Orthodoxe Gottesdienste

Minäon vom 20. Mai

Märtyrer Thalleläos und seine Gefährten

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Gegeben hast du als Zeichen )
Mit den Strömen deines Blutes, * Großmartyrer Thalleläos, * hast du die Esse der Gottlosigkeit * gotterfüllt zum Erlöschen gebracht. * Nun aber vertreibst du durch die Fluten der Wunder * verschiedene Leiden und gewährst den Gläubigen Kraft durch göttliche Gnade. * Darum feiern wir dein hehres Gedächtnis in Freude * und umfangen auf heilige Weise * den Staub deines Leibes.
Als Zweig wir dich erkennen * voller Früchte am göttlichen Ölbaum, * siegreicher Kämpfer Thalleläos, * und im Öle deiner Peinen * und deiner übernatürlichen Wundertaten * erglänzen wir herrlich und preisen den Gott über alles, * der dich hoch hat verherrlicht, da du für ihn hast gekämpft * und dem rasenden Toben des Truges * ganz und gar hast ein Ende gemacht.
Ins Meer hineingestoßen, * eingezwängt in Bohlen * und schrecklich abgeschabt * bliebst du doch ungebeugt, * da Christus, o Seliger, dich stärkte, * als du kämpftest gegen schlimmste Missgunst mit mutigster Besonnenheit, * seliger Thalleläos, den Körperlosen gleich an Ehre, * du Genosse der siegreichen Kämpfer, * du Fürbitter unserer Seelen.
( nach: Gegeben hast du als Zeichen )
Ehre: Wische ab die Befleckung * meines elenden Herzens, * allbesungene Gottesgebärerin, * und von all seinen Wunden * und Geschwüren, die rühren aus der Sünde, * mach es rein und bring zum Stillstand, o Reine, die Unstetigkeit meines Sinnes, * auf dass ich, dein nichtswürdiger Schützling von jeher, * hoch erhebe deine Herrschermacht * und deine große Hilfe.
( nach: Gegeben hast du als Zeichen )
Jetzt, Theotokion: Da als Gekreuzigten erblickte, * die Seite durchstochen * von der Lanze, die Allreine, * Christus den Menschenliebenden, * da rief sie unter Tränen: Was ist dieses, mein Sohn? * Wie vergilt dir das undankbare Volk, was du ihnen * hast Gutes getan, und eilest, mich kinderlos zu machen, Allgeliebtester? * Bestürzt bin ich, o Barmherziger, * ob deiner freiwilligen Kreuzigung.
Tropar
Ton 4.
Dein Martyrer Thalleläos, o Herr, * hat durch seinen Kampf die Krone der Unvergänglichkeit von dir, unserm Gott, erworben. * In deiner Kraft hat er die Tyrannen vernichtet. * Die kraftlose Frechheit der Dämonen hat er gebrochen. * Auf seine Fürbitten, Christus Gott, rette unsere Seelen.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Übersetzung: Erzpriester Peter Plank, Würzburg.
In den Abflogen können einzelne Textstücke auch von anderer Übersetzern übertragen worden sein.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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