Orthodoxe Gottesdienste

Minäon vom 5. Juli

Frommer Vater Athanasios vom Berg Athos

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 2. ( nach: Mit welchen Kränzen des Ruhmes )
Welcher Ruhmeserhebungen Loblied * sollen wir widmen dem Athanasios, * der geschmückt ist durch die Taten * und gesegnet durch die Gnaden * des gottscheinenden Stromes von Licht, * der mit dem Schwerte hat zerschlagen der Leidenschaften Stürme, * der Säule, welche dem Blitz gleich erstrahlt, * der Lampe der Enthaltsamkeit, * die auf dem Leuchter der Seele * hell erglänzen ließ die Anordnungen Gottes, * der da allen schenkt das Leben.
Mit welchen Kränzen der Rede * sollen wir umwinden den Athanasios, * ihn, den luftdurcheilenden Falken, * der sich himmelstürmend hat erhoben * durch der Schauungen göttliche Flügel, * das Bollwerk der Demut unverwüstlich, * die Mauer der Unterscheidung unerschütterlich, * die Zierde hocherhaben * der wohl geordneten Sitten, * ihn, der bittet für seine Kinder Christus Gott, * ihn, der allein ist barmherzig.
Als Morgen, der allzeit dämmert, o Frommer, * hast du dich erzeigt, der durch das Feuer der Gnadengaben * zieht herbei zum abendlosen Lichte, * die sind erblindet durch der Leidenschaften Dunkel, * Athanasios, gottsinnender Vater. * Weil du gar sehr hattest das Talent gemehrt, * hat dich Christus zum Therapeuten der Seelen gemacht, * welcher mit dem Schwerte der Worte * herausschneidet die Fäulnis * unheilbarer Geschwüre und so Gesundheit zum Heile * jenen schafft, die zu dir kommen.
Ton 6.
Ehre: Wie gotterfüllt war dein Leben, * wie allheilig dein Ende, * Vater Athanasios! * Denn bei ihm war versammelt * die ganze Schar des Berges. * Als sie dich ohne Odem auf dem Bette sah, * rief sie mit wehklagenden Worten: * Gib ein letztes Wort deinen Dienern, Heiliger. * Lehre, wo du zurücklässt deine Kinder, o Vater, * derer du dich erbarmtest als Vater * voller Mitleid und Liebe. * Doch da du hier im Grabe bist verborgen, * sind wir reich, da du bist oben * Anwalt und Fürbitter bei Gott * für uns, die voll Vertrauen dich ehren.
Jetzt, Theotokion: Wer wird dich nicht selig preisen, * allheilige Jungfrau, * wer nicht besingen dein gattenloses Gebären? * Denn der zeitlos aus dem Vater hervorgestrahlt, * der einziggezeugte Sohn, * er selbst ging aus dir, der Reinen hervor, * menschgeworden auf unsagbare Weise, * der da ist Gott der Natur nach * und der Natur nach Mensch geworden * um unsertwillen, * nicht getrennt eine Zweiheit der Personen, * sondern kundgetan unvermischt in der Zweiheit der Naturen. * Ihn bitte, hehre Allseligste, * dass unsere Seelen Erbarmen finden.
Stichiren zur Litia
Ton 1. ( Idiomela )
Als des Erdkreises abendlose Leuchte * lasst uns besingen den frommen Athanasios, * denn aufgestrahlt heller als die Sonne * in der Festigkeit des Glaubens * hat er die Scharen der Gläubigen zur Tugend geführt: * durch gotteingegebene Lehren * und Einführungen in die rettungbringenden Worte, * die er freigebig und reichlich von seinen Lippen ließ erfließen, * und durch bewundernswertes Tun und engelgleiches Leben. * Zum Eifer rief er auf und erzeigte beides, * das Leben und das überaus glänzende Wort, * wundervoll als der beste Lehrer. * Auf seine Bitten, Christus, unser Gott, * bewahre diese Herde * und festige den orthodoxen Glauben * als der Menschenliebende.
Ton 2.
Den Eiferer Christi, * benannt nach der Unsterblichkeit, * den wahren Eingeweihten des Erretters, * den Ruhm und das Lob all derer in der Einsamkeit, * wie auch ihren Anführer, * den von klein auf dem Herrn Geheiligten lasst, ihr Chöre der Väter uns lobpreisen, * die wir zusammen sind gekommen: * Denn das Verlangen nach dem Göttlichen in sich aufgenommen, * hat er verlassen den Trug der Welt * und, das Joch Christi auf seine Schulter genommen, * hat er mannhaft besiegt die Schlachtreihen der Dämonen, * indem er uns zeigte durch seine Taten * den besten Weg der göttlichen Liebe. * Denn mit Eifer hat er ihn durchlaufen * und erkannt das wahre Licht der allschaffenden Dreiheit. * O des furchterregenden Wunders * und der herrlichen Begebenheit! * Denn als Irdischer der Natur nach, * ist er gleich geworden den geistichen Wesen, * hat die Herrlichkeit und die Ehre Gottes reichlich angenommen * und wird so zum Fürbitter für uns, * damit wir erlangen die ewigen Güter am Tage des Gerichtes.
Ton 4.
Die geistigen Wesen hast du in Staunen versetzt * und die irdischen in Schrecken, * denn überwunderbar sind die asketischen Mühen deines Lebens. * Wie ein gleichsam Körperloser im irdischen Fleische * hast die unsichtbaren Feinde du überwunden. * Alle Geschlechter der Frommen besingen dich, * besonders aber deine kostbare Herde, * das Denkmal des Glanzes deiner Mühen, * das du erzeigt hast als schöne Stadt in der Wüste, * stattlich von dir errichtet als Wohnstatt für die Versammlungen der Mönche. * Wie mit überaus kostbaren Gewändern * schmückt sie sich mit deinen Wundern * wie auch mit deinen edlen Kämpfen. * Durch deine Bitten, o Athanasios, * und dein Flehen erbittet sie, * dass sie bewahrt werde für Christus, * der da hat das große Erbarmen.
Ton 5.
Ehre: Lasst uns stoßen in die Posaune der Lieder, * denn die Gnade des Geistes, heller tönend als jede Posaune, * ruft alle zusammen zum Lobgesang auf den gotttragenden Vater. * Könige und Fürsten sollen ihn bewundern, * den wahren Diener des Königs von allem, * der die Fürsten und Gewalten des Beherrschers dieser Welt * besiegt hat mit allen Waffen des göttlichen Geistes. * Hirten und Lehrer sollen ihn lobpreisen * als wahrhaft beste Richtschnur und Vorbild für die Herde. * Ihn, den in den Lehren Unversehrten * und im Glauben Edlen, * den in den Schauungen Erhabenen * und in den Werken über die Wolken Erhöhten, * dessen Lehren gleichen einem üppigen Strom, * den Weggeleiter der Verirrten, * die Stütze der Schwankenden, * der sich aller Kranken erbarmt, * die große Zierde des Athos, * ihn preisen wir alle und rufen: * Athanasios, du Haupt der Väter, * leg immer Fürbitte ein für deine Diener, du unser Vater, * und rette deine Herde durch deine Bitten.
Jetzt, Theotokion: Lasst uns stoßen in die Posaune der Lieder, * denn die Allkönigin, die Mutter und Jungfrau, * neigt von oben sich herab und krönt mit Segnungen * jene, die sie besingen. * Die Könige und Herrschenden sollen sich versammeln, * sie sollen rühmen die Königin in Hymnen * die den König hat geboren, * dem es gefallen hat in seiner Menschenliebe, * jene zu befreien, die einst festgehalten wurden von Tode. * Ihr Hirten und ihr Lehrer, * lasst uns zusammenkommen * und lobpreisen die allreine Mutter des guten Hirten. * Die Leuchte, von Gold erglänzend, * die lichttragende Wolke, * sie, die weiter ist als die Himmel, * die beseelte Lade, den feuergestaltigen Thron des Gebieters, * den goldenen Krug mit Manna, * die verschlossene Pforte des Logos, * die Zuflucht aller Christen * wollen wir ehren mit gottschallenden Liedern. * Und deshalb lasst uns rufen: * Du Gemach des Logos, * würdige uns, Demütige, des himmlischen Reiches, * denn nichts ist unmöglich für deine Vermittlung.
Stichiren zur Stichovna
Ton 5. ( nach: Sei gegrüßt )
Sei gegrüßt, Athanasios, du Frommer, * der vertraut du bist mit den Chören der Engel, * denn ihr Leben hast du, o Vater, * wahrhaftig geführt auf Erden, * indem du übtest die Tugend * und erstrahltest als fleckenloser Spiegel der Reinheit. * Die gleißenden Strahlen hast du empfangen * des Heiligen Geistes, Allglückseliger. * Auf solche Weise erleuchtet * hast du gesehen das, was sollte kommen * und hast aus göttlicher Lichterscheinung * alles vorhergesagt, von Christus * unterwiesen, den du wolltest bitten, * dass unsern Seelen geschenkt werde das große Erbarmen.
Kostbar ist vor dem Herrn * der Tod seiner Frommen.
Sei gegrüßt, zum Anführer geworden * der Asketen und Vorkämpfer unüberwindlich; * denn die Wurzeln der Leidenschaften hast du abgetrennt * und den Angriffen der Dämonen * mannhaft standgehalten, Athanasios, * über ihre seelenverderbende Verführung triumphiert. * Die Wirkkraft aber des Kreuzes des Erlösers * und seine unbesiegbare Macht hast du erwiesen. * Mit dieser ausgerüstet * hast du den Sieg über alle errungen, * welche immer da verwerfen * das göttliche Erscheinen * Christi, den du wolltest bitten, * dass unsern Seelen geschenkt werde das große Erbarmen.
Selig der Mann, der fürchtet den Herrn, * der großen Gefallen findet an seinen Geboten.
Als lichtgestaltige Säule der Tugenden * festgegründet und schattenspendende Wolke * bist du erschienen auf dem Athos * als Anführer jener, die verlangen * nach Gott, von der Erde zum Himmel, * der mit dem Kreuzstabe zerteilt das Meer der Leidenschaften; * das geistige Amalek hast du in die Flucht geschlagen * und den ungehinderten Aufstieg in die Himmel * gefunden, du Gottseligster, * und das unangetastete Erbe, * der mit den Körperlosen voll Freude * du stehest an dem Throne * Christi, den du wolltest bitten, dass unsern Seelen geschenkt werde das große Erbarmen.
Ton 6.
Ehre: Die Zierde der Väter, * den Ruhm der Asketen, * die Quelle der Wunder, * den Fürsprecher bei Gott, * der nie abgewiesen, * lass uns, ihr Festesfreunde, die wir zusammengeeilt, * mit klingenden Lobliedern besingen und rufen: * Freue dich, du Richtschnur, * du Prägestock des monastischen Lebens * und genauestes Vorbild. * Freue dich, weithin sichtbarer Stern, * der alles wie eine Fackel erleuchtet * mit der Tugenden Feuerschein. * Freue dich, großer Anwalt * derer in Betrübnissen, * glühender Fürbitter der Bedrängten. * Denn du hörest, Athanasios, nicht auf, * zu bitten Christus Gott * für diese deine Herde * und für alle Gläubigen, * die da verehren * deine ruhmvolle Entschlafung.
Jetzt, Theotokion: Gottesgebärerin, * du bist der wahre Weinstock, * der hervorsprießen ließ die Frucht des Lebens. * Dich flehen wir an: Bitte, Gebieterin, * mit den Aposteln und allen Heiligen, * dass Erbarmen finden unsere Seelen.
Tropar
Ton 3.
Ob deines Lebens im Fleische erstaunten die Ordnungen der Engel, * wie du mit einem Leibe zu den unsichtbaren Kämpfen auszogest, Allgepriesener, * und wie du verwundetest die Reihen der Dämonen. * Darum hat dich, Athanasios, Christus mit reichen Gaben bedacht. * So bitte, o Vater, Christus Gott, dass unsere Seelen Errettung finden.
Jetzt, Theotokion: Dich, die da vermittelt die Rettung unseres Geschlechtes, * besingen wir, Gottesgebärerin Jungfrau. * Denn im Fleische, das er aus dir angenommen, * unterzog sich dein Sohn und unser Gott * durch das Kreuz dem Leiden * und erlöste uns aus dem Verderben * als der Menschenliebende.
Ode 1
Erster Kanon an die Heilige Elisabeth, Ton 2.
Ein Werk Marks.
Irmos: Kommt ihr Völker, laßt uns Christus ein Lied bringen, der das Meer geteilt und das Volk, aus der ägyptischen Knechtschaft befreit, hindurchgeführt hat, denn Er hat sich verherrlicht.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Öffne mir, Christus, die Lippen, damit ich die Großtaten Deiner Auserwählten besinge, der heiligen Märtyrerin Elisabeth, auf daß durch ihre Gebete die Wolke meiner Unwissenheit zergehe.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Du hast Gott aus Deiner ganzen Seele geliebt und Ihm deshalb von Jugend an und alle Jahre Deines Lebens gedient, heilige Märtyrerin. Daher wurdest Du auch verherrlicht: denn Gott verherrlicht jene, die Ihn verherrlichen.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Die Du nun zusammen mit den Propheten und Aposteln, Märtyrern und Heiligen im Licht der heiligen Dreiheit wohnst, heilige Märtyrerin Elisabeth, gedenke Deiner Kinder, die mit Glauben Dein Gedenken begehen.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Du hast das Wort des Vaters geboren, das sich mit dem Fleisch aus Dir vereinte, doch die göttliche Hypostase nicht verließ, reine Mutter: Du aber, heilige Elisabeth, erlangtest den Ruhm des Martyriums um dessentwillen, den Du ersehntest.
Zweiter Kanon an die Heilige Elisabeth, Ton 4.
Irmos: Des Roten Meeres Tiefe durchquerte trockenen Fußes das alte Israel. Es schlug in der Wüste mit den kreuzweise emporgehobenen Händen des Moses Amaleks Macht in die Flucht.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Durch gute Hoffnungen im Geist befestigt und zu Gott aus dem Kurzlebigen entrückt, verweiltest Du im Gebet und in Mühen in Deinem Kloster.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Durch Deine Gebete errette mich, der ich mich mit Liebe Dir nahe, heilige ehrwürdige Märtyrerin, aus der irdischen Eitelkeit und stille den Aufruhr meiner Leidenschaften.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Durch Weisheit und Gnade wurde Dein Geist erleuchtet, und Du fürchtetest die Drohungen der Peiniger nicht, heilige Märtyrerin, durch göttliche Kraft gestärkt.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Den aus Dir Leibgewordenen, gepriesene Gottesbraut, der Kreuz und Tod auf Sich nahm, erkennen wir als Herrn und singen Ihm, denn Er hat unser Geschlecht erlöst.
Ode 3
Erster Kanon an die Heilige Elisabeth, Ton 2.
Irmos: Du hast durch Deine Stärke den Bogen der Mächtigen zerbrochen, Christus, und die Ohnmächtigen mit Kraft umkleidet.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Den Beginn Deines irdischen Lebens hast Du in Darmstadt verbracht. Dieser Stadt vermachte der gottesfürchtiger Märtyrerzar die Kirche der heiligen apostelgleichen Maria Magdalena.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Ewige Ruhe hast Du in jenem heiligen Kloster in der heiligen Stadt Jerusalem gefunden, nahe der Kirche des Entschlafens der Gottesmutter, die Du aus ganzem Herzen geliebt hast.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Dort nun werden Deine heiligen Reliquien im Kloster von Gethsemane bewahrt, vor denen wir uns, Deine unwürdigen und unnützen Knechte, mit Gottesfurcht verneigen.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Den einen, von keinem Ort umgrenzten Gott hast Du in Deinem Schoß empfangen, allreine Gottesgebärerin. Deshalb verherrlichen wir Gläubigen alle Dich mit Preisgesängen.
Zweiter Kanon an die Heilige Elisabeth, Ton 4.
Irmos: Es erfreut sich Deine Kirche in Dir, Christus, und ruft: Du bist meine Stärke, Herr, meine Zuflucht und Festung.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Die Welt und fleischliche Weisheit verwarfst Du und erlangtest Christus in Mildtätigkeit und den Mühen des Gebets im Kloster der Martha und Maria, zusammen mit den Schwestern, den Dir von Gott anvertrauten.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Wie eine unerschütterliche Säule verharrtest Du inmitten schwieriger Bedingungen. Dem Mörder vergabst Du und für die Peiniger hast Du gebetet, seligste Großfürstin.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Weder Feuer noch Schwert noch Verachtung, weder die schaurige Grube noch die Grausamkeit der Peiniger konnten Dich trennen von der Liebe Gottes.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Durch den Geist zuvor geläutert, gebarst Du das Wort des Vaters, o Reine, zur Rettung unseres verlorenen Geschlechts.
Ode 4
Erster Kanon an die Heilige Elisabeth, Ton 2.
Irmos: Dir, Herr, bin ich in heiliger Schau begegnet und verherrliche Deine unbegreifliche Kraft, Du Menschenliebender.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Nachdem Du Deine Füße auf den reinen Fels des orthodoxen Glaubens gestellt hattest, bliebest Du unerschütterlich in den Prüfungen und Ränken Deiner gottlosen Verfolger.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Witwe geworden, liebtest Du es, im Hause des Herrn zu verweilen und gründetest das Kloster in Moskau, der herrschaftlichen Stadt, zum Dienst an den Nächsten.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Du hast Dich von dieser eitlen Welt in das heilige Martha und Maria Kloster zurückgezogen, in dem durch die unablässigen Gesänge und Gebete alle körperlichen Leiden verschwanden, und gut dientest Du Gott und den Nächsten im Verbund mit den Dir gleichgesinnten Frauen.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Dich, unvermählte Gottesgebärerin, verherrlichen die Gläubigen, denn Du bist Fürsprecherin und Zuflucht der Christen. Bitte Deinen Sohn auch für uns, die unter Deinen Schutz fliehen.
Zweiter Kanon an die Heilige Elisabeth, Ton 4.
Irmos: Als Dich die Kirche am Kreuz erhöht sah, der Gerechtigkeit Sonne, da trat sie in ihre Bestimmung ein und rief geziemend: Ehre sei, Herr, Deiner Macht.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Von der Kraft Gottes behütet, hast Du Ihm gedient, durch Fasten und Durst Deinen Leib gedemütigt, durch das reine Gebet aber die Seele erhellt.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Wie eine kostbare Perle liegen Deine Reliquien vor uns und bewirken bei jenen, die sich ihnen gläubig und betend nahen, verschiedenartige Heilungen.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
In der Stunde der Finsternis, die über Rußland kam, berief Gott Dich zur Heldentat des Martyriums, der treu Du bliebest bis zum Ende.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Unbefleckte, Fehlerlose, mein durch Gedanken des Kleinglaubens und der Trägheit besudeltes Herz richte durch Deine Gebete auf zum Gebet und zur Buße.
Ode 5
Erster Kanon an die Heilige Elisabeth, Ton 2.
Irmos: Spender des Lichtes und Schöpfer der Zeiten, Herr, leite uns im Licht Deiner Gebote: Denn außer Dir kennen wir keinen anderen Gott.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Mit lichtesten Kronen bekränzt, stehst Du vor dem Thron des Herrschers aller: Ihn aber bitte für jene, heilige Märtyrerin Elisabeth, die mit Glauben und Liebe Dein heiliges Gedenken feiern.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Dem göttlichen Gesetz unterwarfest Du Dich, vom Gesetz der Sünde wandtest du Dich ab bis zum Ende, und alle zeitliche Schönheit hast Du für Unrat erachtet, um Christi Gestalt ähnlich zu werden: Deswegen hast Du Dich auf rechte Weise gemüht, hochgerühmte, himmlisch Bekränzte.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Geist und Herz hast Du für die Einwohnung der Gnade geöffnet, den einzigen Herrn empfingst Du und eine unvergängliche Krone hast Du erlangt, erstrahlend in hellem Lichtschein und reich an Gaben.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Dich, reine Gottesgebärerin, kennen wir als unbesiegbare Waffe im Kampf; Dich besitzen wir als Festung und Hoffnung unserer Rettung.
Zweiter Kanon an die Heilige Elisabeth, Ton 4.
Irmos: Du kamst, mein Herr, als Licht in die Welt. Als heiliges Licht, das aus der Unkenntnis Dunkel herausführt, die Dich gläubig besingen in Hymnen.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Prachtvoll war wahrlich Dein Leben, lieblich erschien es Menschen und Engeln, unnahbar aber erwies es sich den Dienern des satanischen Aufruhrs.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Auf Erden mühtest Du Dich, Allreiche, mit Deinen Schwestern im Herrn, die zeitlichen Krankheiten ertrugst Du. Jetzt erhältst Du Deinen Lohn im Himmel in der Gemeinschaft mit den Engeln, unbesiegbare Märtyrerin.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Nachdem Du der Pracht dieser Welt entsagt hattest, erwiesest Du Dich als Führerin der Verirrten und als verläßliche Zuflucht der Geretteten. Mit Deinem Blut aber wurde der kostbare Purpur gewebt, mit dem bekleidet Du nun vor dem Bräutigam stehst.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Gott über allem Sein hast Du im Fleisch geboren, Jungfrau, wie Er selbst es gewollt hat. Daher bitten wir Dich, uns durch Deine Geburt von den ewigen Qualen zu befreien.
Ode 6
Erster Kanon an die Heilige Elisabeth, Ton 2.
Irmos: Erhöre die Stimme des Flehens meiner kranken Seele, Herr, und befreie mich aus den Schrecknissen: Du allein bist der Urheber unserer Rettung.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Als Du körperliche Wunden von den gottlosen Mördern empfingest, hast Du dem Feind durch Deine demütige Weisheit eine schwere, todbringende Wunde zugefügt.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Als Du zur Schlachtung zusammen mit der Dir treuen Nonne Varvara und den Großfürsten geführt wurdest, bewahrtest Du geistliche Stärke und verleugnetest Christus Gott nicht, dem Du wahrhaftig gedient hast.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Die Du in der Grube von Alapajevsk das Stöhnen der Verwundeten gehört und mit Liebe ihre leiblichen Wunden verbunden hast, komm auch uns zu Hilfe, die wir durch Stolz und Hoffahrt verwundet sind, und verbinde die grausamen Schwären unserer Seelen.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Bitte immerdar den für uns aus Dir Fleischgewordenen, Jungfrau Mutter, die Dich fromm Verehrenden aus der Not und den seelenverderbenden Leidenschaften und den ewigen Qualen zu erretten.
Zweiter Kanon an die Heilige Elisabeth, Ton 4.
Irmos: Opfern will ich Dir mit lobpreisender Stimme, o Herr. So ruft Dir die Kirche zu, vom dämonischen Blut erlöst durch das in Erbarmung aus Deiner Seite vergossene Blut.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Als ehrbares Gefäß des göttlichen Geistes hast Du Dich erwiesen und trugst im Herzen göttliche Düfte. Du erquickst die Herzen derer, die treu Dein Andenken feiern.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Die Kraft der Kiefer der geistigen Wölfe hast Du zerbrochen, heilige Märtyrerin Elisabeth, vom abendlosen Glanz umflort. Führe auch uns auf den Stufen der unerschütterlichen Liebe Gottes.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Durch ganz Sibirien reiste Dein sterblicher Leib, Deine Reliquien besuchten entfernte Länder und gelangten in die heilige Stadt, in das Kloster, das Du von Anfang an geliebt hast.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Die göttlichen Worte wurden Dir gesandt, allreine Gottesmutter, und das vorewige Wort gebarst Du im Fleisch, das uns, die Stummen gerettet hat.
Ode 7
Erster Kanon an die Heilige Elisabeth, Ton 2.
Irmos: Als das goldene Bildnis auf dem Felde Deir angebetet wurde, haben sich Deine drei Jünglinge nicht dem gottlosen Befehl gebeugt. In das Feuer geworfen, hoben sie an zu singen: Gott unserer Väter, gepriesen bist Du.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Zum abendlosen Licht stiegest Du auf und vollbrachtest die Werke des Lichtes, wie die Sonne hast Du die Welt beschienen: Daher erleuchte auch uns Unwürdige, die wir nun rufen: Gott unserer Väter, gepriesen bist Du.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Dem einzigen Gott weihtest Du Seele und Gedanken, den schmalen Pfad bist Du gegangen: Daher empfingest Du die Wonne des himmlischen Reiches und rufst nun: Gott unserer Väter, gepriesen bist Du.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Leuchtend im Licht der Gnade, heilige Märtyrerin Elisabeth, erbitte die Vergebung der Sünden auch für uns, die wir Deinen lichtvollen Festtag begehen und singen: Gott unserer Väter, gepriesen bist Du.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Freue Dich, rufen wir Dir, Allreine, zusammen mit Gabriel zu, bitte Deinen Sohn, Hochgesegnete, Er möge durch Deine Gebete unsere Seelen erretten.
Zweiter Kanon an die Heilige Elisabeth, Ton 4.
Irmos: Im persischen Feuer erglühten die Abrahamsjünglinge mehr in der Liebe des Glaubens als in den Flammen und riefen: Gepriesen bist Du, o Herr, in Deiner Herrlichkeit Tempel.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Das unzugängliche Licht hat würdig Deine Seele erleuchtet, heilige Märtyrerin Elisabeth, und leuchtend im österlichen Glanz hast Du gesungen: Gott unserer Väter, gepriesen bist Du.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Den dornigen Weg des irdischen Lebens bist Du gegangen, heilige Mutter, und erlangtest die himmlische Wonne. Zusammen mit den Chören der Engel bringst Du nun den Lobpreis dar: Gott unserer Väter, gepriesen bist Du.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Christus hast Du aus ganzem Herzen geliebt, in das lichteste Gemach des himmlischen Bräutigams bist Du eingetreten, Gottgesegnete, und wie die unbesiegbaren Märtyrer rufst Du: Gott unserer Väter, gepriesen bist Du.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Du bist der geweihte Tempel, ganz Unbefleckte, den im Heiligtum wohnenden allheiligen Gott hast Du geboren, der alles weiht und vor dem Bösen errettet.
Ode 8
Erster Kanon an die Heilige Elisabeth, Ton 2.
Irmos: Besinget Gott den Herrn, ihr Werke, der zu den hebräischen Jünglingen in den feurigen Ofen hinabstieg und die Flammen in Tau verwandelte, und erhebet Ihn hoch in alle Ewigkeit.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Der heutige Tag erglänzt in Deinem lichten Gedenken, heilige Märtyrerin Großfürstin Elisabeth, die Du uns zum Fest versammelst, um Deine Geduld zu verehren, in der Du Dich zusammen mit den anderen Märtyrern im Schacht von Alapajevsk bewährtest, und zu Christus zu rufen: Alle Werke des Herrn, lobet den Herrn.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Wie ein Licht aufscheint in der Finsternis der grausamen Gottlosigkeit, so erstrahlt Dein Festtag, neuerschienene heilige Märtyrerin. Du aber erleuchte mit dem Licht Deiner Liebe auch uns, die wir rufen: Alle Werke des Herrn, lobet den Herrn.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Nachdem Du das königliche Gemach verlassen hattest, erlangtest Du das himmlische Gemach. Zuvor wurdest Du auf Christus, den von Dir geliebten Bräutigam, vorbereitet. Ihn erblickend, riefst Du aus: Alle Werke des Herrn, lobet den Herrn.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Durch Dich, allreine Gottesbraut, hörte die Trauer auf, und wahrhaftig schwand der Fluch, und Segen erleuchtet die Gläubigen in Ewigkeit.
Zweiter Kanon an die Heilige Elisabeth, Ton 4.
Irmos: Durch Ausbreiten der Hände hat Daniel in der Grube die Schlünde der Löwen verschlossen. Und des Feuers Macht löschten die Jünglinge aus, mit Tugend umgürtet, die Freunde der Frömmigkeit, und riefen: Preiset alle Werke des Herrn den Herrn.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Als das Meer der Bedrängnisse und Qualen toste und die aufständischen Gottlosen den christlichen Gauben verfolgten, bist Du unbeirrt gesegelt und hast den Hafen des Paradieses erreicht. Da riefest Du: Singet, ihr Priester, Volk, hochpreise in alle Ewigkeit.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Leuchtend als Fackel der Wahrheit, vertriebst Du die Finsternis der Gottlosigkeit, gottweise Elisabeth, und zu Christus führtest Du eine Schar gottliebender Frauen, welche riefen: Singet, ihr Priester, Volk, hochpreise in alle Ewigkeit.
Wir segnen den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Ruhmvoll wurdest Du verherrlicht durch die göttliche Gnade, Großfürstin Elisabeth, zusammen mit der Nonne Varvara und vielen anderen Neumärtyrern, und licht habt ihr zu singen gelehrt: Singet, ihr Priester, Volk, hochpreise in alle Ewigkeit.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Der göttliche Tau, aus Dir geboren, hat die Welt erleuchtet, jungfräuliche Gottesgebärerin, ergieße über mich den Tau des Erbarmens, der unsere Seelen und Gedanken erhellt.
Wir loben, segnen und beten an den Herrn; wir besingen ihn in Hymnen und hocherheben ihn in Ewigkeit.
Ode 9
Erster Kanon an die Heilige Elisabeth, Ton 2.
Irmos: as ganze Verlangen, ganz Süße, Wort Gottes, Sohn der Jungfrau, Gott der Götter, Herr, Heiligster der Heiligen: Deshalb verehren alle Dich und Sie, die Dich gebar.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Ganz hast Du nach dem himmlischen Jerusalem gestrebt, heilige Märtyrerin Elisabeth, doch Deine Reliquien blieben im irdischen Gethsemane. An diesem Ort wird von Deinen Schwestern, gottesfürchtigen Nonnen, stets Gott verherrlicht, der Dich verherrlicht hat.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Das ewige Leben hast Du, Märtyrerin Christi, eifrig angestrebt, die Du weithin durch Dein Märtyrerblut erstrahlst, daher rufen wir Dich zu Deinem Fest an, Vorsteherin der klösterlich Lebenden, heilige Elisabeth.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Durch Deine Gebete, auserwählte Braut Christ, zerreiße mir die Fesseln der Sünden, und das Dunkel meiner Leidenschaften zerstreue.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Laß helles Licht durch Dein Gebären aufstrahlen und erleuchte alle unter der Sonne. Den Fürsprecher der Finsternis vernichte, allreine Gottesgebärerin, die Du von allen mit unaufhörlicher Stimme verherrlicht wirst.
Zweiter Kanon an die Heilige Elisabeth, Ton 4.
Irmos: Als nicht handgeschnittener Stein ward aus Dir, dem Berge, aus dem kein Stein ward gebrochen, als Eckstein Christus geschnitten, der die getrennten Naturen verband. Im Jubel darüber erheben wir Dich, Gottesgebärerin.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Mit vielen Tugenden geschmückt, hast Du die List des Menschenhassers vernichtet, in Liebe hast Du Dich an Christus geheftet und eine Gemeinschaft von Gottliebenden zu Gott geführt.
Heilige Märtyrerin Elisabeth, bitte zu Gott für uns.
Vereinigt mit den körperlosen Kräften, Gepriesene, und der Versammlung der Leidensdulder, bete zu Christus Gott auch für die von Ihm Abgewichenen und die Ihn Hassenden.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Durch verschiedene Länder bist Du in Deinem zeitlichen Leben gereist, und jetzt erleuchtest Du uns mit geistlichem Glanz in den vielen Städten und Klöstern, wo Du gepriesen wirst.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Die Stimme aller Engel ruft zu Dir, Jungfrau, den Palast und Thron Gottes: Freue Dich, durch die das Himmlische Reich gewährt wird, die Aufhebung des alten Verderbens und die ursprüngliche Schönheit der in der Unvernunft Vernichteten.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


Vorheriger GottesdienstNächster Gottesdienst
Übersetzung: Erzpriester Peter Plank, Würzburg.
In den Abflogen können einzelne Textstücke auch von anderer Übersetzern übertragen worden sein.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
Wir freuen uns über Hinweise auf Fehler in den Texten und Abfolgen: verein@orthodoxinfo.de
Kontakt und Impressum: www.orthodoxinfo.de
Copyright: die Texte dürfen nicht zu gewerblichen Zwecken verwendet werden.