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Orthodoxe Gottesdienste
Orthodoxe Gottesdienste

Triodion. 6. Woche der Großen Fastenzeit (Palmwoche). Donnerstag.

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 5. ( des Herrn Joseph, nach: Sei gegrüßt )
Als du wandeltest jenseits des Jordan / im Fleische, da sprachest du zu jenen, o Jesus, / die bei dir sich befanden: / Der geliebte Lazarus ist gestorben, / und soeben hat man ihn dem Grabe übergeben. / So freue ich mich um euretwillen, / damit ihr lernet, meine Freunde, / dass ich alles weiß als Gott ohne Trennung, / auch wenn ich sichtbar ein Mensch bin geworden. / So lasst und gehen und ihm geben das Leben, / auf dass der Tod dessen Sieg deutlich verspüre / und seine endgültige Überwindung, / die ich bewirken werde, wenn ich schenke der Welt // das große Erbarmen.
Lasst und nachahmen Martha und Maria, / indem wir schicken zum Herren, ihr Gläụbigen, / als Gesandte gotterfüllte Taten, / auf dass er komme und lasse auferstehn / unsern Geist, der tot liegt im Grabe / in Schrecken erregender Weise, / ohne Empfinden für die Sorglosigkeit, / völlig unberührt von aller Gottesfurcht / und ohne jegliche Lebenskraft. / Siehe, o Herr!, so lasset uns rufen, / wie du einstens hast auferweckt, o Barmherziger, / in furchtbarer Macht Lazarus, den du liebtest, / so schenke allen Leben und gewähre // das große Erbarmen.
Ton 6. ( des Herrn Theodor )
Zwei Tage liegt Lazarus im Grabe, / sieht die von jeher Verstorbenen. / Dort schaut er ungekannte Bilder des Grauens: / Eine ungezählte Menge / in des Hades Fesseln geschlagen. / Deshalb weinen bitterliche die Geschwister / angesichts seines Grabes. / Christus aber kommt, seinen Freund lebendig zu machen, / auf dass einstimmig von allen erschalle: / Gepriesen bist du, Erretter, // erbarme dich unser.
Parimien
Lesung aus dem Buch Genesis
Als Joseph in sein Haus kam, brachten sie ihm die Geschenke dar, die sie in ihren Händen trugen, und sie verneigten sich bis zur Erde. Er aber grüßte sie freundlich wieder und fragte sie: Geht es eurem alten Vater, von dem ihr mir gesprochen habet, wohl? Lebt er noch? Sie antworteten: Es geht deinem Knechte, unserm Vater, wohl, er lebt noch. Und sie neigten sich und warfen sich vor ihm nieder. Joseph aber erhob seine Augen und sah Benjamin, seinen leiblichen Bruder, und fragte: Ist dies euer jüngster Bruder, von dem ihr mir gesprochen habt? Und wiederum sprach er: Gott sei dir gnädig, mein Sohn! Und er eilte hinweg, denn sein Herz ward von Rührung über seinen Bruder ergriffen, und Tränen brachen aus seinen Augen hervor; daher ging er in sein Gemach und weinte. Dann wusch er sich das Angesicht, und kam wieder heraus, und tat sich Gewalt an, und sprach: Bringet die Speisen.
Da konnte Joseph nicht länger an sich halten vor allen, welche ihn umstanden, und gebot daher, dass alle hinausgehen sollten und kein Fremder zugegen wäre, wenn er sich seinen Brüdern zu erkennen gäbe. Und er begann laut zu weinen, so dass die Ägypter und das ganze Haus Pharaos es hörten. Dann sprach er zu seinen Brüdern: Ich bin Joseph; lebt mein Vater noch? Aber seine Brüder konnten nicht antworten; so großer Schrecken hatte sie erfasst. Da sprach er freundlich zu ihnen: Tretet doch her zu mir! Und als sie näher getreten waren, sagte er: Ich bin Joseph, euer Bruder, den ihr nach Ägypten verkauft habt. Fürchtet euch nicht und lasset es euch nicht schwer aufs Herz fallen, dass ihr mich in dieses Land verkauft habt; denn zu eurem Heile hat mich Gott euch voraus nach Ägypten gesandt. Denn zwei Jahre ist es, dass der Hunger auf Erden begonnen hat, und noch stehen fünf Jahre bevor, in denen man weder wird pflügen noch ernten können. So hat mich Gott voraus gesandt, dass ihr erhalten werdet auf Erden und Speise haben könnet, um zu leben. Nicht durch euren Ratschluss, sondern nach Gottes Willen bin ich hierher gesandt, er hat mich gleichsam zum Vater Pharaos, und zum Herrn seines ganzen Hauses, und zum Gebieter über das ganze Land Ägypten gemacht. Eilet, und ziehet hinauf zu meinem Vater, und saget ihm: Dieses lässt dir dein Sohn Joseph sagen: Gott hat mich zum Herrn über das ganze Land Ägypten gemacht; komme herab zu mir, säume nicht! Du sollst im Lande Gessen deinen Wohnsitz nehmen und mir nahe sein, du, und deine Söhne, und die Söhne deiner Söhne, deine Schafe und deine Herden, und alles, was du besitzest. Daselbst will ich dich erhalten (denn es sind noch fünf Hungersjahre übrig), damit du nicht umkommest, noch dein Haus, noch alles, was du besitzest. Sehet, eure Augen und die Augen meines Bruders Benjamin sehen, dass mein Mund zu euch redet. Verkündet meinem Vater alle meine Herrlichkeit und alles, was ihr in Ägypten gesehen habt; eilet und bringet ihn zu mir her.
Hierauf umarmte er seinen Bruder Benjamin, und fiel ihm um den Hals, und weinte, und auch jener weinte gleicherweise an seinem Halse. Und Joseph küsste alle seine Brüder und weinte über einen jeden, und dann erst wagten sie, zu ihm zu reden. Und es wurde bekannt, und es ging die Kunde am Hofe des Königs von Mund zu Mund: Die Brüder Josephs sind gekommen! Und Pharao freute sich darüber und sein ganzes Haus. (Gen 43, 26-31; 45, 1-16)
Lesung aus dem Buch der Sprüche
Wer seinen Mund hütet und auf die Zunge achtet, ist heraus aus der Bedrängnis seiner Seele. Ein Verwegener und Selbstgefälliger und Prahler wird genannt Seuche, und wer Böses nachträgt Frevler. Die Wünsche erwürgen der Zauderer, denn seine Hände entschließen sich nicht, etwas zu tun. Der Gottlose hat den ganzen Tag schlechte Wünsche, der Gerechte aber erbarmt sich und hat Mitleid in reichem Maße. Die Opfer der Gottlosen sind dem Herrn ein Gräuel, denn gesetzwidrig bringen sie diese dar.
Ein lügender Zeuge wird zugrunde gehen, doch ein gehorsamer Mann redet vorsichtig. Ein gottloser Mann widersteht schamlos ins Angesicht, der Aufrichtige aber kennt seine Wege. Nicht gibt es Weisheit, nicht gibt es Mannhaftigkeit, nicht gibt es einen Rat vor den Augen des Herrn für den Gottlosen. Ein Pferd wird gerüstet für den Tag des Kampfes, doch vom Herrn kommt die Hilfe.
Wünschenswerter ist ein guter Name als großer Reichtum. Über Gold und Silber steht heilsame Gnade.
Ein Reicher und ein Armer begegnen einander, denn beide hat der Herr geschaffen. Der Verschlagene, der den Schurken sieht, wie es sich gewaltsam rächt, wird gezüchtigt, und die Toren, die vorbeigehen, werden bestraft.
Die Abkunft der Weisheit ist die Furcht des Herrn, auch Reichtum und Ehre und Leben. (Spr 21, 23 - 22, 4)
Stichiren zur Stichovna
Ton 5. ( Idiomelon )
Reich an Leidenschaften bin ich und angetan / mit der Heuchelei trügerischem Kleide; / an der Ausschweifung Missetaten ergötze ich mich, / habe gezeigt unermessliche Herzlosigkeit; / ich schau vorbei an meinem Geiste, / der da liegt hingeworfen vor dem Tore der Buße, / der da hungert nach jeglichem Guten / und krankt an Sorglosigkeit. / Du aber, o Herr, mache mich zu einem Lazarus, / der arm ist an Sünden, / dass niemals ich stelle die unglückliche Bitte / um einen Finger, der befeuchte / meine Zunge, die schmerzt in unauslöschlicher Flamme. / Bereite mir eine Wohnstatt / im Schoße des Patriarchen Abraham // als der Menschenliebende.
Reich an Leidenschaften bin ich und angetan / mit der Heuchelei trügerischem Kleide; / an der Ausschweifung Missetaten ergötze ich mich, / habe gezeigt unermessliche Herzlosigkeit; / ich schau vorbei an meinem Geiste, / der da liegt hingeworfen vor dem Tore der Buße, / der da hungert nach jeglichem Guten / und krankt an Sorglosigkeit. / Du aber, o Herr, mache mich zu einem Lazarus, / der arm ist an Sünden, / dass niemals ich stelle die unglückliche Bitte / um einen Finger, der befeuchte / meine Zunge, die schmerzt in unauslöschlicher Flamme. / Bereite mir eine Wohnstatt / im Schoße des Patriarchen Abraham // als der Menschenliebende.
( Martyrikon )
In unerschöpflicher Kraft der Seele / habt ihr, heilige Martyrer, / Christus nicht verleugnet, / die ihr verschiedene Qualen und Leiden habt erduldet, / sondern habt niedergeworfen / die Verwegenheit der Tyrannen. / Ungebeugt und unversehrt habt ihr den Glauben bewahrt / und seid so eingegangen in die Himmel. / Da ihr nun besitzet freien Zugang zu ihm, / so bittet, dass wir erhalten zum Geschenke // das große Erbarmen.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Übersetzung: Erzpriester Peter Plank, Würzburg.
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