Orthodoxe Gottesdienste

Minäon vom 27. August

Frommer Vater Pimen der Große

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 8. ( nach: Wie sollen wir euch nennen )
Wie sollen wir, Pimen, dich jetzt nennen? * Der Mönche Vorbild und einen Wirker von Heilungen, * weil du durch die Schläge der Enthaltsamkeit peitschtest die Leidenschaften der Seele? * Einen Mitbürger und Genossen der Engel? * Einen Bewohner der Mutterstadt oben? * Eine Wohnstätte der Tugenden, * den Reiniger der Wüste? * Bitte, dass errettet werden unsere Seelen.
Wie sollen wir, Pimen, dich jetzt grüßen? * Als der Wüste Bürger und Liebhaber der Ruhe? * Als der Leidenschaften Zerstörer und Erzieher der Mönche? * Als Wogenschwall der Lehren des göttlichen Geistes? * Als Lichtstern der Unterscheidung, der nicht untergeht? * Als wahrhaftigsten Wundertäter, * der da heilt verschiedenste Leiden? * Bitte, dass errettet werden unsere Seelen.
Zur Lampe der Unterscheidung bist du geworden, * die erleuchtet die Seelen derer, die gläubig zu dir kommen, * und ihnen zeigt, o Weiser, den Pfad des Lebens. * Darum preisen wir dich selig im Lobgesang, * da wir begehen deine heilige Feier. * Pimen, du Ruhm der Väter, * du Zierde der Asketen, * bitte, dass errettet werden unsere Seelen.
( nach: Wie sollen wir euch nennen )
Jetzt, Theotokion: Wem bist ähnlich du geworden, o Seele, * du elende, die du dich keineswegs aufmachst zur Buße, * nicht fürchtest das Feuer und verharrst im Bösen. * Raff dich auf und rufe an, * die allein zu Hilfe eilt, und schreie: * Jungfrau-Mutter, flehe an * deinen Sohn und unsern Gott, * dass ich gerettet werde aus den Schlingen des Frevlers.
( nach: Wie sollen wir euch nennen )
Jetzt, Stavrotheotokion: Als sein Lamm erblickte das Mutterschaf * hingestreckt freiwillig am Kreuzesholz, * da rief es mütterlich unter Tränen und Klagen: * Mein Sohn, welch fremder Anblick ist dies! * Der du allen gewährst das Leben als Herr, * wie kannst du, Langmütiger, sterben, * der den Sterblichen darreicht die Auferstehung? * Ich rühme, mein Gott, deinen großen Herabstieg.
Tropar
Ton 8.
Durch deine Tränenströme hast du das unfruchtbare Land der Wüste bestellt, * durch die Seufzer aus der Tiefe die Mühen zu hundertfacher Frucht gebracht; * ein leuchtender Stern bist du dem Erdkreis geworden durch die Wunder. * Pimen, unser Vater, du Frommer, bitte Christus Gott, unsere Seelen zu retten.
Ton 3.
Durch das Fackellicht deiner göttlichen Taten * erleuchtet im Verstande, * bist du erschienen als nicht untergehendes Gestirn der Unterscheidung, * das zerstreut der Leidenschaften finsteren Wahn * und erleuchtet unsere Gedanken. * Pimen, du Frommer, bitte Christus Gott, * dass er uns schenke das große Erbarmen.
Synaxarion
Pimen (Poimän) lebte als Mönchsvater mit einer Gruppe von sechs Brüdern, von denen der älteste Anub und ein weiterer Paisios hießen, in der sketischen Wüste Ägyptens, bis er um 450 in hohem Alter starb. Er war ein Meister des kurzen, prägnanten Sinnspruchs. Viele seiner Aussprüche sind in der sog. alphabetischen Sammlung der Apophthegmata Patrum und in anderen Sammlungen erhalten.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Übersetzung: Erzpriester Peter Plank, Würzburg.
In den Abflogen können einzelne Textstücke auch von anderer Übersetzern übertragen worden sein.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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