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Orthodoxe Gottesdienste
Orthodoxe Gottesdienste
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Minäon vom 14. November

Hl. und vielgerühmter Apostel Philippus polyleos

Anmerkungen
Vorgaben der Satzung zum Weihnachtsfasten: „In diesen 40 Tagen sollen wir in jeder Woche 3 Tage bewahren, Montag, Mittwoch und Freitag, in dem wir ohne Öl und Wein fasten. Erlaubt werden diese jedoch in dem Fall, dass ein großer Heiliger gefeiert wird. Wegen der Liebe zum Heiligen feiern wir ein Fest. In diesem Monat [November] an den Tagen 16, [17, 19, 23,] 25, [27, 28,] 30; im Dezember an den Tagen [1, 3,] 4, 5, 6, [7,] 9, [10, 12, 13, 15,] 17, [18,] 20. Falls diese Tage auf einen Dienstag und Donnerstag fallen, essen wir Fisch. Falls sie auf einen Montag, Mittwoch oder Freitag fallen, erlauben wir nur Öl und Wein, außer am Altarfest. Wenn aber einem von diesen eine Kirche in dem Kloster gewidmet ist, erlauben wir auch Fisch und Wein. An dem Tag, an dem der Einzug der Gottesmutter in den Tempel stattfindet, erlauben wir auch Fisch, selbst wenn es am Mittwoch oder Freitag ist. Manche Satzungen geben vor, ab dem 9. Dezember zu fasten, und erlauben keinen Fisch, außer am Samstag, Sonntag und einem Altarfest. Vom 20. bis zum 25. Dezember wird kein Fisch erlaubt, selbst am Samstag und Sonntag nicht.“ (Typikon vom 14. November, Anmerkungen 1 und 2)
„Es sei bekannt, dass wir in den Fastenzeiten der heiligen Apostel und der Geburt Christi, am Dienstag und Donnerstag nur Öl und Wein, aber kein Fisch essen. Am Montag, Mittwoch und Freitag essen wir kein Öl und kein Wein, sondern Fasten bis zur 9. Stunde und essen nur ungekochtes. An Samstagen und Sonntagen essen wir Fisch. Wenn eines Heiligen mit einer Doxologie am Dienstag oder Donnerstag gedacht wird, essen wir Fisch. Ebenso am Montag. Am Mittwoch und Freitag erlauben wir nur Öl und Wein und essen nur einmal tagsüber. Bei einem Heiligen mit einer Vigil erlauben wir am Mittwoch und Freitag Öl, Wein und Fisch. Ebenso machen wir es, wenn das Gedächtnis des Heiligen der Kirche auf den Mittwoch oder Freitag fällt.“ (Typikon, Kapitel 33, Anmerkung)
In eckigen Klammern sind Feiertage von großen russischen Heiligen ergänzt. (Gottesdienstanweisungen vom 27. November 2022)

- Zur Vesper -

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 6. ( nach: Ganz und gar gesetzt )
Als Zugang zur reinen Schau * hast du das Handeln erachtet, * die Schau aber als das Ziel gottgefälligen Handelns. * So hast du Christus, o Seliger, gebeten, * die unsagbare Herrlichkeit * des Vaters dir zu zeigen. *Denn jede Geistnatur, du Gerühmter, * strebt hin zu Gott, der da ist. * Und sogleich hast du erlangt * ihn, den Ersehnten, * da du hast angenommen den Sohn als sein Siegel. * Ihn bitte in Freimut für unsere Seelen.
Nach göttlichem Aufstieg * verlangte es dich in allem * und wie einst Moses ersehntest du es, Gott zu schaun. * Und du sehest * sein Bild in aller Deutlichkeit, * da du angenommen seine Gleichheit. * Denn der Sohn ist geradewegs die Erkenntnis und Darstellung des Vaters. * Das Wesen nämlich des Sohnes * und des Vaters wird als eines erkannt, * und in allem * zeigt sich erhaben ihre Gleichheit, * ihre Herrschaft, Macht, Ehre und Anbetung.
Man nennt dich ein Instrument * von göttlichen Hauchungen * und den Führungen des Heiligen Geistes angerührt. * Denn überirdisch * hast du das Evangelium * vom Erretter der Welt gesungen * und mit feuriger Zunge verbrannt allen Irrtum * wie mühelos entzündbaren Stoff * und wie verdorrtes Gras der Erde. * Und du hast Christus * als Gebieter und Herrn über alles * dem Erdkreis verkündet, Philippus, Vortrefflicher.
( von Byzantios )
Ehre: Von den Blitzstrahlen des großen Lichtes entzündet * hast du als Gestirn erleuchtet * die ganze Welt, o Philippus. * Den Vater der Lichter * hast du im Sohn gesucht und gefunden. * Denn im Licht wird das Licht gefunden. * Denn dieser ist das gleichgeprägte Siegel, * welches das Urbild offenbart. * Ihn bitte, o Apostel, * jene zu retten, die sind besiegelt * mit dem göttlichen Blute.
Jetzt, Theotokion: Wer wird dich nicht selig preisen, * allheilige Jungfrau, * wer nicht besingen dein wehenloses Gebären? * Denn der zeitlos aus dem Vater hervorgestrahlt, * der einziggezeugte Sohn, * er selbst ging aus dir, der Reinen, hervor, * menschgeworden auf unsagbare Weise, * der da ist Gott der Natur nach * und der Natur nach Mensch geworden * um unsertwillen, * nicht getrennt in eine Zweiheit der Personen, * sondern kundgetan unvermischt in der Zweiheit der Naturen. * Ihn bitte, hehre Allseligste, * dass unsere Seelen Erbarmen finden.
Parimien
Lesung aus dem ersten ökumenischen Brief des Petrus
1 Petr 1,1-2.10-25 ( Stelle lesen: 1 Petr 1,1-2.10-25 )
Stichiren zur Litia
Ton 2.
Ehre: Das Irdische hast du verlassen, * bist Christus nachgefolgt, * und besiegelt durch die Einhauchung des Heiligen Geistes, * wardst du entsandt von ihm zu den verlorenen Heiden, * um die Menschen hinzuwenden * zum Lichte der Gotteserkenntnis, * Apostel Philippus. * Vollendet aber hast du den Kampf der göttlichen Liebe * durch mannigfache Peinen * und so deine Seele Gott überliefert. * Ihn bitte, du Allseligster, * uns zu schenken das große Erbarmen.
Jetzt, Theotokion: All meine Hoffnung * setz ich auf dich, Mutter Gottes; * behüte mich unter deinem Schutz.
Stichiren zur Stichovna
Ton 8. ( nach: O des unfassbaren Wunders )
O des unfassbaren Wunders! * Der Apostel, der einst mit dem Netze * Fische hatte gefangen, * er ist zum gottbestellten Menschenfischer geworden, * hat die Heiden eingefangen mit dem Netze der Reden * und die Welt emporgezogen mit der Angel des Kreuzes. * O welch eine Beute hat zu Christus gebracht * der Vollbringer des göttlichen Werkes! * Sein Gedächtnis nunmehr wir feiern.
Über die ganze Erde ging aus ihr Schall, * bis an die Enden des Erdkreises ihre Worte. (Ps 18,5)
O des unfassbaren Wunders! * Der von Gott entsandte Apostel Philippus * tritt nun, ohne Furcht zu zeigen, wie ein Schaf mitten unter die Wölfe. * Die wilden Tiere machte er durch den Glauben zu Lämmern * und verwandelte die Welt auf göttliche Weise. * O der Werke des Glaubens! O der unsagbaren Mächte! * Auf seine Bitten rette unsere Seelen, * o du einzig Barmherziger.
Die Himmel erzählen von der Herrlichkeit Gottes, * vom Werk seiner Hände kündet das Firmament. (Ps 18,2)
O des unfassbaren Wunders! * Den Brunnen, der quellen lässt das Leben, * hat durch das Schöpfgefäß der Weisheit gezeigt * denen in der Welt der Apostel Philippus. * Von ihm fließen aus Fluten der Unterweisung. * Von ihm her trinken wir Ströme von Wundern. * O welch schauervolle Zeichen hat getan * der Vollbringer des göttlichen Werkes. * Sein Gedächtnis nunmehr wir preisen.
Ton 2.
Ehre: Deine Lippen erwiesen sich der Welt als Kelch duftender Kunde, * Apostel Philippus, * der den Glaubenden den lebensspenden Trank bietet. * Dein Streben galt einzig dem Emporsteigen, * Christum zu folgen und ihn zu verkünden. * Die unfruchtbare und kinderlose Kirche der Heiden schmücktest du mit deinen Lehren, * dass Gottes Kinder in ihr erwuchsen. * Flehe auch jetzt, sie aus allen Nöten und Gefahren zu befreien, * denn viel vermagst du vor Gott, * der du dich ihm nahen darfst.
Jetzt, Theotokion: Alle sind sie über die Vernunft, alle hochherrlich, * deine Geheimnisse, Gottesgebärerin. * In der Reinheit versiegelt und in der Jungfräulichkeit bewahrt, * bist du untrüglich als Mutter erkannt, * indem du den wahren Gott gebarst. * Ihn flehe an, auf dass erlöst werden unsere Seelen.
Hochpreisung
Wir hochpreisen dich, / heiliger Apostel Philippus, // und wir ehren deine Krankheiten und Mühen, / mit denen du dich gemüht hast, / in der Verkündigung Christi.
Prokimenon des Orthros
Ton 4.
Ihr Schall geht aus in alle Lande, und ihr Reden bis an die Enden der Welt.
Vers: Die Himmel erzählen die Ehre Gottes.
Evangelium des Orthros

(21, 15-25)*
Stichire des Fests
Ton 6.
Heiliger Apostel und weiser Fischer, * Arbeiter Christi und Künder seiner Leiden, * der Schöpfung kündetest du den Glauben, * die verführten Völker sammeltest du * und führtest sie zu Christus. * Gleich wohlduftendem Weihrauch * ließest du sie in die Himmel einziehen. * Nun stehst du vor dem Richter, * bitte, dass wir erlöst werden von unseren Sünden * und von allen Qualen am Tage des Gerichtes.
Stichiren zum Lob
Ton 8.
Welch herrliches Wunder: * einst fing der Apostel Fische, * und wurde zum Menschenfischer. * Der von Gott Erwählte * fing mit dem Netz des Wortes die Völker * und führte die Welt mit der Angel des Kreuzes in die Höhe. * Welch gewaltigen Fang brachte der Berufene Gott. * So wollen wir sein Gedenken gläubig feiern.
Welch herrliches Wunder: * Von Gott gesandt erschien unter den Wölfen das Lamm. * Ohne Furcht wandelte zwischen ihnen der Apostel Philippus, * und machte durch den Glauben wilde Tiere zu Lämmern. * Er wandelte göttlich die Welt. * Welch Taten des Glaubens. * Welch wundersame Kraft. * Um seiner Fürbitten willen, о Christus, * errette unsere Seelen, * denn du einzig bist barmherzig.
Ton 2. ( Nach eigener Gesangsweise )
Du erschienst als himmlischer Kelch der Weisheit, * und wurdest zum herrlichen Zelt des Geistes. * Du kündetest die Wahrheit der Tugenden. * Die Erdgeborenen fingst du mit der geistigen Angel Göttlicher Weisheit. * Deshalb bitten wir dich, Apostel Philippus: * flehe um das Heil unserer Seelen.
Ton 3.
Ehre: Nicht mehr Fische, Menschen solltest du fangen, * die gehalten waren in der Finsternis der Verlockungen. * Du tatest einen geheimnisvollen Fang, Apostel Philippus, * sammeltest die ganze Welt und brachtest sie deinem Meister Christus dar. * Deshalb bitten wir dich: * Bete zu ihm ohne Unterlass, * dass er errette unsere Seelen, * die gläubig deiner gedenken.
Jetzt, Theotokion: Gottesgebärerin, du bist der Schutz aller, * die zu dir flehen. * In dir finden wir Mut, * du bist unser Preisen, * du bist unsere ganze Hoffnung. * Bitte den aus dir Geborenen * für deine unwürdigen Diener.

- Zur Liturgie -

Prokimenon zur Liturgie
Ton 8.
In die ganze Erde ging aus ihr Ruf // und an die Enden des Erdkreises ihre Worte.
Vers: Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und seiner Hände Werk kündet das Firmament.
Apostellesung zur Liturgie
Lesung aus dem ersten Brief des heiligen Apostels Paulus an die Korinther
1 Kor 4,9-16 ( Stelle lesen: 1 Kor 4,9-16 )
Alleluïa zur Liturgie
Ton 1.
Bekennen werden die Himmel deine Wundertaten, Herr, und deine Wahrheit in der Gemeinde der Heiligen.
Vers: Gott ist verherrlicht im Rate der Heiligen.
Evangeliumslesung zur Liturgie
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Und er führte ihn zu Jesus. Jesus blickte ihn an und sprach: Du bist Simon, der Sohn des Jonas; du wirst Kephas heißen ‒ was übersetzt wird: Petrus , der Felsblock.
Am folgenden Tage wollte Jesus nach Galiläa aufbrechen; und er findet den Philippus und spricht zu ihm: Folge mir nach. Philippus aber war von Bethsaïda, aus der Stadt des Andreas und Petrus. Philippus findet den Nathanaël und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von welchem Moses im Gesetz und auch die Propheten geschrieben haben, Jesus von Nazaret, den Sohn des Joseph. Und Nathanaël sprach zu ihm: Kann aus Nazaret etwas Gutes kommen? Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh. Jesus sah den Nathanaël auf sich zukommen und spricht von ihm: Siehe, wahrhaftig ein Israëlit, in dem kein Trug ist. Nathanaël spricht zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Ehe Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich. Nathanaël antwortete und spricht zu ihm: Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der König Israëls. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Weil ich dir sagte: „Ich sah dich unter dem Feigenbaum.“, glaubst du? Größeres als dies wirst du sehen. (Joh 1, 43-51)*


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Hypodiakon Nikolaj Thon, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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