Orthodoxe Gottesdienste
Übersetzer Priorisierung:

Minäon vom 25. Juni

Nachfeier der Geburt des Propheten Johannes sechs

- Zur Vesper -

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( von Ioannes Monachos )
Die Stummheit des Zacharias * löste Ioannes, da er ward geboren. * Denn nicht durfte schweigen der Vater, * als hervorgegangen war die Stimme, * sondern wie sie vormals band die Zunge, * da sie keinen Glauben fand, * so gab sie dem Vater die Freiheit, * als sie sichtbar war geworden. * Diesem wurde verkündet * und begoren die Stimme des Logos, * der Vorläufer des Lichtes, * und er bittet für unsere Seelen.
( von Anatolios )
Heute löst die Stimme des Logos * die väterliche Stimme, * die vom Unglauben war gehalten, * und bringt an den Tag den Kinderreichtum der Kirche. * Gelöst werden die Fesseln * der Unfruchtbarkeit der Mutter. * Es tritt hervor der Leuchter des Lichtes. * Der Strahl der Sonne der Gerechtigkeit * zeigt an ihr Kommen * zur Wiederherstellung von allem * und zur Rettung unserer Seelen.
Da der Logos sich anschickt, * geboren zu werden aus der Jungfrau, * tritt der Bote hervor aus unfruchtbarem Mutterschoß, * der Große unter den von Frauen Geborenen, * vielmehr noch als ein Prophet. * Denn es müssen unfassbar sein * die Anfänge göttlicher Werke: * die Fruchtbarkeit entgegen dem Lebensalter * und die Empfängnis ohne Samen. * Der du tust Wunder * zu unserer Errettung, * dir sei Ehre.
Ton 6.
Jetzt, Theotokion: Elisabet empfing den Vorläufer der Gnade, * die Jungfrau aber den Herrn der Herrlichkeit. * Es begrüßten einander die Mütter; * das Kind aber hüpfte auf. * Denn von drinnen pries der Diener den Gebieter. * Verwundert hob an die Mutter des Vorläufers zu rufen: * Woher kommt mir dies, * dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? * Auf dass er rette das verzweifelte Volk! * Der du besitzt das große Erbarmen, Ehre sei dir.
Stichiren zur Stichovna
Ton 8.
Jetzt, Theotokion: Schau, wie Elisabet spricht zur Jungfrau Maria: * Wie hast du zu mir dich begeben, * du Mutter meines Herrn? * Hervorsprießen lässt du den König, * ich aber den Streiter, * du den Gesetzgeber, * ich aber den Darleger des Gesetzes, * du den Logos, * ich aber die Stimme, die da verkündet * das Reich der Himmel.

- Zur Liturgie -

Fürbitten für den Erhalt der Familien
D: Wir beten auch, dass Dein Volk dieses Gebot bewahre: Was Gott miteinander verbunden hat, soll der Mensch nicht trennen; und dass den Kirchen ihrer Familien eine unzerstörbare Kraft geschenkt werde und dass sie in einer Liebe ohne Heuchelei gedeihen.
D: Wir beten auch, dass die Ehe Deiner Knechte in Frieden und Einmütigkeit, in Frömmigkeit und Reinheit erhalten bleibe.
D: Wir beten auch, dass Dein Volk sich erfreue angesichts der Söhne und Töchter und dass unser Volk wachse und Dein Segen ererbt werde von Geschlecht zu Geschlecht.
Im Anschluss der Liturgie

Gebet für den Erhalt der Familie

Gebet zu den heiligen Petrus und Fevronia für den Erhalt der Familie.
O ihr großen Heiligen und überaus wunderbaren Wundertäter, ihr frommen Fürst Petrus und Fürstin Fevronia, die ihr die Stadt Murom beschützt, über die ehrwürdige Ehe wacht und zum Herrn eifrig betet für einen jeden von uns!
In den Zeiten eures irdischen Lebens habt ihr ein Vorbild an Frömmigkeit und christlicher Liebe und Treue zueinander bis ins Grab bewiesen und damit eine rechtmäßige und gesegnete Ehe verherrlicht.
Darum fliehen wir zu euch und flehen euch an voller Eifer: bringt dem Herrn Gott eure heiligen Gebete für uns Sünder dar und erfleht uns alles, was für unsere Seele und unseren Leib gut ist: den rechten Glauben, die gute Hoffnung, die ungeheuchelte Liebe, die unerschütterliche Frömmigkeit, das Gedeihen der guten Werke; vor allem aber gewährt durch eure Gebete denen, die den Bund der Ehe geschlossen haben, Besonnenheit, gegenseitige Liebe im Bund des Friedens, Einmütigkeit der Seelen und der Leiber, ein untadeliges Bett, ein Verbleib ohne Schande, einen langlebigen Samen, Gnade für ihre Kinder, ein Haus voller Güte und eine ewige Krone der himmlischen Herrlichkeit im ewigen Leben.
Oh, ihr heiligen Wundertäter! Verachtet unsere Gebete nicht, die euch mit Zerknirschung dargebracht werden, sondern seid immer unsere Fürsprecher vor dem Herrn und gewährt uns durch eure Fürbitte die ewige Errettung zu erlangen und das Königtum der Himmel zu erben, damit wir die unaussprechliche Menschenliebe des in der Dreiheit angebeteten Gottes verherrlichen, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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