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Orthodoxe Gottesdienste
Orthodoxe Gottesdienste

Triodion. 4. Woche der Großen Fastenzeit. Mittwoch.

Sedalen 1
Ton 6. ( des Joseph )
Das heilige und allehrwürdige Kreuz, das heiligt die Zeit der Enthaltung, liegt da zur Verehrung. Mit reinem Gewissen lasset uns hintreten. Schöpfen lasset uns Heiligung, Licht, und in Ehrfurcht lasset uns rufen: Menschenfreundlicher Heiland, Ehre sei Deinem Erbarmen.
Da neben dem Kreuze dessen, der aus ihr ohne Hilfe des Mannes geboren, stand die jungfräuliche Mutter, rief sie hinauf: Schwerter durchdrangen mein Herz, Sohn, da es nicht zu ertragen vermochte, Dich am Holze zu schauen, vor dem das All als dem Schöpfer und Gott erzittert. Langmütiger, Ehre sei Dir.
Sedalen 2
Ton 1. ( des Theodoros Studites )
Lichter der Tugenden tragend, lasset uns hintreten, durch Enthaltsamkeit rein, und verehren lasset uns das kostbare Kreuz, indem wir rufen: Die Leiber samt unseren Seelen mache heilig. Würdige uns auch Deines heiligen Leidens, Du aller einziger Gott, und schenke auch uns Dein Erbarmen.
Als die allreine Mutter, o Christus, als Toten Dich ausgespannt sah am Kreuz, da rief sie: Mein Sohn, anfanglos mit dem Vater und mit dem Geiste, diese Deine unsagbare Fügung des Heils, was will sie bedeuten, durch die, o Erbarmer, das Gebilde Deiner heiligen Hände du errettet hast?
Ode 1
Kanon des Kreuzes von Theophanes, Ton 4.
Ehre, Herr, Deinem heiligen Kreuz
Das heilige Kreuz, an welchem Christus die Hände ausgestreckt hat und die feindlichen Mächte besiegte, lasset uns verehren, durch Fasten erhellt, zur Ehre, zum Lobe dessen, der alles vermag.
Ehre, Herr, Deinem heiligen Kreuz
Vor sich liegen sieht man das Kreuz, das Heiligung spendet. Daher wollen wir uns zu Ihm wenden, nachdem wir Körper und Herzen gereinigt, und wollen uns erlösende Gnade erwerben.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Mache mich rein mit dem Feuer Deiner Gebote, Menschenfreund, und lasse mich nun Dein heiliges Leiden betrachten und in Liebe niedersinken vor Dir, den mit dem Kreuze Bewehrten, vom Kreuze Bewachten.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Als sie Deine Erhöhung am Kreuze schaute, Menschenfreund, wehklagte rufend, die Dich geboren: Wie kommt es, dass man den, der alle richten wird, als Gerichteten da hangen sieht, den Herrn der Herrlichkeit?
Ode 3
Kanon des Kreuzes von Theophanes, Ton 4.
Ehre, Herr, Deinem heiligen Kreuz
Nachdem wir im Wasser der Fasten die Herzen gereinigt, lasset uns das Kreuzesholz gläubig umschlingen, an welchem gekreuzigt Christus, der gnädige Herr, der Vergebung Wasser uns quellen ließ.
Ehre, Herr, Deinem heiligen Kreuz
Durch das Segel des Kreuzes beflügelt, o schau, fahren wir mitten hindurch durch der Fasten rettende Flut, Messias, Jesus, o Gott. Durch dieses lenke uns zum Hafen Deines Leidens.
Ehre, Herr, Deinem heiligen Kreuz
Vorgebildet hat Moses Dich, Kreuz, auf dem Berg zu der Völker Vernichtung. Wir stellen im Bilde Dich dar, indem wir im Herzen Dich schauen, und indem wir Dich verehren, verjagen wir durch deine Macht die geistigen Feinde.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Freiwillig wurdest du Mensch, der du Gott und aller Bildner bist. Und jetzt schaue ich Dich am Kreuze hangend, Christus, mein Sohn, so sagte, die Dich gebar, und ich werde im Herzen verwundet.
Erstes Triodion, Ton 6.
Des Herrn Joseph
Ehre Dir, unser Gott, ehre Dir.
Herr aller und Bildner und Gott, inmitten der Erde wardst Du am Kreuze erhöht, zu Dir erhöhend der Menschen Natur, die gefallen war durch des Feindes schändlichen Rat. Daher preisen gläubig wir Dich, durch Dein Leiden gestärkt.
Ehre Dir, unser Gott, ehre Dir.
Nachdem wir im Lichte der Fasten die Sinne gereinigt haben, Gläubige, wollen wir uns reichlich erleuchten lassen durch des Kreuzes geistige Strahlen. Und da wir es heute vor aller Augen liegen sehen, wollen wir es mit reinen Lippen, mit reinem Mund und Herzen verehren.
Ehre Dir, unser Gott, ehre Dir.
Den Ort, da Christi Füße gestanden, das heilige Kreuz, lasset uns verehren. Und lasset uns bitten, dass unserer Seele Füße sich auf den Fels der Gottesgebote stützen und ihre Schritte auf den Weg des Friedens sich lenken durch göttliche Gnade.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Aus der jungfräulichen Braut tratest Du, Christus, hervor und nahmest aus ihr beseeltes, lebendiges Fleisch. An Deinem Kreuze hast du den Feind vernichtet und so der Sterblichen verdorbenes Wesen wieder erneuert als Gott. Darum preisen sie Deine Erbarmung.
Zweites Triodion, Ton 1.
Des Herrn Theodor Studites
Ehre Dir, unser Gott, ehre Dir.
Lasset Hymnen erschallen, alle Enden der Erde, die ihr schaut, wie verehrt wird der Baum, an dem Christus gehangen, an welchem der Teufel Wunden empfing.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Dargereicht wird uns heute die lebenbringende Freude. Kommet, in Ehrfurcht lasset uns verehren Christi kostbares Kreuz, so dass wir erlangen den Heiligen Geist.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Dir singen Hymnen die Heere der Engel, Gepriesene, Gottesmutter, Allbesungene, Jungfrau. Mit ihnen preisen wir, der Menschen Geschlecht, Dich jetzt als Jungfrau.
Katavasie: Befestige, Herr, Deine Kirche, die Du Dir erwarbst durch die Macht Deines Kreuzes, an dem der Feind überwunden, der Teufel verwundet wurde.
Sedalen 4
Ton 6.
Heute ward erfüllt des Propheten Wort. Denn siehe, Herr, in Ehrfurcht küssen wir den Ort, wo deine Füße gestanden. Und kostend von dem Holz des Heiles, erlangten wir, von der Sünde Leidenschaften auf der Gottesmutter Bitte frei zu sein, Du einziger Menschenfreund.
Dein Kreuz, o Herr, ward geheiligt. Denn Heilung wird in ihm denen, die krank sind an Sünden. In ihm verehren wir Dich. Erbarme Dich unser.
Jetzt, Theotokion: Kaum stand, o Christus, fest Deines Kreuzes Baum, da wurden erschüttert, Herr, die Schlünde des Todes: Den gierig der Hades verschlang, den gab er zitternd zurück. Du zeigtest uns Dein Heil, o Heiliger. Dir sagen wir Preis. Sohn Gottes, erbarme dich unser.
Ode 4
Kanon des Kreuzes von Theophanes, Ton 4.
Ehre, Herr, Deinem heiligen Kreuz
Dunkel ahnend das Zeichen des Kreuzes, streckte einst der vielgepriesene Jakob kreuzweise die Hände aus, segnete die Nachkommen und zeigte, dass der rettende Segen auf uns alle sich erstrecken würde.
Ehre, Herr, Deinem heiligen Kreuz
Bewacht durch das Siegel des Kreuzes und indem wir es, das vor uns gelegt ist, im Jubel des Geistes begrüßen, lasset nach den rettenden Leiden uns trachten, die verderblichen Leidenschaften des Fleisches lasset uns ertöten.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Dich, den rettenden Schild, das unüberwindliche Zeichen des Sieges, das Denkmal der Freude, durch das der Tod getötet ward, umschlingen wir, verherrlicht durch die Herrlichkeit Dessen, der gehangen an dir, allehrwüdig Kreuz.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Schaubar ließest Du mich Dich schauen, Du, der unzugänglich den Engeln, Jesus, mein Sohn, nahmst Fleisch an aus mir. Und da ich Dich jetzt schaue, angenagelt ans Holz, trauere ich, so sprach Christi Mutter.
Ode 5
Kanon des Kreuzes von Theophanes, Ton 4.
Ehre, Herr, Deinem heiligen Kreuz
Töten ließest du Dich, angenagelt ans Kreuz, Du aller Leben und Heil. So gib meiner gereinigten Seele denn, Heiland, dass sie es umschlinge und jauchzend schaue Deine rettenden Leiden.
Ehre, Herr, Deinem heiligen Kreuz
Neben Dir standen bebend die Heere der Engel, lebenspendendes Holz. Denn an dir vergoss Christus das kostbare Blut, das zurückhielt den fluchbeladenen Staub, der von Dämonen sich fortreißen ließ zu des Gebildes Verderben.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Durch das Schwert des Feindes ward ich verwundet. Heile mich mit Deinem Blut, rufe ich, Wort, und zerreiße, Heiland, mir schnell durch die Lanze meiner Sünden Schuldschrift und zeichne mich ein, o Erbarmer, in der Geretteten Buch.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Liebliche Traube, wie hängst Du am Holz? Der Herrlichkeit Sonne, wie erhobest Du Dich, der Sonne Licht durch dein Leiden verfinsternd? Heiland, so rief einst zu Dir empor die Reine, die Dich geboren, mütterlich klagend.
Ode 6
Kanon des Kreuzes von Theophanes, Ton 4.
Ehre, Herr, Deinem heiligen Kreuz
Festgeheftet ans Kreuz, hast Du des Hades Wohnung erschüttert und wurdest den Gläubigen ein unerschütterlich Bollwerk, eine sichere Hilfe des Herrn, allehrwürdiges Kreuz.
Ehre, Herr, Deinem heiligen Kreuz
An Tugenden fruchtreich geworden, lasset uns einernten des heiligen Baumes lebenbringende Früchte, die Jesus an ihm ausgestreckt reifen ließ, der fruchtreiche Weinstock.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Deiner reichen Güte, Herr, singen wir Hymnen, verehren Dein Kreuz, die Lanze, das Rohr. Denn mit ihnen rissest du nieder, Erbarmer, die Scheidemauer der Feindschaft.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Die Jungfrau, unserer Neubildung Born, hat Dich empfangen, den Strom der lebenflutenden Wasser, den Strom, der quellen ließ der Unvergänglichkeit rettende Bäche.
Kondak
Ton 7.
Nicht mehr bewacht das Flammenschwert die Pforte von Eden. Denn es nahte sich ihm eine neue Versöhnung, des Kreuzes Baum. Des Todes Stachel und des Hades Sieg ist zerschmettert. Du tratest, mein Heiland, herzu, den Hadesbewohnern zurufend: Lasset euch ins Paradies zurückführen.
Anderes Kondak
Ton 7.
Drei Kreuze hat Pilatus auf Golgotha errichtet, zwei für die Räuber und eins dem Lebensspender. Dies sah die Unterwelt und rief zu denen in der Tiefe: Weh, meine Knechte, Mächte, wer stieß den Balken mir ins Herz? Ein Lanzenbaum hat jählings mich durchstoßen, mir werden bersten meine Eingeweide. Ich leide Qual in meinem Leibe und Schmerz in meinen Sinnen. Es zuckt mein Geist, den Adam und seine Kinder muss ich ausspeien, die mir gegeben wurden durch den Baum. Ein Baum bringt sie ja wieder ins Paradies hinein.
Ode 7
Kanon des Kreuzes von Theophanes, Ton 4.
Irmos: Das dreitägige Grab vorbildend, hat der Prophet Jonas betend gerufen im Hai: Befreie mich aus dem Verderben, Jesus, König der Mächte.
Ehre, Herr, Deinem heiligen Kreuz
Die Axt, die aus dem Jordan Elisäus heraushob, o Christus, war ein Bild Deines Kreuzes. Denn aus der Torheit Tiefe zogest Du die Völker, die sangen: Herr, Gott der Väter, gepriesen bist Du.
Ehre, Herr, Deinem heiligen Kreuz
Es jauchzen mit der Erde die Himmel, o Kreuz, bei deiner Verehrung. Durch dich geschah ja auch die Vereinigung der Engel und Menschen, Allmächtiger, die da hinaufriefen: Herr, Gott, gepriesen bist Du.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Wie eine Zypresse soll sein das Mitleid, wie eine Zeder der sanft wehende Glaube, wie eine Fichte die wahrhaftige Liebe, die wir darbringen, und so lasset das Kreuz des Herrn uns verehren, preisend den, der daran geheftet, den Heiland.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Nicht erschütternd die Himmel, hat Gott in deinem Schoße gewohnt, auserwählte Gottesstadt. Doch hangend am Kreuze, hat Er die Schöpfung erschüttert. Flehe zu Ihm, dass ich an seinem unerschütterten Felsen mich halte.
Ode 8
Kanon des Kreuzes von Theophanes, Ton 4.
Ehre, Herr, Deinem heiligen Kreuz
Ausgespannt hast Du die Hände am Baum, die Sünde der unbeherrschten Hand Adams sühnend. Du ließest Dich von einer Lanze durchbohren, Herr, bedecktest durch sie mit Wunden den Feind. Galle hast Du gekostet, vertilgtest damit der Lüsternheit Sünde. Mit Essig wardst Du getränkt, der Du die Wonne von allen bist.
Ehre, Herr, Deinem heiligen Kreuz
Mit reinem, vertrautem Sinne lasset uns leuchtend hintreten und niedersinken in Liebe. Denn vor uns liegt das kostbare, ehrwürdige Holz, an dem Christus den entehrenden Tod ertrug, höchste Ehre denen verleihend, die durch die Sünde furchtbar entehrt sind.
Ehre, Herr, Deinem heiligen Kreuz
Durch den Baum der Sünde ward ich getötet. Durch lüsternes Genießen verfiel ich dem Tode. Belebe mich, Herr, wecke mich auf, der hier liegt, lasse mich Deine Leiden verehren, Deiner heiligen Auferweckung lasse mich teilhaft sein. Auch mich lasse das Erbe derer erlangen, die Dich geliebt.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Erhöhet sehe ich Dich, im Leid nicht von Schönheit und Zierde umkleidet, Dich, den ich im Fleische doch über die Menschensöhne strahlend in Schönheit erblickte, eingeborener Sohn. So rief die allheilige Jungfrau. Zeige Deine Herrlichkeit, Du aller Erretter.
Erstes Triodion, Ton 6.
Ehre Dir, unser Gott, ehre Dir.
Als Du gekreuzigt wardst in der Mitte des Tages freiwillig inmitten der Erde, da hast Du die Enden der Welt mitten aus dem Schlunde der Schlange befreit, o Erbarmer. Darum preisen wir in der mittleren Woche der heiligen Fasten niedersinkend Dein heiliges Kreuz und rufen: Besinget in Hymnen den Herrn und erhebet ihn in die Äonen.
Ehre Dir, unser Gott, ehre Dir.
Du Siegel der Freude, Du unzerbrechliche Rüstung, Bollwerk der Kirche, der Märtyrer Ruhm, Zier der Apostel, der Hohenpriester Stärke, meiner kranken Seele gib Kraft und würdige sie, niederzusinken vor Dir, zu singen Dir, rufend: Besinget in Hymnen, ihr Werke, den Herrn und erhebet ihn in die Äonen.
Ehre Dir, unser Gott, ehre Dir.
Ich klage und weine und seufze, wenn des Gerichts ich gedenke, des unbestechlichen, Langmütiger, der ich verdammt bin. So schone denn meiner, mache mir leicht die Kette, die auf meiner Seele lastet, dass freudig ich rufe: Besinget in Hymnen, ihr Werke, den Herrn und erhebet ihn in die Äonen.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Es hat vorgebildet der Dornbusch das Geheimnis deines Gebärens, das den Verstand übersteigt, allreine Braut. Wie jener verharrtest du, unversengt das Feuer gebärend, Christus, den Heiland, der am Kreuze erhöht ward. Ihn flehe an, dass ich vor dem ewigen Feuer bewahrt werde, ich, der da ruft: Besinget in Hymnen den Herrn und erhebet ihn in die Äonen.
Zweites Triodion, Ton 1.
Ehre Dir, unser Gott, ehre Dir.
Du allein wardst unter den Müttern als Jungfrau erwiesen, Braut Gottes, Maria. Denn ohne Mann hast du Christus, den Heiland, geboren, der Reinheit Siegel bewahrend. Dich preisen wir Sterblichen selig in die Äonen.
Wir segnen den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Geehrt soll werden dieser allheilige Baum, von dem der Prophet einst gesagt, er werde Christus zur Speise gegeben von den Israeliten, die ihn kreuzigen. Ihn erheben wir in alle Äonen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Die Hände streckte, in die Löwengrube geworfen, einst Daniel, der Gewaltige im Kreis der Propheten, in Kreuzesform aus und, ohne Schaden zu nehmen, ward er vor ihrem Rachen bewahrt, preisend den Gott aller in die Äonen.
Wir loben, segnen und beten an den Herrn; wir besingen ihn in Hymnen und hocherheben ihn in Ewigkeit.
Ode 9
Kanon des Kreuzes von Theophanes, Ton 4.
Ehre, Herr, Deinem heiligen Kreuz
Mit der Lanze ließest Du Deine Seite durchbohren und öffnetest mir der Vergebung Quellen. Ans Holz wurdest Du angeheftet und hemmtest mir, Menschenfreund, den Fluch des Baumes inmitten der Erde. In der Mitte der Fasten umschlingen wir es jetzt, Deine Güte besingend in Hymnen.
Ehre, Herr, Deinem heiligen Kreuz
Neige Dich zu deinem Volk, Deinem Erbe, o Herr, das Deinen Kreuzesbaum in Hymnen besingt, an dem Du freiwillig den Tod erduldet. Möge unserer Sünden maßlose Fülle nicht übertreffen Deine Erbarmung, nein, Überguter, durch Dein Kreuz, Menschenfreund, sei unser aller Erretter.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Weinend sprach also die Gottesgebärerin: Durch Deinen Wink bewegst du am Kreuze die sichtbare Welt und dennoch bleibst du hangen, um die Nägel der leidenschaftlichen Lüste aus dem Stammvater zu entfernen, o Christus, und seine Wunde durch Güte zu heilen.
Erstes Triodion, Ton 6.
Ehre Dir, unser Gott, ehre Dir.
Als einst Elisäus die Axt aus dem Flusse herauszog, da hat er, o Kreuz, dich, lebenbringendes Holz, vorgebildet, durch das Christus aus der Tiefe des Götzenwahnes herauszog die Völker, angeheftet an dich. Darum knien wir nieder vor dir und preisen seine Macht.
Ehre Dir, unser Gott, ehre Dir.
Der Sonne Licht, o Heiland, hat bei Deiner Kreuzigung sich gewandelt in Nacht. Der Schein des Mondes erlosch, und alle Gestirne wurden im Beben verwandelt. Daher rufe ich zu Dir: Meine Gedanken, die durch die Nacht der Leidenschaften eitel geworden, o Wort, mit deiner Rechten wandle sie, gib Licht mir, sei mein Erretter.
Ehre Dir, unser Gott, ehre Dir.
Durch Deine Wunden heile meiner Seele Leidenschaften. Durch Deine Seitenwunde mache den schmerzenden Wunden, welche die Dämonen schlagen, ein Ende. Mit deinen Nägeln, Christus, reiße aus mir die Nägel lüsterner, leidenschaftlicher Regung und lasse mich unversehrt Deine heiligen Leiden und Deine Auferstehung verehren.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Dich, der strahlet in Schönheit, hat geboren die Jungfrau, die Schöne. Als sie sah, wie Du im Leiden nicht Schönheit besaßest, nicht Zier, da hat sie, Heiland, weinend gesagt: Bestürzt bin ich, mein Sohn, ob Deiner Erniedrigung, die den Verstand übersteigt. Durch sie errettest Du die erniedrigte Menschennatur.
Zweites Triodion, Ton 1.
Irmos: Die allheilige Jungfrau und Mutter des Wortes rief jammernd, unter Tränen wehklagend: Sind solcher Art die Frohbotschaften der Wonne, die mir Gabriel brachte? Kind, so gehe denn hin, den unsagbaren Rat zu erfüllen, die Heilsordnung Gottes.
Ehre Dir, unser Gott, ehre Dir.
Komm her und sei froh, alles Volk Gottes, und vor Dir schauend des Kreuzes heiliges Holz, verehre in Scheu es und Freude empfange, stets preise den Herrn der Herrlichkeit, der erhöht ward an ihm.
Ehre Dir, unser Gott, ehre Dir.
Du meines Lebens heilige Waffe, o Kreuz. Als Er dich bestieg, hat der Herr mich errettet. Durchbohrt, ließ Er Wasser und Blut aus der Seite rinnen. Indem ich Anteil daran erhalte, jauchze ich, preise ich Ihn.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Triadikon: Als Dreiheit in den Personen, als Einheit im Wesen verehre ich Dich, o heilige Gottheit, den Vater und den Sohn samt dem Heiligen Geist, als eine Herrschaft, ein Königtum, das über alle gebietet.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Als der große Berg, in dem Christus gewohnt hat, wardst du, o Jungfrau, erwiesen, wie David, der Heilige, ruft. Durch dich wurden wir zum Himmel erhöht, Allseligste, durch den Geist zu Gotteskindern geworden.
Ehre Dir, unser Gott, ehre Dir.
Kreuz, des Königs heiliges Zepter, des Heeres Tapferkeit, im Vertrauen auf dich verjagen wir die Feinde. Siege verleihe uns, die dich verehren, stets wider die Feinde.
Ehre Dir, unser Gott, ehre Dir.
In der Mitte der Fasten lädt das allehrwürdige Holz alle ein zur Verehrung, die mit ihren Leidenschaften geziemend den Leiden Christi sich nahen. Alle ihr Gläubigen, kommt, lasset uns verehren des schauererregenden Geheimnisses Baum.
nach 9. Ode
( Eigenmelodie )
Der Fasten Weg haben wir zur Hälfte durchwandert, der uns führt zu Deinem heiligen Kreuz. Lasse auch uns Deinen Tag, über den Abraham sich freute, da er Ihn sah, indem er gleichsam aus dem Grabe der Höhe als Lebenden Isaak mitnahm, schauen, durch Glauben errettet vom Feinde. Lasse uns im Frieden teilnehmen am mystischen Mahle und rufen: Unser Licht, unser Heiland, Ehre sei Dir.
Jetzt, Theotokion: Unüberwundene Märtyrer Christi, besiegt habt ihr den Trug durch die Macht des Kreuzes und empfangen die Gnade des ewigen Lebens. Nicht ducktet ihr euch vor der Tyrannen Drohungen. Von Foltern wurdet ihr gequält und jauchztet. Und euer Blut ward nun unsern Seelen zur Heilung. Flehet um unserer Seelen Errettung.
Stichiren zum Lob
( Ideomelon )
Nachdem wir das Meer der Enthaltung zur Hälfte durchmessen, erwarten wir den Hafen des Heiles, die Zeit Deines freiwilligen Leidens, o Herr. Wohlan denn, Mitleidvoller, Erbarmer, auch Deiner herrlichen Auferstehung Tag lass uns schauen im Frieden, Menschenfreund.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Übersetzung: Pater Kilian Kirchhoff.
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