Orthodoxe Gottesdienste

Triodion. 6. Woche nach Ostern. Donnerstag.

Christi Himmelfahrt

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 6.
Auffuhr in die Himmel der Herr, / dass Er der Welt den Tröster sende. / Seinen Thron hatten bereitet die Himmel, / Wolken Seine Auffahrt. / Engel staunen, da einen Menschen sie schauen, / Der über sie erhoben ist. / Der Vater empfängt, den als Gleichewig Er in Seinem Schoße umfängt. / Der Heilige Geist gibt all Seinen Engeln Geheiß: / Erhebet eure Tore, ihr Fürsten. / All ihr Völker, klatscht in die Hände. // Denn auffuhr Christus dorthin, wo Er einst war.
Herr, bei Deiner Auffahrt erschraken die Cherubim, / als sie Dich, den Gott, auf Wolken auffahren sahen, / Dich, der auf den Cherubim thronet. / Und wir preisen Dich, da deine Erbarmung voll Güte ist. //

Ehre dir.

Da auf den heiligen Bergen, o Christus, / wir Deine Erhöhungen schauen, / Abglanz von des Vaters Herrlichkeit Du, / preisen in Hymnen wir Deines Antlitzes lichte Gestalt. / Vor Deinen Leiden fallen wir nieder. / Wir verehren die Auferstehung. / Und preisen die ruhmreiche Auffahrt. // Erbarme Dich unser.

Herr, da die Apostel Dich schauten, / Christus, Spender des Lebens, /

wie Du auf Wolken emporgetragen wardst, /

da sagten sie weinend, / erfüllt von Nieder¬geschlagenheit, mit seufzenden Tränen: / Herr, lass uns, Deine Knechte, / die Du als Erbarmer aus Mitleid geliebt, /

nicht als Waisen zurück. / Nein, sende uns, wie Du uns verheißen, / Deinen allheiligen Geist, // der unsere Seelen er¬leuchtet.

Herr, als Du der Heilsordnung Mysterium vollendet hattest, / da nahmest Du Deine Jünger mit auf den Ölberg, / und siehe, Du fuhrest entlang am Firmamente des Him¬mels. / Der Du aus Liebe zu mir arm wardst gleich mir / und dorthin auffuhrest, von wo Du nicht getrennt warst, /

sende Deinen allheiligen Geist, // der unsere Seelen erleuchtet.

Jetzt, Theotokion: Du wurdest nicht von des Vaters Schoße getrennt, / süßester Jesus, / und hast den Erdenbewohnern als Mensch dich gesellt. / Heute aber fuhrest du vom Ölberg in Herrlichkeit auf, / und unsere Natur, die gefallen, hast du in Liebe erhöht / und setztest dich auf den gleichen Thron mit dem Vater. / Darum erschraken der körperlosen himmlischen Scharen ob des Wunders, / und vor Schrecken entsetzten sie sich, / und von Zittern befallen priesen sie deine Menschenfreundlichkeit. / Mit ihnen preisen auch wir Erdenbewohner deine Herablassung gegen uns / und deine Auffahrt von uns / und flehend sprechen wir: / Der du die Jünger und die Gottesmutter, die dich geboren, / bei deiner Auffahrt mit grenzenloser Freude erfülltest, / auf ihre Bitten würdige auch uns der Freude deiner Erwählten // ob deines großen Erbarmens.
Parimien
Lesung aus der Prophetie von Jesaias
So spricht der Herr: Es wird sein in den letzten Tagen offenbar der Berg des Herrn, und das Haus Gottes von den Gipfeln der Berge her. Und er wird emporgehoben werden über die Hügel. Und es werden kommen zu ihm alle Heiden, und nahen werden viele Völker und sagen: Kommt, laßt uns hinaufziehen zum Berge des Herrn und zum Hause des Gottes Jakobs. Und er wird uns verkündigen seinen Weg, und wir werden auf ihm wandeln. (Jes 2, 2-3)
Lesung aus der Prophetie von Jesaias
So spricht der Herr: Macht euch auf, durchschreitet meine Tore! Bereitet meinen Weg, macht eine Straße meinem Volke und räumt die Steine aus dem Weg; errichtet ein Zeichen auf die Heiden zu! Denn siehe, der Herr hat es hören lassen bis ans Ende der Erde: Saget der Tochter Sion: Siehe, dein Retter ist gekommen und führt bei sich seinen Lohn, und sein Werk ist vor ihm her. Man wird es nennen ein heiliges Volk, erlöst vom Herrn. Du aber wirst heißen die gesuchte Stadt und die nicht verlassene. Wer ist dieser, der gekommen aus Edom; dieser, dessen Kleider ihre Röte haben aus Bosòr; der so blühend in seinem Gewände? Er ruft mit großer Kraft: Ich spreche Gerechtigkeit und das Urteil des Heiles. Weswegen sind rot deine Kleider und deine Gewänder wie vom Treten der Kelter die gänzlich durchgetreten? Die Kelter habe ich getreten ganz alleine und kein Mann von den Heiden ist mit mir. Des Öles des Herrn gedachte ich, der Herrlichkeiten des Herrn will ich gedenken das Lob des Herrn verkünden vor allen, die uns widerstehen. Der Herr, ein guter Richter ist er im Hause Israel. Er handelt an uns gemäß seinem Erbarmen und nach der Fülle seiner Gerechtigkeit. Und er sprach: Seid ihr nicht mein Volk? Meine Kinder, sie werden es nicht verwerfen. Und es geschieht ihnen zur Rettung aus all ihrer Bedrängnis. Kein Entsandter, kein Engel, sondern er selbst, der Herr, errettet sie, weil er sie liebt und schont. Er selbst erlöst sie, und nimmt sie an und erhebt sie, alle Tage der Weltzeit. (Jes 62, 10 - 63, 3; 7-9)
Lesung aus der Prophetie von Sacharja
So spricht der Herr: Siehe, es kommt der Tag des Herrn, und es werden stehen seine Füße an jenem Tage auf dem Ölberg, Jerusalem gegenüber, gegen Sonnenaufgang. Und an jenem Tage wird hervor¬fließen lebendiges Wasser aus Jerusalem, die eine Hälfte davon in das erste Meer, die andere Hälfte in das letzte Meer. Im Sommer und im Frühling wird es so sein. Und es wird sein der Herr König über die ganze Erde. An jenem Tag wird der Herr sein ein Einziger, und sein Name; er wird umfassen die ganze Erde und die Wüste von Gavaá bis Rhemón im Süden von Jerusalem. Und es wird erhoben werden und bleibt an dem Orte vom Tore Beniamin bis zum Ort des ersten Tores, vom Tore Gomór bis zum Turm Anameíl, und vom Turme der Ecken bis zu den Kelterkufen des Königs. Und sie werden wohnen in ihr, und Fluch wird es keinen mehr geben, und es wird wohnen Jerusalem in Zuversicht. (Zach 14, 4; 8-11)
Stichiren zur Litia
Ton 1.
Da Du aufgestiegen zum Himmel, / woher Du auch herniedergestiegen, o Herr, / lass uns nicht als Waisen zurück. / Es komme Dein Geist und bringe Frieden der Welt. / Zeige den Söhnen der Menschen die Werke Deiner Macht, // Du menschenfreundlicher Herr.
Auffuhrest Du, Christus, zu Deinem anfanglosen Vater, / Du, der Sich von Seinem unumgrenzten Schoße nicht trennte. / Und keine Mehrung erhielten die Mächte durch den Lobpreis des Dreiheiligen. / Nein, als den einen, einziggeborenen Sohn des Vaters, / auch nach der Menschwerdung, o Herr, erkannten sie Dich. // In der Fülle Deiner Erbarmungen erbarme Dich unser.
Deine Engel, o Herr, sagten zu den Aposteln: / Männer von Galiläa, was steht ihr da und sehet zum Himmel? / Dieser ist Christus, der Gott, / der von euch auffuhr zum Himmel. / Er wird wiederkommen, wie ihr Ihn jetzt zum Himmel auffahren sahet. // In Heiligkeit und Gerechtigkeit dienet Ihm.
Ton 4.
Als Du auf dem Ölberg, o Christus, gegangen, / um zu erfüllen den Willen des Vaters, / da entsetzten sich die Engel des Himmels, / und es erschauerten, die in der Unterwelt wohnen. / Und es traten die Jünger hinzu, zitternd vor Freude, als Du mit ihnen sprachest. / Und wie ein Thron stand vor Dir bereit eine wartende Wolke. / Und der Himmel tat auf seine Tore und strahlte in Schönheit. / Und die Erde legte ihre Verstecke bloß, / dass Adams Abstieg und Wiederaufstieg erkannt werde. / Und nun hoben sich, wie von einer Hand getragen, die Füße empor. / Und laut sprach Dein Mund Worte des Segens, / dass man es hören konnte. / Und mehr und mehr entzog Dich die Wolke den Blicken, / und das Innere des Himmels nahm Dich auf. / Dies große und wunderbare Werk hast Du vollbracht, o Herr, // zu unserer Seelen Errettung.
Adams Natur, die in die unteren Teile der Erde hinabstieg, o Gott, / Du hast sie neu Dir gebildet / und führtest sie heute empor über die Herrschaft und Macht. / Denn da Du sie liebtest, teiltest Du mit ihr den nämlichen Thron. / Und da Du mit ihr littest, hast Du sie dir geeint. / Und da Du sie Dir eintest, hast Du mit ihr gelitten. / Doch als Leidloser leidend, hast Du sie mit verherrlicht. / Doch die Körperlosen sagten: / Wer ist dieser herrliche Mann? / Nein, nicht ein Mensch nur ist Er, vielmehr Gott und Mensch. / Beides zumal offenbart die Erscheinung. / Darum umschwebten Engel in erlesenen Kleidern die Jünger und riefen: / Männer aus Galiläa. / Dieser Mensch und Gott Jesus, der von euch ging, / wird wiederkehren als Gottmensch, / als Richter der Lebenden und Toten. / Doch den Gläubigen schenket Er Sündenvergebung // und das große Erbarmen.
Als Du auffuhrst in Herrlichkeit, Christus, o Gott, / da nahmen vor den Augen der Jünger die Wolken im Fleische Dich auf. / Es wurden erhoben die himmlischen Pforten. / Der Engel Chor freute sich und frohlockte. / Und die höheren Mächte riefen und sprachen: / Erhebt eure Tore, ihr Fürsten, / und einziehen wird der König der Herrlichkeit. / Doch die Jünger erschraken und sprachen: / Nicht, guter Hirte, scheide von uns, / nein, sende uns Deinen allheiligen Geist, // unserer Seelen Stab und Geleit.
Jetzt, Theotokion: O Herr, nachdem Du das vor den Ewigkeiten und vor den Geschlechtern verhüllte Geheimnis / vollendet hattest, o Guter, / kamst Du mit Deinen Jüngern und in Begleitung derer, / die Dich, den Bildner und Herrn aller, geboren, an den Ölberg. / Denn sie, die in Deinem Leiden als Mutter mehr denn alle gelitten, / mussten auch durch die Verherrlichung Deines Fleisches übermächtige Freude kosten. / Da auch wir teilhaben an ihr durch Deine Auffahrt zum Himmel, o Gebieter, // preisen wir Dein großes Erbarmen, das uns zuteil geworden.
Stichiren zur Stichovna
Ton 2.
Du wardst geboren, wie Du selber gewollt. / Du bist erschienen, wie Du selber beschlossen. / Du littest im Fleische, unser Gott. / Du erstandest von den Toten, nachdem Du den Tot zertreten. / Du fuhrest in Herrlichkeit auf, / der Du erfüllest das All. / Und Du sandtest uns den göttlichen Geist, // dass Deine Gottheit wir in Hymnen besingen und preisen.
Ihr Völker alle, klatscht in die Hände, / jauchzet Gott zu mit lautem Jubel.
Als Du vom Ölberg auffuhrest, Christus, / da riefen die Mächte, da sie es schauten, einander zu: / Wer ist dieser? / Und sie sprechen zueinander: / Dieser ist der Gewaltige und Mächtige. / Dieser ist, der da stark ist im Krieg. / Dieser ist in Wahrheit der König der Herrlichkeit. / Und warum sind rot seine Kleider? / Von Bosra kommt Er, das heißt: aus dem Fleische. / Und sitzend als Gott zur Rechten der Majestät, / sandtest Du uns den Heiligen Geist, // dass Er unsere Seelen geleite und rette.
Gott stieg empor unter Jubel, / der Herr beim Schall der Posaune.
Vor Deiner Jünger Augen / fuhrest Du vom Ölberg in Herrlichkeit auf, Christus, o Gott, / und setztest Dich zur Rechten des Vaters, / der Du mit Deiner Gottheit erfüllest das All. / Und Du sandtest ihnen den Heiligen Geist, // der unsere Seelen erleuchtet, stützet und heiligt.
Jetzt, Theotokion: Auffuhr Gott unter Jubel / und im Schall der Posaune der Herr, / um zu erhöhen Adams gefallenes Bild / und zu senden den Tröster-Geist, // damit Er unsere Seelen heiligt.
Tropar
Ton 4.
Du fuhrest auf in Herrlichkeit, Christus unser Gott. / Erfreuend die Jünger durch die Verheißung des Heiligen Geistes. / Durch Deine Segnung gestärkt, / Erfuhren sie, dass Du bist der Sohn Gottes, // der Erlöser der Welt.
Sedalen 1
Ton 1.
Als die Engel über das Wunder der Auffahrt erstaunten und die Jünger ob der Auffahrt Schauer erschraken, da stiegst Du als Gott in Herrlichkeit auf, und die Tore, Erretter, erhoben sich Dir. Darob erstaunten die Mächte der Himmel und riefen: Ehre sei Deiner Herablassung, Retter. Ehre sei Deinem Reich. Ehre sei Deiner Auffahrt, einziger Menschenfreund.

Als die Engel über das Wunder der Auffahrt erstaunten und die Jünger ob der Auffahrt Schauer erschraken, da stiegst Du als Gott in Herrlichkeit auf, und die Tore, Erretter, erhoben sich Dir. Darob erstaunten die Mächte der Himmel und riefen: Ehre sei Deiner Herablassung, Retter. Ehre sei Deinem Reich. Ehre sei Deiner Auffahrt, einziger Menschenfreund.
Sedalen 2
Ton 3.
Der urewige und anfanglose Gott, nachdem Er die Menschennatur, die er annahm, mystisch vergöttlicht, fuhr heute Er auf. Engel eilten herzu und taten kund den Aposteln, dass mit großer Herrlichkeit zum Himmel Er fuhr. Sie fielen vor Ihm nieder und sagten: Ehre sei Gott, der hinauffährt.
Der urewige und anfanglose Gott, nachdem Er die Menschennatur, die er annahm, mystisch vergöttlicht, fuhr heute Er auf. Engel eilten herzu und taten kund den Aposteln, dass mit großer Herrlichkeit zum Himmel Er fuhr. Sie fielen vor Ihm nieder und sagten: Ehre sei Gott, der hinauffährt.
Hochpreisung
Wir hochpreisen Dich, / Lebenspender Christus, / und wir ehren Deinen, mit Deinem allreinen Leibe, // göttlichen Aufstieg in die Himmel.
Prokimenon des Orthros
Ton 4.
Gott stieg auf unter Jubelruf, / der Herr beim Schall der Posaune.
Vers: All ihr Nationen, klatscht in die Hände, jubelt Gott mit dem Ruf des Frohlockens.
Evangelium des Orthros
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Markus
Als er aber früh am ersten Tag der Woche auferstanden war, erschien er zuerst Maria Magdalene, von der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte. Jene ging hin und verkündete es denen, die mit ihm gewesen waren, welche trauerten und weinten. Und als jene hörten, dass er lebe und von ihr gesehen worden sei, glaubten sie es nicht. Danach aber machte er sich zweien von ihnen, die unterwegs waren, in anderer Gestalt offenbar, als sie aufs Land gingen. Und jene gingen hin und verkündeten es den übrigen; auch jenen glaubten sie es nicht. Später machte er sich den Elfen selbst offenbar, als sie zu Tische lagen, und er schalt ihren Unglauben und ihre Herzenshärte, dass sie denen, die ihn auferweckt geschaut, nicht geglaubt hatten. Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und prediget der ganzen Schöpfung das Evangelium. Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird errettet werden; wer aber ungläubig geblieben ist, wird verurteilt werden. Diese Zeichen aber werden denen folgen, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; sie werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen keineswegs schaden; auf Kranke werden sie die Hände auflegen, und es wird ihnen wohl gehen. Der Herr nun wurde, nachdem er mit ihnen geredet hatte, in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes. Jene aber gingen aus und predigten überall, wobei der Herr mitwirkte und das Wort bestätigte durch die darauffolgenden Zeichen. Amen. (Mk 16, 9-20)*
Stichire des Fests
Ton 5.
Heute schauten im Himmel die himmlischen Mächte unsre Natur und staunten ob der neuartigen Auffahrt. Und sie waren im Ungewissen und sagten zueinander: Wer ist Dieser, der da erschienen? Und als ihren Herrn sie erblickten, befahlen sie, zu erheben die himmlischen Tore. Mit ihnen preisen auch wir Dich ohne Ende in Hymnen, Dich, der wiederkehren von dort wird im Fleisch als Richter des Alls und als allmächtiger Gott.
Ode 1
Kanon des Johannes Monachos zur Himmelfahrt, Ton 5.
Irmos: Gott, dem Erretter, der unbenetzten Fußes durch das Rote Meer lenkte sein Volk und im Meere den Pharao mit seinem ganzen Heere versenkte, Ihm allein lasset uns singen. Denn herrlich tat Er sich kund.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
All ihr Völker, lasset Christus, der auf der Cherubim Schultern mit Herrlichkeit auffuhr und uns setzte zur Rechten des Vaters, uns ein Siegeslied singen. Denn herrlich tat Er sich kund.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Da Christus, den Mittler zwischen Gott und den Menschen, die Chöre der Engel im Fleisch in den Höhen erschauten, erschauerten sie und sangen einstimmig eine Hymne des Sieges.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Gott, der auf dem Berge Sinai schauen sich ließ und dem Gott schauenden Moses gab ein Gesetz, Ihm, der vom Ölberg auffuhr im Fleisch, Ihm lasset alle uns singen. Denn herrlich tat Er sich kund.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Makellose Gebärerin Gottes, Gott, der aus dir im Fleische erschien und nicht den Schoß des Vaters verließ, flehe an ohne Ende, dass Er, die Er gebildet, errette aus aller Gefahr.
Kanon des Joseph von Thessaloniki zur Himmelfahrt, Ton 4.
Irmos: Öffnen will ich meinen Mund, und er wird vom Geist erfüllt werden. Singen will ich der Königin - Mutter ein Lied. Und froh werde ich erscheinen beim Lobesgesang. Freudig werde ich Wunderdinge singen von ihr.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Am dritten Tage erstandest Du, der Du nach Deiner Natur bist unsterblich, und bist den elfen und allen Jüngern erschienen und fuhrest, Christus, von einer Wolke getragen, zum Vater hinauf, Du Bildner des Alls.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Ganz deutlich ruft David, der vom Geist Gottes erfüllte, im Psalm: Auffuhr zu den Himmeln der Herr unter Jubel und im Schall der Posaune und eilte zum Vater, dem Urquell des Lichtes.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Nachdem Du die Welt, Herr, die durch viele Sünden gealtert, durch Dein Leiden und Deine Erweckung erneut, fuhrst Du, von einer Wolke getragen, zum Himmel empor. Deiner Ehre sei Ehre.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Den Herren aller hast Du geboren, ganz untadlige Herrin, Ihn, der freiwillig Leid auf sich nahm und auffuhr zu Seinem Vater. Doch Ihn hatte nicht Er verlassen, wenn Er auch Fleisch nahm.
Katavasie: Er, dessen Zunge langsam nur entrang sich das Wort, hat, verhüllt vom Dunkel der Gottheit, mit beredten Worten verkündet die gottgeschriebene Satzung. Denn schüttelnd den Schlamm aus dem Antlitz des Geistes, schauet den Seienden Er, wird eingeweiht in die Lehre des Geistes und feiert Ihn in heiligem Lied.
Ode 3
Kanon des Johannes Monachos zur Himmelfahrt, Ton 5.
Irmos: Durch die Macht Deines Kreuzes, o Christus, festige Du meinen Sinn, dass ich Deine rettende Auffahrt in Hymnen besinge und preise.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Du stiegest, Christus, Spender des Lebens, zum Vater empor und erhöhtest, Menschenfreund, in Deinem unsagbaren Erbarmen unser Geschlecht.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Als die Heere der Engel schauten, Erretter, wie die sterbliche Natur mit Dir hinauffuhr, da erschauerten sie und sangen unaufhörlich Dir Hymnen.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Es entsetzten sich die Chöre der Engel, o Christus, da sie schauten, wie Du mit dem Leibe hinauffuhrst, und Deiner heiligen Auffahrt sangen sie Hymnen.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Der Menschen Natur, die dem Verderben verfallen, o Christus, Du hast sie wieder erweckt und durch Deine Auffahrt erhöhet und uns verherrlichet mit Dir.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Unaufhörlich flehe, o Reine, zu Dem, der aus deinem Schoße hervorging, dass vor allem Irrwahn des Teufels werden bewahrt wir, die dich als Gottesmutter in Hymnen besingen.
Kanon des Joseph von Thessaloniki zur Himmelfahrt, Ton 4.
Irmos: Die dich, Gottesmutter, in Hymnen besingen, lebendiger, reichlich spendender Born, stärke die, welche einen geistlichen Reigen dir tanzen, und an deinem heiligen Feste schmücke sie mit der Herrlichkeit Kranz.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Erhebet die himmlischen Tore. Schau, Christus erschien, der König und Herr, in irdischem Leibe. So sagten zu den höheren Mächten die niederen.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Du suchtest, Christus, den Adam, den durch den Trug der Schlange verirrten. Bekleidet mit seiner Natur, fuhrst Du auf und setztest Dich als mit ihm Thronender zur Rechten des Vaters, und die Engel sangen Dir Hymnen.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Die Erde freut sich und tanzet im Chor. Auch frohlocket heute der Himmel ob der Auffahrt des Bildners der Schöpfung, der sichtbar durch seinen Willen das Getrennte verband.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Des Todes Vernichter hast du geboren, den einzigen, unsterblichen Gott, jungfräuliche Mutter, Allreine. Stets daher flehe zu Ihm, dass Er die Leidenschaften, die mich töten, ertöte und mich errette.
Katavasie: Es sprengte die Fesseln des Schoßes, der kinderlos war, den zügellosen Übermut jener, die reich war an Kindern, einst ein einziges Flehen der Seherin Anna, da sie mit zerknirschtem Geiste zum Herrn ging, zu der Erkenntnisse Gott.
Sedalen des Kanons
Ton 8.
Nachdem Du erhoben Dich hattest auf den Wolken des Himmels und Frieden hinterlassen den Erdenbewohnern, fuhrest Du empor und setztest Dich zur Rechten des Vaters, da mit Ihm und dem Geiste gleichen Wesens Du bist. Denn im Fleische erschienst Du und bliebest doch ohne Wandel. So erwartest Du das Ziel der Vollendung, da auf Erden erscheinen Du wirst, über alle Welt zu halten Gericht. Gerecht richtender Herr, schone unserer Seelen und der Fehler Vergebung schenke Deinen Knechten als erbarmender Gott.
Jetzt, Theotokion: Nachdem Du erhoben Dich hattest auf den Wolken des Himmels und Frieden hinterlassen den Erdenbewohnern, fuhrest Du empor und setztest Dich zur Rechten des Vaters, da mit Ihm und dem Geiste gleichen Wesens Du bist. Denn im Fleische erschienst Du und bliebest doch ohne Wandel. So erwartest Du das Ziel der Vollendung, da auf Erden erscheinen Du wirst, über alle Welt zu halten Gericht. Gerecht richtender Herr, schone unserer Seelen und der Fehler Vergebung schenke Deinen Knechten als erbarmender Gott.
Ode 4
Kanon des Johannes Monachos zur Himmelfahrt, Ton 5.
Irmos: Kund ward mir, Herr, die Kunde von der Macht Deines Kreuzes, wie durch es das Paradies ward' geöffnet, und ich rief: Deiner Macht, Herr, sei Ehre.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Du fuhrest in Herrlichkeit auf, König der Engel, uns den Tröster vom Vater zu senden. Daher rufen wir: Deiner Auffahrt, Christus, sei Ehre.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Als der Erretter im Fleische zum Vater hinauf fuhr, da erschraken vor Ihm die Heere der Engel und riefen: Deiner Auffahrt, Christus, sei Ehre.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Die Mächte der Engel riefen es zu den höheren Mächten: Christus, unserem König, erhebet die Tore. Ihm singen Hymnen wir samt dem Vater und Geist.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Die Jungfrau gebar, und der Mütter Geheimnis erkannte sie nicht. Und doch ist sie Mutter und blieb dennoch Jungfrau. Ihr singen Hymnen wir, ihr schreien wir: Gottesgebärerin, Freude sei dir.
Kanon des Joseph von Thessaloniki zur Himmelfahrt, Ton 4.
Irmos: Der in Herrlichkeit sitzt auf dem Throne der Gottheit, ist auf leichter Wolke gekommen, Jesus, der Übergöttliche, mit reiner Hand, und hat errettet, die riefen: Preis, Christus, sei deiner Macht.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Jesus, der Spender des Lebens, nimmt mit, die Er liebte, und geht mit ihnen hinauf auf den Ölberg. Und Er segnete sie. Und von einer Wolke getragen, eilte Er zum Schoße des Vaters, den keineswegs Er hatte verlassen.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Die ganze Welt, die sichtbare und unsichtbare, feiert in Frohlocken ein Fest. Und es tanzen Engel und Menschen und preisen unaufhörlich die Auffahrt Dessen, der aus Güte sich uns im Fleische verband.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Des Todes Macht hast Du vernichtet als unsterblicher Herr und die Unsterblichkeit, enschenfreund, allen geschenkt und vor den Augen Deiner heiligen Jünger, allgewaltiger Jesus, fuhrest Du in Herrlichkeit auf.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Selig ist, über allen Tadel Erhabene, dein Schoß. Denn Ihm, der überraschend den Schoß des Hades geleert, wardest du unerforschbar Raum zu bieten gewürdigt. Ihn flehe an, dass Er uns, die Hymnen dir singen, errette.
Katavasie: Herrscher der Herrscher, als Einer aus Einem gingst allein Du hervor, Wort, aus dem ungewordenen Vater und hast Deinen gleichmächtigen Geist, den unfehlbaren, den Aposteln gesandt als gnädiger Herr, die da sangen: Ehre sei, Herr, Deiner Macht.
Ode 5
Kanon des Johannes Monachos zur Himmelfahrt, Ton 5.
Irmos: Am frühen Morgen rufen zu Dir wir, o Herr: Sei unser Retter. Denn Du bist unser Gott. Außer Dir keinen andern wir kennen.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Nachdem Du mit Freude erfüllet das All, eiltest, Erbarmer, heim Du im Fleisch zu den himmlischen Mächten.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Als die Mächte der Engel bei Deiner Auffahrt Dich sahen, da schrieen sie: Unserem König erhebet die Tore.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Als die Apostel den Retter bei Seiner Auffahrt erblickten, da schrieen sie unter Zittern: Dir, unserem König, sei Ehre.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Als Jungfrau nach dem Gebären besingen, Gottesgebärerin, in Hymnen wir dich. Denn du hast Gott, das Wort, im Fleische geboren der Welt.
Kanon des Joseph von Thessaloniki zur Himmelfahrt, Ton 4.
Irmos: Ob deiner heiligen Herrlichkeit erstaunte das All. Denn du hast, unversehrte Jungfrau, in deinem Schoße getragen ihn, der Gott über alles, und hast geboren den ewigen Sohn allen, die dich, des Heiles Begründerin, besingen in Hymnen.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Nachdem durch Deinen Tod du, o Herr, getötet den Tod, stiegst Du mit denen, die Du liebtest, zum heiligen Ölberg hinauf. Und von dorther fuhrest Du, Christus, von einer Wolke getragen, zu Deinem Vater empor.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Überraschend ist Deine Geburt, überraschend Deine Erweckung, überraschend auch, Spender des Lebens, und schaurig Deine göttliche Auffahrt vom Berge. Vorbildend diese, stieg Elias im Viergespann auf und sang Dir, Menschenfreund, Hymnen.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Kundtaten den Aposteln, als sie es schauten, die Engel: Männer aus Galiläa, was staunet ihr ob der Auffahrt Christi, des Spenders des Lebens? Dieser wird wiederkehren zur Erde, über alle Welt zu halten Gericht als gerechtester Richter.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Er, der nach dem Gebären unversehrt dich als Jungfrau bewahrte, Christus fährt, Gottesmutter, zum Vater empor, den Er nicht verlassen, auch wenn Er in unsagbarem Erbarmen vernunftbegabtes und belebtes Fleisch nahm aus dir.
Katavasie: Entsühnende Reinigung von den Vergehen empfanget, des Geistes Feuer sprühenden Tau, der Kirche lichtstrahlende Kinder. Denn herauskommt jetzt eine Satzung aus Sion: In Form von Feuerzungen die Gnade des Geistes.
Ode 6
Kanon des Johannes Monachos zur Himmelfahrt, Ton 5.
Irmos: Ein Abgrund schloss rings mich ein. Zum Grabe ward mir das Meerestier. Doch zu Dir, dem Menschenfreunde, habe ich gerufen. Und es errettete mich, o Herr, Deine Rechte.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Die Apostel frohlockten, da heute den Schöpfer hoch in die Lüfte entschweben sie sahen. In der Hoffnung auf den Geist und in Furcht schrieen sie: Deiner Auffahrt sei Preis.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Es traten zu Deinen Jüngern, o Christus, die Engel und riefen: Wie ihr Christus auffahren sahet, so wird im Fleische Er kommen, über alle zu halten gerechtes Gericht.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Als die himmlischen Mächte, unser Erretter, Dich im Körper zur Höhe auffahren sahen, da schrieen und riefen sie: Deine Menschenfreundlichkeit, Gebieter, ist groß.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Als unverbrennbaren Dornbusch und als Berg und lebendige Leiter und als Himmelspforte preisen geziemend wir dich, Maria, Preiswerte, du der Rechtgläubigen Rühmen.
Kanon des Joseph von Thessaloniki zur Himmelfahrt, Ton 4.
Irmos: Indem wir dieses heilige Volksfest der Gottesmutter begehen, Gottbegeisterte, kommt, lasst in die Hände uns klatschen, gläubig lasst uns ihn preisen, der aus ihr geboren wurde.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Wolken sollen vom Himmel hernieder uns träufeln ewige Freude. Denn Christus, wie von Cherubim, so von einer Wolke getragen, fährt heute zu Seinem Vater empor.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
In Fleischesgestalt bist Du erschienen und hast, was einst geschieden, geeint, Menschenfreund. Und vor den Augen der Jünger, Erbarmer, fuhrest Du auf ins himmlische Reich.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Was ist rot dessen Gewand, der Sich der Schwere des Fleisches verband? Heilige Engel riefen es aus, da Christus sie schauten, der da trug des kostbaren Leidens göttliche Zeichen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Deinem Empfangen, Braut, sagen wir Preis, besingen in Hymnen dein unsagbares Gebären, durch welches von Verderben und Bosheit, o Reine, wir wurden befreit, aus des Hades düsterem Kerker.
Katavasie: Als Sühnung, als Heil, Christus, o Herr, strahltest du aus der Jungfrau uns auf, um, wie den Propheten Jonas aus dem Schoße des Meerestieres, also ganz aus dem Verderben zu reißen den Adam, der da gefallen mit seinem ganzen Geschlecht.
Kondak
Ton 6.
Nachdem du für uns die Heilsordnung erfüllt / und das Irdische mit dem Himmlischen vereint hast, / bist du aufgefahren in Herrlichkeit, Christus, unser Gott / ohne von uns wegzugehen, / ungetrennt rufst du denen, die dich lieben, zu: // „Ich bin mit euch und niemand kann wider euch sein.“
Ikos
Nachdem wir die irdischen Dinge zurückgelassen auf Erden, lasset uns die Dinge, die zu Schutt zerstieben, lassen dem Staub. Wohlan, lasset nüchtern uns werden und Augen und Gedanken zur Höhe uns heben. Lasset uns öffnen, ihr Sterblichen, die Blicke zugleich und die Sinne den himmlischen Pforten. Glauben lasset uns, auf dem Ölberg zu sein und den Erlöser zu schauen, wie Er auf einer Wolke dahinfährt. Denn von dort fuhr auf zu den Himmeln der Herr. Dort teilte der Freigebige Seinen Aposteln aus die Geschenke, liebend sie wie ein Vater und aufrichtend sie, den Weg ihnen weisend wie Söhnen und sprechend zu ihnen: Nicht scheide ich von euch. Ich bin mit euch, und niemand ist wider euch.
Ode 7
Kanon des Johannes Monachos zur Himmelfahrt, Ton 5.
Irmos: Der Du im Feuerofen errettet die Hymnen singenden Jünglinge hast, gepriesen bist Du, Gott unserer Väter.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
In einer Lichtwolke fuhrest Du auf und hast errettet die Welt: Gepriesen bist Du, Gott unserer Väter.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Auf Deine Schultern hast Du die Natur, o Christus, die sich verirrte, erhoben. Und auffahrend führtest Du Gott, dem Vater, sie vor.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Im Fleische fuhrest zum körperlosen Vater Du auf: Gepriesen bist Du, Gott unserer Väter.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Unsere Natur, die durch die Sünde getötet, hast Du erhöht und führtest Deinem Vater, Retter, sie vor.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Der Du aus einer Jungfrau geboren, die Du zur Gottesmutter gemacht, gepriesen bist Du, Gott unserer Väter.
Kanon des Joseph von Thessaloniki zur Himmelfahrt, Ton 4.
Irmos: Nicht haben die Gottbegeisterten der Schöpfung gedient wider den Schöpfer. Nein, mannhaft missachteten sie die Strafe des Feuers, froh riefen sie: Über alles in Hymnen Verherrlichter, Herr, Gott der Väter, gepriesen bist du.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Eine Lichtwolke, Herr, nahm Dich auf, der Du selbst das Licht bist, und so wardst Du wunderbar von der Erde erhoben. Und Preis sangen mit den Aposteln die himmlischen Scharen und sagten: Gepriesen bist Du, o Gott.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Lasset alle in die Hände uns klatschen, über Christi Auffahrt frohlockend, und jauchzen lasset uns: Auffuhr im Schall der Posaune der Herr und setzte als Mitthronender zur Rechten des Vaters sich nieder in die Äonen.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Der große Moses hat einst im Liede gesungen: Huldigen sollen Christus bei Seiner Auffahrt die himmlischen Engel als dem König des Alls. Ihm schreien wir: Herr, Gott der Väter, gepriesen bist Du.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: O der überraschenden Wunder. Wie konntest du Raum bieten Gott, den kein Raum schließt, Gottbegnadete, ein, Ihm, der arm ward im Fleisch und mit reicher Herrlichkeit heute auffuhr zum Himmel und Menschen schenkte das Leben?
Katavasie: Der Instrumente harmonisches Lied ist erklungen, zum Preise zu laden des goldgefertigten, leblosen Bilds. Doch die Licht bringende Gnade des Trösters lässt uns rufen in Scheu: Einzige Dreiheit, gleichmächtige, anfanglose, gepriesen bist Du.
Ode 8
Kanon des Johannes Monachos zur Himmelfahrt, Ton 5.
Irmos: Ihn, den Sohn und Gott, der aus dem Vater gezeugt ist vor den Äonen und in der Fülle der Zeiten aus der jungfräulichen Mutter im Fleische erschien, Priester, besingt Ihn in Hymnen, Volk, erhebe Ihn über alles in alle Äonen.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Christus, den Spender des Lebens, der in Seinen zwei Naturen mit Herrlichkeit in die Himmel entschwebte und auf gleichem Throne sitzet wie der Vater, Priester, besinget Ihn in Hymnen, Volk, erhebe Ihn über alles in alle Äonen.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Dir, der aus der Knechtschaft der Götzen erlöste die Schöpfung und als Freie sie Seinem Vater zuführte, Dir, Retter, singen wir Hymnen und erheben Dich über alles in alle Äonen.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Ihn, der durch Sein Niedersteigen den Widerpart hat vernichtet und durch Sein Aufsteigen den Menschen erhöhte, Priester, besinget Ihn in Hymnen, Volk, erhebe Ihn über alles in alle Äonen.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Erhabener als die Cherubim wardst du erwiesen, Gottesgebärerin, Reine, da den in deinem Schoß du getragen, Der auf ihnen einher fährt. Ihm sagen samt den Körperlosen wir Sterblichen Preis in alle Äonen.
Kanon des Joseph von Thessaloniki zur Himmelfahrt, Ton 4.
Irmos: Die schuldlosen Jünglinge hat errettet im Feuer der Gottesmutter Gebären, damals freilich im Vorbild. Nun aber sich wirksam erweisend, hat alle Welt es erweckt, dass sie singt: Ihr Werke, besinget in Hymnen den Herrn und erhebet ihn in alle Äonen.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Den Aposteln erschienen bei der Auffahrt die Geister und ließen ihre Stimme erschallen: Was stehet ihr da, staunend aufschauend? Dieser, Der zu den Himmeln auffährt, wird auch wieder kommen, zu richten die Menschen auf Erden, Er, der einzige Richter.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Gott lasset bringen uns Lobpreis, in einstimmigem Lobe lasset uns jauchzen und singen und tanzen und lasset in die Hände uns klatschen: Unser Gott fuhr von der Erde auf zu den Himmeln, während Engel und Erzengel Hymnen Ihm sangen als dem Herren und Bildner des Alls.
Wir segnen den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Erhoben über die Engel ward unsere Natur, die einst ward verbannt, und über alle Einsicht ist sie gesetzt auf göttlichen Thron. Wohlan denn, lasset uns feiern ein Volksfest, aufschreien lasset uns: Ihr Werke, besinget in Hymnen den Herrn und erhebet Ihn über alles in alle Äonen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Siehe, dein Sohn, Gebärerin Gottes, hat durch Sein Kreuz die Beute entrissen dem Tod und ist am dritten Tage erstanden. Und nachdem er Seinen Jüngern erschienen, ist er aufgefahren zum Himmel. Wie Ihm, so huldigen dir wir und singen dir Hymnen und preisen dich in alle Äonen.
Wir loben, segnen und beten an den Herrn; wir besingen ihn in Hymnen und hocherheben ihn in Ewigkeit.
Katavasie: Es löset die Fesseln, in Tau verwandelt die Glut das dreifach strahlende Urbild der erhabensten Gottheit. Es singen die Jünglinge Hymnen. Es preiset den einzigen, allmächtigen Heiland als gnädigen Herren alle geschaffene Welt.
Ausruf zu "Hochpreise"
Hochpreise, meine Seele, den von der Erde in den Himmel aufgefahrenen Lebensspender Christus.
Ode 9
Kanon des Johannes Monachos zur Himmelfahrt, Ton 5.
Irmos: Dich, Gottesmutter, die erhaben über Gedanke und Wort in der Zeit den Zeitlosen unsagbar geboren, einträchtig preisen wir Gläubigen dich.
Hochpreise, meine Seele, den von der Erde in den Himmel aufgefahrenen Lebensspender Christus.
Dich, Christus, Gott, den Erlöser der Welt, haben bei Deiner Auffahrt die Apostel gottbegeistert geschaut. In Scheu frohlockten sie und sangen Dir Preis.
Hochpreise, meine Seele, den von der Erde in den Himmel aufgefahrenen Lebensspender Christus.
Als in den Höhen schauten die Engel, o Christus, Dein vergöttlichtes Fleisch, winkten einander sie zu: Dieser ist fürwahr unser Gott.
Hochpreise, meine Seele, den von der Erde in den Himmel aufgefahrenen Lebensspender Christus.
Als die Heere der Körperlosen, Christus, o Gott, Dich in den Wolken auffahren sahen, da schrieen sie: Dem König der Herrlichkeit erhebet die Tore.
Hochpreise, meine Seele, den von der Erde in den Himmel aufgefahrenen Lebensspender Christus.
Dir, der hinabstieg bis zur äußersten Armut der Erde und Rettung brachte dem Menschen und ihn durch seine Auffahrt erhöhte, Dir sagen wir Preis.
Hochpreise, meine Seele, den von der Erde in den Himmel aufgefahrenen Lebensspender Christus.
Theotokion: Freude dir, Gottesgebärerin, Christi, Gottes, Mutter. Den du empfangen, Dem, da von der Erde mit den Engeln heute du Ihn auffliegen sahest, sagtest du Preis.
Kanon des Joseph von Thessaloniki zur Himmelfahrt, Ton 4.
Engel, die schauten die Auffahrt des Herrn, erschraken: Wie ward Er mit Herrlichkeit von der Erde zur Höhe getragen?
Irmos: Jeder Erdgeborene tanze, erleuchtet vom Geist. Es feiere ein Fest der körperlosen Geister Natur, der Gottesmutter heiligen Heimgang besingend im Liede, und rufe: Gegrüßt, Gottesmutter, Allseligste, stets Jungfräuliche, Reine.
Engel, die schauten die Auffahrt des Herrn, erschraken: Wie ward Er mit Herrlichkeit von der Erde zur Höhe getragen?
O der Geschenke, die über die Fassungskraft gehen. O des schaurigen Mysteriums. Denn der über alle gebietet, stieg auf von der Erde zum Himmel und sandte den Jüngern den Heiligen Geist, der ihren Sinn erleuchtete und den von Feuer Entflammten Vollendung gegeben in Gnade.
Engel, die schauten die Auffahrt des Herrn, erschraken: Wie ward Er mit Herrlichkeit von der Erde zur Höhe getragen?
Zur Schar der Jünger sagte der Herr: Lasset euch in Jerusalem nieder, und ich werde euch senden einen anderen Tröster, auf gleichem Thron wie der Vater und gleicher Ehre wie ich, den ihr auffahren und dahinfahren sehet auf einer Wolke von Licht.
Engel, die schauten die Auffahrt des Herrn, erschraken: Wie ward Er mit Herrlichkeit von der Erde zur Höhe getragen?
Deutlich ward über die Himmel erhoben die Majestät des arm im Fleische Erschienenen. Und mit dem Vater ist unsere gefallene Natur auf gleichem Throne geehrt. Lasset uns feiern ein Volksfest und einstimmig lasset alle uns jauchzen und froh lasset in die Hände uns klatschen.
Engel, die schauten die Auffahrt des Herrn, erschraken: Wie ward Er mit Herrlichkeit von der Erde zur Höhe getragen?
Theotokion: Das Licht, das dem Lichte entstrahlte, über allen Tadel Erhabene, ging auf aus dir und hat verscheucht alle Blindheit der Gottlosigkeit. Und die, welche schliefen in Nacht, hat es erleuchtet. Daher sagen geziemend stets in die Äonen wir alle dir Preis.
Engel, die schauten die Auffahrt des Herrn, erschraken: Wie ward Er mit Herrlichkeit von der Erde zur Höhe getragen?
Katavasie: Freude dir, Herrin, die du den Ruhm von Mutter und Jungfrau vereinst. Denn kein Mund, sei er beweglich auch, gewandt und beredt, ist imstande, dir zu singen geziemend. Und Schwindel erfasset jeden Verstand, der es versucht, deine Mutterschaft zu verstehen. Darum im Einklang preisen wir dich.
nach 9. Ode
Vor den Augen der Jünger fuhrest, Christus, zum Vater Du auf und thronest mit Ihm. Engel eilten herzu und sie schrien: Erhebet, erhebet die Tore. Denn zur lichtquellenden Herrlichkeit ist aufgefahren der König.
Ehre: Vor den Augen der Jünger fuhrest, Christus, zum Vater Du auf und thronest mit Ihm. Engel eilten herzu und sie schrien: Erhebet, erhebet die Tore. Denn zur lichtquellenden Herrlichkeit ist aufgefahren der König.
Jetzt, Theotokion: Vor den Augen der Jünger fuhrest, Christus, zum Vater Du auf und thronest mit Ihm. Engel eilten herzu und sie schrien: Erhebet, erhebet die Tore. Denn zur lichtquellenden Herrlichkeit ist aufgefahren der König.
Stichiren zum Lob
Ton 1.
Wie Engel wollen wir Bewohner der Welt Gott zu Ehren feiern ein Volksfest, der auf der Herrlichkeit Throne dahinfährt. Lasset uns schreien die Hymne: Heilig bist Du, himmlischer Vater. Gleichewiges Wort, heilig bist Du, und Du, allheiliger Geist.
Da die Fürsten der Engel, Erretter, das überraschende Wunder der Auffahrt betrachteten, waren sie untereinander im Zweifel: Was ist das für ein Schauspiel? Der, den man sieht, ist ein Mensch nach Seiner Gestalt. Doch als Gott steigt im Körper Er hoch über die Himmel empor.
Als die Galiläer sahen, wie Du vom Ölberge aus mit dem Körper auffuhrest, Wort, da hörten Engel sie, die zuriefen ihnen: Was stehet ihr da und schauet? Dieser wird wieder einst kommen im Fleische, wie ihr Ihn geschaut.
Ton 2.
Jetzt, Theotokion: Du wardst geboren, wie Du selbst gewollt. Du bist erschienen, wie du selbst beschlossen. Du littest im Fleisch, unser Gott. Du erstandest von den Toten, nachdem Du zertreten den Tod. Du fuhrest in Herrlichkeit auf, der Du erfüllest das All. Und Du sandtest uns den göttlichen Geist, dass Deine Gottheit wir in Hymnen besingen und preisen.
Erste Antiphone
Vers 1: All ihr Völker, klatscht in die Hände, jauchzet Gott im Jubelklang.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Vers 2: Denn fruchtbar ist der Herr, der Höchste, der große König über die ganze Erde.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Vers 3: Die Völker macht Er sich untertan, legt uns die Heiden unter die Füße.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Vers 4: Auffuhr Gott im Jubelklang, der Herr beim Schall der Posaune.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Zweite Antiphone
Vers 1: Groß ist der Herr und hoch zu loben in der Stadt unseres Gottes, auf Seinem heiligen Berg.
Errette uns, Sohn Gottes, aufgenommen in Herrlichkeit, die wir Dir singen: Alleluia.
Vers 2: Die Berge Sions, an der Seite des Nordens, die Stadt des großen Königs.
Errette uns, Sohn Gottes, aufgenommen in Herrlichkeit, die wir Dir singen: Alleluia.
Vers 3: Gott wird erkannt in ihren Palästen, wenn ihrer Er sich annimmt.
Errette uns, Sohn Gottes, aufgenommen in Herrlichkeit, die wir Dir singen: Alleluia.
Vers 4: Denn siehe, die Könige der Erde sind versammelt, zusammen sind sie gekommen.
Errette uns, Sohn Gottes, aufgenommen in Herrlichkeit, die wir Dir singen: Alleluia.
Dritte Antiphone
Vers 1: Hört es, all ihr Völker. Vernehmt es alle, die ihr bewohnt den Erdkreis.
Du fuhrest auf in Herrlichkeit, Christus unser Gott. / Erfreuend die Jünger durch die Verheißung des Heiligen Geistes. / Durch Deine Segnung gestärkt, / Erfuhren sie, dass Du bist der Sohn Gottes, // der Erlöser der Welt.
Vers 2: Ihr Erdgeborenen und ihr Menschenkinder, der Reiche und der Arme zugleich.
Du fuhrest auf in Herrlichkeit, Christus unser Gott. / Erfreuend die Jünger durch die Verheißung des Heiligen Geistes. / Durch Deine Segnung gestärkt, / Erfuhren sie, dass Du bist der Sohn Gottes, // der Erlöser der Welt.
Vers 3: Mein Mund kündet Weisheit, der Eifer meines Herzens Einsicht.
Du fuhrest auf in Herrlichkeit, Christus unser Gott. / Erfreuend die Jünger durch die Verheißung des Heiligen Geistes. / Durch Deine Segnung gestärkt, / Erfuhren sie, dass Du bist der Sohn Gottes, // der Erlöser der Welt.
Vers 4: Ich will neigen mein Ohr der Gleichnisrede, will eröffnen mein Rätsel beim Harfenspiel.
Du fuhrest auf in Herrlichkeit, Christus unser Gott. / Erfreuend die Jünger durch die Verheißung des Heiligen Geistes. / Durch Deine Segnung gestärkt, / Erfuhren sie, dass Du bist der Sohn Gottes, // der Erlöser der Welt.
Einzugsvers
Gott stieg auf unter Jubelruf, / der Herr beim Schall der Posaune.
Prokimenon zur Liturgie
Ton 7.
Erhebe dich über die Himmel, o Gott, und über die ganze Erde ‹komme› deine Herrlichkeit.
Vers: Bereit ist mein Herz, o Gott, bereit ist mein Herz: ich will Lieder und Psalmen singen in meiner Herrlichkeit.
Alleluïa zur Liturgie
Ton 2.
Gott stieg auf unter Jubelruf, der Herr beim Schall der Posaune.
Vers: All ihr Nationen, klatscht in die Hände, jubelt Gott mit dem Ruf des Frohlockens.
Kommunionvers
Gott stieg auf unter Jubelruf, der Herr beim Schall der Posaune.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Übersetzung: Pater Kilian Kirchhoff.
In den Abflogen können einzelne Textstücke auch von anderer Übersetzern übertragen worden sein.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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