Orthodoxe Gottesdienste
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Minäon vom 3. Februar

Apostelgleicher Nikolaj, Erzbischof von Japan ohne

- Zur Vesper -

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 2.
Wie können wir dich besingen, Hierarch Nikolaj, du Apostelgleicher, gewagt hast du die gesegnete Heimat zu verlassen, die Eltern, das Heim und die Verwandten, und wie einst die Apostel Christi in ein unbekanntes und fernes Lands fortzugehen, wo man dir mit Zorn und Bosheit begegnete und dich zu ermorden trachtete aus Hass wider Christus und deine Predígt, doch Christus, der dich entsandt, hat dich bewahrt, Er, der hat das große Erbarmen.
Wie können wir dich besingen, Hierarch Nikolaj, du Apostelgleicher; der slawischen Kyrillos und Methodios warst du ein später Schüler, bist ihren schweren und leidvollen Weg gegangen, hast mit großer Mühe alle Bücher der orthodoxen Frömmigkeit dargebracht und den Japanern den unschätzbaren Schatz gegeben, dass sie erleuchtet werden durch die Erkenntnis, dass sie zu Gott beten in ihrer eigenen Sprache und dass blühe unter ihnen die Kirche Christi, unseres Gottes, der hat das große Erbarmen.
Wie können wir dich besingen, Hierarch Nikolaj, du Apostelgleicher, gekrönt hat dich ja der Herr durch die Kronen der Ehrwürdigkeit und der Bischofswürde und des Apostolates: der Welt hast du entsagt, dich ganz Gott hingegeben im Dienste, als Bischof dargebracht das mystische Dankopfer zur himmlischen Nahrung für deine Kinder, gepredigt hast du das Wort Christi, die Zuhörer zur Unterscheidung des Leiblichen und des Geistigen geführt. Der du jetzt mit den Aposteln weilst, betest für uns zu Christus, der hat das große Erbarmen.
Ton 8.
Ehre: Der Du der Aufgang von oben bist, Herr Jesus Christus, unser Gott, erleuchte durch Dein abendloses Licht das ganze Land, wo die Sonne aufgeht, und ergieße auf alle Deine Gnade der Erkenntnis, auf dass alle begnadeten Völker eingegen in den Schafpferch der orthodoxen Kirche und Dir die Fülle der frommen Früchte darbringen, und so die schweren Mühen des Apostelgleichen ihres Landes enlohnen, des heiligen Nikolaj, auf dessen Gebete rette die Seelen aller, die sein würdiges Gedenken ehren.
Stichiren zur Litia
Ton 8.
Ehre: Du Hierarch Nikolaj, der du unermüdlich alle Tage deines Lebens mit Weisheit und Gerechtigkeit im heidnischen Japan gelebt und gewirkt hast, hast verwandelt den Zorn starrköpfiger Menschen zu Sanftmut und Liebenswürdigkeit, dadurch dein tugendhaftes Wirken ewigen Gedenkens vollendet und bist von hier eingegangen in die ewigen Wohnstätten: Alle beweinen deinen Verlust und kommen bis heute zu deinem Grabe und erbitten Hilfe durch deine Gebete, der du das apostolische Vermächtnis bewahrt und als Bischof der Kirche die Anerkennung der Anderen, nicht allein der Eigenen, gefunden: Höre daher nicht auf, deine Herde zu bewachen, damit deine getauften Kinder dir nachfolgen in der Frömmigkeit, die Ungetauften aber sich noch bekehren und eingehen in den Schoß der orthodoxen Kirche und alle gerettet werden, die mit Liebe dein heiliges Gedenken feiern.
Stichiren zur Stichovna
Ton 6.
Ehre: Ausgegossen ward die Gnade auf deine Lippen, Hierarch Vater Nikolaj, der du Christus gepredigt den Japanern durch Wort und Schrift, und ein Hirte der gläubigen Herde warst, mit ihr zusammen ihre Kleinheit nicht gefürchtet, sondern dich gefreut hast ob des gnadenhaften Beginnens und des Wachsens in starker Hoffnung und durch den Segen des himmlischen Vaters, der das Königtum schenkt. Auf diese Gebete, Christus Gott, gib Frieden und Frömmigkeit der Welt und unseren Seelen das große und reiche Erbarmen.

- Zur Liturgie -

Prokimenon zur Liturgie
Ton 1.
Mein Mund wird Weisheit reden // und meines Herzens Sinnen Einsicht.
Vers: Höret dies, all ihr Nationen, nehmt es zu Ohren, alle, die ihr den Erdkreis bewohnt.
Apostellesung zur Liturgie
Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die Habräer
Hebr 7,26 - 8,2 ( Stelle lesen: Hebr 7,26 - 8,2 ( Stelle lesen: Hebr 7,26 bis Hebr 8,2 ) )
Alleluïa zur Liturgie
Ton 2.
Der Mund eines Gerechten wird sich der Weisheit befleißigen, und seine Zunge wird ‹gerechtes› Urteil sprechen.
Vers: Das Gesetz seines Gottes ‹ist› in seinem Herzen, und nicht werden zu Fall gebracht werden seine Schritte.
Evangeliumslesung zur Liturgie
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Ich bin die Tür; wenn einer durch mich eingeht, so wird er errettet werden und wird eingehen und ausgehen und Weide finden.
Der Dieb kommt nicht, außer um zu stehlen und zu schlachten und zugrunde zu richten. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es überreich haben. Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte setzt seine Seele ein für die Schafe. Der Lohnarbeiter aber, der nicht Hirte ist und dem die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht; und der Wolf raubt sie und zerstreut die Schafe. Der Lohnarbeiter aber flieht, weil er ein Lohnarbeiter ist und sich nicht um die Schafe sorgt. Ich bin der gute Hirte; ich kenne die Meinen und werde von den Meinen erkannt, wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich setze meine Seele ein für die Schafe. Auch andere Schafe habe ich, die nicht aus diesem Hofe sind; auch jene muss ich führen, und sie werden auf meine Stimme hören, und es wird eine Herde sein, ein Hirte. (Joh 10, 9-16)*


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Erpriester Peter Plank, Pater Kilian Kirchhoff, Erzpriester Sergius Taurit, Hypodiakon Nikolaj Thon und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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