Orthodoxe Gottesdienste
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Minäon vom 9. Februar

Märtyrer Nikiphoros ohne

- Zur Vesper -

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 2. ( nach: Als vom Holze )
Gehorcht hast du den Gesetzen dessen, * der um unsertwillen auf Erden Fleisch hat angenommen und das kostbare Leiden, * gottseligster Martyrer, hat ertragen, * und hast die Liebe * geübt zum Nächsten, * die da ist der Gipfel von Gesetz und Propheten. * Deshalb hast du auch ein seliges Ende * erlangt, der du bei der Quelle der Liebe, * o Nikiphoros, nun weilest.
Du beugest Gott den Nacken, * dem alles beugt das Knie, o Martyrer bewundernswert. * Das Haupt wird abgetrennt und abgeschlagen * von deinem edlen Leibe. * Doch Christus, dem Haupte * von allem, wirst du geeint, dem reinsten Geiste. * Da du nun nahe bist seinem Lichte, * erbitte uns, Nikiphoros, * allen Erleuchtung, die wir dich preisen.
Durch die Ströme deines Blutes, o Weiser, * für Christus vergossen, hast du die Erde geheiligt. * Durch den Geist aber hast du erfreut die Geister * der körperlosen Mächte. * Der Martyrer Scharen * hast du alle froh gemacht, mit ihnen, o Seliger, * vereint als edler Kämpfer, * als unbestreitbarer Zeuge, * der für uns bittet bei Gott.
Ton 6. ( von Ioannes Monachos )
Ehre: Deutlich hast allen du gezeigt, * Kämpfer Nikiphoros, * dass auch den Herrn nicht lieben kann, * wer den Nächsten nicht liebt. * Denn du selber hast in Lauterkeit geliebt * deinen Mitknecht Sapríkios * und wurdest so beflügelt * zur Gottesliebe. * Du hast dein Leben eingesetzt * für das Bekenntnis zu Christus * und den Glauben an ihn. * Doch der unselige Sapríkios, * der unversöhnlich war in seinem Hasse gegen dich, * hat sich auch erwiesen * als Verleugner Christi, des Herrn. * Bei ihm weilest du nun. * Flehe, dass wir Errettung finden.
( nach: Ganz und gar gesetzt )
Jetzt, Theotokion: Ich bin verwundet * durch die räuberischen Angriffe der Dämonen * und liege ganz entkräftet da auf dem Wege, * du ganz ohne Tadel, * des allzeit unsteten Lebens * und flehe um Erbarmen. * So suche bald mich heim und gieße * Wein und Öl auf meine unverheilten Schwären * und führe mich der Gesundung zu, * auf dass ich Ruhm dir sage * und in Liebe nach Gebühr besinge * deine Größe, reine Mutter stets jungfräulich.

- Zur Liturgie -



ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Hypodiakon Nikolaj Thon, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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