Orthodoxe Gottesdienste

Triodion. 6. Woche nach Ostern. Donnerstag.

Christi Himmelfahrt

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 6.
Auffuhr in die Himmel der Herr, / um der Welt den Parakleten zu senden. / Seinen Thron bereiteten die Himmel, / die Wolken seine Auffahrt. / Die Engel erstaunen, / da sie schauen über sich einen Menschen. / Der Vater empfängt / ihn, der mit ihm ist gleich ewig in seinem Schoße. / Der Heilige Geist befiehlt all seinen Engeln: / „Erhebet eure Tore, ihr Herrscher. / All ihr Völker, klatscht in die Hände. / Denn aufgefahren ist dorthin Christus, // wo er von jeher gewesen.“
Über deine Auffahrt, o Herr, / erschraken die Cherubim / als sie dich schauten, den Gott, / der kommt auf den Wolken, / der doch auf ihnen, den Cherubim, thronet. / Wir aber preisen dich, / weil gut ist dein Erbarmen: // Ehre sei dir.
Da wir schauen auf den heiligen Bergen / deine Erhöhungen, Christus, / du Abglanz der Herrlichkeit des Vaters, / besingen wir deines Antlitzes Lịchtgestalt, / fallen nieder vor deinen Leiden, / verehren die Auferstehung, / preisen die ruhmreiche Auffahrt. // Erbarme dich unser.
Da, Herr, die Apostel dich sahen, / auf Wolken emporgetragen, / Lebenspender Christus, / da sagten sie unter Klagen der Trübsal / ganz von Niedergeschlagenheit erfüllt unter Weinen: / „Lass uns, Gebieter, nicht als Waisen zurück, / deine Diener, die du in Mitleid geliebt, / als der Barmherzige. / Sende vielmehr, wie du uns verheißen, / deinen Allheiligen Geist, // der da ins Licht führt unsere Seelen.“
Als du, Herr, erfüllt des Heilswerkes Mystẹrium, / da nahmest du deine Jünger mit auf den Ölberg / und durchstiegest die Feste des Himmels. / Der du um meinetwillen armgeworden gleich mir / und dorthin aufgestiegen, / wovon du warst niemals getrennt, / sende deinen Allheiligen Geist, // der erfüllt unsere Seelen mit Licht.
Jetzt, Theotokion: Nicht getrennt vom väterlichen Schoße, / süßester Jesus, / und doch denen auf Erden als Mensch zugesellt, / heute fuhrest du auf / vom Ölberge in Herrlichkeit. / Unsre gefạllene Natur / hast du voll Mitleid erhöht / und setztest dich mit dem Vater / auf denselben Thron. / Da erschraken die himmlischen körperlosen Ọrdnungen / ob des Wunders / und gerieten außer sich voll Staunen. / Sie erbebten, / priesen hoch deine Menschenliebe. / Mit ihnen verherrlichen auch wir auf Erden / deine Herabkunft zu uns / und deine Auffahrt von uns / und wir flehen: / „Der du die Jünger / und die Gottesgebärerin, die dich hervorgebracht, / durch deine Auffahrt mit grenzenloser Freude erfüllt, / würdige auf ihre Bitten auch uns / der Freude deiner Auserwählten // durch dein großes Erbarmen.“
Parimien
Lesung aus der Prophetie von Jesaias
So spricht der Herr: Es wird sein in den letzten Tagen offenbar der Berg des Herrn, und das Haus Gottes von den Gipfeln der Berge her. Und er wird emporgehoben werden über die Hügel. Und es werden kommen zu ihm alle Heiden, und nahen werden viele Völker und sagen: Kommt, laßt uns hinaufziehen zum Berge des Herrn und zum Hause des Gottes Jakobs. Und er wird uns verkündigen seinen Weg, und wir werden auf ihm wandeln. (Jes 2, 2-3)
Lesung aus der Prophetie von Jesaias
So spricht der Herr: Macht euch auf, durchschreitet meine Tore! Bereitet meinen Weg, macht eine Straße meinem Volke und räumt die Steine aus dem Weg; errichtet ein Zeichen auf die Heiden zu! Denn siehe, der Herr hat es hören lassen bis ans Ende der Erde: Saget der Tochter Sion: Siehe, dein Retter ist gekommen und führt bei sich seinen Lohn, und sein Werk ist vor ihm her. Man wird es nennen ein heiliges Volk, erlöst vom Herrn. Du aber wirst heißen die gesuchte Stadt und die nicht verlassene. Wer ist dieser, der gekommen aus Edom; dieser, dessen Kleider ihre Röte haben aus Bosòr; der so blühend in seinem Gewände? Er ruft mit großer Kraft: Ich spreche Gerechtigkeit und das Urteil des Heiles. Weswegen sind rot deine Kleider und deine Gewänder wie vom Treten der Kelter die gänzlich durchgetreten? Die Kelter habe ich getreten ganz alleine und kein Mann von den Heiden ist mit mir. Des Öles des Herrn gedachte ich, der Herrlichkeiten des Herrn will ich gedenken das Lob des Herrn verkünden vor allen, die uns widerstehen. Der Herr, ein guter Richter ist er im Hause Israel. Er handelt an uns gemäß seinem Erbarmen und nach der Fülle seiner Gerechtigkeit. Und er sprach: Seid ihr nicht mein Volk? Meine Kinder, sie werden es nicht verwerfen. Und es geschieht ihnen zur Rettung aus all ihrer Bedrängnis. Kein Entsandter, kein Engel, sondern er selbst, der Herr, errettet sie, weil er sie liebt und schont. Er selbst erlöst sie, und nimmt sie an und erhebt sie, alle Tage der Weltzeit. (Jes 62, 10 - 63, 3; 7-9)
Lesung aus der Prophetie von Sacharja
So spricht der Herr: Siehe, es kommt der Tag des Herrn, und es werden stehen seine Füße an jenem Tage auf dem Ölberg, Jerusalem gegenüber, gegen Sonnenaufgang. Und an jenem Tage wird hervor¬fließen lebendiges Wasser aus Jerusalem, die eine Hälfte davon in das erste Meer, die andere Hälfte in das letzte Meer. Im Sommer und im Frühling wird es so sein. Und es wird sein der Herr König über die ganze Erde. An jenem Tag wird der Herr sein ein Einziger, und sein Name; er wird umfassen die ganze Erde und die Wüste von Gavaá bis Rhemón im Süden von Jerusalem. Und es wird erhoben werden und bleibt an dem Orte vom Tore Beniamin bis zum Ort des ersten Tores, vom Tore Gomór bis zum Turm Anameíl, und vom Turme der Ecken bis zu den Kelterkufen des Königs. Und sie werden wohnen in ihr, und Fluch wird es keinen mehr geben, und es wird wohnen Jerusalem in Zuversicht. (Zach 14, 4; 8-11)
Stichiren zur Litia
Ton 1.
Aufgestiegen in die Himmel, / woher du auch herab-gestiegen / lass, Herr, uns nicht als Waisen zurück. / Es komme dein Geist / und bringe der Welt den Frieden. / Erzeige den Söhnen der Menschen / die Werke deiner Macht, // o Herr, du Menschenfreund.
Aufstiegest du, Christus, / zu deinem ursprungslosen Vater, / von dessen unumschreibbaren Schoße / du dich niemals hattest getrennt; / und keineswegs nahmen auf die Mächte / einen Zusatz zum Lobpreis des Dreimal-heilig, / sondern sie erkannten dich, o Herr, / auch nach deiner Fleischwerdung / als den Einziggezeugten des Vaters. // In der Fülle deiner Erbarmungen erbarme dich unser.
Deine Engel sprachen, o Herr, zu den Aposteln: / „Ihr Männer von Galiläa, / was steht ihr da und schauet zum Himmel; / dieser ist Christus Gott, / der da aufgenommen ward von uns zum Himmel, / er wird wiederkommen auf ebenjene Weise; / wie ihr ihn habt gehen sehen zum Himmel; // huldiget ihm in Frömmigkeit und Gerechtigkeit.“
Ton 4.
Als du dich begeben auf den Ölberg, / um zu erfüllen den Willen des Vaters, / da gerieten außer sich, Christus, die Engel des Himmels / und es erschraken die Bewohner der Unterwelt. / Es standen dabei die Jünger / zitternd vor Freude, / da du mit ihnen sprachest. / Wie ein Thron stand gegenüber eine Wolke bereit. / Der Himmel aber sprengte auf die Tore / und erschien in Schönheit. / Und die Erde tat auf ihre Grüfte, / dass man den Abstieg des Adam erkenne / und seinen Wiederaufstieg. / Und so erhoben sich die Füße wie von Händen. / Der Mund aber sprach mit lauter Stimme den Segen, / dass es zu hören war. / Die Wolke empfing dich und der Himmel nahm dich in sein Inneres auf. / Dies Werk hast du getan, o Herr, / groß und gegen alle Erwartungen // zum Heile unserer Seelen.
Die Natur des Adam, die hinabgestiegen / in die unteren Teile der Erde, / erneuert hast du sie dir, o Gott, / und sie heute hinaufgeführt / über jede Macht und Gewalt, / denn da du sie liebtest / setztest du sie mit auf den Thron; / denn da du mit ihr gelitten / hast du sie dir geeint. / Und da du dich mit ihr eintest, / hast du mit ihr gelitten. / Da du, der Leidlose, gelitten, / hast du sie mitverherrlicht. / Die Körperlosen aber sprachen: / „Wer ist doch dieser herrliche Mann? / Doch nicht allein ein Mensch ist er, / vielmehr Gott und Mensch; / beides zeigt sich zugleich.“ / So umschwebten ausgesonderte Engel in kostbaren Gewändern / die Jünger und riefen: / „Ihr Männer von Galiläa, / der da von euch gegangen, / dieser Jesus, der Mensch ist und Gott, / wird als Gottmensch wiederkehren / als Richter der Lebenden und der Toten, / den Gläubigen aber wird er schenken // der Sünden Vergebung und das große Erbarmen.“
Als du aufgenommen wurdest, Christus Gott, in Herrlichkeit, / da nahmen vor den Augen der Jünger / die Wolken dich auf samt dem Fleische. / Aufgehoben wurden die himmlischen Tore. / Der Chor der Engel freute sich in Jubel. / Die oberen Mächte schrien und riefen: / „Erhebt eure Tore, ihr Fürsten, / und einziehen wird der König der Herrlichkeit.“ / Die Jünger aber gerieten in Bestürzung und sagten: / „Scheide nicht von uns, guter Hirte, / sondern sende uns deinen allheiligen Geist, // der da führt und stärkt unsere Seelen.“
Jetzt, Theotokion: Da du als der Gute hattest erfüllt, o Herr, / das von Ewigkeiten und Geschlechtern her verborgene Mysterium, / kamest auf den Ölberg du mit deinen Jüngern. / Dabei war auch, die da hatte geboren / dich, den Schöpfer und Bildner von allem. / Denn sie, die am meisten von allen gelitten / bei deinem Leiden als Mutter, / sie sollte auch verkosten die überschäumende Freude / über die Herrlichkeit deines Fleisches. / An dieser Freude haben Anteil auch wir / durch deinen Aufstieg in die Himmel, Gebieter, / und preisen dein großes Erbarmen, // das uns ist geworden.
Stichiren zur Stichovna
Ton 2.
Du wurdest geboren, / wie du selber es gewollt, / wardst offenbar, wie du selber es beschlossen, / littest im Fleische, unser Gott, / von den Toten erstandest du, / nachdem du den Tod zertreten. / Du fuhrest auf in Herrlichkeit, / der du erfüllest das All, / und den Göttlichen Geist entsandtest du uns, // auf dass deine Gottheit wir besingen und verherrlichen.
All ihr Völker, klatscht in die Hände, jauchzet Gott im Jubelklang.
Da du auffuhrest, Christus, vom Ölberg / und die Mächte dies sahen, / da riefen sie eine der anderen zu: / „Wer ist doch dieser?“ / Und sie sprechen zueinander: / „Dieser ist der Gewaltige und Machthaber, / dieser ist der Starke im Kriege, / dieser ist in Wahrheit der König der Herrlichkeit.“ / „Und weswegen sind rot seine Kleider?“ / „Aus Bosór kommt er, / dies meint: aus dem Fleische.“ / Doch als Gott nahm er Platz zu Rechten der Majestät / und sandte uns den Heiligen Geist, / damit er uns weise den Weg, // und unsere Seelen errette.
Auffuhr Gott im Jubelklang, der Herr beim Schalle der Posaune.
Auffuhrest du in Herrlichkeit / vom Ölberge, Christus Gott, / angesichts deiner Jünger, / setztest dich zur Rechten des Vaters, / der du das All mit deiner Gottheit erfüllest, / und sandtest ihnen den Heiligen Geist, / der da erleuchtet und bestärkt // und heiligt unsere Seelen.
Ton 6.
Jetzt, Theotokion: Auffuhr Gott im Jubelklang, / der Herr beim Schalle der Posaune, / um zu erhöhen / das gefallene Bild des Adam / und um zu entsenden / den Geist, den Parakleten, // um zu heiligen unsere Seelen.
Tropar
Ton 4.
Aufgenommen wardst du in Herrlichkeit, / Christus, unser Gott, / nachdem du froh gemacht die Jünger / durch die Verheißung des Heiligen Geistes, / und sie waren gefestigt durch den Segen; / denn du bist der Sohn Gottes, // der Erlöser der Welt.
Ode 1
Kanon des Johannes Monachos zur Himmelfahrt, Ton 5.
Irmos: Gott, dem Erretter, der unbenetzten Fußes durch das Rote Meer lenkte sein Volk und im Meere den Pharao mit seinem ganzen Heere versenkte, Ihm allein lasset uns singen. Denn herrlich tat Er sich kund.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
All ihr Völker, lasset Christus, der auf der Cherubim Schultern mit Herrlichkeit auffuhr und uns setzte zur Rechten des Vaters, uns ein Siegeslied singen. Denn herrlich tat Er sich kund.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Da Christus, den Mittler zwischen Gott und den Menschen, die Chöre der Engel im Fleisch in den Höhen erschauten, erschauerten sie und sangen einstimmig eine Hymne des Sieges.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Gott, der auf dem Berge Sinai schauen sich ließ und dem Gott schauenden Moses gab ein Gesetz, Ihm, der vom Ölberg auffuhr im Fleisch, Ihm lasset alle uns singen. Denn herrlich tat Er sich kund.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Makellose Gebärerin Gottes, Gott, der aus dir im Fleische erschien und nicht den Schoß des Vaters verließ, flehe an ohne Ende, dass Er, die Er gebildet, errette aus aller Gefahr.
Kanon des Joseph von Thessaloniki zur Himmelfahrt, Ton 4.
Irmos: Öffnen will ich meinen Mund, und er wird vom Geist erfüllt werden. Singen will ich der Königin - Mutter ein Lied. Und froh werde ich erscheinen beim Lobesgesang. Freudig werde ich Wunderdinge singen von ihr.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Am dritten Tage erstandest Du, der Du nach Deiner Natur bist unsterblich, und bist den elfen und allen Jüngern erschienen und fuhrest, Christus, von einer Wolke getragen, zum Vater hinauf, Du Bildner des Alls.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Ganz deutlich ruft David, der vom Geist Gottes erfüllte, im Psalm: Auffuhr zu den Himmeln der Herr unter Jubel und im Schall der Posaune und eilte zum Vater, dem Urquell des Lichtes.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Nachdem Du die Welt, Herr, die durch viele Sünden gealtert, durch Dein Leiden und Deine Erweckung erneut, fuhrst Du, von einer Wolke getragen, zum Himmel empor. Deiner Ehre sei Ehre.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Den Herren aller hast Du geboren, ganz untadlige Herrin, Ihn, der freiwillig Leid auf sich nahm und auffuhr zu Seinem Vater. Doch Ihn hatte nicht Er verlassen, wenn Er auch Fleisch nahm.
Katavasie: Er, dessen Zunge langsam nur entrang sich das Wort, hat, verhüllt vom Dunkel der Gottheit, mit beredten Worten verkündet die gottgeschriebene Satzung. Denn schüttelnd den Schlamm aus dem Antlitz des Geistes, schauet den Seienden Er, wird eingeweiht in die Lehre des Geistes und feiert Ihn in heiligem Lied.
Ode 3
Kanon des Johannes Monachos zur Himmelfahrt, Ton 5.
Irmos: Durch die Macht Deines Kreuzes, o Christus, festige Du meinen Sinn, dass ich Deine rettende Auffahrt in Hymnen besinge und preise.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Du stiegest, Christus, Spender des Lebens, zum Vater empor und erhöhtest, Menschenfreund, in Deinem unsagbaren Erbarmen unser Geschlecht.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Als die Heere der Engel schauten, Erretter, wie die sterbliche Natur mit Dir hinauffuhr, da erschauerten sie und sangen unaufhörlich Dir Hymnen.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Es entsetzten sich die Chöre der Engel, o Christus, da sie schauten, wie Du mit dem Leibe hinauffuhrst, und Deiner heiligen Auffahrt sangen sie Hymnen.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Der Menschen Natur, die dem Verderben verfallen, o Christus, Du hast sie wieder erweckt und durch Deine Auffahrt erhöhet und uns verherrlichet mit Dir.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Unaufhörlich flehe, o Reine, zu Dem, der aus deinem Schoße hervorging, dass vor allem Irrwahn des Teufels werden bewahrt wir, die dich als Gottesmutter in Hymnen besingen.
Kanon des Joseph von Thessaloniki zur Himmelfahrt, Ton 4.
Irmos: Die dich, Gottesmutter, in Hymnen besingen, lebendiger, reichlich spendender Born, stärke die, welche einen geistlichen Reigen dir tanzen, und an deinem heiligen Feste schmücke sie mit der Herrlichkeit Kranz.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Erhebet die himmlischen Tore. Schau, Christus erschien, der König und Herr, in irdischem Leibe. So sagten zu den höheren Mächten die niederen.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Du suchtest, Christus, den Adam, den durch den Trug der Schlange verirrten. Bekleidet mit seiner Natur, fuhrst Du auf und setztest Dich als mit ihm Thronender zur Rechten des Vaters, und die Engel sangen Dir Hymnen.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Die Erde freut sich und tanzet im Chor. Auch frohlocket heute der Himmel ob der Auffahrt des Bildners der Schöpfung, der sichtbar durch seinen Willen das Getrennte verband.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Des Todes Vernichter hast du geboren, den einzigen, unsterblichen Gott, jungfräuliche Mutter, Allreine. Stets daher flehe zu Ihm, dass Er die Leidenschaften, die mich töten, ertöte und mich errette.
Katavasie: Es sprengte die Fesseln des Schoßes, der kinderlos war, den zügellosen Übermut jener, die reich war an Kindern, einst ein einziges Flehen der Seherin Anna, da sie mit zerknirschtem Geiste zum Herrn ging, zu der Erkenntnisse Gott.
Ode 4
Kanon des Johannes Monachos zur Himmelfahrt, Ton 5.
Irmos: Kund ward mir, Herr, die Kunde von der Macht Deines Kreuzes, wie durch es das Paradies ward' geöffnet, und ich rief: Deiner Macht, Herr, sei Ehre.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Du fuhrest in Herrlichkeit auf, König der Engel, uns den Tröster vom Vater zu senden. Daher rufen wir: Deiner Auffahrt, Christus, sei Ehre.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Als der Erretter im Fleische zum Vater hinauf fuhr, da erschraken vor Ihm die Heere der Engel und riefen: Deiner Auffahrt, Christus, sei Ehre.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Die Mächte der Engel riefen es zu den höheren Mächten: Christus, unserem König, erhebet die Tore. Ihm singen Hymnen wir samt dem Vater und Geist.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Die Jungfrau gebar, und der Mütter Geheimnis erkannte sie nicht. Und doch ist sie Mutter und blieb dennoch Jungfrau. Ihr singen Hymnen wir, ihr schreien wir: Gottesgebärerin, Freude sei dir.
Kanon des Joseph von Thessaloniki zur Himmelfahrt, Ton 4.
Irmos: Der in Herrlichkeit sitzt auf dem Throne der Gottheit, ist auf leichter Wolke gekommen, Jesus, der Übergöttliche, mit reiner Hand, und hat errettet, die riefen: Preis, Christus, sei deiner Macht.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Jesus, der Spender des Lebens, nimmt mit, die Er liebte, und geht mit ihnen hinauf auf den Ölberg. Und Er segnete sie. Und von einer Wolke getragen, eilte Er zum Schoße des Vaters, den keineswegs Er hatte verlassen.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Die ganze Welt, die sichtbare und unsichtbare, feiert in Frohlocken ein Fest. Und es tanzen Engel und Menschen und preisen unaufhörlich die Auffahrt Dessen, der aus Güte sich uns im Fleische verband.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Des Todes Macht hast Du vernichtet als unsterblicher Herr und die Unsterblichkeit, enschenfreund, allen geschenkt und vor den Augen Deiner heiligen Jünger, allgewaltiger Jesus, fuhrest Du in Herrlichkeit auf.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Selig ist, über allen Tadel Erhabene, dein Schoß. Denn Ihm, der überraschend den Schoß des Hades geleert, wardest du unerforschbar Raum zu bieten gewürdigt. Ihn flehe an, dass Er uns, die Hymnen dir singen, errette.
Katavasie: Herrscher der Herrscher, als Einer aus Einem gingst allein Du hervor, Wort, aus dem ungewordenen Vater und hast Deinen gleichmächtigen Geist, den unfehlbaren, den Aposteln gesandt als gnädiger Herr, die da sangen: Ehre sei, Herr, Deiner Macht.
Ode 5
Kanon des Johannes Monachos zur Himmelfahrt, Ton 5.
Irmos: Am frühen Morgen rufen zu Dir wir, o Herr: Sei unser Retter. Denn Du bist unser Gott. Außer Dir keinen andern wir kennen.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Nachdem Du mit Freude erfüllet das All, eiltest, Erbarmer, heim Du im Fleisch zu den himmlischen Mächten.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Als die Mächte der Engel bei Deiner Auffahrt Dich sahen, da schrieen sie: Unserem König erhebet die Tore.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Als die Apostel den Retter bei Seiner Auffahrt erblickten, da schrieen sie unter Zittern: Dir, unserem König, sei Ehre.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Als Jungfrau nach dem Gebären besingen, Gottesgebärerin, in Hymnen wir dich. Denn du hast Gott, das Wort, im Fleische geboren der Welt.
Kanon des Joseph von Thessaloniki zur Himmelfahrt, Ton 4.
Irmos: Ob deiner heiligen Herrlichkeit erstaunte das All. Denn du hast, unversehrte Jungfrau, in deinem Schoße getragen ihn, der Gott über alles, und hast geboren den ewigen Sohn allen, die dich, des Heiles Begründerin, besingen in Hymnen.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Nachdem durch Deinen Tod du, o Herr, getötet den Tod, stiegst Du mit denen, die Du liebtest, zum heiligen Ölberg hinauf. Und von dorther fuhrest Du, Christus, von einer Wolke getragen, zu Deinem Vater empor.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Überraschend ist Deine Geburt, überraschend Deine Erweckung, überraschend auch, Spender des Lebens, und schaurig Deine göttliche Auffahrt vom Berge. Vorbildend diese, stieg Elias im Viergespann auf und sang Dir, Menschenfreund, Hymnen.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Kundtaten den Aposteln, als sie es schauten, die Engel: Männer aus Galiläa, was staunet ihr ob der Auffahrt Christi, des Spenders des Lebens? Dieser wird wiederkehren zur Erde, über alle Welt zu halten Gericht als gerechtester Richter.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Er, der nach dem Gebären unversehrt dich als Jungfrau bewahrte, Christus fährt, Gottesmutter, zum Vater empor, den Er nicht verlassen, auch wenn Er in unsagbarem Erbarmen vernunftbegabtes und belebtes Fleisch nahm aus dir.
Katavasie: Entsühnende Reinigung von den Vergehen empfanget, des Geistes Feuer sprühenden Tau, der Kirche lichtstrahlende Kinder. Denn herauskommt jetzt eine Satzung aus Sion: In Form von Feuerzungen die Gnade des Geistes.
Ode 6
Kanon des Johannes Monachos zur Himmelfahrt, Ton 5.
Irmos: Ein Abgrund schloss rings mich ein. Zum Grabe ward mir das Meerestier. Doch zu Dir, dem Menschenfreunde, habe ich gerufen. Und es errettete mich, o Herr, Deine Rechte.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Die Apostel frohlockten, da heute den Schöpfer hoch in die Lüfte entschweben sie sahen. In der Hoffnung auf den Geist und in Furcht schrieen sie: Deiner Auffahrt sei Preis.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Es traten zu Deinen Jüngern, o Christus, die Engel und riefen: Wie ihr Christus auffahren sahet, so wird im Fleische Er kommen, über alle zu halten gerechtes Gericht.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Als die himmlischen Mächte, unser Erretter, Dich im Körper zur Höhe auffahren sahen, da schrieen und riefen sie: Deine Menschenfreundlichkeit, Gebieter, ist groß.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Als unverbrennbaren Dornbusch und als Berg und lebendige Leiter und als Himmelspforte preisen geziemend wir dich, Maria, Preiswerte, du der Rechtgläubigen Rühmen.
Kanon des Joseph von Thessaloniki zur Himmelfahrt, Ton 4.
Irmos: Indem wir dieses heilige Volksfest der Gottesmutter begehen, Gottbegeisterte, kommt, lasst in die Hände uns klatschen, gläubig lasst uns ihn preisen, der aus ihr geboren wurde.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Wolken sollen vom Himmel hernieder uns träufeln ewige Freude. Denn Christus, wie von Cherubim, so von einer Wolke getragen, fährt heute zu Seinem Vater empor.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
In Fleischesgestalt bist Du erschienen und hast, was einst geschieden, geeint, Menschenfreund. Und vor den Augen der Jünger, Erbarmer, fuhrest Du auf ins himmlische Reich.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Was ist rot dessen Gewand, der Sich der Schwere des Fleisches verband? Heilige Engel riefen es aus, da Christus sie schauten, der da trug des kostbaren Leidens göttliche Zeichen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Deinem Empfangen, Braut, sagen wir Preis, besingen in Hymnen dein unsagbares Gebären, durch welches von Verderben und Bosheit, o Reine, wir wurden befreit, aus des Hades düsterem Kerker.
Katavasie: Als Sühnung, als Heil, Christus, o Herr, strahltest du aus der Jungfrau uns auf, um, wie den Propheten Jonas aus dem Schoße des Meerestieres, also ganz aus dem Verderben zu reißen den Adam, der da gefallen mit seinem ganzen Geschlecht.
Kondak
Ton 6.
Nachdem Du das Heilswerk für uns vollbracht und das Irdische vereint mit dem Himmlischen, fuhrst, Christus, unser Gott, Du auf in Herrlichkeit. Doch bist Du von nirgendwo fern, sondern bleibst ungetrennt und rufst denen zu, die Dich lieben: Ich bin mit euch, und niemand kann gegen euch sein.
Ode 7
Kanon des Johannes Monachos zur Himmelfahrt, Ton 5.
Irmos: Der Du im Feuerofen errettet die Hymnen singenden Jünglinge hast, gepriesen bist Du, Gott unserer Väter.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
In einer Lichtwolke fuhrest Du auf und hast errettet die Welt: Gepriesen bist Du, Gott unserer Väter.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Auf Deine Schultern hast Du die Natur, o Christus, die sich verirrte, erhoben. Und auffahrend führtest Du Gott, dem Vater, sie vor.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Im Fleische fuhrest zum körperlosen Vater Du auf: Gepriesen bist Du, Gott unserer Väter.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Unsere Natur, die durch die Sünde getötet, hast Du erhöht und führtest Deinem Vater, Retter, sie vor.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Der Du aus einer Jungfrau geboren, die Du zur Gottesmutter gemacht, gepriesen bist Du, Gott unserer Väter.
Kanon des Joseph von Thessaloniki zur Himmelfahrt, Ton 4.
Irmos: Nicht haben die Gottbegeisterten der Schöpfung gedient wider den Schöpfer. Nein, mannhaft missachteten sie die Strafe des Feuers, froh riefen sie: Über alles in Hymnen Verherrlichter, Herr, Gott der Väter, gepriesen bist du.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Eine Lichtwolke, Herr, nahm Dich auf, der Du selbst das Licht bist, und so wardst Du wunderbar von der Erde erhoben. Und Preis sangen mit den Aposteln die himmlischen Scharen und sagten: Gepriesen bist Du, o Gott.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Lasset alle in die Hände uns klatschen, über Christi Auffahrt frohlockend, und jauchzen lasset uns: Auffuhr im Schall der Posaune der Herr und setzte als Mitthronender zur Rechten des Vaters sich nieder in die Äonen.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Der große Moses hat einst im Liede gesungen: Huldigen sollen Christus bei Seiner Auffahrt die himmlischen Engel als dem König des Alls. Ihm schreien wir: Herr, Gott der Väter, gepriesen bist Du.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: O der überraschenden Wunder. Wie konntest du Raum bieten Gott, den kein Raum schließt, Gottbegnadete, ein, Ihm, der arm ward im Fleisch und mit reicher Herrlichkeit heute auffuhr zum Himmel und Menschen schenkte das Leben?
Katavasie: Der Instrumente harmonisches Lied ist erklungen, zum Preise zu laden des goldgefertigten, leblosen Bilds. Doch die Licht bringende Gnade des Trösters lässt uns rufen in Scheu: Einzige Dreiheit, gleichmächtige, anfanglose, gepriesen bist Du.
Ode 8
Kanon des Johannes Monachos zur Himmelfahrt, Ton 5.
Irmos: Ihn, den Sohn und Gott, der aus dem Vater gezeugt ist vor den Äonen und in der Fülle der Zeiten aus der jungfräulichen Mutter im Fleische erschien, Priester, besingt Ihn in Hymnen, Volk, erhebe Ihn über alles in alle Äonen.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Christus, den Spender des Lebens, der in Seinen zwei Naturen mit Herrlichkeit in die Himmel entschwebte und auf gleichem Throne sitzet wie der Vater, Priester, besinget Ihn in Hymnen, Volk, erhebe Ihn über alles in alle Äonen.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Dir, der aus der Knechtschaft der Götzen erlöste die Schöpfung und als Freie sie Seinem Vater zuführte, Dir, Retter, singen wir Hymnen und erheben Dich über alles in alle Äonen.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Ihn, der durch Sein Niedersteigen den Widerpart hat vernichtet und durch Sein Aufsteigen den Menschen erhöhte, Priester, besinget Ihn in Hymnen, Volk, erhebe Ihn über alles in alle Äonen.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Erhabener als die Cherubim wardst du erwiesen, Gottesgebärerin, Reine, da den in deinem Schoß du getragen, Der auf ihnen einher fährt. Ihm sagen samt den Körperlosen wir Sterblichen Preis in alle Äonen.
Kanon des Joseph von Thessaloniki zur Himmelfahrt, Ton 4.
Irmos: Die schuldlosen Jünglinge hat errettet im Feuer der Gottesmutter Gebären, damals freilich im Vorbild. Nun aber sich wirksam erweisend, hat alle Welt es erweckt, dass sie singt: Ihr Werke, besinget in Hymnen den Herrn und erhebet ihn in alle Äonen.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Den Aposteln erschienen bei der Auffahrt die Geister und ließen ihre Stimme erschallen: Was stehet ihr da, staunend aufschauend? Dieser, Der zu den Himmeln auffährt, wird auch wieder kommen, zu richten die Menschen auf Erden, Er, der einzige Richter.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Gott lasset bringen uns Lobpreis, in einstimmigem Lobe lasset uns jauchzen und singen und tanzen und lasset in die Hände uns klatschen: Unser Gott fuhr von der Erde auf zu den Himmeln, während Engel und Erzengel Hymnen Ihm sangen als dem Herren und Bildner des Alls.
Wir segnen den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Erhoben über die Engel ward unsere Natur, die einst ward verbannt, und über alle Einsicht ist sie gesetzt auf göttlichen Thron. Wohlan denn, lasset uns feiern ein Volksfest, aufschreien lasset uns: Ihr Werke, besinget in Hymnen den Herrn und erhebet Ihn über alles in alle Äonen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Siehe, dein Sohn, Gebärerin Gottes, hat durch Sein Kreuz die Beute entrissen dem Tod und ist am dritten Tage erstanden. Und nachdem er Seinen Jüngern erschienen, ist er aufgefahren zum Himmel. Wie Ihm, so huldigen dir wir und singen dir Hymnen und preisen dich in alle Äonen.
Wir loben, segnen und beten an den Herrn; wir besingen ihn in Hymnen und hocherheben ihn in Ewigkeit.
Katavasie: Es löset die Fesseln, in Tau verwandelt die Glut das dreifach strahlende Urbild der erhabensten Gottheit. Es singen die Jünglinge Hymnen. Es preiset den einzigen, allmächtigen Heiland als gnädigen Herren alle geschaffene Welt.
Ode 9
Kanon des Johannes Monachos zur Himmelfahrt, Ton 5.
Irmos: Dich, Gottesmutter, die erhaben über Gedanke und Wort in der Zeit den Zeitlosen unsagbar geboren, einträchtig preisen wir Gläubigen dich.
Hochpreise, meine Seele, den von der Erde in den Himmel aufgefahrenen Lebensspender Christus.
Dich, Christus, Gott, den Erlöser der Welt, haben bei Deiner Auffahrt die Apostel gottbegeistert geschaut. In Scheu frohlockten sie und sangen Dir Preis.
Hochpreise, meine Seele, den von der Erde in den Himmel aufgefahrenen Lebensspender Christus.
Als in den Höhen schauten die Engel, o Christus, Dein vergöttlichtes Fleisch, winkten einander sie zu: Dieser ist fürwahr unser Gott.
Hochpreise, meine Seele, den von der Erde in den Himmel aufgefahrenen Lebensspender Christus.
Als die Heere der Körperlosen, Christus, o Gott, Dich in den Wolken auffahren sahen, da schrieen sie: Dem König der Herrlichkeit erhebet die Tore.
Hochpreise, meine Seele, den von der Erde in den Himmel aufgefahrenen Lebensspender Christus.
Dir, der hinabstieg bis zur äußersten Armut der Erde und Rettung brachte dem Menschen und ihn durch seine Auffahrt erhöhte, Dir sagen wir Preis.
Hochpreise, meine Seele, den von der Erde in den Himmel aufgefahrenen Lebensspender Christus.
Theotokion: Freude dir, Gottesgebärerin, Christi, Gottes, Mutter. Den du empfangen, Dem, da von der Erde mit den Engeln heute du Ihn auffliegen sahest, sagtest du Preis.
Kanon des Joseph von Thessaloniki zur Himmelfahrt, Ton 4.
Engel, die schauten die Auffahrt des Herrn, erschraken: Wie ward Er mit Herrlichkeit von der Erde zur Höhe getragen?
Irmos: Jeder Erdgeborene tanze, erleuchtet vom Geist. Es feiere ein Fest der körperlosen Geister Natur, der Gottesmutter heiligen Heimgang besingend im Liede, und rufe: Gegrüßt, Gottesmutter, Allseligste, stets Jungfräuliche, Reine.
Engel, die schauten die Auffahrt des Herrn, erschraken: Wie ward Er mit Herrlichkeit von der Erde zur Höhe getragen?
O der Geschenke, die über die Fassungskraft gehen. O des schaurigen Mysteriums. Denn der über alle gebietet, stieg auf von der Erde zum Himmel und sandte den Jüngern den Heiligen Geist, der ihren Sinn erleuchtete und den von Feuer Entflammten Vollendung gegeben in Gnade.
Engel, die schauten die Auffahrt des Herrn, erschraken: Wie ward Er mit Herrlichkeit von der Erde zur Höhe getragen?
Zur Schar der Jünger sagte der Herr: Lasset euch in Jerusalem nieder, und ich werde euch senden einen anderen Tröster, auf gleichem Thron wie der Vater und gleicher Ehre wie ich, den ihr auffahren und dahinfahren sehet auf einer Wolke von Licht.
Engel, die schauten die Auffahrt des Herrn, erschraken: Wie ward Er mit Herrlichkeit von der Erde zur Höhe getragen?
Deutlich ward über die Himmel erhoben die Majestät des arm im Fleische Erschienenen. Und mit dem Vater ist unsere gefallene Natur auf gleichem Throne geehrt. Lasset uns feiern ein Volksfest und einstimmig lasset alle uns jauchzen und froh lasset in die Hände uns klatschen.
Engel, die schauten die Auffahrt des Herrn, erschraken: Wie ward Er mit Herrlichkeit von der Erde zur Höhe getragen?
Theotokion: Das Licht, das dem Lichte entstrahlte, über allen Tadel Erhabene, ging auf aus dir und hat verscheucht alle Blindheit der Gottlosigkeit. Und die, welche schliefen in Nacht, hat es erleuchtet. Daher sagen geziemend stets in die Äonen wir alle dir Preis.
Engel, die schauten die Auffahrt des Herrn, erschraken: Wie ward Er mit Herrlichkeit von der Erde zur Höhe getragen?
Katavasie: Freude dir, Herrin, die du den Ruhm von Mutter und Jungfrau vereinst. Denn kein Mund, sei er beweglich auch, gewandt und beredt, ist imstande, dir zu singen geziemend. Und Schwindel erfasset jeden Verstand, der es versucht, deine Mutterschaft zu verstehen. Darum im Einklang preisen wir dich.
Erste Antiphone
Vers 1: All ihr Völker, klatscht in die Hände, jauchzet Gott im Jubelklang.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Vers 2: Denn fruchtbar ist der Herr, der Höchste, der große König über die ganze Erde.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Vers 3: Die Völker macht Er sich untertan, legt uns die Heiden unter die Füße.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Vers 4: Auffuhr Gott im Jubelklang, der Herr beim Schall der Posaune.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Zweite Antiphone
Vers 1: Groß ist der Herr und hoch zu loben in der Stadt unseres Gottes, auf Seinem heiligen Berg.
Errette uns, Sohn Gottes, aufgenommen in Herrlichkeit, die wir Dir singen: Alleluia.
Vers 2: Die Berge Sions, an der Seite des Nordens, die Stadt des großen Königs.
Errette uns, Sohn Gottes, aufgenommen in Herrlichkeit, die wir Dir singen: Alleluia.
Vers 3: Gott wird erkannt in ihren Palästen, wenn ihrer Er sich annimmt.
Errette uns, Sohn Gottes, aufgenommen in Herrlichkeit, die wir Dir singen: Alleluia.
Vers 4: Denn siehe, die Könige der Erde sind versammelt, zusammen sind sie gekommen.
Errette uns, Sohn Gottes, aufgenommen in Herrlichkeit, die wir Dir singen: Alleluia.
Dritte Antiphone
Vers 1: Hört es, all ihr Völker. Vernehmt es alle, die ihr bewohnt den Erdkreis.
Aufgenommen wardst du in Herrlichkeit, / Christus, unser Gott, / nachdem du froh gemacht die Jünger / durch die Verheißung des Heiligen Geistes, / und sie waren gefestigt durch den Segen; / denn du bist der Sohn Gottes, // der Erlöser der Welt.
Vers 2: Ihr Erdgeborenen und ihr Menschenkinder, der Reiche und der Arme zugleich.
Aufgenommen wardst du in Herrlichkeit, / Christus, unser Gott, / nachdem du froh gemacht die Jünger / durch die Verheißung des Heiligen Geistes, / und sie waren gefestigt durch den Segen; / denn du bist der Sohn Gottes, // der Erlöser der Welt.
Vers 3: Mein Mund kündet Weisheit, der Eifer meines Herzens Einsicht.
Aufgenommen wardst du in Herrlichkeit, / Christus, unser Gott, / nachdem du froh gemacht die Jünger / durch die Verheißung des Heiligen Geistes, / und sie waren gefestigt durch den Segen; / denn du bist der Sohn Gottes, // der Erlöser der Welt.
Vers 4: Ich will neigen mein Ohr der Gleichnisrede, will eröffnen mein Rätsel beim Harfenspiel.
Aufgenommen wardst du in Herrlichkeit, / Christus, unser Gott, / nachdem du froh gemacht die Jünger / durch die Verheißung des Heiligen Geistes, / und sie waren gefestigt durch den Segen; / denn du bist der Sohn Gottes, // der Erlöser der Welt.
Einzugsvers
Auffuhr Gott im Jubelklang, der Herr beim Schall der Posaune.
Prokimenon zur Liturgie
Ton 7.
Erhebe Dich über die Himmel, o Gott, / und über die ganze Erde komme Deine Herrlichkeit.
Vers: Bereit ist mein Herz, o Gott, bereit ist mein Herz: ich will Lieder und Psalmen singen in meiner Herrlichkeit.
Alleluïa zur Liturgie
Ton 2.
Gott stieg auf unter Jubelruf, der Herr beim Schall der Posaune.
Vers: All ihr Nationen, klatscht in die Hände, jubelt Gott mit dem Ruf des Frohlockens.
Anstelle des "Wahrhaft würdig"
Ton 5.
Hochpreise, meine Seele, Ihn, der aufgefahren ist von der Erde zum Himmel, Christus, den Lebenspender.
Dich, die Mutter über Verstand und Gedanken, die du unsagbar hast geboren in der Zeit den Zeitlosen, wir erheben dich hoch eines Sinnes im Glauben.
Kommunionvers
Gott stieg auf unter Jubelruf, der Herr beim Schall der Posaune.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Übersetzung: Erzpriester Peter Plank, Würzburg.
In den Abflogen können einzelne Textstücke auch von anderer Übersetzern übertragen worden sein.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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