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Orthodoxe Gottesdienste
Orthodoxe Gottesdienste
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Minäon vom 14. September

Erhöhung des kostbaren und lebenschaffendem Kreuz hochfest

Anmerkungen
Die alte Tradition das Kreuz Christi zu erhöhen, die dem Fest seinen Namen gab, geht auf das IV. Jhr. zurück.
Für die Ordnung der Kreuzerhöhung wird empfohlen, ein festliches Kreuz zu benutzen, das nicht zu anderen Gelegenheiten während des Jahres benutzt wird. Am besten ist, wenn das Kreuz groß ist, auf Holz gemalt oder aus Holz geschnitzt, damit es durch sein Material an das "Dreiselige Holz, auf dem Christus gekreuzigt wurde", erinnert.
Vor Beginn der kleinen Vesper trägt der Priester das ehrwürdige Kreuz aus der Sakristei und legt es auf den Opfertisch auf eine Platte. Unter dem Kreuz liegt ein Velum, es wird mit Schnittblumen geschmückt.
Nach der kleinen Vesper bzw. vor Beginn der Vigil treten Priester und Diakon, in liturgische Gewänder bekleidet, an den Opfertisch heran.
Der Diakon spricht leise: „Segne, Gebieter“. Priester: „Gesegnet unser Gott…“ „Dreimalheilig bis Vater Unser. Denn Dein…“ Nach dem Ausruf singen sie das Tropar des Kreuzes, Ton 1: „Errette, Herr, Dein Volk…“ „Ehre, Jetzt.“ Kondak des Kreuzes, Ton 4: „O der Du freiwillig erhöht wardst…“
Während des Gesangs nimmt der Priester die Platte mit dem Kreuz und trägt sie zum Altartisch, wo er sie auf den Platz des Evangeliars legt. Ihm gehen dabei der Kerzenträger mit einer Kerze und der Diakon mit dem Weihrauchfass voran. Das Evangeliar wird noch vor der Übertragung auf dem erhöhten Ort des Altartisches aufgestellt. Vor dem Altartisch wird eine brennende Kerze aufgestellt.
Der Polyleos wird gemäß der Tradition im Altar zelebriert. Die Hochpreisung wird vor dem Kreuz, das auf dem Altartisch liegt, gesungen. Das Prokimenon des Orthros spricht der Diakon vom erhöhten Ort aus, das Evangeliar in den Händen haltend. Entsprechend wird auch das Evangelium im Altar gelesen. Die königlichen Türen können nach dem Ausruf "Durch das Mitleid, das Erbarmen", vor dem Kanon geschlossen werden. Die Ölsalbung wird normalerweise nach der Kreuzverehrung vollzogen.
"Nachdem das Kreuz am Ende des Orthros verehrt wurde, wird es zu rechten Seite der königlichen Türen auf einem Analogion aufgestellt, wo es bis zum Festabschluss verbleibt." (Typikon zum 14. September)
"Bei der Mahlzeit gibt es einen Trost für die Brüder, vom Öl und Wein und anderen Gemüsespeisen. Wir wagen es aber in keinem Fall, Käse, Eier (und Fleisch) zu essen." (Typikon zum 14. September)

- Zur Vesper -

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 6. ( nach: Ganz und gar gesetzt )
Das Kreuz wird erhoben * und fordert auf die ganze Schöpfung, * das reine Leiden dessen zu besingen, der an ihm ward erhoben. * Denn an ihm hat er jenen getötet, * der uns hatte getötet, * hat den Verstorbenen das Leben erneuert, * ihnen Schönheit verliehen und sie gewürdigt, zu leben * als Himmelsbürger, er, der Barmherzige * in überquellender Güte. * So wollen wir voll Freude * erhöhen seinen Namen * und hochpreisen seinen äußersten Herabstieg.
Vorabgebildet * hat dich Moses, als er streckte die Hände aus * in die Höhe und in die Flucht schlug Amalek, den Tyrannen, * o teures Kreuz, der Gläubigen Rühmen, * du Stütze der Kämpfer, * du Zierde der Apostel, * der Gerechten Bastion und aller Frommen Errettung. * Darum dich schaut erhoben * die Schöpfung in Freude. * Und sie feiert * und gibt Christus die Ehre, welcher durch dich * das Entzweite hat vereint in höchster Güte.
O Kreuz, aller Ehre wert, * das rings umgeben in Freuden * die Ordnungen der Engel, heute auf göttlichen Wink erhoben, * du erhebest alle, * die durch die Täuschung der Speise * waren verstoßen und dem Tode * waren verfallen, weswegen wir dich umfangen * im Glauben mit Herz und Händen * und schöpfen die Heilung * mit dem Rufe: Erhebet * Christus Gott, den überaus Guten * und werfet euch nieder an seinem göttlichen Schemel.
Ton 2.
Jetzt, Theotokion: Kommet, all ihr Völker, * das gepriesene Holz lasst uns verehren, * durch das geworden ist die ewige Gerechtigkeit. * Denn der betört hat am Holze * den Vorvater Adam, * das Kreuz wird ihm zum Köder. * Und er wurde hinabgestürzt durch den Glauben * in ungeheurem Falle, * er, der hatte Macht gewonnen * in Gewaltherrschaft über das königliche Gebilde. * Durch Gottes Blut wird abgewaschen das Gift der Schlange. * Und das Blut der gerechten Verurteilung wird aufgelöst * durch den ungerechten Richterspruch * über den Gerechten, der ward verurteilt. * Denn durch das Holz sollte Heilung werden dem Holze * sollten gelöst werden die Leiden dessen, der war verurteilt. * Wohlan, es sei Ehre, Christus König, * deinem schauererregenden Heilswerk für uns, * durch das du alle hast errettet * als der Gute und Menschenliebende.
Parimien
Lesung aus dem Buch Exodus
Moses ließ aufbrechen die Söhne Israels vom Roten Meer und führte sie in die Wüste Sur. Und sie wanderten drei Tage in der Wüste und fanden kein Wasser zu trinken. Sie kamen nach Merrhá, doch sie konnten das Wasser von Merrhá nicht trinken, denn es war bitter. Deshalb wurde genannt der Name dieses Ortes Bitternis. Das Volk aber murrte gegen Moses und sprach: Was sollen wir trinken? Da rief Moses zum Herrn, und es zeigte ihm der Herr ein Holz, und er warf es in das Wasser. Da wurde das Wasser süß. Dort gab er ihm Rechtssatzungen und Urteile. Er prüfte ihn und sprach: Wenn du hörst mit deinem Ohr auf den Herrn, deinen Gott, und tust, was recht ist vor ihm, und horchst auf seine Gebote und bewahrst all seine Rechtssatzungen, werde ich keine Krankheit, die ich den Ägyptern gesandt habe, zu dir senden. Denn ich bin der Herr, der dich heilt. Und sie kamen nach Älim; dort aber waren zwölf Wasserquellen und Siebzig Palmenstämme, und sie lagerten dort bei den Wassern. Sie brachen wieder auf von Älim, und es kam die ganze Gemeinde der Söhne Israels in die Wüste Sin, die da liegt zwischen Älim und dem Sinai. (Ex 15,22 - 16,1)
Stichiren zur Litia
Ton 1. ( von Andreas von Jerusalem )
Heute hat fürwahr sein Ziel erreicht * der heilig tönende Spruch des David. * Denn siehe, zum Vorschein ist gekommen * der verehrte Schemel deiner Füße. * Wir aber hoffen auf den Schatten * deiner Flügel, Allbarmherziger, und rufen zu dir: * Gezeichnet sei über uns das Licht deines Angesichts. * Erhöhe das Horn deines orthodoxen Volkes * durch die Erhöhung deines kostbaren Kreuzes, * Christus, Vielerbarmer.
Der an der Schädelstätte gepflanzte * wahrhaftige Baum des Lebens, * an dem wirkte der Ewigkeiten König * das Heil mitten auf Erden, * ward heute erhöht und heiligt die Enden der Welt, * und eingeweiht wird das Haus der Auferstehung. * Es jubeln die Engel im Himmel * und freuen sich die Menschen auf Erden, * indem sie mit David rufen und sprechen: * Erhöhet den Herrn, unsern Gott, und fallet nieder * am Schemel seiner Füße, denn heilig ist er, * der da gewährt der Welt das große Erbarmen.
Dein Kreuz bildete voraus, o Christus, * der Patriarch Jakob, als er spendete * seinen Nachkommen den Segen, * indem er kreuzweise die Hände legte auf ihre Häupter. * Wir aber erhöhen es heute und rufen, Erretter: * Schenke den Sieg deinem dich liebenden Volke * wie dem Konstantin das Siegeszeichen.
Ton 2. ( von Theophanes )
Der göttliche Schatz, in der Erde verborgen, * das Kreuz des Lebenspenders, * wurde am Himmel gezeigt dem frommen Kaiser * und bildete ein Vorzeichen des Sieges über die Feinde. * Darüber freute er sich voll Glauben und Liebe, * kehrte zurück nach göttlichem Willen * und brachte es zum Vorschein aus dem Schoß der Erde * zur Erhöhung der Schau mit größtem Eifer * zur Erlösung der Welt und zum Heil unsrer Seelen.
( von Kyprianos )
Das kreuzweise Ausstrecken der Hände * des Patriarchen Jakob * zur Segnung seiner Kinder * hat im Voraus zu erkennen gegeben * die machtvolle Bedeutung deines Kreuzes. * Da wir es als unzerstörbaren Schutz besitzen, * verjagen wir kraftvoll die Schlachtreihe der Dämonen, * werfen nieder den Hochmut des Belíar * und schlagen zurück die alles zerstörende Macht * des feindlichen Amalek. * Nun da wir Gläubige es frommen Sinnes * erhöht herbeitragen zur Verzeihung * der Sünden durch deine Güte, * rufen wir mit lauter Stimme: * Herr, erbarme dich, der du Fleisch geworden aus der Jungfrau. * Hab Mitleid mit dem weisen Werke * deiner Hände, o Guter.
( von Kaiser Leon )
Mein starker Schutz bist du, dreiteiliges Kreuz Christi. * So heilige mich durch deine Macht, * damit ich in Glauben und Verlangen * vor dir niederfalle und dich verehre.
Ton 4.
Wir wollen erschallen lassen heut ein Preislied * und heiteren Angesichts * lasst uns laut rufen mit der Zunge: * Um unsertwillen hast du angenommen * die Verurteilung, o Christus, * auch die Bespeiung und die Geißelung, * hast dir anlegen lassen das Purpurgewand * und das Kreuz bestiegen. * Als dies sahen Sonne und Mond, verbargen sie * ihren Schein und die Erde erbebte in Furcht * und der Tempelvorhang riss mitten entzwei. * Du selbst aber hast nun dein kostbares Kreuz * uns gegeben zum Schutz und zur Wache * und zur Vertreibung der Dämonen, * auf dass wir es alle umfassen und zu ihm rufen: * Rette uns, o Kreuz, durch deine Macht, * heilige uns durch deinen Glanz, du kostbares Kreuz * und gib uns Kraft durch deine Erhöhung. * Denn als Licht wurdest du uns gegeben * und als Rettung unserer Seelen.
( von Anatolios )
Das lichtglänzende Bild der Gestirne * hat dich, o Kreuz, im Voraus erzeigt * als Siegeszeichen dem frommen Fürsten, dem großen. * Und Helena, seine Mutter, * hat dich aufgefunden und der Welt zum Vorschein gebracht. * Wir aber, die Chöre der Gläubigen, * erheben dich heute und rufen: * Erleuchte uns durch dein Erstrahlen, * o Kreuz, das du trägst das Leben. * Heilige uns, allehrwürdiges Kreuz, durch deine Stärke * und gib uns Kraft durch deine Erhöhung, * erhöht zum Kampf gegen die Feinde.
( von Anatolios )
Jetzt, Theotokion: Die Wirkmacht deines kostbaren Kreuzes, o Christus, * hat vorabgebildet Moses, * da er in die Flucht schlug das gegnerische Amalek * in der Wüste Sinai. * Denn als er ausbreitete die Hände * und so machte ein Abbild des Kreuzes, * da erstarkte das Volk. * Nun aber hat sich an uns erfüllt * der Ausgang der Dinge. * Heute wird das Kreuz erhöht * und es werden verjagt die Dämonen. * Heute wird die ganze Schöpfung aus der Verderbnis befreit. * Denn alle Gnadengaben * leuchten durch das Kreuz uns auf. * Deshalb sind wir alle mit Freude erfüllt, * fallen vor dir nieder und rufen: * Wie groß sind deine Werke, Herr, Ehre sei dir.
Stichiren zur Stichovna
Ton 5. ( nach: Sei gegrüßt )
Sei gegrüßt, du lebentragendes Kreuz, * du unüberwindliche Standarte der Frömmigkeit, * du Türe des Paradieses, * du Stütze der Gläubigen, * du Ummauerung der Kirche, * durch welches ward das Verderben zunichte * und entkräftet und verschlungen die Macht des Todes, * durch das erhöht wir wurden von der Erde zum Himmlischen, * du unbekämpfbare Waffe, * du Widersacher der Dämonen, * du Ehre der Martyrer, * du Zierde wahrlich der Frommen, * du Hafen der Errettung, * du schenkst der Welt das große Erbarmen.
Erhebet den Herrn, unsern Gott, * und fallet nieder am Schemel seiner Füße, denn heilig ist er. (Ps 98,5)
Sei gegrüßt, o Kreuz des Herren, * durch das gelöst ward vom Fluche die Menschheit, * du Zeichen wahrlich der Freude, * das zurück du schlägst die Feinde, * du allehrwürdiges, in deiner Erhöhung, * unsere Hilfe, der Gläubigen Stütze, * Kraft der Gerechten, du Zier der Priester, * vorabgebildet hast du befreit von Schrecken, * du Stab der Macht, unter welchem * wir werden geweidet, * du Waffe des Friedens, die umgeben * in Furcht ringsum die Engel, * du göttliche Herrlichkeit Christi, * der gewährt der Welt das große Erbarmen.
Gott ist unser König vor der Weltzeit, * er hat Heil gewirkt mitten auf Erden. (Ps 73,12)
Sei gegrüßt, du Geleiter der Blinden, * du Arzt der Schwachen, du Auferstehung * der Verstorbenen alle, das uns hat erhoben, * die ins Verderben wir waren gefallen, * du kostbares Kreuz, durch das ward dem Verderben ein Ende gesetzt, * durch welches aufblühte die Unvergänglichkeit * und wir Sterblichen wurden vergöttlicht, * der Teufel aber gänzlich hinabgestoßen. * Da wir heute dich erblicken, * wie durch die Hände du wirst erhoben * der Hohenpriester, so erheben wir * den an deiner Mitte Erhöhten. * Vor dir aber fallen wir nieder * und schöpfen reich das große Erbarmen.
Ton 8. ( von Ioannes Monachos )
Jetzt, Theotokion: Dein kostbares Kreuz, o Christus Gott, * bildete in sich selbst einst Moses vor, * als er niederwarf und in die Flucht schlug Amalek, * und David, der Melode, * besang es als deinen Schemel * und ordnete an, es zu verehren. * Heute verehren wir Sünder es mit unwürdigen Lippen * und unter Lobpreis bitten wir dich, * der du dich gewürdigt, dich daran schlagen zu lassen: * Würdige uns, o Herr, mit dem Schächer deines Reiches.
Sedalen 1
Ton 6.
Kaum stand, o Christus, fest Deines Kreuzes Baum, da wurden, Herr, die Schlünde des Todes erschüttert: Den gierig der Hades verschlng, den gab er zitternd zurück. Du zeigtest uns Dein Heil, o Heiliger. Dir sagen wir Preis. Sohn Gottes, erbarme Dich unser.
Ton 1.
Wir verehren das Holz Deines Kreuzes, o Freund der Menschen, denn du wurdest daran genagelt, o Leben aller Dinge. O Heiland, du hast damit die Pforten des Paradieses geöffnet dem Schächer, der sich dir gläubig zuwandte. Er wurde gewürdigt des Glückes, denn er bekannte dich mit den Worten: Gedenke meiner, o Herr! Nimm uns an, wie ihn, die wir zu dir rufen: Wir alle sind Sünder! Im Namen deines Erbarmens, verstoße uns nicht!
Hochpreisung
Wir hochpreisen Dich, Lebenspender Christus, und verehren Dein heiliges Kreuz, durch welches Du uns erlöst hast von der Knechtschaft des Feindes.
Ton 8. ( Im Slawischen ein anderes Sedalen. )
In alter Zeit beschrieb Josua, der Sohn des Nun, im voraus geheimnisvoll das Zeichen des Kreuzes, indem er die Arme in Kreuzesform ausbreitete, o mein Erlöser; die Sonne stand still, bis dass er die Feinde besiegt hatte, die dir, o Gott, widerstanden. Jetzt aber verdunkelt sie sich, dich am Kreuze erblickend und zerstörend die Mächte des Todes und den Hades entleerend.
Prokimenon des Orthros
Ton 4.
Gesehen haben alle Enden der Erde / die Errettung unseres Gottes.
Vers: Singt dem Herrn ein neues Lied; denn Wunderbares hat der Herr getan.
Evangelium des Orthros
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Vater, verherrliche deinen Namen. Es kam nun eine Stimme aus dem Himmel: Ich habe verherrlicht und werde auch wiederum verherrlichen. Die Volksmenge nun, die dastand und es hörte, sagte: Es hat gedonnert. Andere sagten: Ein Engel hat mit ihm geredet. Jesus antwortete und sprach: Nicht um meinetwillen ist diese Stimme erschollen, sondern um euretwillen. Jetzt ist das Gericht dieser Welt; jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden nach draußen. Und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen. Dies aber sagte er, um zu bezeichnen, durch welchen Tod er sterben sollte. Die Volksmenge antwortete ihm: Wir haben aus dem Gesetz gehört, dass der Christus auf ewig bleibe, und wie sagst du, dass der Menschensohn erhöht werden müsse? Wer ist dieser, der Menschensohn? Jesus sprach nun zu ihnen: Noch eine kleine Zeit ist das Licht unter euch. Gehet umher, solange ihr das Licht habt, damit nicht Finsternis euch erfasse. Und wer in der Finsternis umhergeht, weiß nicht, wohin er geht. Solange ihr das Licht habt, glaubt an das Licht, damit ihr Söhne des Lichtes werdet. Dies redete Jesus und ging weg und verbarg sich vor ihnen. (Joh 12, 28-36)*
Stichire des Fests
Ton 6.
Kreuz Christi, * Hoffnung der Christen * Leitstern aller Verirrten * Zuflucht aller Bedrängten * Sieg im Kampfe * Befestigung der ganzen Welt * Heilung der Kranken und Auferstehung der Toten: * Erbarme Dich unser.
Ode 1
Kanon des Fests, Ton 8.
Dichtung des Herrn Kosmas
Irmos: Das Kreuz zeichnend hat Moses * mit seinem Stabe * das Rote Meer dem Volk Israel geteilt, * und es ging trockenen Fußes hinüber. * Dann ließ er es zurückfluten * und schlug so die Wagen des Pharao. * Er formte das Bild der unüberwindlichen Waffe. * Deshalb singen wir Christus, unserm Gott, * denn er hat sich verherrlicht.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz.
Einst stellte Moses selbst das Inbild deines allreinen Lebens dar, als Mittler heiliger Gaben. Die gekreuzten Arme erhebend zeichnete er mit ausgestreckten Händen das Siegeszeichen, welches den Sieg über den unversöhnlichen Amalek entschied. Deshalb singen wir Christus, unserm Gott, / denn er hat sich verherrlicht.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz.
Einst stellte Moses selbst das Inbild deines allreinen Lebens dar, als Mittler heiliger Gaben. Die gekreuzten Arme erhebend zeichnete er mit ausgestreckten Händen das Siegeszeichen, welches den Sieg über den unversöhnlichen Amalek entschied. Deshalb singen wir Christus, unserm Gott, / denn er hat sich verherrlicht.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Moses erhob auf einen Pfahl das Heilmittel, welches von den Wirkungen des gefährlichen, verderblichen und giftigen Bisses befreite; in Kreuzesform befestigte er schräg auf dem Holze die Schlange, die zur Erde hing und er triumphierte dadurch über den Schmerz. Deshalb singen wir Christus, unserm Gott, / denn er hat sich verherrlicht.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Der Himmel ließ erscheinen das Kreuz als Siegeszeichen dem frommen, gottbegeisterten Kaiser. Durch es wurde der feindselige Hochmut der Feinde besiegt, der Irrtum in die Flucht geschlagen und der göttliche Glaube breitete sich aus bis an die Enden der Erde. Deshalb singen wir Christus, unserm Gott, / denn er hat sich verherrlicht.
Katavasie: Das Kreuz zeichnend hat Moses * mit seinem Stabe * das Rote Meer dem Volk Israel geteilt, * und es ging trockenen Fußes hinüber. * Dann ließ er es zurückfluten * und schlug so die Wagen des Pharao. * Er formte das Bild der unüberwindlichen Waffe. * Deshalb singen wir Christus, unserm Gott, * denn er hat sich verherrlicht.
Ode 3
Kanon des Fests, Ton 8.
Irmos: Den Stab Aarons erkennen wir als Vorbild des Geheimnisses: * Sein Erblühen erwählt den Priester. * Der ehedem unfruchtbaren Kirche erwuchs nun der Baum des Kreuzes * zur Macht und Stärke.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz.
Wasser hervorfließen lassend für das ungehorsame und hartherzige Volk stellte der steile Felsen, mit einer Rute geschlagen, das Geheimnis der auserwählten Kirche Gottes dar, der das Kreuz erblühte zu ihrer Macht und Stärke.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz.
Wasser hervorfließen lassend für das ungehorsame und hartherzige Volk stellte der steile Felsen, mit einer Rute geschlagen, das Geheimnis der auserwählten Kirche Gottes dar, der das Kreuz erblühte zu ihrer Macht und Stärke.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Als die allreine Seite von der Lanze durchbort wurde, floss daraus Wasser und Blut, einweihend den Bund des Testamentes und die Sünde abwaschend, denn das Kreuz ist Ruhm für die Gläubigen und (den Königen) Macht und Stärke.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Als die allreine Seite von der Lanze durchbort wurde, floss daraus Wasser und Blut, einweihend den Bund des Testamentes und die Sünde abwaschend, denn das Kreuz ist Ruhm für die Gläubigen und (den Königen) Macht und Stärke.
Katavasie: Den Stab Aarons erkennen wir als Vorbild des Geheimnisses: * Sein Erblühen erwählt den Priester. * Der ehedem unfruchtbaren Kirche erwuchs nun der Baum des Kreuzes * zur Macht und Stärke.
Ode 4
Kanon des Fests, Ton 8.
Irmos: Ich vernahm, o Herr, * das Geheimnis Deiner Heilsordnung, * ich bedachte Deine Taten * und pries Deine Gottheit!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz.
Einst wandelte Moses die bitteren Quellen der Wüste durch das Holz, voraussehen lassend wie die Heiden durch Frömmigkeit zum Kreuz geführt werden.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz.
Der Jordan öffnete sich bis zum Grunde und gab dem Holz die schneidende Axt zurück, versinnbildlichend wie der Irrtum durch das Kreuz und die Taufe besiegt wird.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
In vier Gruppen geteilt sammelt sich das Volk in heiliger Ordnung, um sich dem sinnbildlichen Gefäß des Bundes zu nahen, herrlich in Kreuzesform.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Geheimnisvoll ausgespannt strahlte das Kreuz, als die Sonne und die Himmel erzählten die Ehre unseres Gottes.
Katavasie: Ich vernahm, o Herr, * das Geheimnis Deiner Heilsordnung, * ich bedachte Deine Taten * und pries Deine Gottheit!
Ode 5
Kanon des Fests, Ton 8.
Irmos: O dreimalseliger Baum! * An dem Christus ausgestreckt (gehangen), * o König und Herr, * durch dich kam um, der einst durch den Baum (Eva) betrog, * indem er durch dich getäuscht ward, * als Gott Sich im Leibe anheften ließ, * der unseren Seelen Frieden verleiht.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz.
O Kreuz, würdig besungen zu werden, auf welchem Christus ausgespannt war, vor dir ward das Schwert, das zum Schutze Edens geschwungen ward, zurückgezogen und der furchbare Cherub zog sich zurück vor Christus, den auf dich Genagelten, der unseren Seelen Frieden verleiht.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz.
O Kreuz, würdig besungen zu werden, auf welchem Christus ausgespannt war, vor dir ward das Schwert, das zum Schutze Edens geschwungen ward, zurückgezogen und der furchbare Cherub zog sich zurück vor Christus, den auf dich Genagelten, der unseren Seelen Frieden verleiht.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Die dem Kreuze feindlichen, unterirdischen Mächte zitterten beim Anblick des in die Lüfte gezeichneten Zeichens, wo immer sie waren. Aber die Bewohner Himmels und der Erde beugen das Knie vor Christus, der unseren Seelen Frieden verleiht.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Strahlend von blitzendem Lichte erschien das göttliche Kreuz den in Verirrung und Irrtum verdunkelten Völkern, und - seinen göttlichen Glanz verströmend - zieht sie zu Christus, den darauf Genagelten, der unseren Seelen Frieden verleiht.
Katavasie: O dreimalseliger Baum! * An dem Christus ausgestreckt (gehangen), * o König und Herr, * durch dich kam um, der einst durch den Baum (Eva) betrog, * indem er durch dich getäuscht ward, * als Gott Sich im Leibe anheften ließ, * der unseren Seelen Frieden verleiht.
Ode 6
Kanon des Fests, Ton 8.
Irmos: Im Innern des Seeungetüms * breitete Jonas (seine) Hände kreuzförmig aus * und wies so auf Dein erlösendes Leiden. * Am dritten Tage aus ihm hervorgehend, wurde er zum Vorbild der überweltlichen Auferstehung * des im Leibe angehefteten Christus, Gott, * der durch die Auferstehung am dritten Tage die Welt erleuchtete.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz.
Gebeugt von den Jahren und geschwächt von Krankheit wandte sich Jakob und kreuzte die Hände, um die Kraft des lebenspendenden Kreuzes zu zeigen. So auch belebte Gott, der im Fleische ans Kreuz geheftet wurde, den verfallenen, dunklen Buchstaben des Gesetzes und verjagte Krankheit und Irrtum.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz.
Gebeugt von den Jahren und geschwächt von Krankheit wandte sich Jakob und kreuzte die Hände, um die Kraft des lebenspendenden Kreuzes zu zeigen. So auch belebte Gott, der im Fleische ans Kreuz geheftet wurde, den verfallenen, dunklen Buchstaben des Gesetzes und verjagte Krankheit und Irrtum.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Die gekreuzten Hände auf die Häupter der Jugendlichen legend zeigte Israel, dass das dem Gesetz dienende Volk das Recht auf die dem Erstgeborenen gebührende Ehre hatte. Als man annahm, er begehe einen Irrtum, änderte er doch nicht das lebenspendende Zeichen: "Er wird bringen," sprach er, "das neue Volk Christi, Gottes, umgeben vom Schutze des Kreuzes."
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Die gekreuzten Hände auf die Häupter der Jugendlichen legend zeigte Israel, dass das dem Gesetz dienende Volk das Recht auf die dem Erstgeborenen gebührende Ehre hatte. Als man annahm, er begehe einen Irrtum, änderte er doch nicht das lebenspendende Zeichen: "Er wird bringen," sprach er, "das neue Volk Christi, Gottes, umgeben vom Schutze des Kreuzes."
Katavasie: Im Innern des Seeungetüms * breitete Jonas (seine) Hände kreuzförmig aus * und wies so auf Dein erlösendes Leiden. * Am dritten Tage aus ihm hervorgehend, wurde er zum Vorbild der überweltlichen Auferstehung * des im Leibe angehefteten Christus, Gott, * der durch die Auferstehung am dritten Tage die Welt erleuchtete.
Ode 7
Kanon des Fests, Ton 8.
Irmos: Der unsinnige Befehl des gottlosen Tyrannen, * der Drohungen und grobe Flüche ausstieß, * bezwang die Völker, * aber die drei Jünglinge * schreckte weder die bestialische Wut noch das verschlingende Feuer, * sondern durch den taubringenden Wind * sangen sie im Feuer: * Unser und unserer Väter hochgelobter Gott, sei gepriesen!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz.
Weil er von der Frucht des Baumes gekostet hatte, verfiel der erste Mensch dem Verderben und wurde verdammt, das Leben schändlich zu verlieren. Wie eine seinen Körper verzehrende Krankheit teilte sich die Befleckung seinen Nachkommen mit. Wir aber, die Bewohner der Erde, das Kreuz von Holz zu unserem Heil gefunden habend, rufen: Unser und unserer Väter hochgelobter Gott, sei gepriesen!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz.
Weil er von der Frucht des Baumes gekostet hatte, verfiel der erste Mensch dem Verderben und wurde verdammt, das Leben schändlich zu verlieren. Wie eine seinen Körper verzehrende Krankheit teilte sich die Befleckung seinen Nachkommen mit. Wir aber, die Bewohner der Erde, das Kreuz von Holz zu unserem Heil gefunden habend, rufen: Unser und unserer Väter hochgelobter Gott, sei gepriesen!
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Der Ungehorsam ließ das Gebot Gottes überschreiten und der Baum brachte den Sterblichen den Tod, weil seine Frucht zu ungehöriger Zeit genossen ward. Hinfort aber wurde der Baum geschützt, um Schutz zu geben dem kostbaren Leben, dessen Quelle es war. Es wird wieder zugänglich durch die guten Gedanken des Schächers, welcher jammervoll starb, rufend: Unser und unserer Väter hochgelobter Gott, sei gepriesen!
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Israel, die Zukunft schauend, küsste das äußerste Ende des Stabes Josephs, zeigend im voraus wie das hochherrliche Kreuz der Schutz königlicher Macht werde. Denn für die Könige ist es ein triumphaler Ruhm und ein Licht denen, welche gläubig rufen: Unser und unserer Väter hochgelobter Gott, sei gepriesen!
Katavasie: Der unsinnige Befehl des gottlosen Tyrannen, * der Drohungen und grobe Flüche ausstieß, * bezwang die Völker, * aber die drei Jünglinge * schreckte weder die bestialische Wut noch das verschlingende Feuer, * sondern durch den taubringenden Wind * sangen sie im Feuer: * Unser und unserer Väter hochgelobter Gott, sei gepriesen!
Ode 8
Kanon des Fests, Ton 8.
Irmos: Preist, Jünglinge, * an Zahl der Dreifaltigkeit gleich, * den Schöpfer und Vater, Gott; * singt dem herniedergestiegenen Wort, * das das Feuer in Tau verwandelte; * und erhebet über alle Maßen den Spender allen Lebens, den hochheiligen Geist * in Ewigkeit!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz.
Während das Holz erhöht wird, das bedeckt ist mit dem Blute des fleischgewordenen Gotteswortes, singt all ihr Mächte des Himmels, die ihr die Zurückrufung der Sterblichen feiert; Völker, verehrt das Kreuz Christi, durch welches die Auferstehung geschenkt wurde der Welt in Ewigkeit!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz.
Während das Holz erhöht wird, das bedeckt ist mit dem Blute des fleischgewordenen Gotteswortes, singt all ihr Mächte des Himmels, die ihr die Zurückrufung der Sterblichen feiert; Völker, verehrt das Kreuz Christi, durch welches die Auferstehung geschenkt wurde der Welt in Ewigkeit!
Wir segnen den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Erdenbewohner, die ihr Gnade erhalten habt, erhebt eure Hände und mit heiliger Scheu das Kreuz, auf welches Christus geheftet war und die Lanze erhoben, welche den Leib des Gotteswortes durchborte. Alle Völker mögen sehen das Heil Gottes und verherrlichen in Ewigkeit!
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Die ihr erhoben seid durch göttliches Gebot, gläubige Kämpfer der Christenheit, freuet euch; rühmet euch der mit dem Siegeszeichen geschmückten Waffe, die ihr von Gott das kostbare Kreuz empfangen habt; denn durch dieses sind die dreisten Scharen der Feinde zerstreut in Ewigkeit!
Wir loben, segnen und beten an den Herrn; wir besingen ihn in Hymnen und hocherheben ihn in Ewigkeit.
Katavasie: Preist, Jünglinge, * an Zahl der Dreifaltigkeit gleich, * den Schöpfer und Vater, Gott; * singt dem herniedergestiegenen Wort, * das das Feuer in Tau verwandelte; * und erhebet über alle Maßen den Spender allen Lebens, den hochheiligen Geist * in Ewigkeit!
Ausruf zu "Hochpreise"
Hochpreise, meine Seele, das kostbare Kreuz des Herrn.
Ode 9
Kanon des Fests, Ton 8.
Irmos: Du bist, Gottesgebärerin, das geheimnisvolle Paradies, * das unbestellt hervorsprießen ließ Christus. * Durch Ihn wurde der lebenbringende Baum des Kreuzes in die Erde gepflanzt, * da er nun erhöht ist, preisen wir - ihn verehrend - dich hoch.
Hochpreise, meine Seele, das kostbare Kreuz des Herrn.
Es mögen sich freuen alle Bäume des Waldes, denn ihre Natur ist geheiligt, weil Christus, durch welchen sie im Anfang gepflanzt wurden, auf dem Baum ausgespannt ist; da er nun erhöht ist, verehren und preisen wir ihn hoch.
Hochpreise, meine Seele, das kostbare Kreuz des Herrn.
Es ist erhöht als heilige Waffe der Gläubigen, das Kreuz, das allen über dem Kopfe beschrieben wird. Durch dasselbe sind die Mächte der sündigen Gedanken zerschlagen. Da es nun erhöht ist, verehren und preisen wir es hoch.
Hochpreise, meine Seele, das kostbare Kreuz des Herrn.
Es ist erhöht als heilige Waffe der Gläubigen, das Kreuz, das allen über dem Kopfe beschrieben wird. Durch dasselbe sind die Mächte der sündigen Gedanken zerschlagen. Da es nun erhöht ist, verehren und preisen wir es hoch.
Zweiter Kanon des Fests, Ton 8.
Vom zweiten Kanon existiert nur die 9. Ode.
Hochpreise meine Seele die Erhöhung des göttlichen, lebenspendenden Kreuzes des Herrn.
Irmos: Der Tod, der durch die Frucht vom Baum * zum Menschengeschlecht kam, * ist heute durch das Kreuz vernichtet, * denn die Verurteilung für das ganze Menschengeschlecht von der Stammmutter * ist aufgehoben * durch die Frucht der reinen Gottesmutter, * die alle himmlischen Kräfte preisen.
Hochpreise meine Seele die Erhöhung des göttlichen, lebenspendenden Kreuzes des Herrn.
Du wolltest, o Herr, die Bitterkeit nicht bestehen lassen, die uns von dem Baume kam, und hast sie daher durch dein Kreuz ausgelöscht. Früher bereits hob auf das Holz die Bitterkeit der Wasser von Mara, vorauswissend die Macht des Kreuzes, welchee alle himmlischen Mächte verherrlichen.
Hochpreise meine Seele die Erhöhung des göttlichen, lebenspendenden Kreuzes des Herrn.
Herr, heute hast du uns durch das Kreuz wieder erhoben, uns, die ohne Nachsicht in die Verfinsterung des Urvaters gefallen wären. Denn ebenso wie äußerstes Leiden unsere Natur in Verirrung stürzte, so hat das Licht deines Kreuzes uns alle wieder erhoben. Wir preisen es gläubig.
Hochpreise meine Seele die Erhöhung des göttlichen, lebenspendenden Kreuzes des Herrn.
Um vor der Welt das Zeichen zu erhöhen, das wir verehren, hast du im Himmel das Kreuz gebildet, das vor allen herrliche, blinkend in unendlichem Licht als unbesiegbare Waffe für den Kaiser (Konstantin). Von allen himmlischen Mächten wird es gepriesen.
nach 9. Ode
Kreuz - Behüter des ganzen Erdkreises; * Kreuz - Zierde der Kirche; * Kreuz - Macht der Könige; * Kreuz - Stütze der Gläubigen; * Kreuz - Herrlichkeit der Engel * und Verderben der Dämonen.
Jetzt, Theotokion: Das Kreuz wird heute erhöht und die Welt geheiligt: Denn, obgleich Du mit dem Vater und dem heiligen Geist zusammen thronst, hast Du daran die Hände ausgebreitet und der ganzen Welt zu Dir, Christus, und zu Deiner Erkenntnis emporgezogen. Mache deshalb diejenigen, die auf Dich vertrauen, der göttlichen Herrlichkeit würdig.
Stichiren zum Lob
Ton 8.
O unglaubliches Wunder: * Der lebenspendende Baum, * das allheilige Kreuz, * erscheint heute in die Höhe hocherhoben; * alle Enden der Erde lobsingen * und der Dämonen Heere geraten in Schrecken; * o welch ein Geschenk ward den Irdischen gegeben! Durch die Du, o Christus, uns errettest * als einzig Barmherziger.
O unglaubliches Wunder: * Der lebenspendende Baum, * das allheilige Kreuz, * erscheint heute in die Höhe hocherhoben; * alle Enden der Erde lobsingen * und der Dämonen Heere geraten in Schrecken; * o welch ein Geschenk ward den Irdischen gegeben! durch die Du, o Christus, uns errettest * als einzig Barmherziger.
O unglaubliches Wunder: * Denn als Weinstock voll des Lebens * der den Höchsten uns getragen * sehen wir das Kreuz von der Erde heut erhoben; * durch dieses hat Gott uns an Sich gezogen, * durch dieses ward der Tod vollständig vernichtet; * o allehrwürdiger Baum; * durch welchen wir die Speise der Unsterblichkeit in Eden wieder empfingen * und Christus rühmen.
O unglaubliches Wunder: * Länge und Breite des Kreuzes * sind dem Himmel gleich, * denn durch göttliche Gnade heiligt es alles, was da ist; * mit ihm werden die feindlichen Mächte besiegt, * in ihm regieren die Szepter der Herrscher; * o göttliche Leiter, * auf welcher wir den Himmel ersteigen * und in Lobgesängen Christus, den Herrn, erheben.
Ton 6.
Jetzt, Theotokion: Heut zieht einher das Kreuz des Herrn * die Gläubigen erwarten es mit Sehnsucht * denn sie empfangen Heilung für Seele und Leib * und Genesung von jeder Krankheit; * so lasst auch uns mit Freude und Furcht es verehren: * Mit Furcht wegen unserer Sünden, * die uns unwürdig machen, * mit Freude aber wegen der Erlösung, * die Christus, der ans Kreuz geschlagene Gott, * aller Welt * in Seinem großen Erbarmen schenkt.

Die Kreuzverehrung

Noch vor der großen Doxologie zieht der Priester alle liturgischen Gewänder an (so, wie zur Liturgie, jedoch ohne Gebete).
Zum Ende der Doxologie beweihräuchert der Priester mit dem Diakon dreimal den Altartisch, auf dem das Kreuz liegt. Danach verbeugt er sich dreimal bis auf den Boden. Während des Trishagions trägt er das blumengeschmückte Kreuz auf seinem Haupt über den erhöhten Ort zur nördlichen Tür heraus und bleibt gegenüber den geöffneten Königlichen Türen stehen. Dem Priester gehen zwei Kerzenträger und der Diakon mit dem Weihrauchfass voran.
Nach dem Trishagion ruft der Priester aus:
P: Weisheit, aufrecht.
Dabei macht er normalerweise ein Kreuzzeichen in den königlichen Türen.

Tropar, Ton 1

Ch: Errette, Herr, Dein Volk / und segne Dein Erbe, / Siege schenke Deinen Frommen / über ihre Widersacher / und behüte durch Dein Kreuz // die Dir eigene Gemeinde.
Dreimal, sehr langsam. Während des Gesangs legt der Priester das Kreuz auf einem Analogion in der Mitte der Kirche ab und beweihräuchert es dreimal von allen Seiten.
Die Betenden verneigen sich bis zum Boden.
In Kathedralen und Gemeinden wird mit dem Segen des Bischofs die Ordnung der Kreuzerhöhung zelebriert.
Nachdem das Kreuz herausgetragen wurde, verbeugen sich Priester und Diakon dreimal bis auf den Boden (unabhängig vom Wochentag). Der Vorsteher nimmt das mit Blumen geschmückte Kreuz, wendet sich gen Osten (zum Altar) und beginnt die erste Erhöhung. Der Diakon steht vor dem Kreuz, etwas vom Vorsteher entfernt, in der linken Hand die Kerze, in der rechten das Weihrauchfass haltend, und spricht laut und feierlich eine Ektenie, die aus fünf Fürbitten besteht. Bei jeder dieser Fürbitten wird die Ordnung der Erhöhung vollzogen.
D: Erbarme Dich unser, o Gott nach Deiner großen Barmherzigkeit, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
Ch: Herr, erbarme Dich. 100 mal, zu jeder Fürbitte.
Zu Beginn der Gesangs des "Herr, erbarme Dich" segnet der Priester dreimal mit dem Kreuz gen Osten. Während die ersten 50 Wiederholung gesungen werden, beugt der Vorsteher seinen Kopf zusammen mit dem Kreuz langsam zum Boden hin, so tief er kann. "Bis auf eine Spanne vom Boden." Je tiefer das Kreuz gesunken wird, desto tiefer werden die Stimmen der Betenden, bis sie ganz aufhören. Daraufhin werden die nächsten 50 Wiederholung begonnen, wobei der Vorsteher das Kreuz langsam erhöht. Je höher das Kreuz, desto höher wird der Gesang. Er wird mit einem dreifachen festlichen "Herr, erbarme Dich" abgeschlossen. Wenn zum 97 Mal das "Herr, erbarme Dich" gesungen wird, richtet sich der Vorsteher ganz auf und bekreuzigt dreimal mit dem Kreuz gen Osten.
Wenn mehrere Priester zelebrieren, unterstützen zwei von ihnen die Hände des Vorstehers. Ein oder zwei weitere Priester gießen unaufhörlich und langsam Wasser auf das Kreuz. Dieses wird vom Altardiener in einer Schüssel aufgefangen. In das Wasser kann man einige Tropfen Rosenwasser oder andere natürliche Aromen geben, aber kein Parfüm. Traditionsgemäß nehmen Gläubige das Wasser mit nach Hause.
Danach wendet sich der Vorsteher nach Westen. Der Diakon stellt sich entsprechend gegenüber dem Kreuz auf und spricht die Ektenie weiter:
D: Auch bitten wir um Erbarmen, Leben und Verzeihung der Sünden unseres Großen Herrn und Vaters, des heiligsten Patriarchen Kyrill und unser aller Brüder in Christus, um Gesundheit und Errettung, lasst uns alle sagen.
Ch: Herr, erbarme Dich. 100 mal, zu jeder Fürbitte.
Der Vorsteher vollzieht die zweite Erhöhung so, wie die erste. Dann die dritte Erhöhung gen Süden:
D: Auch beten wir für unser gottgeschütztes Land, für die es regieren und beschützen, auf dass wir ein stilles und ruhiges Leben führen können in aller Frömmigkeit und Lauterkeit.
Ch: Herr, erbarme Dich. 100 mal, zu jeder Fürbitte.
Und die vierte Erhöhung gen Norden:
D: Auch bitten wir für jede christliche Seele, die in Trübsal und Mühen nach Gesundheit, Errettung und die Vergebung der Sünden verlangt, lasst uns alle sagen.
Ch: Herr, erbarme Dich. 100 mal, zu jeder Fürbitte.
Die fünfte Erhöhung wieder gen Osten:
D: Auch bitten wir für die, die uns dienen und und uns in diesem heiligen Kloster (oder Kirche) gedient haben, unsere Väter und Brüder, um Gesundheit und Rettung und Vergebung ihrer Sünden, lasst uns alle sagen.
Ch: Herr, erbarme Dich. 100 mal, zu jeder Fürbitte.
Nach der fünften Erhöhung wird gesungen:
Ch: Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.

Kondak des Kreuzes, Ton 4

Ch: O der Du freiwillig erhöht wardst am Kreuze, / Deiner nach Dir benannten neuen Gemeinde schenke Dein reiches Mitleid, Christus unser Gott. / Froh lass sein in Deiner Macht, die da fromm an Dich glauben, / indem Du ihnen Siege verleihst über ihre Widersacher. / Dein Schutz im Kampf sei ihnen allezeit / die Friedenswaffe, // das unüberwindliche Siegeszeichen.
Während das Kondak gesungen wird legt der Priester das Kreuz auf dem Analogion ab.
In allen Gemeinden verehrt man das Kreuz. Zuerst singt der Priester nacheinander dreimal, Ton 6:
P: Vor Deinem Kreuz fallen wir nieder, o Gebieter, und Deine heilige Auferstehung verherrlichen wir. Dreimal, mit großen Metanien.
Danach wiederholt der Chor:
Ch: Vor Deinem Kreuz fallen wir nieder, o Gebieter, und Deine heilige Auferstehung verherrlichen wir. Dreimal, mit großen Metanien.
Alle verehren das Kreuz und werden mit Öl gesalbt. Währenddessen wird das Idiomelon Kaiser Leons des Weisen gesungen.

Stichiren des Triodions zur Verehrung des Kreuzes

Ton 2:
Ch: Kommt, Gläubige. * Lasst uns das lebenspendende Kreuz verehren. * An ihm hat Christus, der König der Herrlichkeit, freiwillig die Hände ausgestreckt * und uns zur früheren Seligkeit erhöht. * Uns, die einst der Feind durch Lust betrog, * von Gott entfernte. * Kommt, Gläubige, * lasst uns das Kreuz verehren, * durch das wir lernten, der unsichtbaren Feinde Häupter zu zerschmettern. * Kommt, Geschlechter aller Völker, * lasst uns das Kreuz des Herrn in Hymnen preisen. * Freue dich, o Kreuz, * des gefallenen Adam vollgültige Erlösung. * Über dich freuen sich alle Gläubigen, * denn durch deine Kraft widerstehen sie allen Anfeindungen. * Dich verehren wir Christen nun mit Bangen * und preisen Gott, der an dir gehangen, sprechend: * Herr, der Du an ihm gehangen, * erbarme Dich unser in deiner Güte und Menschenfreundlichkeit.
Ton 5:
Kommt, Völker * die wir das unbegreifliche Wunder schauen * lasst vor der Macht des Kreuzes uns niederfallen * denn der Baum im Paradies ließ den Tod erblühen, * dieser aber brachte uns das Leben hervor, * weil er den Herrn, den sündenlosen, angenagelt auf sich trug; * wir aber, alle Völker * empfangen von ihm die Unsterblichkeit und rufen: * Der Du durch Dein Kreuz den Tod aufgehoben * und uns befreit hast: Ehre sei Dir.
Die Stimme Deiner Propheten Isaias und David * erfüllte sich, o Gott, denn sie sagt: * Alle Völker werden kommen * und niederfallen vor Dir, o Herr * sieh hier Dein Volk, erfüllt von Deiner Gnade, o Gütiger * in Deinen Höfen von Jerusalem; * der Du das Kreuz für uns erduldet * und durch Deine Auferstehung uns belebest, * behüte und rette uns.
Ton 6:
Da Dein viergeteiltes Kreuz erhöhet wird, * Christus unser Gott, * werden die vier Enden der Welt heute geheiligt * und das Horn der rechtgläubigen Christen erhöht; * deshalb, der Du das Horn der Feinde zerschmetterst: * Groß bist Du, o Herr, * und wunderbar in Deinen Werken, Ehre sei Dir!
Die Stimmen der Propheten * haben das Heilige Holz im voraus verkündet, * durch welches Adam vom alten Fluche der Sünde befreit ward; * die Schöpfung aber, da sie es heut erhoben sieht * erhebt gleichfalls ihre Stimme * und bittet Gott um Sein reiches Erbarmen; * wohlan, o Einzigartiger, in Deiner Barmherzigkeit, * o unermesslicher Gebieter, * sei uns Sühne und rette uns!
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Ton 8:
Die Stimme Deines Propheten Moses * erfüllte sich, o Gott, denn sie sagt: * Ihr werdet euer Leben vor euern Augen hängen sehn! * Heut wird das Kreuz erhöht * und die Welt wird vom Truge befreit; * heute wird Christi Auferstehung erneuert * und alle Enden der Erde frohlocken * und bringen nach Davids Art auf der Harfe * Ihren Lobgesang Dir dar und rufen: * Heil hast Du gewirkt inmitten des Landes, o Gott: * Dein Kreuz und Deine Auferstehung! * Durch welche Du, uns alle errettet hast, * o Gütiger und Menschenfreund; * allmächtiger Herr, Ehre sei Dir!
Die Bittektenie kann ausgelassen werden, da sie während der Kreuzerhöhung gesprochen wurde.

- Zur Liturgie -

Einzugsvers
Erhebt den Herrn, unsern Gott, und fallt nieder am Schemel Seiner Füße, denn heilig ist er.

Anstatt des Dreimalheilig:

Vor Deinem Kreuz fallen wir nieder, o Gebieter, und Deine heilige Auferstehung verherrlichen wir, dreimal.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Und Deine heilige Auferstehung verherrlichen wir.
Vor Deinem Kreuz fallen wir nieder, o Gebieter, und Deine heilige Auferstehung verherrlichen wir.
Prokimenon zur Liturgie
Ton 7.
Erhöhet den Herrn, unseren Gott, / und huldigt dem Schemel Seiner Füße; denn heilig ist Er.
Vers: Der Herr ward König – es sollen erzürnen die Völker.
Apostellesung zur Liturgie
Lesung aus dem ersten Brief des heiligen Apostels Paulus an die Korinther
1 Kor 1,18-24 ( Stelle lesen: 1 Kor 1,18-24 )
Alleluïa zur Liturgie
Ton 1.
Gedenke Deiner Versammlung, die Du Dir erworben hast von Anbeginn.
Vers: Gott ist unser König vor aller Zeit; Er hat Errettung gewirkt inmitten der Erde.
Evangeliumslesung zur Liturgie
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Als ihn nun die Hohenpriester und die Diener sahen, schrien sie: Kreuzige, kreuzige ihn. Pilatus spricht zu ihnen: Nehmet ihr ihn und kreuziget ihn, denn ich finde an ihm keine Schuld. Die Juden antworteten ihm: Wir haben ein Gesetz, und nach unserem Gesetz muss er sterben, weil er sich selbst zu Gottes Sohn gemacht hat. Als nun Pilatus dieses Wort hörte, fürchtete er sich noch mehr; und er ging wiederum hinein in das Prätorium und spricht zu Jesus: Woher bist du? Jesus aber gab ihm keine Antwort. Da spricht Pilatus zu ihm: Redest du nicht mit mir? Weißt du nicht, dass ich Vollmacht habe, dich zu kreuzigen, und Vollmacht habe, dich freizulassen? Jesus antwortete: Du hättest keinerlei Vollmacht gegen mich, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre; darum hat der, welcher mich dir überliefert hat, größere Sünde.
Als nun Pilatus dieses Wort hörte, führte er Jesus hinaus und setzte sich auf den Richterstuhl an einem Ort, genannt Steinpflaster, auf hebräisch Gabbatha. Es war aber der Rüsttag des Pas’cha; es war ungefähr die sechste Stunde. Und er spricht zu den Juden: Siehe, euer König. Sie aber schrien: Hinweg, hinweg, kreuzige ihn. Pilatus spricht zu ihnen: Euren König soll ich kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen König außer dem Kaiser. Da nun überlieferte er ihn an sie, damit er gekreuzigt würde. Sie aber übernahmen Jesus und führten ihn ab. Und sein Kreuz tragend, ging er hinaus an den Ort, genannt Schädelstätte, der auf hebräisch Golgotha heißt, wo sie ihn kreuzigten, und mit ihm zwei andere zu beiden Seiten, Jesus aber in der Mitte. Pilatus aber ließ auch eine Aufschrift schreiben und sie auf das Kreuz setzen. Und es war geschrieben: Jesus, der Nazoräer, der König der Juden. Diese Aufschrift nun lasen viele von den Juden, denn der Ort, wo Jesus gekreuzigt wurde, war nahe bei der Stadt; und sie war geschrieben auf hebräisch, griechisch und lateinisch.
Die Soldaten nun haben dies getan. Es standen aber bei dem Kreuze Jesu seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria Magdalene. Als nun Jesus die Mutter sah und den Jünger dabeistehen, den er liebte, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn. Dann spricht er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter. Und von jener Stunde an nahm der Jünger sie zu sich. Danach, da Jesus wusste, dass alles schon vollbracht war, spricht er, damit die Schrift vollendet würde: Mich dürstet.
Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht. Dann neigte er das Haupt und übergab den Geist. Damit die Leiber nicht am Sabbat am Kreuze blieben – denn es war Rüsttag und der Tag jenes Sabbats war groß –, ersuchten die Juden nun den Pilatus, dass ihre Beine gebrochen und sie abgenommen würden. Da kamen nun die Soldaten und brachen die Beine des ersten und des anderen, der mit ihm gekreuzigt worden war. Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, brachen sie seine Beine nicht, sondern einer der Soldaten durchbohrte mit der Lanze seine Seite, und sogleich kamen Blut und Wasser heraus. Und der es gesehen hat, hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr; und jener weiß, dass er Wahres sagt, damit auch ihr glaubet. (Joh 19, 6-11, 13-20, 25-28, 30-35)*
Anstelle des "Wahrhaft würdig"
Ton 8.
Hochpreise, meine Seele, das überaus kostbare Kreuz des Herrn.

Geheimnishaft bist du, Gottesgebärerin, das Paradies, das unbebaut hervorsprießen ließ Christus. Von Ihm wurde gepflanzt auf Erden des Kreuzes Baum, der trägt das Leben. Nun, da er wird erhöht, fallen wir nieder vor ihm; Dich aber preisen wir hoch.



ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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