Orthodoxe Gottesdienste
Gottesdienst am Sonntag, dem 04. April 2021
(22. März nach dem alten Stil)
Bild des Tagesheiligen

3. Woche der Großen Fastenzeit Ton 2.
Länge:

Zum Beginn der kleinen Vesper (in der gängigen Praxis unmittelbar vor Beginn der Vigil) bringt der Priester das Heilige Kreuz aus der Sakristei und legt es auf dem Opfertisch auf einem Tablett ab. Unter das Kreuz wird ein Tuch gelegt, das Tablett wird mit frischen Blumen geschmückt. Nach der kleinen Vesper (in der Praxis vor der Vigil) treten Priester und Diakon mit liturgischen Gewändern bekleidet an den Opfertisch heran. Der Diakon sprich leise: „Segne, Gebieter“. Priester: „Gesegnet unser Gott.“ Trishagion bis „Vater unser“. Nach dem Ausruf „Denn Dein…“ singen sie leise das Tropar des Kreuzes, Ton 1: „Retter, Herr, Dein Volk…“ Dann: „Ehre, jetzt.“ Kondak des Kreuzes, Ton 4: „Freiwillig bist Du…“ Während des Gesangs nimmt der Priester das Tablett mit dem Kreuz auf seinen Kopf und trägt es auf den Altarisch. Ihm gehen ein Kerzenträger und der Diakon mit dem Weihrauchfass voran. Auf dem Altartisch legt er das Tablett an die Stelle des Evangeliums hin, welches vorher an der oberen Stelle des Altartisches aufgestellt wurde, dort, wo es sich während der Liturgie nach der Lesung befindet. Vor dem Altartisch wird eine brennende Kerze auf einem Kerzenständer aufgestellt.

VIGIL

GROßE VESPER

Die Vesper wird vom Glockengeläut und Weihräuchern der Kirche eingeleitet.
D: Erhebet euch.
     Ch: Herr, Segne.
P: Ehre der heiligen und wesenseinen und lebendigmachenden und untrennbaren Dreiheit, allezeit, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Klerus im Altar: Kommt, lasst uns anbeten Gott, unseren König.
Kommt, lasst uns anbeten und niederfallen vor Christus, Gott, unserem König.
Kommt, lasst uns anbeten und niederfallen vor Christus Selbst, unserem König und Gott.
Kommt, lasst uns anbeten und niederfallen vor Ihm.

Psalm 103, Eingangspsalm

In der Praxis werden nur ausgewählte Verse gesungen. Psalm vollständig anzeigen.
Ch: Segne, meine Seele, den Herrn.
Gesegnet bist Du o Herr.
Herr, mein Gott, hocherhaben bist Du gar sehr.
Gesegnet bist Du o Herr.
Auf den Bergen werden stehen die Wasser.
Wie hocherhaben sind Deine Werke, o Herr.
Zwischen den Bergen hindurch werden fließen die Wasser.
Wie hocherhaben sind Deine Werke, o Herr.
Alle hast Du in Weisheit geschaffen;
Ehre Dir, O Herr, der Du alles geschaffen hast.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Alleluïa, alleluïa, alleluïa. Ehre Dir, o Gott. Dreimal.

Große Ektenie

D: In Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Um den Frieden von oben und die Errettung unserer Seelen lasst uns beten zum Herrn.
D: Um den Frieden der ganzen Welt, den Wohlbestand der heiligen Kirchen Gottes und die Einheit aller lasst uns beten zum Herrn.
D: Für dieses heilige Haus und alle, die mit Glauben, Frömmigkeit und Gottesfurcht hier eintreten, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für unseren großen Herrn und Vater, den heiligsten Patriarchen Kyrill, und unseren Herrn, den höchstgeweihten Metropoliten (oder Erzbischof, oder hochgeweihten Bischof) N., für die ehrwürdige Priesterschaft, den Diakonat in Christus, den gesamten Klerus und alles Volk, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für unser gottgeschütztes Land und für alle, die es regieren und beschützen, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für diese Stadt (oder dieses Dorf, oder dieses heilige Kloster), für jede Stadt, alles Land und die Gläubigen, die darin leben, lasst uns beten zum Herrn.
D: Um günstige Witterung, reichen Ertrag der Früchte der Erde und friedliche Zeiten, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für die Reisenden, die Kranken, Notleidenden und Gefangenen und um ihre Errettung lasst uns beten zum Herrn.
D: Dass wir erlöst werden von aller Bedrängnis, Zorn und Not, lasst uns beten zum Herrn.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dir gebührt alle Verherrlichung, Ehre und Anbetung, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit
     Ch: Amen.

„Selig der Mann“

Kathisma am Abend. In der Gemeindepraxis werden nur ausgewählte Verse gesungen. Kathisma vollständig anzeigen.
Selig ist der Mann, der nicht ging in den Rat der Gottlosen. Alleluïa.
Denn es kennt der Herr den Weg der Gerechten, doch der Weg der Gottlosen wird vergehen. Alleluïa.
Dient dem Herrn in Furcht und jubelt Ihm zu mit Zittern. Alleluïa.
Selig alle, die auf Ihn vertrauen. Alleluïa.
Steh auf, Herr, rette mich, mein Gott. Alleluïa.
Des Herrn ist das Heil, und auf Deinem Volk ist Dein Segen. Alleluïa.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste. Alleluïa.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen. Alleluïa.
Alleluïa, alleluïa, alleluïa. Ehre Dir, o Gott. Dreimal.

Kleine Ektenie

D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dein ist die Herrschaft, und Dein ist das Königtum und die Macht und die Herrlichkeit, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Ch: Amen.

„Herr, ich schrie“, Ton 2

Der Chor singt die Verse zu „Herr, ich schrie“. Der Diakon weihräuchert die Kirche.
     Ch: Herr, ich schrie zu Dir, erhöre mich; / erhöre mich, Herr.
Erster Chor: Herr, ich schrie zu Dir, erhöre mich; / merk auf die Stimme meines Flehens, / wenn ich zu Dir schreie; // erhöre mich, Herr.
Zweiter Chor: Ausgerichtet werde mein Gebet / wie Weihrauch vor Deinem Angesicht, / das Erheben meiner Hände / sei ein Abendopfer; // erhöre mich, Herr.
Es folgen Psalmen mit Stichiren. Die Psalmen werden in der Gemeindepraxis ausgelassen.
Es werden die angefallenen Stichiren gesungen. Sind nicht genug Texte vorhanden, werden manche Stichiren wiederholt.
10: Führe meine Seele heraus aus dem Gefängnis, auf dass ich Deinen Namen bekenne.
Ton 2. Stichiren des Sonntags.
Ihn, der vor den Äonen ward aus dem Vater gezeugt, / Gott, den Logos, / der Fleisch geworden aus der Jungfrau Maria, / kommet, lasst uns ihn verehren. / Denn das Kreuz hat er erduldet /und ward dem Grabe übergeben, / wie er selbst es hat gewollt; / und auferstanden von den Toten // hat er mich errettet, den verirrten Menschen.
Meiner werden die Gerechten harren, bis Du mir vergelten wirst.
Christus, unser Erretter, / hat ans Kreuz geheftet / den gegen uns gerichteten Schuldbrief / und hat ihn ausgelöscht; / die Kraft des Todes hat er vernichtet. / Wir verehren seine Erweckung // am dritten Tage.
8: Aus den Tiefen schrie ich, Herr, zu Dir; Herr, erhöre meine Stimme.
Mit den Erzengeln wollen wir besingen / Christi Auferstehung. / Denn er selbst ist der Erlöser / und der Retter unserer Seelen. / Und in furchtbarer Herrlichkeit / und kraftvoller Macht wird er wiederkommen, // um zu richten die Welt, die er hat gebildet.
Lass Deine Ohren merken auf die Stimme meines Flehens.
Dich, der du wurdest gekreuzigt und bestattet, / hat der Engel verkündet als Gebieter / und gesprochen zu den Frauen: / Kommt und sehet, / wo der Herr hat gelegen. / Denn er ist auferstanden als der Allgewaltige, / wie er es hatte gesagt. / Deshalb verehren wir dich / als den allein Unsterblichen. / Lebenspender Christus, // erbarme dich unser.
6: Wolltest Du Acht geben auf Gesetzlosigkeiten, Herr, o Herr, wer könnte bestehen? Denn bei Dir ist die Versöhnung.
An deinem Kreuze hast du vernichtet / den Fluch des Holzes. / In deinem Grabe hast du getötet / die Kraft des Todes. / Und in deiner Erweckung / hast du erleuchtet das Geschlecht der Menschen. / Deshalb rufen wir zu dir: // Wohltäter Christus, unser Gott, Ehre sei dir.
Um Deines Namens willen harrte ich Deiner, Herr; meine Seele harrte auf Dein Wort, meine Seele hoffte auf den Herrn.
Es öffneten sich dir, o Herr, / in Furcht die Pforten des Todes. / Die Torwächter aber des Hades / erblickten dich und erschraken. / Denn die ehernen Pforten zertrümmertest du / und zerbrachest die eisernen Riegel / und du führtest uns heraus / aus dem Dunkel und Schatten des Todes // und zerrissest unsere Fesseln.
4: Von der Morgenwache bis zur Nacht, von der Morgenwache an hoffe Israel auf den Herrn.
Ton 5. Stichiren . (nach: Sei gegrüßt)
Mache hell, du Kreuz des Herren, / durch deine lichtstrahlenden Blitze der Gnade / die Herzen derer, die dich verehren / und in von Gott eingegebener Liebe / dich umfangen, du Verlangen der Welt, / durch das geschwunden ist die Betrübnis der Tränen / und wir sind gerettet worden aus den Schlingen des Todes / und erlangt haben unaufhörliche Wonne. / So bringe nunmehr zum Vorschein / die wunderbare Zier deiner Schönheit / und reiche die Vergeltung dar / für die Enthaltsamkeit deinen Dienern, / die da erbitten voll Vertrauen // deinen reichen Schutz und großes Erbarmen.
Denn beim Herrn ist das Erbarmen und reichliche Erlösung bei Ihm; ja, Er selbst wird Israel von allen seinen Gesetzlosigkeiten erlösen.
Sei gegrüßt, du lebentragendes Kreuz,/ du blühendes Paradies der Kirche, / du Holz der Unvergänglichkeit, / aus dem uns ist ersprossen / der Genuss der ewigen Herrlichkeit, / durch das die Horden der Dämonen vertrieben werden, / die Ordnungen der Engel mitausbrechen in Jubel / und die Scharen der Gläubigen feiern. / Du Waffe unüberwindlich, / du starke Stütze unzerbrechlich, / du Sieg des gläubigen Volkes, / du hoher Ruhm der Priester, / gib uns nunmehr, zu gelangen // zu Christi Leiden und seiner Auferstehung.
Lobt den Herrn, all ihr Nationen, lobpreist Ihn, all ihr Völker.
Sei gegrüßt, du lebentragendes Kreuz, / du unüberwindliche Standarte der Frọ̈mmigkeit, / du Türe des Paradieses, / du Stütze der Gläubigen, / du Ummauerung der Kirche, / durch welches ward das Verderben zunichte / und entkräftet und verschlungen die Macht des Todes, / durch das wir erhöht wurden von der Erde zum Himmlischen, / du unbekämpfbare Waffe, / du Widersacher der Dämonen, / du Ehre der Martyrer, / du Zierde wahrlich der Frommen, / du Hafen der Errettung, // du schenkst der Welt das große Erbarmen.
Denn stark ward Sein Erbarmen über uns, und die Wahrheit des Herrn währt in Ewigkeit.
Wohlan, der Erstgebildeten Paar, / aus dem Chore von oben herạusgestürzt / durch den Neid des Menschenmörders, / weil ihr einstmals habt gekostet / von der bitteren Lust des Holzes, / siehe, das wahrhaft allehrwürdige Holz, es kọmmt herbei, / zu dem ihr eilen sollt, es in Freude zu umfangen, / und zu welchem ihr sollt rufen im Glauben: / „O du unser hilfreicher Beistand, / o Kreuz, du aller Ehre würdig, / an dessen Frucht wir haben Anteil erhalten, / durch das die Unvergänglichkeit uns ist zuteil geworden / und wir haben das einstige Eden // auf immer erworben samt dem großen Erbarmen.“
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Ton 3.
Christus, unser Gott, der du hast auf dich genommen / die freiwillige Kreuzigung / um der allgemeinen Auferstehung willen / des Geschlechtes der Menschen, / der du hast ins Blut getaucht deine eigenen Finger / und unterzeichnet mit dem Schreibrohr des Kreuzes / in roter Farbe nach Art der Kaiser / unsere Begnadigung in deiner Menschenliebe, / verachte uns nicht, die wir uns wiederum befinden / in der Gefahr, von dir uns zu trennen, / sondern, einzig Langmütiger, übe Erbarmen / mit deinem Volke in seiner Bedrängnis / und steh auf, bekämpfe, die uns bekämpfen, // als der Allgewaltige.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Ton 2. Theotokion des Sonntags. (Dogmatikon)
Es verging der Schatten des Gesetzes, / als da kam die Gnade. / Denn wie der Dornbusch in Flammen stand, / ohne zu verbrennen, / so gebar die Jungfrau / und ist doch Jungfrau geblieben. / Anstelle der Feuersäule / ist aufgegangen die Sonne der Gerechtigkeit, // anstelle des Moses Christus, das Heil unserer Seelen.

Einzug der Vesper

Der Diakon geht dem Priester mit dem Evengelium voran. Der Priester betet leise das Gebet zum Einzug. Text vollständig anzeigen.
D: Weisheit! Aufrecht!
     Ch: Freundliches Licht heiliger Herrlichkeit des unsterblichen Vaters, des himmlischen, heiligen, seligen: Jesus Christus. Da wir gekommen sind zum Untergang der Sonne und geschaut haben das abendliche Licht, besingen wir Vater, Sohn und Heiligen Geist, Gott. Würdig bist Du, zu allen Zeiten mit geziemenden Stimmen besungen zu werden, Gottes Sohn, der Du das Leben gibst; deshalb verherrlicht Dich die Welt.
Nun wird das Abend-Prokimenon des Wochentages gesungen.
D: Lasst uns aufmerken. P: Frieden allen.
     Ch: Und deinem Geiste.
D: Weisheit. Lasst uns aufmerken.
Prokimenon am Samstagabend, Ton 6:
D: Der Herr ist König, / Er hat Sich mit Hoheit bekleidet.
     Ch: Der Herr ist König ... Nach jedem Vers.
Vers: Bekleidet hat Sich der Herr mit Macht und Sich umgürtet.
Vers: Denn Er hat ja den Erdkreis gefestigt, der wird nicht wanken.
Vers: Deinem Hause gebührt Heiligkeit, Herr, in die Länge der Tage.
D: Der Herr ist König. Ch: Er hat Sich mit Hoheit bekleidet.

Inständige Ektenie

D: Lasst uns alle sagen mit ganzer Seele, und mit ganzem Verstand lasst uns sagen.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Herr, Allherrscher, Gott unserer Väter, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
D: Erbarme Dich unser, o Gott, nach Deinem großen Erbarmen, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
     Ch: Herr, erbarme Dich, dreimal. Zu jeder Fürbitte.
D: Wir beten auch für unseren großen Herrn und Vater, den heiligsten Patriarchen Kyrill, und unseren Herrn, den höchstgeweihten Metropoliten (oder Erzbischof, oder hochgeweihten Bischof) N., und für all unsere Brüder in Christus.
D: Wir beten auch für unser gottgeschütztes Land und für alle, die es regieren und beschützen, auf dass wir ein stilles und ruhiges Leben führen können in aller Frömmigkeit und Lauterkeit.
D: Wir beten auch für die seligen und ewigen Gedenkens würdigen Stifter dieses heiligen Tempels (oder dieses heiligen Klosters) und für alle unsere bereits entschlafenen orthodoxen Väter und Brüder, die hier und allerorten ruhen.
D: Wir beten auch um Erbarmen, Leben, Frieden, Gesundheit, Errettung, Heimsuchung, Verzeihung und Vergebung der Sünden der Knechte und Mägde Gottes NN., aller frommen und orthodoxen Christen, derer, die in dieser Stadt wohnen und weilen, der Gemeindeglieder, der Kirchenältesten und der Wohltäter dieses heiligen Hauses.
D: Wir beten auch für die, welche Früchte bringen und Gutes tun in diesem heiligen und allehrwürdigen Tempel, für die sich Mühenden, die Singenden und das vor Dir stehende Volk, das da erwartet von Dir das große und reiche Erbarmen.
P: Denn ein erbarmungsreicher und menschenliebender Gott bist Du, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Würdige uns, Herr

     Ch: Würdige uns, Herr, an diesem Abend sündlos bewahrt zu werden. Gesegnet bist Du, Herr, Gott unserer Väter, und gelobt und verherrlicht ist Dein Name in Ewigkeit. Amen. Dein Erbarmen, Herr, komme über uns, wie wir gehofft haben auf Dich. Gesegnet bist Du, Herr, lehre mich Deine Ordnungen. Gesegnet bist Du, Gebieter, lass mich verstehen Deine Ordnungen. Gesegnet bist Du, Heiliger, erleuchte mich durch Deine Ordnungen. Herr Dein Erbarmen währt auf ewig, sieh nicht hinweg über die Werke Deiner Hände. Dir gebührt Lob, Dir gebührt Preisgesang, Verherrlichung gebührt Dir, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.

Bittektenie

D: Lasst uns vollenden unser Abendgebet zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Dass der ganze Abend vollkommen sei, heilig, friedvoll und sündlos, lasst uns vom Herrn erflehen.
     Ch: Gewähre es, o Herr. Zu jeder Fürbitte.
D: Einen Engel des Friedens, einen treuen Führer, einen Beschützer unserer Seelen und Leiber lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Verzeihung und Vergebung unserer Sünden und Verfehlungen lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Das Gute und Heilsame für unsere Seelen und Frieden für die Welt lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Die übrige Zeit unseres Lebens in Frieden und Buße zu vollenden, lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Ein christliches Ende unseres Lebens, ohne Schmerz, ohne Schande, in Frieden, und eine gute Rechenschaft vor dem furchtbaren Richterstuhl Christi lasst uns erflehen.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn ein Gott des Erbarmens, des Mitleids und der Menschenliebe bist Du, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
P: Friede allen. (Der Priester segnet.)
     Ch: Und deinem Geiste.
D: Neigen wir unsere Häupter dem Herrn.
     Ch: Dir, o Herr.
Der Priester spricht leise das Hauptneigungsgebet. Danach:
P: Es sei die Herrschaft Deines Königtums gesegnet und verherrlicht, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Stichiren zur Litia

An Festtagen singt der Chor die Stichiren zur Litia. Der Priester geht in den Narthex und Weihrächert die Kirche. Wird keine Litia zelebriert, werden auch die Stichiren ausgelassen.

Stichire der Kirche, in welcher der Gottesdienst gefeiert wird. Dann:
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Ton 5. Theotokion .
Als dich sah die ganze Schöpfung / nackt hängen am Kreuze, / dich, den Bildner und Schöpfer von allem / da geriet sie vor Schrecken in Verwirrung und wehklagte. / Die Sonne verfinsterte ihr Licht / und die Erde geriet in Wallung. / Es spalteten sich die Felsen / und die Pracht des Tempels zerriss. / Tote erstanden aus den Gräbern / und die Mächte der Engel gerieten außer sich / und sie riefen: „O des Wunders! / Der Richter wird gerichtet / und er leidet aus freiem Willen, // um die Welt zu retten und wiederherzustellen.“
Der Chor singt die Stichiren zum Stichos (Aposticha). Falls es eine Litia gab, geht der Priester aus dem Narthex zur Festtagsikone. Falls nicht, bleibt er im Altar.
Ton 2. Stichiren des Sonntags.
Deine Auferstehung, Christus, Erretter, / hat den ganzen Erdkreis erleuchtet. / Und du hast zurückgerufen dein eigenes Gebilde. // Allgewaltiger Herr, Ehre sei dir.
Der Herr ist König, Er hat Sich mit Hoheit bekleidet.
Durch das Holz hast du zunichte gemacht, / o Erretter, den Fluch des Holzes, / hast die Kraft des Todes durch dein Grab getötet. / Du hast erleuchtet unser Geschlecht / durch deine Erweckung. / Deshalb rufen wir zu dir: „Lebenspender Christus, // unser Gott, Ehre sei dir.“
Denn Er hat ja den Erdkreis gefestigt, der wird nicht wanken.
Als du ans Kreuz genagelt, o Christus, erschienest, / wandeltest du die Schönheit der Geschöpfe. / Es legten Unmenschlichkeit an den Tag die Soldaten / und durchbohrten mit der Lanze deine Seite. / Die Hebräer aber forderten, das Grab zu versiegeln, / ohne Einsicht in deine Macht zu zeigen. / Doch in der Erbarmung deines Herzens / hast du das Grab auf dich genommen / und bist auf¬erstanden am dritten Tage. // O Herr, Ehre sei dir.
Deinem Hause gebührt Heiligkeit, Herr, in die Länge der Tage.
Lebenspender Christus, / freiwillig hast du auf dich genommen / das Leiden um der Sterblichen willen. / In den Hades bist du hinabgestiegen / und hast jene, die dort deines Kommens harrten, / aus starker Hand als der Mächtige entrissen / und ihnen zur Wohnung gegeben / das Paradies anstelle des Hades. / So schenk auch uns, die wir lobpreisen / deine Erweckung am dritten Tage, / die Vergebung der Sünden // und das große Erbarmen.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.

Gebet des Hl. Simeon

     Ch: Nun entlässt Du Deinen Knecht, Gebieter, nach Deinem Wort in Frieden, denn meine Augen haben Dein Heil geschaut, das Du bereitet hast vor aller Völker Angesicht: Licht zur Offenbarung für die Nationen und Herrlichkeit Deines Volkes Israel.

Trishagion bis Vater unser

     L: Heiliger Gott, Heiliger Starker, Heiliger Unsterblicher, erbarme Dich unser, dreimal.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Allheilige Dreiheit, erbarme Dich unser. Herr, sei gnädig ob unserer Sünden. Gebieter, verzeih uns unsere Gesetzlosigkeiten. Heiliger, suche unsere Schwächen heim und heile sie um Deines Namens willen.
Herr, erbarme Dich, dreimal.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Vater unser, der Du bist in den Himmeln, geheiligt werde Dein Name. Dein Königtum komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser notwendiges Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
P: Denn Dein ist das Königtum und die Macht und die Herrlichkeit, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Ton 4. Tropar.
Gottesgebärerin Jungfrau, freue Dich, begnadete Maria, der Herr ist mit Dir; Du bist gesegnet unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht Deines Schoßes, denn geboren hast Du den Erretter unserer Seelen.
Gottesgebärerin Jungfrau, freue Dich, begnadete Maria, der Herr ist mit Dir; Du bist gesegnet unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht Deines Schoßes, denn geboren hast Du den Erretter unserer Seelen.
Gottesgebärerin Jungfrau, freue Dich, begnadete Maria, der Herr ist mit Dir; Du bist gesegnet unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht Deines Schoßes, denn geboren hast Du den Erretter unserer Seelen.
     Ch: Der Name des Herrn sei gesegnet von nun an bis in Ewigkeit, dreimal.
Es folgt der 33. Psalm:
     Ch: 1. Segnen will ich den Herrn zu jeder Zeit, / stets ist Sein Lob in meinem Mund. 2. Im Herrn wird sich meine Seele rühmen, / hören sollen es die Sanftmütigen und frohgemut sein. 1. Hochpreiset den Herrn mit mir, / und lasst uns gemeinsam Seinen Namen erhöhen. 2. Ich suchte den Herrn, und Er hat mich erhört, / und aus all meinen Bedrängnissen hat Er mich erlöst. 1. Kommet zu Ihm und werdet erleuchtet, / und eure Angesichter werden gewiss nicht beschämt. 2. Dieser Arme schrie, und der Herr erhörte ihn, / und aus all seinen Bedrängnissen hat Er ihn errettet. 1. Lagern wird sich ein Engel des Herrn rings um jene, die Ihn fürchten, / und Er wird sie erlösen. 2. Kostet und seht, dass der Herr gütig ist; / selig der Mann, der da hofft auf Ihn. 1. Fürchtet den Herrn, ihr all Seine Heiligen; / denn keinen Mangel gibt es für jene, die Ihn fürchten. 2. Reiche sind arm geworden und haben gehungert, / doch die den Herrn suchen, werden keines Gutes entbehren.
P: Der Segen der Herren komme über euch durch Seine Gnade und Menschenliebe, jetzt, und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

ORTHROS

Hexapsalm

Es beginnt der Morgengottesdienst. Im Zentrum der Kirche wird der Hexapsalm gelesen. Wir hören mit Schweigen und Ergriffenheit zu. Das Licht und die Kerzen werden ausgemacht.
Ch: Herrlichkeit Gott in den Höhen und auf Erden Friede und den Menschen Sein Wohlgefallen. Dreimal.
Herr, meine Lippen wollest du öffnen, und mein Mund wird verkünden dein Lob. Zweimal.
Psalm 3:
L: Herr, was sind so zahlreich geworden, die mich bedrängen? Viele stehen auf wider mich. Viele sagen meiner Seele: „Nicht ist Errettung für ihn in seinem Gott.“ Du aber, Herr, bist mein Beistand, meine Herrlichkeit und Der, welcher mein Haupt erhebt. Mit meiner Stimme schrie ich zum Herrn, und Er hat mich erhört von Seinem heiligen Berge. Ich aber legte mich schlafen und schlummerte; ich bin wieder erwacht; denn der Herr wird mir beistehen. Nicht will ich mich fürchten vor unzähligem Volk, das mich rings umzingelt. Stehe auf, Herr, errette mich, mein Gott; denn Du hast alle geschlagen, die mich grundlos befeinden; die Zähne der Sünder hast Du zerschmettert. Des Herrn ist die Errettung, und auf Deinem Volk Dein Segen.
Ich aber legte mich schlafen und schlummerte; ich bin wieder erwacht; denn der Herr wird mir beistehen.
Psalm 37: Herr, strafe mich nicht in Deinem Grimm, und züchtige mich nicht in Deinem Zorn. Denn Deine Pfeile stecken in mir, und schwer hast Du Deine Hand auf mich gelegt. Nicht gibt es Heilung an meinem Fleisch angesichts Deines Zorns, nicht gibt es Frieden in meinem Gebein angesichts meiner Sünden. Denn meine Gesetzlosigkeiten haben mein Haupt überragt, wie eine schwere Last lagen sie schwer auf mir. Es stanken und faulten meine Striemen angesichts meiner Torheit. Ich ward elend und bis zum Äußersten gebeugt, den ganzen Tag lang ging ich finster blickend einher. Denn meine Lenden waren angefüllt mit Spott, und nicht gibt es Heilung an meinem Fleisch. Ich wurde übel zugerichtet und gedemütigt bis zum Übermaß, ich stöhnte vor Seufzen meines Herzens. O Herr, gewärtig ist Dir all mein Verlangen, und mein Seufzen ist vor Dir nicht verborgen. Mein Herz war aufgewühlt, verlassen hat mich meine Kraft, und das Licht meiner Augen: auch das ist nicht bei mir. Meine Freunde und meine Nachbarn haben sich mir feindlich genaht und aufgestellt, selbst meine Nächsten standen von ferne. Gewalt haben geübt, die da trachten nach meiner Seele, und die nach dem Üblen für mich trachten, haben Nichtiges geredet und sannen auf Trug den ganzen Tag. Ich aber hörte wie ein Tauber nicht, und war wie ein Stummer, der seinen Mund nicht öffnet. Und ich ward wie ein Mensch, der nicht hört und der in seinem Mund keine Tadel hat. Denn auf Dich, Herr, habe ich meine Hoffnung gesetzt. Du wirst mich erhören, Herr, mein Gott. Denn ich sprach: Niemals sollen sich meine Feinde über mich freuen; doch als meine Füße wankten, prahlten sie wider mich. Denn ich bin für die Geißeln bereit, und mein Schmerz ist mir stets vor Augen. Denn meine Gesetzlosigkeit will ich kundtun und nachsinnen über meine Sünde. Meine Feinde aber leben und sind stärker geworden als ich, und zahlreich geworden sind, die mich zu Unrecht hassen. Die mir Übles für Gutes vergelten, verleumdeten mich, weil ich Gutsein erstrebte. Verlass mich nicht, Herr, mein Gott; entferne Dich nicht von mir. Merke auf zu meiner Hilfe, Du Herr meiner Errettung.
Verlass mich nicht, Herr, mein Gott; entferne Dich nicht von mir. Merke auf zu meiner Hilfe, Du Herr meiner Errettung.
Psalm 62: O Gott, mein Gott, zu Dir erhebe ich mich frühmorgens; meine Seele dürstete nach Dir, wie oft vor Dir mein Fleisch in einem wüsten und unbegehbaren und wasserlosen Land. So bin ich im Heiligtum erschienen vor Dir, zu schauen Deine Macht und Deine Herrlichkeit. Denn besser ist Dein Erbarmen als viele Leben; meine Lippen sollen Dich lobpreisen. So will ich Dich segnen in meinem Leben, und in Deinem Namen meine Hände erheben. Wie von Mark und Fett sei erfüllt meine Seele, und mit Lippen des Frohlockens soll lobpreisen mein Mund. Wenn ich Deiner gedachte auf meinem Lager, in den frühen Morgenstunden sann ich auf Dich. Denn Du bist mein Helfer geworden, und im Schutz Deiner Flügel werde ich frohlocken. Meine Seele hing Dir an, und Deine Rechte stand mir bei. Sie aber haben vergeblich getrachtet nach meiner Seele; in das Unterste der Erde werden sie eingehen, überliefert werden in die Hände des Schwertes, Anteil der Füchse sein. Der König aber wird frohgemut sein in Gott; gepriesen wird ein jeder werden, der bei ihm schwört; denn gestopft ward der Mund derer, die Unrechtes reden.
In den frühen Morgenstunden sann ich auf Dich. Denn Du bist mein Helfer geworden, und im Schutz Deiner Flügel werde ich frohlocken. Meine Seele hing Dir an, und Deine Rechte stand mir bei.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste. Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigekit. Amen.
Alleluïa, alleluïa, alleluïa. Ehre Dir, o Gott. Dreimal, ohne Verbeugungen.
Herr, erbarme Dich, dreimal.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste. Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigekit. Amen.
Der Priester betet vor den Königlichen Türen.
Psalm 87: O Herr, Du Gott meiner Errettung, geschrien habe ich des Tags und in der Nacht vor Dir. Vor Dein Angesicht komme mein Gebet; neige Dein Ohr zu meiner Bitte. Denn angefüllt mit Übeln ward meine Seele, und mein Leben hat sich dem Hades genaht. Gezählt wurde ich zu denen, die hinabsteigen in die Grube, bin geworden wie ein hilfloser Mensch, frei unter den Toten, wie Verwundete, die im Grabe ruhen, derer Du nicht mehr gedachtest und die von Deiner Hand verstoßen wurden. Sie legten mich in die unterste Grube, an einen finsteren Ort und in Todesschatten. Schwer legte sich auf mich Dein Grimm, und all Deine Aufwallungen hast Du herbeigeführt wider mich. Entfernt hast Du meine Bekannten von mir, sie machten mich zu einem Greuel für sich. Preisgegeben ward ich und kam nicht heraus. Meine Augen sind schwach geworden von der Armut. Geschrien habe ich zu Dir, Herr, den ganzen Tag, ausgebreitet zu Dir meine Hände. Wirst Du etwa an den Toten Wunderwerke tun? Oder werden Ärzte sie auferstehen lassen, dass sie Dich bekennen? Wird etwa einer im Grab Dein Erbarmen erzählen und Deine Wahrheit im Untergang? Werden wohl in der Finsternis erkannt werden Deine Wundertaten und Deine Gerechtigkeit in einem vergessenen Land? Und so habe ich zu Dir geschrien, Herr, und noch vor der Frühe gelange mein Gebet zu Dir. Wozu, o Herr, verstößt Du meine Seele, wendest Du Dein Angesicht von mir ab? Arm bin ich und in Mühsalen von meiner Jugend an; wenn auch erhöht ‒ ward ich gedemütigt und verzweifelte. Über mich kamen Deine Zornesfluten, Deine Schrecken haben mich aufgewühlt; umringt haben sie mich wie Wasser, zugleich mich umschlossen den ganzen Tag. Entfernt von mir hast Du Freund und Nachbarn und meine Bekannten wegen des Elends.
O Herr, Du Gott meiner Errettung, geschrien habe ich des Tags und in der Nacht vor Dir. Vor Dein Angesicht komme mein Gebet; neige Dein Ohr zu meiner Bitte.
Psalm 102: Segne, meine Seele, den Herrn, und alles, was in mir ist, Seinen heiligen Namen. Segne, meine Seele, den Herrn, und vergiß nicht all Seine Vergeltungen. Ihn, Der all deine Gesetzlosigkeiten sühnt und all deine Gebrechen heilt, Der dein Leben vom Verderben erlöst und dich krönt in Erbarmen und Mitleid, Der mit Gutem dein Verlangen stillt; deine Jugend wird sich erneuern gleich der des Adlers. Es übt ja Erbarmung der Herr und Gericht für alle, die Unrecht erleiden. Kundgetan hat Er dem Moses Seine Wege, den Söhnen Israels Seinen Willen. Mitleidvoll und erbarmungsreich ist der Herr, langmütig und vielerbarmend: nicht bis ans Ende wird Er zürnen und nicht auf ewig grollen. Nicht nach unseren Gesetzlosigkeiten hat Er uns getan, und nicht nach unseren Sünden uns vergolten. Denn wie des Himmels Höhe über die Erde ragt, so hat der Herr Sein Erbarmen stark gemacht über denen, die Ihn fürchten. So fern der Aufgang vom Untergang ist, so weit hat Er unsere Gesetzlosigkeiten von uns entfernt. Wie ein Vater Mitleid hat mit den Söhnen, so hatte der Herr Mitleid mit denen, die Ihn fürchten. Denn Er weiß ja, welch ein Gebilde wir sind, Er gedachte dessen, dass wir Staub sind. Der Mensch, wie Gras sind seine Tage, wie eine Blume des Feldes, so wird er verblühen. Denn geht ein Hauch durch ihn hindurch, so wird er nicht mehr sein und seinen Platz nicht mehr wiedererkennen. Das Erbarmen des Herrn aber ist von Ewigkeit her und bis in Ewigkeit über denen, die Ihn fürchten. Und Seine Gerechtigkeit ist über den Kindeskindern, bei denen, die Seinen Bund bewahren und Seiner Gebote gedenken, um sie zu tun. Der Herr hat Seinen Thron im Himmel bereitet, und Sein Königtum gebietet über das All. Segnet den Herrn, all Seine Engel, Mächtige in Kraft, die ihr Sein Wort tut, sobald ihr hört den Ruf Seiner Worte. Segnet den Herrn, all Seine Mächte, seine Diener, die ihr Seinen Willen tut. Segnet den Herrn, all Seine Werke; an jedem Orte Seiner Herrschaft: segne, meine Seele, den Herrn.
An jedem Orte Seiner Herrschaft: segne, meine Seele, den Herrn.
Psalm 142: Herr, erhöre mein Gebet, nimm zu Ohren meine Bitte in Deiner Wahrheit, erhöre mich in Deiner Gerechtigkeit. Und gehe nicht ins Gericht mit Deinem Knecht; denn kein Lebender wird vor Dir als gerecht erfunden werden. Denn verfolgt hat der Feind meine Seele, mein Leben bis zur Erde erniedrigt, an finstere Orte mich versetzt, gleich lange Toten. Und es verzagte über mich mein Geist, in mir ward aufgewühlt mein Herz. Ich gedachte der alten Tage, sann nach über all Deine Werke, über die Schöpfungen Deiner Hände sann ich nach. Ausgebreitet zu Dir habe ich meine Hände; meine Seele ist wie wasserloses Land vor Dir. Eilends erhöre mich, Herr, mein Geist begann zu schwinden. Wende nicht Dein Angesicht von mir ab, oder ich werde denen gleich, die hinabsteigen in die Grube. Vernehmbar mache mir am Morgen Dein Erbarmen; denn auf Dich habe ich gehofft. Lass mich erkennen, Herr, den Weg, auf dem ich gehen soll; denn zu Dir habe ich erhoben meine Seele. Entreiße mich meinen Feinden, Herr, zu Dir habe ich mich geflüchtet. Lehre mich, Deinen Willen zu tun; denn Du bist mein Gott. Dein guter Geist wolle mich führen auf ebenem Land. Um Deines Namens willen, Herr, wollest Du mich beleben, in Deiner Gerechtigkeit aus der Bedrängnis führen meine Seele; in Deinem Erbarmen wollest Du ausrotten meine Feinde, zugrunde richten alle, die meine Seele bedrängen; denn ich bin Dein Knecht.
In Deiner Gerechtigkeit erhöre mich. Gehe nicht ins Gericht mit Deinem Knecht. Zweimal.
Dein guter Geist führe mich auf ebener Bahn.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste. Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigekit. Amen.
Alleluïa, alleluïa, alleluïa. Ehre Dir, o Gott. Dreimal.

Große Ektenie

D: In Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Um den Frieden von oben und die Errettung unserer Seelen lasst uns beten zum Herrn.
D: Um den Frieden der ganzen Welt, den Wohlbestand der heiligen Kirchen Gottes und die Einheit aller lasst uns beten zum Herrn.
D: Für dieses heilige Haus und alle, die mit Glauben, Frömmigkeit und Gottesfurcht hier eintreten, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für unseren großen Herrn und Vater, den heiligsten Patriarchen Kyrill, und unseren Herrn, den höchstgeweihten Metropoliten (oder Erzbischof, oder hochgeweihten Bischof) N., für die ehrwürdige Priesterschaft, den Diakonat in Christus, den gesamten Klerus und alles Volk, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für unser gottgeschütztes Land und für alle, die es regieren und beschützen, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für diese Stadt (oder dieses Dorf, oder dieses heilige Kloster), für jede Stadt, alles Land und die Gläubigen, die darin leben, lasst uns beten zum Herrn.
D: Um günstige Witterung, reichen Ertrag der Früchte der Erde und friedliche Zeiten, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für die Reisenden, die Kranken, Notleidenden und Gefangenen und um ihre Errettung lasst uns beten zum Herrn.
D: Dass wir erlöst werden von aller Bedrängnis, Zorn und Not, lasst uns beten zum Herrn.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dir gebührt alle Verherrlichung, Ehre und Anbetung, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit
     Ch: Amen.

„Gott ist der Herr“, Ton 2

D: Gott ist der Herr und ist uns erschienen; gesegnet, Der da kommt im Namen des Herrn.
     Ch: Gott ist der Herr und ist... Zu jedem Vers.
Vers: Bekennet den Herrn, denn Er ist gut, und Seine Güte währet ewig.
Vers: Umringen mich auch alle Völker, im Namen des Herrn nehme ich Rache.
Vers: Ich werde nicht sterben; ich werde leben und die Taten des Herrn verkünden.
Vers: Der Stein, den die Bauleute verworfen, Er ist zum Eckstein geworden. Vom Herrn ist das gewirkt, ein Wunder in unseren Augen.

Tropare der Tagesfeste

Ton 2. Tropar des Sonntags.
Als du niederstiegest zum Tode, / du, das unsterbliche Leben, / da hast du den Hades getötet durch den Blitzstrahl der Gottheit. / Als du aber die Verstorbenen aus der Unterwelt erstehen ließest, / riefen alle Mächte der Himmelswelt aus: // „Lebenspender Christus, unser Gott, Ehre sei dir!“
Als du niederstiegest zum Tode, / du, das unsterbliche Leben, / da hast du den Hades getötet durch den Blitzstrahl der Gottheit. / Als du aber die Verstorbenen aus der Unterwelt erstehen ließest, / riefen alle Mächte der Himmelswelt aus: // „Lebenspender Christus, unser Gott, Ehre sei dir!“
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Ton 1. Tropar .
Rette, Herr, dein Volk und segne dein Erbe, / schenk uns Siege über die Feinde / und schütze durch dein Kreuz // deine Gemeinde.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion des Sonntags.
Als Gabriel zu dir sprach das „Sei gegrüßt“, / da wurde Fleisch, o Jungfrau, mit dem Rufe / der Gebieter über alles in dir, der heiligen Lade, / wie es gesagt hatte der gerechte David. / Erzeigt wurdest du weiter als die Himmel, / die du hast hervorsprießen lassen deinen Schöpfer. / Ehre dem, der in dir siegte, / Ehre dem, der aus dir hervorging, // Ehre dem, der uns befreite durch dein Gebären.
Es wird das zweite Kathisma aus dem Psalter gelesen. ( Psalmen 9 bis 16, nach westlicher Nummerierung 9 bis 17. )

Kleine Ektenie

D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dein ist die Herrschaft, und Dein ist das Königtum und die Macht und die Herrlichkeit, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Ton 2. Sedalen des Sonntags.
Der vornehme Joseph / nahm vom Holze deinen makellosen Leib, / hüllte ihn in reines Linnen mit Spezereien, / bestattete ihn und setzte ihn bei / in einem neuen Grab. / Doch am dritten Tag, o Herr, erstandest du // und gewährtest der Welt das große Erbarmen.
Steh auf, Herr, mein Gott; es möge sich erheben deine Hand; vergiß nicht deiner Armen bis ans Ende. (Ps 9,33)
Den Frauen, die da trugen die Myrrhen, / rief zu der Engel, der stand bei dem Grabe: / Die Myrrhen gebühren den Toten. / Christus aber hat sich erwiesen / als fremd der Verwesung. / Wohlan, so rufet: Der Herr ist erstanden // und gewährt der Welt das große Erbarmen.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Überaus bist du gepriesen, / Gottesgebärerin; so singen wir dir. / Denn durch das Kreuz deines Sohnes / wurde niedergeworfen der Hades / und wurde getötet der Tod. / Wir Erstorbenen erstanden und wurden des Lebens gewürdigt. / Das Paradies haben wir erlangt und die alte Wonne. / So verehren wir voll Dankbarkeit / als den Mächtigen Christus, unsern Gott, // und als den einzig Vielbarmherzigen.
Es wird das dritte Kathisma aus dem Psalter gelesen. ( Psalmen 17 bis 23, nach westlicher Nummerierung 18 bis 24. )

Kleine Ektenie

D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn ein guter und menschenliebender Gott bist Du, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Ton 2. Sedalen des Sonntags.
Daß der Stein des Grabmals wurde versiegelt, / hast du nicht verhindert. Den Fels des Glaubens hast du, auferstanden, // allen gewährt; Herr, Ehre sei dir.
Ich will dich preisen, Herr, aus meinem ganzen Herzen, all deine Wundertaten erzählen. (Ps 9,2)
Der Chor deiner Jünger / jubelt gemeinsam mit den myrrhetragenden Frauen. / Denn wir feiern ein gemeinsames Fest mit ihnen / zur Verherrlichung und Ehre / deiner Auferstehung. / Und durch sie, o Herr voll Menschenliebe, // gewährst du deinem Volk das große Erbarmen.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Überaus bist du gepriesen, / Gottesgebärerin Jungfrau. / Denn durch den, der aus dir Fleisch ist geworden, / wurde gefangen der Hades, / Adam zurückgerufen. / Der Fluch wurde getötet / und Eva befreit, / der Tod zutode und wir zum Leben gebracht. / So lasset uns singen und rufen: / Gepriesen bist du, Christus, unser Gott, // dem also es hat gefallen.
Es wird das siebzehnte Kathisma aus dem Psalter gelesen. ( Psalmen 118, nach westlicher Nummerierung 119. )
In der Gemeindepraxis wird das 17. Kathisma Sonntags meist durch den Polyleos ersetzt.

Polyeleos

An hohen Festtagen findet der Polyeleos statt. Der Priester legt das Phelonion an. Die Zelebranten stellen sich mit brennenden Kerzen vor der Ikone des Feiertags auf. Der Vorsteher weihräuchert die Kirche. Gekürtzte Fassung:
Lobet den Namen des Herrn, lobet ihr Diener den Herrn. Alleluïa, alleluïa, alleluïa.
Gepriesen sei der Herr vom Sion her, Er, der in Jerusalem wohnt. Alleluïa, alleluïa, alleluïa.
Danket dem Herrn: Er ist freundlich, denn ewig währet Sein Erbarmen. Alleluïa, alleluïa, alleluïa.
Danket dem Herrn des Himmels, denn ewig währet Sein Erbarmen. Alleluïa, alleluïa, alleluïa.
Sonntagstropare, Ton 5:
Gesegnet bist Du, Herr, lehre mich Deine Ordnungen.
Die Versammlung der Engel war erstaunt, / Dich zu sehen, Erlöser, / den im Totenreich Geglaubten, / der Du die Gewalt des Todes gebrochen / und mit Dir Selbst Adam auferweckt / und aus dem Hades alle befreit hast.
Gesegnet bist Du, Herr, lehre mich Deine Ordnungen.
„Was mischt ihr den Balsam mitleidsvoll mit Tränen, ihr Jüngerinnen?“ / rief der im Grabe blitzende Engel den Myrrhenträgerinnen zu: / „Ihr seht das Grab und erkennet: / Der Erlöser ist auferstanden aus dem Grabe.“
Gesegnet bist Du, Herr, lehre mich Deine Ordnungen.
Am frühen Morgen eilten die Myrrhenträgerinnen / wehklagend zu Deinem Grabe. / Es trat aber der Engel vor sie hin und sprach: / „Die Zeit des Klagens ist vorüber, weinet nicht, / vielmehr die Auferstehung verkündet den Aposteln.“
Gesegnet bist Du, Herr, lehre mich Deine Ordnungen.
Die myrrhentragenden Frauen, die mit Balsam kamen zu Deinem Grabe, Erlöser, / wurden vom Engel laut angerufen, / der zu ihnen sprach: / „Was glaubt ihr unter den Toten den Lebenden. / Denn als Gott ist Er auferstanden aus dem Grabe.“
Ehre: Wir beten an den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist: / die Heilige Dreiheit in einem Wesen; / mit den Seraphim rufen wir: / „Heilig, heilig, heilig bist Du, o Herr.“
Jetzt: Den Lebenspender hast du geboren / und Adam befreit von der Sünde, o Jungfrau. / Freude aber hast du Eva gegen Trübsal getauscht. / Lenke uns hin zu dem, der das Leben hervorströmen läßt, / dem aus dir Fleisch gewordenen Gott und Menschen.
Alleluïa, alleluïa, alleluïa. Ehre Dir, o Gott. Dreimal.

Kleine Ektenie

D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dein Name ist gesegnet, und Dein Königtum ist verherrlicht, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Ton 2. Ipakoi.
Nach dem Leiden begaben sich zum Grabe, / um deinen Leib zu salben, / o Christus Gott, die Frauen. / Da erblickten sie die Engel im Grabe / und gerieten außer sich./ Denn sie vernahmen von ihnen die Botschaft, / daß der Herr ist auferstanden / und der Welt hat zum Geschenke gemacht // das große Erbarmen.
Ton 2. Stufengesänge (Stepenny).
1. Antiphon
Zu dir im Himmel wende ich die Augen meines Herzens, o Retter; errette mich durch deine Erleuchtung.
Erbarme dich unser, die wir straucheln so viel zu jeder Zeit, o mein Christus, und gib mir vor dem Ende den Willen, mich zu bekehren zu dir.
Ehre, Jetzt.
Dem Heiligen Geist ist es eigen zu herrschen, zu heiligen und bewegen die Schöpfung. Denn Gott ist er gleichen Wesens mit dem Vater und dem Logos.

2. Antiphon
Wäre der Herr nicht bei uns gewesen, wer hätte heil bewahrt werden können vor dem Feinde zugleich und Menschenmörder?
Ihren Zähnen gib nicht preis, o Retter, deinen Diener; denn nach Löwenart machen sich an mich heran meine Feinde.
Ehre, Jetzt.
Im Heiligen Geist kommt Leben und Ehre; denn allem Geschaffenen gibt Kraft er als Gott, verleiht im Vater und Sohn ihm Bestand.

3. Antiphon
Die vertraun auf den Herrn, sie gleichen dem heiligen Berg; niemals wanken sie durch die Pfeile des Beliar.
Zu Gesetzlosigkeiten sollen nicht ausstrecken ihre Hände, die da leben in Gott. Denn Einhalt gebietet Christus der Rute vor seinem Erbe.
Ehre, Jetzt.
Im Heiligen Geist ist die Quelle aller Weisheit. Von dort kommt die Gnade den Aposteln, werden die Martyrer mit Siegespreisen bekränzt und erhalten ihre Gesichte die Propheten.

Prokimenon und Lesung des Evangeliums

D: Weisheit. P: Friede allen.
     Ch: Und deinem Geiste.
D: Weisheit.

Ton 2. Prokimenon des Sonntags.
D: Stehe auf, o Herr, mein Gott, nach Deinem Gebote, das Du befohlen hast, und die Versammlung der Völker wird Dich umgeben.
     Ch: Stehe auf, o Herr, mein Gott…
Vers: Herr, mein Gott, auf Dich habe ich gehofft, erlöse mich.
     Ch: Stehe auf, o Herr, mein Gott…
D: Stehe auf, o Herr, mein Gott, nach Deinem Gebote, das Du befohlen hast. Ch: Und die Versammlung der Völker wird Dich umgeben.
D: Lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
P: Denn heilig bist Du, unser Gott, und ruhest im Heiligen, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
D: Alles, was Odem hat, lobe den Herrn.
     Ch: Alles, was Odem hat, lobe den Herrn.
Vers: Lobet den Herrn im Heiligen lobet Ihn in der Wohnstätte Seiner Macht.
     Ch: Alles, was Odem hat, lobe den Herrn.
D: Alles, was Odem hat.
     Ch: Lobe den Herrn.
D: Damit wir gewürdigt werden zu hören das heilige Evangelium, lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Dreimal.
D: Weisheit. Aufrecht. Lasst uns hören das heilige Evangelium.
P: Friede allen. Er segnet das Volk.
     Ch: Und deinem Geiste.
P: Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
     Ch: Ehre Dir, Herr, Ehre Dir.
D: Lasst uns aufmerken.
Zehntes Auferstehungsevangelium.
In jener Zeit erschien Jesus seinen Jüngern wiederum am See von Tiberias; er erschien aber so: Simon Petrus und Thomas, der auch Didymus genannt wird, und Nathanaël, der von Kana in Galiläa, und die Söhne des Zebedä’us und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen. Simon Petrus spricht zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sprechen zu ihm: Auch wir kommen mit dir. Sie gingen hinaus und stiegen sogleich in das Boot; und in jener Nacht fingen sie nichts. Doch als es schon frühmorgens wurde, stand Jesus am Ufer; allerdings wussten die Jünger nicht, dass es Jesus ist. Jesus spricht nun zu ihnen: Kinder, habt ihr keine Zuspeise? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sprach zu ihnen: Werfet das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet finden. Sie warfen es also aus und waren nicht stark genug, es zu ziehen wegen der Menge der Fische. Jener Jünger nun, den Jesus liebte, sagt zu Petrus: Es ist der Herr. Simon Petrus nun, als er hörte, dass es der Herr sei, gürtete das Obergewand um – denn er war entblößt – und warf sich in den See. Die anderen Jünger aber kamen mit dem Boot – denn sie waren nicht weit vom Land, sondern nur etwa zweihundert Ellen – und schleppten das Netz mit den Fischen. Wie sie nun ans Land ausstiegen, sehen sie ein Kohlenfeuer liegen und einen Fisch daraufliegen und Brot. Jesus spricht zu ihnen: Bringet von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt. Simon Petrus ging hinauf und zog das Netz ans Land, voll mit einhundertdreiundfünfzig großen Fischen; und obwohl es so viele waren, riss das Netz nicht. Jesus spricht zu ihnen: Kommt, frühstücket. Keiner aber von den Jüngern wagte, ihn zu befragen: „Wer bist du?“, da sie wussten, dass es der Herr ist. Jesus kommt nun und nimmt das Brot und gibt es ihnen, und gleicherweise den Fisch. Dieses dritte Mal schon machte sich Jesus seinen Jüngern offenbar, nachdem er von den Toten auferweckt worden war.
(Joh 21, 1-14)*
     Ch: Ehre Dir, Herr, Ehre Dir.

Auferstehungsgesang

Der Auferstehungsgesang nach dem Evangelium, Ton 6. Die Gemeinde singt zusammen.
Gemeinde: Die Auferstehung Christi haben wir geschaut, / so lasset uns anbeten den heiligen Herrn Jesus, / Der allein ohne Sünde ist. / Vor Deinem Kreuze fallen wir nieder, o Christus, / und Deine heilige Auferstehung besingen und verherrlichen wir. / Denn Du bist unser Gott, / außer Dir kennen wir keinen anderen. / Deinen Namen rufen wir an. / Kommt, all ihr Gläubigen, / lasset uns anbeten die heilige Auferstehung Christi. / Denn siehe, durch das Kreuz ist Freude gekommen in die ganze Welt. / Allezeit lobsingen wir dem Herrn und preisen Seine Auferstehung. / Er hat die Kreuzigung erlitten / und den Tod durch den Tod zertreten.

Psalm 50:

L: Erbarme Dich meiner, o Gott, nach Deinem großen Erbarmen, und nach der Fülle Deines Mitleids tilge mein Vergehen. Mehr noch wasche mich von meiner Gesetzlosigkeit, und von meiner Sünde reinige mich. Denn meine Gesetzlosigkeit erkenne ich, und meine Sünde ist mir stets vor Augen. Dir allein habe ich gesündigt und das Böse vor Deinen Augen getan, auf dass Du als gerecht erfunden wirst in Deinen Worten und siegest, wenn Du gerichtet wirst. Denn siehe, in Gesetzlosigkeiten ward ich empfangen, und in Sünden ward meine Mutter schwanger mit mir. Denn siehe: Wahrheit hast Du geliebt, das Geheime und Verborgene Deiner Weisheit hast Du mir offenbart. Besprengen wollest Du mich mit Ysop, und rein werde ich sein. Waschen wollest Du mich, und weißer als Schnee werde ich sein. Vernehmbar machen wollest Du mir Frohlocken und Freude, frohlocken werden die gedemütigten Gebeine. Wende ab Dein Angesicht von meinen Sünden und tilge alle meine Gesetzlosigkeiten. Ein reines Herz schaffe in mir, o Gott, und einen rechten Geist erneuere in meinem Innersten. Verwirf mich nicht von Deinem Angesicht und Deinen Heiligen Geist nimm nicht von mir. Gib mir wieder das Frohlocken über Deine Errettung und mit einem führenden Geiste stütze mich. Lehren will ich die Gesetzlosen Deine Wege, und die Frevler werden sich bekehren zu Dir. Erlöse mich von Blutschuld, o Gott, Du Gott meiner Errettung, frohlocken wird meine Zunge über Deine Gerechtigkeit. Herr, meine Lippen wollest Du öffnen, und mein Mund wird verkünden Dein Lob. Denn hättest Du ein Opfer gewollt, ich hätte es gegeben: an Brandopfern wirst Du kein Wohlgefallen haben. Ein Opfer für Gott ist ein zerknirschter Geist, ein zerknirschtes und gedemütigtes Herz wird Gott nicht verachten. Tue Gutes, Herr, in Deinem Wohlgefallen an Sion, und aufgerichtet sollen werden die Mauern Jerusalems. Dann wirst Du Wohlgefallen haben am Opfer der Gerechtigkeit, an Darbringung und Brandopfern. Dann werden sie Kälber darbringen auf Deinen Altar.
Ton 8. Verse des Triodions.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Der Buße Pforten öffne mir, Lebenspender, frühmorgens strebt zu Deinem heiligen Tempel mein Geist, der trägt den ganz befleckten Leibes-Tempel, doch als der Gütige reinige ihn durch Dein wohlwollendes Erbarmen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Auf die Pfade des Heils leite mich, Gottesgebärerin, der ja mit schändlichen Sünden meine Seele ich habe befleckt und mein ganzes Leben im Leichtsinn vergeudet; doch du rette mich durch deine Fürbitten von jeder Unreinheit.
Erbarme Dich meiner, o Gott, / nach Deinem großen Erbarmen, / und nach der Fülle Deines Mitleids / tilge mein Vergehen.
Ton 6. Stichire .
Die Menge der von mir begangenen Missetaten bedenkend, schaudere ich Armseliger vor dem furchterregenden Gerichtstag; aber hoffend auf die Güte Deines Wohlwollens, rufe ich wie David zu Dir: Erbarme Dich meiner, Gott, nach Deinem großen Erbarmen.

Ektenie zum Polyleos

Die erste Fürbitte wird oft gekürzt, sodass nur der Ausruf zu hören ist.
D: Rette, o Gott, Dein Volk und segne Dein Erbe. Suche heim Deine Welt in Gnade und Barmherzigkeit. Richte auf die Stirn der rechtgläubigen Christen und sende auf uns herab Dein reiches Erbarmen. Auf die Fürbitten der allreinen Gottesgebärerin und steten Jungfrau Maria, durch die Kraft des kostbaren und lebendigmachenden Kreuzes, auf die Fürbitte der himmlischen, körperlosen Mächte, des ehrwürdigen und ruhmreichen Propheten, Vorläufers und Täufers Johannes, der heiligen, ruhmreichen, allverehrten Apostel, unserer heiligen Väter, der ökumenischen Lehrer und Erleuchter Basilius des Großen, Gregor des Theologen und Johannes Chrysostomus, unseres heiligen Vaters Nikolaus, des Erzbischofs von Myra und Wundertäters, der heiligen Apostelgleichen Kyrill und Method, der Lehrer der Slawen, der heiligen apostelgleichen Großfürsten Wladimir und Großfürstin Olga, unserer heiligen Väter, des Erleuchters Michael, der ersten Metropoliten von Kiev; der Ersthierarchen von Moskau und von ganz Rus‘ Michael, Peter, Alexij, Jona, Fillip, Ermogen und Tichon; des Erläuchters und Märtyrerbischofs Bonifatius, des Apostels der Deutschen; der Hierarchen Martin von Tours, Maximinus und Paulinus von Trier, Willibrord von Echternach, Ansgar von Bremen und Kilian von Würzburg; N. (hl. Hierarchen der Diözese); der heiligen, ruhmvollen und siegreichen Märtyrer; der Neumärtyrer und Bekenner von Russlands; der heiligen Zaren-Leidensdulder; der heiligen Märtyrer Großfürstin Elisabeth und Nonne Barbara; der heiligen Märtyrerinen Ursula und Cordula von Köln; der seligen Gott tragenden Väter; der heiligen Starzen von Optina; des heiligen gerechten Johannes von Kronstadt und Alexij von Moskau; des ehrwürdigen Vaters Benedikt von Nursia, der ehrwürdigen Mütter Walburga und Lioba; des Narren um Christi Willen Isidor von Rostov, des Wunderäters; der heiligen und gerechten Gottesahnen Joachim und Anna, des heiligen N. (Patrons der Kirche und des Ortes), der heiligen NN. (Heilige vom Tage), deren Gedächtnis wir heute begehen, und aller Heiligen: flehen wir Dich an, erbarmungsvoller Herr, erhöre uns Sünder, die wir zu Dir beten und erbarme Dich unser.
     Ch: Herr, erbarme Dich, zwölfmal.
P: Durch das Mitleid, das Erbarmen und die Menschenliebe Deines einziggeborenen Sohnes, mit dem Du gesegnet bist, samt Deinem heiligen und guten und lebendigmachenden Geiste jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Es folgt die Salbung mit Öl aus der Lampe vor der Festikone. An Sonntagen wird zuvor das Evangelium verehrt.
KANON
Ode 1
Auferstehungskanon, Ton 2.
Irmos: In der Meerestiefe hat einstens bedeckt / das ganze Heer des Pharao die übergewaltige Macht. / Doch der Logos fleischgeworden / hat die allerverderblichste Sünde ausgelöscht, // er, der gepriesene Herr; denn herrlich hat er sich verherrlicht.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Der Fürst der Welt, o Guter, / dem wir uns haben verschrieben, da deinem Gebote wir nicht folgten, / durch dein Kreuz ward er gerichtet. / Denn als er auf dich als Sterblichen dich stürzte, fiel er anheim // der Macht deiner Gewalt und ward als kraftlos erwiesen. (Jo 16,11)
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Als Erlöser des Geschlechtes der Sterblichen / und des unzerstörbaren Lebens Urheber bist du in die Welt gekommen. / Denn durch deine Auferstehung / hast du gesprengt die Binden des Todes. // Alle preisen wir sie; denn herrlich hat sie sich verherrlicht.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Erhabener bist du erschienen, o Reine, / als alle unsichtbare und sichtbare Schöpfung, du stete Jungfrau. / Denn du hast den Schöpfer geboren, / da es ihm hat gefallen Fleisch zu werden in deinem Mutterschoß. // Ihn bitte in Freimut um die Rettung unserer Seelen.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 2.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Christus, Stärke bist du den Schwachen, Auferstehung den Gefallenen, und Unsterblichkeit den Gestorbenen geworden durch das Leiden deines Fleisches; denn du hast dich verherrlicht!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Barmherzig war mit dem gefallenen Bilde und richtete wieder auf das zertrümmerte Gott, der Bildner und Erneuerer, der getötet worden war: denn er hat sich verherrlicht!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 2.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Lobwürdige, einst offenbarte die unstoffliche Leiter und der wunderbar trockengelegte Meerespfad dein Gebären, Unschuldige; wir Alle besingen dasselbe, denn er hat sich verherrlicht!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Allreine, die Kraft des Allerhöchsten, die vollkommene Hypostasis. Gottes Weisheit, hat, aus dir verkörpert, mit den Sterblichen verkehrt; denn er hat sich verherrlicht!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Barmherzig schritt durch das undurchgängliche verschlossene Tor deines Schoßes die Sonne der Gerechtigkeit, o Unschuldvolle, und leuchtete der Welt, denn er hat sich verherrlicht!
Kanon des Triodions, Ton 1.
Des Theodoros.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Ein Tag der Freude ist erschienen. Durch Christi Auferstehung ist der Tod besiegt, und aufgegangen ist des Lebens Sonne. Adam ist erstanden, tanzt vor Wonne. Darum lasst uns jubeln, Siegeslieder singen.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Ein Tag der Anbetung des hehren Kreuzes, wohlan, kommt alle zu ihm. Uns zu er-leuchten mit der Auferstehung Christi Strahlen, wird es jetzt vor uns hingelegt. Wir wollen es ehren, aus ganzer Seele wollen wir frohlocken.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Erscheine, großes Kreuz des Herrn. Zeige mir jetzt deiner Schönheit heilige Zier. Mach mich würdig, vor deiner Größe hinzusinken. Denn ich besinge dich wie einen Lebenden, umschlinge dich.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Mit einer Stimme sollen es künden der Himmel und die Erde, dass für alle daliegt das Kreuz, das hochheilige, an das geheftet Christus seinem Leibe nach getötet ward. Wir wollen es ehren, aus ganzer Seele wollen wir frohlocken.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Triadikon: O Dreiheit in den Personen, o Einheit im Wesen, Vater, Sohn und Geist, Einheit gleicher Macht in Willen und Rat, in der Herrschaft der Kraft, deine Welt behüte, schenke den Frieden.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Ganz unerfahren, Jungfrau, warst du in der Kenntnis des Mannes. Jungfräulich gebierst du, als Reine trägst du das Kind, den Bildner des Alls, Christus: Gott. Ihn flehe an, zu befrieden das All.
Katavasie: Einst hat Moses, der Held, durchs Rote Meer mit Israel ziehend, vorgebildet dein Kreuz, indem er mit dem Stabe das Wasser zerteilte und er ein Lied des Auszugs dir emporsang, Christus, o Gott.
Ode 3
Auferstehungskanon, Ton 2.
Irmos: Es erblühte die Wüste gleich einer Lilie / durch dein Erscheinen, Herr, nämlich die Kirche / aus den Heiden, die war unfruchtbar gewesen; // dadurch mein Herz ward gefestigt.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Die Schöpfung veränderte sich dein Leiden, / als sie dich sah in elender Gewandung / von Gesetzlosen verspottet, // der durch göttlichen Wink alles hat begründet.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Aus dem Staub hast du mich ebenbildlich mit deiner Hand / gebildet und, wieder zerrieben zum Staube / des Todes durch die Sünde, o Christus, // mithinabgestiegen zum Hades mich mitauferweckt.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Die Ordnungen der Engel gerieten außer sich, / o Allreine, und die Herzen der Menschen / schauderten ob deines Gebärens. // So verehren wir dich als Gottesgebärerin im Glauben.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 2.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Alles überraschend, hat Christus sich um ein Weniges erniedrigt unter die Natur der Engel durch das Leiden seines Fleisches!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Gezählt als Toter mit Frevlern erschienest du, erstrahlend den Weibern, mit dem Ruhmeskranze der Auferstehung!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 2.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Als Schöpfer der Zeiten über alle Zeit erhaben, wurde Gott aus dir, o Jungfrau, freiwillig als Kind gebildet!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Gläubig wollen wir den mehr als die Himmel umfassenden Schoß besingen, durch welchen Adam in den Himmeln freudig eine Heimat fand!
Kanon des Triodions, Ton 1.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Kommt her, lasst uns ein neues Lied singen und feiern der Hölle Untergang. Denn aus dem Grab ist Christus auferstanden: den Tod hat er besiegt, alles gerettet.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Kommt her, ihr Gläubigen, wir wollen nicht aus jenem Born schöpfen, der Wasser spendet, das vergeht. Nein, aus des Lichtes Quell, indem wir verehren Christi Kreuzesholz. In ihm liegt unser Ruhm.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Dein Kreuz, das Moses einst im Bilde vorgezeichnet, mit den Händen umklammernd, schlagen wir jetzt den geistigen Amalek in die Flucht, Christus, o Herr. Durch es sind wir gerettet worden.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Mit heiligen Blicken, heiligen Lippen ein Jubellied anstimmend, ihr Gläubigen, wollen wir freudig uns in Ehrfurcht neigen vor dem Kreuz des Herrn, zu den Gesängen klatschend in die Hände.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Triadikon: Den einen Gott in drei Personen, den Anfangslosen, ehre ich, der nicht geschieden in des Wesens Gestalt, den Vater, den Sohn und den lebendigen Geist, auf die wir getauft sind.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Im Dornbusch hat Moses einst dein Mysterium, Reine, im Bilde geschaut. Denn wie jenen die Flamme nicht versengte, so hat der Gottheit Feuer deinen Schoß nicht versengt.
Katavasie: Herr, Christus, mache mich fest durch dein Kreuz am Fels des Glaubens, dass der Geist beim Ansturm des verhassten Feinds nicht wanke. Denn du allein bist heilig.

Kleine Ektenie

D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Du bist unser Gott und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Ton 6. Sedalen .
Dein Kreuz, о Herr, ward geheiligt. Denn Heilung wird in ihm denen, die krank sind an Sünden. In ihm verehren wir dich. Erbarme dich unser.
Vers: Erhöhet den Herrn, unseren Gott, und huldigt auf seinem heiligen Berg; denn heilig ist der Herr, unser Gott.
Heut ward des Propheten Wort erfüllt. Denn siehe, in Ehrfurcht küssen wir den Ort, wo deine Füße, Herr, gestanden. Und kostend von dem Holz des Heiles, erlangten wir, von der Sünde Leidenschaften auf der Gottesmutter Bitte frei zu sein, du einziger Menschenfreund.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Kaum stand, о Christus, fest deines Kreuzes Baum, da wurden, Herr, die Schlünde des Todes erschüttert: den gierig der Hades verschlang, den gab er zitternd zurück. Du zeigtest uns dein Heil, o Heiliger. Dir sagen wir Preis. Sohn Gottes, erbarme dich unser.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Im selben Ton.
Gottesmutter und Jungfrau, flehe an deinen Sohn, der sich freiwillig ans Kreuz heften ließ und von den Toten erstand, Christus, unseren Gott, unsere Seelen zu retten.
Ode 4
Auferstehungskanon, Ton 2.
Irmos: Gekommen ist aus der Jungfrau kein Gesandter, kein Engel, / sondern der selbst, der Herr, fleischgeworden, und hat errettet / mich, den ganzen Menschen. // Deshalb ruf ich dir: Ehre sei deiner Macht! (Is 63,9)
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Als du tratest als Erwählter vor den Richterstuhl des Kaiaphas, / da schriest du nicht, Gebieter, trugest das Recht hinaus den Völkern, / welches du durch dein Leiden // dem Erdkreis gewirkt hast zum Heile, o Christus. (Mt 12,18ff)
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Durch dein Leiden sind geschwunden die Schwerter des Feinde, / durch deinen Hinabstieg aber in den Hades wurden zerstört, die Städte der Widersacher, // und ward niedergeworfen der Hochmut des Tyrannen. (Ps 9,7)
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Als Hafen des Heiles und unerschütterliche Mauer, / Gottesgebärerin, all wir Gläubigen dich kennen, Gebieterin. / Denn durch deine Bitten // erlöst du aus Gefahren unsere Seelen.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 2.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Christus, dich an das Holz geheftet sehend, erduldete die Jungfrau, welche ohne Schmerzen dich geboren hatte, die mütterlichen Schmerzen!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Der Tod ward besiegt, der Todte erbeutet die Pforten des Hades; denn, indem der Allverschlinger zerrissen wird, wird Alles über die Natur mir geschenkt!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 2.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Christi Mutter wird erhöht, der göttliche Berg zum Hause des Herrn, über die Kräfte, offenbar vor Allen!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Du wurdest, o Jungfrau, indem du allein geboren hast den Gebieter der Schöpfung, der Gesetze der Natur, gewürdigt der göttlichen Berufung!
Kanon des Triodions, Ton 1.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Schau, Christus ist erstanden. Zu den Frauen mit den Salben spricht der Engel: Weinet nicht. Sagt den Aposteln, dass sie kommen. Freuet euch! Heut ward der Welt das Heil gebracht und durch den Tod zerstört des Feindes Macht.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Der huldigenden Freude über dein lebenbringend Kreuz, Christus, gehen wir heute entgegen und geleiten dich auf den Wegen deiner heiligen Leiden, die du, Erlöser, zum Heil der Welt vollendet, Allgewaltiger.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Heut wird ein Freudenfest gefeiert im Himmel und auf Erden, da deines Kreuzes Banner, das dreimal heilige Kreuz, der Welt erscheint. Denn, vor uns hingestellt, sprüht es ewige Wonne denen hervor, die es ehren.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Christus, was sollen wir dir darbringen, der du das Kreuz, so kostbar, uns zu verehren gabst, an dem dein hochheiliges Blut vergossen ward, an das dein Fleisch mit Nägeln angeschlagen wurde? Wir verehren es jetzt und sagen dir Dank.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Triadikon: Der einen Gottheit drei Personen in Hymnen preisend, die ungeteilt nur eines Wesens sind, lehr ich den anfangslosen Vater, den Sohn und den Heiligen Geist auf gleichem Thron, eine Herrschaft, ein Reich, eine ewige Kraft.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Du allein erschienst unter den Frauen als ein ganz wunderbares Wunder, o Reine, als ein schauererregendes Gebilde. Denn die Natur hast du neu gestaltet: Jungfräulich hast du empfangen und bliebest Jungfrau hinwieder wie vorher. Denn Gott ist dein Kind, du Allreine.
Katavasie: Als dich, Gewaltiger, das große Gestirn am Kreuze sah, fuhr im Schrecken es auf, zog ein die Strahlen, verbarg sie. Und die ganze Schöpfung sang in Scheu deiner Langmut Hymnen. Und die Erde ward mit deinem Lob erfüllt.
Ode 5
Auferstehungskanon, Ton 2.
Irmos: Zum Mittler zwischen Gott und den Menschen bist du geworden, Christus Gott; / denn durch dich haben wir, o Gebieter, / zum Ursprung des Lichtes, deinem Vater, // aus der Nacht der Unwissenheit Zutritt erhalten.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Wie Zedern hast du, Christus, das Wüten der Feinde zerschmettert, / da du aus freiem Willen, o Gebieter, / an der Zypresse nach deinem Wohlgefallen // wie an der Fichte und der Zeder zugleich dich liebest erhöhen. (Ps 28,5; Is 60,13)
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
In die unterste Grube, o Christus, wardst du gelegt als Toter ohne Odem. / Doch durch deine eigene Strieme / hast du als Verwundeter die Vergessenen, o Retter, // die in den Gräbern schliefen, mit dir selber auferweckt. (Ps 87,6; Is 53,5)
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Flehe an deinen Sohn und Herrn, o reine Jungfrau, / den Gefangenen, die auf dich vertrauen, / aus widriger Lage // Erlösung zu schenken, die bringt den Frieden.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 2.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Mühsal erntend, kostete, indem er sich weigerte zu fasten von der todbringenden Frucht des Holzes der erste Adam; doch es tilgte die Sünde desselben gekreuzigt der zweite!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Welcher du bist der Natur nach leidensfähig und sterblich geworden, der du leidensunfähig bist deiner unstofflichen Gottheit nach; indem du, o Christus, unverweslich machtest die Getöteten, hast du sie aus den Tiefen des Hades aufgerichtet!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 2.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Möget ihr, o Wolken der Freude, Süßigkeit regnen den Erdbewohnern, weil ein Kindlein gegeben ist, welches gewesen ist vor den Ewigkeiten, unser aus der Jungfrau fleischgewordener Gott!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Teuer wert ist meinem Leben und Fleische das Licht erstrahlt und hat die Finsternis der Sünde vernichtet, der in den letzten Zeiten aus der Jungfrau ohne Samen fleischgewordener Allerhöchste!
Kanon des Triodions, Ton 1.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Aufgegangen bist du aus dem Grabe, ein Licht, das unzugänglich ist. Der Welt erstrahlend in Unsterblichkeit, hast du des Todes Fluch, o Herr, hinweg genommen von der Erde Grenzen voll Erbarmen.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Hintreten wollen wir, in Züchten rein geworden, lobsingend heiß umarmen das hochheilige Kreuz, an dem Christus gekreuzigt voll Erbarmen die Welt erlöste.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Heute tanzen der Engel Chöre voller Freude, deinem Kreuze huldigend. An ihm schlugst du ja Wunden den Scharen der Dämonen, Christus, an ihm wardst du Heiland den Menschen.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Als ein neues Paradies ward die Kirche erkannt, bergend wie einst einen Baum des Lebens, o Herr, dein Kreuz. Indem wir es umfangen, erlangen wir an ihm Unsterblichkeit.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Triadikon: Ich preise die Drei, die gleichanfangslos sind, den Gott eines Wesens, den Vater, den Sohn und den Geist, das eine, dreifach strahlende, königliche Licht gleicher Kraft in unvermischter gleicher Natur.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Du hast empfangen nach dem Gesetz der Natur, doch das Gesetz übersteigend. Denn du allein hast als Jungfrau geboren. Und schauererregend dem Verstand und dem Wort ist die Art deines Gebärens, Allreine.
Katavasie: Am frühen Morgen gehen wir zu dir und preisen in Hymnen dich, Heiland der Welt, da wir den Frieden gefunden in deinem Kreuz, durch das du das Menschengeschlecht erneuert hast und uns zum abendlosen Lichte führst.
Ode 6
Auferstehungskanon, Ton 2.
Irmos: Vom Abgrund der Verfehlungen umfangen / ruf ich den Abgrund, der ist unergründlich, / deiner Barmherzigkeit zu Hilfe: // Aus dem Verderben, o Gott, heraus mich führe.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Als Übeltäter wurde der Gerechte verurteilt / und mit den Gesetzlosen ans Holz genagelt. / So hat er den Schuldigen Vergebung // durch das eigene Blut zum Geschenke gemacht.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Durch einen einzigen Menschen, den ersten Adam, / ist der Tod einst in die Welt gekommen, / und durch einen einzigen die Auferstehung / erschienen, den Sohn Gottes. (Röm 5,12ff; Kor 15,45)
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Ohne vom Manne zu wissen, o Jungfrau, hast du geboren, / bleibst auf immer Jungfrau, und verweisest so / auf der wahren Gottheit // Zeichen deines Sohnes und Gottes.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 2.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Rächend hast du Wächter gesetzt dem Gefallenen, die Cherubim, vor den Baum des Lebens! Aber dich sehend, öffneten sie die Tore! Denn du erschienest als Weg bahnend dem Räuber in das Paradies!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Traurig, wüst und arm wurde der Hades durch den Tod des Einen; denn den vielen Reichtum, den er aufgespeichert hatte, erbeutete Einer für uns Alle. Christus!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 2.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Reinste Gebieterin, die in der Knechtschaft der Sünde befindliche Natur der Menschen hat durch dich die Freiheit erlangt; denn dein Sohn ist als Lamm für Alle geschlachtet worden!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Empor rufen wollen wir Alle zu dir, der wahren Mutter Gottes! Die dem Zorne verfallenen Knechte befreie! Denn du allein findest Gehör bei dem Sohne!
Kanon des Triodions, Ton 1.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Du standest auf, Christus, zerschmettertest den Tod als ein gewaltiger Herrscher und rufst uns zurück aus des Hades Reichen zum Genuss des Reichs der Himmel ins Land der Unvergänglichkeit.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
In heiligen Hymnen, klatschend in die Hände, Gläubige, lasst Gott uns singen, sein Kreuz in Scheu umfassen. Denn allen in der Welt lässt es den Born der Heiligung fließen.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Erfüllt wird des Psalmensängers Wort. Denn siehe, deiner heiligen Füße Schemel, Allgewaltiger, dein heilig Kreuz verehren wir, das heißgeliebte Holz.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Was in dein Brot man dir warf, das erschaute der Klageprophet als Holz, dein Kreuz, Barmherziger. Es küssend, besingen wir deine Hüllen in Hymnen, dein Grab, die Lanze und die Nägel.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Indem wir das heilige Kreuz umfassen, Christus, das du auf die Schultern genommen hast, um es zu tragen und dich an ihm erhöhen zu lassen und dem Fleische nach zu sterben, erringen wir den Sieg wider unsichtbare Feinde.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Triadikon: Die Einheit in drei Personen preise ich in Hymnen und die Dreiheit, verehrt in einer Natur, die Drei, die in gleicher Weise Gott sind, das Licht der dreifachen Sonne, den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Der Wunder größtes Wunder ist erschienen in dir, fleckenlose Mutter des Lammes. Denn das Lamm, das wegnimmt die Sünde der Welt, hast du empfangen. Mit ausgespannten Armen fleh ihn an für die, welche dich besingen in Hymnen.
Katavasie: Das Vorbild des heiligen Kreuzes hat Jonas im Bauche des Hais mit ausgestreckten Händen gezeichnet und er sprang hervor aus dem Tier, durch deine Macht gerettet, o Wort.

Kleine Ektenie

D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Du bist der König des Friedens und der Erlöser unserer Seelen, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Kondak und Ikos

Ton 7. Kondak .
Nicht mehr bewacht das flammende Schwert die Pforte von Eden, / denn wunderbar wurde das Feuer gelöscht durch das Holz des Kreuzes. / Der Stachel des Todes und der Sieg der Hölle ist zur Beute geworden. / Denn Du, mein Erretter, kamest und riefest denen im Hades zu: // Lasset euch führen wiederum ins Paradies.
Ikos.
Drei Kreuze hat Pilatus auf Golgotha errichtet, zwei für die Räuber und eins dem Lebensspender. Dies sah die Unterwelt und rief zu denen in der Tiefe: Weh, meine Knechte, Mächte, wer stieß den Balken mir ins Herz? Ein Lanzenbaum hat jählings mich durchstoßen, mir werden bersten meine Eingeweide. Ich leide Qual in meinem Leibe und Schmerz in meinen Sinnen. Es zuckt mein Geist, den Adam und seine Kinder muss ich ausspeien, die mir durch den Baum gegeben wurden. Ein Baum bringt sie ja wieder ins Paradies hinein.
Ode 7
Auferstehungskanon, Ton 2.
Irmos: Die gottwidrige Anordnung des gesetzlosen Tyrannen / fachte an die hochauflodernde Feuerflamme. / Christus aber breitete über die gottesfürchtigen Knaben/ den Tau des Geistes, er, der Seiende, // gepriesen und hochverherrlicht.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Nicht ertrugest du, Gebieter, aus Barmherzigkeit, / durch den Tod den Menschen unterdrückt zu sehn. So kamest du und brachtest, Mensch geworden, / Rettung durch das eigene Blut, der Seiende, // gepriesen und hochverherrlicht.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Als dich sahen, Christus, bekleidet/ mit dem Gewande der Rache die Torwächter des Hades, da erschraken sie. / Denn gekommen bist du, o Gebieter, um den harten Tyrannen als Sklaven gemeint zu bezwingen, du der Seiende, // gepriesen und hochverherrlicht.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Als der Heiligen Heilige erkennen wir dich, / weil du allein den unwandelbaren Gott hast geboren, / du unbefleckte Jungfrau, du gattenlose Mutter. / Denn allen Gläubigen ließest du quellen // die Unvergänglichkeit durch dein gotterfülltes Gebären.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 2.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Einst verurteilte den Ahnen in Eden der Ungehorsam. Doch freiwillig ließ sich verurteilen, dem Übertreter lösend die Schuld, der hochgöttliche und hochverherrlichte Gott der Väter!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Selig gemacht, errettet hast du den durch die giftspritzende Zunge in Eden Verwundeten; denn den mit Willen empfangenen Biss heiltest du durch das freiwillige Leiden, hochgöttlicher und hochverherrlichter Gott der Väter!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Als die Heilige der Heiligen betrachten wir dich, die du allein geboren hast den unwandelbaren Gott, o unbefleckte Jungfrau, nie vermählte Mutter! Denn allen Gläubigen ließest du hervorquellen Unverweslichkeit durch dein göttlichen Gebären!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 2.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Es erblickte in der Nacht Jakob wie in einem Ebenbilde den fleischgewordenen Gott aus dir, im Feuerzeichen aber erschien er den Singenden: Hochgöttlicher und hochherrlicher Gott der Väter!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Symbole kündend der in dir geschehenen unaussprechlichen Zusammenflechtung (der Gottheit und Menschheit), rang er (Gott) mit dem Jakob, durch welche (Zusammenflechtung) sich freiwillig einte mit den Menschen der hochgöttliche und hochherrliche Gott der Väter!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Lästerer ist, der nicht verkündet dich, als den einzigen Sohn der Jungfrau, der allbesungenen Dreifaltigkeit, und mit nicht zweifelnder Meinung und Zunge ruft: Hochgöttlicher und hochherrlicher Gott der Väter!
Kanon des Triodions, Ton 1.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Aus dem Grab tratst du hervor am dritten Tage, Herr, der du des Hades Hüter schlafen machtest und einbrachst mit göttlicher Kraft. Du wecktest auf die Ahnen aus entschwundener Zeit, der du allein der Väter Gott bist, gepriesen, hochgeehrt.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Tanzend im Chor zu Lied und Harfenspiel, Völker, lasst uns heute frohlocken, dem Kreuze huldigend, den, der daran geheftet, Christus, preisen, der allein der Väter Gott ist, gepriesen, hochgeehrt.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Der du des Todes Waffe zu des Lebens Werkzeug machtest für die Welt, dein kostbares Kreuz, o Allerbarmer, mach heilig jene, die es ehren, der du allein der Väter Gott bist, gepriesen, hochgeehrt.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Der du allein erbarmend bist und mitleidvoll, mach licht, mach heilig, Jesus, Einziger, die glaubensvoll dein Kreuz, deine heiligen Leiden verehren, der du allein der Väter Gott bist, gepriesen, hochgeehrt.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Triadikon: Als Einheit in drei Personen preise ich in Hymnen die Gottheit. Denn Licht ist der Vater, Licht ist der Sohn, Licht ist der Geist vom unteilbaren Lichte, das in des Wesens Einheit beharret und in den drei Strahlen der Personen ausgießt das Licht.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Du bist aller Propheten vielnamige Botschaft. Denn als Pforte Gottes, als ein golden Gefäß, als heilige Erde wardst du erwiesen, Gottes jungfräuliche Braut, da du im Fleische Jesus, den Christus, der Väter Gott, hast empfangen.
Katavasie: Der aus der Glut Rettung den Jünglingen brachte, hat Fleisch angenommen, ist zur Erde gekommen. Und angeheftet ans Kreuz, hat er Heil uns geschenkt, er, der allein der Väter Gott ist, gepriesen, hochgeehrt.
Ode 8
Auferstehungskanon, Ton 2.
Irmos: Einstens teilte der Feuerofen / in Babylon die Energien auf Gottes Geheiß, / da er verbrannte die Chaldäer, / die Gläubigen aber betaute, die da sangen: // Preiset, alle Werke des Herren, den Herrn.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Als, o Christus, das Gewand deines Fleisches, / welches war purpurn gefärbt, erblickten die Ordnungen / der Engel, gerieten sie außer sich vor Beben / und riefen ob deiner großen Langmut: // Preiset, alle Werke des Herren, den Herrn.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Mein Sterbliches, du hast es bekleidet, Barmherziger, / mit der Unsterblichkeit deiner Erweckung; darum jubelt / und stimmt dir an voll Dankbarkeit / das auserwählte Volk den Ruf, o Christus: // Verschlungen ist wahrlich im Siege der Tod. (1 Kor 15,53f)
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Den vom Vater Untrennbaren, der doch als Gottmensch lebte, / hast du samenlos im Mutterschoß empfangen / und unsagbar geboren, / o Gottesmutter alleine, weswegen wir als unser aller Heil dich kennen.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 2.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Barmherziger, erblickt wurdest du, an das Kreuz geheftet, der du reich bist an Erbarmen! Freiwillig wurdest du begraben, und nach drei Tagen erstandest du wieder auf, und erlöstest alle Sterblichen, o Menschenliebender, welche gläubig singen: Es besinge die ganze Schöpfung den Herrn und erhebe ihn hoch in alle Ewigkeiten!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Erlöset hast du von der Verwesung, hinabgestiegen zur Unterwelt, o Gotteswort, ihn, den du erschaffen hattest durch deine göttliche Kraft, o Christus, und ihm Unverweslichkeit gebend, machtest du ihm zum Teilnehmer der ewigen Herrlichkeit. Die ganze Schöpfung singe rufend und erhebe Christum in Ewigkeit!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 2.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Besungene, erblickt wurde auf Erden durch dich und weilte unter den Menschen der an Güte und Kraft Unvergleichliche, dem wir Gläubigen alle singend zurufen: die ganze erschaffene Natur lobe den Herrn, und erhebe ihn hoch in alle Ewigkeiten!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Erkennend dich als wahrhaft Unschuldvolle, verherrlichen wir dich, o Gottesgebärerin! Denn du hast geboren den Einen der Dreifaltigkeit, der Fleisch geworden ist, und dem wir Alle mit dem Vater und dem Geiste singen. Es lobe den Herrn die ganze Schöpfung, und erhebe ihn hoch in alle Ewigkeiten!
Kanon des Triodions, Ton 1.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Warum nur haltet ihr Salben in den Händen? Wen suchet ihr? Jetzt erscheint ein Jüngling an der Gruft und ruft: Christus ist erstanden, unser Gott, auferweckt hat er aus des Hades Kammern der Sterblichen Geschlecht.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Sei gegrüßt, dreimal seliges, heiliges Holz, Kreuz, Licht derer, die wandeln in Nacht, der du den vier Enden der Welt durch dein Leuchten zeigtest die Strahlen von Christi Erweckung, alle Gläubigen würdige, zu schauen das Pascha.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
An diesem Tage duftet von den Salben der heiligen Narde das Holz, das mit Leben gesalbte: Christi Kreuz. Den Duft seines göttlichen Wohlgeruches lasst uns einatmen, es gläubig verehrend in die Äonen.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Wohlan, Elisäus, Prophet, sage uns deutlich: Was für ein Holz war es, das du senktest ins Wasser? Christi Kreuz, durch das wir aus dem Grund des Verderbens herausgezogen wurden, es gläubig verehrend in die Äonen.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Als Jakob einst im Vorbilde zeigte, o Christus, dein Kreuz, da hat Joseph des göttlichen Stabes ragende Größe verehrt und ihn als schauererregendes Zepter deines Reiches vorher geschaut. Diesen nun verehren gläubig wir in die Äonen.
Wir segnen den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Triadikon: Als eine Wesenheit in drei Personen preise ich die Drei, vermenge sie nicht in einer Person. Nicht zerteile ich im Wesen den Vater und den Sohn samt dem Geist. Denn ein Gott über alle ist er in die Äonen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Du allein wardst unter den Müttern als Jungfrau erwiesen, Braut Gottes, Maria. Denn ohne Mann hast du Christus, den Heiland, geboren, der Reinheit Siegel bewahrend. Dich preisen wir Gläubigen selig in die Äonen.
Wir loben, segnen und beten an den Herrn; wir besingen ihn in Hymnen und hocherheben ihn in Ewigkeit.
Katavasie: Die Hände streckte Daniel, der Gewaltige im Kreis der Propheten, in die Grube der Löwen geworfen, in Kreuzesform aus, und ohne Schaden zu nehmen ward er vor ihrem Rachen bewahrt, preisend Christus, den Gott, in die Äonen.
Vor der Altarikone ruft der Diakon aus:
D: Die Gottesgebärerin und Mutter des Lichtes besingen und erheben wir in Hymnen.
Danach weihräuchert er die Kirche.

Lied der allheiligen Gottesgebärerin.

Ch: Hochpreiset meine Seele den Herrn, und mein Geist frohlocket in Gott, meinem Heiland.
Refrain: Die du geehrter bist als die Cherubim / und unvergleichlich herrlicher als die Seraphim, / die du unversehrt Gott, das Wort, geboren hast, / wahrhafte Gottesgebärerin, dich erheben wir. (Zu jedem Vers.)
Er hat hingesehen auf die Niedrigkeit Seiner Magd; denn siehe, von nun an werden mich seligpreisen alle Geschlechter.
Denn Großes hat der Mächtige an mir getan, und heilig ist Sein Name, und Seine Barmherzigkeit währet von Geschlecht zu Geschlecht über die, so Ihn fürchten.
Er hat Macht geübt mit Seinem Arm; Er hat zerstreut, die hochmütig sind in ihres Herzens Sinn.
Er hat Gewaltige von den Thronen gestoßen und Niedrige erhöht. Hungrige hat Er mit Gütern erfüllt und Reiche läßt Er leer ausgehen.
Er hat Sich Israels, Seines Knechtes, angenommen, zu gedenken der Barmherzigkeit, wie Er geredet hat zu unseren Vätern, zu Abraham und seiner Nachkommenschaft in die Ewigkeit.
Ode 9
Auferstehungskanon, Ton 2.
Irmos: Des ursprungslosen Vaters Sohn, der Gott und Herr, / der, fleischgeworden aus der Jungfrau, ist uns erschienen, / um das im Dunkel zu erleuchten / und das Zerstreute zu versammeln. // So preisen wir die allbesungene Gottesgebärerin hoch.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Der auf der Schädelstätte, o Retter, wie im Paradies gepflanzte / dreimalglückselige Baum deines unversehrten Kreuzes / hat, o Christus, begossen / durch das göttliche Blut und Wasser aus deiner göttlichen Seitell uns erblühen lassen das Leben.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Du hast vernichtet die Machthaber, gekreuzigt, Allgewaltiger, / hast so die unten in Gewahrsam des Hades gehaltene / Natur erhöht des Menschen / und sie gesetzt auf den Thron des Vaters.// Mit ihr kommst du; so verehren wir und preisen dich hoch.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Die dreizahlige Einheit, die Dreiheit gleichen Wesens / orthodox wir wollen besingen und preisen, / die Natur unteilbar, übergöttlich, / den dreilichtigen Glanz ohne Abend, // das Licht, einzig unvermischt, das hervor uns leuchtet.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 2.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Nicht schuldig, wurdest du, o Christus, mitten zwischen zwei Frevlern wie ein Lamm erhöht auf dem Schädel des Kreuzes. Mit dem Speer an der Seite durchbohrt, gabst du das Leben uns, den Erdensöhnen, als Gütiger, die wir in Glauben ehren deine göttliche Auferstehung!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Singend wollen wir Gläubigen alle den Gott, welcher durch seinen eigenen Tod die Herrschaft des Todes mit Kraft vernichtete, anbeten; denn er ließ die von der Urzeit an Toten mit auferstehen, und gewährt Allen Leben und Auferstehung!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 2.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Nun ist ein Stab der Kraft gegeben der gebrechlichen Natur, das Wort Gottes, in deinem Mutterschoße, Unschuldvolle, und er richtete jene, die zum Hades hinabgesunken war, wieder auf; deshalb preisen wir dich, o Unschuldvolle, als Gottesgebärerin hoch!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Sie, die du erwählt hast, o Gebieter, zu deiner Mutter, nimm mitleidig an als unsere Fürbitterin, und von deiner Güte möge das All erfüllt werden, damit wir Alle dich als Wohltäter hochpreisen!
Kanon des Triodions, Ton 1.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Ins Grab stiegst du hinab, Lebensspender, Gott, zerbrachest alles, die Riegel und die Hebel, und ließest wieder auferstehen die Toten, die da riefen: Preis sei deiner Auferstehung, Christus, Heiland, Allgewaltiger.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Dein Grab, Christus, ließ mir Leben quellen: Denn als der Fürst des Lebens stiegst du zu denen, die drunten in den Grüften wohnten, riefst ihnen zu: Die ihr in Fesseln liegt, seid frei. Ich bin gekommen, der Lösepreis der Welt.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Springen, singen sollen alle Bäume in den Wäldern, da sie schauen das Kreuzesholz, das auch ein Baum ist, das heute wir umschlingen. Seine Krone hat Christus hoch erhoben, wie der heilige David prophezeit.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Hingestreckt durch den Baum, hab ich in dir des Lebens Baum entdeckt, mein Kreuz, das Christum trug, mein Hort, der unzerstörbare, starke Macht ist wider die Dämonen. Dich fleh ich heute an, rufe laut zu dir, mach heilig mich durch deine Herrlichkeit.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Kirche Gottes, jauchze, juble, die du heute das dreimal selige Holz verehrst des hochheiligen Kreuzes Christi, dem der Engel Heere dienen, das sie mit Scheu umstehen.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Triadikon: Als Dreiheit in den Personen, als Einheit im Wesen verehre ich dich, o heilige Gottheit, den Vater und den Sohn samt dem Heiligen Geist, als eine Herrschaft, ein Königtum, das über alle gebietet.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Als der große Berg, in dem Christus gewohnt hat, wardst du, o Jungfrau, erwiesen, wie David, der Heilige, ruft. Durch dich wurden wir erhöht zum Himmel, Allseligste, durch den Geist zu Gotteskindern geworden.
Katavasie: O Mutter - Jungfrau, Gebärerin Gottes in Wahrheit, die du jungfräulich Christus, unseren Gott, geboren hast, der sich im Fleische am Kreuze erhöhen ließ, dich preisen wir Gläubigen alle jetzt geziemend mit ihm.

Kleine Ektenie

D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dich rühmen alle Kräfte der Himmel, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
D: Heilig der Herr, unser Gott.
     Ch: Heilig der Herr, unser Gott. Zu jedem Vers.
Vers: Ja, heilig der Herr, unser Gott.
Vers: Über allen Völkern ist unser Gott.
Exapostelarion zum Sonntagsevangelium.
Der See einst von Tiberias die Zebedäussöhne / mit Petrus und Nathanael und weiteren zwei Jüngern / samt Thomas lud zum Fange ein. Und sie auf Christi Weisung / das Netz warfen zur Rechten aus und fingen viele Fische. / Als Petrus ihn erkannt, da zog' s ihn hin zu ihm. Es war dies / das dritte Mal, dass er erschien, zeigt' Brot und Fisch auf Kohlen.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Christi kostbares Kreuz, das wir heute vor uns hingelegt schauen, lasst uns verehren, und gläubig wollen wir uns freuen, in Liebe es umschlingen, bittend den Herrn, der an ihm willig sich kreuzigen ließ, uns alle zu würdigen, dass wir verehren das kostbare Kreuz, dass wir alle unverurteilt die Auferstehung erlangen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Wir verehren jetzt fromm das Holz, Allreine, an das geheftet dein Sohn seine heiligen Hände für uns ausgestreckt hat. Gib uns den Frieden, gib, dass wir gelangen zu den welterrettenden, allheiligen Leiden, und dass wir verehren des Paschas leuchtenden, welterfreuenden, herrlichen und lichtbringenden Tag.

Lobpsalmen im 2. Ton

1. Ch: Aller Odem lobe den Herrn. Lobet den Herrn in den Himmeln, lobet Ihn in den Höhen. Dir gebührt Lobgesang, o Gott.
2. Ch: Lobet Ihn all Seine Engel, lobet Ihn, all Seine Heerscharen, Dir gebührt Lobgesang, o Gott.
Es folgen die Lobpsalmen mit Stichiren. Die Psalmen werden in der Gemeindepraxis ausgelassen.
Stichiren werden gesungen.
Zu 6: Um an ihnen zu üben geschriebenes Gericht; diese Herrlichkeit wird zuteil werden all Seinen Gottseligen.
Ton 2. Stichiren des Sonntags.
Aller Odem und alle Schöpfung / singt, o Herr, dir das Lob, / denn durch das Kreuz hast du den Tod vernichtet, / um den Völkern zu erzeigen / deine Auferstehung von den Toten, // als der einzig Menschenliebende.
Psalm 150: Lobet Gott in Seinen Heiligen; lobet Ihn in der Feste Seiner Macht.
Sagen sollen die Juden, / warum erstarben die Soldaten, / die bewachen sollten den König, / weswegen der Stein nicht konnte verwahren / den Fels des Lebens. / Als Begrabenen sollen sie ihn erweisen / oder als Auferstandenen ihn verehren, / indem sie mit uns rufen: / Ehre sei der Fülle deiner Erbarmungen. // Unser Erretter, Ehre sei dir!
Zu 4: Lobet Ihn ob Seiner machtvollen Taten; lobet Ihn nach der Fülle Seiner Größe.
Freuet euch, ihr Völker, und jubelt! / Der Engel saß auf dem Stein am Grabe. / Die frohe Botschaft kündete er mit den Worten: / Erstanden ist Christus von den Toten, / er, der Erretter der Welt, / und hat alles erfüllt mit Wohlgeruch: // Freuet euch, ihr Völker und jubelt!
Lobet Ihn mit dem Schall der Posaune; lobet Ihn mit Psalter und Harfe.
Ein Engel das 'Sei gegrüßt' / vor deiner Empfängnis, o Herr, / der Begnadeten überbrachte. / Und ein Engel den Stein / vor deinem gepriesenen Grab / bei deiner Auferstehung wälzte. / Der eine anstatt der Trauer / der Freude Vorzeichen sagte an. / Der andere anstatt des Todes den Gebieter als Lebenspender uns kündete. / Deshalb rufen wir dir: / Du Wohltäter aller, // o Herr, Ehre sei dir!
Zu 2: Lobet Ihn mit Handpauke und Reigen; lobet Ihn mit Saiten und Instrument.
Ton 4. Stichiren .
In Gesängen lasset uns preisen, in Hymnen erheben das kostbare Kreuz, das wir um-schlingen, und lasset uns rufen zu ihm: Allehrwürdig Kreuz, unsere Seelen und Leiber mach heilig durch deine Macht und vor mannigfachem Schaden durch Feinde bewahre unversehrt, die dich gläubig verehren.
Lobet Ihn mit wohltönenden Zimbeln; lobet Ihn mit Zimbeln des Jubels. Aller Odem lobe den Herrn.
In Gesängen lasset uns preisen, in Hymnen erheben das kostbare Kreuz, das wir um-schlingen, und lasset uns rufen zu ihm: Allehrwürdig Kreuz, unsere Seelen und Leiber mach heilig durch deine Macht und vor mannigfachem Schaden durch Feinde bewahre unversehrt, die dich gläubig verehren.
Stehe auf, Herr, mein Gott, es erhebe sich Deine Hand, vergiss nicht Deiner Bedürftigen bis ans Ende.
Kommt her und schöpfet nie versiegende Ströme, die durch des Kreuzes Gnade euch quellen, о schauet, vor euch sehend das heilige Holz, der Gnaden Born, der durch das Blut und das Wasser des Gebieters aller vermehrt wird, der sich an ihm freiwillig erhöhen ließ und die Sterblichen wieder erhöhte.
Ich will Dich bekennen, Herr, mit meinem ganzen Herzen, will erzählen all Deine Wundertaten.
Der Kirche Grundfeste, der Könige Kraft, der Ruhm der Mönche bist du, ihr Heil, allehrwürdig Kreuz. Wenn wir also dich verehren, werden heute unsere Herzen und Seelen durch die Gottesgnade dessen erleuchtet, der an dich sich heften ließ und die Kraft des Feindes vernichtete und löste den Fluch.
Stehe auf, Herr, mein Gott, es erhebe sich Deine Hand, vergiss nicht Deiner Bedürftigen bis ans Ende.
Ton 8. (Idiomelon)
Den hochfahrenden Sinn der schlimmen Pharisäer lehrte uns, der aller Herr ist, in der Parabel fliehen, und alle unterwies er, sich nicht zu erheben über das, was recht ist, indem er selber uns Beispiel wurde und Vorbild und sich selbst entäußerte bis zum Kreuze, ja bis zum Tod. Dankbar lasst uns denn mit dem Zöllner sprechen: Der du littest für uns und als Gott gelassen bliebst, erlöse uns von den Leidenschaften und rette unsere Seelen.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Im selben Ton.
Den hochfahrenden Sinn der schlimmen Pharisäer lehrte uns, der aller Herr ist, in der Parabel fliehen, und alle unterwies er, sich nicht zu erheben über das, was recht ist, indem er selber uns Beispiel wurde und Vorbild und sich selbst entäußerte bis zum Kreuze, ja bis zum Tod. Dankbar lasst uns denn mit dem Zöllner sprechen: Der du littest für uns und als Gott gelassen bliebst, erlöse uns von den Leidenschaften und rette unsere Seelen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Ton 2. Theotokion des Sonntags.
Hochgepriesen bist du, Gottesgebärerin, Jungfrau. / Denn durch ihn, der aus dir ist Fleisch geworden, / wurde gefangen der Hades und Adam zurückgerufen, / der Fluch entkräftet und Eva befreit, / der Tod getötet und wir lebendig gemacht. / Deshalb lasst und Hymnen singen und rufen: / Gepriesen bist Du, Christus, unser Gott, // dem es so hat gefallen, Ehre sei dir!

Große Doxologie.

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Der Priester erhebt die Hände gen Osten und lobpreist Gott.
P: Ehre Dir, der Du zeigest das Licht.
     Ch: Ehre Gott in den Höhen, und auf Erden Friede, an den Menschen Wohlgefallen. Dich preisen wir, Dich segnen wir, Dich beten wir an, Dich verherrlichen wir, Dir danken wir ob Deiner großen Herrlichkeit. Herr, himmlischer König, Gott Vater, Allherrscher, Herr, einziggezeugter Sohn, Jesus Christus, und Heiliger Geist. Herr, Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters, der Du hinwegnimmst die Sünde der Welt; erbarme Dich unser, der Du hinwegnimmst die Sünden der Welt. Nimm an unser Gebet, der Du sitzest zur Rechten des Vaters, und erbarme Dich unser. Denn Du allein bist der Heilige, Du allein der Herr, Jesus Christus, zur Verherrlichung Gottes des Vaters. Amen.
An jedem Tag will ich Dich segnen und Deinen Namen loben auf ewig und auf immer und ewig. Würdige uns, Herr, an diesem Tag sündlos bewahrt zu werden. Gesegnet bist Du, Herr, Gott unserer Väter, und gelobt und verherrlicht ist Dein Name in Ewigkeit. Amen.
Dein Erbarmen, Herr, komme über uns, wie wir gehofft haben auf Dich.
Gesegnet bist Du, Herr, lehre mich Deine Ordnungen. Dreimal.
Herr, zur Zuflucht bist Du uns geworden von Geschlecht zu Geschlecht. Ich sprach: Herr, erbarme Dich meiner, heile meine Seele; denn Dir habe ich gesündigt.
Herr, zu Dir habe ich mich geflüchtet, lehre mich Deinen Willen zu tun; denn Du bist mein Gott. Denn bei Dir ist die Quelle des Lebens, in Deinem Licht werden wir schauen das Licht. Breite aus Dein Erbarmen denen, die Dich kennen.
Heiliger Gott, Heiliger Starker, Heiliger Unsterblicher, erbarme Dich unser. Dreimal.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Heiliger Unsterblicher, erbarme Dich unser.
Und mit lauterer Stimme: Heiliger Gott, Heiliger Starker, Heiliger Unsterblicher, erbarme Dich unser.

Inständige Ektenie

D: Erbarme Dich unser, o Gott, nach Deinem großen Erbarmen, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
     Ch: Herr, erbarme Dich, dreimal. Zu jeder Fürbitte.
D: Wir beten auch für unseren großen Herrn und Vater, den heiligsten Patriarchen Kyrill, und unseren Herrn, den höchstgeweihten Metropoliten (oder Erzbischof, oder hochgeweihten Bischof) N., und für all unsere Brüder in Christus.
D: Wir beten auch für unser gottgeschütztes Land und für alle, die es regieren und beschützen, auf dass wir ein stilles und ruhiges Leben führen können in aller Frömmigkeit und Lauterkeit.
D: Wir beten auch für die seligen und ewigen Gedenkens würdigen Stifter dieses heiligen Tempels (oder dieses heiligen Klosters) und für alle unsere bereits entschlafenen orthodoxen Väter und Brüder, die hier und allerorten ruhen.
D: Wir beten auch um Erbarmen, Leben, Frieden, Gesundheit, Errettung, Heimsuchung, Verzeihung und Vergebung der Sünden der Knechte und Mägde Gottes NN., aller frommen und orthodoxen Christen, derer, die in dieser Stadt wohnen und weilen, der Gemeindeglieder, der Kirchenältesten und der Wohltäter dieses heiligen Hauses.
D: Wir beten auch für die, welche Früchte bringen und Gutes tun in diesem heiligen und allehrwürdigen Tempel, für die sich Mühenden, die Singenden und das vor Dir stehende Volk, das da erwartet von Dir das große und reiche Erbarmen.
P: Denn ein erbarmungsreicher und menschenliebender Gott bist Du, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Bittektenie

D: Lasst uns vollenden unser Morgengebet zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Dass der ganze Abend vollkommen sei, heilig, friedvoll und sündlos, lasst uns vom Herrn erflehen.
     Ch: Gewähre es, o Herr. Zu jeder Fürbitte.
D: Einen Engel des Friedens, einen treuen Führer, einen Beschützer unserer Seelen und Leiber lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Verzeihung und Vergebung unserer Sünden und Verfehlungen lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Das Gute und Heilsame für unsere Seelen und Frieden für die Welt lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Die übrige Zeit unseres Lebens in Frieden und Buße zu vollenden, lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Ein christliches Ende unseres Lebens, ohne Schmerz, ohne Schande, in Frieden, und eine gute Rechenschaft vor dem furchtbaren Richterstuhl Christi lasst uns erflehen.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn ein Gott des Erbarmens, des Mitleids und der Menschenliebe bist Du, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
P: Friede allen. (Der Priester segnet.)
     Ch: Und deinem Geiste.
D: Neigen wir unsere Häupter dem Herrn.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dir ist es eigen, Dich zu erbarmen und zu retten, und zu Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Entlassung

D: Weisheit.
     Ch: Vater segne.
P: Gesegnet der Seiende, Christus unser Gott, allezeit, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen. Stärke, Christus Gott, den heiligen und orthodoxen Glauben der rechtgläubigen Christen in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
P: Allheilige Gottesgebärerin, rette uns.
     Ch: Die du geehrter bist als die Cherubim und unvergleichlich herrlicher als die Seraphim, die du unversehrt Gott, das Wort, geboren hast, dich, die wahrhafte Gottesgebärerin, preisen wir hoch.
P: Ehre Dir, Christus Gott, Du unsere Hoffnung, Ehre Dir.
     Ch: Ehre, jetzt. Herr, erbarme Dich, dreimal. Vater segne.
P: Christus, unser wahrer Gott, in der Osterzeit und an den Sonntagen: der auferstanden ist von den Toten; auf die Gebete Seiner allreinen Mutter; auf die Fürbitte der heiligen, ruhmreichen, allverehrten Apostel; des heiligen N. (Patrons der Kirche und des Ortes), der heiligen NN. (Heilige vom Tage), deren Gedächtnis wir heute begehen, der heiligen und gerechten Gottesahnen Joachim und Anna und aller Heiligen, erbarme Sich unser und rette uns, denn Er ist gütig und menschenliebend.
     Ch: Amen.
     Ch: Unseren großen Herrn und Vater Kyrill, / den heiligsten Patriarchen von Moskau und ganz Rus‘, / und unseren hochgeweihten Herrn N., / den Metropoliten (oder Erzbischof, oder Bischof) von N., / unsere gottbeschützten Länder / den Vorsteher, die Brüder und die Mitglieder dieser heiligen Kirche, / und alle orthodoxen Christen, / erhalte, o Herr, auf viele Jahre.
Im Anschluss an den Gottesdienst wird die erste Stunde gelesen und vielerorts ein Gebet an die Gottesmutter Maria gesungen.

Göttliche Liturgie des heiligen Basileios des Großen

Vor Beginn der Göttlichen Liturgie wird von einem Lektor die Dritte und die Sechste Stunde gelesen. In der Orthodoxen Kirche ist es üblich, während des gesamten Gottesdienstes zu stehen. Während der Stunden bereitet der Priester die Liturgie vor. In dieser Zeit kann man Kerzen vor den Ikonen aufstellen, Zettel zum Gedenken von Lebenden und Verstorbenen schreiben und Prosphoren bestellen, die man am Ende des Gottesdienstes abholen kann. Die heilige Kommunion können nur getaufte orthodoxe Christen empfangen, die nüchtern erscheinen sind und vor Beginn der Liturgie beim Priester gebeichtet haben. Am Ende der Lesungen weihräuchert der Diakon die Kirche. Danach stellt er sich vor die Königlichen Türen und erfragt beim Bischof den Segen für die Liturgie:
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Es folgt eine Ektenie. Bei den Ektenien trägt der Diakon eine Fürbitte vor, die Betenden aber antworten: "Herr, Erbarme Dich" und bekreuzigen sich. Friedensektenie:

Große Ektenie

D: In Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Um den Frieden von oben und die Errettung unserer Seelen lasst uns beten zum Herrn.
D: Um den Frieden der ganzen Welt, den Wohlbestand der heiligen Kirchen Gottes und die Einheit aller lasst uns beten zum Herrn.
D: Für dieses heilige Haus und alle, die mit Glauben, Frömmigkeit und Gottesfurcht hier eintreten, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für unseren großen Herrn und Vater, den heiligsten Patriarchen Kyrill, und unseren Herrn, den höchstgeweihten Metropoliten (oder Erzbischof, oder hochgeweihten Bischof) N., für die ehrwürdige Priesterschaft, den Diakonat in Christus, den gesamten Klerus und alles Volk, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für unser gottgeschütztes Land und für alle, die es regieren und beschützen, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für diese Stadt (oder dieses Dorf, oder dieses heilige Kloster), für jede Stadt, alles Land und die Gläubigen, die darin leben, lasst uns beten zum Herrn.
D: Um günstige Witterung, reichen Ertrag der Früchte der Erde und friedliche Zeiten, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für die Reisenden, die Kranken, Notleidenden und Gefangenen und um ihre Errettung lasst uns beten zum Herrn.
D: Dass wir erlöst werden von aller Bedrängnis, Zorn und Not, lasst uns beten zum Herrn.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dir gebührt alle Verherrlichung, Ehre und Anbetung, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit
     Ch: Amen.

Erste Antiphon

Der Chor singt die erste Antiphon, Psalm 102.
1. Segne, meine Seele, den Herrn, gesegnet bist Du, o Herr. Segne, meine Seele, den Herrn, und alles, was in mir ist, Seinen heiligen Namen.
2. Segne, meine Seele, den Herrn, und vergiß nicht all Seine Vergeltungen.
1. Ihn, der all deine Gesetzlosigkeiten sühnt und all deine Gebrechen heilt,
2. Der dein Leben vom Verderben erlöst und dich krönt in Erbarmen und Mitleid,
1. Der mit Gutem dein Verlangen stillt; deine Jugend wird sich erneuern gleich der des Adlers.
2. Mitleidvoll und erbarmungsreich ist der Herr, langmütig und vielerbarmend.
1. Segnet den Herrn, all Seine Werke; an jedem Orte Seiner Herrschaft: segne, meine Seele, den Herrn.
Nach dem Gesang spricht der Diakon die Kleine Ektenie:
D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dein ist die Herrschaft, und Dein ist das Königtum und die Macht und die Herrlichkeit, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Zweite Antiphon, Psalm 145

1. Lobe, meine Seele, den Herrn: loben will ich den Herrn in meinem Leben, will singen meinem Gott, solange ich bin.
2. Setzt euer Vertrauen nicht auf Fürsten, auf Menschensöhne, bei denen keine Rettung ist.
1. Entschwinden wird sein Geist, und er wird zurückkehren zu seiner Erde; an jenem Tag werden all seine Pläne zunichte.
2. Selig, dessen Helfer der Gott Jakobs, dessen Hoffnung auf dem Herrn, seinem Gott,
1. Der geschaffen den Himmel und die Erde, das Meer und alles in ihnen,
2. Der schützt die Wahrheit auf ewig, Der Gericht hält für die Unrecht Leidenden, Der Speise gibt den Hungernden.
1. Der Herr löst die Gefesselten, der Herr schenkt Weisheit den Blinden,
2. der Herr richtet auf die Niedergestürzten, der Herr liebt die Gerechten.
1. Der Herr schützt die Zugewanderten, der Waise und der Witwe wird Er sich annehmen und den Weg der Sünder vernichten.
2. König wird der Herr sein auf ewig; dein Gott, o Sion, von Geschlecht zu Geschlecht.
1. Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, 2. jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
O einziggezeugter Sohn und Wort Gottes, der Du unsterblich bist und angenommen hast, unserer Errettung wegen Fleisch zu werden aus der heiligen Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria, unverändert bist Du Mensch geworden, und gekreuzigt hast Du, Christus Gott, durch den Tod den Tod zertreten, Du einer der Heiligen Dreiheit, gleichverherrlicht mit dem Vater und dem Heiligen Geist, errette uns.
Zweite Kleine Ektenie:
D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn ein guter und menschenliebender Gott bist Du, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Dritte Antiphon

Dritte Antiphon. Die Seligpreisungen. Das Typikon (die Kirchensatzung) schreibt vor, zwischen den Stophen Tropare des anfallenden Festes oder des Heiligen zu singen.
1. In Deinem Königtum gedenke unser, o Herr, wenn Du kommst in Deinem Königtum.
1. Selig die Armen im Geiste; denn ihrer ist das Königtum der Himmel.
2. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
1. Selig die Sanftmütigen; denn sie werden das Land erben.
Ton 2. Seligpreisungen des Sonntags.
Den Ruf des Räubers bringen wir dir dar und rufen zu dir: / „Gedenke unser, Erretter, / in deinem Reiche.“
2. Selig die nach der Gerechtigkeit Hungernden und Dürstenden; denn sie werden gesättigt werden.
Das Kreuz bringen wir vor dich zur Vergebung der Vergehen. / Du hast es für uns angenommen, / o Menschenliebender.
1. Selig die Erbarmungsreichen; denn sie werden Erbarmen finden.
Wir verehren, o Gebieter, dein Grab und deine Erweckung. / Durch sie hast du erlöst die Welt vom Verderben, / o Menschenliebender.
2. Selig die Reinen im Herzen; denn sie werden Gott schauen.
Durch deinen Tod, o Herr, wurde der Tod verschlungen / und durch deine Auferstehung / hast du die Welt errettet.
1. Selig die Friedensstifter; denn sie werden Söhne Gottes heißen.
Den Salbenträgerinnen begegnetest du, auferstanden aus dem Grabmal, / und gebotest ihnen, zu künden / den Jüngern deine Erweckung.
2. Selig die um der Gerechtigkeit willen Verfolgten; denn ihrer ist das Königtum der Himmel.
Die in der Finsternis ruhten ganz unten im Hades / erblickten dich als Licht, o Christus, / und sie erstanden.
1. Selig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und jegliches böse Wort wider euch lügnerisch reden um meinetwillen.
Seligpreisungen .
Du standest auf, Christus, zerschmettertest den Tod als ein gewaltiger Herrscher und rufst uns zurück aus des Hades Reichen zum Genuss des Reichs der Himmel ins Land der Unvergänglichkeit.
2. Freut euch und frohlocket; denn euer Lohn ist groß in den Himmeln.
In heiligen Hymnen, klatschend in die Hände, Gläubige, lasst Gott uns singen, sein Kreuz in Scheu umfassen. Denn allen in der Welt lässt es den Born der Heiligung fließen.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Die Einheit in drei Personen preise ich in Hymnen und die Dreiheit, verehrt in einer Natur, die Drei, die in gleicher Weise Gott sind, das Licht der dreifachen Sonne, den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Der Wunder größtes Wunder ist erschienen in dir, fleckenlose Mutter des Lammes. Denn das Lamm, das wegnimmt die Sünde der Welt, hast du empfangen. Mit ausgespannten Armen fleh ihn an für die, welche dich besingen in Hymnen.

Kleiner Einzug mit dem Evangelium

Das folgende Gebet, sowie alle weiteren kursiv hervorgehobenen Gebete, werden vom Priester normalerweise leise gesprochen.
P: Gebieter, Herr, unser Gott, der Du in den Himmeln die Ordnungen und Heere der Engel und Erzengel eingesetzt hast zum Dienst Deiner Herrlichkeit, lass mit unserem Einzug den Einzug heiliger Engel geschehen, die gemeinsam mit uns die Liturgie vollziehen und Deine Güte verherrlichen.
Ausruf: Denn Dir gebührt alle Verherrlichung, Ehre und Anbetung, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.

D: Weisheit. Aufrecht.
Der Diakon legt das Evangelium auf den Altartisch.
     Ch: Kommt, lasst uns anbeten und niederfallen vor Christus, errette uns, Sohn Gottes, von den Toten Auferstandener, die wir Dir singen: Alleluïa.
Und die Tropare und Kondake des Tages. An entsprechender Stelle werden das Tropar und das Kondak der Kirche gesungen.
Ton 2. Tropar des Sonntags.
Als du niederstiegest zum Tode, / du, das unsterbliche Leben, / da hast du den Hades getötet durch den Blitzstrahl der Gottheit. / Als du aber die Verstorbenen aus der Unterwelt erstehen ließest, / riefen alle Mächte der Himmelswelt aus: // „Lebenspender Christus, unser Gott, Ehre sei dir!“
Ton 1. Tropar .
Rette, Herr, dein Volk und segne dein Erbe, / schenk uns Siege über die Feinde / und schütze durch dein Kreuz // deine Gemeinde.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Ton 7. Kondak .
Nicht mehr bewacht das flammende Schwert die Pforte von Eden, / denn wunderbar wurde das Feuer gelöscht durch das Holz des Kreuzes. / Der Stachel des Todes und der Sieg der Hölle ist zur Beute geworden. / Denn Du, mein Erretter, kamest und riefest denen im Hades zu: // Lasset euch führen wiederum ins Paradies.
Währenddessen spricht der Priester das Gebet zum Dreimalheilig:
P: Gott, Heiliger, der Du im Heiligen ruhst, der Du mit dem Ruf des Dreimalheilig von den Seraphim besungen, von den Cherubim verherrlicht und von jeder himmlischen Macht angebetet wirst, der Du alles aus dem Nichtsein ins Dasein geführt, den Menschen nach Deinem Bilde und zu Deiner Ähnlichkeit erschaffen und ihn mit allen Deinen Gnadengaben geschmückt hast, der Du dem Bittenden Weisheit und Einsicht gibst und den Sündigenden nicht verachtest, sondern Buße eingesetzt hast zu seiner Errettung, und der Du uns, Deine geringen und unwürdigen Knechte, gewürdigt hast, auch in dieser Stunde vor der Herrlichkeit Deines heiligen Opfertisches zu stehen und Dir die schuldige Anbetung und Verherrlichung darzubringen, Du selbst, Gebieter, nimm auch aus dem Mund von uns Sündern den Hymnus des Dreimalheilig an und suche uns heim in Deiner Güte. Verzeihe uns jede absichtliche und unabsichtliche Verfehlung, heilige unsere Seelen und Leiber und gib uns, Dir alle Tage unseres Lebens in Heiligkeit zu dienen, auf die Fürbitten der heiligen Gottesgebärerin und aller Heiligen, die Dir von jeher wohlgefallen haben.
Ausruf: Denn heilig bist Du, unser Gott, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar.

Der Diakon ruft vor den Königlichen Türen aus:
D: Herr, errette die Frommen.
     Ch: Herr, errette die Frommen.
D: Und erhöre uns.
     Ch: Und erhöre uns.
D: Und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Es beginnt der Gesang des Dreimalheilig:

Heiliger Gott, heiliger Starker, heiliger Unsterblicher, erbarme Dich unser, dreimal.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Heiliger Unsterblicher, erbarme Dich unser.
Heiliger Gott, heiliger Starker, heiliger Unsterblicher, erbarme Dich unser.

Lesung des Apostels

Nach dem Trishagion:
D: Lasst uns aufmerken. P: Friede allen.
     L: Und deinem Geiste. D: Weisheit.
     L: Prokimenon.
D: Weisheit.
     L: Lesung aus…
D: Lasst uns aufmerken.
Der Leser liest den Apostel. Danach:
P: Friede dir. L: Und deinem Geiste.
D: Weisheit. L: Alleluïa, Alleluïa, Alleluïa.

Lesung des Evangeliums

Der Diakon weist auf das Evangeliar und spricht:
D: Segne, Gebieter, den Verkünder des heiligen Apostels und Evangelisten N.
P: Gott gebe dir, dem Verkünder des Evangeliums, auf die Fürbitten des heiligen, herrlichen Apostels und Evangelisten N. mit großer Kraft zu sprechen zur Erfüllung des Evangeliums Seines geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus.
D: Amen.

P: Weisheit, aufrecht. Lasst uns hören das heilige Evangelium. Friede allen.
     Ch: Und deinem Geiste.
D: Lesung aus dem heiligen Evangelium nach N.
     Ch: Ehre Dir, Herr, Ehre dir.
P: Lasst uns aufmerken.
Der Diakon verkündet das Evangelium des Tages.
Nach der Lesung:
P: Friede dir, dem Verkünder des Evangeliums.
     Ch: Ehre Dir, Herr, Ehre Dir.

Inständige Ektenie

Der Diakon spricht die Ektenie:
D: Lasst uns alle sagen mit ganzer Seele, und mit ganzem Verstand lasst uns sagen.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Herr, Allherrscher, Gott unserer Väter, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Erbarme Dich unser, o Gott, nach Deinem großen Erbarmen, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
     Ch: Herr, erbarme Dich, dreimal.
D: Wir beten auch für unseren großen Herrn und Vater, den heiligsten Patriarchen Kyrill, und unseren Herrn, den höchstgeweihten Metropoliten (oder Erzbischof, oder hochgeweihten Bischof) N., und für all unsere Brüder in Christus.
D: Wir beten auch für unser gottgeschütztes Land und Volk und für alle, die es regieren und beschützen, auf dass wir ein stilles und ruhiges Leben führen können in aller Frömmigkeit und Lauterkeit.
D: Wir beten auch für unsere Brüder, die Priester, Priestermönche und für unsere ganze Bruderschaft in Christus.
D: Wir beten auch für die seligen und ewigen Gedenkens würdigen heiligsten rechtgläubigen Patriarchen, die frommen Stifter dieses heiligen Tempels (oder dieses heiligen Klosters) und für alle unsere bereits entschlafenen orthodoxen Väter und Brüder, die hier und allerorten ruhen.
D: Wir beten auch um Erbarmen, Leben, Frieden, Gesundheit, Errettung, Heimsuchung, Verzeihung und Vergebung der Sünden der Knechte und Mägde Gottes NN., aller frommen und orthodoxen Christen, derer, die in dieser Stadt wohnen und weilen, der Gemeindeglieder, der Kirchenältesten und der Wohltäter dieser heiligen Kirche (oder dieses heiligen Klosters).
{ An dieser Stelle dürfen weitere Fürbitten eingefügt werden.
Für Kranke:
D: O Arzt unserer Seelen und Leiber, mit zerknirschtem Herzen fallen wir nieder vor Dir und rufen Dir zu: mach gesund von Krankheiten, heile die Leidenschaften der Seele und des Leibes Deiner Knechte und Mägde NN., und verzeih Ihnen, weil Du gutherzig bist, alle Verfehlungen, die gewollten und die ungewollten, und richte sie bald auf vom Krankenbett, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
Für Reisende:
D: O Herr, der Du lenkst die Füße der Menschen, siehe barmherzig auf Deine Knechte und Mägde NN. und verzeih Ihnen alle absichtlichen und unabsichtlichen Verfehlungen, segne die gute Absicht ihres Verstandes und segne ihre Fahrt, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
Am Anfang eines guten Werks:
D: Blick herab, Du Menschenliebender, mit Deinem gnädigen Auge auf Deine Knechte und Mägde NN., die vor Deiner Barmherzigkeit in Glauben niederfallen, höre auf ihr Flehen, und segne ihr gutes Vorhaben und ihr Werk, auf dass es glücklich begonnen und ohne irgendein Hindernis zu Deiner Ehre vollendet werde, als der allmächtige König, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
Danksagung dem Herrn:
D: Wir danken mit Furcht und Zittern als unwürdige Diener Deiner Huld, Du unser Erlöser und Gebieter, Herr, für Deine Wohltaten, welche Du reichlich auf Deine Knechte und Mägde NN. ausgegossen hast, und fallen nieder und bringen Dir, unserm Gott, den Lobpreis dar und rufen mit Innigkeit: Erlöse von aller Not Deine Knechte und erfülle als Barmherziger immerdar unser aller Bitten zum Heil, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
Für Lernende:
D: O Herr, unser Gott und Schöpfer, der Du den Menschen als Dein Abbild verherrlicht hast, der Du Deine Auserwählten lehrst, so dass diejenigen, die Deine Lehre bewahren, weise werden, der Du den Menschen Deine Weisheit offenbarst: Öffne das Herz, den Verstand und die Lippen Deiner Lernenden NN., so dass sie die Kraft Deines Gesetzes und jegliche gute Lehre empfangen können und das Gelehrte verstehen, sich vom Bösen abwenden und das Gute tun. Gewähre ihnen, dass sie Deinen Willen nachvollziehen und Deine Gebote erfüllen, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich. }
D: Wir beten auch für die, welche Früchte bringen und Gutes tun in diesem heiligen und allehrwürdigen Tempel, für die sich Mühenden, die Singenden und das vor Dir stehende Volk, das da erwartet von Dir das große und reiche Erbarmen.
P: Denn ein erbarmungsreicher und menschenliebender Gott bist Du, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Ektenie für die Entschlafenen

D: Erbarme Dich unser, o Gott, nach Deinem großen Erbarmen, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
     Ch: Herr, erbarme Dich, dreimal.
D: Wir bitten auch um die Ruhe der Seelen der entschlafenen Knechte Gottes NN., und darum, dass ihnen verziehen werde jede absichtliche und unabsichtliche Verfehlung.
D: Dass der Herr, unser Gott, ihre Seelen dorthin versetze, wo die Gerechten ruhen.
D: Die Erbarmungen Gottes, das Königtum der Himmel und die Vergebung ihrer Sünden lasst uns von Christus, unserem unsterblichen König und Gott, erflehen.
     Ch: Gewähre es, o Herr.
D: Lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
P: Denn Du bist die Auferstehung, das Leben und die Ruhe Deiner entschlafenen Knechte NN., Christus, unser Gott, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, samt Deinem anfanglosen Vater und Deinem allheiligen und guten und lebenschaffenden Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Ektenie der Katechumenen

D: Betet, ihr Katechumenen, zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Ihr Gläubigen, lasst uns für die Katechumenen beten, dass der Herr Sich ihrer erbarme.
D: Dass Er sie lehre das Wort der Wahrheit.
D: Dass Er ihnen offenbare das Evangelium der Gerechtigkeit.
D: Dass Er sie vereinige mit Seiner heiligen, katholischen und apostolischen Kirche.
D: Errette, erbarme Dich, stehe bei und behüte sie, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Ihr Katechumenen, neigt eure Häupter dem Herrn.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Damit auch sie mit uns Deinen allehrwürdigen und hocherhabenen Namen verherrlichen, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
D: Alle Katechumenen, geht hinaus. Ihr Katechumenen, geht hinaus. Alle Katechumenen, geht hinaus. Keiner der Katechumenen bleibe.

Erste Ektenie der Gläubigen

D: Ihr Gläubigen alle, wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Weisheit.
P: Denn Dir gebührt alle Verherrlichung, Ehre und Anbetung, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Zweite Ektenie der Gläubigen

D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
[ Zelebriert der Priester ohne Diakon, so werden folgende vier Bitten ausgelassen.
D: Um den Frieden von oben und die Errettung unserer Seelen lasst uns beten zum Herrn.
D: Um den Frieden der ganzen Welt, den Wohlbestand der heiligen Kirchen Gottes und die Einheit aller, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für dieses heilige Haus und alle, die mit Glauben, Frömmigkeit und Gottesfurcht hier eintreten, lasst uns beten zum Herrn.
D: Dass wir erlöst werden von aller Bedrängnis, Zorn und Not, lasst uns beten zum Herrn. ]
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Weisheit.
P: Damit wir, von Deiner Macht allezeit behütet, Dir Verherrlichung emporsenden, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Cherubischer Hymnus

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Es beginnt der Cherubische Hymnus, während dem der Kelch und der Diskos mit den Heiligen Gaben vom Opfertisch auf den Altartisch getragen werden. Währenddessen muss man mit großer Ehrfurcht beten und bei der Übertragung den Kopf neigen.
     Ch: Die wir die Cherubim im Mysterium abbilden und der lebenschaffenden Dreiheit den Hymnus des Dreimalheilig singen, lasst uns nun ablegen alle irdischen Sorgen.

Großer Einzug

D: Unseres großen Herrn und Vaters Kyrill, des heiligsten Patriarchen von Moskau und Ganz Rus‘, und unseres Herrn N., des höchstgeweihten Metropoliten (oder Erzbischofs, oder hochgeweihten Bischofs) von N., gedenke der Herr, unser Gott, in Seinem Königtum, allezeit, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
P: Der höchstgeweihten Metropoliten, Erzbischöfe und Bischöfe, der Priesterschaft und des Mönchsstandes, der Erbauer und Wohltäter und Gemeinde dieses heiligen Gotteshauses.
Euer aller und aller orthodoxen Christen gedenke der Herr, unser Gott, in Seinem Königtum, allezeit, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.

Jeder anwortet dem Priester: Deines Priestertums gedenke der Herr, unser Gott, in Seinem Königtum, allezeit, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Der Chor singt den Cherubischen Hymnus zu Ende:
     Ch: Amen. Damit wir empfangen den König des Alls, der unsichtbar geleitet wird von den Ordnungen der Engel. Alleluïa, Alleluïa, Alleluïa.

Der Priester stellt den Diskos und den Kelch auf den Heiligen Tisch. Der Diakon beginnt die Ektenie:

Bittektenie

D: Lasst uns vollenden unser Gebet zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Für die vorgelegten kostbaren Gaben lasst uns beten zum Herrn.
D: Für dieses heilige Haus und alle, die mit Glauben, Frömmigkeit und Gottesfurcht hier eintreten, lasst uns beten zum Herrn.
D: Dass wir erlöst werden von aller Bedrängnis, Zorn und Not, lasst uns beten zum Herrn.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Dass der ganze Tag vollkommen sei, heilig, friedlich und sündlos, lasst uns vom Herrn erflehen.
     Ch: Gewähre es, o Herr.

D: Einen Engel des Friedens, einen treuen Führer, einen Beschützer unserer Seelen und Leiber lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Verzeihung und Vergebung unserer Sünden und Verfehlungen lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Das Gute und Heilsame für unsere Seelen und Frieden für die Welt lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Die übrige Zeit unseres Lebens in Frieden und Buße zu vollenden, lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Ein christliches Ende unseres Lebens, ohne Schmerz, ohne Schande, in Frieden, und eine gute Rechenschaft vor dem furchtbaren Richterstuhl Christi lasst uns erflehen.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Durch das Mitleid Deines einziggezeugten Sohnes, mit dem Du gesegnet bist, samt Deinem allheiligen und guten und lebenschaffenden Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Der Priester wendet sich zum Volk und segnet es:
P: Friede allen.
     Ch: Und deinem Geiste.
D: Lasst uns einander lieben, damit wir einmütig bekennen:
     Ch: Den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist, die wesenseine und untrennbare Dreiheit.
D: Die Türen, die Türen: In Weisheit lasst uns aufmerken.

Glaubensbekenntnis

Das Glaubensbekenntnis wird von der gesamten Gemeinde gemeinsam gesungen:
Ich glaube an den einen Gott, den Vater, den Allherrscher, / den Schöpfer des Himmels und der Erde, alles Sichtbaren und Unsichtbaren, / und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes einziggezeugten Sohn, / den aus dem Vater Gezeugten vor aller Zeit, / Licht vom Lichte, wahren Gott vom wahren Gott, / gezeugt, nicht geschaffen, den dem Vater Wesenseinen, durch den alles geworden ist, / den für uns Menschen und zu unserer Errettung von den Himmeln Herabgestiegenen / und Fleischgewordenen aus dem Heiligen Geist und der Jungfrau Maria und Menschgewordenen, / den für uns unter Pontius Pilatus Gekreuzigten, der gelitten hat und begraben worden ist, / den am dritten Tage Auferstandenen gemäß den Schriften, / den in die Himmel Aufgestiegenen und zur Rechten des Vaters Sitzenden, / den mit Herrlichkeit Wiederkommenden, zu richten die Lebenden und die Toten, dessen Königtum ohne Ende sein wird, / und an den Heiligen Geist, den Herrn, den Lebenschaffenden, den aus dem Vater Hervorgehenden, / den mit dem Vater und dem Sohn Angebeteten und Verherrlichten, der gesprochen hat durch die Propheten, / an die eine, heilige, katholische* und apostolische Kirche. / Ich bekenne die eine Taufe zur Vergebung der Sünden. / Ich erwarte die Auferstehung der Toten // und das Leben der künftigen Welt. Amen.
* vom griechischen Kafoliken Ekklesian, also die allumfassende (orthodoxe) Kirche.
Es beginnt der wichtigste Teil der Liturgie – die Epiklese. Dabei wird das Heilige Opfer gebracht. Durch die Wirkung des Heiligen Gesites werden Brot und Wein zu Leib und Blut Christis. Während dieser Zeit soll jeder mit großer Ehrfurcht auf einer Stelle stehen und zu Gott beten.
Der Diakon ruft, vor der Christusikone stehend:
D: Lasst uns achtsam stehen, lasst uns stehen mit Ehrfurcht, lasst uns aufmerken, das heilige Opfer in Frieden darzubringen.
     Ch: Erbarmen des Friedens, Opfer des Lobes.

Der Priester wendet sich zum Volk und segnet es:
P: Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes des Vaters und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Ch: Und mit deinem Geiste.
Der Priester erhebt die Hände.
P: Erhoben seien unsere Herzen.
     Ch: Wir haben sie beim Herrn.
P: Lasst uns Dank sagen dem Herrn.
Ch: Es ist würdig und recht, anzubeten den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist, die wesenseine und untrennbare Dreiheit.

Der Priester betet leise: Würdig ist es und recht, Dich zu preisen, Dich zu segnen, Dich zu loben, Dir Dank zu sagen und Dich anzubeten an jedem Ort Deiner Herrschaft. Denn Du bist Gott, der unaussprechliche, unergründliche, unsichtbare, unbegreifliche, immerseiende und gleichbleibende: Du und Dein einziggezeugter Sohn und Dein Heiliger Geist. Du hast uns aus dem Nichtsein ins Dasein geführt und uns Gefallene wieder aufgerichtet und hast nicht nachgelassen, alles zu tun, bis Du uns in den Himmel emporgeführt und uns Dein künftiges Königtum gnädig geschenkt hattest. Für all das danken wir Dir und Deinem einziggezeugten Sohn und Deinem Heiligen Geist, für alle uns erwiesenen Wohltaten, die wir kennen und die wir nicht kennen, die offenbaren und die verborgenen. Wir danken Dir auch für diese Liturgie, die Du aus unseren Händen anzunehmen geruhst, obgleich Dich Tausende von Erzengeln und Zehntausende von Engeln umgeben, die Cherubim und die Seraphim, die sechsflügeligen, vieläugigen, hoch schwebenden, auf Flügeln sich erhebenden,
Ausruf: die den Siegeshymnus singen, rufen, jauchzen und sprechen:
     Ch: Heilig, heilig, heilig, Herr Sabaoth. Erfüllt sind Himmel und Erde von Deiner Herrlichkeit. Hosanna in den Höhen. Gesegnet, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in den Höhen.

Der Priester betet leise:
P: Mit diesen seligen Mächten, menschenliebender Gebieter, rufen auch wir und sprechen: Heilig bist Du und allheilig, Du und Dein einziggezeugter Sohn und Dein Heiliger Geist. Heilig bist Du und allheilig, und hocherhaben ist Deine Herrlichkeit, der Du Deine Welt so sehr geliebt, dass Du Deinen einziggezeugten Sohn hingegeben hast, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht zugrunde gehe, sondern ewiges Leben habe. Dieser ist gekommen und hat die ganze Heilsordnung für uns erfüllt. In der Nacht, in der Er überliefert wurde, vielmehr jedoch Sich Selbst überlieferte für das Leben der Welt, nahm Er Brot in Seine heiligen, allreinen und makellosen Hände, dankte und segnete, heiligte, brach und gab es Seinen heiligen Jüngern und Aposteln und sprach:

Der Diakon weist mit dem Orarion auf den Diskos:
Ausruf: Nehmet, esset: dies ist Mein Leib, der für euch gebrochen wird zur Vergebung der Sünden.
     Ch: Amen.
Priester, leise: Ebenso nahm Er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach:
Ausruf: Trinket alle daraus: dies ist Mein Blut des neuen Bundes, das für euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.
     Ch: Amen.
Priester, leise: Eingedenk also dieses heilbringenden Gebotes und all dessen, was für uns geschehen ist, des Kreuzes, des Grabes, der Auferstehung am dritten Tage, der Auffahrt in die Himmel, des Sitzens zur Rechten und der zweiten und herrlichen Wiederkunft,
Ausruf: das Deine vom Deinen Dir darbringend, gemäß allem und wegen allem.
Während das letzte vom Priester gesprochen wurde, kreuzt der Diakon die Arme und erhebt den heiligen Diskos und den heiligen Kelch.
     Ch: Preisen wir Dich, segnen wir Dich, danken wir Dir, o Herr, und beten zu Dir, unser Gott.
P: So bringen wir Dir diesen geistigen und unblutigen Dienst der Anbetung dar und rufen und beten und flehen zu Dir: Sende herab Deinen Heiligen Geist auf uns und auf diese vorliegenden Gaben.

Der Diakon weist mit seinem Orarion auf das heilige Brot und spricht:
D: Segne, Gebieter, das Heilige Brot.
P: Und mache dieses Brot zum kostbaren Leib Deines Christus.
Der Diakon weist mit seinem Orarion auf den heiligen Kelch und spricht:
D: Amen. Segne, Gebieter, den Heiligen Kelch.
P: Und was in diesem Kelch ist, zum kostbaren Blut Deines Christus.
Der Diakon weist mit seinem Orarion auf beides und spricht:
D: Amen. Segne, Gebieter, beides.
P: Sie verwandelnd durch Deinen Heiligen Geist.
D: Amen. Amen. Amen.
Alle Geistlichen und Laien in der Kirche machen eine Große Metanie (eine verbeugung bis auf den Boden.)

Priester, leise: Auf dass sie denen, die daran teilnehmen, zur Nüchternheit der Seele gereichen, zur Vergebung der Sünden, zur Gemeinschaft Deines Heiligen Geistes, zur Fülle des Königtums der Himmel, zum Freimut vor Dir, nicht aber zum Gericht oder zur Verdammnis. Auch bringen wir Dir diese geistige Anbetung dar für die im Glauben Ruhenden, die Vorväter, Väter, Patriarchen, Propheten, Apostel, Verkündiger, Evangelisten, Märtyrer, Bekenner, Asketen und für jeden gerechten Geist, der im Glauben vollendet ist.
Der Priester nimmt das Rauchfass und ruft aus: Vornehmlich für unsere allheilige, allreine, über alles gesegnete, herrliche Gebieterin, die Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria.
Daraufhin sing der Chor:
An dir, Begnadete, freut sich alle Schöpfung, / der Engel Schar und der Menschen Geschlecht, / du geheiliger Tempel, du geistiges Paradies / und jungfräulicher Ruhm, aus welcher Gott ward Fleisch, / ja, der unser Gott ist vor Ewigkeit, ein Kindlein. / Denn zum Thron machte er deinen Schoß und deinen Mutterleib weiter als die Himmel. / An dir, du Begnadete, freut sich alle Schöpfung, Ehre sei dir.
Priester, leise: Für den heiligen Propheten, Vorläufer und Täufer Johannes, die heiligen, herrlichen und allgepriesenen Apostel, die heiligen NN. (der Tagesheiligen), deren Gedächtnis wir begehen, und alle Deine Heiligen. Auf ihre flehentlichen Bitten suche uns heim, o Gott.
Gedenke auch aller, die entschlafen sind in der Hoffnung auf die Auferstehung zum ewigen Leben und schenke ihnen Ruhe, wo das Licht Deines Angesichts wacht.
Auch rufen wir Dich an: Gedenke, Herr, des ganzen Episkopates der Orthodoxen, derer, die das Wort Deiner Wahrheit recht verwalten, der ganzen Priesterschaft, des Diakonates in Christus und jedes geistlichen und monastischen Standes.
Auch bringen wir Dir diese geistige Anbetung dar für den Erdkreis, für die heilige, katholische und apostolische Kirche, für die, welche einen reinen und ehrbaren Lebenswandel führen, für unser Land und Volk und alle, die es regieren und beschützen, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit.
Und nach dem Gesang des Verses ruft der Priester aus:
Vor allem gedenke, Herr, unseres großen Herrn und Vaters Kyrill, des heiligsten Patriarchen von Moskau und ganz Rus‘, und unseres Herrn, des höchstgeweihten N., des Metropoliten (oder Erzbischofs, oder hochgeweihten Bischofs) von (dessen Gebiet). Erhalte sie Deinen heiligen Kirchen in Frieden, Heil, Ehre, Gesundheit, langem Leben und in der rechten Verwaltung des Wortes deiner Wahrheit.
     Ch: Und eines jeden und einer jeden.
Priester, leise: Gedenke, Herr, dieser Stadt (oder dieses Dorfes, oder dieses heiligen Klosters), in der (dem) wir wohnen, jeder Stadt und allen Landes und der Gläubigen, die darin leben.
Gedenke, Herr, der Reisenden, der Kranken, der Notleidenden, der Gefangenen und ihrer Errettung.
Gedenke, Herr, derer, die Früchte bringen und Gutes wirken in Deinen heiligen Kirchen und die der Armen gedenken, und auf uns alle sende herab Deine Erbarmungen.
Ausruf: Und gib uns, mit einem Mund und einem Herzen zu verherrlichen und zu besingen Deinen allehrwürdigen und hocherhabenen Namen, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Der Priester wendet sich zum Volk und segnet es:
P: Und die Erbarmungen unseres großen Gottes und Erretters Jesus Christus seien mit euch allen.
     Ch: Und mit deinem Geiste.
D: Aller Heiligen eingedenk, wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Für die dargebrachten und geheiligten kostbaren Gaben lasst uns beten zum Herrn.
D: Dass unser menschenliebender Gott, der sie auf Seinem heiligen, überhimmlischen und geistigen Opfertisch zum Dufte geistlichen Wohlgeruchs angenommen hat, uns dafür herabsende die göttliche Gnade und die Gabe des Heiligen Geistes, lasst uns beten.
D: Dass wir erlöst werden von aller Bedrängnis, Zorn und Not, lasst uns beten zum Herrn.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Dass der ganze Tag vollkommen sei, heilig, friedlich und sündlos, lasst uns vom Herrn erflehen.
     Ch: Gewähre es, o Herr.
D: Einen Engel des Friedens, einen treuen Führer, einen Beschützer unserer Seelen und Leiber lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Verzeihung und Vergebung unserer Sünden und Verfehlungen lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Das Gute und Heilsame für unsere Seelen und Frieden für die Welt lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Die übrige Zeit unseres Lebens in Frieden und Buße zu vollenden, lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Ein christliches Ende unseres Lebens, ohne Schmerz, ohne Schande, in Frieden, und eine gute Rechenschaft vor dem furchtbaren Richterstuhl Christi lasst uns erflehen.
D: Da wir die Einheit des Glaubens und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes erfleht haben, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Und würdige uns, Gebieter, mit Freimut und unverurteilt es zu wagen, Dich, den himmlischen Gott als Vater anzurufen und zu sprechen:
Alle zusammen beten das Gebet des Herrn:
Vater unser, der Du bist in den Himmeln, geheiligt werde Dein Name, Dein Königtum komme, Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf Erden. Unser notwendiges Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern, und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
P: Denn Dein ist das Königtum und die Macht und die Herrlichkeit, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
      Ch: Amen.
Der Priester wendet sich zum Volk und segnet es:
P: Friede allen.
     Ch: Und deinem Geiste.
D: Neigt eure Häupter dem Herrn.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Wir danken Dir, unsichtbarer König, der Du in Deiner unermesslichen Macht alles geschaffen und in der Fülle Deines Erbarmens alles aus dem Nichtsein ins Dasein geführt hast. Du selbst, Gebieter, sieh vom Himmel her auf die, welche Dir ihre Häupter geneigt haben; denn nicht haben sie diese geniegt vor Fleisch und Blut, sondern vor Dir, dem furchterregenden Gott. Du also, Gebieter, lass die vorliegenden Gaben uns allen gleichermaßen zum Guten gereichen, nach dem besonderen Bedürfnis eines jeden: reise mit den Reisenden, heile die Kranken, Du Arzt unserer Seelen und Leiber.
Ausruf: Durch die Gnade, das Mitleid und die Menschenliebe Deines einziggezeugten Sohnes, mit dem Du gesegnet bist, samt Deinem allheiligen und guten und lebenschaffenden Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
D: Lasst uns aufmerken.
P: Das Heilige den Heiligen.
Während dieser Worte erhebt der Priester das Heilige Brot – den Leib Christi, der nur von Heiligen gegessen werden darf. Zugleich werfen sich alle Anwesenden zu Boden für eine Große Metanie.
An dieser Stelle nehmen die Geistlichen im Altar die Kommunion. Es ist ein ehrwürdiger Moment - in der Kirche befinden sich die Heiligen Gaben, der Bischof, die Priester und die Diakone nehmen am Heiligen Myserium teil. Jeder sollte dort stehen bleiben, wo er ist, nicht etwa die Ikonen verehren, für eine Pause rausgehen oder sich unterhalten. Der Chor singt verschiedene Gebete, mancherorts werden die Kommuniongebete oder Heiligenviten gelesen.
Danach werden der Vorhand und die königlichen Türen geöffnet. Der Diakon trängt den Kelch mit der Kommunion hinaus. Alle verbeugen sich bis zum Boden von Christus.
D: Mit Gottesfurcht und Glauben tretet herzu.
     Ch: Gesegnet, der da kommt im Namen des Herrn. Gott ist der Herr, und Er ist uns erschienen.
Das Kommuniongebet: Ich glaube, Herr, und ich bekenne, dass Du in Wahrheit der Christus bist, der Sohn des lebendigen Gottes, der in die Welt gekommen ist, Sünder zu erretten, deren erster ich bin. Ich glaube auch, dass dieses wirklich Dein allreiner Leib und dieses wirklich Dein kostbares Blut ist. Daher bitte ich Dich: Erbarme Dich meiner und verzeihe mir meine Übertretungen, die ich absichtlich oder unabsichtlich, in Wort und Werk, bewusst oder unbewusst begangen habe; und würdige mich, unverurteilt teilzuhaben an Deinen allreinen Mysterien zur Vergebung der Sünden und zum ewigen Leben. Amen.
Als Teilnehmer an Deinem mystischen Abendmahl, Sohn Gottes, nimm mich heute auf; denn nicht will ich Deinen Feinden das Mysterium verraten, noch will ich Dir einen Kuss geben wie Judas, sondern wie der Räuber bekenne ich Dir: Gedenke meiner, Herr, in Deinem Königtum.
Nicht zum Gericht oder zur Verdammnis möge mir die Teilnahme an Deinen Heiligen Mysterien gereichen, sondern zur Heilung von Seele und Leib. Amen.
Die Kommunikanten treten heran, nach heutigem Brauch zuerst die Neugetauften, dann die Säuglinge und die Kleinkinder, dann die Männer und dann die Frauen, jeweils ihrem Alter nach, sodass die jüngeren zuletzt herantreten. Es kommt einer hinter dem anderen, und verbeugen sich mit aller Ergriffenheit und Furcht, die Hände auf der Brust zusammengelegt. Jeder empfängt die Göttlichen Mysterien, während der Priester jeweils spricht:
P: Der Knecht (oder Magd) Gottes N, nimmt teil am kostbaren und allheiligen Leib und Blut unseres Herrn und Gottes und Erretters Jesus Christus zur Vergebung seiner Sünden und zum ewigen Leben.
Alle singen während der Kommunion:
     Ch: Christi Leib empfanget und kostet die Quelle der Unsterblichkeit.
Nach der Kommunion sollte man den unteren Teil des Klechs küssen und die Nachkommunion nehmen – ein Getränk und eine Prosphore (kleine Brote). Diese werden in einem anderen Teil der Kirche ausgeteilt.
Nach der Kommunion singt der Chor Ch: Alleluïa, Alleluïa, Alleluïa und der Priester segnet das Volk:
P: Errette, o Gott, Dein Volk und segne Dein Erbe.
Danach weihräuchert er dreimal vor dem Allerheiligsten und betet:
P: Erhebe Dich über die Himmel, o Gott, und über die ganze Erde komme Deine Herrlichkeit.
     Ch: Gesehen haben wir das wahre Licht, empfangen den himmlischen Geist und gefunden den wahren Glauben, da wir anbeten die unteilbare Dreiheit; denn Sie hat uns errettet.
Der Priester nimmt den Diskos vom Heiligen Tisch und gibt ihm dem Diakon. Dieser dreht sich stumm zu den geöffneten Türen und trägt dann den Diskos auf den Rüsttisch.
Der Priester erhebt den Kelch und spricht:
P: Gesegnet unser Gott. Er wendet sich gen Westen und segnet mit dem heiligen Kelch das Volk:
P: allezeit, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Erfüllt sei unser Mund von Deinem Lob, o Herr, auf dass wir besingen Deine Herrlichkeit; denn gewürdigt hast Du uns, teilzunehmen an Deinen heiligen, göttlichen, unsterblichen und lebensspendenden Mysterien. Bewahre uns in Deiner Heiligung, dass wir den ganzen Tag uns üben in Deiner Gerechtigkeit. Alleluïa, Alleluïa, Alleluïa.
Der Diakon beginnt die Ektenie nach der Kommunion:
D: Aufrecht. Da wir an den göttlichen, heiligen, allreinen, unsterblichen, himmlischen und lebensspendenden, schauererregenden Mysterien Christi teilgenommen haben, lasst uns würdig danken dem Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Da wir erfleht haben, dass der ganze Tag vollkommen sei, heilig, friedlich und sündlos, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Du bist unsere Heiligung und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
P: Lasst uns gehen in Frieden.
     Ch: Im Namen des Herrn.
D: Lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
Der jüngste Priester betet das Gebet hinter dem Ambo.
P: Der Du segnest, die Dich segnen, Herr, und heiligst, die auf Dich vertrauen, errette Dein Volk und segne Dein Erbe; bewahre die Fülle Deiner Kirche; heilige alle, die die Zierde Deines Hauses lieben; verherrliche Du sie dafür durch Deine göttliche Macht und verlass uns nicht, die wir auf Dich hoffen. Schenke Frieden Deiner Welt, Deinen Kirchen, den Priestern, allen, die uns regieren und beschützen, und Deinem ganzen Volk. Denn jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk ist von oben und steigt herab von Dir, dem Vater der Lichter, und Dir senden wir die Verherrlichung, Danksagung und Anbetung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen. Gesegnet sei der Name des Herrn von nun an bis in Ewigkeit, dreimal.
P: Der Segen des Herrn und Sein Erbarmen komme über euch durch Seine göttliche Gnade und Menschenliebe, allezeit, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
P: Ehre Dir, Christus, Gott, unsere Hoffnung, Ehre Dir.
     Ch: Ehre, jetzt. Herr, erbarme Dich, dreimal. Segne.
Priester vollzieht die Entlassung:
P: An Sonntagen: Der von den Toten auferstandene,
Immer: Christus, unser wahrer Gott, auf die Fürbitten seiner allreinen Mutter, der heiligen, herrlichen und allgepriesenen Apostel, unseres Vaters unter den Heiligen Johannes Chrysostomos, des Erzbischofs von Konstantinopel, der Heiligen (der Kirche und des Tages) und aller Heiligen erbarme Sich unser und errette uns als Guter und Menschenliebender.
     Ch: Unseren großen Herrn und Vater Kyrill, / den heiligsten Patriarchen von Moskau und ganz Rus‘, / und unseren hochgeweihten Herrn N., / den Metropoliten (oder Erzbischof, oder Bischof) von N., / unsere gottbeschützten Länder / den Vorsteher, die Brüder und die Mitglieder dieser heiligen Kirche, / und alle orthodoxen Christen, / erhalte, o Herr, auf viele Jahre.

ENDE, UND GOTT DIE EHRE.




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Übersetzer: Übersetzungskomission der OBKD (feste Texte); Erzpriester Peter Plank; Pater Kilian Kirchhoff (Wechseltexte).
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Programmierung: Priester Alexej Veselov.