Kirchen Gottes und die Einheit aller, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für dieses heilige Haus und alle, die mit Glauben, Frömmigkeit und Gottesfurcht hier eintreten, lasst uns beten zum Herrn.
D: Dass wir erlöst werden von aller Bedrängnis, Zorn und Not, lasst uns beten zum Herrn. ]
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Weisheit.
P: Damit wir, von Deiner Macht allezeit behütet, Dir Verherrlichung emporsenden, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Cherubischer Hymnus

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Es beginnt der Cherubische Hymnus, während dem der Kelch und der Diskos mit den Heiligen Gaben vom Opfertisch auf den Altartisch getragen werden. Währenddessen muss man mit großer Ehrfurcht beten und bei der Übertragung den Kopf neigen.
     Ch: Die wir die Cherubim im Mysterium abbilden und der lebenschaffenden Dreiheit den Hymnus des Dreimalheilig singen, lasst uns nun ablegen alle irdischen Sorgen.

Großer Einzug

D: Unseres großen Herrn und Vaters Kyrill, des heiligsten Patriarchen von Moskau und Ganz Rus‘, und unseres Herrn N., des höchstgeweihten Metropoliten (oder Erzbischofs, oder hochgeweihten Bischofs) von N., gedenke der Herr, unser Gott, in Seinem Königtum, allezeit, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
P: Der höchstgeweihten Metropoliten, Erzbischöfe und Bischöfe, der Priesterschaft und des Mönchsstandes, der Erbauer und Wohltäter und Gemeinde dieses heiligen Gotteshauses.
Euer aller und aller orthodoxen Christen gedenke der Herr, unser Gott, in Seinem Königtum, allezeit, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.

Jeder anwortet dem Priester: Deines Priestertums gedenke der Herr, unser Gott, in Seinem Königtum, allezeit, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Der Chor singt den Cherubischen Hymnus zu Ende:
     Ch: Amen. Damit wir empfangen den König des Alls, der unsichtbar geleitet wird von den Ordnungen der Engel. Alleluïa, Alleluïa, Alleluïa.
Der Priester stellt den Diskos und den Kelch auf den Heiligen Tisch. Der Diakon beginnt die Ektenie:

Bittektenie

D: Lasst uns vollenden unser Gebet zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Für die vorgelegten kostbaren Gaben lasst uns beten zum Herrn.
D: Für dieses heilige Haus und alle, die mit Glauben, Frömmigkeit und Gottesfurcht hier eintreten, lasst uns beten zum Herrn.
D: Dass wir erlöst werden von aller Bedrängnis, Zorn und Not, lasst uns beten zum Herrn.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Dass der ganze Tag vollkommen sei, heilig, friedlich und sündlos, lasst uns vom Herrn erflehen.
     Ch: Gewähre es, o Herr.
D: Einen Engel des Friedens, einen treuen Führer, einen Beschützer unserer Seelen und Leiber lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Verzeihung und Vergebung unserer Sünden und Verfehlungen lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Das Gute und Heilsame für unsere Seelen und Frieden für die Welt lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Die übrige Zeit unseres Lebens in Frieden und Buße zu vollenden, lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Ein christliches Ende unseres Lebens, ohne Schmerz, ohne Schande, in Frieden, und eine gute Rechenschaft vor dem furchtbaren Richterstuhl Christi lasst uns erflehen.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Durch das Mitleid Deines einziggezeugten Sohnes, mit dem Du gesegnet bist, samt Deinem allheiligen und guten und lebenschaffenden Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Der Priester wendet sich zum Volk und segnet es:
P: Friede allen.
     Ch: Und deinem Geiste.
D: Lasst uns einander lieben, damit wir einmütig bekennen:
     Ch: Den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist, die wesenseine und untrennbare Dreiheit.
D: Die Türen, die Türen: In Weisheit lasst uns aufmerken.

Glaubensbekenntnis

Das Glaubensbekenntnis wird von der gesamten Gemeinde gemeinsam gesungen:
Ich glaube an den einen Gott, den Vater, den Allherrscher, / den Schöpfer des Himmels und der Erde, alles Sichtbaren und Unsichtbaren, / und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes einziggezeugten Sohn, / den aus dem Vater Gezeugten vor aller Zeit, / Licht vom Lichte, wahren Gott vom wahren Gott, / gezeugt, nicht geschaffen, den dem Vater Wesenseinen, durch den alles geworden ist, / den für uns Menschen und zu unserer Errettung von den Himmeln Herabgestiegenen / und Fleischgewordenen aus dem Heiligen Geist und der Jungfrau Maria und Menschgewordenen, / den für uns unter Pontius Pilatus Gekreuzigten, der gelitten hat und begraben worden ist, / den am dritten Tage Auferstandenen gemäß den Schriften, / den in die Himmel Aufgestiegenen und zur Rechten des Vaters Sitzenden, / den mit Herrlichkeit Wiederkommenden, zu richten die Lebenden und die Toten, dessen Königtum ohne Ende sein wird, / und an den Heiligen Geist, den Herrn, den Lebenschaffenden, den aus dem Vater Hervorgehenden, / den mit dem Vater und dem Sohn Angebeteten und Verherrlichten, der gesprochen hat durch die Propheten, / an die eine, heilige, katholische* und apostolische Kirche. / Ich bekenne die eine Taufe zur Vergebung der Sünden. / Ich erwarte die Auferstehung der Toten // und das Leben der künftigen Welt. Amen.
* vom griechischen Kafoliken Ekklesian, also die allumfassende (orthodoxe) Kirche.
Es beginnt der wichtigste Teil der Liturgie – die Anaphora. Dabei wird das Heilige Opfer gebracht. Durch die Wirkung des Heiligen Geistes werden Brot und Wein zu Leib und Blut Christi. Während dieser Zeit soll jeder mit großer Ehrfurcht auf einer Stelle stehen und zu Gott beten.
Der Diakon ruft, vor der Christusikone stehend:
D: Lasst uns achtsam stehen, lasst uns stehen mit Ehrfurcht, lasst uns aufmerken, das heilige Opfer in Frieden darzubringen.
     Ch: Erbarmen des Friedens, Opfer des Lobes.

Der Priester wendet sich zum Volk und segnet es:
P: Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes des Vaters und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Ch: Und mit deinem Geiste.
Der Priester erhebt die Hände.
P: Erhoben seien unsere Herzen.
     Ch: Wir haben sie beim Herrn.
P: Lasst uns Dank sagen dem Herrn.
Ch: Es ist würdig und recht, anzubeten den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist, die wesenseine und untrennbare Dreiheit.

Der Priester betet leise: Würdig ist es und recht, Dich zu preisen, Dich zu segnen, Dich zu loben, Dir Dank zu sagen und Dich anzubeten an jedem Ort Deiner Herrschaft. Denn Du bist Gott, der unaussprechliche, unergründliche, unsichtbare, unbegreifliche, immerseiende und gleichbleibende: Du und Dein einziggezeugter Sohn und Dein Heiliger Geist. Du hast uns aus dem Nichtsein ins Dasein geführt und uns Gefallene wieder aufgerichtet und hast nicht nachgelassen, alles zu tun, bis Du uns in den Himmel emporgeführt und uns Dein künftiges Königtum gnädig geschenkt hattest. Für all das danken wir Dir und Deinem einziggezeugten Sohn und Deinem Heiligen Geist, für alle uns erwiesenen Wohltaten, die wir kennen und die wir nicht kennen, die offenbaren und die verborgenen. Wir danken Dir auch für diese Liturgie, die Du aus unseren Händen anzunehmen geruhst, obgleich Dich Tausende von Erzengeln und Zehntausende von Engeln umgeben, die Cherubim und die Seraphim, die sechsflügeligen, vieläugigen, hoch schwebenden, auf Flügeln sich erhebenden,
Ausruf: die den Siegeshymnus singen, rufen, jauchzen und sprechen:
     Ch: Heilig, heilig, heilig, Herr Sabaoth. Erfüllt sind Himmel und Erde von Deiner Herrlichkeit. Hosanna in den Höhen. Gesegnet, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in den Höhen.

Der Priester betet leise:
P: Mit diesen seligen Mächten, menschenliebender Gebieter, rufen auch wir und sprechen: Heilig bist Du und allheilig, Du und Dein einziggezeugter Sohn und Dein Heiliger Geist. Heilig bist Du und allheilig, und hocherhaben ist Deine Herrlichkeit, der Du Deine Welt so sehr geliebt, dass Du Deinen einziggezeugten Sohn hingegeben hast, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht zugrunde gehe, sondern ewiges Leben habe. Dieser ist gekommen und hat die ganze Heilsordnung für uns erfüllt. In der Nacht, in der Er überliefert wurde, vielmehr jedoch Sich Selbst überlieferte für das Leben der Welt, nahm Er Brot in Seine heiligen, allreinen und makellosen Hände, dankte und segnete, heiligte, brach und gab es Seinen heiligen Jüngern und Aposteln und sprach:

Der Diakon weist mit dem Orarion auf den Diskos:
Ausruf: Nehmet, esset: dies ist Mein Leib, der für euch gebrochen wird zur Vergebung der Sünden.
     Ch: Amen.
Priester, leise: Ebenso nahm Er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach:
Ausruf: Trinket alle daraus: dies ist Mein Blut des neuen Bundes, das für euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.
     Ch: Amen.
Priester, leise: Eingedenk also dieses heilbringenden Gebotes und all dessen, was für uns geschehen ist, des Kreuzes, des Grabes, der Auferstehung am dritten Tage, der Auffahrt in die Himmel, des Sitzens zur Rechten und der zweiten und herrlichen Wiederkunft,
Ausruf: das Deine vom Deinen Dir darbringend, gemäß allem und wegen allem.
Während das letzte vom Priester gesprochen wurde, kreuzt der Diakon die Arme und erhebt den heiligen Diskos und den heiligen Kelch.
     Ch: Preisen wir Dich, segnen wir Dich, danken wir Dir, o Herr, und beten zu Dir, unser Gott.
P: So bringen wir Dir diesen geistigen und unblutigen Dienst der Anbetung dar und rufen und beten und flehen zu Dir: Sende herab Deinen Heiligen Geist auf uns und auf diese vorliegenden Gaben.

Der Diakon weist mit seinem Orarion auf das heilige Brot und spricht:
D: Segne, Gebieter, das Heilige Brot.
P: Und mache dieses Brot zum kostbaren Leib Deines Christus.
Der Diakon weist mit seinem Orarion auf den heiligen Kelch und spricht:
D: Amen. Segne, Gebieter, den Heiligen Kelch.
P: Und was in diesem Kelch ist, zum kostbaren Blut Deines Christus.
Der Diakon weist mit seinem Orarion auf beides und spricht:
D: Amen. Segne, Gebieter, beides.
P: Sie verwandelnd durch Deinen Heiligen Geist.
D: Amen. Amen. Amen.
Alle Geistlichen und Laien in der Kirche machen eine Große Metanie (eine verbeugung bis auf den Boden.)

Priester, leise: Auf dass sie denen, die daran teilnehmen, zur Nüchternheit der Seele gereichen, zur Vergebung der Sünden, zur Gemeinschaft Deines Heiligen Geistes, zur Fülle des Königtums der Himmel, zum Freimut vor Dir, nicht aber zum Gericht oder zur Verdammnis. Auch bringen wir Dir diese geistige Anbetung dar für die im Glauben Ruhenden, die Vorväter, Väter, Patriarchen, Propheten, Apostel, Verkündiger, Evangelisten, Märtyrer, Bekenner, Asketen und für jeden gerechten Geist, der im Glauben vollendet ist.
Der Priester nimmt das Rauchfass und ruft aus: Vornehmlich für unsere allheilige, allreine, über alles gesegnete, herrliche Gebieterin, die Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria.
Daraufhin sing der Chor:
Der Engel rief der Gebenedeiten zu: Reine Jungfrau, sei gegrüßt! Und nochmals sag ich: Sei gegrüßt! Dein Sohn ist auferstanden am dritten Tage vom Grab.
Werde Licht, werde Licht, du neues Jerusalem! Denn des Herren Herrlichkeit ist aufgegangen über dir. Tanze nun im Reigen und juble, Sion. Du aber, Reine, freu dich, Gottesgebärerin, über die Erweckung deines Kindes.
Priester, leise: Für den heiligen Propheten, Vorläufer und Täufer Johannes, die heiligen, herrlichen und allgepriesenen Apostel, die heiligen NN. (der Tagesheiligen), deren Gedächtnis wir begehen, und alle Deine Heiligen. Auf ihre flehentlichen Bitten suche uns heim, o Gott.
Gedenke auch aller, die entschlafen sind in der Hoffnung auf die Auferstehung zum ewigen Leben und schenke ihnen Ruhe, wo das Licht Deines Angesichts wacht.
Auch rufen wir Dich an: Gedenke, Herr, des ganzen Episkopates der Orthodoxen, derer, die das Wort Deiner Wahrheit recht verwalten, der ganzen Priesterschaft, des Diakonates in Christus und jedes geistlichen und monastischen Standes.
Auch bringen wir Dir diese geistige Anbetung dar für den Erdkreis, für die heilige, katholische und apostolische Kirche, für die, welche einen reinen und ehrbaren Lebenswandel führen, für unser Land und Volk und alle, die es regieren und beschützen, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit.
Und nach dem Gesang des Verses ruft der Priester aus:
Vor allem gedenke, Herr, unseres großen Herrn und Vaters Kyrill, des heiligsten Patriarchen von Moskau und ganz Rus‘, und unseres Herrn, des höchstgeweihten N., des Metropoliten (oder Erzbischofs, oder hochgeweihten Bischofs) von (dessen Gebiet). Erhalte sie Deinen heiligen Kirchen in Frieden, Heil, Ehre, Gesundheit, langem Leben und in der rechten Verwaltung des Wortes deiner Wahrheit.
     Ch: Und eines jeden und einer jeden.
Priester, leise: Gedenke, Herr, dieser Stadt (oder dieses Dorfes, oder dieses heiligen Klosters), in der (dem) wir wohnen, jeder Stadt und allen Landes und der Gläubigen, die darin leben.
Gedenke, Herr, der Reisenden, der Kranken, der Notleidenden, der Gefangenen und ihrer Errettung.
Gedenke, Herr, derer, die Früchte bringen und Gutes wirken in Deinen heiligen Kirchen und die der Armen gedenken, und auf uns alle sende herab Deine Erbarmungen.
Ausruf: Und gib uns, mit einem Mund und einem Herzen zu verherrlichen und zu besingen Deinen allehrwürdigen und hocherhabenen Namen, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Der Priester wendet sich zum Volk und segnet es:
P: Und die Erbarmungen unseres großen Gottes und Erretters Jesus Christus seien mit euch allen.
     Ch: Und mit deinem Geiste.
D: Aller Heiligen eingedenk, wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Für die dargebrachten und geheiligten kostbaren Gaben lasst uns beten zum Herrn.
D: Dass unser menschenliebender Gott, der sie auf Seinem heiligen, überhimmlischen und geistigen Opfertisch zum Dufte geistlichen Wohlgeruchs angenommen hat, uns dafür herabsende die göttliche Gnade und die Gabe des Heiligen Geistes, lasst uns beten.
D: Dass wir erlöst werden von aller Bedrängnis, Zorn und Not, lasst uns beten zum Herrn.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Dass der ganze Tag vollkommen sei, heilig, friedlich und sündlos, lasst uns vom Herrn erflehen.
     Ch: Gewähre es, o Herr.
D: Einen Engel des Friedens, einen treuen Führer, einen Beschützer unserer Seelen und Leiber lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Verzeihung und Vergebung unserer Sünden und Verfehlungen lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Das Gute und Heilsame für unsere Seelen und Frieden für die Welt lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Die übrige Zeit unseres Lebens in Frieden und Buße zu vollenden, lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Ein christliches Ende unseres Lebens, ohne Schmerz, ohne Schande, in Frieden, und eine gute Rechenschaft vor dem furchtbaren Richterstuhl Christi lasst uns erflehen.
D: Da wir die Einheit des Glaubens und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes erfleht haben, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Und würdige uns, Gebieter, mit Freimut und unverurteilt es zu wagen, Dich, den himmlischen Gott als Vater anzurufen und zu sprechen:
Alle zusammen beten das Gebet des Herrn:
Vater unser, der Du bist in den Himmeln, geheiligt werde Dein Name, Dein Königtum komme, Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf Erden. Unser notwendiges Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern, und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
P: Denn Dein ist das Königtum und die Macht und die Herrlichkeit, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
      Ch: Amen.
Der Priester wendet sich zum Volk und segnet es:
P: Friede allen.
     Ch: Und deinem Geiste.
D: Neigt eure Häupter dem Herrn.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Wir danken Dir, unsichtbarer König, der Du in Deiner unermesslichen Macht alles geschaffen und in der Fülle Deines Erbarmens alles aus dem Nichtsein ins Dasein geführt hast. Du selbst, Gebieter, sieh vom Himmel her auf die, welche Dir ihre Häupter geneigt haben; denn nicht haben sie diese geniegt vor Fleisch und Blut, sondern vor Dir, dem furchterregenden Gott. Du also, Gebieter, lass die vorliegenden Gaben uns allen gleichermaßen zum Guten gereichen, nach dem besonderen Bedürfnis eines jeden: reise mit den Reisenden, heile die Kranken, Du Arzt unserer Seelen und Leiber.
Ausruf: Durch die Gnade, das Mitleid und die Menschenliebe Deines einziggezeugten Sohnes, mit dem Du gesegnet bist, samt Deinem allheiligen und guten und lebenschaffenden Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
D: Lasst uns aufmerken.
P: Das Heilige den Heiligen.
Während dieser Worte erhebt der Priester das Heilige Brot – den Leib Christi, der nur von Heiligen gegessen werden darf. Zugleich werfen sich alle Anwesenden zu Boden für eine Große Metanie.
An dieser Stelle nehmen die Geistlichen im Altar die Kommunion. Es ist ein ehrwürdiger Moment - in der Kirche befinden sich die Heiligen Gaben, der Bischof, die Priester und die Diakone nehmen am Heiligen Myserium teil. Jeder sollte dort stehen bleiben, wo er ist, nicht etwa die Ikonen verehren, für eine Pause rausgehen oder sich unterhalten. Der Chor singt verschiedene Gebete, mancherorts werden die Kommuniongebete oder Heiligenviten gelesen.
Danach werden der Vorhand und die königlichen Türen geöffnet. Der Diakon trängt den Kelch mit der Kommunion hinaus. Alle verbeugen sich bis zum Boden von Christus.
D: Mit Gottesfurcht und Glauben tretet herzu.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal.
Das Kommuniongebet: Ich glaube, Herr, und ich bekenne, dass Du in Wahrheit der Christus bist, der Sohn des lebendigen Gottes, der in die Welt gekommen ist, Sünder zu erretten, deren erster ich bin. Ich glaube auch, dass dieses wirklich Dein allreiner Leib und dieses wirklich Dein kostbares Blut ist. Daher bitte ich Dich: Erbarme Dich meiner und verzeihe mir meine Übertretungen, die ich absichtlich oder unabsichtlich, in Wort und Werk, bewusst oder unbewusst begangen habe; und würdige mich, unverurteilt teilzuhaben an Deinen allreinen Mysterien zur Vergebung der Sünden und zum ewigen Leben. Amen.
Als Teilnehmer an Deinem mystischen Abendmahl, Sohn Gottes, nimm mich heute auf; denn nicht will ich Deinen Feinden das Mysterium verraten, noch will ich Dir einen Kuss geben wie Judas, sondern wie der Räuber bekenne ich Dir: Gedenke meiner, Herr, in Deinem Königtum.
Nicht zum Gericht oder zur Verdammnis möge mir die Teilnahme an Deinen Heiligen Mysterien gereichen, sondern zur Heilung von Seele und Leib. Amen.
Die Kommunikanten treten heran, nach heutigem Brauch zuerst die Neugetauften, dann die Säuglinge und die Kleinkinder, dann die Männer und dann die Frauen, jeweils ihrem Alter nach, sodass die jüngeren zuletzt herantreten. Es kommt einer hinter dem anderen, und verbeugen sich mit aller Ergriffenheit und Furcht, die Hände auf der Brust zusammengelegt. Jeder empfängt die Göttlichen Mysterien, während der Priester jeweils spricht:
P: Der Knecht (oder Magd) Gottes N, nimmt teil am kostbaren und allheiligen Leib und Blut unseres Herrn und Gottes und Erretters Jesus Christus zur Vergebung seiner Sünden und zum ewigen Leben.
Alle singen während der Kommunion:
     Volk: Christi Leib empfanget und kostet die Quelle der Unsterblichkeit.
Nach der Kommunion sollte man den unteren Teil des Klechs küssen und die Nachkommunion nehmen – ein Getränk und eine Prosphore (kleine Brote). Diese werden in einem anderen Teil der Kirche ausgeteilt.
Nach der Kommunion singt der Chor Ch: Alleluïa, Alleluïa, Alleluïa und der Priester segnet das Volk:
P: Errette, o Gott, Dein Volk und segne Dein Erbe.
Danach weihräuchert er dreimal vor dem Allerheiligsten und betet:
P: Erhebe Dich über die Himmel, o Gott, und über die ganze Erde komme Deine Herrlichkeit.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
Der Priester nimmt den Diskos vom Heiligen Tisch und gibt ihm dem Diakon. Dieser dreht sich stumm zu den geöffneten Türen und trägt dann den Diskos auf den Rüsttisch.
Der Priester erhebt den Kelch und spricht:
P: Gesegnet unser Gott. Er wendet sich gen Westen und segnet mit dem heiligen Kelch das Volk:
P: allezeit, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
Der Diakon beginnt die Ektenie nach der Kommunion:
D: Aufrecht. Da wir an den göttlichen, heiligen, allreinen, unsterblichen, himmlischen und lebensspendenden, schauererregenden Mysterien Christi teilgenommen haben, lasst uns würdig danken dem Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Da wir erfleht haben, dass der ganze Tag vollkommen sei, heilig, friedlich und sündlos, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Du bist unsere Heiligung und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
P: Lasst uns gehen in Frieden.
     Ch: Im Namen des Herrn.
D: Lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
Der jüngste Priester betet das Gebet hinter dem Ambo.
P: Der Du segnest, die Dich segnen, Herr, und heiligst, die auf Dich vertrauen, errette Dein Volk und segne Dein Erbe; bewahre die Fülle Deiner Kirche; heilige alle, die die Zierde Deines Hauses lieben; verherrliche Du sie dafür durch Deine göttliche Macht und verlass uns nicht, die wir auf Dich hoffen. Schenke Frieden Deiner Welt, Deinen Kirchen, den Priestern, allen, die uns regieren und beschützen, und Deinem ganzen Volk. Denn jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk ist von oben und steigt herab von Dir, dem Vater der Lichter, und Dir senden wir die Verherrlichung, Danksagung und Anbetung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zwölfmal.
P: Der Segen des Herrn und Sein Erbarmen komme über euch durch Seine göttliche Gnade und Menschenliebe, allezeit, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.

Gebet zur Weihe des Artos

D: Lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
P: Gott, Allmächtiger, und Herr, Allerhalter, der Du Deinem Knecht Moses beim Auszug Israels aus Ägypten und der Befreiung Deines Volks aus der bitteren Knechtschaft beim Pharao geboten hast, ein Lamm zu schlachten, und so auf das um unseretwillen am Kreuze geschlachtete Lamm, das die Sünden der Welt auf sich nimmt, verwiesen hast: auf Deinen geliebten Sohn, unseren Herrn Jesus Christus. So beten wir zu Dir, sieh auch nun auf dieses Brot, und segne und heilige es. Denn auch wir, Deine Knechte, bringen es nun an diesem lichten, ruhmreichen und erlösenden Tag des Paschafestes vor Deine Herrlichkeit dar, zu Ehre und Ruhm und zum Gedenken an die ruhmreiche Auferstehung dieses Deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, durch Den wir die Befreiung von der ewigen Knechtschaft beim Feinde und von den unerschütterlichen Fesseln des Hades, Freiheit und Geleit erlangt haben. Uns aber, die es darbringen, die es verehren und davon essen, mache zu Teilhabern an Deinem himmlischen Segen und vertreibe durch Deine Macht eine jede Krankheit und ein jedes Leiden von uns und gewähre allen Gesundheit. Denn Du bist die Quelle des Segens und der Geber der Heilungen, und Dir senden wir Lobpreisung empor, dem anfanglosen Vater mit Deinem eingeborenen Sohn und Deinem allheiligen und gütigen und lebensspendenden Geist, jetzt und immerdar und in alle Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Nach dem Gebet wird der Artos mit Weihwasser besprengt:
P: Gesegnet und geheiligt wird dieser Artos durch die Besprengung mit diesem geheiligten Wasser, im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Dreimal.

Entlassung zu Ostern

Der Priester vom Ambo mit Kreuz und Dreileuchter:
P: Christus, der auferstanden ist von den Toten, den Tod durch den Tod zertreten und denen in den Gräbern des Leben geschenkt hat, unser wahrer Gott, auf die Gebete Seiner allreinen Mutter und aller Heiligen, erbarme Sich unser und rette uns, denn Er ist gütig und menschenliebend.
     Ch: Amen.
Und er segnet alle Anwesenden mit dem Kreuz und dem Dreileuchter in drei Richtungen, jedes Mal laut rufend:
P: Christus ist auferstanden!
Volk: Er ist wahrhaft auferstanden!
     Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
     Ch: Und Er hat uns das ewige Leben geschenkt, wir huldigen Seiner Auferstehung am dritten Tag.
     Ch: Unseren großen Herrn und Vater Kyrill, / den heiligsten Patriarchen von Moskau und ganz Rus‘, / und unseren hochgeweihten Herrn N., / den Metropoliten (oder Erzbischof, oder Bischof) von N., / unsere gottbeschützten Länder / den Vorsteher, die Brüder und die Mitglieder dieser heiligen Kirche, / und alle orthodoxen Christen, / erhalte, o Herr, auf viele Jahre.

ENDE, UND GOTT DIE EHRE.




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