Orthodoxe Gottesdienste

Minäon vom 16. August

Übertragung des nicht von Händen gemachten Bildes unseres Herrn Jesus Christus

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 2. ( nach: Mit welchen Kränzen des Ruhmes )
Mit welchen Augen sollen betrachten * dein Bildnis wir Erdgeborenen, * das die Engelsheere * nicht furchtlos können schauen, * da in göttlichem Lichte es erstrahlt? * Denn heut scheidet es aus dem Lande der Ungläubigen * und zur Kaiserstadt und dem Volk erfüllt von Frömmigkeit * begibt es sich auf göttlichen Wink. * Über seinen Einzug freuen sich * die Kaiser und fallen nieder vor ihm * mit Ehrfurcht, o Christus, und Glauben.
Mit welchen Händen sollen berühren * dein Bildnis, Logos, wir Irdischen, * wir mit Sünden Befleckten * unsres sündelosen Gottes Bild, * wir im Schmutz das Abbild des Unzugänglichen? * Die Cherubim verhüllen bebend ihr Antlitz. * Die Seraphim deiner Herrlichkeit Anblick nicht ertragen. * In Furcht dient dir die Schöpfung. * So sprich uns nicht das Urteil, * da wir unwürdig dein schauervolles Bild * verehren, o Christus, aus Glauben.
Wiederum ist der gotterfüllte Tag * der Festesfeier des Herrn gekommen. * Denn der thront in den Höhen, * suchte nun uns heim ganz offenbar * durch sein ehrwürdiges Bildnis. * Den die Cherubim oben nicht können schauen, * wird nun offenbar durch das Bild, denen er ist gleichgeworden, * durch des Vaters reinen Finger * gezeichnet auf unsagbare Weise * nach seinem Gleichnis, das in Glauben und Liebe * verehrend wir Heiligung finden.
Ton 8.
Ehre: Человеколю́бче Влады́ко,/ вели́ка Твоего́ смотре́ния бе́здна:/ в ро́ды бо родо́в Твое́ благоде́тельствуя созда́ние,/ пречи́стаго Твоего́ лица́ зрак изобрази́в,/ А́вгарю ве́рному посла́л еси́,/ возжела́вшу Тя ви́дети,/ по Божеству́ Херуви́мы неви́димаго,/ я́ко Твой о́браз зря́ще,/ нас ра́ди вопло́щшагося и пострада́вшаго во́лею./ К Твое́й любви́ распаля́емся,// ю́же на нас излия́ вели́кия ра́ди Твоея́ ми́лости.
Stichiren zur Litia
Ton 4. ( Aus Lob Ehre des Orthros )
Ehre: Да ка́плют о́блацы сла́дость/ и го́ры да взыгра́ются ра́достно/ о пресла́вных вели́чиих Христа́ Бо́га на́шего:/ вчера́ бо на Фаво́рстей горе́ свет облиста́ Божества́,/ уверя́я ученико́в верхо́вныя,/ Моисе́я же и Илию́ со сла́вою предста́ви,/ Того́ свиде́тельствующих, зако́ном облада́юща/ и живы́ми и ме́ртвыми владя́ща./ Дне́сь посреди́ вселе́нныя/ светоза́рное воображе́ние возсия́,/ уверя́я вся́ческая,/ я́ко Той е́сть вочелове́чивыйся Бог наш,/ Ему́же вопие́м:// Сла́ва, Христе́, человеколю́бию Твоему́.
Stichiren zur Stichovna
Ton 6.
Ehre: Го́споди, воплоти́лся еси́, я́коже восхоте́л,/ изво́лил еси́ восприя́ти нищету́ на́шу/ и бога́тство благосе́рдия показа́л еси́,/ и́мже мя, пе́рсть, обожи́л еси́./ Сла́вим Тя, Человеколю́бче,/ смотре́ния о́браз ви́дяще зра́ка Твоего́,/ сим невозбра́нно во Еде́м вход, Спа́се, да́руй рабо́м Твои́м,// презира́я вся прегреше́ния.
Tropar
Ton 2.
Dein makelloses Bild verehren wir, o Guter, * und bitten um Vergebung * unserer Sünden, o Christus Gott. * Denn es war dein Wille, * im Fleische zu besteigen das Kreuz, * um zu befreien, die du hast gebildet, * aus der Knechtschaft des Feindes. * Deshalb rufen wir dankbar zu dir: * Mit Freude hast du alles erfüllt, unser Erretter, * der du bist gekommen, zu retten die Welt.
Kondak
Ton 2. ( nach: die in Fürbitten, Übersetzungskommission )
Da wir die nicht geschriebene Ikone deiner unsagbaren und göttlichen Heilsordnung / hinsichtlich der Menschen, o unumschreibbares Wort des Vaters, / als gottgeschriebenes Siegesmal deiner untrüglichen Fleischwerdung erkennen, // verehren und küssen wir sie.
Prokimenon zur Liturgie
Ton 4.
Singt dem Herrn ein neues Lied, / sein Lob sei in der Versammlung der Gottseligen.
Vers: Gesehen haben alle Enden der Erde die Errettung unseres Gottes.
Apostellesung zur Liturgie
Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die Kolosser
Kol 1, 12-18 ( Stelle lesen: Kol 1, 12-18 )
Alleluïa zur Liturgie
Ton 1.
Herr, im Licht deines Angesichtes werden wir wandeln.
Vers: Und in deinem Namen werden wir frohlocken auf ewig.
Evangeliumslesung zur Liturgie
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
Es geschah aber, als sich die Tage seiner Aufnahme in die Himmel erfüllten, da richtete er sein Angesicht fest darauf, nach Jerusalem zu gehen. Und er sandte Boten vor seinem Angesicht her; und sie gingen hin und kamen in ein Dorf der Samariter, um für ihn Vorbereitungen zu treffen. Doch sie nahmen ihn nicht auf, weil sein Angesicht <ein nach Jerusalem gehendes> war. Als aber seine Jünger Jakobus und Johannes es sahen, sprachen sie: Herr, willst du, dass wir sagen, dass Feuer vom Himmel herabkomme und sie verzehre, wie auch Elias tat? Er wandte sich aber um, schalt sie und sprach: Ihr wisst nicht, wessen Geistes ihr seid. Der Menschensohn ist nicht gekommen, Menschenseelen zugrunde zu richten, sondern zu erretten. Und sie gingen in ein anderes Dorf.
Und er wandte sich an die Jünger und sprach: Alles ist mir übergeben worden von meinem Vater; und niemand erkennt, wer der Sohn ist, als nur der Vater; und wer der Vater ist, als nur der Sohn, und wem auch immer der Sohn ihn offenbaren will. Und er wandte sich gesondert an die Jünger und sprach: Selig die Augen, die erblicken, was ihr erblickt. Denn ich sage euch, dass viele Propheten und Könige sehen wollten, was ihr erblickt, und sahen es nicht, und hören, was ihr hört, und hörten es nicht. (Lk 9, 51-56; 10, 22-24)*
Kommunionvers
Herr, im Licht deines Angesichtes werden wir wandeln, und in deinem Namen werden wir frohlocken auf ewig.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Übersetzung: Erzpriester Peter Plank, Würzburg.
In den Abflogen können einzelne Textstücke auch von anderer Übersetzern übertragen worden sein.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
Wir freuen uns über Hinweise auf Fehler in den Texten und Abfolgen: verein@orthodoxinfo.de
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