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Orthodoxe Gottesdienste
Orthodoxe Gottesdienste

Oktoich

Ton 4. sonntag.

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Dein lebenschaffendes Kreuz verehren wir, / Christus Gott, unaufhörlich / und preisen deine Auferstehung am dritten Tage; / denn durch sie hast du erneuert / die verdorbene Natur der Menschen / und uns gezeigt, Allmächtiger, / den Aufstieg in die Himmel // als der einzig Gute und Menschenliebende.
Aufgehoben hast du die Strafe / für das Holz des Ungehorsams, Erretter, / ans Holz des Kreuzes genagelt aus freiem Willen. / Und in den Hades hinabgestiegen, o Mächtiger, / hast du als Gott zerrissen die Fesseln des Todes. / So verehren wir deine Auferstehung von den Toten / und rufen unter Frohlocken: // „Allmächtiger Herr, Ehre sei dir.“
Die Pforten des Hades / hast du, o Herr, zertrümmert / und durch deinen Tod des Todes Reich vernichtet. / Das Menschengeschlecht aber hast du vom Verderben befreit, / Leben der Welt geschenkt und Unverweslichkeit // und das große Erbarmen.
Kommt, ihr Völker, wir wollen besingen / die Auferweckung des Erretters am dritten Tage. / Durch sie wurden wir erlöst von den unlösbaren Fesseln des Hades / und haben alle erlangt / Unverweslichkeit und Leben. / Und so rufen wir: / „Der du wurdest gekreuzigt und begraben / und bist auferstanden, / rette uns durch deine Auferstehung, // allein Menschenliebender.“
Engel und Menschen, o Erretter, / besingen deine Auferweckung am dritten Tage. / Durch sie wurden erleuchtet des Erdkreises Enden, / und wir wurden alle erlöst / von der Knechtschaft des Feindes. / Und so rufen wir: / „Lebenschaffender Erretter, / du Allmächtiger, / rette uns durch deine Auferstehung, // du allein Menschenliebender.“
Die ehernen Pforten hast du zertrümmert, / die Riegel, Christus Gott, zerschmettert / und hast aufgerichtet das gefallene Menschengeschlecht. / So lasst uns einhellig rufen: / „Der du bist auferstanden von den Toten, // Herr, Ehre sei dir.“
Herr, deine Zeugung aus dem Vater / ist zeitlos und ewig, / die Fleischwerdung aber aus der Jungfrau / für Menschen unsagbar und unerklärlich / und der Hinabstieg in den Hades / dem Teufel und seinen Engeln fürchterlich. / Denn den Tod hast du zertreten, / als du auferstandest am dritten Tage, / und hast Unverweslichkeit gewährt den Menschen // und das große Erbarmen.
Ton 4. ( Gottesmutterstichiren des Paulus von Amorium )
Dich hat den Gläubigen als Schutz erwiesen / Er, Der ist Gott über alles, / da Er ist fleischgeworden aus deinem Blute, / Gottesgeberärin, Allreine, / als Patronin und Vorkämpferin für jene / in Bedrängnissen und Nöten / und als stillen Hafen im Sturme. / So rette, du unter deinen gotterfüllten Schutz sich flüchten // aus aller Trübsal und Trauer.
Preisen will ich und verehren, / will ehren und besingen, / will allzeit rühmen deinen erhabenen Namen, / allselige Gebieterin. / Verlaß mich nicht den Feinden zur Freude, / unter deinen Schutz ich mich habe geflüchtet, / sondern bewahre mich vor allen Versuchungen / unter den Flügeln deiner Bitten, // du allzeit Unversehrte.
Sei gegrüßt, Gottesmutter, du Reine. / Sei gegrüßt, du Hoffnung der Gläubigen. / Sei gegrüßt, du Reinigung der Welt. / Sei gegrüßt, die du aller Trübsal entreißest deine Diener. / Sei gegrüßt, du Trost der Menschen. / Sei gegrüßt, du Hilfe, die trägt das Leben. / Sei gegrüßt, du Bollwerk derer, die zu dir rufen. / Sei gegrüßt, Gottes göttliche Wohnstatt // und du heiliger Berg.
Ton 4. ( Dogmatikon )
Jetzt, Dogmatikon: Der Prophet David, / durch dich Gottesahne, / er meinte dich in seinem Liede, / da er im voraus zurief jenem, / der an dir hat Großes getan: / „Es steht die Königin zu deiner Rechten.“ / Denn dich hat als Mutter erwiesen, / die hervorbringt das Leben, / Gott, dem es hat gefallen, / ohne Vater aus dir Mensch zu werden, / um sein eigenes Bild wiederherzustellen, / das durch die Leidenschaften war verdorben, / um das verirrte Schaf zu finden, / das sich verlaufen hatte in den Bergen, / es auf seine Schultern zu nehmen, / es zum Vater hinzutragen / und es den himmlischen Mächten beizufügen / durch seinen eigenen Willen / und, Gottesgebärerin, die Welt zu retten, // er, Christus, der da hat das große und reiche Erbarmen.
Stichiren zur Stichovna
Als du, Herr, das Kreuz hast bestiegen, / da hast du ausgelöscht der Voreltern Verfluchung; / und hinabgestiegen in den Hades, / hast du befreit die von jeher Gefesselten / und die Unverweslichkeit geschenkt dem Geschlechte der Menschen. / So besingen und lobpreisen wir // deine lebenschaffende und heilbringende Erweckung.
Ans Holz geheftet, einzig Mächtiger, / hast du ins Wanken gebracht die ganze Schöpfung. / Ins Grab gelegt aber ließest du auferstehn, / die da wohnten in den Gräbern, / und schenktest dem Geschlechte der Menschen / Unverweslichkeit und Leben. / So besingen und lobpreisen wir // deine Erweckung am dritten Tage.
Das gesetzwidrige Volk, o Christus, / hat dich ausgeliefert dem Pilatus / und verurteilt zur Kreuzigung. / So zeigte sich seine Verblendung / gegen den, der ihm hatte wohlgetan. / Du aber nahmest das Grab auf dich / aus freien Stücken, / erstandest in eigener Macht / als Gott am dritten Tage / und schenktest uns Leben ohne Ende // und das große Erbarmen.
In Tränen suchten nach dir die Frauen, / die gekommen waren zum Grabe. / Da sie dich nicht fanden, wehklagten sie, / brachen in Weinen aus und riefen: / „Wehe, unser Erretter, / du König über alles, / wie nur wurdest du beiseite geschafft?“ / Ein Engel aber antwortete ihnen und sagte: / „Weinet nicht, sondern gehet hin und kündet, / dass der Herr ist erstanden / und uns gewährt das Frohlocken // als der einzig Barmherzige.“
Jetzt, Theotokion: Neige dich zu den Bitten / deiner Diener, du ganz ohne Tadel, / setz ein Ende den Erhebungen unserer Nöte / und befreie uns aus aller Bedrängnis. / Denn dich allein besitzen wir / als sicheren und zuverlässigen Anker, / und wir haben deinen Beistand. / Mögen wir nicht zuschanden werden, Gebieterin, / wenn wir uns an dich wenden: / Eile, für jene zu flehen, / die voll Vertrauen zu dir rufen: / „Sei gegrüßt, Gebieterin, / du aller Hilfe, Freude und Schutz / und du Rettung unserer Seelen.“
Tropar
Als die frohe Botschaft von der Auferstehung / vom Engel erfuhren des Herren Jüngerinnen / und abwarfen die Verurteilung aus altem Erbe, / da sprachen sie frohlockend zu den Aposteln: / „Beraubt wurde der Tod, / erstanden ist Christus, unser Gott // und schenkt der Welt das große Erbarmen.“
Jetzt, Theotokion: Das von Ewigkeit verborgene, / selbst den Engeln unbekannte Mysterium, / wird durch dich, Gottesgebärerin, / denen auf Erden geoffenbart: / Gott, der Fleisch wird in unvermischter Einigung / und das Kreuz freiwillig für uns auf sich nimmt. / So richtet er wieder auf / den Erstgeschaffenen // und rettet uns vom Tode.
Sedalen 1
Als sie erblickten den Eingang zum Grabe, / doch nicht ertrugen den Feuerglanz des Engels, / da gerieten die Myrrhenträgerinnen außer sich und riefen: / Ist etwa entwendet worden, der dem Räuber das Paradies hat geöffnet? / Ist etwa auferweckt worden, der schon vor dem Leiden hat verkündet die Erweckung? / Wahrhaftig! Christus Gott ist auferstanden // und denen im Hades gewährt er Leben und Auferstehung.
Steh auf, Herr mein Gott; es möge sich erheben deine Hand; vergiß nicht deiner Armen bis ans Ende. (Ps 9,33)
Aus freiem Willen hast du das Kreuz erduldet, Erretter, / und in ein neues Grab legten sterbliche Menschen / jenen, der durch ein Wort hat die Enden zusammengefügt. / So ward der feindliche Tod gebunden und gar sehr geplündert. / Und alle im Hades riefen deiner lebenbringenden Erweckung: / Christus ist auferstanden, // der Lebenspender, der da bleibt in Ewigkeit.
Erschüttert ward Joseph, als er das Übernatürliche schaute, / und er rief sich ins Gedächtnis den Regen auf geschorener Wolle / bei deiner samenlosen Empfängnis, Gottesgebärerin, / den Dornbusch, der im Feuer nicht verbrannte, den sprießenden Stab des Aaron. / Und er, dein Verlobter und Beschützer, bezeugte den Priestern und rief: / Die Jungfrau gebiert und auch nach der Geburt // bleibt sie wiederum Jungfrau.
Sedalen 2
Erstanden als Unsterblicher aus dem Hades / hast du mitauferweckt, Erretter, / deine Welt, unser Gott, durch deine Auferstehung. / Gebrochen hast du in Stärke die Macht des Todes, / hast allen erzeigt, o Barmherziger, die Auferstehung. / Darum lobpreisen wir dich, // du einzig Menschenliebender.
Ich will dich preisen, Herr, aus meinem ganzen Herzen, all deine Wundertaten erzählen. (Ps 9,2)
Aus den Höhen oben stieg Gabriel hernieder / und fand sich ein bei dem Felsen, / der barg den Fels des Lebens. / Weißgekleidet rief den weinenden Frauen er zu: / Laßt ab vom Wehgeschrei, die allzeit das Mitleid ihr habet. / Denn er, den unter Tränen ihr suchet, / - seid getrost!- er ward auf erweckt in Wahrheit. / Tut darum kund den Aposteln, // daß der Herr ist erstanden.
Es erstaunten vor dem schauererregenden Mysterium / deiner Mutterschaft alle Engelchöre, o Reine: / Wie läßt er, der durch seinen Wink allein hält alles zusammen, / sich als Sterblicher halten auf deinen Armen? / Wie nimmt einen Anfang, der ist vor den Äonen? / Wie wird mit Milch gestillt, der allen Odem nährt in unsagbarer Güte? // Und als Gottes wahrhafte Mutter sie dich rühmen und preisen.
Ipakoi
Die Myrrhenträgerinnen liefen zu den Aposteln / und verkündeten ihnen die Botschaft / von deiner unfaßbaren Erweckung, / daß du, Christus, als Gott bist erstanden // und gewährst der Welt das große Erbarmen.
Stepenny
1. Antiphon
Von meiner Jugend an bedrängen mich viele Leiden. So halte selbst mich fest und rette mich, mein Erretter.
Die ihr hasset Sion, möget zuschanden werden durch den Herrn. Denn wie Gras werdet ihr verdorrt sein durch das Feuer.
Ehre, Jetzt.
Durch den Heiligen Geist wird jede Seele mit Leben erfüllt, durch Reinigung emporgehoben und heilig-geheimnishaft erleuchtet durch die Dreieinigkeit.
2. Antiphon
Ich ruf zu dir, o Herr, inbrünstig aus der Tiefe meiner Seele. Neige mir auch zur Erhörung dein göttliches Ohr.
Jeder, der Hoffnung hat auf den Herrn, ist allem Schaden enthoben.
Ehre, Jetzt.
Durch den Heiligen Geist quellen die Ströme der Gnade und bewässern alle Schöpfung zur Hervorbringung von Leben.

3. Antiphon
Mein Herz soll zu dir sich, o Logos, erheben; und keine Lust der Welt wird mich verleiten zu dumpfer Erdhaftigkeit.
Wie einer hat Zuneigung zu seiner Mutter, so schulden dem Herrn wir noch heißere Liebe.
Ehre, Jetzt.
Durch den Heiligen Geist wird der Reichtum der Gotteserkenntnis, der Schau und der Weisheit zuteil. Denn all die Lehren des Vaters der Logos in ihm offenbart.
Verse zum Fest
Ton 6. Verse zum Sonntag.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Auf die Fürbitte der Apostel, Erbarmer, tilge die Menge meiner Verfehlungen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erbarmer, tilge die Menge meiner Verfehlungen.
Erbarme Dich meiner, o Gott, / nach Deinem großen Erbarmen, / und nach der Fülle Deines Mitleids / tilge mein Vergehen.
Stichire des Fests
Auferstanden aus dem Grabe, / wie Er vorhergesagt, / hat Jesus uns gegeben das ewige Leben / und das große Erbarmen.
Ode 1
Auferstehungskanon, Ton 4.
Von Johannes von Damaskus.
Irmos: Als des Meeres rote Fluten trockenen Fußes / durchschritten hatte das alte Israel, / da warf es zurück durch die kreuzförmig erhobenen Hände des Moses // Amaleks Macht in der Wüste.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Erhöhen ließest du dich, um unserem Falle wiederaufzuhelfen, / auf das reine Holz des Kreuzes / und hast so, Gebieter, abgeholfen // der Verderbnis im Holze als der Gute und Allgewaltige.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Im Grabe leiblich, im Hades aber als Gött mit der Seele, / im Paradiese mit dem Räuber / und auf dem Throne warst du, o Christus, // mit dem Vater und dem Geist, Unumschreibbarer, alles erfüllend.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Nach dem Willen des Vaters hast du samenlos vom göttlichen Geiste / den Gottessohn empfangen / und hast im Fleische ihn geboren, // den aus dem Vater Mutterlosen und Vaterlosen aus der Mutter.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 4.
Irmos: Öffnen will ich meinen Mund, und er wird voll werden des Geistes, und eine Rede will ich künden der königlichen Mutter, und man wird mich sehen fröhlich feiernd, und ich will freudig ihre Geburt singen!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Du heiltest die Zermalmung der Menschheit, Herr, durch dein göttliches Blut neu bildend dieselbe, und zermalmtest den Starken in Kraft, der früher zermalmt hatte dein Geschöpf!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Der Toten Auferstehung bist du durch deinen Tod geworden; denn die Stärke des Todes wurde getilgt, als er zusammenkam mit dem ewigen Leben, dem Alles beherrschenden, fleischgewordenen Gott!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Erhaben über die himmlischen Kräfte wurde dein schönes, göttliches, beseeltes Haus, die du, Jungfrau, trugst in deinem Mutterschoße den heiligen Berg unseres Gottes!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 4.
Akrostichon: Das vierte Lied der allreinen Maid.
Irmos: Die dreifach aufgestellten gewaltigen Kriegsleute, die Dreiheit der Seelenkräfte, versenke, du aus der Jungfrau Geborener, in den Meeresabgrund der Leidenschaftslosigkeit. Ich flehe, auf dass ich dir, wie auf einer Pauke, durch Abtötung des Leibes das Siegeslied singe!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Aus Furcht vor deinem Gebären erbebten die Völker, erschraken die Heiden, sanken dahin die mächtigen Reiche! Denn es kam mein König, nahm den Tyrannen gefangen und befreite die Welt vom Verderben!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Seine Wohnstätte hat der in den Höhen wohnende, zu den Sterblichen niedergestiegene Christus geweiht und unerschütterlich erwiesen; denn sie, die den Schöpfer gebar, blieb allein auch nach dem Gebären das Juwel der Jungfräulichkeit!
Kanon des Triodions, Ton 4.
des Herrn Theodoros
Irmos: Des Roten Meeres Fluten hat Israel einst trockenen Fußes durchschritten. Und während Moses unter dem Zeichen des Kreuzes die Hände ausstreckte, verfolgte es in der Wüste Amaleks Macht.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Springend vor Freude, Gläubige, laßt heute uns singen. Wie wunderbar, Christus, sind deine Werke, wie groß deine Macht. Denn du wirktest bei uns Einklang und Eintracht.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Gottbegeisterte, kommt, laßt uns einen Tag der Freude verbringen. Jetzt jubeln Himmel und Erde, die Heere der Engel, der Sterblichen Scharen, auf eigene Art feiert alles ein Fest.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Schauend das herrliche Gnadengeschenk, laßt in die Hände uns klatschen. Christi geschiedene Glieder verbanden sich wieder zur Einheit. Und lasset uns Gott loben, der den Frieden uns darbot.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Heute wurde der Kirche ein Siegesfest verliehen auf den gottgegebenen Wink und Rat des Michael, der Theodora, die über uns herrschen, die fromm festhalten am Glauben.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Geschwunden sind sichtlich der ruchlosen Irrlehren Schwerter. Denn deinen Tempel, Allheilige, Reine, im Schmucke der Bilder fromm anschauend, frohlocken wir nun ganz selig.
Kanon des Fests, Ton 4.
Irmos: Geschaut wurden die Quellen des Abgrunds frei von Flut, und die Gründe des tosenden Meeres wurden enthüllt. Denn du hast ihm geboten durch den Wind deines Winks. Das erkorene Volk aber hast du errettet, und es singt dir, Herr, eine Hymne des Sieges.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Aus dem Munde der Unschuldigen, Unmündigen und Säuglinge hast du das Lob dir bereitet jener, die zu dir flehen, den Feind zu vernichten, durch dein Leiden am Kreuz den Fall des alten Adam zu rächen, durchs Kreuz ihn aufzurichten. Und er singt dir, Herr, eine Hymne des Sieges.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Lob bringet dir dar die Kirche der Heiligen, Christus, der wohnet auf Sion. An dir, seinem Bildner, hat Israel Freude. Und die Berge und die feindseligen Völker mit Herzen von Stein mischen dem Jubel sich ein in deines Antlitzes Scheine und singen dir, Herr, eine Hymne des Sieges.
Katavasie: Geschaut wurden die Quellen des Abgrunds frei von Flut, und die Gründe des tosenden Meeres wurden enthüllt. Denn du hast ihm geboten durch den Wind deines Winks. Das erkorene Volk aber hast du errettet, und es singt dir, Herr, eine Hymne des Sieges.
Ode 3
Auferstehungskanon, Ton 4.
Irmos: Es freut sich an dir deine Kirche und ruft, o Christus: / Du bist meine Kraft, o Herr, // meine Zuflucht und meine Stärke.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Das Holz des Lebens, der geistige und wahre Weinstock, / er hängt am Kreuze // und läßt allen quellen Unsterblichkeit.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Der als Großer und Furchtbarer hat niedergerissen den Hochmut des Hades, / ist auch als unsterblicher Gott // nun leiblich auferstanden.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Du allein bist denen auf Erden zur Ausspenderin der übernatürlichen Güter, / o Mutter Gottes, geworden. // Darum bringen wir dir das "Sei gegrüßt".
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 4.
Irmos: Die dir Lobsingenden, Gottesgebärerin, du lebendige und unerschöpfliche Quelle, die eine Festversammlung Abhaltenden kräftige geistlich und würdige sie bei deinem göttlichen Ruhm der Kronen der Herrlichkeit!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Die Schlange bohrte mir, Erlöser, die gifterfüllten Zähne ein, welche du, allmächtiger Gebieter, mit den Nägeln deiner Hände zermalmtest: denn nicht ist ein Heiliger der Heiligen, außer dir, Menschenliebender!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Gesehen wurdest du, Menschenliebender, im Grabe als lebendigmachender Toter, und du öffnetest die Pforten des Hades den seit der Urzeit dort befindlichen Seelen; denn nicht ist ein Heiliger der Heiligen außer dir, Menschenliebender!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Als unbeackertes Feld bist du erschienen, die du geboren hast die Ehre des Lebens, den, der allen Teilnehmenden der Unsterblichkeit Spender ist, den Heiligen, der in den Heiligen heilig ruht!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 4.
Irmos: Von der Höhe herab kamst du deinem Willen gemäß zur Erde, der du erhaben bist über jede Fürstenmacht, und erhobest die sterbliche Natur aus dem tiefsten Hades; denn nicht ist ein Heiliger außer dir, Menschenliebender!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Immer Jungfrau, Allunschuldige, gereinigt wird die Natur der Sterblichen durch dich wie ein in der Asche gebackenes Brot verbunden mit dem unerträglichen göttlichen Feuer, welches auch dich unversehrt bewahrte!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Erhaben über allen Schaaren der Engel, wer ist sie, die fürwahr Gott am Nächsten ist? Sie, die allein in der Schönheit der- Jungfräulichkeit als Mutter des Alleinherrschers strahlt?
Kanon des Triodions, Ton 4.
Irmos: Es jauchzet in dir deine Kirche, Christus, und ruft: Du bist meine Macht, Herr, meine Zuflucht und Kraft.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Nun erhebt sich nicht mehr der gottlosen Irrlehrer Stirn. Denn Gottes Macht hat den rechten Glauben befestigt.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Ihr Wolken, wie beim Propheten besprengt uns heute mit lebenbringendem Taue vom Himmel ob der Erweckung des Glaubens.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Die geistigen Posaunen der Christusapostel sollen mit lautem Schall ohnegleichen die Aufrichtung der heiligen Bilder besingen.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Laßt uns Christus in Hymnen besingen, der uns eine gottesfürchtige, christusliebende Herrscherin zeigte, mit dem Sproß, gekrönet von Gott.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Dein heiliges Zelt übernehmend, Allreine, flehen jetzt wir Gläubige, daß wir vom Lichtglanz der Gnade erleuchtet werden.
Kanon des Fests, Ton 4.
Irmos: Aus dem sprudelnden, scharfen, festen Felsen trank auf dein Geheiß das israelitische Volk. Der Fels, Christus, bist du, das Leben. In dir ward erbauet die Kirche, die singt: Hosianna. Gepriesen sei, der da kommt.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Den vier Tage toten Lazarus hat Hades von den Leichenhaufen auf dein Geheiß bebend entlassen. Du bist die Auferstehung und das Leben, Christus. In dir ward erbauet die Kirche, die singt: Hosianna. Gepriesen sei, der da kommt.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Singt, Völker, gotteswürdige Weisen in Sion, und Gelübde erfüllet Christus in Jerusalem. In Herrlichkeit kommt er mit Macht. In ihm ward erbauet die Kirche, die singt: Hosianna. Gepriesen sei, der da kommt.
Katavasie: Aus dem sprudelnden, scharfen, festen Felsen trank auf dein Geheiß das israelitische Volk. Der Fels, Christus, bist du, das Leben. In dir ward erbauet die Kirche, die singt: Hosianna. Gepriesen sei, der da kommt.
Ode 4
Auferstehungskanon, Ton 4.
Irmos: Als erhoben dich sah die Kirche am Kreuze, die Sonne der Gerechtigkeit, / da stand sie an ihrem Platze / und rief aus, wie es sich geziemte: // Ehre sei deiner Macht, o Herr.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Hinaufgestiegen bist du ans Kreuz, um meine Leiden zu heilen durch das Leiden deines reinen Leibes, / den freiwillig du trugest. / Deswegen wir dir rufen: // Ehre sei deiner Macht, o Herr.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Als der Tod deinen sündlosen und lebenschaffenden Leib hatte gekostet, o Gebieter, / da ward er mit Recht getötet. / Wir aber zu dir rufen: // Ehre sei deiner Macht, o Herr.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Du hast unbegattet, o Jungfrau, geboren und bist auch nach der Geburt wiederum jungfräulich erschienen. / Mit Liedern, die nicht verstummen, / wir dir deshalb das "Sei gegrüßt", o Gebieterin, rufen // im Glauben, den erschüttert kein Zweifel.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 4.
Irmos: Den unerforschlichen Ratschluss Gottes über deine Fleischwerdung aus der Jungfrau, Höchster, sehend, rief der Prophet Habakuk: Ehre sei deiner Kraft, Herr!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Israel, obwohl mit dem Gesetz begabt, erkannte dich, Christus, den Gesetzgeber, nicht als Gott an, sondern heftete widergesetzlich dich als Gesetzesübertreter an das Kreuz, indem es unwert war des Gesetzes!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Deine mit der Gottheit verbundene Seele hat, Erlöser, die Schatzkammern des Hades beraubend, die seit der Urzeit dort befindlichen Seelen mit auferweckt. Der Leben bringende Leib aber ließ Allen Unsterblichkeit hervorquellen!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Die Immer Jungfrau und wahre Gottesgebärerin verherrlichen wir Alle, dich, die dem Gottschauer Mose vorbildete, Allunschuldige, der, ohne zu verbrennen, vom Feuer berührte Dornbusch!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 4.
Irmos: Ruhmreich sitzend in Herrlichkeit auf dem Thron der Gottheit, kam Jesus der Hochgöttliche, in leichter Wolke durch die unbefleckte Vermittlung und erlöste diejenigen, welche rufen: Ehre sei deiner Kraft, Herr!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Tatsächlich erstrahlte den Menschen sichtbar der Unsichtbare, der da ist in der Gestalt der unfassbaren Gottheit. Und gestaltet aus dir, Mägdlein, in fremder (Gestalt), erlöst er die, welche dich kennen, die unschuldige Gottesmutter!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Empfangen hat im Stoff die Jungfrau den Unstofflichen, der in Teilnahme am Stoffe ein Kind wurde aus ihr. Deshalb wird er erkannt als Einer in zwei Naturen, als fleischtragender Gott und überwesentlicher Mensch!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Lobwürdige, nach dem Gebären bewahrte dich als Jungfrau der Logos und Gott, der in dir, Jungfrau, wohnte und ohne Samen geboren ward und auch beim Gebären dich als Jungfrau bewahrt hatte, als Gebieter und Urheber der ganzen Schöpfung!
Kanon des Triodions, Ton 4.
Irmos: Als dich die Kirche am Kreuze erhöht sah, dich, der Gerechtigkeit Sonne, da trat sie in ihre Bestimmung ein und rief, wie es sich ziemte: Ehre sei, Herr, deiner Macht.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Heilige deinen Tempel durch das göttliche Nahen des Trösters. Bei seinem Kommen verscheuche der Irrlehre Trug, Wort Gottes, reich an Erbarmung.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Von gewalttätiger Gottlosigkeit hast du dein Volk errettet. Laß es in der Gottesfurcht Eifer entbrennen, laß gläubig es rufen: Ehre sei, Herr, deiner Macht.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
In den heiligen Gestalten der Bilder Christi und der Mutter Gottes schauen wir im Umriss die himmlischen Zelte und jauchzen in heiliger Freude.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Die Königin, geschmückt mit dem Kranze, hat aus Liebe zu Christi wahrhaftem Reich neu gemalt sein heiliges Bild, die Gestalten der Heiligen.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Im Fleische hast du das göttliche Wort geboren, Begnadete, hast so dich als sein gotteswürdiger, heiliger Ort erwiesen. Drum weihen deinen strahlenden Tempel wir ein.
Kanon des Fests, Ton 4.
Irmos: Christus, unser Gott, der sichtbar erscheint, wird kommen - und nicht wird er säumen — vom schattigen, dichtbewaldeten Berge, aus einer Jungfrau, die, des Mannes nicht kundig, gebiert. So kündete einst der Prophet. Darum rufen wir alle: Ehre sei, Herr, deiner Macht.
Ehre Dir, unser Gott, ehre Dir.
Ausbrechen sollen die Berge in mächtige Freude ob des Erbarmens, und Beifall klatschen sollen alle Hügel und Bäume des Waldes. Christus preiset, ihr Stämme, und ihn, alle Völker. Preisend rufet: Ehre sei, Herr, deiner Macht.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Der Herrscher, der Herr der Äonen, er wird kommen, bekleidet mit Macht. Vor seiner Schönheit und Pracht muss die Zier in Sion verblassen. Darum rufen wir alle: Ehre sei, Herr, deiner Macht.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Der mit der Finger Spanne den Himmel durchmisst und mit der Hand die Erde, der Herr ist erschienen. Denn er hat Sion auserwählt. In ihm will er wohnen und thronen. Dies hat er als Volk sich zu Eigen gemacht, das gläubig ihm zuruft: Ehre sei, Herr, deiner Macht.
Katavasie: Christus, unser Gott, der sichtbar erscheint, wird kommen - und nicht wird er säumen — vom schattigen, dichtbewaldeten Berge, aus einer Jungfrau, die, des Mannes nicht kundig, gebiert. So kündete einst der Prophet. Darum rufen wir alle: Ehre sei, Herr, deiner Macht.
Ode 5
Auferstehungskanon, Ton 4.
Irmos: Du, Herr, mein Licht, bist in die Welt gekommen / als heiliges Licht, das führt zur Abkehr / von der Unwissenheit voller Finsternis // jene, die dich im Glauben besingen.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Du, Herr, bist zur Erde aus Mitleid herabgestiegen. / Erhöht hast du das Wesen / der Menschen, das war gefallen, // als du hingest am Holze.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Du hast aufgehoben, o Christus, die Schuld meiner Vergehen. / Du hast gelöst die Schmerzen / des Todes, o Barmherziger, // durch deine göttliche Auferstehung. (Apg 2,24)
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Dich stellen wir als unzerstörbare Waffe den Feinden entgegen. / Dich besitzen wir, o Gottesbraut, / als Anker und als Hoffnung // unseres Heiles.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 4.
Irmos: Außer sich war das All ob deines göttlichen Ruhmes; denn du, vom Gatten unberührte Jungfrau, hattest im Schoße den Gott über Alles, und hast geboren den über ’die Zeit erhabenen Sohn, die du allen dich Lobpreisenden den Frieden zuerteilst!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Es empfing dich gänzlich der unvernünftige Hades mit dem Munde; denn, als er dich am Holze hangen sah, von der Lanze durchbohrt, ohne Äthern, den lebendigen Gott, hielt er dich für einen einfachen Sterblichen; er kannte aber, von dir berührt, die Kraft der Gottheit.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Den zerstörten Tempel deines Leibes, Menschenliebender, teilten das Grab und der Hades, und von beiden wurden gegen ihren Willen die Forderungen eingetrieben, indem der Eine die Seelen der Heiligen, das andere die Körper herausgab, Unsterblicher!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Siehe, nun ist erfüllt des Propheten Weissagung! Denn du, gattenlose Jungfrau, hattest im Mutterschoße den Gott über Alle, und gebärest den über die Zeit erhabenen Sohn, der Allen dich Besingenden den Frieden schenkt!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 4.
Irmos: Ich werde jetzt auferstehen, sprach Gott weissagend, jetzt werde ich mich verherrlichen, jetzt mich erheben, den Gefallenen annehmend aus der Jungfrau und zum geistigen Lichte meiner Gottheit erhebend!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Erwiesen hat dich uns als Haus der Herrlichkeit, als heiligen Berg Gottes, als. reine Braut, als Prachtsaal, als Tempel der Heiligung der Sohn Gottes, der in dir wohnte und als Paradies der ewigen Wonne!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Du nahmst, Christus, Fleisch an aus jungfräulichem Blut, das samenlose, unbefleckte und enhypostatische, das mit Vernunft und Geist und Seele versehene, wirkende, wollende, Selbstbestimmung und Gewalt über sich selbst habende!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Das Sinnen der Tyrannen machte der jungfräuliche Schoß zu Schanden. Denn das Kind untersuchte die seelenverderbliche Wunde der Schlange mit der Hand, fing den stolzen Empörer und legte ihn zu den Füssen der Gläubigen.
Kanon des Triodions, Ton 4.
Irmos: Als Licht, mein Herr, kamst du in die Welt. Heiliges Licht, laß umkehren aus der Unwissenheit Nacht, die dich gläubig in Hymnen besingen.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Herr, gib Kraft deiner Kirche, daß sie unerschüttert beharre in der Äonen Äonen inmitten der Irrlehren Brandung.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Über die ganze Erde erstrahlte der Glanz der den Gläubigen vom Himmel verliehenen Wonne, der göttlichen Hilfe.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Gut bist nur du und die Quelle der Güte. Erhöhe der rechtgläubigen Könige Haupt, die ehren dein Bild.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Des Glaubens nicht untergehendes Licht ging auf dem gottbegeisterten Willen der gläubigen Herrscher, ihrem gottesfürchtigen Wink.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Erneure die alte Zierde uns wieder, Gottesmutter, Allreine. Mit deiner Huld heilige dieses dein Haus.
Kanon des Fests, Ton 4.
Irmos: Zu Sions Berg steig empor, du Bote der Freude, nach Jerusalem, Herold. Erhebe deine Stimme in Macht. Über dich, Stadt Gottes, wurden rühmliche Dinge ausgesagt. Friede über Israel und den Völkern Heil.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Der in den Höhen thront, über den Cherubim wohnt. Gott, der auf die Niedrigkeit siehet, er kommt in Herrlichkeit und mit Macht. Und alles wird mit seinem göttlichen Lobe erfüllet: Friede über Israel und den Völkern Heil.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Sion Gottes, heiliger Berg, und Jerusalem, erhebe deine Augen im Umkreis, und schaue deine in dir versammelten Kinder. Denn siehe, von weither sind sie gekommen, deinen König zu ehren. Friede über Israel und den Völkern Heil.
Katavasie: Zu Sions Berg steig empor, du Bote der Freude, nach Jerusalem, Herold. Erhebe deine Stimme in Macht. Über dich, Stadt Gottes, wurden rühmliche Dinge ausgesagt. Friede über Israel und den Völkern Heil.
Ode 6
Auferstehungskanon, Ton 4.
Irmos: Dir will ich opfern, Herr, mit der Stimme des Lobes, / so ruft dir zu die Kirche / gereinigt vom Unrat der Dämonen // durch dein Blut, das ist geflossen aus Erbarmen aus deiner Seite.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Bestiegen hast du das Kreuz, mit Herrschermacht gegürtet, / hast gerungen mit dem Tyrannen / und als Gott ihn aus der Höhe hinabgestoßen, // den Adam aber mit unüberwindlicher Hand wiederaufgerichtet.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Erstanden bist du in strahlender Schönheit aus dem Grabe, o Christus, / hast all die Feinde / in göttlicher Herrschermacht vernichtet // und alle als Gott mit Freude erfüllt.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: O Wunder unerhörter als alle Wunder! / Denn ohne Kenntnis vom Manne / hat im Mutterschoße die Jungfrau / ihn, der alles umfaßt, empfangen, // ohne ihn zu beengen.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 4.
Irmos: Es versenkte mich, der ich in die Tiefe des Meeres gekommen war. der Sturm vieler Sünden: doch als Gott führe empor aus der Tiefe mein Leben, Erbarmungsvoller!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Der Hades öffnete seinen Schlund und verschlang mich, und der Unvernünftige blähte sich auf in der Seele: doch Christus stieg hinunter und führte empor mein Leben als Menschenliebender!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Überwunden wurde der Tod durch den Tod: denn der Gestorbene erstand auf, Unsterblichkeit mir schenkend! Erschienen den Weibern, verkündet der Unsterbliche die Freude!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Dein reiner Schoß, Gottesgebärerin, erschien als Gefäß der nicht zu ertragenden Gottheit, zu der ohne Furcht die Heerschaaren der Himmel nicht emporzublicken wagen!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 4.
Irmos: Es versenkte mich, der ich in die Tiefe des Meeres gekommen war, der Sturm vieler Sünden: doch als Gott führe empor aus der Tiefe mein Leben, Erbarmungsvoller!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Reine, einst hat mich die Schlange überlistet und getötet durch meine Urmutter Eva: jetzt aber hat durch dich, Unschuldige, er, der mich schuf, mich aus dem Verderben zurückgerufen!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Allreine Maid, der Abgrund der Barmherzigkeit erwies dich als auserwählten Abgrund der Wunder; denn aus dir leuchtete hervor mit dem Blitz der Gottheit Christus, die Perle!
Kanon des Triodions, Ton 4.
Irmos: Dir, Herr, will ich opfern unter Lobesgesang, so ruft die Kirche, von der Dämonen Schmutze gereinigt, dir zu, dir, der in Liebe aus seiner Seite ließ rinnen das Blut.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Als Licht, mein Herr, kamst du in die Welt. Heiliges Licht, laß umkehren aus der Unwissenheit Nacht, die dich gläubig in Hymnen besingen.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Dargestellt und geehrt und gläubig verehrt wird das Abbild des Herrn. Die Kirche erhält wieder Mut und preist fromm den Heiland.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Von Christi Kirche wird wieder genommen der Irrlehre Schande und Nacht und sie trägt das Freudengewand und wird bekränzt mit heiliger, lichtbringender Gnade.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Teilhaft des Ruhmesglanzes von einst wird das rechtgläubige Volk auf den Wink der Herrscherin Theodora und Michaels, ihres frommen Gebieters.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Der einst befahl, daß für das Martyrium ein Zelt errichtet werde, der wohnet wie in einem geistigen Zelte in dir, er, der allein mit Ruhm gekrönet ist, er, der deinen Tempel, o Jungfrau, durch die Wunder krönet mit Ruhm.
Kanon des Fests, Ton 4.
Irmos: In Freude riefen der Gerechten Geister: Nun wird der Neue Bund mit der Welt geschlossen. Und durch Besprengung mit göttlichem Blut soll erneuert werden das Volk.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Israel, übernimm das Königszelt Gottes. Und das im Finstern wandelt, soll schauen das große Licht. Und durch Besprengung mit göttlichem Blut soll erneuert werden das Volk.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Sion, deine gelösten Fesseln streife ab, und aus der wasserlosen Zisterne des Irrtums tritt heraus. Und durch Besprengung mit göttlichem Blut soll erneuert werden das Volk.
Katavasie: In Freude riefen der Gerechten Geister: Nun wird der Neue Bund mit der Welt geschlossen. Und durch Besprengung mit göttlichem Blut soll erneuert werden das Volk.
Kondak
Mein Erretter und Erlöser / hat auferstehen lassen als Gott vom Grabe / die Erdgeborenen aus den Fesseln, / hat zertrümmert die Pforten des Hades // und ist als Gebieter auferstanden am dritten Tage.
Ikos
Auferstanden ist von den Toten Christus, der Spender des Lebens, am dritten Tage aus dem Grabe. / Die Pforten des Todes hat er heute durch seine Macht zertrümmert, den Hades getötet, den Stachel des Todes zerbrochen und Adam samt Eva befreit. / So wollen wir Erdgeborenen alle ihn besingen und voll innigen Dankes ihm rufen das Lob. Denn er ist als machtvoller Gott allein // und als Gebieter auferstanden am dritten Tage.
Ode 7
Auferstehungskanon, Ton 4.
Irmos: Die Jünglinge aus Abrahams Stamm in dem persischen Ofen / wurden vielmehr durch die Glut der Frömmigkeit / als durch das Feuer entflammt und riefen: // Gepriesen bist du, Herr, im Tempel deiner Herrlichkeit.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Zur Unvergänglichkeit wurde die Menschheit wiederberufen / und im göttlichen Blute Christi / gewaschen ruft sie voll Dankbarkeit: // Gepriesen bist du, Herr, im Tempel deiner Herrlichkeit.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Als lebenbergend, als herrlicher wahrhaftig / als das Paradies und leuchtender / als jedes königliche Gemach hat sich erwiesen // dein Grab, o Christus, die Quelle unserer Auferstehung.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Sei gegrüßt, o geheiligte, gotterfüllte Behausung / des Höchsten, denn durch dich, Gottesgebärerin, / ward die Freude denen gegeben, die da rufen: // Gebenedeit bist du unter den Frauen, Allmakellose.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 4.
Irmos: Nicht dienten der Schöpfung die Gottseligen neben dem Schöpfer, sondern des Feuers Drohung mannhaft verachtend, jubelten sie singend: Hochgepriesener Herr und Gott der Väter, gelobt bist du!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Auf das Holz erhöhet, hast du das stolze Auge gedemütigt und den hochfahrenden Sinn zur Erde niedergeworfen, erlösend den Menschen, hochgepriesener Herr und. Gott der Väter, gelobt bist du!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Durch deine Kraft erhöhe unser Horn, die wir dienen dir. Auferstandener von den Toten. der du erschöpft hast den vormals an Menschen reichen Schatz des Hades, Gebieter. Der Väter Herr und Gott, gelobt bist du!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Den göttlichen Worten folgend, verherrlichen wir die Eine Gottheit, wie in drei Lampen, das unvermischte, unzertrennliche, abendlose Licht, welches erleuchtet die ganze Schöpfung, die da singt: O Gott, du bist gelobt!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 4.
Irmos: Lobwürdig betrachteten die drei Jünglinge in Babylon als Torheit den Befehl des Tyrannen, indem sie mitten in den Flammen riefen: Gelobt bist du, Herr, Gott unserer Väter!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Lind zieht mich zum Gesange das im Herzen glühende Feuer der jungfräulichen Liebe, zu rufen zur Mutter und Jungfrau: Gesegnete, der Herr der Kräfte ist mit dir!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Reine, erhaben über die Geschöpfe erschienest du, da du gebärest den Schöpfer und Herrn! Deshalb rufe ich zu dir, Gottesgebärerin: Gesegnete, der Herr der Heerschaaren ist mit dir!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Ehrend dich, die Eine Herrschaft in drei Weihungen, besinge ich dich, unteilbare, dreipersönliche Natur, rufend zu dir: Gelobt bist du, Lenkerin des Alls!
Kanon des Triodions, Ton 4.
Irmos: In dem persischen Feuer riefen die Jünglinge, die Abrahamssöhne, mehr von der Gottesfurcht Liebe entbrannt als vom Feuer: Gepriesen bist du in deiner Herrlichkeit Tempel, o Herr.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Im Reigen soll mitschwingen mit dem Frohsinn der Kirche in göttlicher Liebe der Engel Heer. Begeistert von Gott soll es singen: Gepriesen bist du in deiner Herrlichkeit Tempel, o Herr.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Der Erstgeborenen Kirche, Gemeinde frohlocket, da sie nun das Gottesvolk schaut, wie es, von Gott begeistert, singt: Gepriesen bist du in deiner Herrlichkeit Tempel, o Herr.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Erlöst aus der Irrlehre einstiger Nacht auf den Wink Theodoras, der Kaiserin, mit Würde bekleidet, singen wir: Gepriesen bist du in deiner Herrlichkeit Tempel, o Herr.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Über die himmlischen Reigen wurdest du erhoben, Allreine, des Weltenschöpfers Mutter wurdest du allein. Freudig rufen wir denn: Gesegnet unter den Frauen bist du, Allreine.
Kanon des Fests, Ton 4.
Irmos: Du hast deine Abrahams Kinder im Feuer errettet und hast die Chaldäer dafür vernichtet, dass sie ungerecht den Gerechten nachstellten. Herr, über alles besungen in Hymnen, Gott der Väter, gepriesen bist du.
Ehre Dir, unser Gott, ehre Dir.
Kniefällig haben die Völker, mit den Jüngern jubelnd, mit Zweigen in den Händen hinaufgerufen zu Davids Sohn: Hosianna. Herr, über alles besungen in Hymnen, Gott der Väter, gepriesen bist du.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Die noch arglose Schar, die Welt der Kinder hat dich auf gottgeziemende Weise, König Israels, König der Engel, besungen. Herr, über alles besungen in Hymnen, Gott der Väter, gepriesen bist du.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Mit Palmen und Zweigen haben dir, Christus, die Scharen Beifall gespendet: Gepriesen bist du, der da kommt, der Äonen Gebieter. Sie riefen: Herr, über alles besungen in Hymnen, Gott der Väter, gepriesen bist du.
Katavasie: Du hast deine Abrahams Kinder im Feuer errettet und hast die Chaldäer dafür vernichtet, dass sie ungerecht den Gerechten nachstellten. Herr, über alles besungen in Hymnen, Gott der Väter, gepriesen bist du.
Ode 8
Auferstehungskanon, Ton 4.
Irmos: Mit ausgebreiteten Händen schloß Daniel die Rachen der Löwen in der Grube. / Des Feuers Macht aber löschten aus, / die da umgürtet waren mit der Tugend, / die Jünglinge, die liebten die Frömmigkeit und riefen: // Preiset, all ihr Werke des Herren, den Herrn.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Mit ausgebreiteten Händen am Kreuze hast du alle Völker versammelt / und sie zur einen Kirche gemacht, / welche, o Herr, dir singt in Hymnen / einträchtig mit allem, was dich lobt auf Erden und im Himmel: // Preiset, all ihr Werke des Herren, den Herrn.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Weißgewandet erschien den Frauen der in unzugänglichem Lichte / der Auferstehung strahlende Engel. / Was sucht ihr den Lebenden, so rief er, / im Grabe als Toten? Wahrhaft erstanden ist Christus. // Ihn laßt uns rufen: All ihr Werke, singet dem Herrn.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Du allein wardst in allen Geschlechtern, reine Jungfrau, als Mutter Gottes erwiesen. / Denn du bist geworden zur Wohnstatt / der Gottheit, du ganz ohne Tadel, / ohne zu verbrennen im Feuer des unzugänglichen Lichtes. // Darum preisen wir dich alle, Maria, du Gottesbraut.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 4.
Irmos: Die schuldlosen Jünglinge im Flammenofen hat der Spross der Gottesgebärerin errettet; damals vorbildlich, nun in der Tat, erweckt er die ganze Welt, dir zu singen: Den Herrn lobpreiset ihr Werke, und erhebet hoch in alle Ewigkeiten!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Deine ungerechte Schlachtung sehend, wehklagte trauernd die Schöpfung. Denn, während die Erde erschrak, umkleidete sich die Sonne mit Dunkel, wie mit einem schwarzen Gewände. Wir aber besingen dich unaufhörlich, und erheben dich hoch, Christus, in alle Ewigkeiten!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Nachdem du hinabgestiegen warst zu mir, sogar bis zum Hades, und Allen den Weg zur Auferstehung bereitet hattest, bist du wieder aufgestiegen, tragend mich auf deinen Schultern, und hast mich zum Vater hingeführt! Deshalb rufe ich zu dir: Den Herrn besinget, ihr Werke, und erhebet ihn hoch in alle Ewigkeiten!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Die erste Vernunft und die Ursache aller Dinge, den allein ursachlosen Vater verherrlichen wir, und das anfanglose Wort, den Geist, den Tröster, den Einen Gott und Herrn und Schöpfer des Alls, die zusammengewachsene Dreifaltigkeit anbetend und hoch erhebend in alle Ewigkeiten!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 4.
Irmos: In die Mitte der Flammen, Erlöser Aller, Allmächtiger, hinabgekommen, hast du die Frommen betaut und singen gelehrt: Alle Werke, lobet, besinget den Herrn!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Nun wird der, welcher aus Adams Rippe dich erschuf, aus deiner Jungfräulichkeit Fleisch, der Herr des Alls. Ihn besingend, rufen wir: Alle Werke, lobet den Herrn!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Es erblickte im Zelte Abraham das Geheimnis in dir, Gottesgebärerin; denn deinen unfleischlichen Sohn nahm er auf, singend: Alle Werke, lobet, besinget den Herrn!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Nie Vermählte, das Vorbild deiner Jungfräulichkeit rettete die an Zahl der Dreifaltigkeit Gleichen. Denn in jungfräulichen Körpern traten sie die Flamme nieder, Maid, indem sie riefen: Lobet, besinget den Herrn!
Kanon des Triodions, Ton 4.
Irmos: Ausgestreckt hat Daniel seine Hände und der Löwen Rachen in der Grube verschlossen. Und die Macht des Feuers haben, umgürtet mit Tugend, die Jünglinge, der Gottesfurcht Freunde, versengt, da sie riefen: Alle ihr Werke des Herrn, preiset den Herrn.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Wir bewahren der Väter kirchlichen Brauch, stellen Bilder dar und verehren mit Mund, Herz und Willen Christi und seiner Heiligen Bilder und singen: Alle ihr Werke des Herrn, preiset den Herrn.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Die Würde und die Verehrung des Bildes auf das Urbild weise beziehend, halten wir es in Ehren, folgen der Gottkünder Lehren und rufen gläubig zu Christus: Alle ihr Werke des Herrn, preiset den Herrn.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Erleuchtet in ihrer Einsicht durch das Licht des Heiligen Geistes, hat die hehre Kaiserin in göttlichen Werken beharrt, der Kirche Christi Schönheit und Zier geliebt und zugleich mit den Gläubigen Jesus, der Gott ist und Mensch, gepriesen.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Von den Strahlen des geistigen Lichtes erleuchtet, beschattet dein heiliges Haus nun alle mit der Wolke des Geistes und heiligt die Gläubigen, Jungfrau, die singen: Alle ihr Werke des Herrn, preiset den Herrn.
Kanon des Fests, Ton 4.
Irmos: Jauchze, Jerusalem. Ihr, die ihr Sion liebet, feiert ein Fest. Denn der in die Äonen herrschet, der Herr der Mächte, erschien. Die ganze Erde wandle in Scheu vor seinem Antlitz und rufe: Preiset, alle Werke, in Hymnen den Herrn.
Ehre Dir, unser Gott, ehre Dir.
Auf einem jungen Füllen reitend, ist dein König, Sion, Christus in dir erschienen. Denn er ist gekommen, um der Götzen unklugen Wahn zu vernichten und den unaufhaltsamen Drang aller Völker emporzurichten, dass sie singen: Preiset, alle Werke, in Hymnen den Herrn.
Wir segnen den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Sion, freue dich sehr. Christus, dein Gott, herrschet in die Äonen. Dieser — so stehet geschrieben — kommt mild als Erretter, als unser gerechter Erlöser auf einem Füllen, zu vernichten den gleich einem Ross sich aufbäumenden Feind derer, die rufen: Preiset, alle Werke, in Hymnen den Herrn.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Der göttlichen Vorhöfe wird das gesetzlose, ungehorsame Synedrion beraubt, weil es das Haus des Gebetes, o Gott, zu einer Räuberhöhle gemacht hat, den Heiland ausstoßend aus dem Herzen, dem wir rufen: Preiset, alle Werke, in Hymnen den Herrn.
Wir loben, segnen und beten an den Herrn; wir besingen ihn in Hymnen und hocherheben ihn in Ewigkeit.
Katavasie: Jauchze, Jerusalem. Ihr, die ihr Sion liebet, feiert ein Fest. Denn der in die Äonen herrschet, der Herr der Mächte, erschien. Die ganze Erde wandle in Scheu vor seinem Antlitz und rufe: Preiset, alle Werke, in Hymnen den Herrn.
Ode 9
Auferstehungskanon, Ton 4.
Irmos: Der nicht von Hand gelöste Stein als Eckstein sich aus dir löste / o Jungfrau, dem unbehauenen Berge, / Christus, der vereinte die getrennten Naturen. // So preisen wir dich in Freude, Gottesgebärerin hoch.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Als Ganzen hast du mich angenommen als Ganzer in unvermischter Einung / und mir als Ganzem gegeben, mein Gott, / die Rettung durch dein Leiden, / das du am Kreuz im Leibe hast erduldet aus großem Erbarmen.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Als deine Jünger sahen dein Grab geöffnet / und die gottbergenden Tücher verlassen durch deine Auferstehung, / da riefen sie mit dem Engel: // Wahrhaftig erweckt ist der Herr.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Die Einheit der göttlichen Wesenheit, doch die Dreiheit der Personen / verehren wir Gläubigen alle, / welche in unvermischten Hypostasen // ist gleich an Kraft und Ehre, die hoch wir fromm erheben.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 4.
Irmos: Jeder Erdgeborene tanze, im Geiste Fackeln tragend, es feiere aber die Natur der übersinnlichen Vernunftwesen, ehrend die heilige Festfeier der Gottesmutter, und rufe: Freue dich, Allerseligste, hehre Gottesgebärerin, Immer jungfräuliche.
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Mit List herankriechend, nahm die Schlange von Eden mich gefangen; doch auf dem gewaltigen Felsen der Schädelstätte vernichtete dieselbe, gleichwie einen Säugling, der Herr, der Allherrscher; er eröffnete mir aber wieder den Eingang zur Wonne durch das Holz des Kreuzes!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Du legtest nieder die starken Festungen des Feindes zur Verwüstung: mit allmächtiger Hand aber seinen Reichtum raubend, hast du aus den Wohnstätten des Hades mich mitauferweckt, Christus, und den ehedem maßlos Prahlenden erwiesest du als mit Gelächter Verspotteten!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Komm, deines armen Volkes Misshandlung heimsuchend: mit mitleidiger und starker Hand kräftige den das Kreuz tragenden König gegen die Feinde, welche lästern, zu vertilgen dein auserwähltes Erbe, Christus, Menschenliebender.
Kanon zur Gottesmutter, Ton 4.
Irmos: Maria, das verborgene, göttliche, unaussprechliche Geheimnis wird in dir vollzogen, allreine Jungfrau; denn Gott nimmt aus dir Fleisch an aus Barmherzigkeit. Deswegen preisen wir dich als Gottesgebärerin hoch!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Als Lilie sehen wir dich, Reine, bekleidet mit dem Purpur des göttlichen Geistes, inmitten der Dornen aufleuchten und mit Wohlgeruch erfüllen die, welche dich gebührend hochpreisen!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Indem die vergängliche menschliche Natur annahm, Allunbefleckte, aus deinem Schoße der Unsterbliche, erwies er sie in sich als unsterblich aus Barmherzigkeit: deshalb preisen wir dich als Gottesgebärerin hoch.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Die du herrschest über alles Geschaffene, schenke deinem Volke des Sieges Trophäen, den Feind überwunden vor die Kirche legend, auf dass wir dich als Gottesgebärerin hochpreisen!
Kanon des Triodions, Ton 4.
Irmos: Als nicht handgeschnittener Stein ward aus dir, dem Berge, aus dem kein Stein ward gebrochen, o Jungfrau, als Eckstein Christus geschnitten, der die getrennten Naturen verband. Darum jubeln wir, Gottesmutter, erheben wir dich.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Mit der Bilder heiligen Zeichen schauen wir wieder die heilige Kirche geziert. In Ehrfurcht lasset uns alle hineilen und Christus lasset uns singen: Dreiheiliger, wir preisen dich.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Eine Auszeichnung, ein Ehrengeschenk besitzet die Kirche in deinem Kreuz und in den ehrwürdigen Bildern, in den Darstellungen der Heiligen. Unter Wonne, Gebieter, und Freude preist sie dich.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Erleuchte unsere Könige mit deinem göttlichen Glanze, Erbarmer. Mit den Heeren, den Wehren der Engel schließ ringsum sie ein. Und der Völker Kühnheit unterwirf ihnen, Herr.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Der Fluch wurde fortgenommen von der Stammmutter Eva, Gottesmutter, da du, o Reine, den Gebieter des Alls auf unerforschliche Weise geboren. Seine Gestalt verehren wir nun in den Bildern.
Kanon des Fests, Ton 4.
Irmos: Gott der Herr ist auch uns erschienen. Wohlan, bereitet ein Fest, und jauchzend lasst uns Christus loben mit Palmen und Zweigen, ihm singen ein Lied: Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn, unseres Retters.
Ehre Dir, unser Gott, ehre Dir.
Völker, was tobt ihr? Schriftgelehrte und Priester, was sinnet ihr Eitles? Wer ist dieser, sagt ihr, dem die Kinder mit Palmen und Zweigen singen ein Lied: Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn, unseres Retters.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Dieser ist Gott, dem niemand ähnlich ist. Der Gerechtigkeit ganzen Weg hat er offenbart und Israel, dem geliebten, gegeben. Danach hat er mit den Menschen sichtbar verkehrt. Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn, unseres Retters.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Was legt ihr uns Fallstricke auf den Weg, Halsstarrige ihr? Schnell sind euere Füße, das Blut des Herrn zu vergießen. Doch sicher wird er auferstehen, zu retten die, welche rufen: Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn, unseres Retters.
Katavasie: Gott der Herr ist auch uns erschienen. Wohlan, bereitet ein Fest, und jauchzend lasst uns Christus loben mit Palmen und Zweigen, ihm singen ein Lied: Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn, unseres Retters.
Stichiren zum Lob
Kreuz und Tod hast du erduldet / und bist auferstanden / von den Toten, du allmächtiger Herr. // So preisen wir deine Auferstehung.
In deinem Kreuz, o Christus, / hast du uns befreit vom alten Fluche, / in deinem Tode den Teufel zunichte gemacht, / der gewaltsam unsere Natur beherrschte, / und in deiner Erweckung / alles, was ist, mit Freude erfüllt. / Deshalb rufen wir: / Der du bist auferstanden von den Toten, // Herr, Ehre sei dir.
Durch dein Kreuz, o Christus Erretter, / weise uns den Weg zu deiner Wahrheit / und befreie uns von den Schlingen des Feindes. / Du Auferstandener von den Toten, / streck aus deine Hand und laß uns auferstehn, / die wir gefallen sind durch die Sünde, / o du menschenliebender Herr, // auf die Fürsprache deiner Heiligen.
Nicht entferntest du dich von der Brust des Vaters, / einziggezeugter Logos Gottes, / als du auf die Erde kamest aus Menschenliebe, / Mensch geworden unabänderlich, / und Kreuz und Tod erlittest im Fleische, / der du bist leidlos der Gottheit nach. / Auferstanden aber von den Toten / gewährtest du Unsterblichkeit / dem Geschlechte der Menschen // als der einzig Allmächtige.
Tropar zur Orthros
Ton 2.
Als du warst auferstanden aus dem Grabe und zerrissen hattest die Fesseln, / da hast du aufgehoben / das Todesurteil, o Herr, / und alle befreit aus den Schlingen des Feindes. / Du hast dich gezeigt deinen Aposteln, / sie ausgesandt zur Verkündigung / und durch sie deinen Frieden gewährt dem Erdkreis, // du vielerbarmer allein.
Zu den Seligpreisungen
Durch das Holz ward Adam aus dem Paradies entfernt. * Doch durch das Holz des Kreuzes * nahm Wohnung im Paradies der Räuber. * Denn der eine kostete und übertrat das Gesetz des Schöpfers, * der andere aber bekannte * mitgekreuzigt den verborgenen Gott mit dem Rufe: * „Gedenke meiner, Erretter, in deinem Reiche.“
Erhöht wardst du am Kreuze, * hast des Todes Macht, o Herr, vernichtet * und ausgelöscht den gegen uns lautenden Schuldbrief. * So gewähre, Menschenliebender, die Umkehr des Räubers * auch uns, die wir dich anbeten im Glauben * und zu dir rufen, Christus, unser Gott: * „Gedenke auch unser in deinem Reiche.“
Unsern Schuldbrief hast du mit der Lanze des Kreuzes zerrissen. * Wiewohl man dich zählte unter die Toten, * hast den Tyrannen dort du gebunden * und aus den Fesseln des Hades alle befreit durch deine Auferstehung. * Durch sie wurden wir erleuchtet * und rufen, menschenliebender Herr, zu dir: * „Gedenke auch unser in deinem Reiche.“
Gekreuzigt, allein Unsterblicher, und auferstanden * am dritten Tage als der Allmächtige aus dem Grabe * ließest du auferstehen den erstgebildeten Adam. * So würdige mich, o Herr, mich zu wenden * zur Umkehr aus ganzem Herzen * und in der Glut des Glaubens allzeit zu dir zu rufen: * „Gedenke meiner in deinem Reiche.“
Ein Mensch, dem Leiden preisgegeben, * ist der Leidlose für uns geworden. * Ins Grab gelegt und auferstanden hat er uns mitauferweckt. * So preisen wir samt dem Kreuz das Leiden und die Auferstehung, * durch die wir wurden neu gebildet, * durch die wir auch gerettet werden und rufen: * „Gedenke auch unser in deinem Reiche.“
Ihn, der auferstanden ist von den Toten * und seiner Kraft beraubt hat den Hades, * der erschienen ist den salbentragenden Frauen * und zu ihnen gesagt hat: „Seid gegrüßt“, * ihn lasst uns, Gläubige, bitten, dass er aus dem Verderben erlöse unsere Seelen, * indem des edlen Schächers Ruf wir allzeit an ihn richten: * „Gedenke auch unser in deinem Reiche.“
( Triadikon )
Ehre: Dass wir den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist * auf würdige Weise lobpreisen, * lasst, ihr Gläubigen, uns einmütig erbitten * die Einzigkeit der Gottheit, * die da besteht in drei Personen * und doch bleibt unvermischt, ungetrennt und unzugänglich, * durch die wir erlöst werden von der Strafe des Feuers.
Jetzt, Theotokion: Deine Mutter, die dich hat geboren * samenlos, Christus, im Fleische, * die auch nach der Geburt unversehrte Jungfrau wahrhaft ist geblieben, * wir bringen sie vor dich, erbarmungsreicher Gebieter, * dass sie Fürbitte für uns leiste. * Schenk allzeit Vergebung der Sünden denen, die zu dir rufen: * „Gedenke auch unser in deinem Reiche.“


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Übersetzung: Erzpriester Peter Plank, Würzburg.
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