Der Gründer der St. Sergius-Dreiheitslavra, der Heilige Sergius wurde im Jahre 1314 in einer Familie frommer Rostover Bojaren geboren und auf den Namen Warfolomej (Bartholomäus) getauft. Schon sehr früh erwachte in ihm der Wunsch nach einem Leben in Askese. Mit 23 Jahren, nach dem Tode seiner Eltern, zog er sich gemeinsam mit seinem älteren Bruder Stepan (Stefan) auf der Suche nach einem Leben als Einsiedler in ein Waldgebiet unweit von Radonesh zurück und auf einem flachen, dicht bewaldeten Hügel, später Makowjez genannt, baute er sich eine Mönchszelle und eine kleine Kirche zu Ehren der Heiligen Dreiheit. So wurde der Grundstein gelegt für das Kloster, welches später eins der berühmtesten in Russland werden sollte.

akathistLaienDiese Ordnung kann von Laien zusammen mit einem Akathistos gelesen werden, wenn z. B. der Akathistos in der Kirche oder von einer Gruppe von Gläubigen gelesen wird und kein Priester nicht anwesend ist. Die Ordnung ist angelehnt an die Ordnung eines Moleben, wobei die vom Priester zu lesenden Gebete entfernt oder ersetzt wurden.

EhreGottEin zwar in mancher Hinsicht von der klassischen poetischen Form des Akathistos abweichender Text, der aber den Namen „Akathistos - Ehre sei Gott für alles“ trägt, hat in den letzten Jahren eine unerwartete Verbreitung gefunden. Die besondere Beliebtheit dieses Akathistos liegt wohl auch darin begründet, dass er als eine Art Hymnus auf die Schöpfung verstanden werden kann, vergleichbar dem „Sonnengesang“ des abendländischen mittelalterlichen Mystikers Franziskus von Assisi, und von daher bei Gottesdiensten Verwendung findet, die um den 1. September, den Beginn des orthodoxen Kirchenjahres und „Tag der Bewahrung der Schöpfung“, gefeiert werden.

smolenskajaAuf der Ikone von Smolensk hält die Gottesmutter ihren Sohn mit der linken Hand, mit der rechten zeigt sie auf Ihn. In der linken Hand hält der Erlöser eine Schriftrolle, die rechte ist zum Segen ausgestreckt.

Diese Ikone wurde der Überlieferung nach vom Apostel und Evangelisten Lukas gemalt. Nach Russland kam sie aus Konstantinopel. Der griechische Kaiser Konstantinos IX. Monomachos gab seine Tochter Anna dem Fürsten von černigov Jaroslav dem Weisen zur Frau und segnete sie mit dieser Ikone, als sie in die Rus’ aufbrach. Man nimmt an, dass daher auch der Name “Hodegetria” stammt. Nach dem Tod Vsevolods bekam die Ikone sein Sohn Vladimir Monomach, der sie nach Smolensk brachte. Seit jener Zeit heißt die Ikone Smolenskaja.