Orthodoxe Gottesdienste

Minäon vom 1. Oktober

Mariä Schutz

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 1.
O, ein großer Schutz bist du für die Betrübten, * reine Gottesgebärerin, * eine schnelle Helferin, * die Erlösung und Befestigung der Welt, * der Abgrund der Gnade, * die Quelle der Gottesweisheit, * der Schutz der Welt! * Wir Gläubigen singen, ihr lichtes Schultertuch unaussprechlich lobend: * Mit Freude erfüllt, freue dich, * mit dir ist der Herr, * der da geschenkt hat durch dich der Welt große Gnade!
Der herrliche Isaias verkündete es: * Offenbar wird, so sprach er, * in der letzten Zeit der Berg des Herren * und das Haus des Herrn auf dem Gipfel des berges. * In dir erkennen wir die wahrhaftige Erfüllung, o Gebieterin: * Die Berge und Hügel sind geschmückt mit den vielen Kirchen deiner Feiertage. * Deshalb singen wir dir mit Freue: * Freue dich, denn Freude erfüllte dich ganz, * mit dir ist der Herr, * * der da geschenkt hat durch dich der Welt große Gnade.
Welch wunderbare Zierde bist du allen deinen Gläubigen: * Du bist die Erfüllung des prophetischen Wortes, * der Ruhm der Apostel, * die Vollendung der Martyrer, * der Ruhm aller Jungfräulichkeit * und der ganzen Welt gepriesener Schutz. * Bewahre unter dem Omophrion (Schultertuch) deiner Gnade alle Menschen, * die dir singen: * Freue dich, denn Freude erfüllt dich ganz, * mit dir ist der Herr, * der durch dich der Welt große Gnade verleiht.
Ton 4.
Dich, Gottesgebärerin, bekennen wir * als von Gott gepflanztes Paradies, * als Ort des lebendigen Holzes, * erfüllt vom Heiligen Geiste. * Du gebarst den Schöpfer des Alls, * der mit dem Brote des Lebens die Gläubigen nährt. * Flehe zu Ihm mit dem Vorläufer * und bewahre die menschen unter dem ehrwürdigen Omophorion von allen Gefahren.
Geheiligt werden Himmel und Erde, * die Kirche erstrahlt * und alle Menschen jubeln: * Unsichtbar zuerst trat die Gottesmutter ein mit den Scharen der Engel, * mit dem Vorläufer und mit Johannes, * mit den Propheten und den Aposteln, * um Christus anzuflehen für alle Christen, * sich zu erbarmen der Stadt und ihren Menschen, * welche die Feier ihres Schutzes lobpreisen.
Du bist die herrlichkeit Jakobs * und die Himmelsleiter, * auf welcher der Herr zur Erde herabstieg. * In diesen Bildern wurde deine Ehre und Herrlichkeit offenbar, Gottesgebärerin. * Dich preisen alle himmlischen Engel und Menschen auf Erden, * denn du gebarst Gott. * Du betest für die ganze Welt * und behütest in deiner Gnade alle, * die dein würdiges Fest begehen.
Aufgestrahlt ist heute das Freudenfest / der allehrwürdigen Obhut der Gottesmutter: / Heute streckt ja die Königin und Gebieterin aller / ihre Hände zu ihrem Sohn, betet unablässig / erbittend Frieden der Welt, / beschützend die Menschen vor dem Ansturm der Feinde durch das Omophorion ihres Erbarmens; / und dich rühmend erbitten sie Siege über die Widersacher // und bergen sich unter das Omophorion deiner Menschenliebe.
Ton 8.
Jetzt, Theotokion: Es freuen sich mit uns alle geistigen Heerscharen, * geheimnisvoll sich verbindend mit der sichtbaren Versammlung, * schauend die Königin und Gebieterin des Alls, * die da gerühmt wird durch viele Lobgesänge; * es freuen sich auch die Geister der Gerechten, * die da sind Augenzeugen der Erscheinung, * wenn du in der Luft im Gebete deine allerreinsten Hände ausstreckst, * bittend um Frieden für die Welt, * (um Macht und Stärkung für die Herrscher) * und um die Rettung unserer Seelen!
Parimien
Lesung aus dem Buch Genesis
Es ging weg Jakob vom Brunnen des Schwures und begab sich nach Charán. Er kam an einen Ort und legte sich dort nieder, denn die Sonne war untergegangen. Er nahm einen von den Steinen des Ortes und legte ihn unter sein Haupt. Er schlief ein an jenem Orte und ein Traum kam über ihn. Und siehe, eine Leiter, die feststand auf der Erde, deren Spitze bis in den Himmel reichte. Und die Engel Gottes stiegen auf und nieder an ihr; der Herr aber stützte sich auf sie und sprach: Ich bin der Gott Abrahams, deines Vaters, und der Gott Isaaks. Fürchte dich nicht! Das Land, auf welchem du schläfst, dir werde ich es geben und deinem Samen. Und es wird sein dein Same wie der Staub der Erde und er wird sich verbreiten nach dem Meere hin, nach Süden und Norden, und nach dem Osten. Und es werden gesegnet werden in dir alle Stämme der Erde, und in deinem Samen. Und siehe, ich bin mit dir und behüte dich auf jedem Wege, den du beschreitest. Ich werde dich zurückholen in dieses Land, weil ich dich nicht verlasse, bis ich alles getan habe, was ich zu dir gesprochen. Da erwachte Jakob aus seinem Schlaf und sprach: Der Herr ist an diesem Orte, ich aber wusste es nicht. Und er geriet in Furcht und sprach: Wie furchterregend ist dieser Ort! Nichts anderes ist hier als das Haus Gottes, und dies ist die Pforte des Himmels. (Gen 28, 10-17)
Lesung aus der Prophetie des Ezechiel
Es wird sein vom achten Tage an und fürderhin, da werden die Priester auf dem Opferaltar eure Ganzopfer bereiten und eure Friedopfer. Und ich werde euch annehmen, spricht der Herr. Und er brachte mich zurück auf den Weg des äußeren Tores des Heiligtums, das Richtung Osten schaut, und es war geschlossen. Da sprach der Herr zu mir: Dieses Tor wird geschlossen sein, nicht wird es geöffnet werden, und niemand wird es durchschreiten, denn der Herr, der Gott Israels, ist durch es eingegangen, und es wird geschlossen sein. Deshalb lässt sich jener Anführer an ihm nieder, um Brot zu essen. Auf dem Weg der Vorhalle des Tores wird er eingehen und auf dem Wege desselben heraustreten. Und er führte mich hinein auf dem Wege des Tores nach Norden, gegenüber dem Hause. Ich schaute, und siehe, voll der Herrlichkeit war das Haus des Herrn. (Ez 43, 27 - 44, 4)
Lesung aus dem Buch der Sprüche
Die Weisheit hat sich ein Haus erbaut und es gestützt auf sieben Säulen. Sie hat ihre Opfer geschlachtet und im Mischkrug ihren Wein gemischt und sich ihren Tisch bereitet. Sie sandte aus ihre Diener und rief zusammen mit erhobener Botschaft zum Mischkrug und sprach: Wer unverständig ist, beuge sich zu mir. Und die Bedürftigen unterwies sie und sagte: Kommt, esset mein Brot und trinket den Wein, den ich euch gemischt habe. Lasset ab vom Unverstand und ihr werdet leben. Suchet Verständigkeit, damit ihr lebet, und ihr werdet befestigen die Einsicht in Erkenntnis. Wer die Bösen anleitet, Wird sich selbst Unehre schaffen, und wer den Gottlosen zurechtweist, wird sich selbst schmähen. Denn die Widerlegungen des Gottlosen sind Striemen für ihn. Überführe nicht die Bösen, damit sie dich nicht hassen. Prüfe den Weisen, und er Wird dich lieben. Gib dem Weisen eine Ermahnung, und er wird noch weiser sein. Tue dem Gerechten etwas kund, und er wird herbeieilen, es zu empfangen. Der Ursprung der Weisheit ist die Furcht des Herrn , und der Wille der Heiligen ist Einsicht. Die Kenntnis des Gesetztes ist Sache eines guten Verstandes. Durch diese Gesinnung wirst du leben lange Zeit, und es werden dir zugemessen die Jahre des Lebens. (Spr 9, 1-11)
Stichiren zur Litia
Ton 3.
Heute ist gekommen das glanzvolle Fest, o allerreinste Jungfrau, deines kostbaren Schutzes. Du erleuchtest mehr denn die Sonne der Völker, welche im Glauben mit reinen Herzen dich bekennen als die wahre Mutter Gottes, und zu deinem Sohne rufen: Christus, o Gott, um der Fürbitten der immerwährenden Jungfrau willen, welche Dich rein und unversehrt geboren hat, übergib nicht den anstürmenden Feinden dein Erbe, sondern als der Barmherzige errette in Frieden unsere Seelen!
Ton 4.
Den Lobpreis, der dir gebührt, / wollen die Menschen deines Sohnes, allreine Gebieterin, / singen, aber vermögen es nicht. / Immer tritts du ein füe alle Gläubigen / und beschirmst durch deine ehrwürdige Obhut / und bittest, dass gerettet werden alle, // die im Glauben dich als die reine und wahre Gottesgebärerin ehren.
Ton 2.
Die allunbefleckte Königin aller, die allreine Jungfrau, / kommen wir Gläubigen heute zusammen selig zu preisen, die Mutter Christi, Gottes: / Immerdar streckt sie ja gnädig die Hände zum Sohn, / sie, die der wunderbare Andreas sah auf der Wolke, / da sie mit ihrer ehrwürdigen Obhut die Menschen beschirmte, und sie besingen wir flehend: / Freue dich, Obhut und Beistand // und Rettung unserer Seelen.
Jetzt, Theotokion: Reinigend Denken und Verstand / feiern auch wir mit den Engeln und stimmen strahlend an Davids Lied für die Jungfrau, / für die Braut des Königs aller, Christi unseres Gottes: / Stehe auf, Herr, sagen wir, in Deine Ruhe, / Du und die Lade Deiner Heiligkeit; / denn wie einen schönen Palast hast Du sie geschmückt, / und sie zugezählt Deiner Stadt, Gebieter, / sie aufzurichten und zu beschützen vor den feindlichen Heiden // durch Deine mächtige Kraft auf ihre Fürbitten.
Stichiren zur Stichovna
Ton 2.
Die du bist aller Himmlischen und Irdischen Höchste, * du Verherrlichte über die Cherubim * und Ehrwürdige über die ganze Schöpfung, * dich hat als Fürbitterin und mächtige Schützerin Christus dem menschlichen Geschlechte gegeben: * Denn du schützest und rettest das sündige Volk, * das zu dir kommt; * deshalb singen wir dir, o Gebieterin, * der Zuflucht aller, * und feiern den ehrwürdigen Festtag deines Schutzes herrlich! * Christus bittend, dass Er uns schenken göge große Gnade!
Höre, Tochter, siehe und neige dein Ohr.
Ton 5.
Gläubige, lasset uns freudig der Jungfrau und Braut mit der Stimme Davids singen, * der Mutter Christi, des Gottes und Allherrschers: * Die Königin stand zu deiner Rechten, gebieter, * herrlich geschmückt und angetan mit einem goldenen Gewande. * Sie erwähltest du unter allen Weibern * und würdigtest sie vor aller anderen Schöpfung, * und geruhtest aus ihr geboren zu werden * um deiner großen Barmherzigkeit willen. * Sie, die einzig Gebenedeite, sandtest du deinen Dienern, * sie zu stärken und zu bewahren vor jeglicher Not.
Die Reichen im Volk suchen deine Gunst.
Ton 7.
Ein hochragender und herrlicher Berg bist du, * gewaltiger denn der Berg Sinai, Gottesgebärerin. * Jener ertrug nicht das Herabkommen der göttlichen Herrlichkeit in Bildern und Hütten, * Feuer kam hervor, und Donner und Blitze umgaben ihn. * Du aber hast ihn, der ganz das göttliche Feuer ist, * hast das Wort Gottes, welches in seiner Rechten das All trägt, * in deinem Leibe getragen, ohne zu verbrennen. * Mütterlichen Zutritt hast du zu ihm , Gebieterin, * hilf allen, die gläubig dein ehrwürdiges Fest feiern, * vergiss nicht, uns gnädiglich heimzusuchen, * denn du empfingst von Gott die Gabe, * deine herde, deine Christus liebenden Diener zu stärken und zu bewahren.
Ton 2.
Jetzt, Theotokion: Allreine Gottesgebärerin, * durch dein würdiges Omophorion * wurde die Kirche Gottes wie mit einer herrlichen Krone geschmückt. * Strahlend freut sie sich heute * und singt dir geheimnisvoll jauchzend, Gebieterin: * Freue dich, denn du bist der Hafen der zu dir Eilenden, * du bist unsere Erlösung und Rettung.
Tropar
Ton 4.
Heute feiern wir rechtgläubigen Völker glänzend ein Fest, * beschattet durch deine Ankunft, o Gottesmutter, * und zu deinem allerreinsten Bilde aufblickend, * sprechen wir inständig: * Beschirme und durch deinen köstlichen Schutz, * und erlöse uns von allem Übel, * bittend deinen Sohn, * Christus, unsern Gott, * zu erretten unsere Seelen!
Sedalen 1
Ton 3.
Dich umgibt das göttliche Leuchten der Engelscharen, deren würdiges Dienen mit dem der Propheten und Apostel du gnädig annimmst als Mutter Gottes. Suche heim deine Diener und flehe zu Christus, unserem Gott, dass Er uns große Gnade spende.
Dich umgibt das göttliche Leuchten der Engelscharen, deren würdiges Dienen mit dem der Propheten und Apostel du gnädig annimmst als Mutter Gottes. Suche heim deine Diener und flehe zu Christus, unserem Gott, dass Er uns große Gnade spende.
Sedalen 2
Ton 6.
Du bist wahrhaftig die Stärke der Hilflosen, allreine Gottesmutter. Durch dich werden die Demütigen erhöht, und du bewahrst sie bei dir. Allen gewährst du Schutz und Fürsprache vor Gott.
Du bist wahrhaftig die Stärke der Hilflosen, allreine Gottesmutter. Durch dich werden die Demütigen erhöht, und du bewahrst sie bei dir. Allen gewährst du Schutz und Fürsprache vor Gott.
Hochpreisung
Wir hochpreisen dich, allheilige Jungfrau, und wir ehren deinen heiligen Schutz: denn dich sah der heilige Andreas in der Luft, für uns betend zu Gott.
Prokimenon des Orthros
Ton 4.
Ich werde gedenken Deines Namens / von Geschlecht zu Geschlecht.
Vers: Dein Angesicht werden die Reichen des Volkes anflehen.
Evangelium des Orthros
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
Maria aber stand auf in diesen Tagen und ging eilends in das Bergland, in eine Stadt Judas; und sie kam in das Haus des Zacharias und grüßte Elisabet. Und es geschah, sowie Elisabet den Gruß der Maria hörte, hüpfte das Kindlein in ihrem Schoße; und Elisabet ward mit dem Heiligen Geist erfüllt, sie rief mit lauter Stimme und sprach: Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Schoßes. Und woher wird mir dies zuteil, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, sowie die Stimme deines Grußes in meine Ohren drang, hüpfte das Kindlein mit Frohlocken in meinem Schoße. Und selig, die geglaubt hat, dass zur Erfüllung kommen wird, was ihr vom Herrn gesagt ward. Und Maria sprach: Hochpreiset meine Seele den Herrn, und mein Geist frohlocket über Gott, meinen Erretter. Denn hingeblickt hat er auf die Niedrigkeit seiner Magd; siehe nämlich, von nun an werden mich seligpreisen alle Geschlechter. Denn Großtaten hat an mir gewirkt der Mächtige, und heilig ist sein Name;
Maria blieb aber ungefähr drei Monate bei ihr und kehrte in ihr Haus zurück. (Lk 1, 39-49; 56)*
Stichire des Fests
Ton 8.
Mit uns freuen sich alle geistigen Kräfte * und bildern geistlich die sichbare Versammlung. * Wir schauen die Königin und Gebieterin des Alls, * die verherrlicht wird in den Gesängen der Gläubigen. * Es freuen sich im Geiste die Gerechten, * die dein Erscheinen erblicken: * In der Höhe schwebend breitest du deine erwürdigen Hände aus, * flehst um Frieden für die Welt * und um die Rettung unserer Seelen.
Sedalen des Kanons
Ton 5.
Du inständige und unbesiegbare Beschützerin, / du bekannte und unerschütterliche Hoffnung, du Mauer und Obhut und Zuflucht derer, die sich zu dir flüchten, / reine Immerjungfrau, / bitte zusammen mit den Engeln deinen Sohn und Gott, Befriedung zu schenken der Welt und Heil, // und das große Erbarmen.
Jetzt, Theotokion: Du inständige und unbesiegbare Beschützerin, / du bekannte und unerschütterliche Hoffnung, du Mauer und Obhut und Zuflucht derer, die sich zu dir flüchten, / reine Immerjungfrau, / bitte zusammen mit den Engeln deinen Sohn und Gott, Befriedung zu schenken der Welt und Heil, // und das große Erbarmen.
Kondak
Ton 3.
Die Jungfrau steht heute voran in der Kirche * und mit der Schar der Heiligen bittet sie unsichtbar für uns zu Gott; * die Engel neigen sich mit den Hohenpriestern, * die Apostel aber frohlocken mit den Propheten, * weil für uns die Gottesgebärerin fleht zu dem urewigen Gott!
Ikos
Ihrer allgerühmten Wunder, / kommt, lasst uns, ihr Menschen, uns erfreuen: / Durch sie ward Adam aus der Finsternis errettet, / sie ist auch die Arche, die nicht von Noah, sondern von Gott geschaffen. / Vor Alters hat Mose im feurigen Dornbusch Gott nicht zu schauen vermocht, / jetzt aber kennt die ganze Erde den aus ihr Geborenen kennt als den Sohn Gottes, / zu dem sie für uns betet. / Deswegen verherrlichen wir sie als die Mutter Gottes: // Denn für uns bittet die Gottesgebärerin den allewigen Gott.
nach 9. Ode
Allheilige Gebieterin, Jungfrau und Gottesgebärerin, beschütze uns mit deinem wunderbaren Omophorion, bewahre dein Volk vor allem Bösen, wie dich der herrliche Andreas in der Blachernenkirche beten sah. Gebieterin, sende auch nun auf uns deine Gnade herab.
Stichiren zum Lob
Ton 8.
Vor dir fallen wir nieder, o Gebieterin, * und bitten dich innig, uns beugend: * Freue dich, gottselige Gebieterin, ruhmreiche Jungfrau, * von den Propheten in Bildern Vorherverkündigte in Ehre: * Denn in dich ist Christos, Gott, gekommen wie Tau, * und du hast geboren, ohne die Ehe kennen gelernt zu haben, * und getragen auf deinen Armen des Alls Schöpfer und Herrn; * zu ihm bitte jetzt für uns, * die wir treu verherrlichen deines Schutzes Fest!
Dich besingen, Jungfrau, Gottesgebärerin, die Ordnungen der Engel, / und rühmen die Patriarchen mit den Hierarchen / und die heiligen Apostel, / denn als die Mutter Gottes dienen dir ehrwürdig, / die dich sehen, wie du für die Welt das Gebet darbringst / zum Retter aller, Christus, Gott. / Ihn bitte, zu erretten die Stadt und die Menschen, die dich gläubig rühmen // und deiner Obhut Fest ehren.
Mehr als Aaron die Lade / hat Gott dich ganz geheiligt / durch den Heiligen Geist, Gottesgebärerin, / und mehr als die Sonnenstrahlen / erleuchtest du durch dein lichtstrahlendes Omophorion / die Kirche und die Menschen / und vertreibst die Finsternis unserer Sünden, / errettest aus Nöten und Kummer // die im Glauben ehren das Fest deiner ehrwürdigen Obhut.
Ton 6.
Jetzt, Theotokion: Wie dich schaute der wunderbare Andreas auf der Wolke / mit der Fülle der Erzengel, / mit den Aposteln und Propheten, / und der Menge der Martyrer, da du zu deinem Sohn und unserem Gott für die Stadt und die Menschen hast gebetet, Gebieterin, / und sie durch deine ehrwürdige Obhut beschirmtest, / so höre auch heute nicht auf, Allreine, / zu retten das auserwählte Erbe deines Sohnes, // das dein allehrwürdiges Fest feiert, du Vielbesungene.
Prokimenon zur Liturgie
Ton 3.
Hochpreiset meine Seele den Herrn, / und mein Geist frohlocket über Gott, meinen Erretter.
Vers: Denn hingeblickt hat Er auf die Niedrigkeit Seiner Magd; siehe nämlich, von nun an werden mich seligpreisen alle Geschlechter.
Apostellesung zur Liturgie
Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die Habräer
Hebr 9, 1-7 ( Stelle lesen: Hebr 9, 1-7 )
Alleluïa zur Liturgie
Ton 8.
Höre, Tochter, und sieh und neige dein Ohr.
Vers: Dein Angesicht werden die Reichen des Volkes anflehen.
Evangeliumslesung zur Liturgie
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
Es geschah aber, als sie ihres Weges zogen, dass er in ein Dorf kam; und eine Frau, mit Namen Martha, nahm ihn auf in ihr Haus. Diese hatte eine Schwester, welche Maria hieß, die sich auch zu Jesu Füßen setzte und sein Wort hörte. Martha aber war sehr beschäftigt mit der vielen Bedienung; und sie trat hinzu und sprach: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester mich zurückgelassen hat, allein zu dienen? Sage ihr also, dass sie mir mitbeistehe. Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Martha, Martha, du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge; eines aber ist not. Maria hat den guten Teil erwählt, welcher nicht von ihr genommen werden wird.
Es geschah aber: Als er dies redete, erhob eine Frau aus der Menge die Stimme und sagte zu ihm: Selig der Schoß, der dich getragen, und die Brüste, die du gesogen hast. Er aber sprach: Ja, vielmehr selig, die das Wort Gottes hören und es bewahren. (Lk 10, 38-42; 11, 27-28)*
Kommunionvers
Den Kelch des Heils will ich nehmen und den Namen des Herrn anrufen.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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