Orthodoxe Gottesdienste

Minäon vom 6. Juni

Frommer Vater Hilarion, Vorsteher des Dalmatios-Klosters zu Konstantinopel

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Gegeben hast du als Zeichen )
Ein Leben ohne Verderbnis, * Geduld und Milde * und aufrichtige Liebe, * ungemessene Enthaltsamkeit, * Nachtwachen und gotterfüllte Zerknirschung, * Vertrauen, sichere Hoffnung und Mitleid war dir eigen, o Vater. * So hast du wie ein Engel auf Erden gelebt mit dem Leibe, * o seliger Ilarion, * du Fürbitter unserer Seelen.
Ein Engel auf Erden * und ein Mensch des Himmels * bist du gewesen, o Frommer, * eine Quelle der Zerknirschung, * ein Strom des Mitleids, ein Meer der Wunder, * ein Bürge der Sünder, ein wahrhaft fruchtbarer Ölbaum Gottes. * So lässt du erglänzen durch das Öl deiner Mühen das Antlitz, * o seliger Ilarion, * derer, die gläubig dich preisen.
Dein Geist, der da erglänzte * durch Hinneigungen gotterfüllt, * er war den Leidenschaften des Leibes enthoben, * hatte nichts gemein mit dem Niedrigen, sondern trug als Merkmal * und prägte in sich aus die göttliche Schönheit * und erschien ganz lichtgestaltig durch die Mitwirkung des Geistes, * Ilarion, unser Vater, * du Zierde der Mönche.
( nach: Gegeben hast du als Zeichen )
Jetzt, Theotokion: Dich, den allerreinen * Palast des Königs, * flehe ich an, du Vielbesungene: * Reinige meinen Sinn, * der befleckt ist von allerlei Sünden, * und mache mich zu einer angenehmen Behausung der übergöttlichen Dreiheit, * auf dass ich deine Herrschermacht und dein unermessliches Erbarmen * errettet hoch erhebe, * ich, dein Schützling von jeher.
( nach: Gegeben hast du als Zeichen )
Jetzt, Stavrotheotokion: Als erhöht dich sah am Kreuze, * die dich hatte geboren, * o Menschenliebender, * da schrie sie auf und sagte: * Wie erduldest du das Leiden aus freiem Willen, * der du leidlos bist aufgestrahlt aus meinem Mutterschoße, Allgewaltiger, * und hast die verurteilte Natur der Sterblichen von der Verdammnis befreit? * Nun besinge ich deinen Herabstieg, * der ist, mein Sohn, unermesslich.
Tropar
Ton 8.
In dir, o Vater, wurde die Ebenbildlichkeit sorgsam bewahrt. * Du nahmst das Kreuz und folgtest Christus nach. * Durch dein Tun hast du gelehrt, das Fleisch nicht zu beachten, denn es vergeht, * sich vielmehr der Seele zu widmen, der unsterblichen Schöpfung. * So freut sich dein Geist mit den Engeln, frommer Ilarion.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Übersetzung: Erzpriester Peter Plank, Würzburg.
In den Abflogen können einzelne Textstücke auch von anderer Übersetzern übertragen worden sein.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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