Orthodoxe Gottesdienste

Triodion. 4. Woche nach Ostern. Donnerstag.

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Der du berufen wardst )
Du hast gebrochen / durch deinen Tod die Macht des Todes, / hast gewährt den Sterblichen das Leben / in deiner glorreichen Erweckung / und mitauferweckt, o Christus, / durch deinen Hinabstieg das Geschlecht der Menschen. / Darum singen wir dir das Dankeslied / und feiern das Fest deiner Auferstehung, / die lichtvoll geschah nach drei Tagen. / Die Mitte aber seiner herrlichen Tage ist nun aufgestrahlt / uns alles, Jesụs, du Lebenspender, // du Wohltäter unserer Seelen.
Vor deinem kostbaren Kreuze / und dem Leiden hast du zur Vollendung gebracht / der Wunder Herrlichkeit dem Volke, / als du auftratest, wie geschrieben steht, / zur Mitte der Festzeit des Gesetzes / und riefest allen zu, Christus, Allgewaltiger: / Wenn einen dürstet, so soll er zu mir kommen; / er schöpfe den Trank des göttlichen Wassers / und die Ströme des Lebens. / Denn Wasser des Lebens, der Kraft und der Weisheit / gebe ich allen, denn den Menschen bin gleich ich geworden // freiwillig als der Menschenliebende.
Da ich liege / auf dem Schmerzensbette meiner Vergehen, / o Christus reich an Erbarmen, / mit entkräfteten Gliedern, / richte mich unsichtbar nun auf wie jenen Gelähmten, / der du freiwillig bist Mensch geworden / in der großen Fülle der Menschenliebe, / und führe mich auf dem rechten Weg, damit ich laufe / die göttlichen Pfade deiner Gebote, / der du vor dem Leiden beistandest, Erretter, den Hebräern / durch eine Fülle von Wundern; denn Gọtt bist du // und wolltest doch leiden im Fleische.
Ton 2.
Jetzt, Theotokion: Als du erschienest im Tempel, Christus, o Gott, / zur Mitte des Festes, / da lehrtest du die Scharen und riefest: / Wer an mich glạubt, wird leben, / sei er auch gestorben. / Doch die Juden ergrimmten und sagten / samt den Pharisähern, Sadduzäern und Schriftgelehrten: / Wer ist doch dieser, / der da führt so gotteslästerliche Reden? / Denn nicht bedachten sie, / dass du bist vor allen Äonen / verherrlicht mit dem Vater und dem Geiste, // unser Gott. Ehre sei dir.
Stichiren zur Stichovna
Ton 3.
Jetzt, Theotokion: Zur Mitte des Festes lobpreisen wir / ihn, der hat Heil gewirkt mitten auf Erden. / Inmitten zweier Räuber / hat gehangen das Leben am Holze. / Dem Lästerer antwortete er mit Schweigen. / Zu dem aber, der glaubte, sagte er: / Heute wirst du mit mir im Paradiese sein. / Ins Grab stieg er hinab und beraubte den Hades. / Er ist erstanden am dritten Tage // und hat errettet unsere Seelen.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Übersetzung: Erzpriester Peter Plank, Würzburg.
In den Abflogen können einzelne Textstücke auch von anderer Übersetzern übertragen worden sein.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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