Orthodoxe Gottesdienste

Minäon vom 17. September

Nachfeier der Kreuzerhöhung

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Gegeben hast du als Zeichen )
Heute ist aufgeleuchtet * lichtgestaltig wie die Sonne * dein Kreuz, so kostbar, * o Christus, da er ward aufgerichtet * auf der Schädelstätte, der gepriesenen; * und erhöht, Erretter, auf deinem allheiligen Berge * offenbart es aufs Deutlichste, wie durch es, Allmächtiger, * unsre Natur du hast erhoben * zum Himmel als Menschenlebender.
Heute haben verkündet, * Unbegreiflicher, die Himmel * den Menschen deine Herrlichkeit. * Denn hell ist aufgestrahlt * des Kreuzes Abbild in unzugänglichem Glanze * und hat widerlegt die wahnhafte Verstocktheit der Gottesmörder. * Darum preisen wir dein Heilswerk voll Menschenliebe, * o Jesus, Allmächtiger, * du Retter unserer Seelen.
Das Kreuz. das allheilige, * das unzerstörbare Siegeszeichen, * aus der Erde zum Vorschein gekommen, * heute tritt es hervor * wie ein verborgener Schatz, der bereichert * den Erdkreis mit den Strahlen seiner wunderbaren Milde. * Darum preisen wir dein Heilswerk voll Menschenliebe, * o Jesus, Allmächtiger, * du Retter unserer Seelen.
Ton 6.
Jetzt, Theotokion: Die Aussprüche der Propheten * verkündeten voraus das heilige Holz, * durch das befreit wurde Adam * vom alten Fluch des Todes. * Heute aber, da es wurde erhöht, * erhebt die Schöpfung die Stimme * und erbittet sich von Gott reiches Erbarmen. * So lass uns werden Versöhnung, * Gebieter, allein unermesslich an Erbarmen, * und rette unsere Seelen.
Stichiren zur Stichovna
Ton 2. ( nach: Haus Ephratha )
Da wir das Holz des Kreuzes * erhoben sehen, * so wollen wir preisen * Gott, der sich ließ kreuzigen * im Fleische aus Güte.
Erhebet den Herrn, unsern Gott, * und fallet nieder am Schemel seiner Füße, denn heilig ist er. (Ps 98,5)
Die Erlösung von den Nöten * und den Erwerb höchster Güter * gewährt dem Menschengeschlechte * in seiner Erhöhung * Christi Kreuz, das heilige.
Gott ist unser König vor der Weltzeit, * er hat Heil gewirkt mitten auf Erden. (Ps 73,12)
Als Moses schlug Amalek * in die Flucht, da zeichnete er * das Leiden Christi vor * und bildete das Kreuz voraus * als Schutzwehr gegen die Dämonen.
Ton 1.
Jetzt, Theotokion: Einst zeichnete der Patriarch Jakob das Bild des Kreuzes: In Kreuzesform legte er seine Hände auf ihr Haupt und segnete so seine Kinder. Heute rufen wir, о Erlöser: Schenke deinen Gläubigen den Sieg, wie einst dem Konstantin.
Tropar
Ton 1.
Rette, Herr, dein Volk und segne dein Erbe, * schenk uns Siege über die Feinde * und schütze durch dein Kreuz * deine Gemeinde.
Sedalen 1
Ton 2.
Da du, Gebieter, Christus, gekreuzigt wurdest, ward überwunden alle Macht des To-des und jegliche Pein des Feindes. Zum Leben durch das Holz des Kreuzes wurden wieder erweckt, die einst durch ihren Ungehorsam vom Baum den Tod empfingen. Deshalb besingen wir, о Herr, deine Leiden.
Da du, Gebieter, Christus, gekreuzigt wurdest, ward überwunden alle Macht des To-des und jegliche Pein des Feindes. Zum Leben durch das Holz des Kreuzes wurden wieder erweckt, die einst durch ihren Ungehorsam vom Baum den Tod empfingen. Deshalb besingen wir, о Herr, deine Leiden.
Ode 1
Kanon an die Märtyrerinnen, Ton 1.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Verleih auch mir, Gebieter, Christus, deine himmlische und unaussprechliche Weisheit, wie einst den gepriesenen und verherrlichten Märtyrerinnen, dass ich recht lobpreise die Kinder der Sophia.
Ode 3
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Deine Stimme, ? Christus, vernahmen sie, die da rief zum ewigen Leben in vollkommener Freiheit von allen Leiden. Ihr folgten die kronentragenden Jungfrauen und riefen zu dir, dem Heiligen: Du bist der beseelte Tempel deiner Herrlichkeit, Menschenliebender.
Ode 4
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Als drei strahlende Leuchten der Weisheit erschienen Vera, Nadezda und Ljubov', offenkundig von der Heiligen Dreifaltigkeit durchdrungen. Grenzenlos hell erleuchten sie die Kirche, uns zum Schutz und zur Erlösung.
Ode 5
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Es jauchzet die Urmutter, da sie den Versucher, der sie einst aus dem Garten Eden vertrieb, von den gottweisen Jungfrauen Vera, Nadezda und Ljubov', den Töchtern der Sophia, überwunden sieht.
Ode 6
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
In deinen allreinen Händen fanden jauchzend Ruhe und Hoffnung die drei Jungfrauen, deren dreifache Gemeinsamkeit wir ehren und verherrlichen.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Übersetzung: Erzpriester Peter Plank, Würzburg.
In den Abflogen können einzelne Textstücke auch von anderer Übersetzern übertragen worden sein.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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