Warning: Undefined array key "sedalenDelta1" in /is/htdocs/wp1120085_1LHOO02KIC/www/GOTTESDIENST/anzeige.php on line 651

Warning: Undefined array key "sedalenDelta1" in /is/htdocs/wp1120085_1LHOO02KIC/www/GOTTESDIENST/anzeige.php on line 651

Warning: Undefined array key "sedalenDelta1" in /is/htdocs/wp1120085_1LHOO02KIC/www/GOTTESDIENST/anzeige.php on line 653

Warning: Undefined array key "sedalenDelta1" in /is/htdocs/wp1120085_1LHOO02KIC/www/GOTTESDIENST/anzeige.php on line 728

Warning: Undefined array key "sedalenDelta3" in /is/htdocs/wp1120085_1LHOO02KIC/www/GOTTESDIENST/anzeige.php on line 651

Warning: Undefined array key "sedalenDelta3" in /is/htdocs/wp1120085_1LHOO02KIC/www/GOTTESDIENST/anzeige.php on line 653

Warning: Undefined array key "sedalenDelta3" in /is/htdocs/wp1120085_1LHOO02KIC/www/GOTTESDIENST/anzeige.php on line 728
Orthodoxe Gottesdienste
Orthodoxe Gottesdienste
Übersetzer Priorisierung:

Minäon vom 1. September

Gerechte Mutter Verena, Wundertäterin von Zurzach und Solothurn polyleos

Anmerkungen
Dieser Gottesdienst ist nicht approbiert.

- Zur Vesper -

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 2.
Lasst uns danken dem Herrn / für Seine Dienerin Verena / die er in Liebe in die Schweiz geschickt hat. / Um ihre Gefährten zu begraben / und die Kranken zu heilen, / die Schlangen zu vertreiben / und die Fluten der Leidenschaften einzudämmen. / Er hat sie gemacht zu unserer grossen Helferin / in Seinem grossen Erbarmen.
Wieder und wieder rufen wir zu dir / o gerechte Verena, / wenn wir im Kerker unserer Sünden gefangen sind / und uns das Wasser bis zum Halse reicht. / Zögere nicht, uns dann zu helfen, / die du dein Leben der Liebe zu deinem Nächsten gewidmet hast. / Deswegen hat Gott dich zu uns geschickt / in Seinem grossen Erbarmen
Als wir aus der Tiefe zu ihm riefen / hat uns der Herr erhört / und uns eine grosse Helferin geschickt, / geübt im Kampf gegen den Feind / und in der Heilung aller Krankheit / durch die unüberwindbare Liebe Gottes; / unsere gerechte Mutter Verena. / An sie können wir uns nun allezeit wenden / in der sicheren Hoffnung auf Hilfe, // denn sie ist ein Geschenk Seines grossen Erbarmens.
Ehre: Ihr gläubigen Kinder der Schweiz / freuen wir uns in der gerechten Jungfrau Verena, / die Gott in seiner Liebe in die Schweiz geführt hat, / um hier zu seiner Erwählten zu sagen: / «Jeder, der dich je in Bedrängnis zu Hilfe rufen wird, / wird von der Not, die ihn bedrückt, befreit» / so hat Er unsren Ruf aus der Tiefe erhört // in Seinem grossen Erbarmen.
Stichiren zur Litia
Ehre: Als Verena in Zurzach angekommen war / betete sie zum Herrn und sprach:/ «Unsichtbarer Gott, den der Meeresgrund und seine Schätze fürchten, / der du das ewige Paradies geschaffen / und dem Meer eine Grenze gegeben hast. / Dein Wort wird nicht vergehen. /Du hast die Unterwelt vernichtet, / den Teufel angebunden und die Macht des bösen Drachen gebrochen. / Du weisst, dass ich hier eine einsame Waise und Fremde bin. / Lass mich mit deiner Barmherzigkeit hier das Ende meines irdischen Lebens erwarten.» / Mit ihr wollen auch wir uns an Ihn wenden und ihn bitten, // dass er uns bis an unser irdisches Ende bewahre.
Stichiren zur Stichovna
Ton 2.
Kommt, ihr Gläubigen der Schweiz / der gerechten Verena wollen wir das Loblied singen, / Ihrer Liebestaten gedenken, / denn sie heilt immerdar unsere Krankheit / des Leibes und der Seele, / damit wir unseren Herrn verherrlichen.
Wunderbar ist Gott in seinen Heiligen, der Gott Israels.
Kommt zur heiligen Verena, / die ihr unter Verfolgung und Verleumdungen leidet, / denn sie hat beides überwunden, / ist darin dem Herrn gefolgt, / der zu seinen Apostels sagte // «Fasset Mut, ich habe die Welt besiegt.»
In den Versammlungen lobet Gott den Herrn, die ihr vom Quell Israels seid.
Kommt zur heiligen Verena, / alle die ihr an Krankheiten leidet. / Bringet ihr eure Mühsal dar, / dass sie eure Wunden wasche und verbinde, / und euch salbe mit der Gnade des Herrn. / So hat sie den Herrn verherrlicht/ der unsere Schwächen auf sich nahm und unsere Krankheiten trug.
Ton 8.
Ehre: O heilige Verena / du Blume von Theben / und Gottes Liebesgabe an die Schweiz / Jungfrau und Lehrerin von Jungfrauen / Verehrerin der Märtyrer / Pflegerin der Aussätzigen, / Vertreiberin von Schlangen / Heilerin der Kranken, / du hast die Hungernden verpflegt / und die Blinden sehen gemacht, / die tosenden Wogen gestillt / und den Herrn in heissem Gebet verherrlicht, / bitte Gott für uns, / dass Er auch uns aus aller Drangsal errette.
Hochpreisung
Wir hochpreisen dich, gerechte Mutter Verena, und wir besingen dein kostbares Gedächtnis. Du aber betest für uns zu Christus unserm Gott.
Ton 8.
Zur Liebesgabe des Erbarmens Gottes, / bist du geworden, Verena, / hast dich im Dienste deiner Nächsten verausgabt / und vielen Kranken und Betrübten geholfen / immer auf die Hilfe deines Herrn vertrauend:/ So bist du eingegangen in die Freude deines Herrn / wo du auch jetzt für uns alle betest // und uns schenkst das Erbarmen des Herrn in Ewigkeit.
Deine Geburt, Gottesgebärerin / schenkte uns die grosse Gnade Gottes / als Er uns aus den Macht des Feindes befreite, // denn in Ewigkeit währt Sein Erbarmen.
Prokimenon des Orthros
Ton 4.
Wunderbar ist Gott in seinen Heiligen,/ der Gott Israels.
Vers: In den Versammlungen lobet Gott den Herrn, die ihr vom Quell Israels seid.
Evangelium des Orthros
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
Dann wird das Königtum der Himmel zehn Jungfrauen gleichen, die ihre Lampen nahmen und hinausgingen zur Begegnung mit dem Bräutigam. Fünf aber von ihnen waren klug und fünf töricht. Die törichten nahmen ihre Lampen, nahmen aber kein Öl mit sich; die Klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen mit ihren Lampen. Als aber der Bräutigam säumte, nickten alle ein und schliefen. Mitten in der Nacht aber erscholl ein Rufen: Siehe, der Bräutigam kommt. Gehet hinaus zur Begegnung mit ihm. Da erhoben sich alle jene Jungfrauen und schmückten ihre Lampen. Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebet uns von eurem Öl, denn unsere Lampen erlöschen. Die klugen aber antworteten: Nein; sonst könnte es uns und euch nicht ausreichen; gehet vielmehr zu denen, die es verkaufen, und kaufet für euch. Als sie aber weggingen zu kaufen, kam der Bräutigam, und die bereit waren, gingen mit ihm zu den Hochzeitsfeierlichkeiten hinein, und die Tür ward verschlossen. Später aber kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, öffne uns. Er aber antwortete: Amen, ich sage euch, ich kenne euch nicht. Wachet also; denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde, wann der Menschensohn kommt. (Mt 25, 1-13)*
Ode 1
Kanon an die gerechte Verena, Ton 8.
Lied von Daniel, dem Diakon. Akrostichon «Blume Thebens, Jungfrau Verena, dir singen wir.»
Irmos: Der wunderwirkende Stab des Moses * der das Meer geteilt in Kreuzesform, * ertränkte den Verfolger Pharao mit seinem Wagen * Und errettete das fliehende Volk von Israel, * als sie zu Fusse flüchtetet * Gott den Hymnus singend.
Gerechte Mutter Verena, bitte zu Gott für uns.
Beim Durchzug des Meere sang der göttliche Moses dem Herr und verherrlichte Ihn, den Gott seiner Väter. Ein anderes Meer hast du, o Gerechte, von Ägypten aus durchquert, um die Gräber der Heiligen in Mailand zu verehren, Gott den Hymnus singend.
Gerechte Mutter Verena, bitte zu Gott für uns.
Länder, Meere, Flüsse und Berge hast du durchwandert, Verena. Nicht vor dem Pharao bist du geflohen, sondern ein Martyrium der Liebe hast du gesucht und in der Liebe dein Pas’cha ins Leben gefunden, wo du nun Gott den Hymnus singst.
Gerechte Mutter Verena, bitte zu Gott für uns.
Um irdischer Liebe willen bist du gereist, himmlische Liebe hast du erreicht. Eine neue Wolke Seiner Gegenwart ist diese Dir geworden, oh heilige Jungfrau und hat auch dir die Fluten gestoppt und die Verfolger überwunden. Die Wunder sehen deine gläubigen Kinder und jubeln, Gott den Hymnus singend.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Mit seiner ganzen Heerschar ist Pharao vor Gottes Zorn vergangen, mit Gottes Liebe hast du den Hass der Verfolger bezwungen, oh Verena, dass Sie mit dir und uns nun Gott den Hymnus singen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Einst hat Gott Sein Volk in einer Wolke ins gelobte Land geführt. Durch dich, oh Jungfrau hat er sich selbst als Mensch gezeigt und uns des Paradieses Pforten aufgetan. Bete zu ihm, dass Er auch heute uns dorthin geleite, die wir ihm den Hymnus singen.
Ode 3
Irmos: O Herr und Schöpfer des Firmaments * und Bauherr der Kirche, * Stärke mich in deiner Liebe * du Höchster aller Wünsche * und Hilfe der Gläubigen * Du einzig Menschenliebender.
Gerechte Mutter Verena, bitte zu Gott für uns.
Teufel fliehen vor dem Angesichte Gottes, mit dessen Gegenwart erstrahlend du in Koblenz die Schlangen vertrieben hast, oh gerechte Jungfrau, denn Er ist deine Hilfe, der einzig Menschenliebender.
Gerechte Mutter Verena, bitte zu Gott für uns.
Hunger hast du, Verena, gestillt, als Gottes mächtiger Arm das Mehl in deiner Gemeinschaft wundersam vermehrt hat, denn Er ist deine Hilfe, der einzig Menschenliebende.
Gerechte Mutter Verena, bitte zu Gott für uns.
Einst hat der Herr in Kana Wasser zu Wein gemacht auf die Bitte seiner Mutter hin. Um dich, oh Heilige, vor Verleumdung zu bewahren, hat Er nun Wein in Wasser verwandelt und zeigte sich so als deine Hilfe, der einzig Menschenliebende.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Betend hat Hanna einst die Gnade Gottes besungen, betend hast auch du, Verena, dieselbe Gnade deinem Verfolger vermittelt und ihn von Krankheit errettet, damit er staunend den Herr besinge, der deine Hilfe ist, der einzig Menschenliebende.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Ewig währt des Herrn Erbarmen, da er sich uns durch deine Geburt verbunden hat, hochheilige Gottesgebärerin. So erwies er sich durch dich als unsere Hilfe, der einzig Menschenliebende.
Ode 4
Irmos: Ich habe das Geheimnis Deiner Fügung vernommen, * und habe Deine Werke bedacht * und ich habe deine Göttlichkeit verherrlicht.
Gerechte Mutter Verena, bitte zu Gott für uns.
Nie hast du, Verena, an Gottes Gnade gezweifelt, dem du selbst zugerufen hast „Alles ist, unter deiner Herrschaft, und es gibt niemanden, der deinem Willen widerstehen könnte.“ So hast du Seine Göttlichkeit verherrlicht.
Gerechte Mutter Verena, bitte zu Gott für uns.
Schaudernd betrachten wir die grossen Taten Gottes, die Du, Verena getan hast: Besessene und Kranke hast du geheilt, Blinde sehend und Lahme gehen gemacht, der Wasser Fluten überwunden und den Armen das Evangelium der Liebe Christi gepredigt, dessen Göttlichkeit du so verherrlicht hast.
Gerechte Mutter Verena, bitte zu Gott für uns.
Jäh wurde dein Verleumder mit Blindheit geschlagen, der aus Neid die heiligen Taten nicht sehen wollte, mit welchen du, Verena, deines Herrn Göttlichkeit verherrlichst.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Um deines Volkes und unseretwillen, hast du Verena viel erduldet: Deinen Verlobten hast du begraben, den Verfolger geheilt und für die Kranken Verleumdung und Nachstellung ertragen. In alledem von Gott bewahrt hast du – oh Heilige – seine Göttlichkeit verherrlicht.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Nie war uns Gott so nah, Allheilige Jungfrau, wie jetzt wo Er unsere Natur durch dich angezogen hat und Seine Göttlichkeit in ihr verherrlicht.
Ode 5
Irmos: Frühmorgens rufen wir zu Dir, o Herr: * errette uns, denn du bist unser Gott * und ausser Dir kennen wir keinen anderen.
Gerechte Mutter Verena, bitte zu Gott für uns.
Gross war die Liebe, die dich, Verena, in unser Land gebracht. Grösser noch die Liebe, die du hier gefunden hast, als Gott die von dir begrabenen Gefährten lebendig dir erwies, denn er ist dein Gott und ausser ihm kennst du keinen anderen.
Gerechte Mutter Verena, bitte zu Gott für uns.
Frei haben dich, gerechte Jungfrau, deine Leiden gemacht. Der Schmerz über deinen für Christus gefallenen geliebten Viktor hat dich in grössere Freude geführt der Liebe zu Christus, deinem Gott, ausser dem wir keinen anderen kennen.
Gerechte Mutter Verena, bitte zu Gott für uns.
Rühmen wolltest du dich deiner Taten nicht, gerechte Jungfrau, so flohst du von Solothurn, um anderswo die mächtigen Taten Gottes zu wirken und Ihm den ganzen Ruhm zu lassen. Denn Er ist unser Gott und ausser Ihm kennen wir keinen anderen.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Armen hast du das Evangelium gebracht. Gottlose Verfolger hast du Gerechtigkeit gelehrt. Uns alle lehrst du, dem Herrn für alles zu danken, denn Er ist unser Gott und ausser Ihm kennen wir keinen anderen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Um unseretwillen hat Gott aus dir menschliche Gestalt angenommen, o Gottesgebärerin, unserer Trübsal hat er gedacht und uns darin heimgesucht, damit wir mit dir ihm rufen: «Du bist unser Gott und ausser dir kennen wir keinen anderen».
Ode 6
Irmos: Gib mir das Lichtgewand, * Der Du in Licht dich kleidest wie in ein Festgewand * O menschenliebender Christus, unser Gott.
Gerechte Mutter Verena, bitte zu Gott für uns.
Verena hat auf Erden das Lichtgewand der Taufe treu bewahrt und wurde ewiger Freude für würdig befunden. Auf ihre Fürbitte führe auch uns in ewige Freude, menschenliebender Christus, unser Gott.
Gerechte Mutter Verena, bitte zu Gott für uns.
Einst hat ein Fisch den Propheten vor dem Ertrinken gerettet. Eine neue Prophetin ist Verena geworden, durch einen Fisch von übler Verleumdung bewahrt. So schützt du deine Heiligen, o menschenliebender Christus, unser Gott.
Gerechte Mutter Verena, bitte zu Gott für uns.
Recht behielt ihre Unschuld durch die Hilfe eines Fisches und die verleumdete Jungfrau rief erfreut: «O glücklicher Fisch, der lieber sterben will, als dass die Jungfrau ihren Schatz nicht zurückerhielte. O unvernünftiges Wesen, als wieviel gläubiger als das vernünftige Wesen Mensch hast du dich erwiesen.» So bewahrst du deine Heiligen, o menschenliebender Christus, unser Gott.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Es bewahrheitete sich des Propheten Wort, dass von Barmherzigkeit verlassen wird, wer Eitelkeit und Lüge dient, im Leben unserer gerechten Mutter, die wie dieser ihre Gelübde Dir bezahlte, o menschenliebender Christus, unser Gott.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Nur du hast unser Schreien aus dem Bauch des Hades wahrgenommen und uns in unserer Not erhört, o Herr. Aus des Todes Tiefe hast du uns herausgeführt, durch dein Herabkommen in jungfräulicher Geburt, o menschenliebender Christus, unser Gott.
Ode 7
Irmos: Die hebräischen Kinder im Ofen * trampelten die Flammen nieder * und verwandelten das Feuer in Tau. * Diese riefen laut:* Gesegnet bist Du, oh Herr unser Gott, in Ewigkeit.
Gerechte Mutter Verena, bitte zu Gott für uns.
Azarias im Feuerofen freute sich und jubelte im Herrn; so hast auch du, Gerechte, dich im Gefängnis über Gottes Tröstung gefreut und sangst laut: Gesegnet bist Du, o Herr unser Gott, in Ewigkeit.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Daniel wurde in der Grube zum Hirten wilder Tiere. Nicht Löwen, sondern Schlangen hast du, Verena, mit dem Kreuzeszeichen auf des Herrn Rat hin gezähmt. Mit diesem freust du dich und rufst: Gesegnet bist Du, o Herr unser Gott, in Ewigkeit.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Im lodernden Feuer hat der Herr die babylonischen Kinder bewahrt. Im reissenden Wasser hat er dich, Verena, festgehalten, damit du rufst: Gesegnet bist Du, o Herr unser Gott, in Ewigkeit.
Ode 8
Irmos: Die glühenden Flammen im Ofen zertretend, * sangen die göttlich wortgewandten Kinder: * Segnet den Herrn, oh ihr Werke des Herrn.
Gerechte Mutter Verena, bitte zu Gott für uns.
Staunend sah der König die Errettung deiner Kinder aus seines Feuers Hitze, Allbarmherziger. Staunend wurde auch der Verfolger von des Fiebers Glut errettet durch die Gebete der von ihm eingekerkerten Gerechten. So sangen Dir beide: Segnet den Herrn, oh ihr Werke des Herrn.
Gerechte Mutter Verena, bitte zu Gott für uns.
In Verfolgung hast du wie die göttlichen Jünglinge auf den Herrn vertraut, statt einem Engel schickte er den Mauritius, um dir im Gefängnis beizustehen und einen Fisch, der deine Unschuld bewies. So singst du laut mit jenen: Segnet den Herrn, o ihr Werke des Herrn.
Gerechte Mutter Verena, bitte zu Gott für uns.
Nicht vom Götzendienst musstest du dich abwenden, oh Heilige, sondern dem Dienst an den Armen und Aussätzigen hast du dich zugewendet. Diese singen mit dir zum Allbarmherzigen: Segnet den Herrn, oh ihr Werke des Herrn.
Wir segnen den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Gross ist das Vermögen des Glaubens: die Gefährten hast du, Verena, beerdigt; den Verfolger bekehrt; die Verleumder zum Schweigen gebracht; die Schlangen vertrieben; Aussätzige, Blinde, Gelähmte und Besessene geheilt. Sie alle jubeln nun und singen: Segnet den Herrn, oh ihr Werke des Herrn.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Friede durch den Sieg des aus deiner Geburt, o Gottesgebärerin, Mensch gewordenen. Ihn segnet, oh ihr Werke des Herrn, in alle Ewigkeit.
Wir loben, segnen und beten an den Herrn; wir besingen ihn in Hymnen und hocherheben ihn in Ewigkeit.
Ode 9
Irmos: Der Himmel wurden von Ehrfurcht ergriffen, *und die Enden der Erde wurden mit Staunen erfüllt, * denn Gott ist im Fleisch erschienen, * und dein Schoss wurde geräumiger als der Himmel. * Darum preisen die Scharen der Menschen und der Engel * dich als die Gottesgebärerin.
Gerechte Mutter Verena, bitte zu Gott für uns.
Nicht im Stich gelassen habt ihr, oh Heilige Thebens, unser Land: Das Evangelium habt ihr verkündet, mit eurem Blute unser Land gedüngt und unser Volk von Mühsal, Krankheit und Beschwernis erlöst. Dafür preisen wir euch, oh Heilige als unsere grossen Helfer in der Not.
Gerechte Mutter Verena, bitte zu Gott für uns.
Würdig hast du, Verena, deine Gefährten bestattet und so den Grundstein ihrer Verehrung gelegt. Dankbar hast du darauf die Stärkung von Mauritius empfangen, um stark zu sein und uns von geistlicher und körperlicher Krankheit zu befreien, dafür preisen wir euch beide, Ihr Heiligen als unsere Heiler in der Not.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Irrend durch die Schweiz, hast du, Gerechte, wie Felix, Regula und Exuperantius den Gott der Liebe und des Lebens uns bezeugt und allen Widerstand des Teufels für uns zerbrochen. Dafür preisen wir euch alle, ihr Heiligen, als unsere Befreier aus der Not.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Recht und wahrhaft würdig ist es, dich zu selig zu preisen, die Gottesgebärerin, die immer Seliggepriesene und Allmakellose und Mutter unseres Gottes.
nach 9. Ode
Ton 4.
Kommt her, die ihr mühselig und beladen sein, wenden wir uns mit der Gerechten an den Herrn und flehen: «Gott, der du ein Gericht verheissen hast, das alle Zeiten und die darin leben, fürchten, vor dem alle Mächte zittern, du Hoffnung der Verzweifelnden, Tröster der Waisen und wahrer Richter, du Licht vom Lichte, schau auf mich, denn ich bin allein mit meinem Vater, und selbst er hat mich verlassen. Herr und Gott, verlass mich nicht, in dir ist meine Hoffnung, du bist gepriesen in alle Ewigkeit.»
Jetzt, Theotokion: Kommt her, ihr Gläubigen, der makellosen Jungfrau lasset und singen. Durch die der Herr sich uns vereinigt hat, und den Tod getötet, denn in ihr ist unsere Hoffnung, und sie ist gepriesen in alle Ewigkeit.
Stichiren zum Lob
Ton 4.
Lobpreise, oh gläubiges Volk der Schweiz / die siegreiche Gnade des Herrn, / der unserem Land so mächtige Fürbitter erweckt hat, / Hierarchen, ehrwürdige und Märtyrer / und der Glaubensboten mächtige Schar. / Über allen aber unsere gerechte Mutter Verena / die Erstlingsgabe seiner Liebe / durch die er auch bei uns die Macht des Feindes gebrochen hat // und von aller Not uns befreit.
Unbezwingbar ist der mächtige Arm Gottes / mit dem er unserem Land eine grosse Helferin erwählt hat / in der gerechten Jungfrau Verena. / Quer durch das Land hat er sie geführt / und überall grosse Taten bewirkt: / im Wallis die gefallenen Gefährten beerdigt, / in Solothurn den Verfolger, Besessene und Kranke geheilt / und ihre Gemeinschaft vor dem Hunger bewahrt // in der überwältigenden Kraft des Herrn.
Loben wir gläubig die gerechte Jungfrau Verena / die sich nicht in Solothurn im Ruhme ihrer Taten sonnen wollte, / sondern weiter durch die Schweizer Lande zog / und in der Kraft des Herrn weiter Wunder bewirkt hat:/ Koblenz hat sie von den Schlangen befreit, / ist auf einem Mühlstein auf dem Rhein nach Zurzach geschwommen, / hat dort die Kranken und Aussätzigen gewaschen und gesalbt / und dem Verleumder den Mund gestopft. // Und als Inklusin den Herrn im Gebet verherrlicht.
In Zurzach hat ihre letzte Ruhestätte gefunden, / unsere gerechte Mutter Verena. / Sie wurde im Tode von der Gottesmutter in die Himmel geführt / und hat doch ihr Volk nie verlassen. / Dieses pilgert weiter zu ihrem Grabe / und erhält dort Entlastung von allen Mühen / und Heilung von Krankheit der Seele und des Leibes. / So bezeugt die Heilige auch in unserer Zeit // das grosse Erbarmen Gottes.
Ehre: Der Thebäer Ruhm lasst uns besingen / der heiligen Märtyrer Mauritius, Liberius, Tyrsus und Candidus / Victor, Urs und Vicentius, / Felix, Regula und Exuperantius/ und all ihrer Gefährten / und der gerechten Jungfrau Verena / einer wahren Zeugin der Liebe / die die Mühsal ihrer Nächsten getragen hat. / Sie alle lasset uns nun rühmen, // denn ihn Ihnen hat sich der Herr in unserem Land verherrlicht.

- Zur Liturgie -

Prokimenon zur Liturgie
Ton 4.
Wunderbar ist Gott in seinen Heiligen,/ der Gott Israels.
Vers: In den Versammlungen lobet Gott den Herrn, die ihr vom Quell Israels seid.
Apostellesung zur Liturgie
Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die Galater
Gal 3,23-29 ( Stelle lesen: Gal 3,23-29 )
Alleluïa zur Liturgie
Ton 1.
Ich harrte des HERRN, und er neigte sich zu mir und hörte mein Schreien.
Vers: Er zog mich aus der grausigen Grube, aus lauter Schmutz und Schlamm.
Evangeliumslesung zur Liturgie
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
Es bat ihn aber einer der Pharisäer, dass er mit ihm esse; und er ging in das Haus des Pharisäers und legte sich zu Tisch. Und siehe, da war eine Frau in der Stadt, die eine Sünderin war; und als sie erfahren hatte, dass er im Haus des Pharisäers zu Tische liege, brachte sie ein Alabasterfläschchen mit Balsam, trat von hinten an seine Füße heran, weinte und fing an, seine Füße mit Tränen zu benetzen, und sie wischte sie mit den Haaren ihres Hauptes ab, küsste seine Füße und salbte sie mit dem Balsam. Als es aber der Pharisäer sah, der ihn geladen hatte, sprach er bei sich selbst: Wenn dieser ein Prophet wäre, so würde er erkennen, wer und was für eine Frau es ist, die ihn anrührt; denn sie ist eine Sünderin. Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Simon, ich habe dir etwas zu sagen. Er aber sagt: Lehrer, sprich. Ein gewisser Gläubiger hatte zwei Schuldner; der eine schuldete fünfhundert Denare, der andere aber fünfzig; da sie aber nichts hatten, um zu bezahlen, schenkte er es gnädig beiden. Wer nun von ihnen, sprich, wird ihn mehr lieben? Simon aber antwortete und sprach: Ich nehme an, der, dem er das Mehrere gnädig geschenkt hat. Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geurteilt. Und indem er sich zu der Frau wandte, sprach er zu Simon: Siehst du diese Frau? Ich kam in dein Haus, Wasser für meine Füße hast du mir nicht gegeben; sie aber hat meine Füße mit Tränen benetzt und mit den Haaren ihres Hauptes abgewischt. Einen Kuss hast du mir nicht gegeben; sie aber hat, seitdem sie hereinkam, nicht abgelassen, meine Füße zu küssen. Mit Öl hast du mein Haupt nicht gesalbt; diese aber hat mit Balsam meine Füße gesalbt. Deswegen sage ich dir: Ihre vielen Sünden sind vergeben, denn sie hat viel geliebt; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig. Er sprach aber zu ihr: Deine Sünden sind vergeben. Und die mit zu Tische Liegenden fingen an, bei sich selbst zu sagen: Wer ist dieser, der sogar Sünden vergibt? Er sprach aber zu der Frau: Dein Glaube hat dich gerettet; ziehe hin in Frieden. (Lk 7, 36-50)*


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


Vorheriger GottesdienstNächster Gottesdienst
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Unbekannter Übersetzer und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
Wir freuen uns über Hinweise auf Fehler in den Texten und Abfolgen: verein@orthodoxinfo.de
Kontakt und Impressum: www.orthodoxinfo.de
Copyright: die Texte dürfen nicht zu gewerblichen Zwecken verwendet werden.