Orthodoxe Gottesdienste
Übersetzer Priorisierung:

Minäon vom 25. Juni

Märtyrerin Febronia von Nisibis ohne

- Zur Vesper -

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Gegeben hast du als Zeichen )
Einem Kampf hast du dich unterzogen, * der entsprach der Schule, * die du durchlaufen, allgepriesene Febronia, * und den Schweiß der Askese, * vermischt nmit dem Blute des Martyriums. * So hat dir den zweifachen Kranz gewährt der Wohltäter in Gnaden. * Zu ihm bist du glänzende im Schmuck hinaufgegangen, * als Jungfrau ganz ohne Tadel * und als unbesiegte Martyrerin.
Mit der Schönheit des Leibes * hat sich vereinigt die gotterfüllte Anmut * deiner Seele; denn erstrahlt bist du wie eine Lilie, * gänzlich weiß geworden * in frommen Klöstern und wie mit Purpur gefärbt * durch die Ströme des Blutes, du Braut ganz ohne Tadel. * So hat dich auch aufgenommen der Himmel als liebliche Wohnung * und unzerstörbare Halle, * dich, die Jungfrau und Martyrerin.
Rings umgab dich, Febronia, * du Allgepriesene, der schützende Engel; * Denn von Kindheit an erschienest du * als eine, die fürchtet den Herrn * und gewidmet ist dem Allherrscher * als anmutiges Weihgeschenk wohlgehütet. * So hast du niedergetreten den Wahnwitz des Selinos * und bist bekränzt hinaufgestiegen * zu Christus, deinem Bräutigam.

- Zur Liturgie -

Prokimenon zur Liturgie
Ton 4.
Wunderbar ‹ist› Gott in seinen Heiligen, // der Gott Israels.
Vers: In ‹den› Gemeinden segnet Gott, den Herrn von den Quellen Israels.
Apostellesung zur Liturgie
Lesung aus dem zweiten Brief des heiligen Apostels Paulus an die Korinther
2 Kor 6,1-10 ( Stelle lesen: 2 Kor 6,1-10 )
Alleluïa zur Liturgie
Ton 1.
Geduldig harrte ich des Herrn, und er hatte acht auf mich.
Vers: Er stellte auf einen Fels meinen Fuß und machte gerade meine Schritte.
Evangeliumslesung zur Liturgie
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
Es bat ihn aber einer der Pharisäer, dass er mit ihm esse; und er ging in das Haus des Pharisäers und legte sich zu Tisch. Und siehe, da war eine Frau in der Stadt, die eine Sünderin war; und als sie erfahren hatte, dass er im Haus des Pharisäers zu Tische liege, brachte sie ein Alabasterfläschchen mit Balsam, trat von hinten an seine Füße heran, weinte und fing an, seine Füße mit Tränen zu benetzen, und sie wischte sie mit den Haaren ihres Hauptes ab, küsste seine Füße und salbte sie mit dem Balsam. Als es aber der Pharisäer sah, der ihn geladen hatte, sprach er bei sich selbst: Wenn dieser ein Prophet wäre, so würde er erkennen, wer und was für eine Frau es ist, die ihn anrührt; denn sie ist eine Sünderin. Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Simon, ich habe dir etwas zu sagen. Er aber sagt: Lehrer, sprich. Ein gewisser Gläubiger hatte zwei Schuldner; der eine schuldete fünfhundert Denare, der andere aber fünfzig; da sie aber nichts hatten, um zu bezahlen, schenkte er es gnädig beiden. Wer nun von ihnen, sprich, wird ihn mehr lieben? Simon aber antwortete und sprach: Ich nehme an, der, dem er das Mehrere gnädig geschenkt hat. Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geurteilt. Und indem er sich zu der Frau wandte, sprach er zu Simon: Siehst du diese Frau? Ich kam in dein Haus, Wasser für meine Füße hast du mir nicht gegeben; sie aber hat meine Füße mit Tränen benetzt und mit den Haaren ihres Hauptes abgewischt. Einen Kuss hast du mir nicht gegeben; sie aber hat, seitdem sie hereinkam, nicht abgelassen, meine Füße zu küssen. Mit Öl hast du mein Haupt nicht gesalbt; diese aber hat mit Balsam meine Füße gesalbt. Deswegen sage ich dir: Ihre vielen Sünden sind vergeben, denn sie hat viel geliebt; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig. Er sprach aber zu ihr: Deine Sünden sind vergeben. Und die mit zu Tische Liegenden fingen an, bei sich selbst zu sagen: Wer ist dieser, der sogar Sünden vergibt? Er sprach aber zu der Frau: Dein Glaube hat dich gerettet; ziehe hin in Frieden. (Lk 7, 36-50)*
Fürbitten für den Erhalt der Familien
D: Wir beten auch, dass Dein Volk dieses Gebot bewahre: Was Gott miteinander verbunden hat, soll der Mensch nicht trennen; und dass den Kirchen ihrer Familien eine unzerstörbare Kraft geschenkt werde und dass sie in einer Liebe ohne Heuchelei gedeihen.
D: Wir beten auch, dass die Ehe Deiner Knechte in Frieden und Einmütigkeit, in Frömmigkeit und Reinheit erhalten bleibe.
D: Wir beten auch, dass Dein Volk sich erfreue angesichts der Söhne und Töchter und dass unser Volk wachse und Dein Segen ererbt werde von Geschlecht zu Geschlecht.
Im Anschluss der Liturgie

Gebet für den Erhalt der Familie

Gebet zu den heiligen Petrus und Fevronia für den Erhalt der Familie.
O ihr großen Heiligen und überaus wunderbaren Wundertäter, ihr frommen Fürst Petrus und Fürstin Fevronia, die ihr die Stadt Murom beschützt, über die ehrwürdige Ehe wacht und zum Herrn eifrig betet für einen jeden von uns!
In den Zeiten eures irdischen Lebens habt ihr ein Vorbild an Frömmigkeit und christlicher Liebe und Treue zueinander bis ins Grab bewiesen und damit eine rechtmäßige und gesegnete Ehe verherrlicht.
Darum fliehen wir zu euch und flehen euch an voller Eifer: bringt dem Herrn Gott eure heiligen Gebete für uns Sünder dar und erfleht uns alles, was für unsere Seele und unseren Leib gut ist: den rechten Glauben, die gute Hoffnung, die ungeheuchelte Liebe, die unerschütterliche Frömmigkeit, das Gedeihen der guten Werke; vor allem aber gewährt durch eure Gebete denen, die den Bund der Ehe geschlossen haben, Besonnenheit, gegenseitige Liebe im Bund des Friedens, Einmütigkeit der Seelen und der Leiber, ein untadeliges Bett, ein Verbleib ohne Schande, einen langlebigen Samen, Gnade für ihre Kinder, ein Haus voller Güte und eine ewige Krone der himmlischen Herrlichkeit im ewigen Leben.
Oh, ihr heiligen Wundertäter! Verachtet unsere Gebete nicht, die euch mit Zerknirschung dargebracht werden, sondern seid immer unsere Fürsprecher vor dem Herrn und gewährt uns durch eure Fürbitte die ewige Errettung zu erlangen und das Königtum der Himmel zu erben, damit wir die unaussprechliche Menschenliebe des in der Dreiheit angebeteten Gottes verherrlichen, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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