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Orthodoxe Gottesdienste
Orthodoxe Gottesdienste

Oktoich

Ton 8. sonntag.

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Den Abendgesang und den geistigen Gottesdienst / bringen wir, Christus, dir dar, / denn es hat dir gefallen, / dich unser zu erbarmen // durch die Auferstehung.
Herr, o Herr, verstoß uns nicht / von deinem Antlitz, / sondern lass es dir gefallen, / dich unser zu erbarmen // durch die Auferstehung.
Sei gegrüßt, heiliges Sion, / du Mutter der Kirchen, / du Wohnstatt Gottes; / denn du hast als erste empfangen / die Vergebung der Sünden // durch die Auferstehung.
Der Logos aus Gott, dem Vater, / gezeugt vor den Äonen, / der in den letzten Zeiten / ist Fleisch geworden aus der Jungfrau, / er hat aus freiem Willen / den Kreuzestod auf sich genommen / und errettet den Menschen, / der einstens war dem Tode verfallen, // durch seine Auferstehung.
Deine Auferstehung von den Toten / lobpreisen wir, o Christus, / durch die du hast befreit / das Geschlecht des Adam / aus der Gewaltherrschaft des Hades / und hast der Welt als Gott geschenkt / das ewige Leben // und das große Erbarmen.
Ehre dir, Christus Erretter, / einziggezeugter Sohn Gottes, / ans Kreuz geschlagen / und auferstanden aus dem Grabe // am dritten Tage!
Dich, o Herr, lobpreisen wir, / der du freiwillig um unsertwillen / hast das Kreuz erduldet, / und wir fallen vor dir nieder, / allmächtiger Erretter. / Verstoß uns nicht von deinem Antlitz, / sondern erhöre und rette uns / durch deine Auferstehung, // du Menschenliebender.
Ton 4. ( Gottesmutterstichiren des Paulus von Amorium )
Die Ordnungen der Engel / rühmen dich, Gottesmutter, / denn Gott hast du, Allreine, geboren, / der ewig ist mit dem Vater und dem Geiste / und der die Heere der Engel / aus dem Nichtsein ins Dasein durch seinen Willen hat gerufen. / Ihn bitte, daß werden errettet und erleuchtet / die Seelen derer, // die dich rechtgläubig als Gottesgebärerin besingen.
Als Quelle der Heiligung, / als Lade ganz gülden, die erstrahlt im Heiligen Geiste, / fleh ich dich an und bitte: / Führe zum Lichte, Gebieterin, / meine mühebeladene Seele, / die den Leidenschaften sich hat preisgegeben, / befrei mich aus der bitteren Tyrannei der Dämonen / und weise mir den Weg // des Heiles durch deine Bitten.
Wenn die Throne werden aufgestellt, / die Bücher geöffnet / und die Taten ans Licht gebracht, / ein jeder dasteht mit seiner Last und Blöße / zitternd vor Gottes Zürnen / und vor seinem gerechten Richterspruch, / dann erwirke mir Schonung, Gebieterin, / und entreiße mich allem Gerichte, // der ich verdiene jegliche Strafe.
Ton 8. ( Dogmatikon )
Jetzt, Dogmatikon: Der König der Himmel / ist aus Menschenliebe erschienen auf Erden / und hat mit den Menschen Umgang gepflogen. / Denn aus der reinen Jungfrau / hat er Fleisch angenommen / und ist aus ihr hervorgegangen. / Mit der Annahme des Fleisches ist er der eine Sohn, / zweifach in der Natur, / doch nicht in der Person. / So verkünden wir ihn in Wahrheit / als vollkommenen Gott und vollkommenen Menschen / und bekennen ihn als Christus, unsern Gott. / Ihn bitte, jungfräuliche Mutter, // dass Erbarmen finden unsere Seelen.
Stichiren zur Stichovna
Ans Kreuz bist du, o Christus, hinaufgestiegen, / der du herabgestiegen bist aus dem Himmel, / du bist gekommen zum Tode, / du, das unsterbliche Leben, / zu denen im Dunkel, du, das wahre Licht, / zu den Gefallenen, du, die Auferstehung aller. / Unsere Erleuchtung und unser Erretter, // dir sei die Ehre.
Christus lasst uns lobpreisen, / der erstanden ist von den Toten. / Denn er hat angenommen eine Seele und einen Leib / und sie voneinander getrennt durch das Leiden. / Als nun hinabstieg in den Hades / die unversehrte Seele, / da beraubte er ihn. / Im Grabe aber schaute nicht die Verwesung // der heilige Leib des Erlösers unserer Seelen.
Mit Psalmen und Hymnen / preisen wir deine Auferstehung / von den Toten, o Christus. / Durch sie hast du uns frei gemacht / von der Gewaltherrschaft des Hades / und als Gott geschenkt das ewige Leben // und das große Erbarmen.
Du Gebieter über alles, / unbegreiflicher Schöpfer des Himmels und der Erde, / durch das Kreuzesleiden / hast du für mich die Leidenschaftslosigkeit erworben. / Da du das Grab hast angenommen / und bist auferstanden in Herrlichkeit, / hast du mit allgewaltiger Hand / mitauferweckt den Adam. / Ehre sei deiner Erweckung am dritten Tage, / durch welche du uns hast gegeben / das ewige Leben / und die Vergebung der Sünden // als der einzig Barmherzige.
Jetzt, Theotokion: Unvermählte Jungfrau, / die du Gott unsagbar hast empfangen im Fleische. / Mutter Gottes, des Höchsten, / nimm an, du ganz ohne Tadel, / die Bitten deiner Diener. / Allen erwirkest du Reinigung / von den Vergehen. / Nimm jetzt unser Flehen an und bitte, // dass wir alle Errettung finden.
Tropar
Aus der Höhe bist du herabgestiegen, o Barmherziger, / hast das dreitägige Grab angenommen, / um uns von den Leiden zu befreien. // Du unser Leben und unsere Auferstehung, Herr, Ehre sei dir!
Jetzt, Theotokion: Der du für uns geboren aus der Jungfrau / und die Kreuzigung erduldet, o Guter, / der du im Tode dem Tod entrissen die Beute / und als Gott die Auferstehung gezeigt: / Verachte nicht, die du gebildet mit eigener Hand. / Erweise deine Menschenliebe, Barmherziger. / Nimm an die Gottesgebärerin, die dich gebar, da sie für uns bittet! // Und rette, unser Erretter, das Volk, das der Verzweiflung ist anheimgefallen!
Sedalen 1
Du bist erstanden von den Toten, du, das Leben aller. / Und ein Engel des Lichtes rief den Frauen zu: / Machet ein Ende den Tränen, bringt den Aposteln die frohe Botschaft. / Singet und rụfet: Auferstanden ist Christus, der Herr, // dem es hat gefallen zu retten als Gott das Geschlecht der Menschen.
Steh auf, Herr, mein Gott; es möge sich erheben deine Hand; vergiß nicht deiner Armen bis ans Ende. (Ps 9,33)
Erstanden aus dem Grabe fürwahr hast du aufgetragen den frommen Frauen / zu künden die Erweckung den Aposteln, wie es steht geschrieben. / Petrus aber begab sich eilends zum Grabmal / und als er das Licht erblickte, geriet er in Erstaunen. / Darum sah er auch die Schweißtücher in ihm liegen / alleine ohne den göttlichen Leib und rief aus im Glauben: / Ehre dir, Christus Gott, denn du rettest alle, // unser Erretter, denn du bist der Abglanz des Vaters.
Die himmlische Pforte und Lade, den allheiligen Berg, / die lichtglänzende Wolke, wir wollen sie besingen, / die himmlische Leiter, das geistige Paradies und Evas Erlösung, / des ganzen Erdkreises große Kostbarkeit. / Denn in ihr ward Rettung der Welt gewirkt und Vergebung der alten Vergehen. / Darum laßt uns ihr rufen: Bitte Christus Gott, daß Vergebung // der Sünden geschenkt werde denen, die fromm verehren dein Gebären.
Sedalen 2
Menschen haben das Grab, o Retter, versiegelt, / Engel aber den Stein hinweggewälzt von dem Eingang. / Frauen dich schauten als Erweckten von den Toten / und taten kund deinen Jüngern auf dem Sion, / daß du bist erstanden, das Leben aller, // und gelöst sind die Fesseln des Todes;. Herr Ehre sei dir.
Ich will dich preisen, Herr, aus meinem ganzen Herzen, all deine Wundertaten erzählen. (Ps 9,2)
Als die Salben für das Begräbnis brachten die Frauen, / da vernahmen sie den Ruf des Engels aus dem Grabe: / Machet ein Ende den Tränen; anstelle der Trauer bringet Freude. / Singet und rufet: Auferstanden ist Christus der Herr, // dem es hat gefallen zu retten als Gott das Geschlecht der Menschen.
An dir, du Begnadete, freut sich alle Schöpfung, / der Engel Schar und der Menschen Geschlecht, / du geheiligter Tempel, du geistiges Paradies/ und jungfräulicher Ruhm, aus welchem Gott ward Fleisch, / ja, der unser Gott ist vor Ewigkeit, ein Kindlein. / Denn zum Thron machte er deinen Schoß und deinen Mutterleib weiter als die Himmel. / An dir, du Begnadete, freut sich alle Schöpfung; Ehre sei dir.
Ipakoi
Die Frauen, die trugen die Myrrhen, fanden sich ein am Grabe des Lebenspenders / und suchten den unsterblichen Gebieter unter den Toten. / Da sie aber die Freudenbotschaft empfangen hatten von dem Engel, / taten sie kund den Aposteln: Der Herr ist erstanden, // er, der gewährt der Welt das große Erbarmen.
Stepenny
1. Antiphon (nach Ps 128)
Von meiner Jugend an versucht mich der Feind und versengt mich durch die Begierden. Ich aber schlage ihn zurück, o Herr, im Vertrauen auf dich.
Die da hassen Sion, sollen werden wie Gras, bevor man es ausreißt. Denn Christus wird ihre Nacken zerschlagen mit der Schärfe der Qualen.
Ehre, Jetzt.
Durch den Heiligen Geist hat alles sein Leben. Licht vom Licht ist er und großer Gott. Mit dem Vater besingen wir ihn und dem Logos.
2. Antiphon (nach Ps 130)
Mein Herz finde demütig Zuflucht in deiner Furcht. Nicht wende es sich hochmütig ab von dir, Allbarmherziger.
Wer auf den Herrn gesetzt hat die Hoffnung, wird sich nicht fürchten, wenn mit Feuer das All er richtet und straft.
Ehre, Jetzt.
Durch den Heiligen Geist sieht und weissagt jeder Gotterfüllte, wirkt Höchstes im Wunder und besingt in den Dreien den Einen Gott. Denn wenn auch dreifach sie strahlt, so herrscht die Gottheit doch als die eine.

3. Antiphon (nach Ps 129)
Ich rufe zu dir, o Herr; achte darauf; neige dein Ohr mir zu, der ich rufe, und mach mich rein, bevor du mich wegnimmst von hier.
Jeder, der eingeht in seine Mutter, die Erde, wird wiederkehren, um zu empfangen die Peinen oder den Lohn für das, was er im Leben getan.
Ehre, Jetzt.
Durch den Heiligen Geist ist die Gottheit eine dreiheilige Einheit: der Vater nämlich ursprungslos, aus dem ward zeitlos gezeugt der Sohn, und der Geist gleicher Gestalt, gleichen Thrones und mithervorleuchtend aus dem Vater.

4. Antiphon (nach Ps 132)
Siehe, was ist schön und was erfreulich, wenn nicht das Zusammenwohnen von Brüdern? Denn darin hat der Herr verheißen ewiges Leben.
Sich nicht um die eigene Kleidung zu sorgen hat geboten, der da ziert die Lilien des Feldes.
Ehre, Jetzt.
Im Heiligen Geist als dem einen Urgrund hat alles friedvoll seinen Bestand. Denn Gott ist er, wesensgleich dem Vater und dem Sohne als Herr.
Verse zum Fest
Ton 6. Verse zum Sonntag.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Auf die Fürbitte der Apostel, Erbarmer, tilge die Menge meiner Verfehlungen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erbarmer, tilge die Menge meiner Verfehlungen.
Erbarme Dich meiner, o Gott, / nach Deinem großen Erbarmen, / und nach der Fülle Deines Mitleids / tilge mein Vergehen.
Stichire des Fests
Auferstanden aus dem Grabe, / wie Er vorhergesagt, / hat Jesus uns gegeben das ewige Leben / und das große Erbarmen.
Ode 1
Auferstehungskanon, Ton 8.
Irmos: Den Wagenkämpfer Pharao / versenkte einstens in die Tiefe / der Stab des Moses wundertätig, / der in dem Zeichen des Kreuzes / da schlug und teilte das Meer auseinander; / doch das zu Fuß flüchtende Israel bewahrte er, // das einen Hymnus Gott stimmte an.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Christi allgewaltige Gottheit, / wie sollten wir sie nicht bewundern, / die aus den Leiden den Gläubigen allen / läßt die Leidenschaftslosigkeit / und die Unvergänglichkeit sprudeln / und aus der heiligen Seite strömen die unsterbliche Quelle // und aus dem Grabe das ewige Leben.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Wie vollendet ist den Frauen / der Engel nun erschienen, / da er trägt die strahlenden Zeichen / seiner unstofflichen Reinheit, / die von Natur aus ihm ist eigen. / Durch die Gestalt jedoch den Glanz der Auferstehung er kündet // und ruft: Erstanden ist der Herr!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: So Ruhmvolles ward über dich in den Geschlechtern / der Geschlechter gesprochen, / die du hast Gott dem Logos / im Leibe Raum gegeben / und bist die Reine doch geblieben, / Gottesgebärerin Jungfrau, darum nach Gott wir preisen // dich als unsern Beistand alle.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 8.
Irmos: Durch das Wasser hindurchgegangen wie über festes Land und der ägyptischen Bosheit entronnen, rief der Israelit: Unserm Helfer und Gott lasst uns singen!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Es wurden gehoben die schmerzlichen Pforten und es erschraken die Türhüter des Hades, als sie erblickten in den Tiefen den in der Höhe über die Natur des Alls Erhabenen!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Es staunten die Engelschaaren, als sie sahen auf dem väterlichen Throne sitzen die gefallene, in das Unterste der Erde verschlossene Natur der Menschen.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Die Schaaren der Engel und der Menschen loben dich, nie vermählte Mutter, unablässig. Denn du trügest ihren Schöpfer als einen Säugling auf deinen Armen!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 8.
Irmos: Lasset uns singen dem Herrn, der hindurchgeführt hat sein Volk durch das rote Meer; denn er allein hat herrlich sich verherrlicht!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Reine Gottesgebärerin, die du das Fleisch gewordene ewige und göttliche Wort über die Natur geboren hast, dich besingen wir!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Dich, die Leben bringende Traube, welche träufeln lässt die Süßigkeit des allweltlichen Heiles, o Christos, hat die Jungfrau geboren!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Das Geschlecht des Adam, zu der über die Vernunft hinausgehenden Seligkeit durch dich erhoben, verherrlicht nach Gebühr, o Gottesgebärerin, dich!
Erster Kanon des Triodions, Ton 8.
Kanon über den Reichen und den Lazarus
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
Ähnlich ward ich dem Reichen, der sich täglich ergötzte an der Wonne der Lüste. Darum flehe ich, Heiland, zu dir: Wie den Lazarus bewahre mich vor dem Feuer.
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
Bekleidet, Heiland, bin ich mit der Lüste Gewand wie jener mit Byssus und Gold und mit goldenem Kleid. Doch wirf mich nicht wie jenen hinaus in das Feuer.
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
Es erfreute an Reichtum, an Wonne der Reiche sich einst im vergänglichen Leben. Darum ward er zu Qualen verdammt. Doch Lazarus, der Bettler, ward mit Taue besprengt.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Der Engel und der Sterblichen Heere besingen dich ohne Ende, jungfräuliche Mutter. Denn ihren Schöpfer hast du als Kind in deinen Armen getragen.
Kanon des Triodions, Ton 8.
Des Joseph. Dieser Kanon entspricht nicht dem Kanon in der russischen Triodionausgabe.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Nimm mich, o Heiland, der gläubig hineilt zu Deinen Erbarmungen, auf wie einst den verlorenen Sohn und reiche mir dar die Vergebung der Sünden, o Christe, und lasse mich wieder in Reinheit zurück mich wenden zu der Schönheit von einst, Deine unsagbare Erbarmung, o Heiland, besingend in Hymnen.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Erbarmender Heiland, auch mir breite Deine Arme entgegen, wie Du einst sie ausbreitetest dem Verlorenen, der sich wieder von allen sündigen Wegen abwandte, o Wort. Ich bitte, gib mir wieder zurück die einstige Schönheit, die ich Tor einst durch schlimme Taten verlor.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Abgewandt habe ich von allem heiligen Werk meinen Sinn, in ein weit gelegenes Land mich begeben als fremder Menschen Knecht, die listig auf Leidenschaft ausgehen. Jetzt aber kehre ich heim. Vater, nimm mich auf, rufe ich zu Dir, wie einen Deiner Mietlinge, Heiland.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Reine Mutter des Emanuel, Ihn flehe, o Heilige, nun auf mütterliche Weise an, auch mich aufzunehmen wie den verlorenen Sohn, mich, der abwich vom Wege Gottes, in Geistesblindheit zu der Übertretung bösen Bergen sich immerzu verirrte.
Zweiter Kanon des Triodions, Ton 8.
Kanon des Ignatios auf den hl. Johannes Klimakos
Frommer Vater Johannes, bitte zu Gott für uns.
Zu stofflosem, geistigem Lichte bist du aus dem Elend der Sinnendinge emporgestiegen. Johannes, du Seliger, durch deine Bitten beim Herrn gib mir Licht.
Frommer Vater Johannes, bitte zu Gott für uns.
Der Enthaltsamkeit Süße hast du genossen und der Lüste Bitternis von dir gestoßen. Darum machst du, Vater, über Honig und Honigseim unsere Empfindungen süß.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Der Tugenden Höhe besteigend und die erdhaften Lüste verachtend, wurdest du, seliger Vater, als des Heiles Süßigkeit deiner Herde gezeigt.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Die du die Weisheit und das Wort des Vaters unsagbar gebarst, heile meiner Seele gefährliche Wunde, und des Herzens Schmerz mache leicht.
Ode 3
Auferstehungskanon, Ton 8.
Irmos: Der du gefestigt hast zu Anfang die Himmel in Einsicht / und hast die Erde auf Wasser gegründet, / auf den Felsen fest, o Christus, deiner Gebote mich stelle; // denn keiner außer dir ist heilig, allein Menschenliebender.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Den durch das Kosten der Sünde verdammten Adam / hat deines Fleisches heilbringendes Leiden / gerechtfertigt, o Christus, denn selber warst du offenkundig // nicht unterworfen dem Zugriff des Todes, du Sündeloser.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Aufgestrahlt ist das Licht der Auferstehung denen, die saßen / im Dunkel und Schatten des Todes, / er, Jesus, mein Gott, und hat durch seine Gottheit // den Starken gebunden und ihn beraubt seiner Rüstung.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Erhabener als die Cherubim und Seraphim wardst du erwiesen, Gottesgebärerin. / Denn du hast einzig empfangen / den unumschränkbaren Gott in deinem Schoße, Unbefleckte. // So preisen wir Gläubigen alle stets in Liedern dich selig.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 8.
Irmos: Der Himmelswölbung höchster Schöpfer, Herr, und der Kirche Gründer, befestige du mich in deiner Liebe, der Wünsche Ziel, der Gläubigen Hort, einzig Menschenliebender!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Den, der einst verachtete, o Herr, das Gebot des Schöpfers, mich hast du gänzlich von dir entfremdet; nachdem du meine Gestalt angenommen und Gehorsam geübt, hast du mich dir genähert durch die Kreuzigung!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Der du in Weisheit Alles vorauserkennst, o Herr, und mit deinem Verstände das Unterirdische zusammengestellt hast, du hieltest es nicht für unter deiner Würde, durch deine Herabkunft, o Wort Gottes, wieder aufzurichten den nach deinem Bilde Geschaffenen!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Nachdem du körperlich in der Jungfrau Wohnung genommen hattest, o Herr, erschienest du den Menschen, wie es sich geziemte, dass du gesehen wurdest. Du erwiesest sie auch als wahre Gottesgebärerin und Hilfe der Gläubigen, o einzig Menschenliebender!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 8.
Irmos: Du bist Befestigung der zu dir Flüchtenden, o Herr! Du bist das Licht der Verfinsterten, und dich besingt mein Geist!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Gib uns Hilfe durch deine Fürbitten, o Allheilige, abwehrend die Anstürme der schrecklichen Gefahren!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Du bist Evas, der Urmutter, Wiederaufrichtung geworden, indem du, o Gottesgebärerin der Welt den Urheber des Lebens gebarest!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Umgürte mich mit Kraft, die du in Wahrheit, o Allunschuldige, im Fleische geboren hast die persönlich gewordene Kraft des Vaters!
Erster Kanon des Triodions, Ton 8.
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
Wie du Lazarus vor der Glut gerettet hast, Christus, so bewahre mich vor dem Feuer, deinen unnützen, unwürdigen Knecht.
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
Durch Leidenschaften und Lüste bin ich ein Reicher, o Herr. Ein Lazarus bin ich durch der Tugenden Schwund. Wohlan, sei du mein Erretter.
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
Der Reiche kleidete sich in den Purpur und Byssus der Lüste und Sünden. Darum wird er mit Feuer gequält.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Verleihe uns Hilfe, Allreine, durch deine Fürbitten, und schlage zurück die Anstürme schlimmer Gefahren.
Kanon des Triodions, Ton 8.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Schaue meine Bosheit, o Herr. Reiche meiner armen Seele dar der Reue Gesinnung und nimm auf wie einst den verlorenen Sohn den, der zurück sich wendet zu Dir und vergib mir meiner vielen Sünden Fülle, Gebieter.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Wider Dich allein habe ich Armer gesündigt. Dich allein, der gut ist von Natur, Wort, habe ich erzürnt. Du bist allein reich an Erbarmung. Nimm mich Reuigen wieder auf. Denn du allein, Erbarmer, bist gütig, mitleidvoll du allein.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Erbarmender Herr, der Erbarmungen Vater, von aller Bosheit Wege kehre ich heim. Nimm mich auf wie den verlorenen Sohn. Schenke mir der Reinheit strahlendes Kleid. Mache mich teilhaft des Anteils jener, o Guter, die Dir herrlich gedient.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Christus nahm Fleisch an aus Dir, Adams Armut hat Er getragen. Ihn flehe an, mich, der an allem Guten so arm ist, wie einst den verlorenen Sohn zu bereichern mit göttlichen Gaben, Allreine, mich, der Dich gläubig in Hymnen besingt.
Zweiter Kanon des Triodions, Ton 8.
Frommer Vater Johannes, bitte zu Gott für uns.
Durch der Tugendübung glühende Kohle, o Herrlicher, hast du die Dornen der Leidenschaften verbrannt und bringst zum Erglühen die Heere der Mönche.
Frommer Vater Johannes, bitte zu Gott für uns.
Durch der Tugendübung Gewürze, o Seliger, wurdest du ganz zu der Heiligung Narde, zu einem Dufte des Wohlgeruchs Gottes.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
In den Gesetzen der Tugend dich übend, hast du die Leidenschaften wie andere Pharaoniten versenkt jetzt im Strom deiner Tränen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Meiner Sinne Unbestand bringe zum Stehen, o Heilige. Setz in Bewegung, Mutter Gottes, die Unruhe zu deinem Sohne und lenke sie.
Ode 4
Auferstehungskanon, Ton 8.
Irmos: Du meine Stärke, du meine Kraft, o Herr, / o du mein Gott, du mein Frohlocken, / du hast den Schoß des Vaters nicht verlassen / und unsre Armut gleichwohl heimgesucht. / Mit dem Propheten Habakuk ich darum dir rufe: // Deiner Macht sei Ehre, du Menschenliebender.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Weil du gar sehr mich hast geliebt, obwohl ich feind dir gewesen, / bist du herabgestiegen in Entäußerung wunderbar / auf die Erde, barmherziger Erretter, / hast dich nicht abgewandt von meines Elends Überheblichkeit. Und doch verblieben in der Höhe deiner unsagbaren Herrlichkeit // hast du den einst Entehrten verherrlicht.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Wer erschauert nicht, wenn er schaut, o Gebieter, / wie durch das Leiden der Tod wird vernichtet, / wie durch das Kreuz verschwindet das Verderben / und durch den Tod sein Reichtum dem Hades geht verloren? / Dies ist deiner, des Gekreuzigten, göttlicher Wirkmacht // ungeheure Tat, Menschenliebender.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Du bist, Unvermählte, der Gläubigen Rühmen, / du bist die Hilfe, du die Zuflucht / der Christen, du Mauer und Hafen. / Du trägtst, Alluntadelige, zu deinem Sohne die Bitten; / und so rettest du aus Gefahren, die in Glauben und Liebe // dich erkennen als reine Gottesgebärerin.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 8.
Irmos: Ich habe gehört, o Herr, deiner Vorsehung Geheimnis, ich habe erkannt deine Werke und verherrlicht deine Gottheit!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
An das Kreuz hefteten dich die Söhne der Frevler, o Menschenliebender, Christos. o Gott! Durch dasselbe hast du erlöset als Barmherziger die, welche deine Leiden verherrlichen!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Auferstanden aus dem Grabe, hast du mit auferweckt alle Toten des Hades und erleuchtet als Barmherziger die, welche deine Auferstehung verherrlichen.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Der Gott, den du geboren hast, reine Maria, ihn bitte, deinen Dienern zu schenken Vergebung der Sünden!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 8.
Irmos: Ich habe gehört, o Herr, deiner Vorsehung Geheimnis, ich habe erkannt deine Werke und verherrlicht deine Gottheit!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Die du hervorsprießen ließest die Leben bringende Aehre, du unbeackertes Feld, ihn, welcher der Welt das Leben gibt, o Gottesgebärerin, erlöse die, welche dich besingen!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Wir Alle, die wir erleuchtet sind, erkennen dich als Gottesgebärerin; denn du hast die Sonne der Gerechtigkeit geboren, o Immerjungfrau!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Schenke uns Sühnung der unwissentlichen Sünden als Sündloser, und gib Frieden deiner Welt, o Gott, auf die Fürbitten derjenigen, die dich geboren hat!
Erster Kanon des Triodions, Ton 8.
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
Es lebte in Wonne der Reiche, sich an Speise und Gewändern erfreuend. Lazarus aber begehrte, nur einmal mit seinen Brotsamen den Hunger zu stillen.
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
Die Hunde leckten ab mit der Zunge des armen Lazarus Wunden: sie wurden mehr als des Reichen Herz von Mitleid gerührt mit dem Armen.
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
Einst lag hingeworfen vor des Reichen Tore, o Heiland, Lazarus, von der Armut Geißel gepeinigt. Darum wird er jetzt verherrlicht.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Den du empfangen, o Reine, flehe zu ihm, er möge erretten aus der Knechtschaft des Feindes, die dich in Hymnen besingen. Denn unsere Helferin bist du allein.
Kanon des Triodions, Ton 8.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Wie einst der verlorene Sohn, so habe auch ich mich nun Deinen Armen entwunden und wurde ein Sklave schimpflicher Taten. Ich kehre zurück. So nimm denn, o Vater, mich auf und lasse in heiligen Gewändern mich strahlen, mache Deiner Seligkeiten mich teilhaft.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Liebend die Unfruchtbarkeit, bin ich in fremder Menschen Knechtschaft geraten und wurde vom Hunger verzehrt nach heiliger Tugend. Ich kehre zurück. So nimm denn mich auf. Wider Dich, Vater, Menschenfreund, habe ich gesündigt. In Deine Arme schließe mich wieder und sei mein Erretter.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
In Sorglosigkeit habe ich Armer das Leben verbracht. Dein Erbarmen, Christus, Gebieter, erkennend, eile ich reuig zu Dir. Verachte denn mich Sünder nicht, nein, nimm mich auf wie einst den verlorenen Sohn.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Von allem Schmutze der Leidenschaften, Begnadete Gottes, wasche mich rein durch den Tau Deiner Erbarmung, dass einst rein ich erscheine dem Antlitze Dessen, Der, Reine, Braut Gottes, aus Deinem seligen Schoß ward geboren.
Zweiter Kanon des Triodions, Ton 8.
Frommer Vater Johannes, bitte zu Gott für uns.
Wie eine herrlich duftende Wiese und der Tugenden lebendiges Paradies triebst du hervor die Enthaltung, durch die du alle genähret, die dich verehren.
Frommer Vater Johannes, bitte zu Gott für uns.
Den Gesetzgeber der Übung der Tugend und der Mönche gelassenes Vorbild, einen Moses gleichsam und David, besitzen wir in Wahrheit in dir, o Vater, und sagen dir Preis.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
An der Enthaltsamkeit Gewässer gepflanzt, bist du erschienen, seliger Vater, als eine üppige Rebe, die der Frömmigkeit Trauben hervorbringt.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Ihn, der erschien in der Zeit, der vor der Zeit aus dem Vater hervorstrahlt, hast du uns, o Gottesmutter, geboren. Ihn flehe an, zu erretten, die dich besingen in Hymnen.
Ode 5
Auferstehungskanon, Ton 8.
Irmos: Warum hast du mich verstoßen / von deinem Angesicht, o Licht, das nie untergeht, / und hat bedeckt das fremde Dunkel mich Armen? / Doch bringe mich zur Umkehr / und hin zum Lichte deiner Gebote // lenk, so bitt ich, meine Wege.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Du ertrugest es bekleidet zu werden / mit einem Mantel vor deinem Leiden, Erretter, zum Spotte, / um zu verhüllen des Erstgeschaffenen schändliche Blöße, / und nackt geschlagen zu werden / an das Kreuz, um auszuziehen // ihm, Christus, das Kleid des Todes.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Du hast aus dem Staube des Todes, / als du erstandest, mein gefallenes Wesen / wiederhergestellt und ihm Unsterblichkeit verliehen / und hast es wiederum erwiesen / als ein königliches Bildnis, // das erstrahlt vom Licht der Unvergänglichkeit.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Die du mütterlichen Freimut / vor deinem Sohne besitzest, Allreine, / laß nicht ab von der verwandtschaftlichen Sorge / für uns, so bitten wir Christen; / denn allein auf dich wir uns berufen // beim Gebieter als heilsame Sühnung.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 8.
Irmos: Erleuchte uns durch deine Gebote, o Herr, und mit deiner erhabenen Rechten gib uns deinen Frieden, Menschenliebender!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Leite uns durch die Kraft deines Kreuzes, o Christos, denn seinetwegen fallen wir vor dir nieder; deinen Frieden schenke uns. o Menschenliebender?
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Lenke jetzt, o Gott, unser Leben, die wir deine Auferstehung besingen, und schenke uns Frieden, o Menschenliebender!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Flehe, o Unschuldige, zu deinem Sohne und unserm Gott, du der Ehe unkundige hehre Maria, und sende herab uns, den Gläubigen, Große Gnade!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 8.
Irmos: Erwachend rufen wir zu dir, o Herr: Erlöse uns! Denn du bist unser Gott! Außer dir kennen wir keinen andern!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Stille den unerträglichen Sturm meiner Leidenschaften, die du geboren hast Gott, den Steuermann und Herrn!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Es dienen dem von dir, o allreine Gottesgebärerin, Geborenen, der Engel Heere und der Menschen Schaaren!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Maria, nie vermählte Gottesgebärerin, die Hoffnungen der Feinde vereitle, und die dich Besingenden erfreue!
Erster Kanon des Triodions, Ton 8.
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
Als der Reiche im Schoße Abrahams Lazarus schaute, in Licht und Herrlichkeit sich erfreuend, da schrie er: Vater Abraham, befreie mich, der zum Feuer verdammt ist und dessen Zunge furchtbar erglüht.
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
In Wonne hast du gelebt, dich an des Lebens Reichtum erfreuend, sprach Abraham zu dem Reichen, darum bist du also auf ewig bestraft, lebend in Flammen. Lazarus aber, der Bettler, frohlocket in ewiger Freude.
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
Reich bin ich geworden am Truge des Lebens gleichwie der Reiche, der das ganze Leben in Lüsten vertan, Menschenfreund. Wohlan, ich flehe an dein Erbarmen, vor dem Feuer mich zu bewahren, wie Lazarus gerettet wurde.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Als Mutter darfst du zu deinem Sohne, Allheilige, offen reden. Wir bitten, verachte nicht unsere Menschensorge, die dir vertraut ist, da wir Christen auf dich allein uns berufen als angenehme Sühne beim Herrn.
Kanon des Triodions, Ton 8.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Den unvernünftigen Wesen wurde ich ähnlich, indem ich unter lockende Leidenschaften mich beugte, und hungernd nach aller Art Tugenden, rufe ich zu Dir: Erbarmender Vater, nimm mich jetzt auf und sei mein Erretter, töricht habe ich Dich zum Zorne gereizt.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Durch die Sünden wurde ich gänzlich, o Herr, gleich einem Gefäße zermalmt. Erneuere mich durch Reue. Der Geretteten Anteils mache mich teilhaft, Übergütiger, so dass ich erhebe Deine Erbarmung.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Den Reichtum von einst habe ich zerstreut, mit Huren vergeudet, die weit sich abwandten, Heiland, von Dir. Wohlan denn, nimm mich auf, der jetzt heimkehrt. Denn Deiner Güte Reichtum ist maßlos.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Der das All aus dem Nichtsein hinüberführte ins Dasein, Allreine, der trat durch Dich ins Dasein als Mensch. Ihn flehe an, mich Verirrten zurückzuführen zu den Straßen der Reue.
Zweiter Kanon des Triodions, Ton 8.
Frommer Vater Johannes, bitte zu Gott für uns.
Alle Leidenschaften hast du gelöscht durch den Tau deiner Kämpfe, seliger Vater, hast zahlreich sie in der Glut der Liebe und des Glaubens verbrannt. Der Enthaltsamkeit Leuchte, der Gelassenheit Licht, ein Sohn des Tages wardst du genannt.
Frommer Vater Johannes, bitte zu Gott für uns.
Des Glaubens Traube ließest du wachsen in deinem heiligen Weinberg, o Vater, und legtest sie in die Kelter, und presstest sie aus in der Tugendübung Mühe, und fülltest der Enthaltsamkeit geistigen Mischkrug und erfreuest die Herzen der Deinen.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Du ertrugst als Held die Angriffe und Hiebe der unsichtbaren Feinde und hast dich als der Ausdauer Säule erwiesen; mit deinem heiligen Stabe gibst du deiner Herde Halt, indem du auf der Enthaltsamkeit Triften, an ihrem Wasser sie weidest, Seliger.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Wir folgen den Worten deiner Lippen, Allheilige, und preisen dich glückselig. Denn an dir tat in Wahrheit Großes der Herr: er hat dich verherrlicht und, da er aus deinem Schoß geboren ward, hat er dich zu Gottes wirklicher Mutter gemacht.
Ode 6
Auferstehungskanon, Ton 8.
Irmos: Sei gnädig mir, o Retter, / denn meiner Sünden sind gar viele. / Und aus der Tiefe des Bösen empor, so bitte ich, mich führe; / denn zu dir habe ich gerufen, und erhöre mich, // du Gott meines Heiles.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Durch das Holz hat mich der Böse von Anbeginn / gewaltsam überwunden. / Doch ans Kreuz gehängt, hast du, o Christus, / ihn noch gewaltiger niedergeworfen, ihn zur Schau gestellt, // mich Gefallenen aber wiederaufgerichtet.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Erbarmt hast du dich des Sion, / hervorgegangen aus dem Grabe, / hast durch dein Blut geschaffen das neue anstelle des alten / als der Barmherzige und herrschest nun // in ihm in die Äonen, o Christus.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: O daß errettet wir doch werden / vor schlimmen Sünden durch deine Bitten, reine Gottesmutter, und die göttliche Erleuchtung / vom Sohne Gottes erlangen, Allreine, // der aus dir unsagbar ist Fleisch geworden.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 8.
Irmos: Flehen schütte ich aus vor dem Herrn, und ihm tue ich kund meine Trübsal, denn meine Seele ist voll von Schmerz, und mein Leben nahe gekommen dem Hades, und ich flehe wie Jona: Vom Verderben, o Gott, reiße mich empor!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Die Hände hast du am Kreuze ausgebreitet. i heilend die unenthaltsam in Edem ausgestreckte Hand des Erstgeschaffenen, und freiwillig Galle gekostet, o Christos; und du hast erlöst als Allmächtiger die, welche verherrlichen deine Leiden!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Den Tod schmeckte der Befreier, auf dass er den uralten Fluch und das Reich der Verwesung tilgte; und kommend zu den im Hades Befindlichen, erweckte und erlöste er als Mächtiger die, welche besangen seine Auferstehung!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Lass nicht ab, für uns zu flehen, allheilige Gottesgebärerin, Jungfrau, denn du bist die Befestigung der Gläubigen, und durch die Hoffnung auf dich werden wir gestärkt und in Liebe verherrlichen wir unaussprechlich dich und den aus dir Fleisch Gewordenen!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 8.
Irmos: Gib mein mir das helle Gewand, der du dich umkleidest mit Licht, wie mit einem Gewande!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Dich verkünden wir Gläubigen als Tempel Gottes und Lade und beseelten Palast und himmlische Pforte, o Gottesgebärerin!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Dein Sohn, der als Gott Zerstörer der Götzenbilder wurde, o Maria, Gottesbraut, wird angebetet mit dem Vater und dem Geiste!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Das Wort Gottes erwies dich, o Gottesgebärerin, den Sterblichen als Himmelsleiter; denn durch dich stieg es zu uns herab!
Erster Kanon des Triodions, Ton 8.
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
Der Reiche hat sich selber zu Feuerflammen verdammt durch sein lüsternes Leben. Der arme Lazarus aber, der die Armut in diesem Leben erlöste, ward gewürdigt der unvergänglichen Wonne.
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
In Abrahams Schoße ward im Übermaß Lazarus des ewigen Lebens, o Christus, für würdig gehalten. Der Reiche aber ward zum Feuer verdammt, gepeinigt an Seele und Leib.
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
Verdammt ward zum Feuer der Reiche um des Lazarus willen. Verdamme mich nicht, so bitte ich, mich Elenden, menschenfreundlicher Herr, nein, wie den Lazarus, so würdige auch mich deines Lichtes.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Mögen wir vor schlimmen Fehlern bewahrt werden auf deine Bitten, Gottesmutter, du Reine. Mögen wir, Allheilige, das göttliche Licht erlangen, Gottes Sohn, der auf unsagbare Weise aus dir geboren wurde im Fleisch.
Kanon des Triodions, Ton 8.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Neige Dich, mich zu erretten, der stets zu dem Sündhaften hinneigt, wie einst du Dich neigtest, o Heiland, dem Flehen des verlorenen Sohnes, so dass ich Deine Erbarmung besinge.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Heiliger, Du allein erquickest unter Heiligen Dich. Mit Reue erleuchte mich, meine Seele mache heilig und von aller Sünde befreie mich.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
In die Tiefen der Sünden gerate ich hinein. Sei mein Erretter. Ich hungere, Christus, nach Deiner Gnade. Nähre mich durch heilige Einsicht und mache mich Deiner Herrlichkeit teilhaft.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Es erschien in Wahrheit Dein Schoß als die Werkstatt der Einigung der beiden Naturen des göttlichen Wortes. Darum preisen wir Dich, besingen fromm Dich in Hymnen.
Zweiter Kanon des Triodions, Ton 8.
Frommer Vater Johannes, bitte zu Gott für uns.
In der Seele empfingst du des Geistes göttlichen Reichtum: das rechte Gebet, die Heiligkeit, Ehrbarkeit, strenge Wachsamkeit, der Enthaltsamkeit Mühen, durch die du als Wohnung Gottes erkannt wurdest.
Frommer Vater Johannes, bitte zu Gott für uns.
Am Flitter der irdischen Sinnendinge liefst du vorbei, hast in geistigem Flehen die Seele emporgeschwungen, und als Erbe des himmlischen Landes bist du erschienen ob des vollendeten Wandels.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Durch den Schweiß bei der Übung der Tugend hast du in Wahrheit ausgelöscht die Glut der Feindespfeile. Aufflammend im Feuer des Glaubens, hast du das Wüten der Irrlehren des Unglaubens verbrannt.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Es strahlte auf aus Sion die Würde des Höchsten, in unsagbarer Vereinigung sich bedeckend mit der Hülle des Fleisches aus dir, o Jungfräuliche, und hat erleuchtet die Welt.
Kondak
Auferstanden aus dem Grabmal hast du die Toten erweckt / und auferstehen lassen den Adam. / Eva tanzt in deiner Auferstehung / und es feiern das Fest die Enden der Welt // ob deiner Erweckung von den Toten, du Vielbarmherziger.
Ikos
Das Reich des Hades hast du geplündert, o Langmütiger, und auferstehen lassen die Toten, / bist den myrrhetragenden Frauen begegnet und hast ihnen anstelle der Trauer Freude gebracht. / Den Aposteln hast du kundgetan die Zeichen des Sieges, mein Erretter, du Spender des Lebens. / Und die Schöpfung hast du erleuchtet, Menschenliebender, weswegen auch der Kosmos einstimmt in die Freude // ob deiner Erweckung von den Toten du Vielbarmherziger.
Ode 7
Auferstehungskanon, Ton 8.
Irmos: Den Herabstieg Gottes scheute / einstens in Babylon das Feuer. / Aus diesem Grunde tanzten im Reigen / die Knaben in dem Ofen, / als seien sie auf einer Wiese, / freudigen Fußes und sangen: // Gepriesen bist du, o Gott unsrer Väter.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Die gepriesene Entäußerung, o Christus, / der Reichtum göttlich deiner Armut / versetzt in Schrecken und Staunen die Engel, / die dich ans Kreuz genagelt sehen, / um jenen Rettung zu schaffen, / die da im Glauben rufen: // Gepriesen bist du, o Gott unsrer Väter.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Durch deinen göttlichen Hinabstieg / wurde die Unterwelt mit Licht erfüllt, und das vormals verfolgende Dunkel. / Darum erstanden jene, / die von jeher waren gefesselt, / und hoben lauthals an zu rufen: // Gepriesen bist du, o Gott unsrer Väter.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Als aller Herrn, doch Vater des einen, / einziggezeugten Sohnes alleine / wir dich auf orthodoxe Weise / göttlich lobpreisen und künden / in der Erkenntnis auch des einen / aus dir hervorgehenden Geistes, // der recht ist, gleichen Wesens und mitewig.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 8.
Irmos: Die aus Judäa nach Babylon gekommenen Jünglinge traten einst durch den Glauben der Dreifaltigkeit die Flamme des Ofens nieder, indem sie sangen: Unserer Väter Gott, gelobt bist du!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Heil hast du gewirkt inmitten der Welt prophetisch, o Gott! Denn erhöht auf das Holz, hast du Alle wieder berufen, welche in Glauben rufen: Unserer Väter Gott, gelobt bist du!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Auferstanden aus dem, Grabe, wie aus dem Schlafe, ? Barmherziger, hast du alle freit von er Verwesung; die Schöpfung aber wurde überzeugt! durch die Apostel, welche die Auferweckung verkündeten; unserer Väter Gott, gelobt bist du!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Der mit dem Erzeuger gleich wirkende, gleich starke und mitewige Logos wird im Schoosse der Jungfrau gebildet nach dem Wohlgefallen des Vaters und des Geistes, unserer Väter Gott, gelobt bist du!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 8.
Irmos: Die aus Judäa nach Babylon gekommenen Jünglinge traten einst durch den Glauben der Dreifaltigkeit die Flamme des Ofens nieder, indem sie sangen: Unserer Väter Gott, gelobt bist du!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Aus jungfräulichem Schoße Fleisch geworden, bist du erschienen zu unserer Erlösung; deshalb rufen wir, deine Mutter als / Gottesgebärerin erkennend, dankbar: Unserer Väter Gott, gelobt bist du!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Erblüht bist du, Jungfrau, als allseligster Zweig aus der Wurzel des Jesaias, hervorsprießend die Frucht, welche heilbringend ist den in Glauben zu deinem Sohne Rufenden: Unserer Väter Gott, gelobt bist du.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Mit Weisheit erfülle und göttlicher Kraft, du personifizierte Weisheit des Allerhöchsten, um der Gottesgebärerin willen Alle, die in Glauben dir singen: Unserer Väter Gott, gelobt bist du!
Erster Kanon des Triodions, Ton 8.
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
Wie Job einst in der Fäulnis der Würmer da saß und im Schmutze, also lag Lazarus ruhend vor der Pforte des Reichen, rufend: Gott der Väter, gepriesen bist du.
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
Hingestreckt lag einst Lazarus vor den Toren des herzlosen Reichen und begehrte nach den Brotsamen von dessen Tafel. Aber niemand gab ihm davon. Doch an ihrer statt fand er Abrahams Schoß.
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
Von des herzlosen Reichen Lose erlöse mich, ich bitte, mein Christus. Weise mich dem armen Lazarus zu, und lass mich dankbar rufen zu dir: Gott unserer Väter, gepriesen bist du.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Aus jungfräulichem Schoße bist du im Fleische zu unserem Heile erschienen. Darum deine Mutter als Gottesmutter erkennend, rufen wir dankbar: Gott unserer Väter, gepriesen bist du.
Kanon des Triodions, Ton 8.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Den Reichtum, erbarmender Vater, den du mir gegeben, habe ich zerstreut, in der Leidenschaft fernes Land mich begeben, im Streben nach sündigen, fleischlichen Lüsten. Nimm denn mich auf, der zurückkehrt.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
All den Reichtum, den Du mir gabst, zerstreute ich töricht und werde von furchtbarem Hunger verzehrt. Wohlan, nimm mich wieder auf, der zurückkehrt, wie einst den verlorenen Sohn, reich erbarmender Herr.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Nicht achtete ich Deiner Gebote. Ein Sklave der Laster ward ich. Und ich bedachte im Geiste Dein reiches Erbarmen. Ich kehrte um. In Reue rufe ich zu Dir: o Gott, habe Mitleid mit mir.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Als Jungfrau erschienest Du vor dem Gebären und nach dem Gebären, da Du Jesum Christum geboren. Ihn flehe an, mir Erbarmer und Retter zu sein wie einst dem verlorenen Sohn, nachdem er anderen Sinnes geworden, Allreine.
Zweiter Kanon des Triodions, Ton 8.
Frommer Vater Johannes, bitte zu Gott für uns.
Im Grün deines himmlischen Reiches hast du die Herde, o Vater, geweidet, und mit dem Stabe der Lehren vertriebst du der Irrlehren Tiere und sangest: Gott unserer Väter, gepriesen bist du.
Frommer Vater Johannes, bitte zu Gott für uns.
Zu Christi, des Königs, des himmlischen Bräutigams Mahle gingest du ein, bekleidet mit dem Ehrengewande dessen, der dazu ruft. Dort setztest du dich nieder, riefest: Gott unserer Väter, gepriesen bist du.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Als der Enthaltsamkeit Strom, nicht aufbrausend in Sünden, Vater, wardst du erwiesen, der wegspült die Gedanken, reinigt den Schmutz derer, die rufen im Glauben: Gott unserer Väter, gepriesen bist du.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Aus deinem Schoß ging hervor, annehmend Fleisch aus der Jungfrau, der aller Gebieter ist. Darum erkennen wir dich rechtgläubig als Gottes Mutter und rufen zu deinem Sohne: Gott unserer Väter, gepriesen bist du!
Ode 8
Auferstehungskanon, Ton 8.
Irmos: In siebenfacher Stärke / ließ der Tyrann der Chaldaer / den Gottesverehrern den Ofen heizen im Wahne. / Doch als er sah, wie sie von einer Macht, / die war stärker, wurden errettet, / da rief er aus: Den Bildner / und Erlöser, ihr Knaben, lobpreiset, / ihr Priester, stimmet den Hymnus an, // erheb ihn hoch, o Volk, in alle Ewigkeit.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Die Macht so überaus göttlich, / die Jesu Gottheit ist eigen, / ist in unserer Natur gottwürdig aufgestrahlt. / Denn da im Fleisch er hat verkostet, für das A11 den Tod am Kreuze, / hat er des Hades Kraft vernichtet. / Unaufhörlich ihn, ihr Knaben lobpreiset, / ihr Priester, stimmet den Hymnus an, // erheb ihn hoch, o Volk, in alle Ewigkeit.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Der Gekreuzigte ist auferstanden; / der Prahler ist gefallen; / der Gestürzte und Zerschlagene ward wieder aufgerichtet; / verbannt ist das Verderben, / und die Unvergänglichkeit ist aufgeblüht. Es ward das Sterbliche verschlungen/ vom Leben; ihr Knaben lobpreiset;/ ihr Priester, stimmet den Hymnus an;// erheb ihn hoch, o Volk, in alle Ewigkeit.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Die dreilichtige Gottheit, / die läßt erstrahlen aus der einen / dreipersönlichen Natur ein einziges Glänzen, / den ursprungslosen Vater / und den Logos gleicher Natur dem Vater, samt dem mitherrschenden Geiste, / dem wesensgleichen, ihr Knaben lobpreiset, / ihr Priester stimmet den Hymnus an, // erheb ihn hoch, o Volk, in alle Ewigkeit.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 8.
Irmos: Besieger des Tyrannen und der Flammenglut durch deine Gnade, deines Gebotes sehr eitrig beobachtend, riefen die Jünglinge: Lobet, alle Werke des Herrn, den Herrn!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Den, der auf dem Holze die Hand ausstreckte nach mir, dem Entblößten, und mich rief, um. mich mit seiner wohlgestalteten Nacktheit zu wärmen, ihn, den Herrn, lobet, alle Werke des Herrn, und erhebet ihn hoch in die Ewigkeiten!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Den, der aus dem tiefsten Hades mich, den Gefallenen, erhöhte, und ehrte mit der hochthronenden Herrlichkeit des Erzeugers, ihn, den Herrn, lobet, alle Werke des Herrn, und erhebet ihn hoch in die Ewigkeiten!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Du erschienest, o Jungfrau, als des gefallenen Adam Tochter, aber als Mutter Gottes, der meine Natur erneuert hat; ihn besingen wir, alle Werke des Herrn, als den Herrn, und erheben ihn hoch in die Ewigkeiten!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 8.
Irmos: Den König der Himmel, den die Engelschaaren besingen, lobet und erhebet in alle Ewigkeiten!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Die wider uns abgesandten glühenden und flammenden Pfeile der Widersacher lösche, auf dass wir dich, o Hehre, besingen in die Ewigkeiten!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Übernatürlich hast du den Schöpfer und Erlöser, Gott, das Wort, geboren, o Jungfrau; deshalb besingen wir dich in Ewigkeiten!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Das unnahbare Licht, welches in dir wohnte, erwies dich als leuchtende und goldstrahlende Lampe, o Jungfrau, in alle Ewigkeiten!
Erster Kanon des Triodions, Ton 8.
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
Mit einem Gewande aus Scharlach, Byssus und Purpur hat einst der Reiche sich prächtig bekleidet trotz seiner Schande. Der arme Lazarus aber lag vor dessen Tore in seiner Not. Mit den Brotsamen, die von der Tafel fielen, wollte er sich sättigen. Doch niemand gab sie ihm. Darum herrscht er mit Christus in Herrlichkeit.
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
Vor des Reichen Tore lag Lazarus. Sein Leib verweste vor Wunden. Er wollte mit Speise sich sättigen. Doch niemand gab sie ihm. Aber es leckten ihm ab vor Mitleid die Hunde mit ihrer Zunge seine Geschwüre und Wunden. Darum ward er im Paradies der Wonne gewürdigt.
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
Reich war ich an Lüsten wie einst der Reiche, der alle Tage in Scharlach gekleidet war. Auch ich, Erbarmungsreicher, verdamme mich in diesem Leben durch Wonnen und Blendwerk. Darum fleh ich zu dir: Bewahre mich, Christus, vor dem ewigen Feuer in alle Äonen.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Triadikon: Die dreifachstrahlende Gottheit, das einfache, leuchtende Licht aus der dreipersönlichen, einen Natur, den anfangslosen Vater, des Vaters wesensgleiches Wort und den mitherrschenden, wesensgleichen Geist, ihr Jünglinge, rühmt sie, Priester, besingt sie in Hymnen, Volk, erhebe sie in alle Äonen.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Des nie versinkenden Lichtes Wohnung wardst du, Allreine, in der Jungfräulichkeit Wundern erstrahlend. Du hast alle erleuchtet, die dich aus Herzensgrunde als wahre Gottesmutter bekennen und rufen: Ihr Jünglinge, rühmt sie, Priester, besingt sie in Hymnen, Volk, erhebe sie in alle Äonen.
Kanon des Triodions, Ton 8.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Ich habe mich verirrt. Weit wandte ich mich ab von all Deinen Gütern, o Herr. Und den unvernünftigen Tieren wurde, Menschenfreund, schändlich ich gleich. Nimm mich wieder auf wie einst den verlorenen Sohn und mache mich nicht zum Gespött der Dämonen, mich, der da singt: Ihr Werke, preiset in Hymnen den Herrn und erhebet ihn in alle Äonen.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Einen Strahl der Reue lasse mir leuchten, der in der Finsternis der Verzweiflung liegt, o Herr, und in den Gewändern herrlicher Werke lasse mich strahlen, so dass ich des geistigen Brautgemaches würdig befunden werde, beigezählt den Söhnen des Königreiches, rufend: Ihr Werke, preiset in Hymnen den Herrn und erhebet ihn in alle Äonen.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Unfruchtbarer, eile, bereue, ehe dir zuvorkommt die Axt und wie einen Baum, der nicht Frucht trägt, dich niederschlägt und fortschickt ins Feuer der Hölle. Siehe: Gott, Der alle erretten will, breitet dir seine Arme entgegen, nimmt auf dich, der da ruft: Ihr Werke, preiset in Hymnen den Herrn und erhebet Ihn in alle Äonen.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Als Pforte schaute Dich einst, o Reine, der heilige Prophet, durch die Gott, da er Mensch ward, wie er beschlossen, o Reine, hineinging und hinausging. Ihn flehe an, Heilige, der Reue Tore mir zu öffnen, zu retten mich, der da singt ohne Ende: Ihr Werke, preiset in Hymnen den Herrn und erhebet ihn in alle Äonen.
Zweiter Kanon des Triodions, Ton 8.
Frommer Vater Johannes, bitte zu Gott für uns.
In Wahrheit lebendige Säule der Enthaltsamkeit, ihr Bild besitzen wir in dir, o Vater. Darum verehren alle wir dein Gedächtnis, Johannes.
Wir segnen den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Es freuen sich die Scharen der Mönche. Der Seligen Volk, der Gerechten, tanzet im Chor. Denn mit Recht hast du mit ihnen den Kranz empfangen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: In der Tugenden Zier gingst du in der unsagbaren Herrlichkeit Brautgemach ein, eine Hymne singend Christus in die Äonen. Verschmähe uns nicht, Jungfrau und Braut, die Hilfe erflehen von dir, die Hymnen dir singen, dich erheben in die Äonen.
Wir loben, segnen und beten an den Herrn; wir besingen ihn in Hymnen und hocherheben ihn in Ewigkeit.
Ode 9
Auferstehungskanon, Ton 8.
Irmos: Außer sich geriet darüber der Himmel / und es erschraken die Enden der Erde, / daß Gott erschienen ist den Menschen im Leibe / und daß dein Schoß ist weiter geworden als die Himmel. / Darum dich, o Gottesgebärerin, / der Engel und der Menschen // Anführer hoch erheben.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Deiner göttlichen Natur nach einfach, der anfanglosen, / wardst du zusammengesetzt durch die Annahme des Fleisches, / hast deiner Person es eingefügt, o Logos Gottes. / Und wie als Mensch du hast gelitten, so bist als Gott du leidlos geblieben. / Darum ungeteilt und unvermischt / wir in zwei Naturen // dich hoch erheben.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Ihn, der dein Vater ist dem göttlichen Wesen nach, / nanntest du Gott, als Mensch du warest geworden / der Natur nach, o Höchster, um zu den Knechten herabzusteigen; / doch aus dem Grabe erstanden hast du zum Vater der Erdgeborenen / aus Gnade ihn gemacht, der seiner Natur nach / ist Gott sowohl als auch Gebieter. // Mit ihm wollen wir hoch dich erheben.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Du bist erschienen, o Jungfrau, als Mutter Gottes, / weil du geboren hast übernatürlich im Leibe / den guten Logos, den aus seinem Herzen / hat als der Gute hervorgehen lassen der Vater vor allen Äonen. / Ihn auch nunmehr allem Leiblichen / enthoben wir erkennen, // auch wenn er den Leib hat angenommen.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 8.
Irmos: Es schauderte alles Gehör ob der unaussprechlichen Herablassung Gottes, dass der Höchste freiwillig herabkam sogar bis zum Körper, aus jungfräulichem Schoße Mensch geworden; deshalb preisen wir Gläubigen die reine Gottesgebärerin hoch!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Wir wissen, dass du, von Natur der Sohn Gottes, im Schoße der Gottesmutter empfangen und um uns Mensch geworden bist, und, auf das Kreuz erhöhet, der menschlichen Natur nach gelitten hast, als Gott aber leidlos geblieben bist!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Gelöst ward das nimmer lächelnde Dunkel; denn aus dem Hades strahlte auf die Sonne der Gerechtigkeit, Christos, die Enden der Erde erleuchtend, strahlend im Lichte der Gottheit, der himmlische Mensch. Der irdische Gott! Ihn preisen wir hoch in beiden Naturen!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Umgürte dich und schreite vor und herrsche, o Sohn der Gottesmutter, das uns bekämpfende Ismaelitische Volk unterwerfend die frommen Könige, der zu dir kommt, indem du ihm schenkest als unüberwindliche Waffe das Kreuz samt der Lanze!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 8.
Irmos: In Wahrheit als Gottesmutter bekennen wir dich, die wir durch dich, o meine Jungfrau, erlöst sind, mit den unkörperlichen Schaaren dich hochpreisend!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Von Freude und Frohlocken erfüllt ist deine Gedächtnisfeier, Heilungen ausstreuend für die, welche nahen und fromm als Gottesgebärerin dich verkünden!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
In Lobgesängen reisen wir dich, o Gnadenerfüllte, und, nimmer schweigend, bringen wir dir dar das: Freue dich! Denn du hast Allen die Freude quellen lassen!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Lieblich, o Gottesgebärerin, erblühte deine Frucht, den Geniesenden nicht Verwesung bringend, sondern Leben Allen, die in Glauben dich hochpreisen!
Erster Kanon des Triodions, Ton 8.
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
Christus, ich bitte, mach mich zu einem armen Lazarus. Banne meiner Lüste Gier, der du Gott von Natur bist. Doch an Tugenden mache mich reich, dass ich gläubig in Liedern dich preise.
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
Reich und herzlos wandte ich ab den Sinn von deinen Geboten im Glauben an mich, Menschenfreund. Nun liege ich vor den Toren in Not. Doch du bist erbarmend, zur Güte geneigt. So richte mich auf wie einst Lazarus, deinen Freund. Der lag schon vier Tage im Grab.
Erbarme Diche meiner, o Gott, erbarme Dich meiner
Alle haben wir des Herren Gleichnis vernommen. So lasst uns denn, Gläubige, alle des Reichen Herzlosigkeit hassen, damit wir der Strafe des Feuers entfliehen und in Abrahams Schoße stets tanzen im Chor.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Dir, die den unsichtbaren Gott auf den Armen gehalten, ihn, der in den Himmeln in Hymnen besungen wird von jedem Geschöpfe und durch dich stets Rettung uns schenket, sagen in Glaube und Liebe wir Preis.
Kanon des Triodions, Ton 8.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Schaue, freiwillig geriet ich in mannigfacher Lüste Dienstbarkeit, entfernte weit mich, Vater, aus Deinen heiligen Armen. Und töricht, aus Unbedachtsamkeit, zog ich in die Fremde. Wohlan, nimm auf mich, der nun heimkehrt, wie einst den verlorenen Sohn, und mache mich zum Gefährten aller, die Rettung finden.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Wie einst die gläubige Kananäerin, so rufe ich zu Dir: Erbarme Dich meiner. Denn mein Herz ist unrein von Sünden. Wie der verlorene Sohn, so rufe ich: Gesündigt habe ich, Vater. Erfüllt bin ich von grenzenloser Scham. Weit hab ich mich entfernt von aller ausführbaren Satzung. Wohlan, trotz allem nimm mich auf.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Du, der nicht will, dass je ein Mensch verlorengehe, bekehre mich, der abwich, Wort, vom geraden Pfade und in der Sünde Abgründe und Schlünde stürzte wie der verlorene Sohn, so dass ich Deine Menschenfreundlichkeit, die den Verstand überragt, erhebe.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Die Erde und der ganze Himmel droben werden ein Freudenfest feiern, wenn sie meine Umkehr sehen, o Erbarmer, schauen, wie ich aufgenommen ward von Deinem heiligen Erbarmen. Besingen werden sie Deine Menschenfreundlichkeit in Hymnen und rufen werden sie, dass es alle hören: Ruhm sei Ihm, der alle retten will, Ihm, unserem einzigen Gotte.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Bei der Stimme des Engels hast Du dem Engel des großen Ratschlusses Wohnung dargeboten in Dir. Ihn also, Allreine, flehe an, Mutter Gottes, all unseren guten Rat zu erfüllen und seiner Güte uns teilhaft zu machen, so dass ohne Ende wir Deine Großtaten besingen in Hymnen.
Zweiter Kanon des Triodions, Ton 8.
Frommer Vater Johannes, bitte zu Gott für uns.
Als Arzt derer, die krank sind an Sünden, wurdest du von Gott gezeigt, o Seliger, als der bösen Geister Verjager, Verfolger. Darum preisen wir dich glückselig.
Frommer Vater Johannes, bitte zu Gott für uns.
Die Erde, das Haus der Verwesung, hast du verlassen, o Vater. Und im Lande der Friedfertigen schlägst du dein Zelt auf und frohlockst mit ihnen im Genüsse der göttlichen Wonne.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Ein Festtag ist heute. Denn alle Herden der Mönche ruft er herbei zu geistigem Reigen, zur Tafel, zum Mahl des ewigen Lebens.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Der in dir, Allreine, sein Zelt aufschlug und den Menschenmörder, der die Stammeltern einst auf schimpfliche Weise betrogen, tötete, wurde ein Kind und hat uns alle errettet.
Stichiren zum Lob
O Herr, / wenn auch vor Gericht du standest / und wurdest von Pilatus verurteilt, / so hast du doch den Thron nicht verlassen, / auf dem du sitzest mit dem Vater. / Und erstanden von den Toten / hast du die Welt befreit / von der Knechtschaft des Feindes // als der Barmherzige und Menschenliebende.
O Herr, / wenn auch als Toten ins Grabmal / die Juden dich legten, / so bewachten dich doch die Soldaten / als schlafenden König / und als Schatzkammer des Lebens / versiegelten sie es mit einem Siegel. / Doch du erstandest und gewährtest // Unvergänglichkeit, unsern Seelen.
O Herr, / du hast als Waffe gegen den Teufel / dein Kreuz uns' gegeben. / Denn er bebt und zittert, weil er nicht kann ertragen, / seine Macht anzusehen. / Denn es richtet auf die Toten / und hat den Tod vernichtet. / Darum nun wir verehren // dein Grab und deine Erweckung.
Als dein Engel, o Herr, verkündete / die Auferstehung, / da stürzte er in Schrecken die Wachen. / Zu den Frauen aber sprach er und sagte: / Was sucht ihr den Lebenden unter den Toten? / Es ist auferstanden, denn er ist Gott, // und hat dem Erdkreis geschenkt das Leben.
Tropar zur Orthros
Ton 2.
Als du warst auferstanden aus dem Grabe und zerrissen hattest die Fesseln, / da hast du aufgehoben / das Todesurteil, o Herr, / und alle befreit aus den Schlingen des Feindes. / Du hast dich gezeigt deinen Aposteln, / sie ausgesandt zur Verkündigung / und durch sie deinen Frieden gewährt dem Erdkreis, // du vielerbarmer allein.
Zu den Seligpreisungen
Gedenke unser, Christus, der Welt Erretter, * wie du gedachtest des Räubers am Holze, * und würdige alle, einzig Barmherziger, * deines himmlischen Reiches.
Höre, Adam, und freue dich mit Eva, * denn der euch einstens beide entblößte * und durch Betrug euch nahm gefangen * wurde durch Christi Kreuz entkräftet.
Ans Holz geschlagen aus eigenem Willen, Erretter, * hast du den Adam erlöst vom Fluche des Holzes * und ihm die Ebenbildlichkeit zurückgegeben * und, Erbarmer, des Paradieses Wohnung.
Heut ist erstanden Christus aus dem Grabe, * gewährt Unsterblichkeit den Gläubigen allen, * erneuert den Myrrhenträgerinnen die Freude * nach dem Leiden und der Auferstehung.
Freut euch, ihr weisen, myrrhentragenden Frauen, * die ihr geschaut als erste Christi Auferstehung * und verkündet seinen Aposteln * die Wiederberufung der ganzen Welt.
Ihr Freunde Christi seid als Apostel aufgetreten, * sollt mit ihm thronen in Herrlichkeit. * So bittet als seine Jünger, * dass wir in Freimut werden bei ihm stehen.
( Triadikon )
Ehre: Du Dreiheit, ursprungslos, unteilbare Wesenheit, * du Einheit selben Thrones, gleicher Ehre in Herrlichkeit, * Natur und Herrschaft über allem Beginne, * rette, die dich im Glauben besingen.
Jetzt, Theotokion: Sei gegrüßt, Gottes geräumige Stätte. * O sei gegrüßt, des Neuen Bundes Lade. * Sei gegrüßt, goldnes Gefäß, aus dem erhalten * alle das himmlische Manna.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Übersetzung: Erzpriester Peter Plank, Würzburg.
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