Gottesdienst am Sonntag, dem 21. Februar 2021
(08. Februar nach dem alten Stil)
Bild des Tagesheiligen

Sonntag vom Zöllner und Pharisäer. Ton 4.
Nachfeier der Begegnung des Herrn. sechs
Länge:   Texte:

VIGIL

GROßE VESPER

Die Vesper wird vom Glockengeläut und Weihräuchern der Kirche eingeleitet.
D: Erhebet euch. Ch: Herr, Segne.
P: Ehre der heiligen und wesenseinen und lebendigmachenden und untrennbaren Dreiheit, allezeit, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Ch: Amen.
Klerus: Kommt, lasst uns anbeten Gott, unseren König.
Kommt, lasst uns anbeten und niederfallen vor Christus, Gott, unserem König.
Kommt, lasst uns anbeten und niederfallen vor Christus Selbst, unserem König und Gott.
Kommt, lasst uns anbeten und niederfallen vor Ihm.
Psalm 103, Eingangspsalm. Nur ausgewählte Verse. Psalm vollständig anzeigen.
     Ch: Segne, meine Seele, den Herrn.
Gesegnet bist Du o Herr.
Herr, mein Gott, hocherhaben bist Du gar sehr.
Gesegnet bist Du o Herr.
Auf den Bergen werden stehen die Wasser.
Wie hocherhaben sind Deine Werke, o Herr.
Zwischen den Bergen hindurch werden fließen die Wasser.
Wie hocherhaben sind Deine Werke, o Herr.
Alle hast Du in Weisheit geschaffen;
Ehre Dir, O Herr, der Du alles geschaffen hast.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Alleluïa, alleluïa, alleluïa. Ehre Dir, o Gott. Dreimal.
Große Ektenie:
D: In Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Um den Frieden von oben und die Errettung unserer Seelen lasst uns beten zum Herrn.
D: Um den Frieden der ganzen Welt, den Wohlbestand der heiligen Kirchen Gottes und die Einheit aller lasst uns beten zum Herrn.
D: Für dieses heilige Haus und alle, die mit Glauben, Frömmigkeit und Gottesfurcht hier eintreten, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für unseren großen Herrn und Vater, den heiligsten Patriarchen Kyrill, und unseren Herrn, den höchstgeweihten Metropoliten (oder Erzbischof, oder hochgeweihten Bischof) N., für die ehrwürdige Priesterschaft, den Diakonat in Christus, den gesamten Klerus und alles Volk, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für unser gottgeschütztes Land und für alle, die es regieren und beschützen, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für diese Stadt (oder dieses Dorf, oder dieses heilige Kloster), für jede Stadt, alles Land und die Gläubigen, die darin leben, lasst uns beten zum Herrn.
D: Um günstige Witterung, reichen Ertrag der Früchte der Erde und friedliche Zeiten, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für die Reisenden, die Kranken, Notleidenden und Gefangenen und um ihre Errettung lasst uns beten zum Herrn.
D: Dass wir erlöst werden von aller Bedrängnis, Zorn und Not, lasst uns beten zum Herrn.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dir gebührt alle Verherrlichung, Ehre und Anbetung, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit
     Ch: Amen.
Kathisma am Abend „Selig der Mann“. In der Gemeindepraxis werden nur ausgewählte Verse gesungen. Kathisma vollständig anzeigen.
Selig ist der Mann, der nicht ging in den Rat der Gottlosen. Alleluïa.
Denn es kennt der Herr den Weg der Gerechten, doch der Weg der Gottlosen wird vergehen. Alleluïa.
Dient dem Herrn in Furcht und jubelt Ihm zu mit Zittern. Alleluïa.
Selig alle, die auf Ihn vertrauen. Alleluïa.
Steh auf, Herr, rette mich, mein Gott. Alleluïa.
Des Herrn ist das Heil, und auf Deinem Volk ist Dein Segen. Alleluïa.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste. Alleluïa.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen. Alleluïa.
Alleluïa, alleluïa, alleluïa. Ehre Dir, o Gott. Dreimal.
Kleine Ektenie:
D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dein ist die Herrschaft, und Dein ist das Königtum und die Macht und die Herrlichkeit, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Ch: Amen.
Ton 4. Der Chor singt die Verse zu „Herr, ich schrie“. Der Diakon weihräuchert die Kirche.
     Ch: Herr, ich schrie zu Dir, erhöre mich; / erhöre mich, Herr.
Erster Chor: Herr, ich schrie zu Dir, erhöre mich; / merk auf die Stimme meines Flehens, / wenn ich zu Dir schreie; // erhöre mich, Herr.
Zweiter Chor: Ausgerichtet werde mein Gebet / wie Weihrauch vor Deinem Angesicht, / das Erheben meiner Hände / sei ein Abendopfer; // erhöre mich, Herr.
Es folgen Psalmen mit Stichiren. Die Psalmen werden in der Gemeindepraxis ausgelassen.
Es werden die angefallenen Stichiren gesungen. Sind nicht genug Texte vorhanden, werden manche Stichiren wiederholt.
10: Führe meine Seele heraus aus dem Gefängnis, auf dass ich Deinen Namen bekenne.
Ton 4. Stichiren des Sonntags.
Dein lebenschaffendes Kreuz verehren wir, / Christus Gott, unaufhörlich / und preisen deine Auferstehung am dritten Tage; / denn durch sie hast du erneuert / die verdorbene Natur der Menschen / und uns gezeigt, Allmächtiger, / den Aufstieg in die Himmel // als der einzig Gute und Menschenliebende.
Meiner werden die Gerechten harren, bis Du mir vergelten wirst.
Aufgehoben hast du die Strafe / für das Holz des Ungehorsams, Erretter, / ans Holz des Kreuzes genagelt aus freiem Willen. / Und in den Hades hinabgestiegen, o Mächtiger, / hast du als Gott zerrissen die Fesseln des Todes. / So verehren wir deine Auferstehung von den Toten / und rufen unter Frohlocken: // „Allmächtiger Herr, Ehre sei dir.“
8: Aus den Tiefen schrie ich, Herr, zu Dir; Herr, erhöre meine Stimme.
Die Pforten des Hades / hast du, o Herr, zertrümmert / und durch deinen Tod des Todes Reich vernichtet. / Das Menschengeschlecht aber hast du vom Verderben befreit, / Leben der Welt geschenkt und Unverweslichkeit // und das große Erbarmen.
Lass Deine Ohren merken auf die Stimme meines Flehens.
Kommt, ihr Völker, wir wollen besingen / die Auferweckung des Erretters am dritten Tage. / Durch sie wurden wir erlöst von den unlösbaren Fesseln des Hades / und haben alle erlangt / Unverweslichkeit und Leben. / Und so rufen wir: / „Der du wurdest gekreuzigt und begraben / und bist auferstanden, / rette uns durch deine Auferstehung, // allein Menschenliebender.“
6: Wolltest Du Acht geben auf Gesetzlosigkeiten, Herr, o Herr, wer könnte bestehen? Denn bei Dir ist die Versöhnung.
Engel und Menschen, o Erretter, / besingen deine Auferweckung am dritten Tage. / Durch sie wurden erleuchtet des Erdkreises Enden, / und wir wurden alle erlöst / von der Knechtschaft des Feindes. / Und so rufen wir: / „Lebenschaffender Erretter, / du Allmächtiger, / rette uns durch deine Auferstehung, // du allein Menschenliebender.“
Um Deines Namens willen harrte ich Deiner, Herr; meine Seele harrte auf Dein Wort, meine Seele hoffte auf den Herrn.
Ton 1. Stichiren des Triodions.
Lasst uns nicht beten nach Pharisäerart, ihr Brüder. / Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden. / Demütig lasst uns sein vor Gottes Angesicht wie der Zöllner. / Fastend lasst uns rufen: // Gott, sei gnädig uns Sündern.
4: Von der Morgenwache bis zur Nacht, von der Morgenwache an hoffe Israel auf den Herrn.
Der Pharisäer, von seiner Prahlsucht besiegt, / und der Zöllner, in Reue gebeugt, / traten hin zu dir, dem alleinigen Herrn. / Doch jener erging sich im Rühmen und ward des Guten beraubt. / Dieser hingegen verstummte und ward der Gnaden gewürdigt. / In diesen Klagen stärke mich, Christus, Gott, // menschenfreundlicher du.
Denn beim Herrn ist das Erbarmen und reichliche Erlösung bei Ihm; ja, Er selbst wird Israel von allen seinen Gesetzlosigkeiten erlösen.
Stichiren der Nachfeier. (nach: Der himmlischen Ordnungen, vom 6. Februar)
Der Schöpfer des Alls und unser Erlöser / wird dargestellt im Tempel / von seiner Mutter, der Jungfrau. / So nimmt der Greis ihn entgegen und ruft aus voll Freude: / Nun entlässest du deinen Diener, o Guter, / in Frieden, wie es dir hat gefallen.
Lobt den Herrn, all ihr Nationen, lobpreist Ihn, all ihr Völker.
Auf seine Arme nimmt Symeon aus den Händen der Jungfrau / den Erretter, gezeugt vor den Äonen. / Ich habe, so ruft er aus, gesehen / das Licht deiner Herrlichkeit, das erleuchtet die Enden. / Nun entlässest du deinen Diener, o Guter, / in Frieden, denn ich hab dich geschaut.
Denn stark ward Sein Erbarmen über uns, und die Wahrheit des Herrn währt in Ewigkeit.
Den Erretter, der ward geboren zur Errettung / der Sterblichen in den letzten Zeiten, / trägt Symeon auf den Armen und ruft aus voll Freude: / Geschaut hab ich das Licht der Heiden und die Herrlichkeit Israels. / Nun entlässest du, wie du, o Gott, gesprochen, / von hienieden durch dein Geheiß.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Ton 8. Stichire des Triodions.
Herr, Allgewaltiger, / ich weiß, welche Wunder Tränen wirken. / Den Ezechias führten sie heraus aus Todespforten. / Von altgewordenen Sünden befreiten sie die Sünderin, / rechtfertigten den Zöllner vor dem Pharisäer. / Ich bitte, nimm mich auf in ihre Zahl, // erbarme dich meiner.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Ton 4. Theotokion des Sonntags. (Dogmatikon)
Der Prophet David, / durch dich Gottesahne, / er meinte dich in seinem Liede, / da er im voraus zurief jenem, / der an dir hat Großes getan: / „Es steht die Königin zu deiner Rechten.“ / Denn dich hat als Mutter erwiesen, / die hervorbringt das Leben, / Gott, dem es hat gefallen, / ohne Vater aus dir Mensch zu werden, / um sein eigenes Bild wiederherzustellen, / das durch die Leidenschaften war verdorben, / um das verirrte Schaf zu finden, / das sich verlaufen hatte in den Bergen, / es auf seine Schultern zu nehmen, / es zum Vater hinzutragen / und es den himmlischen Mächten beizufügen / durch seinen eigenen Willen / und, Gottesgebärerin, die Welt zu retten, // er, Christus, der da hat das große und reiche Erbarmen.
Einzug der Vesper. Der Diakon geht dem Priester mit dem Weihrauchfaß voran. Der Priester betet leise das Gebet zum Einzug. Text vollständig anzeigen.
D: Weisheit! Aufrecht!
     Ch: Freundliches Licht heiliger Herrlichkeit des unsterblichen Vaters, des himmlischen, heiligen, seligen: Jesus Christus. Da wir gekommen sind zum Untergang der Sonne und geschaut haben das abendliche Licht, besingen wir Vater, Sohn und Heiligen Geist, Gott. Würdig bist Du, zu allen Zeiten mit geziemenden Stimmen besungen zu werden, Gottes Sohn, der Du das Leben gibst; deshalb verherrlicht Dich die Welt.
Nun wird das Abend-Prokimenon des Wochentages gesungen.
D: Lasst uns aufmerken. P: Frieden allen.
     Ch: Und deinem Geiste.
D: Weisheit. Lasst uns aufmerken.
Prokimenon am Samstagabend, Ton 6:
D: Der Herr ist König, / Er hat Sich mit Hoheit bekleidet.
     Ch: Der Herr ist König ... Nach jedem Vers.
Vers: Bekleidet hat Sich der Herr mit Macht und Sich umgürtet.
Vers: Denn Er hat ja den Erdkreis gefestigt, der wird nicht wanken.
Vers: Deinem Hause gebührt Heiligkeit, Herr, in die Länge der Tage.
D: Der Herr ist König. Ch: Er hat Sich mit Hoheit bekleidet.
Inständige Ektenie:
D: Lasst uns alle sagen mit ganzer Seele, und mit ganzem Verstand lasst uns sagen.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Herr, Allherrscher, Gott unserer Väter, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
D: Erbarme Dich unser, o Gott, nach Deinem großen Erbarmen, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
     Ch: Herr, erbarme Dich, dreimal. Zu jeder Fürbitte.
D: Wir beten auch für unseren großen Herrn und Vater, den heiligsten Patriarchen Kyrill, und unseren Herrn, den höchstgeweihten Metropoliten (oder Erzbischof, oder hochgeweihten Bischof) N., und für all unsere Brüder in Christus.
D: Wir beten auch für unser gottgeschütztes Land und für alle, die es regieren und beschützen, auf dass wir ein stilles und ruhiges Leben führen können in aller Frömmigkeit und Lauterkeit.
D: Wir beten auch für die seligen und ewigen Gedenkens würdigen Stifter dieses heiligen Tempels (oder dieses heiligen Klosters) und für alle unsere bereits entschlafenen orthodoxen Väter und Brüder, die hier und allerorten ruhen.
D: Wir beten auch um Erbarmen, Leben, Frieden, Gesundheit, Errettung, Heimsuchung, Verzeihung und Vergebung der Sünden der Knechte und Mägde Gottes NN., aller frommen und orthodoxen Christen, derer, die in dieser Stadt wohnen und weilen, der Gemeindeglieder, der Kirchenältesten und der Wohltäter dieses heiligen Hauses.
D: Wir beten auch für die, welche Früchte bringen und Gutes tun in diesem heiligen und allehrwürdigen Tempel, für die sich Mühenden, die Singenden und das vor Dir stehende Volk, das da erwartet von Dir das große und reiche Erbarmen.
P: Denn ein erbarmungsreicher und menschenliebender Gott bist Du, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Ch: Amen.
Würdige uns, Herr:
     Ch: Würdige uns, Herr, an diesem Abend sündlos bewahrt zu werden. Gesegnet bist Du, Herr, Gott unserer Väter, und gelobt und verherrlicht ist Dein Name in Ewigkeit. Amen. Dein Erbarmen, Herr, komme über uns, wie wir gehofft haben auf Dich. Gesegnet bist Du, Herr, lehre mich Deine Ordnungen. Gesegnet bist Du, Gebieter, lass mich verstehen Deine Ordnungen. Gesegnet bist Du, Heiliger, erleuchte mich durch Deine Ordnungen. Herr Dein Erbarmen währt auf ewig, sieh nicht hinweg über die Werke Deiner Hände. Dir gebührt Lob, Dir gebührt Preisgesang, Verherrlichung gebührt Dir, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Bittektenie:
D: Lasst uns vollenden unser Abendgebet zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Dass der ganze Abend vollkommen sei, heilig, friedvoll und sündlos, lasst uns vom Herrn erflehen.
     Ch: Gewähre es, o Herr. Zu jeder Fürbitte.
D: Einen Engel des Friedens, einen treuen Führer, einen Beschützer unserer Seelen und Leiber lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Verzeihung und Vergebung unserer Sünden und Verfehlungen lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Das Gute und Heilsame für unsere Seelen und Frieden für die Welt lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Die übrige Zeit unseres Lebens in Frieden und Buße zu vollenden, lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Ein christliches Ende unseres Lebens, ohne Schmerz, ohne Schande, in Frieden, und eine gute Rechenschaft vor dem furchtbaren Richterstuhl Christi lasst uns erflehen.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn ein Gott des Erbarmens, des Mitleids und der Menschenliebe bist Du, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Ch: Amen.
P: Friede allen. (Der Priester segnet.) Ch: Und deinem Geiste.
D: Neigen wir unsere Häupter dem Herrn. Ch: Dir, o Herr.
P: Es sei die Herrschaft Deines Königtums gesegnet und verherrlicht, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
An Festtagen singt der Chor die Stichiren zur Litia. Der Priester geht in den Narthex und Weihrächert die Kirche.
Ton 6. Stichiren der Nachfeier. (nach: Am dritten Tage)
Nimm entgegen, so lautet's, o Symeon, / den Schöpfer von allem auf den Händen. / Nimm, o Greis, auf die Arme den Christus, / den die jugendliche Jungfrau / hat samenlos geboren / unserm Geschlechte zum Jubel.
Den Schöpfer und Gott des Gesetzes, / vor dem erschauern die Engel scharen, / lasst versammelt uns besingen / als Wohltäter, ihr Leute, allein / und Gesetzgeber des Gesetzes / zur Errettung unsrer Seelen.
Nun entlässest du mich, deinen Diener, / wie du gesagt hast, in Frieden, / aus den Fesseln, Gebieter, des Fleisches, / denn ich hab dich, o Christus, gesehn, / das Licht vor den Äonen / zur Erlösung der Völker Israels.
Ton 4. Stichire des Sonntags.
Die ehernen Pforten hast du zertrümmert, / die Riegel, Christus Gott, zerschmettert / und hast aufgerichtet das gefallene Menschengeschlecht. / So lasst uns einhellig rufen: / „Der du bist auferstanden von den Toten, // Herr, Ehre sei dir.“
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Herr, deine Zeugung aus dem Vater / ist zeitlos und ewig, / die Fleischwerdung aber aus der Jungfrau / für Menschen unsagbar und unerklärlich / und der Hinabstieg in den Hades / dem Teufel und seinen Engeln fürchterlich. / Denn den Tod hast du zertreten, / als du auferstandest am dritten Tage, / und hast Unverweslichkeit gewährt den Menschen // und das große Erbarmen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Der Chor singt die Stichiren zum Stichos (Aposticha). Falls es eine Litia gab, geht der Priester aus dem Narthex zur Festtagsikone. Falls nicht, bleibt er im Altar.
Ton 4. Stichiren des Sonntags.
Als du, Herr, das Kreuz hast bestiegen, / da hast du ausgelöscht der Voreltern Verfluchung; / und hinabgestiegen in den Hades, / hast du befreit die von jeher Gefesselten / und die Unverweslichkeit geschenkt dem Geschlechte der Menschen. / So besingen und lobpreisen wir // deine lebenschaffende und heilbringende Erweckung.
Der Herr ist König, Er hat Sich mit Hoheit bekleidet.
Ans Holz geheftet, einzig Mächtiger, / hast du ins Wanken gebracht die ganze Schöpfung. / Ins Grab gelegt aber ließest du auferstehn, / die da wohnten in den Gräbern, / und schenktest dem Geschlechte der Menschen / Unverweslichkeit und Leben. / So besingen und lobpreisen wir // deine Erweckung am dritten Tage.
Denn Er hat ja den Erdkreis gefestigt, der wird nicht wanken.
Das gesetzwidrige Volk, o Christus, / hat dich ausgeliefert dem Pilatus / und verurteilt zur Kreuzigung. / So zeigte sich seine Verblendung / gegen den, der ihm hatte wohlgetan. / Du aber nahmest das Grab auf dich / aus freien Stücken, / erstandest in eigener Macht / als Gott am dritten Tage / und schenktest uns Leben ohne Ende // und das große Erbarmen.
Deinem Hause gebührt Heiligkeit, Herr, in die Länge der Tage.
In Tränen suchten nach dir die Frauen, / die gekommen waren zum Grabe. / Da sie dich nicht fanden, wehklagten sie, / brachen in Weinen aus und riefen: / „Wehe, unser Erretter, / du König über alles, / wie nur wurdest du beiseite geschafft?“ / Ein Engel aber antwortete ihnen und sagte: / „Weinet nicht, sondern gehet hin und kündet, / dass der Herr ist erstanden / und uns gewährt das Frohlocken // als der einzig Barmherzige.“
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Ton 2. Stichire des Triodions.
Das Gewicht meiner Sünden belastet meine Augen: / Ich kann meinen Blick nicht heben zu den Höhen des Himmels, o Herr. / Nimm mich Reuigen an wie du den Zöllner annahmst, // erbarme dich meiner, o Retter.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Ton 8. Theotokion der Nachfeier.
Der da einherfährt auf den Cherubim / und besungen wird von den Seraphim, / wird heute gemäß dem Gesetze / gebracht in den göttlichen Tempel / und nimmt ein seinen Thron / auf den Armen des Greises. / Und von Joseph nimmt er gottwürdig Geschenke an: / in Form eines Paares von Turteltauben / die unbefleckte Kirche / und das neuerwählte Volk der Heiden, / zwei Junge aber von Tauben / als der Begründer des Alten und des Neuen Bundes. / Symeon aber, der hatte empfangen / den Gipfel der Prophetengabe, / pries Maria, die Jungfrau und Gottesgebärerin, / und sagt voraus die Symbole / des Leidens dessen, der aus ihr geboren, / und von ihm erbittet er / die Entlassung mit dem Rufe: / Nun entlässest du mich, Gebieter, / wie du es mir hast vorherverkündet. / Denn ich habe gesehen / das urewige Licht, / den Herrn und Erretter / des Volkes, das trägt Christi Namen.
Gebet des Hl. Simeon:
     Ch: Nun entlässt Du Deinen Knecht, Gebieter, nach Deinem Wort in Frieden, denn meine Augen haben Dein Heil geschaut, das Du bereitet hast vor aller Völker Angesicht: Licht zur Offenbarung für die Nationen und Herrlichkeit Deines Volkes Israel.
Trishagion bis Vater unser:
     L: Heiliger Gott, Heiliger Starker, Heiliger Unsterblicher, erbarme Dich unser, dreimal.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Allheilige Dreiheit, erbarme Dich unser. Herr, sei gnädig ob unserer Sünden. Gebieter, verzeih uns unsere Gesetzlosigkeiten. Heiliger, suche unsere Schwächen heim und heile sie um Deines Namens willen.
Herr, erbarme Dich, dreimal.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Vater unser, der Du bist in den Himmeln, geheiligt werde Dein Name. Dein Königtum komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser notwendiges Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
P: Denn Dein ist das Königtum und die Macht und die Herrlichkeit, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Ton 4. Tropar.
Gottesgebärerin Jungfrau, freue Dich, begnadete Maria, der Herr ist mit Dir; Du bist gesegnet unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht Deines Schoßes, denn geboren hast Du den Erretter unserer Seelen.
Gottesgebärerin Jungfrau, freue Dich, begnadete Maria, der Herr ist mit Dir; Du bist gesegnet unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht Deines Schoßes, denn geboren hast Du den Erretter unserer Seelen.
Ton 1. Tropar der Nachfeier.
Sei gegrüßt, begnadete Gottesgebärerin-Jungfrau, / denn aus dir ging auf die Sonne der Gerechtigkeit, / Christus, unser Gott, / und erleuchtete die in der Finsternis. / Frohlocke auch du, gerechter Greis, / der du in die Arme nahmst den Befreier unsere Seelen, / der uns auch schenkt die Auferstehung.
     Ch: Der Name des Herrn sei gesegnet von nun an bis in Ewigkeit, dreimal.
Es folgt der 33. Psalm:
     Ch: 1. Segnen will ich den Herrn zu jeder Zeit, / stets ist Sein Lob in meinem Mund. 2. Im Herrn wird sich meine Seele rühmen, / hören sollen es die Sanftmütigen und frohgemut sein. 1. Hochpreiset den Herrn mit mir, / und lasst uns gemeinsam Seinen Namen erhöhen. 2. Ich suchte den Herrn, und Er hat mich erhört, / und aus all meinen Bedrängnissen hat Er mich erlöst. 1. Kommet zu Ihm und werdet erleuchtet, / und eure Angesichter werden gewiss nicht beschämt. 2. Dieser Arme schrie, und der Herr erhörte ihn, / und aus all seinen Bedrängnissen hat Er ihn errettet. 1. Lagern wird sich ein Engel des Herrn rings um jene, die Ihn fürchten, / und Er wird sie erlösen. 2. Kostet und seht, dass der Herr gütig ist; / selig der Mann, der da hofft auf Ihn. 1. Fürchtet den Herrn, ihr all Seine Heiligen; / denn keinen Mangel gibt es für jene, die Ihn fürchten. 2. Reiche sind arm geworden und haben gehungert, / doch die den Herrn suchen, werden keines Gutes entbehren.
P: Der Segen der Herren komme über euch durch Seine Gnade und Menschenliebe, jetzt, und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Ch: Amen.

ORTHROS

Es beginnt der Morgengottesdienst. Im Zentrum der Kirche wird der Hexapsalm gelesen. Wir hören mit Schweigen und Ergriffenheit zu. Das Licht und die Kerzen werden ausgemacht.
Herrlichkeit Gott in den Höhen und auf Erden Friede und den Menschen Sein Wohlgefallen. Dreimal.
Herr, meine Lippen wollest du öffnen, und mein Mund wird verkünden dein Lob. Zweimal.
Psalm 3: Herr, was sind so zahlreich geworden, die mich bedrängen? Viele stehen auf wider mich. Viele sagen meiner Seele: „Nicht ist Errettung für ihn in seinem Gott.“ Du aber, Herr, bist mein Beistand, meine Herrlichkeit und Der, welcher mein Haupt erhebt. Mit meiner Stimme schrie ich zum Herrn, und Er hat mich erhört von Seinem heiligen Berge. Ich aber legte mich schlafen und schlummerte; ich bin wieder erwacht; denn der Herr wird mir beistehen. Nicht will ich mich fürchten vor unzähligem Volk, das mich rings umzingelt. Stehe auf, Herr, errette mich, mein Gott; denn Du hast alle geschlagen, die mich grundlos befeinden; die Zähne der Sünder hast Du zerschmettert. Des Herrn ‹ist› die Errettung, und auf Deinem Volk Dein Segen.
Ich aber legte mich schlafen und schlummerte; ich bin wieder erwacht; denn der Herr wird mir beistehen.
Psalm 37: Herr, strafe mich nicht in Deinem Grimm, und züchtige mich nicht in Deinem Zorn. Denn Deine Pfeile stecken in mir, und schwer hast Du Deine Hand auf mich gelegt. Nicht gibt es Heilung an meinem Fleisch angesichts Deines Zorns, nicht gibt es Frieden in meinem Gebein angesichts meiner Sünden. Denn meine Gesetzlosigkeiten haben mein Haupt überragt, wie eine schwere Last lagen sie schwer auf mir. ‹Es› stanken und faulten meine Striemen angesichts meiner Torheit. Ich ward elend und bis zum Äußersten gebeugt, den ganzen Tag lang ging ich finster blickend einher. Denn meine Lenden waren angefüllt mit Spott, und nicht gibt es Heilung an meinem Fleisch. Ich wurde übel zugerichtet und gedemütigt bis zum Übermaß, ich stöhnte vor Seufzen meines Herzens. O Herr, gewärtig ist Dir all mein Verlangen, und mein Seufzen ist vor Dir nicht verborgen. Mein Herz war aufgewühlt, verlassen hat mich meine Kraft, und das Licht meiner Augen: auch das ist nicht bei mir. Meine Freunde und meine Nachbarn haben sich mir feindlich genaht und aufgestellt, selbst meine Nächsten standen von ferne. Gewalt haben geübt, die da trachten nach meiner Seele, und die nach dem Üblen für mich trachten, haben Nichtiges geredet und sannen auf Trug den ganzen Tag. Ich aber hörte wie ein Tauber nicht, und ‹war› wie ein Stummer, der seinen Mund nicht öffnet. Und ich ward wie ein Mensch, der nicht hört und der in seinem Mund keine Tadel hat. Denn auf Dich, Herr, habe ich meine Hoffnung gesetzt. Du wirst mich erhören, Herr, mein Gott. Denn ich sprach: Niemals sollen sich meine Feinde über mich freuen; doch als meine Füße wankten, prahlten sie wider mich. Denn ich bin für die Geißeln bereit, und mein Schmerz ist mir stets vor Augen. Denn meine Gesetzlosigkeit will ich kundtun und nachsinnen über meine Sünde. Meine Feinde aber leben und sind stärker geworden als ich, und zahlreich geworden sind, die mich zu Unrecht hassen. Die mir Übles für Gutes vergelten, verleumdeten mich, weil ich Gutsein erstrebte. Verlass mich nicht, Herr, mein Gott; entferne Dich nicht von mir. Merke auf zu meiner Hilfe, Du Herr meiner Errettung.
Verlass mich nicht, Herr, mein Gott; entferne Dich nicht von mir. Merke auf zu meiner Hilfe, Du Herr meiner Errettung.
Psalm 62: O Gott, mein Gott, zu Dir erhebe ich mich frühmorgens; meine Seele dürstete nach Dir, wie oft ‹vor› Dir mein Fleisch in einem wüsten und unbegehbaren und wasserlosen Land. So bin ich im Heiligtum erschienen ‹vor› Dir, zu schauen Deine Macht und Deine Herrlichkeit. Denn besser ist Dein Erbarmen als ‹viele› Leben; meine Lippen sollen Dich lobpreisen. So will ich Dich segnen in meinem Leben, und in Deinem Namen meine Hände erheben. Wie von Mark und Fett sei erfüllt meine Seele, und mit Lippen des Frohlockens soll lobpreisen mein Mund. Wenn ich Deiner gedachte auf meinem Lager, in den frühen Morgenstunden sann ich auf Dich. Denn Du bist mein Helfer geworden, und im Schutz Deiner Flügel werde ich frohlocken. Meine Seele hing Dir an, und Deine Rechte stand mir bei. Sie aber haben vergeblich getrachtet nach meiner Seele; in das Unterste der Erde werden sie eingehen, überliefert werden in die Hände des Schwertes, Anteil der Füchse sein. Der König aber wird frohgemut sein in Gott; gepriesen wird ein jeder werden, der bei ihm schwört; denn gestopft ward der Mund derer, die Unrechtes reden.
In den frühen Morgenstunden sann ich auf Dich. Denn Du bist mein Helfer geworden, und im Schutz Deiner Flügel werde ich frohlocken. Meine Seele hing Dir an, und Deine Rechte stand mir bei.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste. Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigekit. Amen.
Alleluïa, alleluïa, alleluïa. Ehre Dir, o Gott. Dreimal, ohne Verbeugungen.
Herr, erbarme Dich, dreimal.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste. Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigekit. Amen.
Der Priester betet vor den Königlichen Türen.
Psalm 87: O Herr, Du Gott meiner Errettung, geschrien habe ich des Tags und in der Nacht vor Dir. Vor Dein Angesicht komme mein Gebet; neige Dein Ohr zu meiner Bitte. Denn angefüllt mit Übeln ward meine Seele, und mein Leben hat sich dem Hades genaht. Gezählt wurde ich zu denen, die hinabsteigen in die Grube, bin geworden wie ein hilfloser Mensch, frei unter ‹den› Toten, wie Verwundete, die im Grabe ruhen, derer Du nicht mehr gedachtest und die von Deiner Hand verstoßen wurden. Sie legten mich in die unterste Grube, an einen finsteren Ort und in Todesschatten. Schwer legte sich auf mich Dein Grimm, und all Deine Aufwallungen hast Du herbeigeführt wider mich. Entfernt hast Du meine Bekannten von mir, sie machten mich zu einem Greuel für sich. Preisgegeben ward ich und kam nicht heraus. Meine Augen sind schwach geworden von ‹der› Armut. Geschrien habe ich zu Dir, Herr, den ganzen Tag, ausgebreitet zu Dir meine Hände. Wirst Du etwa an den Toten Wunderwerke tun? Oder werden Ärzte ‹sie› auferstehen lassen, dass sie Dich bekennen? Wird etwa einer im Grab Dein Erbarmen erzählen und Deine Wahrheit im Untergang? Werden wohl in der Finsternis erkannt werden Deine Wundertaten und Deine Gerechtigkeit in einem vergessenen Land? Und ‹so› habe ich zu Dir geschrien, Herr, und noch vor der Frühe gelange mein Gebet zu Dir. Wozu, o Herr, verstößt Du meine Seele, wendest Du Dein Angesicht von mir ab? Arm bin ich und in Mühsalen von meiner Jugend an; wenn auch erhöht ‒ ward ich gedemütigt und verzweifelte. Über mich kamen Deine Zornesfluten, Deine Schrecken haben mich aufgewühlt; umringt haben sie mich wie Wasser, zugleich mich umschlossen den ganzen Tag. Entfernt von mir hast Du Freund und Nachbarn und meine Bekannten wegen des Elends.
O Herr, Du Gott meiner Errettung, geschrien habe ich des Tags und in der Nacht vor Dir. Vor Dein Angesicht komme mein Gebet; neige Dein Ohr zu meiner Bitte.
Psalm 102: Segne, meine Seele, den Herrn, und alles, was in mir ist, Seinen heiligen Namen. Segne, meine Seele, den Herrn, und vergiß nicht all Seine Vergeltungen. Ihn, Der all deine Gesetzlosigkeiten sühnt und all deine Gebrechen heilt, Der dein Leben vom Verderben erlöst und dich krönt in Erbarmen und Mitleid, Der mit Gutem dein Verlangen stillt; deine Jugend wird sich erneuern gleich der des Adlers. Es übt ja Erbarmung der Herr und Gericht für alle, die Unrecht erleiden. Kundgetan hat Er dem Moses Seine Wege, den Söhnen Israels Seinen Willen. Mitleidvoll und erbarmungsreich ist der Herr, langmütig und vielerbarmend: nicht bis ans Ende wird Er zürnen und nicht auf ewig grollen. Nicht nach unseren Gesetzlosigkeiten hat Er uns getan, und nicht nach unseren Sünden uns vergolten. Denn wie des Himmels Höhe über die Erde ragt, so hat der Herr Sein Erbarmen stark gemacht über denen, die Ihn fürchten. So fern der Aufgang vom Untergang ist, so weit hat Er unsere Gesetzlosigkeiten von uns entfernt. Wie ein Vater Mitleid hat mit den Söhnen, so hatte der Herr Mitleid mit denen, die Ihn fürchten. Denn Er weiß ja, welch ein Gebilde wir sind, Er gedachte dessen, dass wir Staub sind. Der Mensch, wie Gras sind seine Tage, wie eine Blume des Feldes, so wird er verblühen. Denn geht ein Hauch durch ihn hindurch, so wird er nicht mehr sein und seinen Platz nicht mehr wiedererkennen. Das Erbarmen des Herrn aber ist von Ewigkeit her und bis in Ewigkeit über denen, die Ihn fürchten. Und Seine Gerechtigkeit ist über den Kindeskindern, bei denen, die Seinen Bund bewahren und Seiner Gebote gedenken, um sie zu tun. Der Herr hat Seinen Thron im Himmel bereitet, und Sein Königtum gebietet über das All. Segnet den Herrn, all Seine Engel, Mächtige in Kraft, die ihr Sein Wort tut, sobald ihr hört den Ruf Seiner Worte. Segnet den Herrn, all Seine Mächte, seine Diener, die ihr Seinen Willen tut. Segnet den Herrn, all Seine Werke; an jedem Orte Seiner Herrschaft: segne, meine Seele, den Herrn.
An jedem Orte Seiner Herrschaft: segne, meine Seele, den Herrn.
Psalm 142: Herr, erhöre mein Gebet, nimm zu Ohren meine Bitte in Deiner Wahrheit, erhöre mich in Deiner Gerechtigkeit. Und gehe nicht ins Gericht mit Deinem Knecht; denn kein Lebender wird vor Dir als gerecht erfunden werden. Denn verfolgt hat der Feind meine Seele, mein Leben bis zur Erde erniedrigt, an finstere Orte mich versetzt, gleich lange Toten. Und es verzagte über mich mein Geist, in mir ward aufgewühlt mein Herz. Ich gedachte der alten Tage, sann nach über all Deine Werke, über die Schöpfungen Deiner Hände sann ich nach. Ausgebreitet zu Dir habe ich meine Hände; meine Seele ist wie wasserloses Land vor Dir. Eilends erhöre mich, Herr, mein Geist begann zu schwinden. Wende nicht Dein Angesicht von mir ab, oder ich werde denen gleich, die hinabsteigen in die Grube. Vernehmbar mache mir am Morgen Dein Erbarmen; denn auf Dich habe ich gehofft. Lass mich erkennen, Herr, den Weg, auf dem ich gehen soll; denn zu Dir habe ich erhoben meine Seele. Entreiße mich meinen Feinden, Herr, zu Dir habe ich mich geflüchtet. Lehre mich, Deinen Willen zu tun; denn Du bist mein Gott. Dein guter Geist wolle mich führen auf ebenem Land. Um Deines Namens willen, Herr, wollest Du mich beleben, in Deiner Gerechtigkeit aus der Bedrängnis führen meine Seele; in Deinem Erbarmen wollest Du ausrotten meine Feinde, zugrunde richten alle, die meine Seele bedrängen; denn ich bin Dein Knecht.
In Deiner Gerechtigkeit erhöre mich. Gehe nicht ins Gericht mit Deinem Knecht. Zweimal.
Dein guter Geist führe mich auf ebener Bahn.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste. Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigekit. Amen.
Alleluïa, alleluïa, alleluïa. Ehre Dir, o Gott. Dreimal.
Große Ektenie:
D: In Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Um den Frieden von oben und die Errettung unserer Seelen lasst uns beten zum Herrn.
D: Um den Frieden der ganzen Welt, den Wohlbestand der heiligen Kirchen Gottes und die Einheit aller lasst uns beten zum Herrn.
D: Für dieses heilige Haus und alle, die mit Glauben, Frömmigkeit und Gottesfurcht hier eintreten, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für unseren großen Herrn und Vater, den heiligsten Patriarchen Kyrill, und unseren Herrn, den höchstgeweihten Metropoliten (oder Erzbischof, oder hochgeweihten Bischof) N., für die ehrwürdige Priesterschaft, den Diakonat in Christus, den gesamten Klerus und alles Volk, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für unser gottgeschütztes Land und für alle, die es regieren und beschützen, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für diese Stadt (oder dieses Dorf, oder dieses heilige Kloster), für jede Stadt, alles Land und die Gläubigen, die darin leben, lasst uns beten zum Herrn.
D: Um günstige Witterung, reichen Ertrag der Früchte der Erde und friedliche Zeiten, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für die Reisenden, die Kranken, Notleidenden und Gefangenen und um ihre Errettung lasst uns beten zum Herrn.
D: Dass wir erlöst werden von aller Bedrängnis, Zorn und Not, lasst uns beten zum Herrn.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dir gebührt alle Verherrlichung, Ehre und Anbetung, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit
     Ch: Amen.
„Gott ist der Herr“ wird im Ton des Tages gesungen:
D: Gott ist der Herr und ist uns erschienen; gesegnet, Der da kommt im Namen des Herrn.
     Ch: Gott ist der Herr und ist... Zu jedem Vers.
Vers: Bekennet den Herrn, denn Er ist gut, und Seine Güte währet ewig.
Vers: Umringen mich auch alle Völker, im Namen des Herrn nehme ich Rache.
Vers: Ich werde nicht sterben; ich werde leben und die Taten des Herrn verkünden.
Vers: Der Stein, den die Bauleute verworfen, Er ist zum Eckstein geworden. Vom Herrn ist das gewirkt, ein Wunder in unseren Augen.
Tropare der Tagesfeste.
Ton 4. Tropar des Sonntags.
Als die frohe Botschaft von der Auferstehung / vom Engel erfuhren des Herren Jüngerinnen / und abwarfen die Verurteilung aus altem Erbe, / da sprachen sie frohlockend zu den Aposteln: / „Beraubt wurde der Tod, / erstanden ist Christus, unser Gott // und schenkt der Welt das große Erbarmen.“
Als die frohe Botschaft von der Auferstehung / vom Engel erfuhren des Herren Jüngerinnen / und abwarfen die Verurteilung aus altem Erbe, / da sprachen sie frohlockend zu den Aposteln: / „Beraubt wurde der Tod, / erstanden ist Christus, unser Gott // und schenkt der Welt das große Erbarmen.“
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Ton 1. Tropar der Nachfeier.
Sei gegrüßt, begnadete Gottesgebärerin-Jungfrau, / denn aus dir ging auf die Sonne der Gerechtigkeit, / Christus, unser Gott, / und erleuchtete die in der Finsternis. / Frohlocke auch du, gerechter Greis, / der du in die Arme nahmst den Befreier unsere Seelen, / der uns auch schenkt die Auferstehung.
Es wird das zweite Kathisma aus dem Psalter gelesen. ( Psalmen 9 bis 16, nach westlicher Nummerierung 9 bis 17. )
Kleine Ektenie:
D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dein ist die Herrschaft, und Dein ist das Königtum und die Macht und die Herrlichkeit, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Ton 4. Sedalen des Sonntags.
Als sie erblickten den Eingang zum Grabe, / doch nicht ertrugen den Feuerglanz des Engels, / da gerieten die Myrrhenträgerinnen außer sich und riefen: / Ist etwa entwendet worden, der dem Räuber das Paradies hat geöffnet? / Ist etwa auferweckt worden, der schon vor dem Leiden hat verkündet die Erweckung? / Wahrhaftig! Christus Gott ist auferstanden // und denen im Hades gewährt er Leben und Auferstehung.
Steh auf, Herr mein Gott; es möge sich erheben deine Hand; vergiß nicht deiner Armen bis ans Ende. (Ps 9,33)
Aus freiem Willen hast du das Kreuz erduldet, Erretter, / und in ein neues Grab legten sterbliche Menschen / jenen, der durch ein Wort hat die Enden zusammengefügt. / So ward der feindliche Tod gebunden und gar sehr geplündert. / Und alle im Hades riefen deiner lebenbringenden Erweckung: / Christus ist auferstanden, // der Lebenspender, der da bleibt in Ewigkeit.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Erschüttert ward Joseph, als er das Übernatürliche schaute, / und er rief sich ins Gedächtnis den Regen auf geschorener Wolle / bei deiner samenlosen Empfängnis, Gottesgebärerin, / den Dornbusch, der im Feuer nicht verbrannte, den sprießenden Stab des Aaron. / Und er, dein Verlobter und Beschützer, bezeugte den Priestern und rief: / Die Jungfrau gebiert und auch nach der Geburt // bleibt sie wiederum Jungfrau.
Es wird das dritte Kathisma aus dem Psalter gelesen. ( Psalmen 17 bis 23, nach westlicher Nummerierung 18 bis 24. )
Kleine Ektenie:
D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn ein guter und menschenliebender Gott bist Du, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Ton 4. Sedalen des Sonntags.
Erstanden als Unsterblicher aus dem Hades / hast du mitauferweckt, Erretter, / deine Welt, unser Gott, durch deine Auferstehung. / Gebrochen hast du in Stärke die Macht des Todes, / hast allen erzeigt, o Barmherziger, die Auferstehung. / Darum lobpreisen wir dich, // du einzig Menschenliebender.
Ich will dich preisen, Herr, aus meinem ganzen Herzen, all deine Wundertaten erzählen. (Ps 9,2)
Aus den Höhen oben stieg Gabriel hernieder / und fand sich ein bei dem Felsen, / der barg den Fels des Lebens. / Weißgekleidet rief den weinenden Frauen er zu: / Laßt ab vom Wehgeschrei, die allzeit das Mitleid ihr habet. / Denn er, den unter Tränen ihr suchet, / - seid getrost!- er ward auf erweckt in Wahrheit. / Tut darum kund den Aposteln, // daß der Herr ist erstanden.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Es erstaunten vor dem schauererregenden Mysterium / deiner Mutterschaft alle Engelchöre, o Reine: / Wie läßt er, der durch seinen Wink allein hält alles zusammen, / sich als Sterblicher halten auf deinen Armen? / Wie nimmt einen Anfang, der ist vor den Äonen? / Wie wird mit Milch gestillt, der allen Odem nährt in unsagbarer Güte? // Und als Gottes wahrhafte Mutter sie dich rühmen und preisen.
An hohen Festtagen findet der Polyeleos statt. Der Priester legt das Phelonion an. Die Zelebranten stellen sich mit brennenden Kerzen vor der Ikone des Feiertags auf. Der Vorsteher weihräuchert die Kirche. Gekürtzte Fassung:
Lobet den Namen des Herrn, lobet ihr Diener den Herrn. Alleluïa, alleluïa, alleluïa.
Gepriesen sei der Herr vom Sion her, Er, der in Jerusalem wohnt. Alleluïa, alleluïa, alleluïa.
Danket dem Herrn: Er ist freundlich, denn ewig währet Sein Erbarmen. Alleluïa, alleluïa, alleluïa.
Danket dem Herrn des Himmels, denn ewig währet Sein Erbarmen. Alleluïa, alleluïa, alleluïa.
Sonntagstropare, Ton 5:
Gesegnet bist Du, Herr, lehre mich Deine Ordnungen.
Die Versammlung der Engel war erstaunt, / Dich zu sehen, Erlöser, / den im Totenreich Geglaubten, / der Du die Gewalt des Todes gebrochen / und mit Dir Selbst Adam auferweckt / und aus dem Hades alle befreit hast.
Gesegnet bist Du, Herr, lehre mich Deine Ordnungen.
„Was mischt ihr den Balsam mitleidsvoll mit Tränen, ihr Jüngerinnen?“ / rief der im Grabe blitzende Engel den Myrrhenträgerinnen zu: / „Ihr seht das Grab und erkennet: / Der Erlöser ist auferstanden aus dem Grabe.“
Gesegnet bist Du, Herr, lehre mich Deine Ordnungen.
Am frühen Morgen eilten die Myrrhenträgerinnen / wehklagend zu Deinem Grabe. / Es trat aber der Engel vor sie hin und sprach: / „Die Zeit des Klagens ist vorüber, weinet nicht, / vielmehr die Auferstehung verkündet den Aposteln.“
Gesegnet bist Du, Herr, lehre mich Deine Ordnungen.
Die myrrhentragenden Frauen, die mit Balsam kamen zu Deinem Grabe, Erlöser, / wurden vom Engel laut angerufen, / der zu ihnen sprach: / „Was glaubt ihr unter den Toten den Lebenden. / Denn als Gott ist Er auferstanden aus dem Grabe.“
Ehre: Wir beten an den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist: / die Heilige Dreiheit in einem Wesen; / mit den Seraphim rufen wir: / „Heilig, heilig, heilig bist Du, o Herr.“
Jetzt: Den Lebenspender hast du geboren / und Adam befreit von der Sünde, o Jungfrau. / Freude aber hast du Eva gegen Trübsal getauscht. / Lenke uns hin zu dem, der das Leben hervorströmen läßt, / dem aus dir Fleisch gewordenen Gott und Menschen.
Alleluïa, alleluïa, alleluïa. Ehre Dir, o Gott. Dreimal.
Kleine Ektenie:
D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dein Name ist gesegnet, und Dein Königtum ist verherrlicht, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Ton 4. Ipakoi.
Die Myrrhenträgerinnen liefen zu den Aposteln / und verkündeten ihnen die Botschaft / von deiner unfaßbaren Erweckung, / daß du, Christus, als Gott bist erstanden // und gewährst der Welt das große Erbarmen.
Ton 4. Stufengesänge (Stepenny).
1. Antiphon
Von meiner Jugend an bedrängen mich viele Leiden. So halte selbst mich fest und rette mich, mein Erretter.
Die ihr hasset Sion, möget zuschanden werden durch den Herrn. Denn wie Gras werdet ihr verdorrt sein durch das Feuer.
Ehre, Jetzt.
Durch den Heiligen Geist wird jede Seele mit Leben erfüllt, durch Reinigung emporgehoben und heilig-geheimnishaft erleuchtet durch die Dreieinigkeit.

2. Antiphon
Ich ruf zu dir, o Herr, inbrünstig aus der Tiefe meiner Seele. Neige mir auch zur Erhörung dein göttliches Ohr.
Jeder, der Hoffnung hat auf den Herrn, ist allem Schaden enthoben.
Ehre, Jetzt.
Durch den Heiligen Geist quellen die Ströme der Gnade und bewässern alle Schöpfung zur Hervorbringung von Leben.

3. Antiphon
Mein Herz soll zu dir sich, o Logos, erheben; und keine Lust der Welt wird mich verleiten zu dumpfer Erdhaftigkeit.
Wie einer hat Zuneigung zu seiner Mutter, so schulden dem Herrn wir noch heißere Liebe.
Ehre, Jetzt.
Durch den Heiligen Geist wird der Reichtum der Gotteserkenntnis, der Schau und der Weisheit zuteil. Denn all die Lehren des Vaters der Logos in ihm offenbart.
Prokimenon und Lesung des Evangeliums.
D: Weisheit. P: Friede allen. Ch: Und deinem Geiste.
D: Weisheit.

Ton 4. Prokimenon des Sonntags.
D: Stehe auf, o Herr, hilf uns und erlöse uns um der Ehre Deines Namens willen.
     Ch: Stehe auf, o Herr…
Vers: Gott, mit unseren Ohren haben wir es vernommen.
     Ch: Stehe auf, o Herr…
D: Stehe auf, o Herr, hilf uns. Ch: Und erlöse uns um der Ehre Deines Namens willen.
D: Lasst uns beten zum Herrn. Ch: Herr, erbarme Dich.
P: Denn heilig bist Du, unser Gott, und ruhest im Heiligen, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
D: Alles, was Odem hat, lobe den Herrn.
     Ch: Alles, was Odem hat, lobe den Herrn.
Vers: Lobet den Herrn im Heiligen lobet Ihn in der Wohnstätte Seiner Macht.
     Ch: Alles, was Odem hat, lobe den Herrn.
D: Alles, was Odem hat. Ch: Lobe den Herrn.
D: Damit wir gewürdigt werden zu hören das heilige Evangelium, lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Dreimal.
D: Weisheit. Aufrecht. Lasst uns hören das heilige Evangelium.
P: Friede allen. Er segnet das Volk. Ch: Und deinem Geiste.
P: Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
     Ch: Ehre Dir, Herr, Ehre Dir.
D: Lasst uns aufmerken.
Viertes Auferstehungsevangelium.
In jener Zeit, am ersten Wochentag aber, ganz in der Frühe, kamen sie zur Grabstatt und brachten die wohlriechenden Öle, die sie bereitet hatten, und einige waren mit ihnen. Sie fanden aber den Stein von der Grabstatt weggewälzt; und als sie hineingingen, fanden sie den Leib des Herrn Jesus nicht. Und es geschah: Als sie darüber ratlos waren, ja siehe, da traten zwei Männer in blitzenden Kleidern zu ihnen. Als sie aber in Furcht gerieten und das Angesicht zur Erde neigten, sprachen sie zu ihnen: Was sucht ihr den Lebenden unter den Toten? Er ist nicht hier, sondern ist auferweckt worden. Gedenket, wie er zu euch geredet hat, als er noch in Galiläa war, als er sprach: Der Menschensohn muß in die Hände sündiger Menschen überliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tage auferstehen. Und sie gedachten seiner Worte; und sie kehrten von der Grabstatt zurück und verkündeten dies alles den Elfen und allen übrigen. Es waren aber Maria Magdalene und Joanna und Maria, die Mutter des Jakobus, und die übrigen mit ihnen, die dies zu den Aposteln sagten. Und ihre Worte schienen vor ihnen wie Geschwätz, und sie glaubten ihnen nicht. Petrus aber stand auf und lief zur Grabstatt; und als er sich vorbückte, sieht er die Leinentücher allein daliegen, und er ging weg nach Hause, verwundert über das Geschehene.
(Lk 24, 1-12)*
     Ch: Ehre Dir, Herr, Ehre Dir.
Der Auferstehungsgesang nach dem Evangelium, Ton 6. Die Gemeinde singt zusammen:
Die Auferstehung Christi haben wir geschaut, / so lasset uns anbeten den heiligen Herrn Jesus, / Der allein ohne Sünde ist. / Vor Deinem Kreuze fallen wir nieder, o Christus, / und Deine heilige Auferstehung besingen und verherrlichen wir. / Denn Du bist unser Gott, / außer Dir kennen wir keinen anderen. / Deinen Namen rufen wir an. / Kommt, all ihr Gläubigen, / lasset uns anbeten die heilige Auferstehung Christi. / Denn siehe, durch das Kreuz ist Freude gekommen in die ganze Welt. / Allezeit lobsingen wir dem Herrn und preisen Seine Auferstehung. / Er hat die Kreuzigung erlitten / und den Tod durch den Tod zertreten.
Psalm 50: Erbarme Dich meiner, o Gott, nach Deinem großen Erbarmen, und nach der Fülle Deines Mitleids tilge mein Vergehen. Mehr noch wasche mich von meiner Gesetzlosigkeit, und von meiner Sünde reinige mich. Denn meine Gesetzlosigkeit erkenne ich, und meine Sünde ist mir stets vor Augen. Dir allein habe ich gesündigt und das Böse vor Deinen Augen getan, auf dass Du als gerecht erfunden wirst in Deinen Worten und siegest, wenn Du gerichtet wirst. Denn siehe, in Gesetzlosigkeiten ward ich empfangen, und in Sünden ward meine Mutter schwanger mit mir. Denn siehe: Wahrheit hast Du geliebt, das Geheime und Verborgene Deiner Weisheit hast Du mir offenbart. Besprengen wollest Du mich mit Ysop, und rein werde ich sein. Waschen wollest Du mich, und weißer als Schnee werde ich sein. Vernehmbar machen wollest Du mir Frohlocken und Freude, frohlocken werden die gedemütigten Gebeine. Wende ab Dein Angesicht von meinen Sünden und tilge alle meine Gesetzlosigkeiten. Ein reines Herz schaffe in mir, o Gott, und einen rechten Geist erneuere in meinem Innersten. Verwirf mich nicht von Deinem Angesicht und Deinen Heiligen Geist nimm nicht von mir. Gib mir wieder das Frohlocken über Deine Errettung und mit einem führenden Geiste stütze mich. Lehren will ich die Gesetzlosen Deine Wege, und die Frevler werden sich bekehren zu Dir. Erlöse mich von Blutschuld, o Gott, Du Gott meiner Errettung, frohlocken wird meine Zunge über Deine Gerechtigkeit. Herr, meine Lippen wollest Du öffnen, und mein Mund wird verkünden Dein Lob. Denn hättest Du ein Opfer gewollt, ich hätte es gegeben: an Brandopfern wirst Du kein Wohlgefallen haben. Ein Opfer für Gott ist ein zerknirschter Geist, ein zerknirschtes und gedemütigtes Herz wird Gott nicht verachten. Tue Gutes, Herr, in Deinem Wohlgefallen an Sion, und aufgerichtet sollen werden die Mauern Jerusalems. Dann wirst Du Wohlgefallen haben am Opfer der Gerechtigkeit, an Darbringung und Brandopfern. Dann werden sie Kälber darbringen auf Deinen Altar.
Ton 8. Verse des Triodions.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Der Buße Pforten öffne mir, Lebenspender, frühmorgens strebt zu Deinem heiligen Tempel mein Geist, der trägt den ganz befleckten Leibes-Tempel, doch als der Gütige reinige ihn durch Dein wohlwollendes Erbarmen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Auf die Pfade des Heils leite mich, Gottesgebärerin, der ja mit schändlichen Sünden meine Seele ich habe befleckt und mein ganzes Leben im Leichtsinn vergeudet; doch du rette mich durch deine Fürbitten von jeder Unreinheit.
Erbarme Dich meiner, o Gott, / nach Deinem großen Erbarmen, / und nach der Fülle Deines Mitleids / tilge mein Vergehen.
Ton 6. Stichire des Triodions.
Die Menge der von mir begangenen Missetaten bedenkend, schaudere ich Armseliger vor dem furchterregenden Gerichtstag; aber hoffend auf die Güte Deines Wohlwollens, rufe ich wie David zu Dir: Erbarme Dich meiner, Gott, nach Deinem großen Erbarmen.
Ektenie zum Polyleos:
D: Rette, o Gott, Dein Volk und segne Dein Erbe. Suche heim Deine Welt in Gnade und Barmherzigkeit. Richte auf die Stirn der rechtgläubigen Christen und sende auf uns herab Dein reiches Erbarmen. Auf die Fürbitten der allreinen Gottesgebärerin und steten Jungfrau Maria, durch die Kraft des kostbaren und lebendigmachenden Kreuzes, auf die Fürbitte der himmlischen, körperlosen Mächte, des ehrwürdigen und ruhmreichen Propheten, Vorläufers und Täufers Johannes, der heiligen, ruhmreichen, allverehrten Apostel, unserer heiligen Väter, der ökumenischen Lehrer und Erleuchter Basilius des Großen, Gregor des Theologen und Johannes Chrysostomus, unseres heiligen Vaters Nikolaus, des Erzbischofs von Myra und Wundertäters, der heiligen Apostelgleichen Kyrill und Method, der Lehrer der Slawen, der heiligen apostelgleichen Großfürsten Wladimir und Großfürstin Olga, unserer heiligen Väter, des Erleuchters Michael, der ersten Metropoliten von Kiev; der Ersthierarchen von Moskau und von ganz Rus‘ Michael, Peter, Alexij, Jona, Fillip, Ermogen und Tichon; des Erläuchters und Märtyrerbischofs Bonifatius, des Apostels der Deutschen; der Hierarchen Martin von Tours, Maximinus und Paulinus von Trier, Willibrord von Echternach, Ansgar von Bremen und Kilian von Würzburg; N. (hl. Hierarchen der Diözese); der heiligen, ruhmvollen und siegreichen Märtyrer; der Neumärtyrer und Bekenner von Russlands; der heiligen Zaren-Leidensdulder; der heiligen Märtyrer Großfürstin Elisabeth und Nonne Barbara; der heiligen Märtyrerinen Ursula und Cordula von Köln; der seligen Gott tragenden Väter; der heiligen Starzen von Optina; des heiligen gerechten Johannes von Kronstadt und Alexij von Moskau; des ehrwürdigen Vaters Benedikt von Nursia, der ehrwürdigen Mütter Walburga und Lioba; des Narren um Christi Willen Isidor von Rostov, des Wunderäters; der heiligen und gerechten Gottesahnen Joachim und Anna, des heiligen N. (Patrons der Kirche und des Ortes), der heiligen NN. (Heilige vom Tage), deren Gedächtnis wir heute begehen, und aller Heiligen: flehen wir Dich an, erbarmungsvoller Herr, erhöre uns Sünder, die wir zu Dir beten und erbarme Dich unser.
     Ch: Herr, erbarme Dich, zwölfmal.
P: Durch das Mitleid, das Erbarmen und die Menschenliebe Deines einziggeborenen Sohnes, mit dem Du gesegnet bist, samt Deinem heiligen und guten und lebendigmachenden Geiste jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Es folgt die Salbung mit Öl aus der Lampe vor der Festikone. An Sonntagen wird zuvor das Evangelium verehrt.
KANON
Ode 1
Sonntagskanon, Ton 4.
Als des Meeres rote Fluten trockenen Fußes / durchschritten hatte das alte Israel, / da warf es zurück durch die kreuzförmig erhobenen Hände des Moses // Amaleks Macht in der Wüste.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Erhöhen ließest du dich, um unserem Falle wiederaufzuhelfen, / auf das reine Holz des Kreuzes / und hast so, Gebieter, abgeholfen // der Verderbnis im Holze als der Gute und Allgewaltige.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Im Grabe leiblich, im Hades aber als Gött mit der Seele, / im Paradiese mit dem Räuber / und auf dem Throne warst du, o Christus, // mit dem Vater und dem Geist, Unumschreibbarer, alles erfüllend.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Nach dem Willen des Vaters hast du samenlos vom göttlichen Geiste / den Gottessohn empfangen / und hast im Fleische ihn geboren, // den aus dem Vater Mutterlosen und Vaterlosen aus der Mutter.
Kanon zum Kreuz und zum Sonntag, Ton 4.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Du heiltest die Zermalmung der Menschheit, Herr, durch dein göttliches Blut neu bildend dieselbe, und zermalmtest den Starken in Kraft, der früher zermalmt hatte dein Geschöpf!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Der Toten Auferstehung bist du durch deinen Tod geworden; denn die Stärke des Todes wurde getilgt, als er zusammenkam mit dem ewigen Leben, dem Alles beherrschenden, fleischgewordenen Gott!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Erhaben über die himmlischen Kräfte wurde dein schönes, göttliches, beseeltes Haus, die du, Jungfrau, trugst in deinem Mutterschoße den heiligen Berg unseres Gottes!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 4.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Aus Furcht vor deinem Gebären erbebten die Völker, erschraken die Heiden, sanken dahin die mächtigen Reiche! Denn es kam mein König, nahm den Tyrannen gefangen und befreite die Welt vom Verderben!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Seine Wohnstätte hat der in den Höhen wohnende, zu den Sterblichen niedergestiegene Christus geweiht und unerschütterlich erwiesen; denn sie, die den Schöpfer gebar, blieb allein auch nach dem Gebären das Juwel der Jungfräulichkeit!
Ode 3
Sonntagskanon, Ton 4.
Es freut sich an dir deine Kirche und ruft, o Christus: / Du bist meine Kraft, o Herr, // meine Zuflucht und meine Stärke.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Das Holz des Lebens, der geistige und wahre Weinstock, / er hängt am Kreuze // und läßt allen quellen Unsterblichkeit.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Der als Großer und Furchtbarer hat niedergerissen den Hochmut des Hades, / ist auch als unsterblicher Gott // nun leiblich auferstanden.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Du allein bist denen auf Erden zur Ausspenderin der übernatürlichen Güter, / o Mutter Gottes, geworden. // Darum bringen wir dir das "Sei gegrüßt".
Kanon zum Kreuz und zum Sonntag, Ton 4.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Die Schlange bohrte mir, Erlöser, die gifterfüllten Zähne ein, welche du, allmächtiger Gebieter, mit den Nägeln deiner Hände zermalmtest: denn nicht ist ein Heiliger der Heiligen, außer dir, Menschenliebender!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Gesehen wurdest du, Menschenliebender, im Grabe als lebendigmachender Toter, und du öffnetest die Pforten des Hades den seit der Urzeit dort befindlichen Seelen; denn nicht ist ein Heiliger der Heiligen außer dir, Menschenliebender!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Als unbeackertes Feld bist du erschienen, die du geboren hast die Ehre des Lebens, den, der allen Teilnehmenden der Unsterblichkeit Spender ist, den Heiligen, der in den Heiligen heilig ruht!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 4.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Immer Jungfrau, Allunschuldige, gereinigt wird die Natur der Sterblichen durch dich wie ein in der Asche gebackenes Brot verbunden mit dem unerträglichen göttlichen Feuer, welches auch dich unversehrt bewahrte!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Erhaben über allen Schaaren der Engel, wer ist sie, die fürwahr Gott am Nächsten ist? Sie, die allein in der Schönheit der- Jungfräulichkeit als Mutter des Alleinherrschers strahlt?
Kleine Ektenie:
D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Du bist unser Gott und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Ode 4
Sonntagskanon, Ton 4.
Als erhoben dich sah die Kirche am Kreuze, die Sonne der Gerechtigkeit, / da stand sie an ihrem Platze / und rief aus, wie es sich geziemte: // Ehre sei deiner Macht, o Herr.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Hinaufgestiegen bist du ans Kreuz, um meine Leiden zu heilen durch das Leiden deines reinen Leibes, / den freiwillig du trugest. / Deswegen wir dir rufen: // Ehre sei deiner Macht, o Herr.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Als der Tod deinen sündlosen und lebenschaffenden Leib hatte gekostet, o Gebieter, / da ward er mit Recht getötet. / Wir aber zu dir rufen: // Ehre sei deiner Macht, o Herr.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Du hast unbegattet, o Jungfrau, geboren und bist auch nach der Geburt wiederum jungfräulich erschienen. / Mit Liedern, die nicht verstummen, / wir dir deshalb das "Sei gegrüßt", o Gebieterin, rufen // im Glauben, den erschüttert kein Zweifel.
Kanon zum Kreuz und zum Sonntag, Ton 4.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Israel, obwohl mit dem Gesetz begabt, erkannte dich, Christus, den Gesetzgeber, nicht als Gott an, sondern heftete widergesetzlich dich als Gesetzesübertreter an das Kreuz, indem es unwert war des Gesetzes!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Deine mit der Gottheit verbundene Seele hat, Erlöser, die Schatzkammern des Hades beraubend, die seit der Urzeit dort befindlichen Seelen mit auferweckt. Der Leben bringende Leib aber ließ Allen Unsterblichkeit hervorquellen!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Die Immer Jungfrau und wahre Gottesgebärerin verherrlichen wir Alle, dich, die dem Gottschauer Mose vorbildete, Allunschuldige, der, ohne zu verbrennen, vom Feuer berührte Dornbusch!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 4.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Tatsächlich erstrahlte den Menschen sichtbar der Unsichtbare, der da ist in der Gestalt der unfassbaren Gottheit. Und gestaltet aus dir, Mägdlein, in fremder (Gestalt), erlöst er die, welche dich kennen, die unschuldige Gottesmutter!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Empfangen hat im Stoff die Jungfrau den Unstofflichen, der in Teilnahme am Stoffe ein Kind wurde aus ihr. Deshalb wird er erkannt als Einer in zwei Naturen, als fleischtragender Gott und überwesentlicher Mensch!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Lobwürdige, nach dem Gebären bewahrte dich als Jungfrau der Logos und Gott, der in dir, Jungfrau, wohnte und ohne Samen geboren ward und auch beim Gebären dich als Jungfrau bewahrt hatte, als Gebieter und Urheber der ganzen Schöpfung!
Ode 5
Sonntagskanon, Ton 4.
Du, Herr, mein Licht, bist in die Welt gekommen / als heiliges Licht, das führt zur Abkehr / von der Unwissenheit voller Finsternis // jene, die dich im Glauben besingen.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Du, Herr, bist zur Erde aus Mitleid herabgestiegen. / Erhöht hast du das Wesen / der Menschen, das war gefallen, // als du hingest am Holze.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Du hast aufgehoben, o Christus, die Schuld meiner Vergehen. / Du hast gelöst die Schmerzen / des Todes, o Barmherziger, // durch deine göttliche Auferstehung. (Apg 2,24)
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Dich stellen wir als unzerstörbare Waffe den Feinden entgegen. / Dich besitzen wir, o Gottesbraut, / als Anker und als Hoffnung // unseres Heiles.
Kanon zum Kreuz und zum Sonntag, Ton 4.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Es empfing dich gänzlich der unvernünftige Hades mit dem Munde; denn, als er dich am Holze hangen sah, von der Lanze durchbohrt, ohne Äthern, den lebendigen Gott, hielt er dich für einen einfachen Sterblichen; er kannte aber, von dir berührt, die Kraft der Gottheit.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Den zerstörten Tempel deines Leibes, Menschenliebender, teilten das Grab und der Hades, und von beiden wurden gegen ihren Willen die Forderungen eingetrieben, indem der Eine die Seelen der Heiligen, das andere die Körper herausgab, Unsterblicher!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Siehe, nun ist erfüllt des Propheten Weissagung! Denn du, gattenlose Jungfrau, hattest im Mutterschoße den Gott über Alle, und gebärest den über die Zeit erhabenen Sohn, der Allen dich Besingenden den Frieden schenkt!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 4.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Erwiesen hat dich uns als Haus der Herrlichkeit, als heiligen Berg Gottes, als. reine Braut, als Prachtsaal, als Tempel der Heiligung der Sohn Gottes, der in dir wohnte und als Paradies der ewigen Wonne!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Du nahmst, Christus, Fleisch an aus jungfräulichem Blut, das samenlose, unbefleckte und enhypostatische, das mit Vernunft und Geist und Seele versehene, wirkende, wollende, Selbstbestimmung und Gewalt über sich selbst habende!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Das Sinnen der Tyrannen machte der jungfräuliche Schoß zu Schanden. Denn das Kind untersuchte die seelenverderbliche Wunde der Schlange mit der Hand, fing den stolzen Empörer und legte ihn zu den Füssen der Gläubigen.
Ode 6
Sonntagskanon, Ton 4.
Dir will ich opfern, Herr, mit der Stimme des Lobes, / so ruft dir zu die Kirche / gereinigt vom Unrat der Dämonen // durch dein Blut, das ist geflossen aus Erbarmen aus deiner Seite.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Bestiegen hast du das Kreuz, mit Herrschermacht gegürtet, / hast gerungen mit dem Tyrannen / und als Gott ihn aus der Höhe hinabgestoßen, // den Adam aber mit unüberwindlicher Hand wiederaufgerichtet.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Erstanden bist du in strahlender Schönheit aus dem Grabe, o Christus, / hast all die Feinde / in göttlicher Herrschermacht vernichtet // und alle als Gott mit Freude erfüllt.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
O Wunder unerhörter als alle Wunder! / Denn ohne Kenntnis vom Manne / hat im Mutterschoße die Jungfrau / ihn, der alles umfaßt, empfangen, // ohne ihn zu beengen.
Kanon zum Kreuz und zum Sonntag, Ton 4.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Der Hades öffnete seinen Schlund und verschlang mich, und der Unvernünftige blähte sich auf in der Seele: doch Christus stieg hinunter und führte empor mein Leben als Menschenliebender!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Überwunden wurde der Tod durch den Tod: denn der Gestorbene erstand auf, Unsterblichkeit mir schenkend! Erschienen den Weibern, verkündet der Unsterbliche die Freude!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Dein reiner Schoß, Gottesgebärerin, erschien als Gefäß der nicht zu ertragenden Gottheit, zu der ohne Furcht die Heerschaaren der Himmel nicht emporzublicken wagen!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 4.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Reine, einst hat mich die Schlange überlistet und getötet durch meine Urmutter Eva: jetzt aber hat durch dich, Unschuldige, er, der mich schuf, mich aus dem Verderben zurückgerufen!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Allreine Maid, der Abgrund der Barmherzigkeit erwies dich als auserwählten Abgrund der Wunder; denn aus dir leuchtete hervor mit dem Blitz der Gottheit Christus, die Perle!
Kleine Ektenie:
D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Du bist der König des Friedens und der Erlöser unserer Seelen, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Ton 4. Kondak des Triodions.
Lasset uns fliehen / die hochmütige Prahlerei des Pharisäers / und lernen das demütige Seufzen des Zöllners. / Zu unserem Erlöser lasst uns rufen: // Vergib uns, Allerbarmer.
Ode 7
Sonntagskanon, Ton 4.
Die Jünglinge aus Abrahams Stamm in dem persischen Ofen / wurden vielmehr durch die Glut der Frömmigkeit / als durch das Feuer entflammt und riefen: // Gepriesen bist du, Herr, im Tempel deiner Herrlichkeit.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Zur Unvergänglichkeit wurde die Menschheit wiederberufen / und im göttlichen Blute Christi / gewaschen ruft sie voll Dankbarkeit: // Gepriesen bist du, Herr, im Tempel deiner Herrlichkeit.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Als lebenbergend, als herrlicher wahrhaftig / als das Paradies und leuchtender / als jedes königliche Gemach hat sich erwiesen // dein Grab, o Christus, die Quelle unserer Auferstehung.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Sei gegrüßt, o geheiligte, gotterfüllte Behausung / des Höchsten, denn durch dich, Gottesgebärerin, / ward die Freude denen gegeben, die da rufen: // Gebenedeit bist du unter den Frauen, Allmakellose.
Kanon zum Kreuz und zum Sonntag, Ton 4.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Auf das Holz erhöhet, hast du das stolze Auge gedemütigt und den hochfahrenden Sinn zur Erde niedergeworfen, erlösend den Menschen, hochgepriesener Herr und. Gott der Väter, gelobt bist du!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Durch deine Kraft erhöhe unser Horn, die wir dienen dir. Auferstandener von den Toten. der du erschöpft hast den vormals an Menschen reichen Schatz des Hades, Gebieter. Der Väter Herr und Gott, gelobt bist du!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Den göttlichen Worten folgend, verherrlichen wir die Eine Gottheit, wie in drei Lampen, das unvermischte, unzertrennliche, abendlose Licht, welches erleuchtet die ganze Schöpfung, die da singt: O Gott, du bist gelobt!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 4.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Lind zieht mich zum Gesange das im Herzen glühende Feuer der jungfräulichen Liebe, zu rufen zur Mutter und Jungfrau: Gesegnete, der Herr der Kräfte ist mit dir!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Reine, erhaben über die Geschöpfe erschienest du, da du gebärest den Schöpfer und Herrn! Deshalb rufe ich zu dir, Gottesgebärerin: Gesegnete, der Herr der Heerschaaren ist mit dir!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Ehrend dich, die Eine Herrschaft in drei Weihungen, besinge ich dich, unteilbare, dreipersönliche Natur, rufend zu dir: Gelobt bist du, Lenkerin des Alls!
Ode 8
Sonntagskanon, Ton 4.
Mit ausgebreiteten Händen schloß Daniel die Rachen der Löwen in der Grube. / Des Feuers Macht aber löschten aus, / die da umgürtet waren mit der Tugend, / die Jünglinge, die liebten die Frömmigkeit und riefen: // Preiset, all ihr Werke des Herren, den Herrn.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Mit ausgebreiteten Händen am Kreuze hast du alle Völker versammelt / und sie zur einen Kirche gemacht, / welche, o Herr, dir singt in Hymnen / einträchtig mit allem, was dich lobt auf Erden und im Himmel: // Preiset, all ihr Werke des Herren, den Herrn.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Weißgewandet erschien den Frauen der in unzugänglichem Lichte / der Auferstehung strahlende Engel. / Was sucht ihr den Lebenden, so rief er, / im Grabe als Toten? Wahrhaft erstanden ist Christus. // Ihn laßt uns rufen: All ihr Werke, singet dem Herrn.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Du allein wardst in allen Geschlechtern, reine Jungfrau, als Mutter Gottes erwiesen. / Denn du bist geworden zur Wohnstatt / der Gottheit, du ganz ohne Tadel, / ohne zu verbrennen im Feuer des unzugänglichen Lichtes. // Darum preisen wir dich alle, Maria, du Gottesbraut.
Kanon zum Kreuz und zum Sonntag, Ton 4.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Deine ungerechte Schlachtung sehend, wehklagte trauernd die Schöpfung. Denn, während die Erde erschrak, umkleidete sich die Sonne mit Dunkel, wie mit einem schwarzen Gewände. Wir aber besingen dich unaufhörlich, und erheben dich hoch, Christus, in alle Ewigkeiten!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Nachdem du hinabgestiegen warst zu mir, sogar bis zum Hades, und Allen den Weg zur Auferstehung bereitet hattest, bist du wieder aufgestiegen, tragend mich auf deinen Schultern, und hast mich zum Vater hingeführt! Deshalb rufe ich zu dir: Den Herrn besinget, ihr Werke, und erhebet ihn hoch in alle Ewigkeiten!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Die erste Vernunft und die Ursache aller Dinge, den allein ursachlosen Vater verherrlichen wir, und das anfanglose Wort, den Geist, den Tröster, den Einen Gott und Herrn und Schöpfer des Alls, die zusammengewachsene Dreifaltigkeit anbetend und hoch erhebend in alle Ewigkeiten!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 4.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Nun wird der, welcher aus Adams Rippe dich erschuf, aus deiner Jungfräulichkeit Fleisch, der Herr des Alls. Ihn besingend, rufen wir: Alle Werke, lobet den Herrn!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Es erblickte im Zelte Abraham das Geheimnis in dir, Gottesgebärerin; denn deinen unfleischlichen Sohn nahm er auf, singend: Alle Werke, lobet, besinget den Herrn!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Nie Vermählte, das Vorbild deiner Jungfräulichkeit rettete die an Zahl der Dreifaltigkeit Gleichen. Denn in jungfräulichen Körpern traten sie die Flamme nieder, Maid, indem sie riefen: Lobet, besinget den Herrn!
Vor der Altarikone ruft der Diakon aus:
D: Die Gottesgebärerin und Mutter des Lichtes besingen und erheben wir in Hymnen.
Danach weihräuchert er die Kirche.
Lied der allheiligen Gottesgebärerin.
     Ch: Hochpreiset meine Seele den Herrn, und mein Geist frohlocket in Gott, meinem Heiland.
Refrain:Die du geehrter bist als die Cherubim / und unvergleichlich herrlicher als die Seraphim, / die du unversehrt Gott, das Wort, geboren hast, / wahrhafte Gottesgebärerin, dich erheben wir.
Er hat hingesehen auf die Niedrigkeit Seiner Magd; denn siehe, von nun an werden mich seligpreisen alle Geschlechter.
Denn Großes hat der Mächtige an mir getan, und heilig ist Sein Name, und Seine Barmherzigkeit währet von Geschlecht zu Geschlecht über die, so Ihn fürchten.
Er hat Macht geübt mit Seinem Arm; Er hat zerstreut, die hochmütig sind in ihres Herzens Sinn.
Er hat Gewaltige von den Thronen gestoßen und Niedrige erhöht. Hungrige hat Er mit Gütern erfüllt und Reiche läßt Er leer ausgehen.
Er hat Sich Israels, Seines Knechtes, angenommen, zu gedenken der Barmherzigkeit, wie Er geredet hat zu unseren Vätern, zu Abraham und seiner Nachkommenschaft in die Ewigkeit.
Ode 9
Sonntagskanon, Ton 4.
Der nicht von Hand gelöste Stein als Eckstein sich aus dir löste / o Jungfrau, dem unbehauenen Berge, / Christus, der vereinte die getrennten Naturen. // So preisen wir dich in Freude, Gottesgebärerin hoch.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Als Ganzen hast du mich angenommen als Ganzer in unvermischter Einung / und mir als Ganzem gegeben, mein Gott, / die Rettung durch dein Leiden, / das du am Kreuz im Leibe hast erduldet aus großem Erbarmen.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Als deine Jünger sahen dein Grab geöffnet / und die gottbergenden Tücher verlassen durch deine Auferstehung, / da riefen sie mit dem Engel: // Wahrhaftig erweckt ist der Herr.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Die Einheit der göttlichen Wesenheit, doch die Dreiheit der Personen / verehren wir Gläubigen alle, / welche in unvermischten Hypostasen // ist gleich an Kraft und Ehre, die hoch wir fromm erheben.
Kanon zum Kreuz und zum Sonntag, Ton 4.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Mit List herankriechend, nahm die Schlange von Eden mich gefangen; doch auf dem gewaltigen Felsen der Schädelstätte vernichtete dieselbe, gleichwie einen Säugling, der Herr, der Allherrscher; er eröffnete mir aber wieder den Eingang zur Wonne durch das Holz des Kreuzes!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Du legtest nieder die starken Festungen des Feindes zur Verwüstung: mit allmächtiger Hand aber seinen Reichtum raubend, hast du aus den Wohnstätten des Hades mich mitauferweckt, Christus, und den ehedem maßlos Prahlenden erwiesest du als mit Gelächter Verspotteten!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Komm, deines armen Volkes Misshandlung heimsuchend: mit mitleidiger und starker Hand kräftige den das Kreuz tragenden König gegen die Feinde, welche lästern, zu vertilgen dein auserwähltes Erbe, Christus, Menschenliebender.
Kanon zur Gottesmutter, Ton 4.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Als Lilie sehen wir dich, Reine, bekleidet mit dem Purpur des göttlichen Geistes, inmitten der Dornen aufleuchten und mit Wohlgeruch erfüllen die, welche dich gebührend hochpreisen!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Indem die vergängliche menschliche Natur annahm, Allunbefleckte, aus deinem Schoße der Unsterbliche, erwies er sie in sich als unsterblich aus Barmherzigkeit: deshalb preisen wir dich als Gottesgebärerin hoch.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Die du herrschest über alles Geschaffene, schenke deinem Volke des Sieges Trophäen, den Feind überwunden vor die Kirche legend, auf dass wir dich als Gottesgebärerin hochpreisen!
Kleine Ektenie:
D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dich rühmen alle Kräfte der Himmel, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
D: Heilig der Herr, unser Gott.
     Ch: Heilig der Herr, unser Gott. Zu jedem Vers.
Vers: Ja, heilig der Herr, unser Gott.
Vers: Über allen Völkern ist unser Gott.
Exapostelarion zum Sonntagsevangelium.
Im Strahlenglanz der Tugenden lasst schauen uns die Männer, / die sich im Grab, das Leben birgt, in leuchtenden Gewändern / den Frauen, die gesenkten Blickes Myrrhen trugen, zeigten. / Die Kunde von des Himmelsherrn Erweckung lasst uns hören. / Herbei zum Leben in dem Grab mit Petrus lasst uns eilen / und harrend, um Christus zu sehn, bestaunen das Geschehen.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
1. Ch: Aller Odem lobe den Herrn. Lobet den Herrn in den Himmeln, lobet Ihn in den Höhen. Dir gebührt Lobgesang, o Gott.
2. Ch: Lobet Ihn all Seine Engel, lobet Ihn, all Seine Heerscharen, Dir gebührt Lobgesang, o Gott.
Es folgen die Lobpsalmen mit Stichiren. Die Psalmen werden in der Gemeindepraxis ausgelassen.
Stichiren werden gesungen.
Zu 6: Um an ihnen zu üben geschriebenes Gericht; diese Herrlichkeit wird zuteil werden all Seinen Gottseligen.
Ton 4. Stichiren des Sonntags.
Kreuz und Tod hast du erduldet / und bist auferstanden / von den Toten, du allmächtiger Herr. // So preisen wir deine Auferstehung.
Psalm 150: Lobet Gott in Seinen Heiligen; lobet Ihn in der Feste Seiner Macht.
In deinem Kreuz, o Christus, / hast du uns befreit vom alten Fluche, / in deinem Tode den Teufel zunichte gemacht, / der gewaltsam unsere Natur beherrschte, / und in deiner Erweckung / alles, was ist, mit Freude erfüllt. / Deshalb rufen wir: / Der du bist auferstanden von den Toten, // Herr, Ehre sei dir.
Zu 4: Lobet Ihn ob Seiner machtvollen Taten; lobet Ihn nach der Fülle Seiner Größe.
Durch dein Kreuz, o Christus Erretter, / weise uns den Weg zu deiner Wahrheit / und befreie uns von den Schlingen des Feindes. / Du Auferstandener von den Toten, / streck aus deine Hand und laß uns auferstehn, / die wir gefallen sind durch die Sünde, / o du menschenliebender Herr, // auf die Fürsprache deiner Heiligen.
Lobet Ihn mit dem Schall der Posaune; lobet Ihn mit Psalter und Harfe.
Nicht entferntest du dich von der Brust des Vaters, / einziggezeugter Logos Gottes, / als du auf die Erde kamest aus Menschenliebe, / Mensch geworden unabänderlich, / und Kreuz und Tod erlittest im Fleische, / der du bist leidlos der Gottheit nach. / Auferstanden aber von den Toten / gewährtest du Unsterblichkeit / dem Geschlechte der Menschen // als der einzig Allmächtige.
Zu 2: Lobet Ihn mit Handpauke und Reigen; lobet Ihn mit Saiten und Instrument.
Den Tod hast du angenommen im Fleische / und uns Unsterblichkeit verschafft, Erretter. / Im Grabe hast du Wohnung genommen, / um uns aus dem Hades zu befreien / und mit dir auferstehen zu lassen. / Denn zwar hast du als Mensch gelitten, / doch bist du als Gott auferstanden. / Deshalb rufen wir: Ehre sei dir, // Lebenspender, Herr, einzig Menschenliebender.
Lobet Ihn mit wohltönenden Zimbeln; lobet Ihn mit Zimbeln des Jubels. Aller Odem lobe den Herrn.
Felsen spalteten sich, Erretter, / als auf der Schädelstätte / dein Kreuz ward aufgerichtet. / Die Torwächter des Hades erschraken, / als du würdest bestattet / wie ein Sterblicher im Grabmal. / Denn du brachest die Stärke des Todes / und gewährtest allen Verstorbenen, Erretter, / Unvergänglichkeit durch deine Auferstehung. // Lebenspender, Herr, Ehre sei dir.
Steh auf, Herr, mein Gott; es möge sich erheben deine Hand; vergiß nicht deiner Armen bis ans Ende. (Ps 9,33)
Die Frauen begehrten zu schauen, / Christus Gott, deine Auferstehung. / Es eilte voraus Maria Magdalena, / fand den Stein vom Grabmal beiseitegewälzt / und den Engel dasitzen, der sagte: / Was sucht ihr den Lebenden unter den Toten? // Auferstanden ist er als Gott, um alles zu retten.
Ich will dich preisen, Herr, aus meinem ganzen Herzen, all deine Wundertaten erzählen. (Ps 9,2)
Wo ist Jesus, den ihr wolltet bewachen? / So sagt es, ihr Juden! / Wo ist er, den ihr habt ins Grabmal gelegt, / nicht ohne den Stein zu versiegeln? / Gebt heraus den Toten, / die ihr verleugnet das Leben! / Weiset vor den Begrabenen / oder glaubet an den Auferstandenen! / Doch wenn ihr auch schweiget, so rufen aus / die Steine die Erweckung des Herrn, / vor allem jener, / der ward weggewälzt vom Grabe. / Groß ist dein Erbarmen! / Groß ist deines Heilswerkes Mysterium! // Unser Erretter, Ehre sei dir.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Ton 2. Theotokion des Sonntags.
Hochgepriesen bist du, Gottesgebärerin, Jungfrau. / Denn durch ihn, der aus dir ist Fleisch geworden, / wurde gefangen der Hades und Adam zurückgerufen, / der Fluch entkräftet und Eva befreit, / der Tod getötet und wir lebendig gemacht. / Deshalb lasst und Hymnen singen und rufen: / Gepriesen bist Du, Christus, unser Gott, // dem es so hat gefallen, Ehre sei dir!
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Der Priester erhebt die Hände gen Osten und lobpreist Gott.
P: Ehre Dir, der Du zeigest das Licht.
Große Doxologie.
     Ch: Ehre Gott in den Höhen, und auf Erden Friede, an den Menschen Wohlgefallen. Dich preisen wir, Dich segnen wir, Dich beten wir an, Dich verherrlichen wir, Dir danken wir ob Deiner großen Herrlichkeit. Herr, himmlischer König, Gott Vater, Allherrscher, Herr, einziggezeugter Sohn, Jesus Christus, und Heiliger Geist. Herr, Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters, der Du hinwegnimmst die Sünde der Welt; erbarme Dich unser, der Du hinwegnimmst die Sünden der Welt. Nimm an unser Gebet, der Du sitzest zur Rechten des Vaters, und erbarme Dich unser. Denn Du allein bist der Heilige, Du allein der Herr, Jesus Christus, zur Verherrlichung Gottes des Vaters. Amen.
An jedem Tag will ich Dich segnen und Deinen Namen loben auf ewig und auf immer und ewig. Würdige uns, Herr, an diesem Tag sündlos bewahrt zu werden. Gesegnet bist Du, Herr, Gott unserer Väter, und gelobt und verherrlicht ist Dein Name in Ewigkeit. Amen.
Dein Erbarmen, Herr, komme über uns, wie wir gehofft haben auf Dich.
Gesegnet bist Du, Herr, lehre mich Deine Ordnungen. Dreimal.
Herr, zur Zuflucht bist Du uns geworden von Geschlecht zu Geschlecht. Ich sprach: Herr, erbarme Dich meiner, heile meine Seele; denn Dir habe ich gesündigt.
Herr, zu Dir habe ich mich geflüchtet, lehre mich Deinen Willen zu tun; denn Du bist mein Gott. Denn bei Dir ist die Quelle des Lebens, in Deinem Licht werden wir schauen das Licht. Breite aus Dein Erbarmen denen, die Dich kennen.
Heiliger Gott, Heiliger Starker, Heiliger Unsterblicher, erbarme Dich unser. Dreimal.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Heiliger Unsterblicher, erbarme Dich unser.
Und mit lauterer Stimme: Heiliger Gott, Heiliger Starker, Heiliger Unsterblicher, erbarme Dich unser.
Ton 2. Tropar des Sonntags.
Als du warst auferstanden aus dem Grabe und zerrissen hattest die Fesseln, / da hast du aufgehoben / das Todesurteil, o Herr, / und alle befreit aus den Schlingen des Feindes. / Du hast dich gezeigt deinen Aposteln, / sie ausgesandt zur Verkündigung / und durch sie deinen Frieden gewährt dem Erdkreis, // du vielerbarmer allein.
Inständige Ektenie:
D: Erbarme Dich unser, o Gott, nach Deinem großen Erbarmen, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
     Ch: Herr, erbarme Dich, dreimal. Zu jeder Fürbitte.
D: Wir beten auch für unseren großen Herrn und Vater, den heiligsten Patriarchen Kyrill, und unseren Herrn, den höchstgeweihten Metropoliten (oder Erzbischof, oder hochgeweihten Bischof) N., und für all unsere Brüder in Christus.
D: Wir beten auch für unser gottgeschütztes Land und für alle, die es regieren und beschützen, auf dass wir ein stilles und ruhiges Leben führen können in aller Frömmigkeit und Lauterkeit.
D: Wir beten auch für die seligen und ewigen Gedenkens würdigen Stifter dieses heiligen Tempels (oder dieses heiligen Klosters) und für alle unsere bereits entschlafenen orthodoxen Väter und Brüder, die hier und allerorten ruhen.
D: Wir beten auch um Erbarmen, Leben, Frieden, Gesundheit, Errettung, Heimsuchung, Verzeihung und Vergebung der Sünden der Knechte und Mägde Gottes NN., aller frommen und orthodoxen Christen, derer, die in dieser Stadt wohnen und weilen, der Gemeindeglieder, der Kirchenältesten und der Wohltäter dieses heiligen Hauses.
D: Wir beten auch für die, welche Früchte bringen und Gutes tun in diesem heiligen und allehrwürdigen Tempel, für die sich Mühenden, die Singenden und das vor Dir stehende Volk, das da erwartet von Dir das große und reiche Erbarmen.
P: Denn ein erbarmungsreicher und menschenliebender Gott bist Du, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Bittektenie:
D: Lasst uns vollenden unser Morgengebet zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Dass der ganze Abend vollkommen sei, heilig, friedvoll und sündlos, lasst uns vom Herrn erflehen.
     Ch: Gewähre es, o Herr. Zu jeder Fürbitte.
D: Einen Engel des Friedens, einen treuen Führer, einen Beschützer unserer Seelen und Leiber lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Verzeihung und Vergebung unserer Sünden und Verfehlungen lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Das Gute und Heilsame für unsere Seelen und Frieden für die Welt lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Die übrige Zeit unseres Lebens in Frieden und Buße zu vollenden, lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Ein christliches Ende unseres Lebens, ohne Schmerz, ohne Schande, in Frieden, und eine gute Rechenschaft vor dem furchtbaren Richterstuhl Christi lasst uns erflehen.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn ein Gott des Erbarmens, des Mitleids und der Menschenliebe bist Du, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Ch: Amen.
P: Friede allen. (Der Priester segnet.) Ch: Und deinem Geiste.
D: Neigen wir unsere Häupter dem Herrn. Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dir ist es eigen, Dich zu erbarmen und zu retten, und zu Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Im Anschluss an den Gottesdienst wird die erste Stunde gelesen und vielerorts ein Gebet an die Gottesmutter Maria gesungen.
Entlassung:
D: Weisheit.
     Ch: Vater segne.
P: Gesegnet der Seiende, Christus unser Gott, allezeit, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen. Stärke, Christus Gott, den heiligen und orthodoxen Glauben der rechtgläubigen Christen in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
P: Allheilige Gottesgebärerin, rette uns.
     Ch: Die du geehrter bist als die Cherubim und unvergleichlich herrlicher als die Seraphim, die du unversehrt Gott, das Wort, geboren hast, dich, die wahrhafte Gottesgebärerin, preisen wir hoch.
P: Ehre Dir, Christus Gott, Du unsere Hoffnung, Ehre Dir.
Ch: Ehre, jetzt. Herr, erbarme Dich, dreimal. Vater segne.
P: Christus, unser wahrer Gott, in der Osterzeit und an den Sonntagen: der auferstanden ist von den Toten; auf die Gebete Seiner allreinen Mutter; auf die Fürbitte der heiligen, ruhmreichen, allverehrten Apostel; des heiligen N. (Patrons der Kirche und des Ortes), der heiligen NN. (Heilige vom Tage), deren Gedächtnis wir heute begehen, der heiligen und gerechten Gottesahnen Joachim und Anna und aller Heiligen, erbarme Sich unser und rette uns, denn Er ist gütig und menschenliebend.
     Ch: Amen.
     Ch: Unseren großen Herrn und Vater Kyrill, / den heiligsten Patriarchen von Moskau und ganz Rus‘, / und unseren hochgeweihten Herrn N., / den Metropoliten (oder Erzbischof, oder Bischof) von N., / unsere gottbeschützten Länder / den Vorsteher, die Brüder und die Mitglieder dieser heiligen Kirche, / und alle orthodoxen Christen, / erhalte, o Herr, auf viele Jahre.
VIGIL

Lesungen aus der Heiligen Schrift.

ENDE, UND GOTT DIE EHRE.




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