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Orthodoxe Gottesdienste
Orthodoxe Gottesdienste

Oktoich

Ton 6. sonntag.

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Den Sieg über den Hades / erlangtest du, Christus, / als du das Kreuz bestiegest, / auf dass du mit dir ließest erstehen, / die da saßen im Dunkel des Todes, / du Freier unter den Toten, / der du quellen lässt das Leben / aus eigenem Lichte, / allmächtiger Erretter, // erbarme dich unser.
Heute hat Christus zertreten / den Tod, wie er hatte verheißen, / und ist auferstanden. / Der Welt hat er geschenkt das Frohlocken, / auf dass wir alle rufen / und so im Hymnus singen: / „Du Quelle des Lebens, / du Licht unzugänglich, / allmächtiger Erretter, // erbarme dich unser.“
Herr, du bist da in der ganzen Schöpfung. / Wohin also sollten wir Sünder vor dir fliehen? / Vielleicht in den Himmel? / Doch dort wohnest du selbst! / Oder in den Hades? / Doch du hast den Tod zertreten! / Oder gar in die Tiefen des Meeres? / Doch dort ist deine Hand, o Gebieter! / Zu dir nehmen wir unsere Zuflucht. / Vor dir fallen wir nieder und flehen dich an: / „Der du erstanden bist von den Toten, // erbarme dich unser.“
In deinem Kreuz, o Christus, / wollen wir uns rühmen / und deine Auferstehung besingen und preisen wir. / Denn du bist unser Gott; // außer dir kennen wir keinen andern.
Allzeit lobpreisen wir den Herrn / und besingen seine Auferstehung. / Denn das Kreuz hat er erduldet // und durch den Tod den Tod vernichtet.
Ehre sei deiner Macht, o Herr, / denn du hast ihn zunichte gemacht, / der da besitzt die Kraft des Todes, / hast uns durch dein Kreuz erneuert / und uns geschenkt das Leben // und die Unverweslichkeit.
Dein Grab, o Herr, hat aufgerieben / und zerrissen die Fesseln des Hades. / Und deine Auferstehung von den Toten / hat die Welt erleuchtet. // Herr, Ehre sei dir.
Ton 3. ( Gottesmutterstichiren des Paulus von Amorium )
Da du siehst die Schwäche meines Leibes, / das Leiden meiner Seele / und das Elend meines Herzens, / mache mich würdig der göttlichen Hilfe, / du Jungfrau ganz ohne Tadel, / und rette mich, so bitte ich, // durch deine glühenden Bitten.
Alle hab ich übertroffen, / Gebieterin, an Verfehlungen. / Doch reinige mich von ihrer Menge, o Jungfrau, / und würdige mich, o Reine, / die Erbarmungen zu erlangen / im kommenden Gerichte // deines Sohnes und Gottes.
Die Menge meiner Verfehlungen / wasche ab, so ruf ich, o Reine, / und die ungeordneten Regungen meiner Gefühle / schlage ab mit dem Schwerte des Gebetes, / auf dass ich dein samenloses Gebären // mit Glauben und Liebe besinge.
Ton 6. ( Dogmatikon )
Jetzt, Dogmatikon: Wer wird dich nicht seligpreisen, / allheilige Jungfrau, / wer nicht besingen dein wehenloses Gebären? / Denn der zeitlos aus dem Vater hervorgestrahlt, / der einziggezeugte Sohn, / er selbst ging aus dir, der Reinen, hervor, / menschgeworden auf unsagbare Weise, / der da ist Gott der Natur nach / und der Natur nach Mensch geworden / um unsertwillen, / nicht getrennt in eine Zweiheit der Personen, / sondern kundgetan unvermischt in der Zweiheit der Naturen. / Ihn bitte, hehre Allseligste, // dass unsere Seelen Erbarmen finden.
Stichiren zur Stichovna
Deine Auferstehung, Christus Erretter, / besingen die Engel im Himmel; / auch uns auf Erden mach würdig, / reinen Herzens // dich zu preisen.
Zertrümmert hast du die ehernen Pforten / und die Riegel des Hades zermalmt / als allgewaltiger Gott / und hast auferstehen lassen / das gefallene Geschlecht der Menschen. / So wollen auch wir singen und rufen: / „Der du erstanden bist von den Toten, // Herr, Ehre sei dir.“
Da uns wieder aufrichten wollte / Christus von dem Sturze von einst, / ließ er sich heften ans Kreuz / und bestatten im Grabe. / Da ihn aber suchten unter Tränen / die myrrhentragenden Frauen, / wehklagten sie und sprachen: / „Weh mir, du Erretter von allem! / Wie hast du es auf dich genommen, / zu wohnen im Grabe? / Doch wenn du dort wolltest wohnen, / wie wurdest du entwendet, / wie an einen andern Ort gebracht? / Welche Stätte hat deinen Leib verborgen, / der das Leben in sich trägt? / Wohlan, Gebieter, erscheine uns, / wie du hast versprochen, / und halt ab von uns den Jammer der Tränen!“ / Da sie also wehklagten, / rief ihnen zu ein Engel: / „Macht ein Ende dem Weinen / und saget den Aposteln, / dass der Herr ist auferstanden / und der Welt schenkt die Versöhnung // und das große Erbarmen.“
Gekreuzigt wurdest du, o Christus, / wie du es hattest beschlossen, / und beraubtest den Tod durch das Grab. / Und am dritten Tage / erstandest du als Gott mit Herrlichkeit / und schenktest der Welt unendliches Leben // und das große Erbarmen.
Jetzt, Theotokion: Mein Schöpfer und Erlöser, / Christus, der Herr, / der hervorging, Allreine, aus deinem Schoße, / bekleidet mit meiner Natur, / er hat befreit den Adam / vom Fluche der Vorzeit. / So rufen wir dir, Allreine, / als der Mutter Gottes und wahrhaften Jungfrau, / ohne zu verstummen, / das „Sei gegrüßt“ des Engels: / Sei gegrüßt, Gebieterin, / Schutz, Schirm und Errettung // unserer Seelen.
Tropar
Die Engelmächte erschienen an deinem Grab. / Die es bewachten aber fielen um wie Tote. / Maria trat hin zum Grabe / und suchte deinen Leib ohne Makel. / Beraubt hast du den Hades / ohne in seine Fänge zu geraten, / der Jungfrau tratest du entgegen, / schenktest das Leben. // Erstanden von den Toten, Herr, Ehre sei dir!
Jetzt, Theotokion: Der die Gepriesene du nanntest deine Mutter, / schrittest zum Leben aus freiem Willen / und strahltest auf am Kreuze, / da du aufsuchen wolltest den Adam, / und sprachest zu den Engeln: / Freut euch mit mir, denn es ward gefunden / die verlorene Drachme. // Der du alles weise hast angeordnet, Ehre sei Dir!
Sedalen 1
Als das Grab war geöffnet,/ der Hades aber wehklagte,/ da rief Maria den Aposteln zu, die sich hatten verborgen:/ Kommt heraus, ihr Arbeiter des Weinbergs, / verkündet das Wort von der Auferstehung: / Der Herr ist auferstanden// und gewährt der Welt das große Erbarmen.
Steh auf, Herr, mein Gott; es möge sich erheben deine Hand; vergiß nicht deiner Armen bis ans Ende! (Ps 9,33)
O Herr, zu deinem Grabel begab sich Maria Magdalena./ Sie weinte laut und sagte,/ da sie dich hielt für den Gärtner:/ Wohin hast du gelegt das ewige Leben?/ Wo hast du ihn verborgen, der thront auf den Cherubim?/ Denn die ihn bewachten, sind vor Schrecken wie tot./ Gebt mir meinen Herrn oder rufet mit mir:/ Der du bist unter den Toten/ und erweckt hast die Toten, // dir sei die Ehre.
Der voll der Gnaden du nanntest deine Mutter,/ gingest zum Leiden aus freiem Entschlusse/ und erstrahltest am Kreuze, / weil du aufsuchen wolltest den Adam, / und sprachest zu den Engeln:/ Freut euch mit mir, denn ich habe gefunden/ die verlorene Drachme. / Der du alles weise hast geordnet,// dir sei die Ehre
Sedalen 2
Das Leben ward beigesetzt in Grabe und ein Siegel angebracht an dem Steine. / Wie einen schlafenden König bewachten Christus die Soldaten/ und nachdem er seine Feinde mit Blindheit geschlagen, // ist auferstanden der Herr.
Ich will dich preisen, Herr, aus meinem ganzen Herzen, all deine Wundertaten erzählen. (Ps 9,2)
Durch deinen Tod aus freiem Willen, haben wir unsterbliches Leben gefunden, / Allmächtiger und alleiniger Retter von allem. / Denn durch deine hehre Erweckung/ hast du alle zurückgerufen, / hast zunichte gemacht den Sieg des Hades// und den Stachel des Todes.
Gottesgebärerin Jungfrau,/ flehe an deinen Sohn,/ der sich ließ schlagen ans Kreuz) aus freiem Willen/ und ist auferstanden von den Toten, / Christus, unsern Gott,// daß errettet werden unsere Seelen.
Ipakoi
Durch deinen freiwilligen und lebenschaffenden Tod, o Christus,/ hast du zertrümmert als Gott die Pforten des Hades/ und uns das einstige Paradies eröffnet./ Und erstanden von den Toten// hast du dem Verderben entrissen unser Leben.
Stepenny
1. Antiphon
Zu dir im Himmel erheb ich meine Augen, o Logos; sei mir gnädig, auf daß ich dir lebe.
Erbarme dich unser, die wir sind verachtet; forme uns zu deinen brauchbaren Gefäßen, o Logos.
Ehre, Jetzt.
Im Heiligen Geist liegt der allrettende Grund. Wenn einem sein Hauch wird zuteil nach Gebühr, enthebt er ihn sogleich dem Irdischen, beflügelt, hegt und stellt ihn empor.
2. Antiphon
Wäre der Herr nicht bei uns gewesen, so hätte niemand von uns widerstehen können den Ränken des Feindes; die freilich obsiegen, werden erhoben von hier.
Ihren Zähnen soll nicht fallen meine Seele wie ein Sperling zum Opfer, o Logos! Weh mir! Wie soll ich befreit werden von den Feinden, da der Sünde ich bin verhaftet.
Ehre, Jetzt.
Im Heiligen Geist kommt Vergöttlichung allen, Wohlgefallen, Einsicht, Friede und Segen. Denn sein Wirken dem des Vaters und des Logos ist gleich.

3. Antiphon
Die vertraun auf den Herrn, sind schrecklich den Feinden und nötigen allen Bewunderung ab, da nach oben sie schaun.
Zu Gesetzlosigkeit streckt nicht aus seine Hände der Anteil der Gerechten, da dich, o Retter, zum Beistand er hat.
Ehre, Jetzt.
Im Heiligen Geist ist die Kraft über alles. Ihn beten an die Heerführer oben mit allem, was unten Odem besitzt.
Verse zum Fest
Ton 6. Verse zum Sonntag.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Auf die Fürbitte der Apostel, Erbarmer, tilge die Menge meiner Verfehlungen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erbarmer, tilge die Menge meiner Verfehlungen.
Erbarme Dich meiner, o Gott, / nach Deinem großen Erbarmen, / und nach der Fülle Deines Mitleids / tilge mein Vergehen.
Stichire des Fests
Auferstanden aus dem Grabe, / wie Er vorhergesagt, / hat Jesus uns gegeben das ewige Leben / und das große Erbarmen.
Ode 1
Auferstehungskanon, Ton 6.
Irmos: Wie auf festem Land schritt Israel/ auf dem Gang durch den Abgrund/ und den Verfolger Pharao/ sah es bedeckt vom Meere./ Laßt uns Gott ein Siegeslied// singen! So rief es aus.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Mit ausgestreckten Händen am Kreuze/ hast du erfüllt, o Jesus,/ alles insgesamt, o Guter,/ nach dem Wohlgefallen des Vaters./ Darum ein Siegeslied// alle wir dir stimmen an.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Voll Schrecken wird der Tod wie ein Sklave/ herantreten, herbeibefohlen, zu dir dem Gebieter des Lebens,/ der uns durch ihn zuteil läßt werden/ unendliches Leben// und die Auferstehung.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Den eigenen Bildner, hast du empfangen, / wie er hat selbst es gewollt, / und der samenlos aus deinem Leibe/ ist Fleisch geworden über dem Verstehen./ So wardst du erwiesen als Gebieterin// wahrlich der Geschöpfe.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 6.
Irmos: Der in den Wogenschwall des Meeres einst begrub den verfolgenden Gewaltherrscher, den begruben unter der Erde der Geretteten Söhne; aber wir wollen, wie die Jünglinge, dem Herrn singen: denn herrlich ward er verherrlicht!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Vor dem Thron des Pilatos stand freiwillig, vor dem ungesetzlichen Gerichte als ein Gerichteter der Richter, und von der Hand der Ungerechtigkeit wird in das Angesicht geschlagen der Gott, vor dem erzittern Erde und Himmel!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Ausgebreitet hast du, Erlöser, deine göttlichen Hände auf deinem allreinen und lebendigmachenden Kreuze, und zusammengeführt zu deiner Erkenntnis, Gebieter, die Völker, welche anbeten, Herr, deine ruhmreiche Kreuzigung!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Es stand, Tränenströme vergießend, an deinem Kreuze, Erlöser, die Allunschuldige, die Blutstropfen aus deiner Seite sehend, Christos, und dein unvergleichliches Mitleid verherrlichend!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 6.
Akrostichon: Mutter Gottes, gib mir reiche Gnaden.
Irmos: Wie auf festem Lande mit den Füssen auf dem Meeresgrunde dahinschreitend, rief Israel, als es den Verfolger Pharao im Meere versinken sah: Wir wollen Gott ein Siegeslied singen!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Mit dem Genuss der vom Baume entnommenen Speise des Ungehorsams führte Eva den Fluch ein; doch du hast denselben getilgt, Unschuldige, gebarend die Erstlingsgarbe des Segens, Christum!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Unschuldige, die du die Perle des Gottesglanzes, Christum, geboren hast, das Dunkel meiner Leidenschaften und den Sturm meiner Missetaten zerstreue durch das Licht deines Strahlenschimmers!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Tief in die Zukunft blickend, sah Jakob voraus die Erwartung der Volker, geheimnisvoll mit geistigen Augen, den Gott, der uns erlöste durch deine Vermittlung!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Teure, als mangelten Fürsten aus dem Stamme Juda, Allunschuldvolle, da ist dein Sohn und Gott, hervortretend als Herrscher der Enden der Erde, in Wahrheit jetzt König geworden!
Zweiter Kanon des Triodions, Ton 6.
An die Heilige Maria von Ägypten
Fromme Mutter Maria, bitte zu Gott für uns
Mir, der in Liebe dein lichtbringendes und heiliges Gedächtnis feiert, sende Licht mir hernieder, Selige, die du bei Christus stehst, dem unzugänglichen Lichte, und errette mich vor den vielfachen Stürmen des Lebens.
Fromme Mutter Maria, bitte zu Gott für uns
Der unter den Ägyptern im Fleische gewohnt hat, der Unumgrenzte vor den Äonen, verherrlicht von Ägypten aus dich als ganz hellen Stern, der Herr, der vor dem Werden alles erkennt.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Gottes Gebote nicht kennend, o Reine, hast Gottes göttliches Bild du befleckt. Doch in heiliger Klugheit hast du es wieder gereinigt, Allberühmte, Selige, durch deine heiligen Werke wardst du vergöttlicht.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: O deiner reichen Erbarmung, mein Gott, deiner unsagbaren Huld, dass du die einstige Buhlerin durch deiner Mutter Ermahnung als eine Makellose und Reine ähnlich machtest den Engeln.
Ode 3
Auferstehungskanon, Ton 6.
Irmos: Niemand ist heilig wie du, / o Herr, mein Gott,/ der du erhöht hast das Horn deiner Gläubigen, o Guter,/ und uns hast gefestigt// auf dem Felsen des Bekenntnisses zu dir.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Als Gott gekreuzigt im Fleisch/ erblickte die Schöpfung, / da zerfiel sie vor Furcht; doch durch die vereinende Hand/ des um meinetwillen Gekreuzigten// ward zusammen sie gefügt in Kraft.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Der durch den Tod vernichtete Tod/ liegt elend ohne Odem da. / Denn nicht hält stand dem göttlichen Ansturm des Lebens/ der Starke, sondern verfällt dem Tode// und so wird allen gewährt die Auferstehung.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Das Wunder deines gotterfüllten Gebärens/ übersteigt, o Reine, / alle Ordnung der Natur; denn Gott hast du übernatürlich/ empfangen im Leibe, hast ihn geboren// und bleibst doch die allzeit Jungfräuliche.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 6.
Irmos: Dich, der du über den Wassern aufgehängt hast die ganze Erde freischwebend, auf der Schädelstätte hangen sehend, wurde die Schöpfung von großem Staunen ergriffen, und rief: Keiner ist heilig, außer dir, Herr!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Im Grabe drei Tage weilend, erwecktest du durch deine lebendig machende Auferstehung die ehedem Getöteten auf; die von der Verdammnis Erlösten frohlockten in Freude, rufend: Siehe, du, die Befreiung, bist gekommen, Herr!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Ehre sei deiner Auferstehung, unser Erlöser! Denn du hast uns von der Verwesung des Hades und vom Tode erlöst als Allmachtiger, und lobsingend sprechen wir: Keiner ist heilig, außer dir, menschenliebender Herr!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Als du den von dir Geborenen sahst von der Lanze verwundet, wurdest du verwundet im Herzen, Allheilige, Allunbefleckte, und erschrocken sprachst du: Wie hat dir vergolten, Kind, das frevelhafte Volk!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 6.
Irmos: Keiner ist heilig wie du, Herr, mein Gott, der du erhöhest das Horn deiner Gläubigen, Gütiger, und uns stärkest auf dem Felsen deines Bekenntnisses!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Erhabene Gottesmutter, mein gefallenes und totes Fleisch aus deinem Schosse unaussprechlich annehmend und es unsterblich machend, hat es der Gütige auf ewig mit sich verbunden!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Ruhmreiche Jungfrau, den aus dir Fleisch gewordenen Gott erblickend, erschraken in Furcht die Engelchöre, und als Mutter Gottes feiern sie dich in nimmer schweigenden Lobgesängen!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Ganz außer sich geriet der Prophet Daniel, sehend dich als geistigen Berg, aus dem ohne Hände abgehauen wurde der Stein, und der Dämonen Altäre machtvoll zertrümmerte!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
O Jungfrau, weder vermag der Menschen Wort noch Zunge dich würdig zu preisen; denn aus dir geruhte ohne Samen der Lebensspender Christos Fleisch zu werden, Allunschuldige!
Zweiter Kanon des Triodions, Ton 6.
Fromme Mutter Maria, bitte zu Gott für uns
Dir, die durch gottlose Taten der Verlorenheit Toren sich nahte, dir öffnet er, der durch die Macht seiner Gottheit einst des Hades Tore zerrieb, o Allselige, die Tore der Reue, er, der selber ist die Pforte des Lebens.
Fromme Mutter Maria, bitte zu Gott für uns
Die, Langmütiger, einst ein Werkzeug der Sünde gewesen, ließest du durch die Verehrung der Waffe des heiligen Kreuzes alle Waffen und Listen der Dämonen gänzlich abwenden, Erbarmer.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Der als Sühne für alle sein Blut einst vergoss, der macht im Bade der Tränen dich rein, die krank war an schlimmer Taten furchtbarem Aussatz, er, der gänzlich allen das Dasein verleiht.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Über jegliches Wort ist erhaben, o Jungfrau, was an dir geschehen ist. Denn das Wort des Vaters schlug göttlich in dir auf sein Gezelt, durch sein Wort allein schenkt es allen Sündern der Fehler Vergebung.
Ode 4
Auferstehungskanon, Ton 6.
Irmos: Christus ist meine Kraft, mein Gott und Herr./ So die erhabene Kirche gottwürdig/ singt und ruft aus reinem Sinne hinauf// und im Herrn ein Fest sie feiert.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Der Baum erblühte, Christus, fürwahr des Lebens. / Denn das Kreuz wurde eingetrieben und begossen/ mit dem Blut und Wasser aus deiner reinen Seite// und ließ uns das Leben sprießen.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Nicht mehr flüstert mir die Vergöttlichung/ trügerisch ein die Schlange; denn Christus, der Vergöttlicher/ der Natur der Menschen, hat nun eröffnet den Pfad// ungehindert mir zum Leben.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Wie wahrhaft unsagbar und unbegreiflich/ sind geschehen, Gottesgebärerin, / die Mysterien , stete Jungfrau, deines gottwürdigen Gebärens// denen auf Erden und im Himmel.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 6.
Irmos: Dein göttliches Sterben am Kreuze voraussehend, rief Habakuk verzückt aus: Du hast die Gewalt der Mächtigen gebrochen, Gütiger, besuchend die im Hades Befindlichen als der Allmächtige!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Dein ehrwürdiges Kreuz verehren wir, und deine Nägel, Christos, und die heilere Lanze mit dem Rohr und dem Kranz aus Dornen; mögen wir durch dieselben von der Verwesung des Hades erlöst werden!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Das Grab nahm dich, Erlöser, auf, den als freiwillig tot um uns Erschienenen, doch vermochte es keineswegs dich zu behalten, Wort! Denn als Gott bist du auferstanden, erlösend unser Geschlecht!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Immerjungfräuliche Gottesmutter, die du den Erlöser, Christum, den Sterblichen geboren hast, befrei von Gefahren und Qualen uns, die wir gläubig fliehen unter deinen göttlichen Schutz!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 6.
Irmos: Christos ist meine Kraft, mein Gott und Herr, singt die erhabene Kirche in gotteswürdiger Weise mit lauter Stimme aus reinem Gemüte im Herrn feiernd!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Tönen lassen wir, Reine, unsere Lobgesänge dir, der Allunbefleckten, durch dich gerettet und fromm singend rufen wir: Gesegnet bist du, die du, Immerjungfrau, Gott geboren hast!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Trost bringend hast du, Jungfrau, das nimmer untergehende Licht geboren; den in der Finsternis des Lebens durch das Fleisch Befindlichen leuchte, Allseligste, und denen, die dich besingen, Freude hervorquellend!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Es ist erblüht die Freude, abgestellt das Gesetz, durch dich, Allheilige! Denn du, Unschuldvolle, gebarest den Herrn, der uns, Immerjungfrau, gewahrt die Vergebung!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Siehe, als tot erwies mich der Genuss vom Baume; doch das aus dir, Allunschuldvolle, erschienene Holz des Lebens erweckte mich auf, und setzte mich ein zum Erben der Wonne des Paradieses!
Zweiter Kanon des Triodions, Ton 6.
Fromme Mutter Maria, bitte zu Gott für uns
Da des sterblichen Wesens Bildner du bist und der Güte Born und der Barmherzigkeit Strom, Menschenfreund, erbarmtest deines Schützlings du dich und entrissest sie dem verderbenbringenden Tier.
Fromme Mutter Maria, bitte zu Gott für uns
Das Kreuzesholz zu sehen, eiltest du. Da wardst du vom Kreuzeslicht, Maria, erhellt durch den Gotteswink dessen, der dem Kreuze vertraut, und wurdest gekreuzigt der Welt, du aller Bewunderung Werte.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Die durch böse Lüste einst vielen den Anlass zu Sünden gab, die Selige, ward strahlend gleich einer Sonne und aller Sündigen Wegweiserin.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Du übertrafest selbst die himmlische Einsicht, du geistiger Himmel des Königs des Alls. Denn fernab den Gesetzen der Natur hast du, o Reine, den Gesetzgeber und den Schöpfer aller geboren.
Ode 5
Auferstehungskanon, Ton 6.
Irmos: Durch deinen göttlichen Glanz, o Guter,/ erleuchte, so bitte ich, die Seelen derer,/ die frühmorgens zu dir eilen aus Liebe, / auf daß sie dich erkennen, o Logos Gottes,/ als den wahrhaftigen Gott,// der aus dem Dunkel der Sünden ruft zurück.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Zurückweichen die Cherubim/ und das Flammenschwert wendet sich ab/ von mir nun, o Gebieter, / da sie dich schauen, O Logos Gottes, als den wahrhaftigen Gott,// der bahnt dem Schächer den Weg ins Paradies.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Nicht mehr fürchte ich, o Christus,/ die Rückkehr zur Erde, Gebieter./ Denn du hast aus der Erde erhoben/ mich Vergessenen aus großem Erbarmen zur Höhe// der Unvergänglichkeit durch deine Auferstehung.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Die dich als Gottesgebärerin/ von Herzen bekennen, bewahre, / du gütige Gebieterin des Kosmos. / Denn dich, Gottesmutter, besitzen wir wahrhaftig// als unbezwinglichen Beistand.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 6.
Irmos: Deiner für uns, Christos, aus Mitleid geschehenen Gotteserscheinung abendloses Licht schauend, rief Jesaja, aus der Nacht erwachend: „Auferstehen werden die Toten und erweckt werden die in den Gräbern und alle Erdgeborenen werden sich freuen!“
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Durch die Speise des Holzes in Edem sank in das Verderben, Herr, der Stammvater, ungehorsam deinem Gebot, Allgütiger! Doch du hast ihn durch das Kreuz emporgeführt zu der ersten Schönheit, indem du gehorsam warst dem Vater, Erlöser!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Durch deinen Tod, Gütiger, hast du des Todes Macht zerstört, und die Quelle des Lebens strömte uns hervor, und Unsterblichkeit ward geschenkt. Deshalb beten wir an dein Begräbnis und deine Auferstehung, durch welche du als Gott die ganze Welt erleuchtet hast!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Der da wohnt in den Himmeln, der Schöpfer des Alls, der Herr, nahm Wohnung, Allunbefleckte, unaussprechlich in deinem Mutterschosse, verherrlichend dich, die du erhaben bist über die Himmel, heiliger als die unstofflichen Schaaren. Deshalb preisen die Erdbewohner dich jetzt selig!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 6.
Irmos: Durch dein göttliches Licht, Gütiger, erleuchte, ich bitte, die Seelen der früh dir Wachenden mit der Sehnsucht, dich zu erkennen, Wort Gottes, als den wahren Gott, der aus der Finsternis der Sünden zurückruft!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Geworden bist du, die du fernhin schimmernd durch Unschuld strahlst, göttliche Wohnstatte des Gebieters, Allbesungene; denn du allein hast dich erwiesen wirklich als Mutter Gottes, auf deinen Armen als ein Kind ihn tragend!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Indem du trugst die geistige Schönheit der Gute deiner Seele, wurdest du Gottes Braut, versiegelt durch Jungfraulichkeit, Hehre, und durch der Unschuld Glanz die Welt erleuchtend!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Es möge wehklagen die Schaar der Schlechtgläubigen, welche nicht verkünden dich klar als unschuldige Gottesmutter; denn du hast dich uns erwiesen als Pforte des göttlichen Lichtes, die Finsternis der Sünden zerstreuend!
Zweiter Kanon des Triodions, Ton 6.
Fromme Mutter Maria, bitte zu Gott für uns
Verherrlicht ward Moses, der Herrliche, auf Sinai einst, da er mystisch im Rücken Gott schaute, ein neues Mysterium darstellend im Bild. In heißer Reue jetzt niedersinkend vor dem Mannagefäße, dem heiligen Bilde, erlangt Maria des Leben der Engel.
Fromme Mutter Maria, bitte zu Gott für uns
Deines Tempels Zierde und deiner Herrlichkeit geistiges Zelt sehnt sich mit dem Psalmisten zu schauen, die deinen Tempel entweihte. Durch die geistigen Fürbitten jener, o Christus, die dein jungfräulicher Tempel geworden, mach mich zum Tempel des alles wirkenden Geistes.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Die durch die Angel des Fleisches, durch ihre Augen viele gefangen, in flüchtiger Lust sie zum Fraße des Teufels machte, wurde in Wahrheit gefangen durch die göttliche Gnade des heiligen Kreuzes, ward Christi süßeste Speise.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Eingeweiht in das Mysterium, das in dir sich vollzog, hat der Chor der Propheten, mystisch redend von Gott, dich, Reine, auf mannigfaltige Weise verheißen. Niedergekniet bist du nun vor des Mannagefäßes heiligem Bilde, Maria, Bürgschaft der Sünder bei Gott.
Ode 6
Auferstehungskanon, Ton 6.
Irmos: Das Meer des Lebens/ seh ich aufgewühlt durch die Brandung der Versuchungen./ So eile ich zu deinem windstillen Hafen und rufe zu dir:/ Führe heraus aus dem Verderben mein Leben, // du Vielbarmherziger.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Gekreuzigt, o Gebieter,/ mit Nägeln hast du den wider uns geschleuderten Fluch vertrieben, / hast mit lanzendurchstochener Seite, den Schuldbrief des Adam zerrissen// und der Welt die Freiheit gebracht.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Adam ward hinabgerissen,/ durch Trug hinuntergestoßen in den Abgrund des Hades. / Doch du, Gott von Natur und voller Mitleid, bist hinabgestiegen, / um ihn zu suchen, auf die Schultern zu nehmen// und hast ihn mitaufgerichtet.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Allreine Gebieterin, / die du geboren hast den Sterblichen als Lenker den Herrn,/ meiner Leidenschaften schwankende und schreckliche Wirrnis/ bring zur Ruhe und Windstille gewähre// meinem Herzen.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 6.
Irmos: Umfangen, aber nicht festgehalten ward Jona in dem Innern des Seeungetüms; denn dich vorbildend, den Leidenden und dem Begräbnis Übergebenen, sprang er wie aus einem Gemache aus dem Tier hervor und rief der Wache zu: „Die ihr bewahret Nichtiges und Falsches, die Gnade selbst habt ihr fahren lassen!“
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Christosmörderisch und prophetenmörderisch war der Hebräer Menge. Denn, wie sie sich einst nicht scheute, die Propheten, die geheimnisvollen Strahlen der Wahrheit, zu töten, so tötete sie auch jetzt, vom Neid getrieben, den Herrn, welchen jene verkündet hatten. Doch für uns ist seine Tötung Leben geworden!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Gefangen, aber nicht festgehalten wurdest du, Erlöser, im Grabe: denn, wenn du auch freiwillig den Tod schmecktest, Wort, so bist du doch als unsterblicher Gott auferstanden, mit auferweckend die im Hades Gefesselten, und Freude den Weibern anstatt der früheren Trauer schenkend!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: „Ungeehrt und kümmerlich erschien die Gestalt des Fleisches bei den Sterblichen zur Zeit des Leidens, denn in der Gestalt der Gottheit, als Herrlicher in Schönheit, zeigtest du dich dem David. Doch mit dem Stabe deines Reiches zerschmettertest du der Feinde Kraft,“ sprach die Unschuldige, „o mein Sohn und Gott steh auf aus dem Grabe!“
Kanon zur Gottesmutter, Ton 6.
Irmos: Auf das im Wellenschlage der Versuchungen hochgehende Meer des Lebens hinschauend, rufe ich, zu deinem ruhigen Hafen eilend: Führe hinauf vom Verderben meine Seele, ? Erbarmungsvoller!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Bereits der Große unter den Propheten, Mose, beschrieb dich im Voraus als Lade und Tisch und Leuchter und Gefäß sinnbildlich, bezeichnend die Fleischwerdung des Allerhöchsten aus dir, jungfräuliche Mutter!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Mit deiner Frucht, Gebieterin, in Berührung gekommen, wird der Tod getötet, getilgt die Verwesung, die Verdammnis des Adam; denn du gebarest das Leben, welches von der Verwesung befreit die dich Besingenden!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Indem mir erstrahlte die über Vernunft und Denken hinausgehende Gnade der Geburt des Gottes und Erlösers aus dir, Jungfrau, da schwand das Gesetz dahin, und vorüber ging der Schatten, Vielbesungene!
Zweiter Kanon des Triodions, Ton 6.
Fromme Mutter Maria, bitte zu Gott für uns
Es freuen sich, Maria, die Heere der Engel, da sie in dir, Selige, das dem Wettkampf gewachsene, heilige Leben schauen, und Ruhm rufen sie zu dem Herrn.
Fromme Mutter Maria, bitte zu Gott für uns
Der Dämonen finstere Scharen erbeben vor der Beharrlichkeit deiner Kraft: wunderbar hast du allein, als wehrloses Weib sie beschämt.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Gleich einer Sonne erstrahltest du, Maria, Allselige, und durch Zeichen hast du die ganze Welt erhellt. So erleuchte mit deinem Lichte auch mich.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Die Engel, umleuchtet vom Glanze deines Gebärens, riefen, o Jungfrau, in Eintracht: Auf Erden Friede allen und ein Wohlgefallen den Menschen.
Kondak
Mit lebenschaffender Hand/ ließ alle auferstehen Christus Gott, der Lebenspender/ aus den finsteren Grüften./ Die Auferstehung hat er zuerkannt/ dem sterblichen Teige. / Denn er ist der Erretter aller, / die Auferstehung und das Leben// und der Gott des Alls.
Ikos
Dein Kreuz und Grab, o Lebenspender, besingen und verehren wir Gläubigen. Denn den Hades hast du gebunden, Unsterblicher, als allgewaltiger Gott und die Toten mitauferweckt, hast die Pforten des Hades zertrümmert und die Kraft des Todes vernichtet als Gott. Darum preisen wir Erdgeborenen dich in Liebe, der du bist auferstanden, hast die Macht des verruchten Feindes niedergerissen, alle aufgerichtet, die auf dich vertrauten, die Welt erlöst von den Geschossen der Schlange und als Mächtiger allein uns vom Truge des Feindes befreit. Darum besingen wir deine Auferstehung im rechten Glauben, durch die du uns hast errettet// als der Gott des Alls.
Ode 7
Auferstehungskanon, Ton 6.
Irmos: Zum Tauspender machte den Ofen/ der Engel für die frommen Knaben./ Doch die Anordnung Gottes verbrannte die Chaldäer, / bewog den Tyrannen zu rufen://Gepriesen bist du, o Gott, unsrer Väter.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Wehklagend über dein Leiden/ hüllte in Dunkel sich die Sonne/ am Tage, und über die ganze Erde, o Gebieter,/ verdunkelte sich das Licht mit dem Rufe:// Gepriesen bist du, o Gott, unsrer Väter.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Gekleidet wurde das Unterirdische, o Christus, / durch deinen Hinabstieg in Glanz./ Der Vorvater aber erschien erfüllt von Herzensfreude,/ tanzte und sprang mit dem Rufe:// Gepriesen bist du, o Gott unsrer Väter.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Durch dich, Mutter-Jungfrau, ist aufgegangen/ strahlendes Licht dem ganzen Erdkreis. / Denn den Schöpfer von allem, Gott, hast du geboren./ Zu ihm flehe, A11reine, daß werde herabgesandt// uns Gläubigen das große Erbarmen.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 6.
Irmos: Ruhmvolles, unsagbares Wunder! Der im Flammenofen errettet hatte die frommen Jünglinge aus der Feuerglut, wird im Grabe als Toter ohne Atem beigesetzt zu unserer Erlösung, die wir singen: Befreier, Gott, gelobt bist du!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
O der seltsamen Wendung! Er, der Israel befreite aus der Knechtschaft des Pharaos, wird gekreuzigt freiwillig von demselben, und löst die Ketten der Versündigungen; ihm wollen wir singen: Befreier, Gott, gelobt bist du!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Dich, den Erlöser, kreuzigten auf der Schädelstatte die gottlosen Jünglinge der Frevler, der du die ehernen Tore und Riegel zertrümmertest zu unserer Erlösung, die wir singen: Befreier, Gott, gelobt bist du!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Der einstigen Eva Befreiung gebärend, lösest du vom Fluche den Adam, unschuldige Jungfrau! Deshalb besingen wir mit den Engeln dich deinem Sohne, und rufen: Befreier, Gott, gelobt bist du!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 6.
Irmos: Tauträufelnd hat den Flammenofen der Engel gemacht für die frommen Jünglinge, der die Chaldäer verbrennende Befehl Gottes aber gab dem Tyrannen ein, auszurufen: Gelobt bist du, ? Gott unserer Väter!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Reinste, die drei Junglinge verbrannte nicht der Flammenofen, vorbildend dein Gebären; denn das göttliche Feuer, welches dich nicht verbrannte, wohnte in dir und lehrte Alle rufen: Gelobt bist du, Gott unserer Väter!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Reinste Mutter, selig preisen dich die Enden der Erde, wie du geweissagt hast, erleuchtet durch deine schimmernden Strahlen und deine Gnade, singend rufen sie: Gelobt bist du, Gott unserer Väter!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Es hat die verderblichen Zähne in mich gehauen die urböse Schlange! Doch dein Sohn, Gottesmutter, hat dieselben zerschmettert, mir aber Kraft gegeben, zu rufen: Gelobt bist du, Gott, unserer Väter!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Immerjungfrau, Sühnungsstatte der Natur bist du, allein Gottseligste; denn den auf den Schultern der Cherubim sitzenden auf den Armen tragend, rufest du: Gelobt bist du, Gott unserer Väter!
Zweiter Kanon des Triodions, Ton 6.
Fromme Mutter Maria, bitte zu Gott für uns
Zosimas, der Weise, der Größte unter den Vätern, ward, als er die Wüste durchwanderte, die Selige zu schauen gewürdigt. Gott unserer Väter, so singt er, gepriesen bist du.
Fromme Mutter Maria, bitte zu Gott für uns
Was, Vater, bist du gekommen, zu schauen, ein Weib, dem alle gediegene Tugend fremd ist? So rief dem Greise die Selige zu: Gott unserer Väter, so ruft sie, gepriesen bist du.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Da du, o Selige, die Ausgelassenheit deiner Lüste ertötet hast, bist du jetzt gelandet in der Gelassenheit Hafen und rufst: Herr, Gott unserer Väter, gepriesen bist du.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Unsagbar hast du, Jungfrau bleibend, o Reine, empfangen und geboren der Welt unseren Gott, Christus, den Heiland. Darum erheben wir Gläubige dich alle in Liedern.
Ode 8
Auferstehungskanon, Ton 6.
Irmos: Aus der Feuerflamme hast du Tau quellen lassen den Frommen/ und des Gerechten Opfer im Wasser verbrannt./ Denn alles vollbringst du, Christus, allein durch dein Wollen.// Dich erheben wir noch in alle Ewigkeit.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Das einst prophetenmordende Volk der Juden/ hat der Neid nun zum Gottesmörder gemacht,/ da es, o Logos Gottes, ans Kreuz dich hängte, // den wir erheben hoch in alle Ewigkeit.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Die Himmelsgewölbe hast du nicht verlassen, / als du den Hades stürmtest, den ganzen Menschen, / der da lag in Verwesung, o Christus, mitauferwecktest,// der erhebt dich hoch in alle Ewigkeit.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Den Spender des Lichtes, den Logos, hast du empfangen, / und dir ward Ehre zuteil, weil du ihn unsagbar geboren. / Denn der göttliche Geist hat in dir, o Jungfrau, Wohnung genommen.// So besingen wir dich in alle Ewigkeit.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 6.
Irmos: Entsetze dich zitternd, Himmel! Erbebet, ihr Grundfesten der Erde! Denn siehe, zu den Toten wird gerechnet der in den Höhen Wohnende und in einer kleinen Gruft wird er beherbergt. Lobet ihn, ihr Knaben, preiset ihn, ihr Priester, Volk, erhebe ihn hoch in alle Ewigkeiten!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Es erzitterte alles Gehör als der Allerhöchste freiwillig kam auf die Erde, des Hades Macht zu überwältigen durch Kreuz und Begräbnis, und Alle rufen zu lehren: Ihr Jünglinge lobet, Priester singet, Volk, erhebet ihn hoch in alle Ewigkeiten!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Aufhört des Hades Tyrannei, und sein Reich wird für die Zukunft vernichtet. Denn an das Kreuz auf Erden geheftet, tilgte der Gott über Alles die Herrschaft desselben. Ihr Jünglinge, lobet ihn, ihr Priester, besinget, Volk, erhebet ihn hoch in alle Ewigkeiten!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
O über deine unaussprechliche Menschenliebe, Christos, und deine unaussprechlichen Güter! Denn, als du mich sahst verderben in der Gefangenschaft des Hades, nahmst du das Leiden auf dich und befreitest mich! Deshalb loben wir dich, den Gebieter des Alls, und erheben dich hoch in alle Ewigkeiten!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 6.
Irmos: Aus der Flammenglut hast du den Frommen Tau quellen lassen und des Gerechten Opfer durch Wasser angezündet; denn Alles schaffst du, ? Christos, allein durch dein Wollen. Dich erheben wir hoch in alle Ewigkeiten!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Christos, dein Sohn, stellte dich zu seiner Rechten in goldenem Gewande wie eine Königin, erleuchtend dich durch den Glanz des Geistes! Ihn erheben wir hoch in alle Ewigkeiten!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Es lieh der, welcher allein durch seinen Willen die Welt befestigte, aus deinem reinen Mutterschosse Fleisch in der Absicht, von oben dasselbe wieder neu zu bilden. Ihn erheben wir hoch in alle Ewigkeiten!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Göttliche Wohnstätte der Verbindung des Wortes mit mir, dem Menschen, bist du geworden, Allunschuldige, erstrahlend deutlich im Glanze der Jungfräulichkeit. Deshalb besingen wir dich in alle Ewigkeiten!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Nie Befleckte, der goldene Leuchter bildete dich vor, die du unaussprechlich das unnahbare Licht empfangen hast, welches durch seine Erkenntnis das All erleuchtet. Deshalb besingen wir dich, Unschuldige, in alle Ewigkeiten!
Zweiter Kanon des Triodions, Ton 6.
Fromme Mutter Maria, bitte zu Gott für uns
Der du die Tiefen unseres Herzens erforschest und vor der Geburt sie erkennst, drückendem Leben entrissest du die, welche ihre Zuflucht nahm, Heiland, zu dir und, in deiner Menschengüte geborgen, laut rief: Priester, rühmt ihn, Volk, erhebe ihn in alle Äonen.
Fromme Mutter Maria, bitte zu Gott für uns
O der heiligen Wandlung, Verwandlung zu deinem Besseren, Heilige. O der heiligen Liebe, die hasset die fleischlichen Lüste. O des brennenden, heiligen Glaubens, Maria, Allselige, die gläubig wir rühmen und erheben in alle Äonen.
Wir segnen den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Du hast den Lohn deiner Mühen und deiner Leiden Entgelt gefunden, Maria, du Selige, durch die du den Feind, den Mörder, bezwangst. Und nun singst du, laut rufend, mit den Engeln die Hymne, Christus in Hymnen besingend, ihn erhebend in die Äonen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Gänzlich hat aus Güte in deinem Schoße neu mich gebildet, o Reine, ohne beider Naturen Eigenart zu entstellen, er, der aller Äonen Gebieter ist. Darum besingen wir dich als Ursache unseres Heiles in Hymnen in alle Äonen.
Wir loben, segnen und beten an den Herrn; wir besingen ihn in Hymnen und hocherheben ihn in Ewigkeit.
Ode 9
Auferstehungskanon, Ton 6.
Irmos: Gott zu sehen ist den Menschen unmöglich,/ ihn, den nicht anzublicken wagen die Ordnungen der Engel./ Durch dich aber, Allreine, erschien den Sterblichen/ der Logos fleischgeworden./ Da wir hoch ihn preisen/ mit den himmlischen Heeren, // preisen wir dich selig.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Der Leiden bist unteilhaftig du geblieben, / als du, Logos Gottes, dich im Fleische den Leiden unterzogest./ So hast du erlöst von den Leiden den Menschen, / weil du den Leiden bist geworden/ zum Leide, unser Erretter. / Denn der Leidlose bist du alleine// und der Allgewaltige.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Wiewohl du die Verderbnis des Todes auf dich genommen, / hast du doch deinen Leib vor dem Verkosten der Verwesung bewahrt./ Deine lebenschaffende und göttliche Seele/ aber hast du, Gebieter, / nicht zurückgelassen im Hades, / sondern dich erhebend wie vom Schlafe// hast du uns mitauferweckt.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Gott den Vater und den Sohn mitanfanglos/ lobpreisen wir Sterblichen alle mit reinen Lippen./ Die Macht aber unaussprechlich/ und hochgepriesen wir verehren/ des Allheiligen Geistes. / Denn Eine ist die allmächtige// untrennbare Dreiheit.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 6.
Irmos: Beweine nicht mich, Mutter, schauend im Grabe den Sohn, welchen du im Schosse ohne Samen empfangen hast. Denn ich werde auferstehen und mich verherrlichen, und erhöhen als Gott in Herrlichkeit unaufhörlich diejenigen, welche in Glauben und Liebe dich hochpreisen!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Wenn du auch in das Grab gestiegen bist als Toter, Lebensspender, so hast du doch des Hades Kraft vernichtet, mit auferweckend die Toten, welche er auch verschlungen hatte. Und die Auferstehung gewährtest du als Gott Allen, die in Glauben und Liebe dich hochpreisen!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Freue dich, Schöpfung, und blühe auf, wie eine Lilie! Denn Christos ist von den Toten auferwacht als Gott! Wo ist, Tod, jetzt dein Stachel? Wo dein Sieg, Hades? Gefangen brachte dich in die Erde, der da erhöht hat unser Horn als Barmherziger!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Du trägst ihn, der da trägt das All, und hältst als Kind in den Händen den, der aus der Hand des feindlichen Widersachers uns befreit, allreine Gebieterin. Und du siehst ihn auf das Holz des Kreuzes erhoben, der aus der Bosheit Grube uns erhöhte!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 6.
Irmos: Es ist den Menschen unmöglich, Gott zu schauen, den die Chöre der Engel nicht wagen anzublicken. Durch dich aber, Hochheilige, ward sichtbar den Sterblichen das Wort im Fleische. Dieses verherrlichend, preisen wir mit den himmlischen Heerschaaren dich selig!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Aufleuchtend mit den Strahlen der Gottheit ist ein Stern aus Jakob den von Finsternis Gehaltenen aufgegangen, durch dich jetzt, Allunschuldige, Christos, der Gott, das Fleisch gewordene Wort! Durch ihn erleuchtet, preisen wir mit den himmlischen Heerschaaren dich selig!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Durch deine Kraft und Gnade gestärkt, habe ich dir den Gesang von Herzen gern geweiht. So nimm ihn an, unschuldvolle Jungfrau, als Gegengabe deine lichtvolle Gnade schenkend aus den unvergänglichen Schätzen, Gottseligste!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Erwiesen hast du dich deutlich als Webstuhl der Gottheit, mit welchem des Körpers Kleid der Logos webte, vergöttlichend, ? Jungfrau, meine Gestalt. Nachdem er sich mit derselben bekleidet hatte, erlöste er Alle, die mit reinem Gemüte dich hochpreisen!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Nun wird geschenkt den Toten Auferstehung durch dein unaussprechliches und unsagbares Gebären, allunschuldige Gottesgebärerin! Denn das mit Fleisch aus dir umhüllte Leben erstrahlte Allen und vernichtete deutlich des Todes Nimmerlächeln!
Zweiter Kanon des Triodions, Ton 6.
Fromme Mutter Maria, bitte zu Gott für uns
Leichter ertrugest du, Mutter, die Mühe der Wüste, beschwingt durch Christi gewaltige Macht. Denn unreine Gedanken, die dich befielen, löschtest du, Heilige, in heiliger Tränen Strömen aus, der Asketen Haupt, der Seligen Ruhm.
Fromme Mutter Maria, bitte zu Gott für uns
Mit lichtesten Strahlen erleuchtet dich die Jungfrau, die Reine, die allein Christus geboren, das Licht, und macht dich, Heilige, furchtbar den Feinden. Offenbar macht sie dich allen, Maria, der Asketen Zier, der Seligen Bollwerk.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Klug hast du alle Erdendinge verlassen und bist als des Geistes heilige Wohnung erschienen. Flehe zu Christus, dem einzigen Heiland, dass von den Übeln der Welt er jene befreie, die gläubig dein heilig Gedächtnis begehen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Den Naturgesetzen, o Braut, durch ein Wunder entgehend, hast du als kleines Knäblein, Reine, den Gesetzgeber auf Erden geboren, den Alten der Tage, du geistiger Himmel des Bildners des Alls. Darum preisen wir in Glaube und Liebe dich selig.
Stichiren zum Lob
Dein Kreuz, o Herr, ist Leben/ und Auferstehung deinem Volke. / Denn auf dich vertrauen wir,/ unsern auferstandenen Gott, und singen:// Erbarme dich unser.
Dein Grab, o Gebieter, hat geöffnet/ das Paradies dem Geschlechte der Menschen;/ und erlöst aus dem Verderben/ dir, unserm auferstandenen Gott, wir singen:// Erbarme dich unser.
Mit dem Vater und dem Geiste laßt uns besingen/ Christus, der auferstanden ist von den Toten/ und zu ihm laßt uns rufen:/ Du bist uns Leben und Auferstehung. // Erbarme dich unser.
Am dritten Tage erstandest du, Christus, / aus dem Grabe, wie es steht geschrieben/ und erwecktest mit auf unsern Ahnherrn./ Deswegen Lob und Preis/ dir singt das Geschlecht der Menschen// ụnd rühmt deine Auferstehung.
Tropar zur Orthros
Ton 2.
Als du warst auferstanden aus dem Grabe und zerrissen hattest die Fesseln, / da hast du aufgehoben / das Todesurteil, o Herr, / und alle befreit aus den Schlingen des Feindes. / Du hast dich gezeigt deinen Aposteln, / sie ausgesandt zur Verkündigung / und durch sie deinen Frieden gewährt dem Erdkreis, // du vielerbarmer allein.
Zu den Seligpreisungen
Gedenke meiner, o Gott, mein Erlöser, * wenn du kommst in deinem Reiche, * und errette mich * als der einzig Menschenliebende.
Durch das Holz ward Adam betrogen. * Doch du hast ihn durch das Kreuzesholz wieder gerettet, * ihn, den Räuber, der rief: * „Gedenke meiner, o Herr.“
Des Hades Tore und Riegel hast du zertrümmert * und all die Toten, Lebenspender, aufgerichtet, * die da riefen, Erretter: * „Ehre deiner Auferstehung.“
Gedenke meiner, * der du beraubt hast den Tod durch das Grab * und alles mit Freude durch deine Auferstehung erfüllt * als der Barmherzige.
Die Salbenträgerinnen kamen zum Grabe * und hörten rufen den Engel: * „Christus ist erstanden * und er hat erleuchtet das All.“
Christus, der ward geheftet ans Holz des Kreuzes * und die Welt hat vom Truge befreit, * lasst in Hymnen uns besingen * alle mit einer Stimme.
( Triadikon )
Ehre: Den Vater und den Sohn lobpreisen wir * und den Heiligen Geist mit den Worten: * „Heilige Dreiheit, * rette unsre Seelen.“
Jetzt, Theotokion: Die du unsagbar in den letzten Zeiten * empfangen hast und geboren * deinen eigenen Schöpfer, o Jungfrau, * rette, die dich hoch erheben.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Übersetzung: Erzpriester Peter Plank, Würzburg.
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