Orthodoxe Gottesdienste
Übersetzer Priorisierung:

Minäon vom 20. November

Hl. Proklos, Erzbischof von Konstantinopel ohne

- Zur Vesper -

Stichiren zur Stichovna
Ton 4. ( nach: Gegeben hast du als Zeichen )
Durch den Glanz der Unterweisungen * und die Leuchtkraft des Lebens * bist du zur heiligen Zier geworden, * allbesungener Proklos, * der Hierarchie und hast dich wahrhaft erwiesen als Säule * der Kirche, der du alle durch deine Worte hast erleuchtet. * Darum preisen wir dich selig und feiern in Psalmen * und Liedern dein Gedächtnis * so heilig und aller Ehre wert.
Kostbar ist vor dem Herrn * der Tod seines Frommen. (Ps 115,6)
Gelehrt hast du in Klarheit * und gottsinnend verkündigt * die unversehrte Jungfrau * als Gottesgebärerin, da sie geboren * den Schöpfer und Gebieter vor den Äonen, * den Sohn und Logos des Vaters, der zuletzt um unsertwillen * ist Mensch geworden aus freiem Willen, ohne seine Natur zu ändern, * hast auch zuschanden gemacht den Nestorios, * den ruchlosen, dem Wahne verfallen.
Deine Priester, o Herr, werden sich kleiden in Gerechtigkeit, * und deine Frommen werden jubeln. (Ps 131,9)
Aus den goldschimmernden Strömen * des weisen Gotteskünders * hast du geschöpft, Allbesungener. * Ihm bist du nachgefolgt * in der Frömmigkeit wie auf dem Throne, * hast die Herde Christi bestärkt in den Lehren der Wahrheit. * Seine reinsten und hochehrwürdigsten Reliquien * hast zum Schmucke so lieblich und angenehm * du der Kirche wiedergegeben.

- Zur Liturgie -

Prokimenon zur Liturgie
Ton 1.
Mein Mund wird Weisheit reden // und meines Herzens Sinnen Einsicht.
Vers: Höret dies, all ihr Nationen, nehmt es zu Ohren, alle, die ihr den Erdkreis bewohnt.
Apostellesung zur Liturgie
Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die Habräer
Hebr 7,26 - 8,2 ( Stelle lesen: Hebr 7,26 - 8,2 ( Stelle lesen: Hebr 7,26 bis Hebr 8,2 ) )
Alleluïa zur Liturgie
Ton 2.
Der Mund eines Gerechten wird sich der Weisheit befleißigen, und seine Zunge wird ‹gerechtes› Urteil sprechen.
Vers: Das Gesetz seines Gottes ‹ist› in seinem Herzen, und nicht werden zu Fall gebracht werden seine Schritte.
Evangeliumslesung zur Liturgie
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Ich bin die Tür; wenn einer durch mich eingeht, so wird er errettet werden und wird eingehen und ausgehen und Weide finden.
Der Dieb kommt nicht, außer um zu stehlen und zu schlachten und zugrunde zu richten. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es überreich haben. Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte setzt seine Seele ein für die Schafe. Der Lohnarbeiter aber, der nicht Hirte ist und dem die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht; und der Wolf raubt sie und zerstreut die Schafe. Der Lohnarbeiter aber flieht, weil er ein Lohnarbeiter ist und sich nicht um die Schafe sorgt. Ich bin der gute Hirte; ich kenne die Meinen und werde von den Meinen erkannt, wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich setze meine Seele ein für die Schafe. Auch andere Schafe habe ich, die nicht aus diesem Hofe sind; auch jene muss ich führen, und sie werden auf meine Stimme hören, und es wird eine Herde sein, ein Hirte. (Joh 10, 9-16)*


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Hypodiakon Nikolaj Thon, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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