Orthodoxe Gottesdienste

Triodion. 8. Sonntag nach Ostern. Sonntag.

Pfingsten. Tag der Heiligen Dreiheit

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 1.
Pfingsten feiern wir und die Ankunft des Geistes / und den Tag der Verheißung und der Hoffnung Erfüllung. / Und wie groß das Geheimnis. / Wie groß und heilig. / Darum rufen wir zu Dir: Bildner des Alls, // Herr, Ehre Dir.
Mit Zungen fremdartiger Völker hast Du, Christus, / Deine Jünger erneuert, / damit sie durch sie Herolde Gottes seien, / des unsterblichen Wortes, // das unseren Seelen darreicht das große Erbarmen.
Alles spendet der Heilige Geist. / Weissagungen lässt Er hervorquellen, vollendet Priester, / Unwissende lehret Er Weisheit, / macht Fischer zu Gottesgelehrten, / schmiedet zusammen die ganze Lehre der Kirche. / Gleichen Wesens und auf gleichem Thron mit dem Vater

und Sohn, // Tröster, Ehre Dir.

Ton 2.
Gesehen haben wir das wahre Licht, / empfangen den himmlischen Geist / und gefunden den wahren Glauben, / da wir anbeten die unteilbare Dreiheit, // denn Sie hat uns errettet.
In den Propheten tatest Du den Weg des Heiles uns kund. / Und in den Aposteln leuchtete auf, / unser Heiland, die Huld Deines Geistes. / Denn Du, o Gott, bist der Erste, Du auch in diesem, // und in die Äonen bist Du unser Gott.
In Deinen Höfen will ich Hymnen Dir singen, / dem Retter der Welt, / und beugend das Knie, will ich verehren Deine unbezwingliche Macht. / Am Abend und in der Frühe und mittags und zu jeglicher Zeit // will, Herr, ich Dich preisen.
In Deinen Höfen, o Herr, / knien wir Gläubigen nieder mit Seele und Leib / und singen Dir Hymnen, / dem anfanglosen Vater und dem gleichanfanglosen Sohn / und dem gleichewigen und allheiligen Geist, //

der unsere Seelen erleuchtet und heiligt.

Die wesensgleiche Dreiheit / lasst uns in Hymnen besingen, / den Vater und den Sohn samt dem Heiligen Geist. / Denn so taten alle Propheten und Apostel // samt den Martyrern kund.
Ton 8.
Jetzt, Theotokion: Kommt, Völker, die dreipersönliche Gottheit lasst uns verehren, / den Sohn in dem Vater, mit dem Heiligen Geist. / Denn es zeugte zeitlos der Vater / den gleichewigen, gleichthronenden Sohn. / Und der Heilige Geist war in dem Vater, / mit dem Sohne verherrlicht, / eine einzige Macht, eine einzige Wesenheit, / eine einzige Gottheit. / Diese verehrend, sprechen wir alle: / Heilig bist Du, o Gott, / der durch den Sohn unter dem Beistand des Heiligen Geistes das All geschaffen. / Heilig, Starker, bist Du, / durch den wir den Vater erkannt / und der Heilige Geist in der Welt erschien. / Heilig, Unsterblicher, Tröster-Geist, / der aus dem Vater hervorgeht / und ruhet im Sohn. // Heilige Dreiheit, Ehre Dir.
Stichiren zur Litia
Ton 2.
In den Propheten tatest Du den Weg des Heiles uns kund. / Und in den Aposteln leuchtete auf, / unser Heiland, die Huld Deines Geistes. / Denn Du, o Gott, bist der Erste, Du auch in diesem, // und in die Äonen bist Du unser Gott.
In Deinen Höfen will ich Hymnen Dir singen, / dem Retter der Welt, / und beugend das Knie, will ich verehren Deine unbezwingliche Macht. / Am Abend und in der Frühe und mittags und zu jeglicher Zeit // will, Herr, ich Dich preisen.
In Deinen Höfen, o Herr, / knien wir Gläubigen nieder mit Seele und Leib / und singen Dir Hymnen, / dem anfanglosen Vater und dem gleichanfanglosen Sohn / und dem gleichewigen und allheiligen Geist, //

der unsere Seelen erleuchtet und heiligt.

Ton 8.
Jetzt, Theotokion: Als Du Deinen Geist, Herr, Deinen Aposteln, / als sie da saßen, herniedersandtest, / da gerieten die Söhne der Hebräer außer sich vor Staunen, / als sie es schauten. / Denn sie hörten in anderen, fremden Zungen sie reden, / wie es ihnen der Geist eingab. / Denn sie, die doch unwissend waren, wurden zu Weisen. / Und die die Völker zum Glauben führten, / sie taten beredt die göttlichen Geheimnisse kund. / Darum rufen auch wir zu Dir: / Der Du auf Erden erschienen // und uns errettet vom Truge, Herr, Ehre Dir.
Stichiren zur Stichovna
Ton 6.
Da die Völker, o Herr, / die Macht des allheiligen Geistes nicht kannten, / die in Deinen Aposteln erschien, / hielten sie den Tausch der Sprachen für Rausch. / Wir aber, gefestigt von ihnen, sprechen ohne Ende also: / Deinen Heiligen Geist, Menschenfreund, // bitten wir, entziehe uns nicht.
Herr, die Ankunft des Heiligen Geistes / hat Deine Apostel erfüllt und sie ausgerüstet, / in fremden Zungen zu reden. / Darum ward von den Glaubenslosen das Wunder für Rausch gehalten, / Von den Gläubigen aber für Mittlung des Heiles. / Seines Lichtes, Menschenfreund, // bitten wir, halte würdig auch uns.
Himmlischer König, / Tröster, Du Geist der Wahrheit, / allgegenwärtig und alles erfüllend, / Hort der Güter und Spender des Lebens, / Komm, wohne in uns, / reinige uns von jedem Fehl // und rette, Gütiger, unsere Seelen .
Ton 8.
Jetzt, Theotokion: Einst wurden die Zungen verwirrt / ob des Frevels des Turmbaues. / Doch jetzt wurden Zungen mit Weisheit erfüllt / ob der Herrlichkeit der Gotteserkenntnis. / Dort hat Gott die Frevler durch die Sünde verdammt. / Hier hat Christus durch den Geist die Fischer erleuchtet. / Dort wurde das Verklingen der Sprache zur Strafe verhängt. / Jetzt wird das Zusammenklingen der Sprachen // zum Heile unserer Seelen erneuert.
Tropar
Ton 8.
Christus, unser Gott, gepriesen bist Du, der Du zu Allweisen die Fischer gemacht und ihnen herabgesandt den Heiligen Geist und durch sie hast eingefangen die Welt. Menschenfreund, Ehre sei Dir.
Sedalen 1
Ton 4.
Die Nachfeier, ihr Gläubigen, das Schlussfest lasset uns glänzend begehen. Dies ist Pfingsten, der Verheißung und des vorbestimmten Tages Erfüllung. Denn an Ihm stieg das Feuer des Trösters wie in Zungengestalt zur Erde hernieder und erleuchtete die Jünger und weihte sie in des Himmels Geheimnisse ein. Des Trösters Licht ist erschienen und hat erleuchtet die Welt.
Die Nachfeier, ihr Gläubigen, das Schlussfest lasset uns glänzend begehen. Dies ist Pfingsten, der Verheißung und des vorbestimmten Tages Erfüllung. Denn an Ihm stieg das Feuer des Trösters wie in Zungengestalt zur Erde hernieder und erleuchtete die Jünger und weihte sie in des Himmels Geheimnisse ein. Des Trösters Licht ist erschienen und hat erleuchtet die Welt.
Sedalen 2
Ton 8.
Die Quelle des Geistes erschien den Erdenbewohnern und zerteilte sich geistig in feuerflammende Ströme und übergoß lichtstrahlend die Apostel mit Tau. Und zu einer Wolke von Tau ward ihnen das Feuer und zu einer regenspendenden Flamme, die erleuchtete sie. Durch sie haben wir in Feuer und Wasser empfangen die Gnade. Des Trösters Licht ist erschienen und hat erleuchtet die Welt.
Die Quelle des Geistes erschien den Erdenbewohnern und zerteilte sich geistig in feuerflammende Ströme und übergoß lichtstrahlend die Apostel mit Tau. Und zu einer Wolke von Tau ward ihnen das Feuer und zu einer regenspendenden Flamme, die erleuchtete sie. Durch sie haben wir in Feuer und Wasser empfangen die Gnade. Des Trösters Licht ist erschienen und hat erleuchtet die Welt.
Stichire des Fests
Ton 6.
Himmlischer König, Tröster, Geist Du der Wahrheit, Allgegenwärtiger, das All Erfüllender, Schatzhüter der Güter und Spender des Lebens, komm, auf in uns schlage Dein Zelt und von allem Makel läutere uns und, Gütiger, unsere Seelen errette.
Ode 1
Pfingstkanon des Kosmas Monachos, Ton 7.
Irmos: Im Meer begrub den Pharao mit seinen Wagen, Der da zerschmettert Kriegesheere mit erhobenem Arm. Ihm lasset uns singen. Denn herrlich tat Er sich kund.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
In Wahrheit hast, wie Du verheißen Deinen Jüngern einst, den Geist, den Tröster, Christus, Du gesandt und ließest strahlen, Menschenfreund, der Welt das Licht.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Was einst vorherverkündigt wurde in dem Gesetz und den Propheten, ist erfüllt: Des Gottesgeistes Gnade ist heute auf alle Gläubigen ergossen.
Jambischer Pfingstkanon des Herrn Ioannes Arklâs, Ton 4.
Irmos: Der Schwerzungige, umhüllt von göttlichem Dunkel, verkündete das gottgeschriebene Gesetz voll Beredsamkeit. Denn er schüttelte den Schlamm vom geistigen Auge, schaute den Seienden und ward eingeweiht in die Kenntnis des Geistes und stimmte an gotterfüllte Gesänge.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Es sprach der heilige und verehrungswürdige Mund: Nicht werdet ihr verlassen werden, Freunde. Denn wenn ich auf des Vaters erhabenstem Throne sitze, gieße ich aus den Liebenden, sie zu erleuchten, des Geistes reichliche Gnade.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Da er zum Ziel geschritten, gibt das ganz wahrhafte Wort den vollen Frieden des Herzens. Denn da er das Werk vollbracht, erfreute Christus die Freunde, in gewaltigem Wehen, in Zungen von Feuer den Geist nach seiner Verheißung austeilend.
Katavasie: Im Meer begrub den Pharao mit seinen Wagen, Der da zerschmettert Kriegesheere mit erhobenem Arm. Ihm lasset uns singen. Denn herrlich tat Er sich kund.
Jambischer Pfingstkanon des Herrn Ioannes Arklâs, Ton 4.
Irmos: Er, dessen Zunge langsam nur entrang sich das Wort, hat, verhüllt vom Dunkel der Gottheit, mit beredten Worten verkündet die gottgeschriebene Satzung. Denn schüttelnd den Schlamm aus dem Antlitz des Geistes, schauet den Seienden Er, wird eingeweiht in die Lehre des Geistes und feiert Ihn in heiligem Lied.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Es sprach der heilige und verehrungswürdige Mund: Nicht werdet verlassen werden ihr, Freunde. Denn wenn auf des Vaters erhabenstem Throne ich sitze, gieße aus ich den Liebenden, zu erleuchten sie, des Geistes reichliche Gnade.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Da Er geschritten zum Ziel, gibt das ganz wahrhafte Wort den vollen Frieden des Herzens. Denn da das Werk Er vollbracht, erfreute Christus die Freunde, in gewaltigem Wehen, in Zungen von Feuer austeilend den Geist nach Seiner Verheißung.
Katavasie: Der Schwerzungige, umhüllt von göttlichem Dunkel, verkündete das gottgeschriebene Gesetz voll Beredsamkeit. Denn er schüttelte den Schlamm vom geistigen Auge, schaute den Seienden und ward eingeweiht in die Kenntnis des Geistes und stimmte an gotterfüllte Gesänge.
Katavasie: Er, dessen Zunge langsam nur entrang sich das Wort, hat, verhüllt vom Dunkel der Gottheit, mit beredten Worten verkündet die gottgeschriebene Satzung. Denn schüttelnd den Schlamm aus dem Antlitz des Geistes, schauet den Seienden Er, wird eingeweiht in die Lehre des Geistes und feiert Ihn in heiligem Lied.
Ode 3
Pfingstkanon des Kosmas Monachos, Ton 7.
Irmos: Bis mit der Kraft aus der Höhe, sagtest Du, Christus, den Jüngern, bekleidet ihr werdet, lasset euch in Jerusalem nieder. Einen andern Tröster will ich statt meiner, meinen Geist und den meines Vaters euch senden. In ihm sollt befestigt ihr werden.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Die erscheinende Kraft des göttlichen Geistes hat die einst zerteilte Stimme derer, die schlecht übereinstimmen wollten in ihren Gedanken, heilig vereint zu einer Gesinnung der Eintracht, indem sie die Einsicht den Gläubigen gab zur Erkenntnis der Dreiheit, in der wir wurden befestigt.
Jambischer Pfingstkanon des Herrn Ioannes Arklâs, Ton 4.
Irmos: Es zerschlug die Bande des kinderlosen Schoßes und den unbändigen Hochmut der Kinderreichen ein einziges Gebet einstens der Prophetin Anna, da einen zerknirschten Geist sie brachte zu dem Herrscher und Gotte der Erkenntnisse.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Unfassbar ist die erhabenste Gottheit. Denn sie macht Unkundige reden. Sie lässt mitsprechen Sophisten des Irrwahns, entreißt unerfahrene Völker tiefer Nacht durch die Strahlen des Geistes.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Aus ungezeugtem Licht war ausgegangen das allmächtig leuchtende, unsterbliche Licht, dessen wesensgleiches Flammenzeichen aus dem Wesen des Vaters durch Vermittlung des Sohnes jetzt kundtut das Feuerbrausen den Völkern auf Sion.
Katavasie: Bis mit der Kraft aus der Höhe, sagtest Du, Christus, den Jüngern, bekleidet ihr werdet, lasset euch in Jerusalem nieder. Einen andern Tröster will ich statt meiner, meinen Geist und den meines Vaters euch senden. In ihm sollt befestigt ihr werden.
Jambischer Pfingstkanon des Herrn Ioannes Arklâs, Ton 4.
Irmos: Es sprengte die Fesseln des Schoßes, der kinderlos war, den zügellosen Übermut jener, die reich war an Kindern, einst ein einziges Flehen der Seherin Anna, da sie mit zerknirschtem Geiste zum Herrn ging, zu der Erkenntnisse Gott.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Unfassbar ist die erhabenste Gottheit. Denn reden macht Unkundige sie. Sophisten des Irrwahns lässt mitsprechen sie, entreißt tiefer Nacht unerfahrene Völker durch die Strahlen des Geistes.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Aus ungezeugtem Licht war ausgegangen das allmächtig leuchtende, unsterbliche Licht, Dessen wesensgleiches Flammenzeichen aus dem Wesen des Vaters durch Mittlung des Sohnes jetzt kundtut das Feuerbrausen den Völkern auf Sion.
Katavasie: Es zerschlug die Bande des kinderlosen Schoßes und den unbändigen Hochmut der Kinderreichen ein einziges Gebet einstens der Prophetin Anna, da einen zerknirschten Geist sie brachte zu dem Herrscher und Gotte der Erkenntnisse.
Katavasie: Es sprengte die Fesseln des Schoßes, der kinderlos war, den zügellosen Übermut jener, die reich war an Kindern, einst ein einziges Flehen der Seherin Anna, da sie mit zerknirschtem Geiste zum Herrn ging, zu der Erkenntnisse Gott.
Sedalen des Kanons
Ton 8.
Des Erlösers Freunde wurden mit Freude erfüllt und Mut fassten die einst Furchtsamen, als heute der Heilige Geist aus der Höhe auf das Haus der Jünger herabstieg und der eine dieses, der andere jenes sprach zu den Scharen. Denn Zungen zerteilten sich, die aussahen wie Feuerzungen, und verbrannten sie nicht, besprengten sie vielmehr mit Tau.
Jetzt, Theotokion: Des Erlösers Freunde wurden mit Freude erfüllt und Mut fassten die einst Furchtsamen, als heute der Heilige Geist aus der Höhe auf das Haus der Jünger herabstieg und der eine dieses, der andere jenes sprach zu den Scharen. Denn Zungen zerteilten sich, die aussahen wie Feuerzungen, und verbrannten sie nicht, besprengten sie vielmehr mit Tau.
Ode 4
Pfingstkanon des Kosmas Monachos, Ton 7.
Irmos: Der Prophet rief, Christus, da er Dein Kommen in der Zeiten Fülle bedachte: Ich habe vernommen, o Herr, Deine Macht, dass Du gekommen, zu retten alle Deine Gesalbten.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Der geredet hat in den Propheten und durch das Gesetz den Unvollendeten verkündet einst ward, der wahrhafte Gott, der Tröster, wird den Dienern und Zeugen des Wortes heute gezeigt.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Den Aposteln ward im Feuer erteilet der Geist, Der da trägt das Siegel der Gottheit. In fremden Zungen erschien Er, als göttliche Kraft, die aus dem Vater kommt in eigener Macht.
Jambischer Pfingstkanon des Herrn Ioannes Arklâs, Ton 4.
Irmos: O Herrscher der Herrscher, einzig allein aus Einen, o Logos, hervorgegangen aus dem ursprungslosen Vater, liessest den Geist, die gleichmächtig, du den Aposteln, den Untrüglichen, o Wohltäter, erstrahlen, die sangen: Ehre sei deiner Kraft, o Herr!
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Der Neugeburt göttliches Bad mischend in der dem Worte vereinten Natur, lässest du mir einen Strom fließen aus deiner lauteren, durchstoßenen Seite, Wort Gottes, versiegelnd ihn durch das Glühen des Geistes.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Das All beugt vor dem Tröster das Knie und vor dem dem Vater wesensgleichen Sohne des Vaters, weil es in drei Personen das unfehlbare, unzugängliche, zeitlose, einzige Wesen erkennt. Denn Licht ließ erstrahlen die Gnade des Geistes.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Feiert alle der höchsten Gottheit ein Fest, die Verehrer ihr seid des dreifach strahlenden Wesens. Denn durch ein Wunder vollendet uns Christus als gnädiger Herr, formt uns um durch Feuer zum Heile, gewährend die ganze Gnade des Geistes.
Katavasie: Der Prophet rief, Christus, da er Dein Kommen in der Zeiten Fülle bedachte: Ich habe vernommen, o Herr, Deine Macht, dass Du gekommen, zu retten alle Deine Gesalbten.
Jambischer Pfingstkanon des Herrn Ioannes Arklâs, Ton 4.
Irmos: Herrscher der Herrscher, als Einer aus Einem gingst allein Du hervor, Wort, aus dem ungewordenen Vater und ließest Deinen gleichmächtigen Geist, den unfehlbaren, den Aposteln erstrahlen als gnädiger Herr, die da sangen: Ehre sei, Herr, Deiner Macht.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Der Neugeburt göttliches Bad mischend in der dem Worte vereinten Natur, lässest fließen Du mir einen Strom aus Deiner lauteren, durchstoßenen Seite, Wort Gottes, versiegelnd ihn durch das Sieden des Geistes.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Das All beuget vor dem Tröster das Knie. Und vor Dem dem Vater wesensgleichen Sohne des Vaters, weil in drei Personen es das unfehlbare, unzugängliche, zeitlose, einzige Wesen erkennt. Denn Licht ließ erstrahlen die Gnade des Geistes.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Feiert alle der höchsten Gottheit ein Fest, die des dreifach strahlenden Wesens Verehrer ihr seid. Denn durch ein Wunder vollendet uns Christus als gnädiger Herr, formt um uns durch Feuer zum Heile, gewährend die ganze Gnade des Geistes.
Katavasie: O Herrscher der Herrscher, einzig allein aus Einen, o Logos, hervorgegangen aus dem ursprungslosen Vater, liessest den Geist, die gleichmächtig, du den Aposteln, den Untrüglichen, o Wohltäter, erstrahlen, die sangen: Ehre sei deiner Kraft, o Herr!
Katavasie: Herrscher der Herrscher, als Einer aus Einem gingst allein Du hervor, Wort, aus dem ungewordenen Vater und ließest Deinen gleichmächtigen Geist, den unfehlbaren, den Aposteln erstrahlen als gnädiger Herr, die da sangen: Ehre sei, Herr, Deiner Macht.
Ode 5
Pfingstkanon des Kosmas Monachos, Ton 7.
Irmos: Der Geist des Heiles, der aus Furcht vor Dir, Herr, empfangen ward im Schoße der Propheten und empfangen wurde auf Erden, schaffet neu der Apostel gereinigte Herzen. In den Gläubigen wird Er erneuert, der Gute. Denn Licht und Friede sind Deine Gebote.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Die Kraft, die heute uns heimsucht, ist der gute Geist, der Geist der göttlichen Weisheit, der Geist, Der aus dem Vater hervorgeht, Der uns Gläubigen erschien durch den Sohn, Der sich mitteilt denen, in denen Er wohnet, in der Natur der Heiligkeit, in der man Ihn schaut.
Jambischer Pfingstkanon des Herrn Ioannes Arklâs, Ton 4.
Irmos: Als rettende Reinigung von den Vergehen empfanget den feuersprühenden Tau des Geistes, Ihr lichtgestaltigen Kinder der Kirche! Denn jetzt ist von Sion das Gesetz ausgegangen, die feuerzungenförmige Gnade des Geistes.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Wie es ihm gefiel, fuhr der Geist hernieder aus eigener Kraft und in Freiheit vom Vater, die Apostel unterweisend in Zungen, besiegelnd das lebenbringende Wort aus der Kraft und dem Wesen des Vaters, das der Heiland gesprochen.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Von der Sünde hat er die Sinne geheilt. Und zubereitet hat ihm der Gott der Apostel, das allgebietende Wort, eine heilige Wohnstatt. Und des gleichmächtigen, wesensgleichen Geistes Licht wohnt jetzt darin.
Katavasie: Der Geist des Heiles, der aus Furcht vor Dir, Herr, empfangen ward im Schoße der Propheten und empfangen wurde auf Erden, schaffet neu der Apostel gereinigte Herzen. In den Gläubigen wird Er erneuert, der Gute. Denn Licht und Friede sind Deine Gebote.
Jambischer Pfingstkanon des Herrn Ioannes Arklâs, Ton 4.
Irmos: Entsühnende Reinigung von den Vergehen empfanget, des Geistes feuersprühenden Tau, der Kirche lichtstrahlende Kinder. Denn herauskommt jetzt eine Satzung aus Sion: In Form von Feuerzungen die Gnade des Geistes.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Wie es gefiel ihm, fährt hernieder aus eigener Kraft und in Freiheit vom Vater der Geist, die Apostel unterweisend in Zungen, besiegelnd das lebenbringende Wort aus der Kraft und dem Wesen des Vaters, das der Heiland gesprochen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Von der Sünde hat Er die Sinne geheilt. Und zubereitet hat Ihm der Gott der Apostel, das allgebietende Wort, eine heilige Wohnstatt. Und des gleichmächtigen, wesensgleichen Geistes Licht wohnet jetzt darin.
Katavasie: Als rettende Reinigung von den Vergehen empfanget den feuersprühenden Tau des Geistes, Ihr lichtgestaltigen Kinder der Kirche! Denn jetzt ist von Sion das Gesetz ausgegangen, die feuerzungenförmige Gnade des Geistes.
Katavasie: Entsühnende Reinigung von den Vergehen empfanget, des Geistes feuersprühenden Tau, der Kirche lichtstrahlende Kinder. Denn herauskommt jetzt eine Satzung aus Sion: In Form von Feuerzungen die Gnade des Geistes.
Ode 6
Pfingstkanon des Kosmas Monachos, Ton 7.
Irmos: Seekrank von dem Gewoge der Sorgen des Lebens, von den mich auf der Fahrt begleitenden Sünden versenkt und preisgegeben dem seelentötenden Tier, rufe wie Jonas ich, Christus, zu Dir: Aus der todbringenden Tiefe führe mich empor.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Von Deinem Geiste gossest, wie Du gesagt hast, über alles Fleisch reichlich Du aus. Und erfüllet von Deiner Erkenntnis, Herr, wurde das All. Weil Du, Sohn, aus dem Vater ohne Wandel hervortratest und ungeteilt aus dem Vater hervorgehet der Geist.
Jambischer Pfingstkanon des Herrn Ioannes Arklâs, Ton 4.
Irmos: Als Sühne bist du uns, o Christus, und Rettung, o Gebieter, aufgeleuchtet aus der Jungfrau, um zu entreißen, wie den Propheten Janas aus dem Innern des Meerestieres, dem Verderben, den gesamten Adam mit seinem ganzen Geschlecht.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Erneuere uns den Geist, den ersehnten, den guten, dass wir ihn auf ewig im Innern bewahren, ihn, der aus dem Vater hervorgeht, stets vereint ist mit ihm, der verbrennt der Befleckungen feindlichen Wald, Allgewaltiger, und von der Seele entfernet den Schmutz.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Kleinod, von den Aposteln ersehnt, den Sionsbewohnern, die dein Kommen erwarten, o Geist, Kennzeichen des Wortes, das aus dem Vater gezeugt ist, in scharfen Worten als grausam erweisend das Schwatzen der plärrenden Heiden, lässest du feuersprühend dich nieder.
Katavasie: Seekrank von dem Gewoge der Sorgen des Lebens, von den mich auf der Fahrt begleitenden Sünden versenkt und preisgegeben dem seelentötenden Tier, rufe wie Jonas ich, Christus, zu Dir: Aus der todbringenden Tiefe führe mich empor.
Jambischer Pfingstkanon des Herrn Ioannes Arklâs, Ton 4.
Irmos: Als Sühnung, als Heil, Christus, o Herr, strahltest Du aus der Jungfrau uns auf, um, wie den Propheten Jonas aus dem Schoße des Meerestieres, also ganz aus dem Verderben zu reißen den Adam, der da gefallen mit seinem ganzen Geschlecht.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Erneuere den Geist uns, den ersehnten, den Guten, dass auf ewig wir Ihn im Inneren bewahren, Ihn, Der aus dem Vater hervorgeht, stets vereint ist mit Ihm, Der verbrennt der Befleckungen feindlichen Wald, Allgewaltiger, und von der Seele entfernet den Schmutz.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Kleinod, von den Aposteln ersehnt, den Sionsbewohnern, die Dein Kommen erwarten, o Geist, Kennzeichen des Wortes, das aus dem Vater gezeuget ist. In scharfen Worten als grausam erweisend das Schwatzen der plärrenden Heiden, lässest Du feuersprühend Dich nieder.
Katavasie: Als Sühne bist du uns, o Christus, und Rettung, o Gebieter, aufgeleuchtet aus der Jungfrau, um zu entreißen, wie den Propheten Janas aus dem Innern des Meerestieres, dem Verderben, den gesamten Adam mit seinem ganzen Geschlecht.
Katavasie: Als Sühnung, als Heil, Christus, o Herr, strahltest Du aus der Jungfrau uns auf, um, wie den Propheten Jonas aus dem Schoße des Meerestieres, also ganz aus dem Verderben zu reißen den Adam, der da gefallen mit seinem ganzen Geschlecht.
Kondak
Ton 8.
Als Er herniederfahrend die Sprachen verwirrte, hat zerteilt die Völker der Höchste. Als Er die Feuerzungen austeilte, rief Er alle zur Einheit. Und im Einklang besingen in Hymnen wir den allheiligen Geist.
Ikos
Schnellen und starken Zuspruch verleihe Deinen Knechten, o Jesus. Denn von Leichtsinn ist erfüllt unser Geist. Weiche nicht von unseren Seelen in Bedrängnissen, entferne Dich nicht aus unseren Herzen im Unglück. Nein, stets komm uns zuvor. Nahe uns, nahe, Allgegenwärtiger. Wie Du bei Deinen Aposteln stets warst, so eine auch denen Dich, die sich sehnen nach Dir, o Erbarmender, dass wir, vereinigt mit Dir, in Hymnen besingen und preisen Deinen allheiligen Geist.
Ode 7
Pfingstkanon des Kosmas Monachos, Ton 7.
Irmos: Die heiligen Jünglinge, die in den Feuerofen geworfen, durch den Hymnengesang wandelten in Tau sie die Glut, indem also sie riefen: Gepriesen bist Du, Herr, Gott unserer Väter.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Da die Apostel Gottes Großtaten kündeten, hielten für Trunkenheit die Glaubenslosen die Kraft des Geistes, durch die erkannt wird die Dreiheit, der eine Gott unserer Väter.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Als unzertrennliches Wesen bekennen rechtgläubig Gott wir, den anfanglosen Vater, derselben Macht Wort und Geist, und wir rufen: Gepriesen bist Du, Gott unserer Väter.
Jambischer Pfingstkanon des Herrn Ioannes Arklâs, Ton 4.
Irmos: Es klang der einhellige Schall der Instrumente zur Verehrung des goldgefertigten seelenlosen Götzenbildes. Des Helfers aber lichttragende Gnade flößt ein, ehrfürchtig zu rufen: Du Dreiheit alleine gleich an Kraft und anfanglos, gepriesen bist Du.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Da sie der Propheten Stimme nicht kannten, sprachen von Weinrausch die Toren, als sie der Apostel fremdartige Reden vernommen. Doch wir Frommen rufen gottbegeistert dir zu: Neuschaffer des Alls, gepriesen bist du.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Der gottbegeisterte Joël, der da schaute des Höchsten gewaltiges Wort, das Donnerwort ließ er vernehmen, das gesprochen das Wort: Über die ich ausgießen werde von meinem Geiste, sie werden mitrufen: Wesen, in dreifachem Lichte erstrahlend, gepriesen bist du.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Die dritte der Stunden ward glücklich teilhaft der Gnade, um anzudeuten, dass wir drei Personen verehren müssen in der Einheit der Macht. Doch am ersten der Tage jetzt, dem Fürsten der Tage: Sohn, Vater und Geist, gepriesen bist du.
Katavasie: Die heiligen Jünglinge, die in den Feuerofen geworfen, durch den Hymnengesang wandelten in Tau sie die Glut, indem also sie riefen: Gepriesen bist Du, Herr, Gott unserer Väter.
Jambischer Pfingstkanon des Herrn Ioannes Arklâs, Ton 4.
Irmos: Der Instrumente harmonisches Lied ist erklungen, zum Preise zu laden des goldgefertigten, leblosen Bildes. Doch die lichtbringende Gnade des Trösters lässt uns rufen in Scheu: Einzige Dreiheit, gleichmächtige, anfanglose, gepriesen bist Du.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Da sie der Propheten Stimme nicht kannten, sprachen von Weinrausch die Toren, als sie der Apostel fremdartige Reden vernommen. Doch wir Frommen rufen gottbegeistert Dir zu: Neuschaffer des Alls, gepriesen bist Du.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Der gottbegeisterte Joel, der da schaute des Höchsten gewaltiges Wort, das Donnerwort ließ er vernehmen, das gesprochen das Wort: Über die ausgießen von meinem Geiste ich werde, mitrufen werden sie: Wesen, in dreifachem Lichte erstrahlend, gepriesen bist Du.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Die dritte der Stunden ward glücklich teilhaft der Gnade, um anzudeuten, dass verehren wir müssen drei Personen in der Einheit der Macht. Doch am ersten der Tage jetzt, dem Fürsten der Tage: Sohn, Vater und Geist, gepriesen bist Du.
Katavasie: Es klang der einhellige Schall der Instrumente zur Verehrung des goldgefertigten seelenlosen Götzenbildes. Des Helfers aber lichttragende Gnade flößt ein, ehrfürchtig zu rufen: Du Dreiheit alleine gleich an Kraft und anfanglos, gepriesen bist Du.
Katavasie: Der Instrumente harmonisches Lied ist erklungen, zum Preise zu laden des goldgefertigten, leblosen Bildes. Doch die lichtbringende Gnade des Trösters lässt uns rufen in Scheu: Einzige Dreiheit, gleichmächtige, anfanglose, gepriesen bist Du.
Ode 8
Pfingstkanon des Kosmas Monachos, Ton 7.
Irmos: Der Dornbusch, der nicht im Feuer verbrannte, hat auf dem Sinai dem langsam und schwerfällig redenden Moses Gott kundgetan. Und der Eifer für Gott ließ die drei Jünglinge, die nicht das Feuer verzehrte, singen die Hymne: Alle ihr Werke des Herrn, besinget in Hymnen den Herrn und erhebet Ihn über alles in alle Äonen.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Als des allheiligen Geistes lebendiges, gewaltiges Wehen aus der Höhe brausend herniederfuhr zu den Fischern in feueriger Zungen Gestalt, verkündeten in beredten Worten sie die Großtaten Gottes, des Herrn: Alle ihr Werke des Herrn, besinget in Hymnen den Herrn und erhebet Ihn über alles in alle Äonen.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Da den unberührten Berg wir besteigen, lasset uns erschaudern nicht vor dem erschreckenden Feuer, wohlan, auf dem Berge Sion lasset uns stehen, in der Stadt des lebendigen Gottes. Mit den vom Geiste getriebenen Jüngern lasset uns jetzt tanzen im Chor: Alle ihr Werke des Herrn, besinget in Hymnen den Herrn und erhebet Ihn über alles in alle Äonen.
Jambischer Pfingstkanon des Herrn Ioannes Arklâs, Ton 4.
Irmos: Es löst die Fesseln und wandelt in Tau die Flamme das dreilichtige Bild der Gottheit. Die Jünglinge singen: Es preist den einen Erretter als Wohltäter, den Allerschaffer, die gesamte Schröpfung, die von ihm ward gebildet.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Zum Gedächtnis an die menschenrettenden Worte, die er vom Vater vernommen und kundgetan den Aposteln, bereitet Christus den Geist, der sich niederlässt im Schauspiel feuriger Zungen. Als dem Gepriesenen singt dir die Welt, die verwandelte Schöpfung.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Zur Rettung sandtest du in eigener Macht den Strahl, das in sich selber leuchtende Licht, das darreicht das Licht, das die Apostel erfüllte wie heiliges Wehen, den Deinen erteilte beharrenden Geist.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Es besang der Propheten vom Geiste getriebener Mund deinen Wandel, o Herrscher, im Fleisch. Und den Geist, der aus des Vaters Schoße hervorgeht, der unerschaffen wie du mitgewirkt hat bei der Schöpfung und sitzet auf gleichem Throne mit dir, sendest du, den Gläubigen der Menschwerdung Wunder.
Katavasie: Der Dornbusch, der nicht im Feuer verbrannte, hat auf dem Sinai dem langsam und schwerfällig redenden Moses Gott kundgetan. Und der Eifer für Gott ließ die drei Jünglinge, die nicht das Feuer verzehrte, singen die Hymne: Alle ihr Werke des Herrn, besinget in Hymnen den Herrn und erhebet Ihn über alles in alle Äonen.
Jambischer Pfingstkanon des Herrn Ioannes Arklâs, Ton 4.
Irmos: Es löset die Fesseln, in Tau verwandelt die Glut das dreifachstrahlende Urbild der erhabensten Gottheit. Es singen die Jünglinge Hymnen. Es preiset den einzigen, gleichmächtigen Heiland als gnädigen Herren alle geschaffene Welt.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Zum Gedächtnis an die menschenrettenden Worte, die Er vom Vater vernommen und kundgetan den Aposteln, bereitet Christus den Geist, Der sich niederlässt im Schauspiel feuriger Zungen. Als dem Gepriesenen singt Dir die Welt, die verwandelte Schöpfung.
Wir segnen den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Zur Rettung sandtest in eigener Macht Du den Strahl, das in sich selber leuchtende Licht, das darreicht das Licht, das die Apostel erfüllte wie heiliges Wehen. Den Deinen erteile beharrenden Geist.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Es besang der Propheten vom Geiste getriebener Mund Deinen Wandel, o Herrscher, im Fleische. Und den Geist, der aus des Vaters Schoße hervorgehet, der unerschaffen wie Du hat mitgewirkt bei der Schöpfung und sitzet auf gleichem Throne mit Dir, sendest Du, den Gläubigen der Menschwerdung Wunder.
Wir loben, segnen und beten an den Herrn; wir besingen ihn in Hymnen und hocherheben ihn in Ewigkeit.
Katavasie: Es löst die Fesseln und wandelt in Tau die Flamme das dreilichtige Bild der Gottheit. Die Jünglinge singen: Es preist den einen Erretter als Wohltäter, den Allerschaffer, die gesamte Schröpfung, die von ihm ward gebildet.
Katavasie: Es löset die Fesseln, in Tau verwandelt die Glut das dreifachstrahlende Urbild der erhabensten Gottheit. Es singen die Jünglinge Hymnen. Es preiset den einzigen, gleichmächtigen Heiland als gnädigen Herren alle geschaffene Welt.
Ausruf zu "Hochpreise"
Als die Apostel die Herabkunft des Trösters sahen, wunderten sie sich, wie in Gestalt von Feuerflammen der Heilige Geist erschien.
Ode 9
Pfingstkanon des Kosmas Monachos, Ton 7.
Irmos: Dir, die ohne Kenntnis des Mannes empfangen und dem alles schaffenden Worte dargeboten das Fleisch, Mutter, Unversehrte, Jungfrau und Gottesgebärerin, des Unfassbaren Gefäß, Wohnstatt deines unendlichen Bildners, dir sagen wir Preis.
Als die Apostel die Herabkunft des Trösters sahen, wunderten sie sich, wie in Gestalt von Feuerflammen der Heilige Geist erschien.
Als der Eiferer, der Feuersprühende, einst auf dem stürmenden Feuerwagen freudig daher fuhr, hat Er kundgetan den Aposteln das jetzt aufstrahlende Sturmeswehen aus der Höhe, von dem erleuchtet sie allen offenbarten die Dreiheit.
Als die Apostel die Herabkunft des Trösters sahen, wunderten sie sich, wie in Gestalt von Feuerflammen der Heilige Geist erschien.
Fernab dem Gesetz der Naturen ward vernommen ein Wunder: Denn als belehret ward die eine Stimme der Jünger von der Gnade des Geistes, da wurden mannigfaltig die Völker und Stämme und Zungen über die Großtaten Gottes belehrt, eingeführt in das Geheimnis der Lehre vom dreifältigen Gott.
Jambischer Pfingstkanon des Herrn Ioannes Arklâs, Ton 4.
Irmos: Sei gegrüßt, du Herrscherin, jungfräulich mütterlicher Ruhm. Denn kein Mund beweglich, sprechgewandt und bewegt, ist imstande, dich würdig zu besingen; es taumelt jeder Geist, der dein Gebären zu erkennen sucht. Darum einstimmig wie dich preisen.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Zu singen geziemt sich der lebenbringenden Braut. Denn einzig sie hat im Schoße verhüllt das Wort, das da heilet der Sterblichen kranke Natur. Es sitzest jetzt zur Rechten des Thrones des Vaters und hat uns gesandt die Gnade des Geistes.
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Alle, die angehaucht hat die gottströmende Gnade, erstrahlen und glänzen, verwandelt sind sie in neue, schöne Gestalten. Die unteilbare, weise, dreifachstrahlende Wesenheit, die wir als gleichmächtig erkennen, preisen wir.
Katavasie: Dir, die ohne Kenntnis des Mannes empfangen und dem alles schaffenden Worte dargeboten das Fleisch, Mutter, Unversehrte, Jungfrau und Gottesgebärerin, des Unfassbaren Gefäß, Wohnstatt deines unendlichen Bildners, dir sagen wir Preis.
Jambischer Pfingstkanon des Herrn Ioannes Arklâs, Ton 4.
Als die Apostel die Herabkunft des Trösters sahen, wunderten sie sich, wie in Gestalt von Feuerflammen der Heilige Geist erschien.
Irmos: Freude dir, Herrin, die du den Ruhm von Mutter und Jungfrau vereinst. Denn kein Mund, sei er beweglich auch, gewandt und beredt, ist imstande, dir zu singen geziemend. Und Schwindel erfasset jeden Verstand, der es versucht, deine Mutterschaft zu verstehen. Darum im Einklang preisen wir dich.
Als die Apostel die Herabkunft des Trösters sahen, wunderten sie sich, wie in Gestalt von Feuerflammen der Heilige Geist erschien.
Zu singen geziemt sich der lebenbringenden Braut. Denn einzig sie hat im Schoße verhüllet das Wort, das da heilet der Sterblichen kranke Natur. Es sitzet jetzt zur Rechten des Thrones des Vaters und hat uns gesandt die Gnade des Geistes.
Als die Apostel die Herabkunft des Trösters sahen, wunderten sie sich, wie in Gestalt von Feuerflammen der Heilige Geist erschien.
Alle, die angehaucht hat die gottströmende Gnade, erstrahlen und glänzen, verwandelt sind sie in neue, schöne Gestalten. Der unteilbaren, weisen, dreifachstrahlenden Wesenheit, die wir als gleichmächtig erkennen, sagen wir Preis.
Katavasie: Sei gegrüßt, du Herrscherin, jungfräulich mütterlicher Ruhm. Denn kein Mund beweglich, sprechgewandt und bewegt, ist imstande, dich würdig zu besingen; es taumelt jeder Geist, der dein Gebären zu erkennen sucht. Darum einstimmig wie dich preisen.
Katavasie: Freude dir, Herrin, die du den Ruhm von Mutter und Jungfrau vereinst. Denn kein Mund, sei er beweglich auch, gewandt und beredt, ist imstande, dir zu singen geziemend. Und Schwindel erfasset jeden Verstand, der es versucht, deine Mutterschaft zu verstehen. Darum im Einklang preisen wir dich.
nach 9. Ode
Du allheiliger Geist, der aus dem Vater hervorgeht und durch den Sohn den ungelehrten Jüngern erschien, rette, die als Gott Dich bekennen, und heilige alle.
Du allheiliger Geist, der aus dem Vater hervorgeht und durch den Sohn den ungelehrten Jüngern erschien, rette, die als Gott Dich bekennen, und heilige alle.
Jetzt, Theotokion: Licht ist der Vater. Licht ist das Wort. Licht auch ist der Heilige Geist, der ja in Feuerzungen den Aposteln gesandt ward. Und durch Ihn wird erhellt alle Welt, zu verehren die Heilige Dreiheit.
Stichiren zum Lob
Ton 4.
Überraschende Dinge habe ich heute geschaut: alle Völker in der Stadt Davids, als der Heilige Geist sich in Feuerzungen herabließ, wie der aus Gott redende Lukas kundgetan hat. Denn er sagt: Als Christi Jünger versammelt waren, da erhob sich ein Brausen, wie wenn daherfährt ein gewaltiger Sturm, und erfüllte das Haus, in welchem sie saßen. Und alle begannen laut erschallen zu lassen die Stimme in neuen Worten, in neuen Lehren, in neuen Unterweisungen über die Heilige Dreiheit.

Stets war und ist und wird sein der Heilige Geist. Nicht hat Er Anfang, nicht hat Er ein Ende. Nein, stets ist vereint Er Vater und Sohn, stets wird Er zu ihnen gezählt. Leben ist Er und Leben wirkt Er. Licht ist Er und Spender des Lichtes. Selbst ist Er der Gute und die Quelle der Güte. Durch Ihn wird der Vater erkannt und verherrlichet der Sohn. Durch Ihn wird von allen erkannt eine einzige Macht, ein Band und eine Anbetung der Heiligen Dreiheit.

Der Heilige Geist ist Licht und Leben und lebender, geistiger Quell: Geist der Weisheit, Geist der Einsicht, der gute, gerade, geistige, lenkende, von Fehlern läuternde Geist. Gott und vergöttlichend. Feuer ist Er, das hervorgeht aus Feuer. Er redet und wirkt und teilet aus die Gnadengeschenke. Durch Ihn wurden alle Propheten und Gottesapostel samt den Märtyrern gekränzt. Eine neue Botschaft, ein neues Schauspiel, ein Feuer, das sich teilet zur Austeilung der Gnadengeschenke.
Ton 6.
Jetzt, Theotokion: Himmlischer König, Tröster, Geist Du der Wahrheit, Allgegenwärtiger, das All Erfüllender, Schatzhüter der Güter und Spender des Lebens, komm, auf in uns schlage Dein Zelt und von allem Makel läutere uns, und, Gütiger, unsere Seelen errette.
Erste Antiphone
Vers 1: Die Himmel erzählen von der Herrlichkeit Gottes.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Vers 2: Die Himmel erzählen von der Herrlichkeit Gottes, vom Werk Seiner Hände kündet das Firmament.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Vers 3: Ein Tag ruft zu dem andern die Kunde, eine Nacht verkündet der andern die Einsicht.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Vers 4: Über die ganze Erde ging aus ihr Schall, bis an die Enden des Erdkreises ihre Worte.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Zweite Antiphone
Vers 1: Es erhöre dich der Herr am Tag der Trübsal.
Errette uns, guter Tröster, die wir Dir singen: Alleluia.
Vers 2: Es erhöre dich der Herr am Tag der Trübsal, es schütze dich der Name des Gottes Jakobs.
Errette uns, guter Tröster, die wir Dir singen: Alleluia.
Vers 3: Er sende dir Hilfe aus dem Heiligen, Er stehe dir bei vom Sion her.
Errette uns, guter Tröster, die wir Dir singen: Alleluia.
Vers 4: Er gebe dir nach deinem Herzen, und erfülle all dein Begehren.
Errette uns, guter Tröster, die wir Dir singen: Alleluia.
Dritte Antiphone
Vers 1: Herr, in Deiner Kraft wird sich erfreuen der König.
Christus, unser Gott, gepriesen bist Du, der Du zu Allweisen die Fischer gemacht und ihnen herabgesandt den Heiligen Geist und durch sie hast eingefangen die Welt. Menschenfreund, Ehre sei Dir.
Vers 2: Herr, in Deiner Kraft wird sich erfreuen der König, über Dein Heil wird er überaus jubeln.
Christus, unser Gott, gepriesen bist Du, der Du zu Allweisen die Fischer gemacht und ihnen herabgesandt den Heiligen Geist und durch sie hast eingefangen die Welt. Menschenfreund, Ehre sei Dir.
Vers 3: Du hast ihm gewährt, was sein Herz begehrte, den Wunsch seiner Lippen ihm nicht verweigert.
Christus, unser Gott, gepriesen bist Du, der Du zu Allweisen die Fischer gemacht und ihnen herabgesandt den Heiligen Geist und durch sie hast eingefangen die Welt. Menschenfreund, Ehre sei Dir.
Vers 4: Denn Du kamst ihm zuvor in den Segnungen der Güte, hast gesetzt auf sein Haupt einen Kranz von Edelstein.
Christus, unser Gott, gepriesen bist Du, der Du zu Allweisen die Fischer gemacht und ihnen herabgesandt den Heiligen Geist und durch sie hast eingefangen die Welt. Menschenfreund, Ehre sei Dir.
Prokimenon zur Liturgie
Ton 8.
In die ganze Erde ging aus ihr Ruf // und an die Enden des Erdkreises ihre Worte.
Vers: Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und seiner Hände Werk kündet das Firmament.
Alleluïa zur Liturgie
Ton 1.
Durch das Wort des Herrn wurden die Himmel befestigt und durch den Geist seines Mundes all ihre Macht.
Vers: Aus dem Himmel schaute der Herr, er sah alle Menschenkinder.
Kommunionvers
Dein guter Geist wolle mich führen auf ebenem Land.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Übersetzung: Pater Kilian Kirchhoff.
In den Abflogen können einzelne Textstücke auch von anderer Übersetzern übertragen worden sein.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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