Orthodoxe Gottesdienste

Minäon vom 1. Juni

Märtyrer Justin der Philosoph und seine Gefährten

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 2. ( nach: Als vom Holze )
Als die Eiseskälte der Unwissenheit * die ganze Schöpfung hielt umklammert * durch die Bosheit des Feindes, * und man verehrte eine Menge von Götzen, * da habt ihr, gepriesene Martyrer, mutigen Herzens * dem ein Ende gesetzt im Eifer gotterfüllten Glaubens * und in Liebe das Blut vergossen * für ihn, der hat wahrlich vergossen * das eigene Blut am Kreuze.
Péon, der edle Kämpfer, * Vallerianós, Charíton und Charitó zusammen mit ihm, * der gotterfüllte Iustínos, * Evélpistos und Iérax, der Gepriesene, * sie haben ihr göttliches Gewand mit ihrem Blute gefärbt, * und damit angetan * stehen sie miteinander * bei Christus, dem Gebieter und König über alles * in den Himmeln mit den Engeln.
Als ihr auf göttlichen Wink hin schrittet * zu den Kämpfen, welche die Natur übersteigen, * und den sterblichen Leib verleugnetet, * da wurdet ihr gestärkt mit der Kraft des Allmächtigen * und verzagtet nicht vor dem Feuer * und nicht vor den schneidenden Schwertern. * so habt ihr Gott den Nacken geneigt * und habt empfangen * ein seliges Ende in Jubel.
( nach: Als vom Holze )
Jetzt, Theotokion: Du bist der Engel Freude, * du bist der Menschen Ehre, du der Gläubigen Hoffnung, * o Gebieterin ganz ohne Tadel, * und unser Beistand. * Und zu dir flüchten wir und rufen voll Vertrauen: * O dass wir doch alle durch deine Bitten * errettet werden vor den Pfeilen des Feindes, * von seelenverderbender Trauer und aller Trübsal, * die wir dich rühmen, o Gottesbraut.
( nach: Als vom Holze )
Jetzt, Stavrotheotokion: Viele Peinen hast du erduldet * bei der Kreuzigung deines Sohnes und Gottes, Unversehrte. * Du stöhntest unter Tränen und klagtest: * Weh mir, o süßestes Kind, * wie ungerecht du leidest, * der du wolltest erlösen all die Erdgeborenen aus Adam! * So bitten wir dich voll Vertrauen, * allheilige Jungfrau: * Gnädig ihn uns mache!
Tropar
Ton 4.
Deine Martyrer, o Herr, * haben die Kronen der Unvergänglichkeit von dir, unserm Gott, erworben. * In deiner Kraft haben sie die Tyrannen vernichtet. * Die kraftlose Frechheit der Dämonen haben sie gebrochen. * Auf ihre Fürbitten, Christus Gott, rette unsere Seelen.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Übersetzung: Erzpriester Peter Plank, Würzburg.
In den Abflogen können einzelne Textstücke auch von anderer Übersetzern übertragen worden sein.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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