Gottesdienst am Montag, dem 15. Februar 2021
(02. Februar nach dem alten Stil)
Bild des Tagesheiligen

37. Woche nach Pfingsten. Ton 3.
Begegnung unseres Herrn und Gottes und Erlösers Jesus Christus. hochfest
Länge:   Texte:

VIGIL

GROßE VESPER

Die Vesper wird vom Glockengeläut und Weihräuchern der Kirche eingeleitet.
D: Erhebet euch. Ch: Herr, Segne.
P: Ehre der heiligen und wesenseinen und lebendigmachenden und untrennbaren Dreiheit, allezeit, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Ch: Amen.
Klerus: Kommt, lasst uns anbeten Gott, unseren König.
Kommt, lasst uns anbeten und niederfallen vor Christus, Gott, unserem König.
Kommt, lasst uns anbeten und niederfallen vor Christus Selbst, unserem König und Gott.
Kommt, lasst uns anbeten und niederfallen vor Ihm.
Psalm 103, Eingangspsalm. Nur ausgewählte Verse. Psalm vollständig anzeigen.
     Ch: Segne, meine Seele, den Herrn.
Gesegnet bist Du o Herr.
Herr, mein Gott, hocherhaben bist Du gar sehr.
Gesegnet bist Du o Herr.
Auf den Bergen werden stehen die Wasser.
Wie hocherhaben sind Deine Werke, o Herr.
Zwischen den Bergen hindurch werden fließen die Wasser.
Wie hocherhaben sind Deine Werke, o Herr.
Alle hast Du in Weisheit geschaffen;
Ehre Dir, O Herr, der Du alles geschaffen hast.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Alleluïa, alleluïa, alleluïa. Ehre Dir, o Gott. Dreimal.
Große Ektenie:
D: In Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Um den Frieden von oben und die Errettung unserer Seelen lasst uns beten zum Herrn.
D: Um den Frieden der ganzen Welt, den Wohlbestand der heiligen Kirchen Gottes und die Einheit aller lasst uns beten zum Herrn.
D: Für dieses heilige Haus und alle, die mit Glauben, Frömmigkeit und Gottesfurcht hier eintreten, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für unseren großen Herrn und Vater, den heiligsten Patriarchen Kyrill, und unseren Herrn, den höchstgeweihten Metropoliten (oder Erzbischof, oder hochgeweihten Bischof) N., für die ehrwürdige Priesterschaft, den Diakonat in Christus, den gesamten Klerus und alles Volk, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für unser gottgeschütztes Land und für alle, die es regieren und beschützen, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für diese Stadt (oder dieses Dorf, oder dieses heilige Kloster), für jede Stadt, alles Land und die Gläubigen, die darin leben, lasst uns beten zum Herrn.
D: Um günstige Witterung, reichen Ertrag der Früchte der Erde und friedliche Zeiten, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für die Reisenden, die Kranken, Notleidenden und Gefangenen und um ihre Errettung lasst uns beten zum Herrn.
D: Dass wir erlöst werden von aller Bedrängnis, Zorn und Not, lasst uns beten zum Herrn.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dir gebührt alle Verherrlichung, Ehre und Anbetung, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit
     Ch: Amen.
Kathisma am Abend „Selig der Mann“. In der Gemeindepraxis werden nur ausgewählte Verse gesungen. Kathisma vollständig anzeigen.
Selig ist der Mann, der nicht ging in den Rat der Gottlosen. Alleluïa.
Denn es kennt der Herr den Weg der Gerechten, doch der Weg der Gottlosen wird vergehen. Alleluïa.
Dient dem Herrn in Furcht und jubelt Ihm zu mit Zittern. Alleluïa.
Selig alle, die auf Ihn vertrauen. Alleluïa.
Steh auf, Herr, rette mich, mein Gott. Alleluïa.
Des Herrn ist das Heil, und auf Deinem Volk ist Dein Segen. Alleluïa.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste. Alleluïa.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen. Alleluïa.
Alleluïa, alleluïa, alleluïa. Ehre Dir, o Gott. Dreimal.
Kleine Ektenie:
D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dein ist die Herrschaft, und Dein ist das Königtum und die Macht und die Herrlichkeit, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Ch: Amen.
Ton 3. Der Chor singt die Verse zu „Herr, ich schrie“. Der Diakon weihräuchert die Kirche.
     Ch: Herr, ich schrie zu Dir, erhöre mich; / erhöre mich, Herr.
Erster Chor: Herr, ich schrie zu Dir, erhöre mich; / merk auf die Stimme meines Flehens, / wenn ich zu Dir schreie; // erhöre mich, Herr.
Zweiter Chor: Ausgerichtet werde mein Gebet / wie Weihrauch vor Deinem Angesicht, / das Erheben meiner Hände / sei ein Abendopfer; // erhöre mich, Herr.
Es folgen Psalmen mit Stichiren. Die Psalmen werden in der Gemeindepraxis ausgelassen.
Es werden die angefallenen Stichiren gesungen. Sind nicht genug Texte vorhanden, werden manche Stichiren wiederholt.
10: Führe meine Seele heraus aus dem Gefängnis, auf dass ich Deinen Namen bekenne.
Meiner werden die Gerechten harren, bis Du mir vergelten wirst.
8: Aus den Tiefen schrie ich, Herr, zu Dir; Herr, erhöre meine Stimme.
Ton 1. Stichiren des Fests. (Idiomela, von Patriarch Germanos)
Sag an, o Symeon, / wen trägst du da auf den Armen / im Tempel unter Jubel? / Zu wem sagst du und rufest: / Jetzt bin ich in die Freiheit entlassen, / denn ich habe meinen Retter gesehn? / Dieser ist es, der geboren ward aus der Jungfrau. / Dieser ist es, Gott aus Gott, der Logos, / der um unsertwillen ist Fleisch geworden / und errettet hat den Menschen. / Vor ihm lasst uns niederfallen.
Lass Deine Ohren merken auf die Stimme meines Flehens.
Nimm entgegen, o Symeon, / als ein Kind dem Gesetz unterworfen / ihn, den Moses hat von ferne geschaut / unter dem Wolkendunkel, / als das Gesetz er hat gegeben auf dem Sinai. / Dieser ist es, der durch das Gesetz hat gesprochen. / Dieser ist es, von dem die Propheten haben geredet, / der um unsertwillen ist Fleisch geworden / und errettet hat den Menschen. Vor ihm lasst uns niederfallen.
6: Wolltest Du Acht geben auf Gesetzlosigkeiten, Herr, o Herr, wer könnte bestehen? Denn bei Dir ist die Versöhnung.
Kommet, auch wir wollen Christus begegnen / unter gotterfüllten Gesängen / und wir wollen ihn empfangen, / dessen Heil hat Symeon gesehen. / Dieser ist es, den David hat angekündigt. / Dieser ist es, der in den Propheten hat gesprochen, / der um unsertwillen ist Fleisch geworden, / der auch durch das Gesetz hat geredet. / Vor ihm lasst uns niederfallen.
Um Deines Namens willen harrte ich Deiner, Herr; meine Seele harrte auf Dein Wort, meine Seele hoffte auf den Herrn.
4: Von der Morgenwache bis zur Nacht, von der Morgenwache an hoffe Israel auf den Herrn.
Denn beim Herrn ist das Erbarmen und reichliche Erlösung bei Ihm; ja, Er selbst wird Israel von allen seinen Gesetzlosigkeiten erlösen.
Lobt den Herrn, all ihr Nationen, lobpreist Ihn, all ihr Völker.
Denn stark ward Sein Erbarmen über uns, und die Wahrheit des Herrn währt in Ewigkeit.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Ton 6. Theotokion des Fests.
Heute soll sich öffnen / die Pforte des Himmels. / Denn der anfanglose Logos des Vaters, / der einen zeitlichen Anfang hat genommen, / ohne preiszugeben seine Gottheit, / lässt sich als Knäblein von vierzig Tagen / von seiner Mutter, der Jungfrau, / freiwillig darbringen im Tempel des Gesetzes. / Ihn nimmt auf seine Arme der Greis. / Entlass mich!, so ruft der Diener zu dem Gebieter. / Denn meine Augen haben dein Heil geschaut. / Der du gekommen in die Welt, / um zu retten das Menschengeschlecht, / Herr, Ehre sei dir.
Einzug der Vesper. Der Diakon geht dem Priester mit dem Weihrauchfaß voran. Der Priester betet leise das Gebet zum Einzug. Text vollständig anzeigen.
D: Weisheit! Aufrecht!
     Ch: Freundliches Licht heiliger Herrlichkeit des unsterblichen Vaters, des himmlischen, heiligen, seligen: Jesus Christus. Da wir gekommen sind zum Untergang der Sonne und geschaut haben das abendliche Licht, besingen wir Vater, Sohn und Heiligen Geist, Gott. Würdig bist Du, zu allen Zeiten mit geziemenden Stimmen besungen zu werden, Gottes Sohn, der Du das Leben gibst; deshalb verherrlicht Dich die Welt.
Nun wird das Abend-Prokimenon des Wochentages gesungen.
D: Lasst uns aufmerken. P: Frieden allen.
     Ch: Und deinem Geiste.
D: Weisheit. Lasst uns aufmerken.
Prokimenon am Sonntagabend, Ton 8:
D: Wohlan denn, segnet den Herrn, / all ihr Knechte des Herrn.
     Ch: Der Herr ist König ... Nach jedem Vers.
Vers: Die ihr steht im Hause des Herrn, in den Höfen des Hauses unseres Gottes.
D: Wohlan denn, segnet den Herrn. Ch: All ihr Knechte des Herrn.
Parimien des Fests (Lesungen aus der Bibel). Der Leser trägt diese aus der Mitte der Kirche vor.
D: Weisheit.
     L: Lesung aus dem Buch Exodus.
D: Lasst uns aufmerken.
     L: Es redete der Herr zu Moses an jenem Tage, an welchem er herausführte die Söhne Israels aus Ägypten, indem er sprach: Heilige mir alle erstgeborene Erstgeburt, die da öffnet jeden Mutterschoß unter den Söhnen Israels. Moses aber sprach zum Volke: Gedenket dieses Tages, an welchem ihr herausgezogen seid aus dem Lande Ägyptens, aus dem Hause der Knechtschaft, denn mit starker Hand hat euch weggeführt der Herr von dort. Und beobachtet sein Gesetz! Und es wird sein, wenn dich hineinführt Gott der Herr in das Land der Chananäer, was er geschworen hat deinen Vätern, so wirst du absondern alles Männliche, das den Mutterschoß öffnet, dem Herrn. Wenn aber dein Sohn dich danach fragen wird, indem er spricht: Was ist das?, so sollst du ihm sagen: Mit starker Hand hat uns weggeführt der Herr aus dem Lande Ägyptens, aus dem Hause der Knechtschaft. Denn als der Pharao in seiner Verhärtung uns nicht entlassen wollte, tötete der Herr alle Erstgeburt im Lande Ägyptens, von den Erstgeburten der Menschen bis zu denen der Nutztiere. Deshalb opfere ich dem Herrn alles Männliche, was den Mutterschoß öffnet, und jeden Erstgeborenen meiner Söhne werde ich auslösen. Und es wird dir sein zum Zeichen an deiner Hand und als etwas Uner-schütterliches vor deinen Augen. Denn so spricht der Herr, der Allherrscher: Die Erstgeburt deiner Söhne sollst du mir geben. Und jeder, der ein männliches Kind gezeugt hat, soll am achten Tage seine Vorhaut beschneiden. Und er soll dreiunddreißig Tage nicht in das Heiligtum Gottes zum Priester gehen, bis die Tage der Reinigung erfüllt sind. Und danach soll er dem Herrn ein einjähriges fehlerloses Lamm als Brandopfer und das Junge einer Haustaube oder einer Turteltaube an den Eingang des Zeltes des Zeugnisses zum Priester bringen, oder er soll stattdessen vor den Herrn zwei Junge von Haustauben oder zwei Turteltauben bringen. Und der Priester soll für ihn um Versöhnung bitten. Denn eine Gabe sind mir diese Hingegebenen aus allen Söhnen Israels. Und ich. habe sie angenommen und sie mir geheiligt anstelle der Erstgeborenen der Ägypter an dem Tage, da ich vernichtete alle Erstgeburt im Lande Ägyptens, vom Menschen bis zum Nutztier. So sprach Gott, der Höchste, der Heilige Israels. (Ex 12, 51 ff)
D: Weisheit.
     L: Lesung aus der Prophetie von Jesaias.
D: Lasst uns aufmerken.
     L: Es geschah in dem Jahre, in welchem starb der König Ozias, da sah ich den Herrn sitzen auf hohem und erhabenem Throne, und voll war das Haus seiner Herrlichkeit. Und Seraphim standen im Kreise um ihn, sechsflügelig der eine und sechsflügelig der andere. Mit zweien von ihnen bedeckten sie ihr Angesicht, mit zweien bedeckten sie die Füße und mit zweien schwebten sie. Und es rief der eine dem anderen zu und sprach: Heilig, Heilig, Heilig der Herr Sabaoth, voll ist die ganze Erde seiner Herrlichkeit. Und es erbebte der Türsturz von der Stimme, mit welcher sie riefen, und das Haus wurde erfüllt von Rauch. Und ich sagte: Weh mir! Denn ein Mensch bin ich und habe ungereinigte Lippen, und ich wohne inmitten eines Volkes, das ungereinigte Lippen hat, und den König, den Herrn Sabaoth, habe ich gesehen mit meinen Augen. Und er sandte zu mir einen von den Seraphim, und in seiner Hand hatte er eine Kohle, die er mit einer Zange genommen hatte vom Opferaltare. Und er berührte meinen Mund und sprach: Siehe, berührt hat dies deine Lippen und hinweggenommen deine Ungesetzlichkeiten und deine Sünden hinweggefegt. Und ich hörte die Stimme des Herrn, der da sprach: Wen sende ich? Und wer wird gehen zu diesem Volke? Ich sprach: Siehe, da bin ich, sende mich! Und er sprach: Geh und sage diesem Volke: Mit deinem Gehör sollst du hören und nicht verstehn, schauend schauen und nicht sehn. Verstockt wurde nämlich das Herz dieses Volkes, und sie hörten schwer mit den Ohren, und sie schlossen ihre Augen, damit sie nicht etwa einmal sehen werden mit den Augen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, und ich sie heile. Und ich sagte: Bis wann, o Herr? Und er sprach: Bis verödet sind die Städte, weil sie nicht bewohnt sind, und die Häuser, weil dort keine Menschen sind, und bis das Land verlassen daliegt. Und danach wird entfernen der Herr die Menschen, und es werden sich mehren, die zurückgeblieben im Lande. (Jes 6, 1-12)
D: Weisheit.
     L: Lesung aus der Prophetie von Jesaias.
D: Lasst uns aufmerken.
     L: Siehe, der Herr wird sich niederlassen auf einer leichten Wolke. Und er wird kommen nach Ägypten, und die handgemachten Götzen Ägyptens werden ins Wanken geraten vor seinem Antlitz. Und ihr (der Ägypter) Herz wird verzagen in ihnen. Und in Aufruhr wird geraten ihr Geist in ihnen, und ihren Plan werde ich vereiteln, und ich werde Ägypten überliefern in die Hände harter Herren; so spricht der Herr Sabaoth. Und es trinken die Ägypter Wasser aus dem Meere, der Fluss aber wird ausbleiben und vertrocknen. So spricht der Herr: Wo sind jetzt deine Weisen? Und sie sollen dir kundtun und sprechen: Was ist des Herrn Wille über Ägypten? An jenem Tage werden die Ägypter sein wie Weiber in Furcht und Zittern angesichts der Hand des Herrn Sabaoth, welche er auf sie wirft. Und es wird sein ein Opferaltar für den Herrn im Lande der Ägypter und eine Säule an seiner Grenze dem Herrn. Und es wird sein zum Zeichen in Ewigkeit dem Herrn im Lande Ägyptens: Sie haben geschrien zum Herrn, und er sendet ihnen einen Menschen, der sie erlösen wird. Und bekannt wird sein der Herr den Ägyptern. Und es werden erkennen die Ägypter den Herrn an jenem Tage; sie werden bereiten Opfer und Gabe, und sie werden Gelübde tun und sie erfüllen. (Jes 19, 1-21)
Inständige Ektenie:
D: Lasst uns alle sagen mit ganzer Seele, und mit ganzem Verstand lasst uns sagen.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Herr, Allherrscher, Gott unserer Väter, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
D: Erbarme Dich unser, o Gott, nach Deinem großen Erbarmen, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
     Ch: Herr, erbarme Dich, dreimal. Zu jeder Fürbitte.
D: Wir beten auch für unseren großen Herrn und Vater, den heiligsten Patriarchen Kyrill, und unseren Herrn, den höchstgeweihten Metropoliten (oder Erzbischof, oder hochgeweihten Bischof) N., und für all unsere Brüder in Christus.
D: Wir beten auch für unser gottgeschütztes Land und für alle, die es regieren und beschützen, auf dass wir ein stilles und ruhiges Leben führen können in aller Frömmigkeit und Lauterkeit.
D: Wir beten auch für die seligen und ewigen Gedenkens würdigen Stifter dieses heiligen Tempels (oder dieses heiligen Klosters) und für alle unsere bereits entschlafenen orthodoxen Väter und Brüder, die hier und allerorten ruhen.
D: Wir beten auch um Erbarmen, Leben, Frieden, Gesundheit, Errettung, Heimsuchung, Verzeihung und Vergebung der Sünden der Knechte und Mägde Gottes NN., aller frommen und orthodoxen Christen, derer, die in dieser Stadt wohnen und weilen, der Gemeindeglieder, der Kirchenältesten und der Wohltäter dieses heiligen Hauses.
D: Wir beten auch für die, welche Früchte bringen und Gutes tun in diesem heiligen und allehrwürdigen Tempel, für die sich Mühenden, die Singenden und das vor Dir stehende Volk, das da erwartet von Dir das große und reiche Erbarmen.
P: Denn ein erbarmungsreicher und menschenliebender Gott bist Du, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Ch: Amen.
Würdige uns, Herr:
     Ch: Würdige uns, Herr, an diesem Abend sündlos bewahrt zu werden. Gesegnet bist Du, Herr, Gott unserer Väter, und gelobt und verherrlicht ist Dein Name in Ewigkeit. Amen. Dein Erbarmen, Herr, komme über uns, wie wir gehofft haben auf Dich. Gesegnet bist Du, Herr, lehre mich Deine Ordnungen. Gesegnet bist Du, Gebieter, lass mich verstehen Deine Ordnungen. Gesegnet bist Du, Heiliger, erleuchte mich durch Deine Ordnungen. Herr Dein Erbarmen währt auf ewig, sieh nicht hinweg über die Werke Deiner Hände. Dir gebührt Lob, Dir gebührt Preisgesang, Verherrlichung gebührt Dir, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Bittektenie:
D: Lasst uns vollenden unser Abendgebet zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Dass der ganze Abend vollkommen sei, heilig, friedvoll und sündlos, lasst uns vom Herrn erflehen.
     Ch: Gewähre es, o Herr. Zu jeder Fürbitte.
D: Einen Engel des Friedens, einen treuen Führer, einen Beschützer unserer Seelen und Leiber lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Verzeihung und Vergebung unserer Sünden und Verfehlungen lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Das Gute und Heilsame für unsere Seelen und Frieden für die Welt lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Die übrige Zeit unseres Lebens in Frieden und Buße zu vollenden, lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Ein christliches Ende unseres Lebens, ohne Schmerz, ohne Schande, in Frieden, und eine gute Rechenschaft vor dem furchtbaren Richterstuhl Christi lasst uns erflehen.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn ein Gott des Erbarmens, des Mitleids und der Menschenliebe bist Du, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Ch: Amen.
P: Friede allen. (Der Priester segnet.) Ch: Und deinem Geiste.
D: Neigen wir unsere Häupter dem Herrn. Ch: Dir, o Herr.
P: Es sei die Herrschaft Deines Königtums gesegnet und verherrlicht, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
An Festtagen singt der Chor die Stichiren zur Litia. Der Priester geht in den Narthex und Weihrächert die Kirche.
Ton 1. Stichiren des Fests. (von Anatolios)
Der Alte der Tage, / der auch das Gesetz hat gegeben / einst auf dem Sinai dem Moses, / heute zeigt er sich als kleines Kindlein. / Und dem Gesetze gemäß lässt er sich bringen in den Tempel, / er, der Urheber des Gesetzes, / um das Gesetz zu erfüllen, / und lässt sich darreichen dem Greise. / Als ihn aber empfängt Symeon, der Gerechte, / und bewirkt sieht die Lösung von den Fesseln, / da ruft er voller Freude: / Gesehen haben meine Augen / das von Ewigkeit verborgene Mysterium, / das ist offenbar geworden in den letzten Tagen: / ein Licht, das auflöst die Finsternis / der ungläubigen Heiden / und Herrlichkeit des neuerwählten Israel. / So entlasse deinen Diener / aus den Fesseln dieses Fleisches / zum wunderbaren Leben / ohne Alter und ohne Ende, / der du gewährst der Welt das große Erbarmen.
(von Ioannes Monachos)
Der einstens dem Moses auf dem Sinai / das Gesetz hat gegeben, / heute unterwirft er sich / den Vorschriften des Gesetzes, / da er um unsertwillen ward geboren / als der Barmherzige. / Jetzt wird der reine Gott, der hat geöffnet / als heiliges Kind den reinen Mutterschoß, / zu sich selber als Gott hingetragen / und so erleuchtet er unsere Seelen / und macht sie frei vom Fluche des Gesetzes.
Ton 2. (von Andreas Pyrrhos)
Ihn, den zitternd anflehen die Liturgen oben, / nimmt nun unten entgegen / Symeon auf stofflichen Armen / und verkündet die Einung / des Göttlichen mit den Menschen. / Da er schaut den himmlischen Gott als Sterblichen, / zieht er sich zurück von dem, was ist auf Erden, / und ruft aus in Freuden: / Der du kundtust denen im Dunkel / das Licht ohne Abend, / o Herr, Ehre sei dir.
(von Germanos)
Heute nimmt Symeon in die Arme / den Herrn der Herrlichkeit, / ihn, den im Dunkel einst Moses hat gesehen / auf dem Berge Sinai, / als er ihm gab die Tafeln. / Dieser ist es, der in den Propheten hat gesprochen / und der das Gesetz hat gegeben. / Dieser ist es, den David hat angekündigt, / der furchtbar ist für alle, / der hat das große und reiche Erbarmen.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Ton 5.
Forschet nach in den Schriften, / wie Christus, unser Gott, hat gesprochen / in den Evangelien. / Denn in den Schriften, dort finden wir ihn, / den Geborenen und in Windeln Gewickelten, / den in die Krippe Gelegten und mit Milch Genährten, / ihn, der empfing die Beschneidung / und von Symeon wurde getragen, / ihn, der ist erschienen / nicht zum Scheine und nicht in der Einbildung, / sondern in Wahrheit der Welt. / Zu ihm lasst uns rufen: / O Gott vor den Äonen, Ehre sei dir.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Im selben Ton. Theotokion des Fests.
Der Alte der Tage, / der ein Kindlein war im Fleische, / ward von der Mutter-Jungfrau in das Heiligtum gebracht, / um zu erfüllen die Verheißung / seines eigenen Gesetzes. / Ihn nahm Symeon entgegen mit den Worten: / Nun entlässest du in Frieden / nach deinem Worte deinen Diener, o Herr. / Denn meine Augen haben dein Heil gesehn.
Der Chor singt die Stichiren zum Stichos (Aposticha). Falls es eine Litia gab, geht der Priester aus dem Narthex zur Festtagsikone. Falls nicht, bleibt er im Altar.
Ton 7. Stichiren des Fests. (von Kosmas Monachos)
Schmücke, o Sion, deinen Hochzeitssaal / und nimm auf Christus, den König. / Umfange Maria, die himmlische Pforte. / Denn sie wurde als cherubischer Thron erwiesen. / Sie trägt auf ihren Händen / den König der Herrlichkeit. / Die Wolke des Lichtes ist die Jungfrau, / die trägt im Fleische den Sohn vor dem Morgenstern. / Ihn hat Symeon auf seine Arme genommen / und verkündet den Völkern, / dass dieser ist der Gebieter über Leben und Tod / und der Welt Erretter.
Nun entlässest du, o Herr, deinen Diener * nach deinem Wort in Frieden. (Lk 2,29)
Ihn, der aufgestrahlt vor den Äonen aus dem Vater, / in den letzten Zeiten aber aus dem jungfräulichen Schoße, / ihn trug in den Tempel / die Mutter, die nicht weiß von Begattung, / ihn, der auf dem Sinai das Gesetz hatte gegeben / und nun selbst gehorcht der Ordnung des Gesetzes. / Und sie bietet ihn dar dem greisen und gerechten Priester, / dem war geweissagt worden, er werde schauen Christus, den Herrn. / Da ihn empfangen Symeon auf seinen Armen, / bricht er in Jubel aus mit dem Rufe: / Dieser ist Gott, gleichewig dem Vater, / und unsrer Seelen Erlöser.
Ein Licht zur Erleuchtung der Heiden * und zur Verherrlichung deines Volkes Israel. (Lk 2,32)
Ihn, der einherfährt auf dem Wagen der Cherubim / und besungen wird in den Liedern der Seraphim, / ihn trägt auf den Armen die Gottesgebärerin Maria, / ihn, der aus ihr Fleisch geworden ohne Begattung, / ihn, den Geber des Gesetzes, / der selbst erfüllt des Gesetzes Ordnung. / Und sie legte ihn in die Hände des greisen Priesters. / Der aber bittet, da er trägt das Leben, / um die Lösung vom Leben mit den Worten: / Nun entlässest du mich, Gebieter, / auf dass dem Adam ich berichte, / dass ich als ein kleines Kindlein habe gesehen / den unvergänglichen, urewigen Gott / und als der Welt Erretter.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Ton 8. Theotokion des Fests. (von Andreas von Kreta)
Der da einherfährt auf den Cherubim / und besungen wird von den Seraphim, / wird heute gemäß dem Gesetze / gebracht in den göttlichen Tempel / und nimmt ein seinen Thron / auf den Armen des Greises. / Und von Joseph nimmt er gottwürdig Geschenke an: / in Form eines Paares von Turteltauben / die unbefleckte Kirche / und das neuerwählte Volk der Heiden, / zwei Junge aber von Tauben / als der Begründer des Alten und des Neuen Bundes. / Symeon aber, der hatte empfangen / den Gipfel der Prophetengabe, / pries Maria, die Jungfrau und Gottesgebärerin, / und sagt voraus die Symbole / des Leidens dessen, der aus ihr geboren, / und von ihm erbittet er / die Entlassung mit dem Rufe: / Nun entlässest du mich, Gebieter, / wie du es mir hast vorherverkündet. / Denn ich habe gesehen / das urewige Licht, / den Herrn und Erretter / des Volkes, das trägt Christi Namen.
Gebet des Hl. Simeon:
     Ch: Nun entlässt Du Deinen Knecht, Gebieter, nach Deinem Wort in Frieden, denn meine Augen haben Dein Heil geschaut, das Du bereitet hast vor aller Völker Angesicht: Licht zur Offenbarung für die Nationen und Herrlichkeit Deines Volkes Israel.
Trishagion bis Vater unser:
     L: Heiliger Gott, Heiliger Starker, Heiliger Unsterblicher, erbarme Dich unser, dreimal.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Allheilige Dreiheit, erbarme Dich unser. Herr, sei gnädig ob unserer Sünden. Gebieter, verzeih uns unsere Gesetzlosigkeiten. Heiliger, suche unsere Schwächen heim und heile sie um Deines Namens willen.
Herr, erbarme Dich, dreimal.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Vater unser, der Du bist in den Himmeln, geheiligt werde Dein Name. Dein Königtum komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser notwendiges Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
P: Denn Dein ist das Königtum und die Macht und die Herrlichkeit, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Ton 1. Tropar des Fests.
Sei gegrüßt, begnadete Gottesgebärerin Jungfrau, / denn aus dir ging auf die Sonne der Gerechtigkeit, / Christus, unser Gott, / und erleuchtete die in der Finsternis. / Frohlocke auch du, gerechter Greis, / der du in die Arme nahmst den Befreier unsere Seelen, / der uns auch schenkt die Auferstehung.
Sei gegrüßt, begnadete Gottesgebärerin Jungfrau, / denn aus dir ging auf die Sonne der Gerechtigkeit, / Christus, unser Gott, / und erleuchtete die in der Finsternis. / Frohlocke auch du, gerechter Greis, / der du in die Arme nahmst den Befreier unsere Seelen, / der uns auch schenkt die Auferstehung.
Sei gegrüßt, begnadete Gottesgebärerin Jungfrau, / denn aus dir ging auf die Sonne der Gerechtigkeit, / Christus, unser Gott, / und erleuchtete die in der Finsternis. / Frohlocke auch du, gerechter Greis, / der du in die Arme nahmst den Befreier unsere Seelen, / der uns auch schenkt die Auferstehung.
     Ch: Der Name des Herrn sei gesegnet von nun an bis in Ewigkeit, dreimal.
Es folgt der 33. Psalm:
     Ch: 1. Segnen will ich den Herrn zu jeder Zeit, / stets ist Sein Lob in meinem Mund. 2. Im Herrn wird sich meine Seele rühmen, / hören sollen es die Sanftmütigen und frohgemut sein. 1. Hochpreiset den Herrn mit mir, / und lasst uns gemeinsam Seinen Namen erhöhen. 2. Ich suchte den Herrn, und Er hat mich erhört, / und aus all meinen Bedrängnissen hat Er mich erlöst. 1. Kommet zu Ihm und werdet erleuchtet, / und eure Angesichter werden gewiss nicht beschämt. 2. Dieser Arme schrie, und der Herr erhörte ihn, / und aus all seinen Bedrängnissen hat Er ihn errettet. 1. Lagern wird sich ein Engel des Herrn rings um jene, die Ihn fürchten, / und Er wird sie erlösen. 2. Kostet und seht, dass der Herr gütig ist; / selig der Mann, der da hofft auf Ihn. 1. Fürchtet den Herrn, ihr all Seine Heiligen; / denn keinen Mangel gibt es für jene, die Ihn fürchten. 2. Reiche sind arm geworden und haben gehungert, / doch die den Herrn suchen, werden keines Gutes entbehren.
P: Der Segen der Herren komme über euch durch Seine Gnade und Menschenliebe, jetzt, und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Ch: Amen.

ORTHROS

Es beginnt der Morgengottesdienst. Im Zentrum der Kirche wird der Hexapsalm gelesen. Wir hören mit Schweigen und Ergriffenheit zu. Das Licht und die Kerzen werden ausgemacht.
Herrlichkeit Gott in den Höhen und auf Erden Friede und den Menschen Sein Wohlgefallen. Dreimal.
Herr, meine Lippen wollest du öffnen, und mein Mund wird verkünden dein Lob. Zweimal.
Psalm 3: Herr, was sind so zahlreich geworden, die mich bedrängen? Viele stehen auf wider mich. Viele sagen meiner Seele: „Nicht ist Errettung für ihn in seinem Gott.“ Du aber, Herr, bist mein Beistand, meine Herrlichkeit und Der, welcher mein Haupt erhebt. Mit meiner Stimme schrie ich zum Herrn, und Er hat mich erhört von Seinem heiligen Berge. Ich aber legte mich schlafen und schlummerte; ich bin wieder erwacht; denn der Herr wird mir beistehen. Nicht will ich mich fürchten vor unzähligem Volk, das mich rings umzingelt. Stehe auf, Herr, errette mich, mein Gott; denn Du hast alle geschlagen, die mich grundlos befeinden; die Zähne der Sünder hast Du zerschmettert. Des Herrn ‹ist› die Errettung, und auf Deinem Volk Dein Segen.
Ich aber legte mich schlafen und schlummerte; ich bin wieder erwacht; denn der Herr wird mir beistehen.
Psalm 37: Herr, strafe mich nicht in Deinem Grimm, und züchtige mich nicht in Deinem Zorn. Denn Deine Pfeile stecken in mir, und schwer hast Du Deine Hand auf mich gelegt. Nicht gibt es Heilung an meinem Fleisch angesichts Deines Zorns, nicht gibt es Frieden in meinem Gebein angesichts meiner Sünden. Denn meine Gesetzlosigkeiten haben mein Haupt überragt, wie eine schwere Last lagen sie schwer auf mir. ‹Es› stanken und faulten meine Striemen angesichts meiner Torheit. Ich ward elend und bis zum Äußersten gebeugt, den ganzen Tag lang ging ich finster blickend einher. Denn meine Lenden waren angefüllt mit Spott, und nicht gibt es Heilung an meinem Fleisch. Ich wurde übel zugerichtet und gedemütigt bis zum Übermaß, ich stöhnte vor Seufzen meines Herzens. O Herr, gewärtig ist Dir all mein Verlangen, und mein Seufzen ist vor Dir nicht verborgen. Mein Herz war aufgewühlt, verlassen hat mich meine Kraft, und das Licht meiner Augen: auch das ist nicht bei mir. Meine Freunde und meine Nachbarn haben sich mir feindlich genaht und aufgestellt, selbst meine Nächsten standen von ferne. Gewalt haben geübt, die da trachten nach meiner Seele, und die nach dem Üblen für mich trachten, haben Nichtiges geredet und sannen auf Trug den ganzen Tag. Ich aber hörte wie ein Tauber nicht, und ‹war› wie ein Stummer, der seinen Mund nicht öffnet. Und ich ward wie ein Mensch, der nicht hört und der in seinem Mund keine Tadel hat. Denn auf Dich, Herr, habe ich meine Hoffnung gesetzt. Du wirst mich erhören, Herr, mein Gott. Denn ich sprach: Niemals sollen sich meine Feinde über mich freuen; doch als meine Füße wankten, prahlten sie wider mich. Denn ich bin für die Geißeln bereit, und mein Schmerz ist mir stets vor Augen. Denn meine Gesetzlosigkeit will ich kundtun und nachsinnen über meine Sünde. Meine Feinde aber leben und sind stärker geworden als ich, und zahlreich geworden sind, die mich zu Unrecht hassen. Die mir Übles für Gutes vergelten, verleumdeten mich, weil ich Gutsein erstrebte. Verlass mich nicht, Herr, mein Gott; entferne Dich nicht von mir. Merke auf zu meiner Hilfe, Du Herr meiner Errettung.
Verlass mich nicht, Herr, mein Gott; entferne Dich nicht von mir. Merke auf zu meiner Hilfe, Du Herr meiner Errettung.
Psalm 62: O Gott, mein Gott, zu Dir erhebe ich mich frühmorgens; meine Seele dürstete nach Dir, wie oft ‹vor› Dir mein Fleisch in einem wüsten und unbegehbaren und wasserlosen Land. So bin ich im Heiligtum erschienen ‹vor› Dir, zu schauen Deine Macht und Deine Herrlichkeit. Denn besser ist Dein Erbarmen als ‹viele› Leben; meine Lippen sollen Dich lobpreisen. So will ich Dich segnen in meinem Leben, und in Deinem Namen meine Hände erheben. Wie von Mark und Fett sei erfüllt meine Seele, und mit Lippen des Frohlockens soll lobpreisen mein Mund. Wenn ich Deiner gedachte auf meinem Lager, in den frühen Morgenstunden sann ich auf Dich. Denn Du bist mein Helfer geworden, und im Schutz Deiner Flügel werde ich frohlocken. Meine Seele hing Dir an, und Deine Rechte stand mir bei. Sie aber haben vergeblich getrachtet nach meiner Seele; in das Unterste der Erde werden sie eingehen, überliefert werden in die Hände des Schwertes, Anteil der Füchse sein. Der König aber wird frohgemut sein in Gott; gepriesen wird ein jeder werden, der bei ihm schwört; denn gestopft ward der Mund derer, die Unrechtes reden.
In den frühen Morgenstunden sann ich auf Dich. Denn Du bist mein Helfer geworden, und im Schutz Deiner Flügel werde ich frohlocken. Meine Seele hing Dir an, und Deine Rechte stand mir bei.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste. Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigekit. Amen.
Alleluïa, alleluïa, alleluïa. Ehre Dir, o Gott. Dreimal, ohne Verbeugungen.
Herr, erbarme Dich, dreimal.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste. Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigekit. Amen.
Der Priester betet vor den Königlichen Türen.
Psalm 87: O Herr, Du Gott meiner Errettung, geschrien habe ich des Tags und in der Nacht vor Dir. Vor Dein Angesicht komme mein Gebet; neige Dein Ohr zu meiner Bitte. Denn angefüllt mit Übeln ward meine Seele, und mein Leben hat sich dem Hades genaht. Gezählt wurde ich zu denen, die hinabsteigen in die Grube, bin geworden wie ein hilfloser Mensch, frei unter ‹den› Toten, wie Verwundete, die im Grabe ruhen, derer Du nicht mehr gedachtest und die von Deiner Hand verstoßen wurden. Sie legten mich in die unterste Grube, an einen finsteren Ort und in Todesschatten. Schwer legte sich auf mich Dein Grimm, und all Deine Aufwallungen hast Du herbeigeführt wider mich. Entfernt hast Du meine Bekannten von mir, sie machten mich zu einem Greuel für sich. Preisgegeben ward ich und kam nicht heraus. Meine Augen sind schwach geworden von ‹der› Armut. Geschrien habe ich zu Dir, Herr, den ganzen Tag, ausgebreitet zu Dir meine Hände. Wirst Du etwa an den Toten Wunderwerke tun? Oder werden Ärzte ‹sie› auferstehen lassen, dass sie Dich bekennen? Wird etwa einer im Grab Dein Erbarmen erzählen und Deine Wahrheit im Untergang? Werden wohl in der Finsternis erkannt werden Deine Wundertaten und Deine Gerechtigkeit in einem vergessenen Land? Und ‹so› habe ich zu Dir geschrien, Herr, und noch vor der Frühe gelange mein Gebet zu Dir. Wozu, o Herr, verstößt Du meine Seele, wendest Du Dein Angesicht von mir ab? Arm bin ich und in Mühsalen von meiner Jugend an; wenn auch erhöht ‒ ward ich gedemütigt und verzweifelte. Über mich kamen Deine Zornesfluten, Deine Schrecken haben mich aufgewühlt; umringt haben sie mich wie Wasser, zugleich mich umschlossen den ganzen Tag. Entfernt von mir hast Du Freund und Nachbarn und meine Bekannten wegen des Elends.
O Herr, Du Gott meiner Errettung, geschrien habe ich des Tags und in der Nacht vor Dir. Vor Dein Angesicht komme mein Gebet; neige Dein Ohr zu meiner Bitte.
Psalm 102: Segne, meine Seele, den Herrn, und alles, was in mir ist, Seinen heiligen Namen. Segne, meine Seele, den Herrn, und vergiß nicht all Seine Vergeltungen. Ihn, Der all deine Gesetzlosigkeiten sühnt und all deine Gebrechen heilt, Der dein Leben vom Verderben erlöst und dich krönt in Erbarmen und Mitleid, Der mit Gutem dein Verlangen stillt; deine Jugend wird sich erneuern gleich der des Adlers. Es übt ja Erbarmung der Herr und Gericht für alle, die Unrecht erleiden. Kundgetan hat Er dem Moses Seine Wege, den Söhnen Israels Seinen Willen. Mitleidvoll und erbarmungsreich ist der Herr, langmütig und vielerbarmend: nicht bis ans Ende wird Er zürnen und nicht auf ewig grollen. Nicht nach unseren Gesetzlosigkeiten hat Er uns getan, und nicht nach unseren Sünden uns vergolten. Denn wie des Himmels Höhe über die Erde ragt, so hat der Herr Sein Erbarmen stark gemacht über denen, die Ihn fürchten. So fern der Aufgang vom Untergang ist, so weit hat Er unsere Gesetzlosigkeiten von uns entfernt. Wie ein Vater Mitleid hat mit den Söhnen, so hatte der Herr Mitleid mit denen, die Ihn fürchten. Denn Er weiß ja, welch ein Gebilde wir sind, Er gedachte dessen, dass wir Staub sind. Der Mensch, wie Gras sind seine Tage, wie eine Blume des Feldes, so wird er verblühen. Denn geht ein Hauch durch ihn hindurch, so wird er nicht mehr sein und seinen Platz nicht mehr wiedererkennen. Das Erbarmen des Herrn aber ist von Ewigkeit her und bis in Ewigkeit über denen, die Ihn fürchten. Und Seine Gerechtigkeit ist über den Kindeskindern, bei denen, die Seinen Bund bewahren und Seiner Gebote gedenken, um sie zu tun. Der Herr hat Seinen Thron im Himmel bereitet, und Sein Königtum gebietet über das All. Segnet den Herrn, all Seine Engel, Mächtige in Kraft, die ihr Sein Wort tut, sobald ihr hört den Ruf Seiner Worte. Segnet den Herrn, all Seine Mächte, seine Diener, die ihr Seinen Willen tut. Segnet den Herrn, all Seine Werke; an jedem Orte Seiner Herrschaft: segne, meine Seele, den Herrn.
An jedem Orte Seiner Herrschaft: segne, meine Seele, den Herrn.
Psalm 142: Herr, erhöre mein Gebet, nimm zu Ohren meine Bitte in Deiner Wahrheit, erhöre mich in Deiner Gerechtigkeit. Und gehe nicht ins Gericht mit Deinem Knecht; denn kein Lebender wird vor Dir als gerecht erfunden werden. Denn verfolgt hat der Feind meine Seele, mein Leben bis zur Erde erniedrigt, an finstere Orte mich versetzt, gleich lange Toten. Und es verzagte über mich mein Geist, in mir ward aufgewühlt mein Herz. Ich gedachte der alten Tage, sann nach über all Deine Werke, über die Schöpfungen Deiner Hände sann ich nach. Ausgebreitet zu Dir habe ich meine Hände; meine Seele ist wie wasserloses Land vor Dir. Eilends erhöre mich, Herr, mein Geist begann zu schwinden. Wende nicht Dein Angesicht von mir ab, oder ich werde denen gleich, die hinabsteigen in die Grube. Vernehmbar mache mir am Morgen Dein Erbarmen; denn auf Dich habe ich gehofft. Lass mich erkennen, Herr, den Weg, auf dem ich gehen soll; denn zu Dir habe ich erhoben meine Seele. Entreiße mich meinen Feinden, Herr, zu Dir habe ich mich geflüchtet. Lehre mich, Deinen Willen zu tun; denn Du bist mein Gott. Dein guter Geist wolle mich führen auf ebenem Land. Um Deines Namens willen, Herr, wollest Du mich beleben, in Deiner Gerechtigkeit aus der Bedrängnis führen meine Seele; in Deinem Erbarmen wollest Du ausrotten meine Feinde, zugrunde richten alle, die meine Seele bedrängen; denn ich bin Dein Knecht.
In Deiner Gerechtigkeit erhöre mich. Gehe nicht ins Gericht mit Deinem Knecht. Zweimal.
Dein guter Geist führe mich auf ebener Bahn.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste. Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigekit. Amen.
Alleluïa, alleluïa, alleluïa. Ehre Dir, o Gott. Dreimal.
Große Ektenie:
D: In Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Um den Frieden von oben und die Errettung unserer Seelen lasst uns beten zum Herrn.
D: Um den Frieden der ganzen Welt, den Wohlbestand der heiligen Kirchen Gottes und die Einheit aller lasst uns beten zum Herrn.
D: Für dieses heilige Haus und alle, die mit Glauben, Frömmigkeit und Gottesfurcht hier eintreten, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für unseren großen Herrn und Vater, den heiligsten Patriarchen Kyrill, und unseren Herrn, den höchstgeweihten Metropoliten (oder Erzbischof, oder hochgeweihten Bischof) N., für die ehrwürdige Priesterschaft, den Diakonat in Christus, den gesamten Klerus und alles Volk, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für unser gottgeschütztes Land und für alle, die es regieren und beschützen, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für diese Stadt (oder dieses Dorf, oder dieses heilige Kloster), für jede Stadt, alles Land und die Gläubigen, die darin leben, lasst uns beten zum Herrn.
D: Um günstige Witterung, reichen Ertrag der Früchte der Erde und friedliche Zeiten, lasst uns beten zum Herrn.
D: Für die Reisenden, die Kranken, Notleidenden und Gefangenen und um ihre Errettung lasst uns beten zum Herrn.
D: Dass wir erlöst werden von aller Bedrängnis, Zorn und Not, lasst uns beten zum Herrn.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dir gebührt alle Verherrlichung, Ehre und Anbetung, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit
     Ch: Amen.
„Gott ist der Herr“ wird im 1. Ton gesungen:
D: Gott ist der Herr und ist uns erschienen; gesegnet, Der da kommt im Namen des Herrn.
     Ch: Gott ist der Herr und ist... Zu jedem Vers.
Vers: Bekennet den Herrn, denn Er ist gut, und Seine Güte währet ewig.
Vers: Umringen mich auch alle Völker, im Namen des Herrn nehme ich Rache.
Vers: Ich werde nicht sterben; ich werde leben und die Taten des Herrn verkünden.
Vers: Der Stein, den die Bauleute verworfen, Er ist zum Eckstein geworden. Vom Herrn ist das gewirkt, ein Wunder in unseren Augen.
Tropare der Tagesfeste.
Ton 1. Tropar des Fests.
Sei gegrüßt, begnadete Gottesgebärerin Jungfrau, / denn aus dir ging auf die Sonne der Gerechtigkeit, / Christus, unser Gott, / und erleuchtete die in der Finsternis. / Frohlocke auch du, gerechter Greis, / der du in die Arme nahmst den Befreier unsere Seelen, / der uns auch schenkt die Auferstehung.
Sei gegrüßt, begnadete Gottesgebärerin Jungfrau, / denn aus dir ging auf die Sonne der Gerechtigkeit, / Christus, unser Gott, / und erleuchtete die in der Finsternis. / Frohlocke auch du, gerechter Greis, / der du in die Arme nahmst den Befreier unsere Seelen, / der uns auch schenkt die Auferstehung.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Sei gegrüßt, begnadete Gottesgebärerin Jungfrau, / denn aus dir ging auf die Sonne der Gerechtigkeit, / Christus, unser Gott, / und erleuchtete die in der Finsternis. / Frohlocke auch du, gerechter Greis, / der du in die Arme nahmst den Befreier unsere Seelen, / der uns auch schenkt die Auferstehung.
Es wird das vierte Kathisma aus dem Psalter gelesen. ( Psalmen 24 bis 31, nach westlicher Nummerierung 25 bis 32. )
Kleine Ektenie:
D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dein ist die Herrschaft, und Dein ist das Königtum und die Macht und die Herrlichkeit, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Ton 1. Sedalen des Fests. (Avtomelon)
Staunen soll der Chor der Engel ob des Wunders, / wir Sterblichen aber wollen ertönen lassen mit unseren Stimmen den Lobgesang, / da wir sehen die unsagbare Herablassung Gottes: / Vor dem erzittern die Mächte der Himmel, / ihn umfassen nun die Arme des Greises, / den einzig Menschenliebenden.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Staunen soll der Chor der Engel ob des Wunders, / wir Sterblichen aber wollen ertönen lassen mit unseren Stimmen den Lobgesang, / da wir sehen die unsagbare Herablassung Gottes: / Vor dem erzittern die Mächte der Himmel, / ihn umfassen nun die Arme des Greises, / den einzig Menschenliebenden.
Es wird das fünfte Kathisma aus dem Psalter gelesen. ( Psalmen 32 bis 36, nach westlicher Nummerierung 33 bis 37. )
Kleine Ektenie:
D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn ein guter und menschenliebender Gott bist Du, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Ton 1. Sedalen des Fests. (nach: Staunen soll der Chor der Engel)
Der mit dem Vater ist auf dem heiligen Throne, / er kam auf die Erde und ward geboren aus der Jungfrau. / Ein Kindlein ward, der unumschreibbar ist an Jahren. / Ihn nahm Symeon auf seine Arme und rief aus voll Freude: / Nun entlässest Du, Barmherziger, Deinen Diener, den Du erfreut.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Der mit dem Vater ist auf dem heiligen Throne, / er kam auf die Erde und ward geboren aus der Jungfrau. / Ein Kindlein ward, der unumschreibbar ist an Jahren. / Ihn nahm Symeon auf seine Arme und rief aus voll Freude: / Nun entlässest Du, Barmherziger, Deinen Diener, den Du erfreut.
An hohen Festtagen findet der Polyeleos statt. Der Priester legt das Phelonion an. Die Zelebranten stellen sich mit brennenden Kerzen vor der Ikone des Feiertags auf. Der Vorsteher weihräuchert die Kirche. Gekürtzte Fassung:
Lobet den Namen des Herrn, lobet ihr Diener den Herrn. Alleluïa, alleluïa, alleluïa.
Gepriesen sei der Herr vom Sion her, Er, der in Jerusalem wohnt. Alleluïa, alleluïa, alleluïa.
Danket dem Herrn: Er ist freundlich, denn ewig währet Sein Erbarmen. Alleluïa, alleluïa, alleluïa.
Danket dem Herrn des Himmels, denn ewig währet Sein Erbarmen. Alleluïa, alleluïa, alleluïa.
Hochpresiung des Fests.
Geistliche: Wir hochpreisen Dich, / Lebenspender Christus, / und wir ehren deine allreine Mutter, // durch welche du nun nach dem Gesetz eingeführt wurdest in dem Tempel des Herren.
     Ch: Wir hochpreisen Dich, / Lebenspender Christus, / und wir ehren deine allreine Mutter, // durch welche du nun nach dem Gesetz eingeführt wurdest in dem Tempel des Herren.
Der ausgewählte Psalm wird gesungen.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Alleluïa, alleluïa, alleluïa. Ehre Dir, o Gott. Zweimal.
Geistliche: Alleluïa, alleluïa, alleluïa. Ehre Dir, o Gott. Einmal.
Geistliche: Wir hochpreisen Dich, / Lebenspender Christus, / und wir ehren deine allreine Mutter, // durch welche du nun nach dem Gesetz eingeführt wurdest in dem Tempel des Herren.
Kleine Ektenie:
D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dein Name ist gesegnet, und Dein Königtum ist verherrlicht, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Ton 4. Sedalen des Fests. (nach: Josef wunderte sich (?))
Εin Kindlein bist Du um meinetwillen, Du Alter der Tage. / An der Reinigung nimmst Du teil, Du reinster Gott, / um das Fleisch mir zu verbürgen aus der Jungfrau. / Und Symeon, in dies Geheimnis eingeführt, / erkannte Dich als Gott, erschienen im Fleische. / Er küsste Dich als das Leben / und rief aus als Greis in Freude: / Entlasse mich, denn ich habe gesehen / Dich, das Leben aller.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Εin Kindlein bist Du um meinetwillen, Du Alter der Tage. / An der Reinigung nimmst Du teil, Du reinster Gott, / um das Fleisch mir zu verbürgen aus der Jungfrau. / Und Symeon, in dies Geheimnis eingeführt, / erkannte Dich als Gott, erschienen im Fleische. / Er küsste Dich als das Leben / und rief aus als Greis in Freude: / Entlasse mich, denn ich habe gesehen / Dich, das Leben aller.
Ton 4. Stufengesänge (Stepenny).
1. Antiphon
Von meiner Jugend an bedrängen mich viele Leiden. So halte selbst mich fest und rette mich, mein Erretter.
Die ihr hasset Sion, möget zuschanden werden durch den Herrn. Denn wie Gras werdet ihr verdorrt sein durch das Feuer.
Ehre, Jetzt.
Durch den Heiligen Geist wird jede Seele mit Leben erfüllt, durch Reinigung emporgehoben und heilig-geheimnishaft erleuchtet durch die Dreieinigkeit.
Prokimenon und Lesung des Evangeliums.
D: Weisheit. P: Friede allen. Ch: Und deinem Geiste.
D: Weisheit.

Prokimenon des Fests.
Prokimenon, Ton 4:
D: Gedenken werde ich deines Namens von Geschlecht zu Geschlecht. (Ps 44,18)
     Ch: Der Herr ist König ... Nach jedem Vers.
Vers: Es walle auf mein Herz zu guter Rede ; ich will erzählen meine Werke dem König. (Ps 44,2)
D: Gedenken werde ich deines Namens. Ch: Von Geschlecht zu Geschlecht.
D: Lasst uns beten zum Herrn. Ch: Herr, erbarme Dich.
P: Denn heilig bist Du, unser Gott, und ruhest im Heiligen, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
D: Alles, was Odem hat, lobe den Herrn.
     Ch: Alles, was Odem hat, lobe den Herrn.
Vers: Lobet den Herrn im Heiligen lobet Ihn in der Wohnstätte Seiner Macht.
     Ch: Alles, was Odem hat, lobe den Herrn.
D: Alles, was Odem hat. Ch: Lobe den Herrn.
D: Damit wir gewürdigt werden zu hören das heilige Evangelium, lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Dreimal.
D: Weisheit. Aufrecht. Lasst uns hören das heilige Evangelium.
P: Friede allen. Er segnet das Volk. Ch: Und deinem Geiste.
P: Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
     Ch: Ehre Dir, Herr, Ehre Dir.
D: Lasst uns aufmerken.
Und siehe, da war ein Mensch zu Jerusalem, namens Symeon; dieser Mensch war gerecht und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israëls; und der Heilige Geist war auf ihm. Und ihm war vom Heiligen Geiste die Weissagung zuteil geworden, dass er den Tod nicht sehen werde, ehe er den Christus des Herrn gesehen. Und er kam durch den Geist in das Heiligtum. Und als die Eltern das Kindlein Jesus hereinbrachten, um nach der Gewohnheit des Gesetzes an ihm zu tun, da nahm er es auf seine Arme, segnete Gott und sprach: Nun entlässt du deinen Knecht, Gebieter, nach deinem Wort in Frieden; denn meine Augen haben dein Heil gesehen, das du bereitet hast vor aller Völker Angesicht: Licht zur Offenbarung für die Nationen und Herrlichkeit deines Volkes Israël.
(Lk 2, 25-32)*
     Ch: Ehre Dir, Herr, Ehre Dir.
Psalm 50: Erbarme Dich meiner, o Gott, nach Deinem großen Erbarmen, und nach der Fülle Deines Mitleids tilge mein Vergehen. Mehr noch wasche mich von meiner Gesetzlosigkeit, und von meiner Sünde reinige mich. Denn meine Gesetzlosigkeit erkenne ich, und meine Sünde ist mir stets vor Augen. Dir allein habe ich gesündigt und das Böse vor Deinen Augen getan, auf dass Du als gerecht erfunden wirst in Deinen Worten und siegest, wenn Du gerichtet wirst. Denn siehe, in Gesetzlosigkeiten ward ich empfangen, und in Sünden ward meine Mutter schwanger mit mir. Denn siehe: Wahrheit hast Du geliebt, das Geheime und Verborgene Deiner Weisheit hast Du mir offenbart. Besprengen wollest Du mich mit Ysop, und rein werde ich sein. Waschen wollest Du mich, und weißer als Schnee werde ich sein. Vernehmbar machen wollest Du mir Frohlocken und Freude, frohlocken werden die gedemütigten Gebeine. Wende ab Dein Angesicht von meinen Sünden und tilge alle meine Gesetzlosigkeiten. Ein reines Herz schaffe in mir, o Gott, und einen rechten Geist erneuere in meinem Innersten. Verwirf mich nicht von Deinem Angesicht und Deinen Heiligen Geist nimm nicht von mir. Gib mir wieder das Frohlocken über Deine Errettung und mit einem führenden Geiste stütze mich. Lehren will ich die Gesetzlosen Deine Wege, und die Frevler werden sich bekehren zu Dir. Erlöse mich von Blutschuld, o Gott, Du Gott meiner Errettung, frohlocken wird meine Zunge über Deine Gerechtigkeit. Herr, meine Lippen wollest Du öffnen, und mein Mund wird verkünden Dein Lob. Denn hättest Du ein Opfer gewollt, ich hätte es gegeben: an Brandopfern wirst Du kein Wohlgefallen haben. Ein Opfer für Gott ist ein zerknirschter Geist, ein zerknirschtes und gedemütigtes Herz wird Gott nicht verachten. Tue Gutes, Herr, in Deinem Wohlgefallen an Sion, und aufgerichtet sollen werden die Mauern Jerusalems. Dann wirst Du Wohlgefallen haben am Opfer der Gerechtigkeit, an Darbringung und Brandopfern. Dann werden sie Kälber darbringen auf Deinen Altar.
Ton 6. Verse zum Fest.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erbarmer, tilge die Menge meiner Verfehlungen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erbarmer, tilge die Menge meiner Verfehlungen.
Erbarme Dich meiner, o Gott, / nach Deinem großen Erbarmen, / und nach der Fülle Deines Mitleids / tilge mein Vergehen.
Ton 6. Stichire des Fests.
Heute soll sich öffnen / die Pforte des Himmels. / Denn der anfanglose Logos des Vaters, / der einen zeitlichen Anfang hat genommen, / ohne preiszugeben seine Gottheit, / lässt sich als Knäblein von vierzig Tagen / von seiner Mutter, der Jungfrau, / freiwillig darbringen im Tempel des Gesetzes. / Ihn nimmt auf seine Arme der Greis. / «Entlass mich!», so ruft der Diener zu dem Gebieter. / Denn meine Augen haben Dein Heil geschaut. / Der Du gekommen in die Welt, / um zu retten das Menschengeschlecht, / Herr, Ehre sei dir.
Ektenie zum Polyleos:
D: Rette, o Gott, Dein Volk und segne Dein Erbe. Suche heim Deine Welt in Gnade und Barmherzigkeit. Richte auf die Stirn der rechtgläubigen Christen und sende auf uns herab Dein reiches Erbarmen. Auf die Fürbitten der allreinen Gottesgebärerin und steten Jungfrau Maria, durch die Kraft des kostbaren und lebendigmachenden Kreuzes, auf die Fürbitte der himmlischen, körperlosen Mächte, des ehrwürdigen und ruhmreichen Propheten, Vorläufers und Täufers Johannes, der heiligen, ruhmreichen, allverehrten Apostel, unserer heiligen Väter, der ökumenischen Lehrer und Erleuchter Basilius des Großen, Gregor des Theologen und Johannes Chrysostomus, unseres heiligen Vaters Nikolaus, des Erzbischofs von Myra und Wundertäters, der heiligen Apostelgleichen Kyrill und Method, der Lehrer der Slawen, der heiligen apostelgleichen Großfürsten Wladimir und Großfürstin Olga, unserer heiligen Väter, des Erleuchters Michael, der ersten Metropoliten von Kiev; der Ersthierarchen von Moskau und von ganz Rus‘ Michael, Peter, Alexij, Jona, Fillip, Ermogen und Tichon; des Erläuchters und Märtyrerbischofs Bonifatius, des Apostels der Deutschen; der Hierarchen Martin von Tours, Maximinus und Paulinus von Trier, Willibrord von Echternach, Ansgar von Bremen und Kilian von Würzburg; N. (hl. Hierarchen der Diözese); der heiligen, ruhmvollen und siegreichen Märtyrer; der Neumärtyrer und Bekenner von Russlands; der heiligen Zaren-Leidensdulder; der heiligen Märtyrer Großfürstin Elisabeth und Nonne Barbara; der heiligen Märtyrerinen Ursula und Cordula von Köln; der seligen Gott tragenden Väter; der heiligen Starzen von Optina; des heiligen gerechten Johannes von Kronstadt und Alexij von Moskau; des ehrwürdigen Vaters Benedikt von Nursia, der ehrwürdigen Mütter Walburga und Lioba; des Narren um Christi Willen Isidor von Rostov, des Wunderäters; der heiligen und gerechten Gottesahnen Joachim und Anna, des heiligen N. (Patrons der Kirche und des Ortes), der heiligen NN. (Heilige vom Tage), deren Gedächtnis wir heute begehen, und aller Heiligen: flehen wir Dich an, erbarmungsvoller Herr, erhöre uns Sünder, die wir zu Dir beten und erbarme Dich unser.
     Ch: Herr, erbarme Dich, zwölfmal.
P: Durch das Mitleid, das Erbarmen und die Menschenliebe Deines einziggeborenen Sohnes, mit dem Du gesegnet bist, samt Deinem heiligen und guten und lebendigmachenden Geiste jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Es folgt die Salbung mit Öl aus der Lampe vor der Festikone. An Sonntagen wird zuvor das Evangelium verehrt.
KANON
Ode 1
Kanon zum Fest, Ton 3.
Den abgrundgeborenen Boden berührte * als feste Oberfläche einstens die Sonne. * Denn einer Mauer gleich erstarrte zu beiden Seiten das Wasser * dem Volke, welches das Meer zu Fuß durchquerte * und gottwürdig ließ erschallen: * Lasst uns singen dem Herrn; * denn herrlich hat er sich verherrlicht.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Die Wolken sollen träufeln Wasser, / denn wie die Sonne, die einherzieht auf leichter Wolke, / hat sich genähert den makellosen Händen / Christus im Tempel als Kindlein. / Deshalb, ihr Gläubigen, lasst uns rufen: / Lasst uns singen dem Herrn; / denn herrlich hat er sich verherrlicht.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Erstarket, ihr Hände Symeons, / die ihr schwach geworden seid vom Alter, / und ihr Waden des Greises, ihr erschlafften, / bewegt euch rasch geradewegs / zur Begegnung mit Christus. / Einen Chor lasst uns bilden mit den Körperlosen / und uns singen dem Herrn; / denn herrlich hat er sich verherrlicht.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Ihr Himmel, mit Einsicht ausgebreitet, freuet euch, / und juble, du Erde: / Denn Christus, als Schöpfer hervorgegangen aus übergöttlichem Schoße, / wird von seiner Mutter, der Jungfrau / zu Gott, dem Vater, als Kindlein hingebracht, / er, der ist vor allen Zeiten; / denn herrlich hat er sich verherrlicht.
Ode 3
Kanon zum Fest, Ton 3.
Du Festigkeit derer, die auf dich vertrauen, * festige, o Herr, die Kirche, * die du erworben mit deinem kostbaren Blute.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Der Erstgeborene aus dem Vater vor den Äonen / ist als erstgeborenes Kind der unversehrten Jungfrau / erschienen und hat hingestreckt dem Adam die Hand.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Um den Erstgebildeten wieder aufzurichten, / der durch Trug war kindisch geworden, / ist Gott, der Logos, als ein Kindlein erschienen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Den Spross der Erde, der zu ihr war zurückgekehrt, / hat als ein gottähnliches Wesen erwiesen der Bildner, / da er selbst ohne Veränderung ein Kind ist geworden.
Kleine Ektenie:
D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Du bist unser Gott und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Ton 4. Sedalen des Fests. (nach: Josef wunderte sich (?))
Auf dem Berg Sinai / schaute Moses einst die Rückseite Gottes / und wurde gewürdigt, schwach zu vernehmen / die göttliche Stimme im Dunkel und im Sturmwind. / Nun aber hat Symeon genommen auf die Arme / Gott, der für uns unverändert Fleisch ist geworden, / und freudig schickte er sich an, / von den hier seienden hinüberzugehen zum ewigen Leben. / Deshalb rief er: Nun entlässest Du Deinen Diener, o Gebieter.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Auf dem Berg Sinai / schaute Moses einst die Rückseite Gottes / und wurde gewürdigt, schwach zu vernehmen / die göttliche Stimme im Dunkel und im Sturmwind. / Nun aber hat Symeon genommen auf die Arme / Gott, der für uns unverändert Fleisch ist geworden, / und freudig schickte er sich an, / von den hier seienden hinüberzugehen zum ewigen Leben. / Deshalb rief er: Nun entlässest Du Deinen Diener, o Gebieter.
Ode 4
Kanon zum Fest, Ton 3.
Bedeckt hat die Himmel deine Kraft, o Christus, * denn hervorgegangen aus der Lade * deiner Heiligung, der unversehrten Mutter, * bist du erschienen im Tempel deiner Herrlichkeit * als Kindlein auf Armen getragen, * und erfüllt ward alles von deinem Lobe.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
-
Ode 5
Kanon zum Fest, Ton 3.
Als erblickte Isaïas * Gott im Sinnbild auf erhobenem Throne * umgeben vom Lobpreis der Engel, * da rief er: O ich Armseliger! * Denn vorher sah er fleischgeworden * den Gott des abendlosen Lichtes, * der gebietet über den Frieden.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
-
Ode 6
Kanon zum Fest, Ton 3.
Als der Greis schaute das Heil mit eigenen Augen, * das zu den Völkern aus Gott ist gekommen,* da rief er Dir: O Christus, mein Gott bist Du.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Zum Stein des Anstoßes wurdest du gesetzt, o Sion, / und zum Felsen des Ärgernisses denen, die nicht glauben, / du unzerstörbares Heil der Gläubigen.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Wiewohl Du trägst beständig die Prägung dessen, / der Dich gezeugt hat vor den Äonen, / hast Du nun angelegt aus Mitleid die Schwäche der Sterblichen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Den, der Dich verehrt als Sohn des Höchsten, / als Sohn der Jungfrau und als Gott, der ein Kind ist geworden, / ihn entlasse nun in Frieden.
Kleine Ektenie:
D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Du bist der König des Friedens und der Erlöser unserer Seelen, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Ton 1. Kondak des Fests.
Der Du den Mutterschoß der Jungfrau / durch Deine Geburt hast geheiligt / und Symeons Hände nach Gebührt hast gesegnet, / bist auch jetzt gekommen, um uns, Christus Gott, zu retten. / So gib Frieden in Kämpfen der Gemeinde / und stärke das Volk, das Du liebtest, / Du einzig Menschenliebender.
Ode 7
Kanon zum Fest, Ton 3.
Dich, der im Feuer betaute * die Jünglinge, die Gott verherrlichten, * und der Wohnung nahm in der unversehrten Jungfrau, * Gott, den Logos, lasst uns besingen * und anstimmen fromm die Weise: * Gepriesen bist Du, o Gott unsrer Väter.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
-
Ode 8
Kanon zum Fest, Ton 3.
Ins unerträgliche Feuer geworfen * blieben doch unversehrt von der Flamme * die Jünglinge, die sich auszeichneten durch Gottesfurcht * und stimmten an den göttlichen Hymnus: * Lobpreiset, all ihr Werke, den Herrn * und erhebt Ihn hoch in alle Ewigkeit.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Volk Israel, das du schaust / deinen Ruhm Emmanuel als Kind aus der Jungfrau, / tanze nun vor dem Angesicht / der göttlichen Lade: / Lobpreiset, all ihr Werke, den Herrn / und erhebt Ihn hoch in alle Ewigkeit.
Wir segnen den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Siehe, rief Symeon aus, / das Zeichen, dem man widerspricht – er wird es sein, / der Gott ist und ein Menschenkind. / Ihm lasst, Gläubige, uns rufen: / Lobpreiset, all ihr Werke, den Herrn / und erhebt Ihn hoch in alle Ewigkeit.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Dieser, der das Leben ist, / wird sein zum Fall den Unfügsamen, Gott der Logos, der ein Kindlein ward; / zur Aufrichtung aber allen, / die im Glauben singen: / Lobpreiset, all ihr Werke, den Herrn / und erhebt Ihn hoch in alle Ewigkeit.

D: Gottesgebärerin Jungfrau, / Du Hoffnung der Christen, / schütze, bewahre und behüte jene, die auf Dich hoffen.
Ode 9
Kanon zum Fest, Ton 3.
Im Schatten und Buchstaben des Gesetzes * erkennen ein Vorbild wir Gläubigen: * Alles Männliche, das öffnet * den Mutterschoß, ist Gott heilig. * So erheben wir hoch den erstgezeugten Logos, * den Sohn des ursprungslosen Vaters, * den Erstgeborenen der gattenlosen Mutter.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Den Alten war geboten, zu bringen / ein Paar Turteltäubchen und zwei junge Tauben. / Stattdessen dienten der gotterfüllte Gries / und die verständige Prophetin Anna / Ihm, der aus der Jungfrau ward geboren / und einzigem Sohne des Vaters, / da Er kam in den Tempel, und priesen Ihn hoch.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Geschenkt hast Du mir, so rief Symeon, / den Jubel ob Deines Heiles, o Christus. / Nimm hinweg Deinen Diener, / der ermattet ist im Schatten, / der hoch erhebt im Lobsingen / den neuen Künder der Gnade.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Die weise und fromme Greisin Anna / bekannte heilig als Prophetin / den Gebieter ausdrücklich im Tempel. / Und allen Anwesenden gab sie Kunde / von der Gottesgebärerin.
Kleine Ektenie:
D: Wieder und wieder in Frieden lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dich rühmen alle Kräfte der Himmel, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
D: Heilig der Herr, unser Gott.
     Ch: Heilig der Herr, unser Gott. Zu jedem Vers.
Vers: Ja, heilig der Herr, unser Gott.
Vers: Über allen Völkern ist unser Gott.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
1. Ch: Aller Odem lobe den Herrn. Lobet den Herrn in den Himmeln, lobet Ihn in den Höhen. Dir gebührt Lobgesang, o Gott.
2. Ch: Lobet Ihn all Seine Engel, lobet Ihn, all Seine Heerscharen, Dir gebührt Lobgesang, o Gott.
Es folgen die Lobpsalmen mit Stichiren. Die Psalmen werden in der Gemeindepraxis ausgelassen.
Stichiren werden gesungen.
Zu 6: Um an ihnen zu üben geschriebenes Gericht; diese Herrlichkeit wird zuteil werden all Seinen Gottseligen.
Ton 4. Stichiren des Fests. (nach: Gegeben hast Du als Zeichen)
Um das Gesetz in der Schrift zu erfüllen, / begibt sich in den Tempel / nunmehr der Menschenliebende. / Und es nimmt Ihn entgegen / der ehrwürdige Symeon auf seine greisen Arme und ruft: / Nun entlässest Du mich in die jenseitige Seligkeit. / Denn Dich hab ich heute geschaut angetan mit dem sterblichen Fleische, / der Du Herr bist über das Leben / und Gebieter über den Tod.
Psalm 150: Lobet Gott in Seinen Heiligen; lobet Ihn in der Feste Seiner Macht.
Als Licht zur Erleuchtung / der Heiden bist Du erschienen, o Herr, / der Du auf leichter Wolke / sitzest, o Du Sonne / der Gerechtigkeit, die den Schatten des Gesetzes / erfüllt und sichtbar macht den Anfang der neuen Gnade. / Deshalb rief Symeon aus, da er Dich gesehen: / Aus Verderben mich erlöse, / denn Dich hab ich geschaut, o Gebieter.
Zu 4: Lobet Ihn ob Seiner machtvollen Taten; lobet Ihn nach der Fülle Seiner Größe.
Keineswegs hast Du der Gottheit nach / Dich von der Brust des Vaters entfernt, / Fleisch geworden nach Deinem Gefallen / und gehalten von den Armen / der steten Jungfrau und den Händen übergeben / des Gottesempfängers Symeon, der Du in Deiner Hand hältst alles insgesamt. / Deshalb rief er aus voll Freude: Nun entlässest Du mich, / Du Guter und Menschenliebender, / denn ich habe Dich heute geschaut.
Lobet Ihn mit dem Schall der Posaune; lobet Ihn mit Psalter und Harfe.
Zu 2: Lobet Ihn mit Handpauke und Reigen; lobet Ihn mit Saiten und Instrument.
Lobet Ihn mit wohltönenden Zimbeln; lobet Ihn mit Zimbeln des Jubels. Aller Odem lobe den Herrn.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Ton 6. Theotokion des Fests.
Es hat dir gefallen, Christus Gott, / dich niederzulassen auf den Armen / des Greises am heutigen Tage / wie auf dem Wagen der Cherubim. / Und uns, die wir dir singen, / rufst du zurück zu dir / aus der Tyrannei der Leidenschaft. / So befreie und rette unsere Seelen.
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Der Priester erhebt die Hände gen Osten und lobpreist Gott.
P: Ehre Dir, der Du zeigest das Licht.
Große Doxologie.
     Ch: Ehre Gott in den Höhen, und auf Erden Friede, an den Menschen Wohlgefallen. Dich preisen wir, Dich segnen wir, Dich beten wir an, Dich verherrlichen wir, Dir danken wir ob Deiner großen Herrlichkeit. Herr, himmlischer König, Gott Vater, Allherrscher, Herr, einziggezeugter Sohn, Jesus Christus, und Heiliger Geist. Herr, Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters, der Du hinwegnimmst die Sünde der Welt; erbarme Dich unser, der Du hinwegnimmst die Sünden der Welt. Nimm an unser Gebet, der Du sitzest zur Rechten des Vaters, und erbarme Dich unser. Denn Du allein bist der Heilige, Du allein der Herr, Jesus Christus, zur Verherrlichung Gottes des Vaters. Amen.
An jedem Tag will ich Dich segnen und Deinen Namen loben auf ewig und auf immer und ewig. Würdige uns, Herr, an diesem Tag sündlos bewahrt zu werden. Gesegnet bist Du, Herr, Gott unserer Väter, und gelobt und verherrlicht ist Dein Name in Ewigkeit. Amen.
Dein Erbarmen, Herr, komme über uns, wie wir gehofft haben auf Dich.
Gesegnet bist Du, Herr, lehre mich Deine Ordnungen. Dreimal.
Herr, zur Zuflucht bist Du uns geworden von Geschlecht zu Geschlecht. Ich sprach: Herr, erbarme Dich meiner, heile meine Seele; denn Dir habe ich gesündigt.
Herr, zu Dir habe ich mich geflüchtet, lehre mich Deinen Willen zu tun; denn Du bist mein Gott. Denn bei Dir ist die Quelle des Lebens, in Deinem Licht werden wir schauen das Licht. Breite aus Dein Erbarmen denen, die Dich kennen.
Heiliger Gott, Heiliger Starker, Heiliger Unsterblicher, erbarme Dich unser. Dreimal.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Heiliger Unsterblicher, erbarme Dich unser.
Und mit lauterer Stimme: Heiliger Gott, Heiliger Starker, Heiliger Unsterblicher, erbarme Dich unser.
Ton 1. Tropar des Fests.
Sei gegrüßt, begnadete Gottesgebärerin Jungfrau, / denn aus dir ging auf die Sonne der Gerechtigkeit, / Christus, unser Gott, / und erleuchtete die in der Finsternis. / Frohlocke auch du, gerechter Greis, / der du in die Arme nahmst den Befreier unsere Seelen, / der uns auch schenkt die Auferstehung.
Inständige Ektenie:
D: Erbarme Dich unser, o Gott, nach Deinem großen Erbarmen, wir bitten Dich, erhöre uns und erbarme Dich.
     Ch: Herr, erbarme Dich, dreimal. Zu jeder Fürbitte.
D: Wir beten auch für unseren großen Herrn und Vater, den heiligsten Patriarchen Kyrill, und unseren Herrn, den höchstgeweihten Metropoliten (oder Erzbischof, oder hochgeweihten Bischof) N., und für all unsere Brüder in Christus.
D: Wir beten auch für unser gottgeschütztes Land und für alle, die es regieren und beschützen, auf dass wir ein stilles und ruhiges Leben führen können in aller Frömmigkeit und Lauterkeit.
D: Wir beten auch für die seligen und ewigen Gedenkens würdigen Stifter dieses heiligen Tempels (oder dieses heiligen Klosters) und für alle unsere bereits entschlafenen orthodoxen Väter und Brüder, die hier und allerorten ruhen.
D: Wir beten auch um Erbarmen, Leben, Frieden, Gesundheit, Errettung, Heimsuchung, Verzeihung und Vergebung der Sünden der Knechte und Mägde Gottes NN., aller frommen und orthodoxen Christen, derer, die in dieser Stadt wohnen und weilen, der Gemeindeglieder, der Kirchenältesten und der Wohltäter dieses heiligen Hauses.
D: Wir beten auch für die, welche Früchte bringen und Gutes tun in diesem heiligen und allehrwürdigen Tempel, für die sich Mühenden, die Singenden und das vor Dir stehende Volk, das da erwartet von Dir das große und reiche Erbarmen.
P: Denn ein erbarmungsreicher und menschenliebender Gott bist Du, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Bittektenie:
D: Lasst uns vollenden unser Morgengebet zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich. Zu jeder Fürbitte.
D: Stehe bei, errette, erbarme Dich und behüte uns, o Gott, durch Deine Gnade.
D: Dass der ganze Abend vollkommen sei, heilig, friedvoll und sündlos, lasst uns vom Herrn erflehen.
     Ch: Gewähre es, o Herr. Zu jeder Fürbitte.
D: Einen Engel des Friedens, einen treuen Führer, einen Beschützer unserer Seelen und Leiber lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Verzeihung und Vergebung unserer Sünden und Verfehlungen lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Das Gute und Heilsame für unsere Seelen und Frieden für die Welt lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Die übrige Zeit unseres Lebens in Frieden und Buße zu vollenden, lasst uns vom Herrn erflehen.
D: Ein christliches Ende unseres Lebens, ohne Schmerz, ohne Schande, in Frieden, und eine gute Rechenschaft vor dem furchtbaren Richterstuhl Christi lasst uns erflehen.
D: Unserer allheiligen, allreinen, über alles gesegneten und herrlichen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria mit allen Heiligen eingedenk, wollen wir uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus, Gott, anbefehlen.
     Ch: Dir, o Herr.
P: Denn ein Gott des Erbarmens, des Mitleids und der Menschenliebe bist Du, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Ch: Amen.
P: Friede allen. (Der Priester segnet.) Ch: Und deinem Geiste.
D: Neigen wir unsere Häupter dem Herrn. Ch: Dir, o Herr.
P: Denn Dir ist es eigen, Dich zu erbarmen und zu retten, und zu Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.
Im Anschluss an den Gottesdienst wird die erste Stunde gelesen und vielerorts ein Gebet an die Gottesmutter Maria gesungen.
Entlassung:
D: Weisheit.
     Ch: Vater segne.
P: Gesegnet der Seiende, Christus unser Gott, allezeit, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen. Stärke, Christus Gott, den heiligen und orthodoxen Glauben der rechtgläubigen Christen in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
P: Allheilige Gottesgebärerin, rette uns.
     Ch: Die du geehrter bist als die Cherubim und unvergleichlich herrlicher als die Seraphim, die du unversehrt Gott, das Wort, geboren hast, dich, die wahrhafte Gottesgebärerin, preisen wir hoch.
P: Ehre Dir, Christus Gott, Du unsere Hoffnung, Ehre Dir.
Ch: Ehre, jetzt. Herr, erbarme Dich, dreimal. Vater segne.
P: Christus, unser wahrer Gott, in der Osterzeit und an den Sonntagen: der auferstanden ist von den Toten; auf die Gebete Seiner allreinen Mutter; auf die Fürbitte der heiligen, ruhmreichen, allverehrten Apostel; des heiligen N. (Patrons der Kirche und des Ortes), der heiligen NN. (Heilige vom Tage), deren Gedächtnis wir heute begehen, der heiligen und gerechten Gottesahnen Joachim und Anna und aller Heiligen, erbarme Sich unser und rette uns, denn Er ist gütig und menschenliebend.
     Ch: Amen.
     Ch: Unseren großen Herrn und Vater Kyrill, / den heiligsten Patriarchen von Moskau und ganz Rus‘, / und unseren hochgeweihten Herrn N., / den Metropoliten (oder Erzbischof, oder Bischof) von N., / unsere gottbeschützten Länder / den Vorsteher, die Brüder und die Mitglieder dieser heiligen Kirche, / und alle orthodoxen Christen, / erhalte, o Herr, auf viele Jahre.
VIGIL

Lesungen aus der Heiligen Schrift.

ENDE, UND GOTT DIE EHRE.




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