Orthodoxe Gottesdienste

Minäon vom 29. Juni

Rumreiche und allgepriesene Apostelfürsten Petrus und Paulus

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 2. ( von Andreas Pyros )
Mit welchen Kränzen des Ruhmes * sollen wir umwinden Petrus und Paulus, * die getrennt den Leibern nach, * doch geeint im Geiste, * die Vorsteher der Gotteskünder, * den einen als Anführer der Apostel, * den andern als den, der sich mehr gemüht als die andern. * Denn es bekränzt sie wahrhaft würdig * mit Diademen unsterblicher Herrlichkeit * Christus unser Gott, * der da hat das große Erbarmen.
Mit welchen Wohlklängen der Lieder * sollen wir besingen Petrus und Paulus, * die Schwingen der Gotteserkenntnis, * welche die Enden durcheilten * und zum Himmel wurden erhoben, * die Hände des Evangeliums der Gnade, * die Füße der Wahrheit der Verkündigung, * die Ströme der Weisheit, * die Hörner des Kreuzes, durch welche den Hochmut * der Dämonen Christus hat niedergestoßen, * der da hat das große Erbarmen.
Mit welchen geistlichen Gesängen * sollen wir preisen Petrus und Paulus, * die nicht abstumpfenden Schneiden * des furchtbaren Schwertes des Geistes, * die vernichten die Gottlosigkeit, * die Zierden der Stadt Rom hochherrlich, * des ganzen Erdkreises Freude, * die geistigen Tafeln * des Neuen Bundes von Gott beschrieben, * welche in Sion hat ausgerufen Christus, * der da hat das große Erbarmen.
Ton 4. ( von Ioannes Monachos )
Ehre: Durch das Dreifache der Frage: * Petrus, liebst du mich? * machte Christus wieder gut das Dreifache der Verleugnung. * Und so sprach auch Simon * zu ihm, der kennt das Verborgene: * Herr, du kennst alles, dir ist alles kund; * du weißt, dass ich dich liebe. * Darauf sagte zu ihm der Erretter: * Weide meine Schafe, * weide meine Auserwählten, * weide meine Lämmer, * die ich mit meinem eigenen Blute * erworben habe zum Heile. * Ihn bitte, gottseligster Apostel, * dass uns geschenkt werde das große Erbarmen.
Jetzt, Theotokion: Der Prophet David, durch dich Gottesahne, * er meinte dich in seinem Liede, * da er im Voraus zurief jenem, * der an dir hat Großes getan: * Es steht die Königin zu deiner Rechten. * Denn dich hat als Mutter erwiesen, * die hervorbringt das Leben, * Gott, dem es hat gefallen, * ohne Vater aus dir Mensch zu werden, * um sein eigenes Bild wiederherzustellen, * das durch die Leidenschaften war verdorben, * um das verirrte Schaf zu finden, * das sich verlaufen hatte in den Bergen, * es auf seine Schultern zu nehmen, * es zum Vater hinzutragen * und es den himmlischen Mächten beizufügen * durch seinen eigenen Willen * und, Gottesgebärerin, die Welt zu retten, * er, Christus, der da hat das große und reiche Erbarmen.
Parimien
Lesung aus dem ersten ökumenischen Brief des Petrus
1 Petr 1, 3-9 ( Stelle lesen: 1 Petr 1, 3-9 )
Lesung aus dem ersten ökumenischen Brief des Petrus
1 Petr 1, 13-19 ( Stelle lesen: 1 Petr 1, 13-19 )
Lesung aus dem ersten ökumenischen Brief des Petrus
1 Petr 2, 11-24 ( Stelle lesen: 1 Petr 2, 11-24 )
Stichiren zur Litia
Ton 2. ( von Andreas von Jerusalem )
Wohlan, ihr Versammlung der Gläubigen, * wir wollen heute bilden * einen Reigen frohen Sinnes * und bekränzen mit geziemenden Lobgesängen * Petrus und Paulus, * die erwählten Weber der Gnade; * denn das Wort haben sie ausgesät * freigebig allen * und sie damit auch reich gemacht an Gnade des Geistes. * Da sie waren die Reben * des wahren Weinstocks, * haben die reife Traube sie uns gespendet, * die da erfreut unsere Herzen. * Zu ihnen lasst uns mit unverhülltem Angesicht * und reinem Gewissen rufen mit den Worten: * Seid gegrüßt, ihr Fährleute derer ohne Vernunft * und Helfer derer, die Venunft besitzen. * Seid gegrüßt, ihr erwählte Freude * des Schöpfers und Erhalters von allem. * Seid gegrüßt, ihr Gewährer der Güter * und Vertreiber ränkevollen Truges. * Sie wollen wir anflehn, allzeit zu bitten * den Schöpfer und Meister * für die Welt um beständigen Frieden * und für unsre Seelen um das große Erbarmen.
( von Arsenios )
Die Jünger Christi und Grundfesten der Kirche, * die wahren Säulen und Fundamente * und gotterfüllten Posaunen * der Lehren und Leiden Christi, * die Koryphäen Petrus und Paulus, * lasst, alle Welt, sie uns als Vorsteher ehren. * Denn sie haben durchlaufen * die ganze Weite der Erde, * wie mit dem Pfluge ausgesät den Glauben, * allen quellen lassen die Gotteserkenntnis * und ihnen dargelegt die Lehre von der Dreifaltigkeit. * O Petrus, Fels und Grund, und Paulus, Gefäß der Erwählung! * Als Christi Ochsengespann haben sie alle * zur Gotteserkenntnis gezogen, * die Völker, Städte und Inseln. * Hebräer auch haben sie zu Christus geführt * und sie bitten * um die Rettung unserer Seelen.
( von Germanos )
Petrus, Haupt der ruhmreichen Apostel, * du Fels des Glaubens, * und du, gottkündender Paulus, * der Kirchen Anwalt und Leuchte, * die ihr steht am göttlichen Throne, * bittet für uns bei Christus.
Paulus, du Mund des Herren * und Fundament der Lehren, * ein Verfolger warst du einst Jesu, des Heilands; * nun aber, Seliger, bist du geworden * zum Erstthronenden der Apostel. * So hast du Unsagbares gesehen, o Weiser, * als du emporstiegst bis zum dritten Himmel * und riefest: Kommet mit mir, * und wir werden nicht ermangeln der Güter.
Ton 3. ( von Ioannes Monachos )
Die Bürger des oberen Jerusalem, * der Fels des Glaubens und der Anwalt der Kirche Christi, * die Zweiheit der Dreiheit, die Fischer der Welt * haben heute das Irdische verlassen * und sind zu Gott gegangen in Wahrheit * und sie bitten ihn in Freimut * um die Rettung unsrer Seelen.
Ton 5. ( von Byzantios )
Ehre: Wie es die Weisheit Gottes, der mitewige Logos des Vaters * in den Evangelien hat vorhergesagt, * seid ihr, allgerühmte Apostel, * die fruchtbaren Reben, die ihr traget an euren Ranken * die reife und freudebringende Traube, * von der kosten wir Gläubigen * und so teilnehmen am heibringenden Genusse. * Petrus, du Fels des Glaubens, * und Paulus, des Erdkreises Ehre, * stärket die Herde, die ihr habt gewonnen * durch eure Unterweisung.
Jetzt, Theotokion: Wir preisen dich selig, Gottesgebärerin Jungfrau, * und rühmen dich nach Gebühr, wir Gläubigen, * als Stadt, die nicht ist zu erschüttern, * als Mauer, die niemand kann niederreißen, * als Beistand, der nicht ist zu brechen, * und als Zuflucht unserer Seelen.
Stichiren zur Stichovna
Ton 1. ( von Andreas von Kreta )
Deine Fesseln von Stadt zu Stadt * und deine Bedrängnisse, wer kann sie erzählen; * ruhmvoller Apostel Paulus, * die Mühen, die Plagen und durchwachten Nächte, * die Leiden durch Hunger und Durst, durch Kälte und Blöße, * den Korb, die Auspeitschungen, Steinigungen, das Umherziehn, * die hohe See und die Schiffbrüche. * Zum Schauspiel bist du geworden Engeln und Menschen. * Alles hast du ertragen * in Christus, der dir hat Kraft gegeben, * um die Welt zu gewinnen * in Christus Jesus, deinem Herrn. * Daher bitten wir dich, die wir dein Gedächtnis begehn, * flehe ohne Unterlass, * dass gerettet werden unsere Seelen.
Über die ganze Erde ging aus ihr Schall, * bis an die Enden des Erdkreises ihre Worte.
Die Fesseln von Stadt zu Stadt, * wer kann sie erzählen, * ruhmvoller Apostel, * oder wer kann vor Augen stellen deine Kämpfe und Mühen, * die du auf dich genommen im Evangelium Christi, * um alle zu gewinnen * und Christus die Kirche zuzuführen? * So bitte, dass sie bewahre * dein gutes Bekenntnis bis zum letzten Atemzug, * Paulus, Apostel und Lehrer der Kirchen.
Die Himmel erzählen von der Herrlichkeit Gottes, * vom Werk seiner Hände kündet das Firmament.
Die großen Leuchten der Kirche, * Petrus und Paulus, wir wollen sie rühmen; * denn sie erstrahlten heller als die Sonne * in der Stärke des Glaubens * und führten heraus aus der Unwissenheit * durch die Strahlen der Verkündigung die Völker. * Der eine, ans Kreuz genagelt, * nahm den Weg in den Himmel, * zu dessen Reich ihm von Christus * die Schlüssel wurden ausgehändigt. * Der andere aber, durch das Schwert enthauptet, * wanderte hin zum Erretter * und wird mit Fug und Recht selig gepriesen. * Und beide künden sie, dass Israel * gegen den Herrn hat ausgestreckt * die Hände in ungerechter Weise. * Darum wird nieder, Christus unser Gott, * auf ihre Gebete jene, die sich wider uns erheben, * und stärke den orthodoxen Glauben * als der Menschenliebende.
Ton 6.
Ehre: Ein Fest der Freude * ist heute den Enden aufgeleuchtet, * das allehrwürdige Gedächtnis * der weisesten Apostel und Häupter * Petrus und Paulus. * Deshalb freut sich Rom und tanzt im Reigen. * In Gesängen und Hymnen * wollen auch wir feiern, ihr Brüder, * und diesen hochheiligen Tag begehen. * Sei gegrüßt, Petrus, Apostel, * du echter Freund deines Meisters, * Christi unseres Gottes. * Sei gegrüßt, allerteuerster Paulus, * du Künder des Glaubens, * des Erdkreises Lehrer. * Da ihr freien Zugang besitzet, * ihr heilig auserwähltes Gespann, * bittet Christus, unsern Gott, * dass Errettung finden unsere Seelen.
Tropar
Ton 4.
Ihr Erstthronenden der Apostel * und des Erdkreises Lehrer, * bitten den Gebieter über alles, * dass Friede werde dem Erdkreis * und unsern Seelen das große Erbarmen.
Jetzt, Theotokion: Das von Ewigkeit verborgene, * selbst den Engeln unbekannte Mysterium * wird durch dich, Gottesgebärerin, * denen auf Erden geoffenbart: * Gott, der Fleisch wird in unvermischter Einigung * und das Kreuz freiwillig für uns auf sich nimmt. * So richtet er wieder auf * den Erstgeschaffenen * und rettet uns vom Tode.
Hochpreisung
Wir hochpreisen euch, / Apostel Christi Petrus und Paulus, / die ihr die ganze Welt durch eure Lehren erleuchtet // und alle Enden zu Christus geführt habt.
Prokimenon des Orthros
Ton 4.
In die ganze Erde ging aus ihr Ruf / und an die Enden des Erdkreises ihre Worte.
Vers: Ein Tag ergießt dem anderen ein Wort, und eine Nacht kündet der anderen Erkenntnis.
Evangelium des Orthros
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Als sie nun gefrühstückt hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: „Simon, Sohn des Jonas, liebst du mich mehr als diese?“ Er sagt zu ihm: „Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe.“ Spricht er zu ihm: „Hege meine Lämmer.“ Wiederum spricht er zu ihm zum zweiten Mal: „Simon, Sohn des Jonas, liebst du mich?“ Er sagt zu ihm: „Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe.“ Spricht er zu ihm: „Weide meine Schafe.“ Er spricht zu ihm zum dritten Mal: „Simon, Sohn des Jonas, hast du mich lieb?“ Petrus wurde traurig, weil er zu ihm zum dritten Mal sprach: „Hast du mich lieb?“, und sagt zu ihm: „Herr, du weißt alles; du erkennst, dass ich dich lieb habe.“ Jesus spricht zu ihm: „Hege meine Schafe. Amen, amen, ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und gingest umher, wohin du wolltest. Wann du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und hinbringen, wohin du nicht willst.“ Dies aber sagte er, um zu bezeichnen, mit welchem Tod er Gott verherrlichen werde. Und als er dies gesagt hatte, spricht er zu ihm: „Folge mir nach.“
Petrus wandte sich um und sieht den Jünger nachfolgen, den Jesus liebte, der sich auch beim Abendessen an seine Brust gelehnt und gesagt hatte: „Herr, wer ist es, der dich überliefert?“ Als Petrus diesen sah, spricht er zu Jesus: „Herr, dieser aber – was ist mit ihm?“ Jesus spricht zu ihm: „Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an? Du folge mir nach.“ Dieses Wort nun ging aus unter die Brüder, dass jener Jünger nicht sterbe. Doch Jesus sprach nicht zu ihm, dass er nicht sterbe, sondern: „Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an?“
Dieser ist der Jünger, der davon zeugt und dies geschrieben hat; und wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist. Es gibt aber auch vieles andere, was Jesus getan hat; wenn dies alles einzeln niedergeschrieben würde, so könnte – meine ich – selbst die Welt die Bücher, die zu schreiben wären, nicht fassen. Amen. (Joh 21, 15-25)*
Ode 3
Kanon des Petrus, Ton 4.
Dichtung des Mönches Johannes
Irmos: Nicht in der Weisheit wollen wir uns rühmen, / nicht in der Macht und im Reichtum, / sondern in Dir, der Du bist, o Christus, / in Person die Weisheit des Vaters, / denn keiner ist heilig außer Dir, Du Menschenfreund.
Heiliger Apostel Petrus, bitte zu Gott für uns
Als selig hat dich erwiesen / der süßeste Mund Christi Gottes / und als zuverlässigen Verwalter / des königlichen Reiches. / Deshalb besingen wir dich, Apostel Petrus.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Gegründet hat auf den Felsen / deiner Gottesverkündigung / Jesus, der Gebieter, / die Kirche unerschütterlich. / In ihr ehren wir dich, Petrus Apostel.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Höher als die Engel / ist Petrus im Leibe. / Denn Mitthronender und Richter / werde er sein bei seinem offenbaren Kommen. / So hat gesprochen Christus Gott.
Katavasie: Gottesgebärerin, unversiegbare Quelle des Lebens, festige die dich besingen und preisen durch ein geistliches Fest. An diesem Tag deines göttlichen Gedenkens erachte sie für würdig der Krone der Herrlichkeit.
Ode 6
Kanon des Paulus, Ton 4.
Dichtung des Mönches Johannes
Heiliger Apostel Paulus, bitte zu Gott für uns
Alle Genüsse hast gering du geachtet, / getroffen von dem Liebeswerben des Herrn, / und auserwählt, ihm zu folgen / im Verlangen nach dem gemeinsamen Heile, / o Paulus du Seliger, / flehe auch jetzt für den Erdkreis.
Heiliger Apostel Paulus, bitte zu Gott für uns
Das Bürgerrecht, Apostel Paulus, in den Himmeln / hat Christus dir verdientermaßen verliehen. / Denn eine bleibende Stätte hinieden / hast du, o Seliger, nicht begehrt, / da du ein treuer Diener geworden / und Verwalter seiner Mysterien.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Als trefflichster Nachahmer des Gebieters / und da er ihn hatte angezogen, / ist Paulus lauter allen alles geworden, / auf daß er gewinne und rette all die Völker. / Und er rette wahrlich die Enden der Welt für Christus, / da er sie empfing wie mit einem Netze.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Der Herr, er hat auf dich geschaut / und so mein Sein erneuert, / da er, der Mächtige, Großes hat getan, / wie du, ganz untadelige Gottesmutter, hast gesagt. / Und mein Gott hat mich durch dich errettet / als der Barmherzige aus dem Verderben.
Katavasie: Durch Gottes Gnade feiern wir dieses göttliche herrliche Fest der Gottesgebärerin. Kommt lasset uns in die Hände klatschen und mit Glauben erheben, die das göttliche Kind zur Welt gebracht.
Kondak
Ton 2.
Die verlässlichen und gottkündenden Herolde, die Häupter Deiner Jünger, hast Du gelangen lassen zum Genuss Deiner Güter und zur Ruhe, o Herr. Denn Du hast angenommen ihre Mühen und ihren Tod vor jedem Ganzopfer, der Du allein kennst das Innere der Herzen.
Prokimenon zur Liturgie
Ton 8.
In die ganze Erde ging aus ihr Ruf / und an die Enden des Erdkreises ihre Worte.
Vers: Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und Seiner Hände Werk kündet das Firmament.
Apostellesung zur Liturgie
Lesung aus dem zweiten Brief des heiligen Apostels Paulus an die Korinther
2 Kor 11, 21 - 12, 9 ( Stelle lesen: 2 Kor 11, 21 - 12, 9 ( Stelle lesen: 2 Kor 11, 21 bis 2 Kor 12, 9 ) )
Alleluïa zur Liturgie
Ton 1.
Bekennen werden die Himmel Deine Wundertaten, Herr, und Deine Wahrheit in der Gemeinde der Heiligen.
Vers: Gott ist verherrlicht im Rate der Heiligen.
Evangeliumslesung zur Liturgie
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
Als aber Jesus in die Landesteile von Cäsarea Philippi gekommen war, fragte er seine Jünger und sprach: Wer sagen die Menschen, dass ich, der Menschensohn, sei? Sie aber sagten: Die einen: Johannes der Täufer; andere aber: Elias; und wieder andere: Jeremias, oder einer der Propheten. Er spricht zu ihnen: Ihr aber, was saget ihr, wer ich sei? Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Barjona; denn Fleisch und Blut haben es dir nicht geoffenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist. Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, das heißt der Felsblock, und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen, und die Pforten des Hades werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Königtumes der Himmel geben; und was immer du auf der Erde binden wirst, wird in den Himmeln gebunden sein, und was immer du auf der Erde lösen wirst, wird in den Himmeln gelöst sein. (Mt 16, 13-19)*
Kommunionvers
In die ganze Erde ging aus ihr Ruf und an die Enden des Erdkreises ihre Worte.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


Vorheriger GottesdienstNächster Gottesdienst
Übersetzung: Erzpriester Peter Plank, Würzburg.
In den Abflogen können einzelne Textstücke auch von anderer Übersetzern übertragen worden sein.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
Wir freuen uns über Hinweise auf Fehler in den Texten und Abfolgen: verein@orthodoxinfo.de
Kontakt und Impressum: www.orthodoxinfo.de
Copyright: die Texte dürfen nicht zu gewerblichen Zwecken verwendet werden.