Orthodoxe Gottesdienste

Minäon vom 6. Mai

Gerechter Hiob

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Gegeben hast du als Zeichen )
Gegeben hast du als Vorbild * der Geduld, o überaus Guter, * und der Standhaftigkeit den Hiob, * den Gerechten, der bestanden hat viele Kämpfe * durch die Tugenden in Reden und gotterfüllten Taten, * der du wahrlich weise machst durch Unglück die hoch Erhobenen. * So preisen wir dein unvergleichliches Heilswerk, * o Jesus, Allmächtiger, * du Retter unserer Seelen.
Gerecht und frei von Schlechtigkeit, * wahrhaftig und ohne Tadel * und weitab, o Hiob, * von jedweder bösen Tat * wardst du erkannt, o Seliger, im Glanze * der Tugenden und im Lichte der Frömmigkeit. * Darum preisen wir dich selig und feiern dein Fest, * das heilige und hehre, * freudig am heutigen Tage.
Als Reichtum hast du die Frömmigkeit * angelegt, o Hiob, * und wie hochkostbaren Purpur, * du Tadelloser, das Mitgefühl. * Mit Gerechtigkeit gleich einem göttlichen Glanze * wardst du umwunden, Herr geworden über tyrannische Leidenschaft. * So bist du zum geistigen Palast emporgestiegen * und stehest, Allbesungener, * bei dem ewigen König.
Ton 6.
Ehre: In Strenge hast du dein Leben bewahrt, * ohne abzuirren * von den Vorschriften des Gesetzes. * Denn als Hilfe besitzend * das ruhmvolle Lob aus Gottes Munde * entkleidetest du dich zum Kampfe * der Tugend als standhaftester Streiter. * Und durch unerträgliche eiternde Geschwüre * bezwangest du den, der sich maßlos rühmte, * und warfest ihn gänzlich nieder. * Darum hast du erhalten von Christus * den Siegespreis zum Lohne. * Ihn flehe an für unsere Seelen.
Tropar
Ton 2.
Da wir feiern das Gedächtnis * des Hiob, deines Gerechten, * so bitten wir durch ihn, o Herr: * rette unsere Seelen.
Ton 1.
Als er den Reichtum sah der Tugenden des Hiob, * da trachtete der Feind der Gerechten danach, ihn zu rauben. * Er riss nieder das Bollwerk des Leibes, * doch konnte er nicht rauben den Schatz des Geistes. * Denn gewappnet fand er des Untadeligen Seele. * Mich aber entwaffnete er und nahm mich gefangen. * So komm, Erretter, vor dem Ende, * entreiße mich dem Ränkeschmied * und errette mich.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Übersetzung: Erzpriester Peter Plank, Würzburg.
In den Abflogen können einzelne Textstücke auch von anderer Übersetzern übertragen worden sein.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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