Sophia von RomDie heiligen Sophia lebte mit ihren drei Töchtern in Mailand und verschenkte nach dem Tod ihres Mannes all ihren Besitz an die Armen. Beeinflusst durch den Wunsch, als Märtyrerin zu sterben, ging sie mit ihren Töchtern nach Rom, zur Zeit der Christenverfolgung von Kaiser Hadrian. Als erstes errangen ihre Töchter die Krone des Martyriums. Nachdem die Mutter sie begraben hatte, erlitt auch sie drei Tage später das Martyrium, dies geschah um das Jahr 125.

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LeidensdulderKondak 1

Auserwählte kaiserliche Leidendulder, einige Hauskirche Christi, Nikolaj, Aleksandra, Aleksij, Olga, Tatiana, Maria und Anastasia, ihr durch den Bund der Liebe verbunden wie Lämmer, seid Christus Gott durch den Glauben nachgefolgt; in Leiden den Tod erleidend, wurdest er erwiesen als Erben des Himmelreiches. Nun aber, da ihr Zugang zum Herrn habt, bittet für euer irdisches Vaterland, dass wir euch so verherrlichen:

Freuet euch, ihr kaiserlichen Leidendulder, ihr Beschirmer der russländischen Erde und Fürbitter!

Alle HeiligenKondak 1

Lasst uns jetzt, wie es würdig ist, alle Heiligen lobpreisen die in alten Zeiten hervor gestrahlt sind in den Ländern des Westens, indem sie jene Teile durch ihre Leiden und Kämpfe erleuchteten; und lasst uns sie besingen als jene, die unaufhörlich zu Gott für uns beten, indem wir sagen:

Freuet euch, all ihr Heiligen, die ihr in den Ländern des Westens den wahren Glauben bekannt habt!

SavvaVonSerbienAls Rastko 1175 in Ribnica (heute Podgorica) geboren, war er der jüngster Sohn des serbischen Großžupans Stefan Nemanja und Bruder des ersten Königs Stefan aus dem Hause der Nemanjiden. Er wurde Mönch am Berg Athos mit dem Namen Sava und gründete dann gemeinsam mit seinem Vater im Jahr 1198 das Kloster Hilandar. Ab 1199 verbrachte er einige Zeit im Kloster Theotokos Evergetis in Konstantinopel. Nach 1206 kehrte er nach Serbien als Abt des Klosters Studenica zurück. 1216/17 kehrte Sava auf den Heiligen Berg zurück und wurde im Jahr 1219 in Nicäa zum Erzbischof Serbiens ernannt und geweiht. Damit war die Autokephalie der Serbisch-Orthodoxen Kirche bestätigt worden. Sava entschlief im Jahr 1236 in Veliko Tarnowo und wurde im Kloster Mileševa beigesetzt. 1594 wurden seine Gebeine in Belgrad auf Befehl des osmanischen Großwesirs Sinan Pascha verbrannt.

LukasKrimDer hl. Luka der Bekenner (mit weltlichem Namen Valentin Voino-Jaseneckij) wurde am 27. April / 9. Mai 1877 in Kerč in der Ukraine als Sohn einer Adelsfamilie polnischer Herkunft geboren, studierte Medizin und arbeitete seit 1903 als Landarzt in einem Krankenhaus am Baikalsee. In Čita heiratete er 1904 Anna Lanskaja und bekam mit ihr vier Kinder. 1917 wurde er Chefarzt eines großen Krankenhauses in Taškent, wo er auch als Professor für Chirurgie an der Universität lehrte.

MariaSchutzDas Fest Mariä Schutz wurde zu Ehren der Erscheinung der Gottesmutter eingeführt, die dem seligen Andreas in der Mitte des 10. Jahrhunderts in der Blachernenkirche in Konstantinopel zuteil wurde.

Vita: https://orthpedia.de/index.php/Mari%C3%A4_Schutz

ErzengelMichael

Der Festtag der hll. Erzengel wird Synaxis genannt, weil die Orthodoxe Kirche diesen Tag allen Engeln widmet. Er wurde im 7. Jahrhundert eingeführt. Der Monat November ist der neunte Monat seit März, mit welchem früher das Jahr begann, und wurde zur Feier auserwählt mit Bezug auf die neun Engels-Chöre: die sechsflügeligen Seraphim, die vieläugigen Cherubim, die Gott-tragenden Throne, die Herrschaften, die Mächte, die Tugenden, die Fürstentümer, die Erzengel und die Engel.

Außer den Erzengeln Michael und Gabriel sind noch weitere Erzengel bekannt: RaphaelUrielSalathielJegudielBarachiel und Jeremiel.

Vita: https://orthpedia.de/index.php/Synaxis_des_Erzengels_Michael_und_der_%C3%BCbrigen_K%C3%B6rperlosen_M%C3%A4chte

DemetriosDer hl. Demetrios wurde in Saloniki (Thessaloniki in Griechenland) geboren. Er war Statthalter (Prokonsul) im Saloniki-Gebiet unter dem römischen Kaiser Maximian (305) und bekehrte ungeachtet des Verbotes viele zum Christentum. Als der Kaiser von Demetrios’ Glauben erfuhr, ließ er ihn und viele Christen der Stadt verfolgen und im Zirkus töten. Der hl. Demetrios selbst starb den Märtyrertod, indem er im Kerker erstochen wurde.

Der hl. Demetrios ist einer der am meisten verehrten Heiligen der Ostkirche, vor allem in Griechenland und besonders in Saloniki, durch Wallfahrer aber auch in der westlichen Kirche verehrt. Im 5. Jahrhundert wurde ihm zu Ehren eine Kirche in Saloniki erbaut. Sein Grab war im Mittelalter ein bedeutender Wallfahrtsort; aus ihm soll heilkräftiges Öl geflossen sein, es war Ziel von Prozessionen und Ort eines großen Marktes. Noch heute sind ihm allein in Griechenland über 200 Kirchen geweiht. Er gehört zu den "Heiligen Rittern", die in verschiedenen Zusammenstellungen vorkommen.

Hl.NikolausDer Hl. Nikolaus (griech. Nikolaos,) wurde in der 2. Hälfte des 3. Jahrhunderts in Patara in Lykien (heute ein Ruinenfeld bei Kalkan in der Türkei) geboren. Als Jugendlicher wollte er in ein Kloster in Palästina eintreten. Dann kehrte er jedoch in seine Heimat zurück und wurde um 300 zum Bischof von Myra (heut. Kocademre bei Kale) geweiht. Während der bald darauf einsetzenden Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian (285-300) wurde er ins Gefängnis geworfen.

Hl. Martin von ToursMartin von Tourswar der dritte Bischof von Tours. Er ist einer der bekanntesten Heiligen der Orthodoxen Kirche und ebenso in der katholischen Kirche.+

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GottesmutterHeilerinDie Ikone der allheiligen Gottesmutter „Königin von Allen“ wurde bekannt, indem sich auf die Fürsprache der Gottesmutter viele Bekehrungen ereigneten und auch Heilungen von Krebserkrankungen und anderen Erkrankungen. Aus diesem Grunde wurde für die Krankenhäuser in Russland eine Kopie der Ikone hergestellt. Mit dieser Kopie besuchten Priester und Gläubige Kliniken und beteten davor eine Andacht (Moleben) mit dem Akathist „Königin von Allen“. Danach erfolgt die Segnung von Öl, mit dem die Kranken gesalbt werden. Zum Gebet zu Ehren der Gottesmutter „Königin von Allen – Heilerin von Krebs“ gehört auch das Gebet für die behandelnden Ärzte (siehe Zweites Gebet zur Mutter Gottes im Akathist).