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Orthodoxe Gottesdienste
Orthodoxe Gottesdienste

Oktoich

Ton 3. sonntag.

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Durch dein Kreuz, Christus Erretter, / ward die Kraft des Todes gebrochen / und der Trug des Teufels vernichtet. / Das Geschlecht der Menschen aber, durch den Glauben gerettet, // bringt dir an jedem Tage den Hymnus dar.
Das All wurde erleuchtet, / o Herr, durch deine Auferstehung, / und das Paradies ward wieder geöffnet. / Die ganze Schöpfung stimmt dir das Preislied an, // bringt dir an jedem Tage den Hymnus dar.
Ich rühme die Macht des Vaters und des Sohnes / und besinge die Gewalt des Heiligen Geistes, / die untrennbare, ungeschaffene Gottheit, / die Dreiheit gleichen Wesens, // die da herrscht in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Dein kostbares Kreuz verehren wir, o Christus, / und deine Auferstehung besingen und preisen wir, // denn durch deine Strieme wurden geheilt wir alle.
Wir besingen den Erretter, / der aus der Jungfrau ist Fleisch geworden. / Denn um unsertwillen wurde er gekreuzigt / und ist auferstanden am dritten Tage // und hat uns so geschenkt das große Erbarmen.
Christus stieg hinab zu denen im Hades / und verkündete ihnen die frohe Botschaft: / „Seid getrost!“, so sprach er zu ihnen, / „den Sieg hab ich nun errungen. / Ich bin die Auferstehung; / ich werde hinauf euch führen, // da ich zerstöre des Todes Pforten.“
Wir stehen unwürdig in deinem unbefleckten Hause / und lassen den Abendgesang erschallen, / da wir rufen aus den Tiefen: / „Christus Gott, der du die Welt erleuchtest / durch deine Auferstehung am dritten Tage, / entreiße dein Volk der Hand deiner Feinde, // du Menschenliebender.“
Ton 7. ( Gottesmutterstichiren des Paulus von Amorium )
Barmherzig und huldreich erweise dich mir, о Jungfrau, / und erhöre mich, da ich anrufe deinen gotterfüllten Segen / in allem, was mir in Wahrheit geschieht, / auf dich hab ich ja gesetzt alle Hoffnung meiner Seele, / und auf deine gottgemäße Fürsorge hoffe ich in allem. / Mach mich auch würdig der künftigen Herrlichkeit // und des göttlichen Lebens.
Die Kohle, о Gottesgebärerin, / meiner Leidenschaften hat in mir sich entzündet. / Von Zorn und Wut, von Trunksucht und Wollust, / von Habgier und Härte des Herzens, / von grimmiger Mordlust, von Kleinmut und Verwirrung, / von Ehrsucht und Mißachtung des Gewissens, / davon befreie, so bitt ich, meine Seele, // Gottesgebärerin, und rette mich.
Lasset alle uns niederfallen / vor der Gottesgebärerin mit reinem Gewissen, / und aus der Herzensmitte laßt ohne Unterlaß uns rufen: / Heilige Gebieterin, rette alle / vor Zorn und Grimm, vor Nöten und Plagen, / denn dich besitzen wir als Mauer und Feste: / und durch dich werden wir gerettet, // wenn wir uns flüchten unter deinen Schutz.
Ton 3. ( Dogmatikon )
Jetzt, Dogmatikon: Wie sollen wir nicht bewundern, / Allehrwürdige, dein gottmenschliches Gebären? / Denn ohne vom Manne zu wissen, du ganz ohne Tadel, / hast du geboren den vaterlosen Sohn im Fleische, / ihn, der vor den Äonen / ward mutterlos gezeugt aus dem Vater, / der in keiner Weise hat erlitten / eine Veränderung, Vermischung oder Trennung, / sondern unversehrt bewahrte / die Eigenheit jeder Wesenheit. / So bitt ihn, Mutter-Jungfrau, Gebieterin, / dass errettet werden die Seelen derer, // die dich rechtgläubig als Gottesgebärerin bekennen.
Stichiren zur Stichovna
Durch dein Leiden, o Christus, / hast du in Finsternis gehüllt die Sonne / und durch das Licht deiner Auferstehung / das All getaucht in Helligkeit. / So nimm entgegen, o Menschenliebender, // unsern abendlichen Hymnus.
Deine lebenempfangende Erweckung, o Herr, / hat den ganzen Erdkreis erleuchtet / und zu sich zurückgerufen / das eigene verdorbene Gebilde. / So lasst uns rufen, gelöst vom Fluche des Adam: // „O Herr, Allmächtiger, Ehre sei dir.“
Du bist Gott, der ist unveränderlich, / und hast dich doch verändert, da du littest im Fleische. / Als dich die Schöpfung sah hängen, / da konnte sie's nicht ertragen. / Vor Furcht geriet sie in Verwirrung / und besang stöhnend deine Langmut. / Hinabgestiegen bist du in den Hades / und bist doch auferstanden am dritten Tage. / Und so schenktest du der Welt das Leben // und das große Erbarmen.
Auf dass unser Geschlecht du erlösest, / o Christus, aus dem Tode, / hast du den Tod auf dich genommen. / Doch auferstanden von den Toten am dritten Tage / hast du mit dir auferstehen lassen jene, / die als Gott dich erkannten, // und hast, o Herr, die Welt erleuchtet; Ehre sei dir.
Jetzt, Theotokion: Samenlos hast du aus dem göttlichen Geiste / empfangen nach dem Willen des Vaters / den Sohn Gottes, der ist aus dem Vater / ohne Mutter vor den Äonen. / Ihn hast du geboren, / der um unsertwillen aus dir ist geworden / dem Fleische nach ohne Vater, / und hast als Kindlein ihn mit Milch gestillt. / So bitte ohne Unterlass um Erlösung // unsrer Seelen aus Gefahren.
Tropar
Freuen soll sich, was ist im Himmel, / jauchzen, was auf Erden. / Denn der Herr hat Macht gewirkt mit seinem Arme. / Im Tode zertrat er den Tod. / Er war der Erstgeborene der Toten, / hat uns entrissen dem Bauch des Hades // und der Welt gewährt das große Erbarmen.
Jetzt, Theotokion: Dich, die da vermittelt das Heil unseres Geschlechtes, / besingen wir, Gottesgebärerin Jungfrau. / Denn im Fleische, das er aus dir angenommen, / unterzog sich dein Sohn und unser Gott / durch das Kreuz dem Leiden / und erlöste uns aus dem Verderben // als der Menschenliebende.
Sedalen 1
Christus ist erstanden von den Toten / als Erstling der Entschlafenen. / Der Erstgeborene der Schöpfung und Bildner alles Gewordenen / hat die verdorbene Natur unseres Geschlechtes in sich erneuert. / Nicht mehr, o Tod, bist du Herrscher, / denn der Gebieter über alles // hat deine Stärke vernichtet.
Steh auf, Herr, mein Gott; es möge sich erheben deine Hand; vergiß nicht deiner Armen bis ans Ende! (Ps 9,33)
Der du im Fleische den Tod, o Herr, verkostet, / hast die Bitternis des Todes ausgemerzt in deiner Erweckung. / Und dem Menschen hast du Kraft wider ihn verliehen, / die Überwindung des alten Fluches ausgerufen. // Du Schützer unseres Lebens, Herr, Ehre sei dir.
Von der blühenden Anmut deiner Jungfräulichkeit / und dem prachtvollen Glanze deiner Reinheit / ganz erstaunt rief dir Gabriel, o Gottesgebärerin: / Welchen Lobpreis soll ich entbieten deiner würdig? / Wie soll ich dich nennen? Rat und Fassung mir fehlen. / So ruf ich dir, wie's mir ist aufgetragen: // Sei gegrüßt, du voll der Gnaden!
Sedalen 2
Vor der Unwandelbarkeit der Gottheit / und der Freiwilligkeit deines Leidens, o Herr, / geriet in Schrecken der Hades und brach aus in Klagen: / Ich erbebe vor dem unzerstörbaren Zustand des Leibes / und erblicke den Unsichtbaren, der mit mir geheimnishaft liegt im Kampfe. / Deshalb rufen auch jene, die in meiner Macht ich halte: // Ehre sei, Christus, deiner Auferstehung!
Ich will dich preisen, Herr, aus meinem ganzen Herzen, all deine Wundertaten erzählen. (Ps 9,2)
Das Unfaßbare der Kreuzigung / und das Unerklärliche der Erweckung / künden wir Gläubige als unsagbares Mysterium Gottes. / Denn heute wurden Tod und Hades beraubt; / und das Menschengeschlecht ward mit Unvergänglichkeit bekleidet. / Darum voll Dankbarkeit wir auch rufen: // Ehre sei, Christus, deiner Auferstehung!
Dem Unfaßbaren und Unumschränkten, / der gleichen Wesens ist mit dem Vater und Geiste, / hast in deinem Leibe du geheimnishaft Raum gegeben, Gottesmutter. / Die eine und unvermischte Wirkkraft der Dreiheit wird durch dein Gebären, / so haben wir erkannt, in der Welt verherrlicht. / Darum voll Dankbarkeit wir auch rufen: // Sei gegrüßt, du voll der Gnade.
Ipakoi
Durch seinen Anblick versetzte in Schrecken, doch spendete Tau durch seine Worte / der blitzerstrahlende Engel, als er sprach zu den Myrrhenträgerinnen: / Den Lebenden, was sucht ihr ihn im Grabe? / Er ist erstanden, hat leer gemacht die Gräber. / Des Verderbens unwandelbaren Wandler erkennet! (Ps 65,3) / Sprechet zu Gott: Wie furchterregend sind deine Werke! // Denn errettet hast du das Geschlecht der Menschen.
Stepenny
1. Antiphon
Die Gefangenschaft Sions, du hast sie entrissen Babylon. Auch mich zieh aus den Leidenschaften zum Leben, o Logos. Die im Süden säen unter gotterfüllten Tränen, sie werden ernten mit Freuden Ähren des Lebens auf immer.
Erbarme dich unser, die wir straucheln so viel zu jeder Zeit, o mein Christus, und gib mir vor dem Ende den Willen, mich zu bekehren zu dir.
Ehre, Jetzt.
Durch den Heiligen Geist strahlt auf alle Wohltat zusammen durch den Vater und den Sohn. Denn in ihm alles lebt und sich regt.
2. Antiphon
Wenn nicht der Herr erbaut das Haus der Tugenden, werden wir vergeblich uns mühn. Doch schützt er die Seele, so wird niemandem von uns erstürmt seine Stadt.
Von der Frucht des Leibes, durch den Geist von dir an Kindes Statt angenommen, o Christus, wie vom Vater, das sind die Heiligen allezeit.
Ehre, Jetzt.
Durch den Heiligen Geist wird alle Heiligkeit und Weisheit geschaut. Er gibt Sein aller Schöpfung. Ihn laßt uns anbeten, denn Gott ist er, wie den Vater und den Logos.

3. Antiphon
Die da fürchten den Herrn, selig sind sie. Die Pfade der Gebote beschreiten sie und werden kosten die Vollfrucht des Lebens.
Rings um deinen Tisch schaust du frohlockend deine Kinder, du Erzhirte, die tragen die Sprosse des rechten Tuns.
Ehre, Jetzt.
Dem Heiligen Geist ist eigen der ganze Reichtum der Herrlichkeit, aus dem Gnade und Leben erfließt aller Schöpfung. Denn mit dem Vater besingen wir ihn und dem Logos.
Verse zum Fest
Ton 6. Verse zum Sonntag.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Auf die Fürbitte der Apostel, Erbarmer, tilge die Menge meiner Verfehlungen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erbarmer, tilge die Menge meiner Verfehlungen.
Erbarme Dich meiner, o Gott, / nach Deinem großen Erbarmen, / und nach der Fülle Deines Mitleids / tilge mein Vergehen.
Stichire des Fests
Auferstanden aus dem Grabe, / wie Er vorhergesagt, / hat Jesus uns gegeben das ewige Leben / und das große Erbarmen.
Ode 1
Auferstehungskanon, Ton 3.
Irmos: Der die Wasser einstens durch seinen göttlichen Willen / an einem einzigen:Sammelort hat vereinigt / und das Meer zerteilt dem israelitischen Volke, / dieser unser Gott ist der Verherrlichte. // Ihm laßt uns singen, denn er hat sich verherrlicht.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Der die Erde hat verflucht, dem Übertreter / als Frucht des Schweißes Dornen zu tragen, / er, unser Gott, hat eine Krone von Dornen / aus gesetzwidriger Hand empfangen im Leibe // und so den Fluch gelöst, denn er hat sich verherrlicht.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Als Überwinder des Todes, der bereithält das Siegeszeichen, / hat sich erwiesen, der in den Tod sich hatte begeben. / Denn der das beseelte leidensfähige Fleisch hatte angenommen, / er, unser Gott, und den Tod hatte niedergerungen, // er hat alle mitaufgerichtet, denn er hat sich verherrlicht.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Als wahre Gottesgebärerin alle Völker / dich lobpreisen, die du samenlos hast geboren. / Denn eingegangen ist er in deinen geheiligten Mutterschoß, / er, unser Gott, hat so das Unsrige sich angeeignet // und ist als Gott und Mensch aus dir geboren.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 3.
Irmos: Dem von der Jungfrau um unsers Heiles willen Geborenen wollen wir singen ein neues Lied, ihm, der Eins gemacht das Irdische mit dem Himmlischen: denn er ward verherrlicht!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Das Geschlecht der Sterblichen, welches dem sündenliebenden Tyrannen unterworfen war, hat Christus mit göttlichem Blute befreit, und es, dasselbe vergöttlichend, erneuert; denn er ward verherrlicht!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Als ein Sterblicher hat Christus, der Verwalter des Lebens, freiwillig den Tod gekostet; als von Natur Unsterblicher aber hat er die Toten lebendig gemacht; denn er ward verherrlicht!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 3.
Irmos: Dem von der Jungfrau um unsers Heiles willen Geborenen wollen wir singen ein neues Lied, ihm, der Eins gemacht das Irdische mit dem Himmlischen: denn er ward verherrlicht!
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Alle Natur der Überhimmlischen beugt das Knie dem aus dir, Jungfrau, Fleischgewordenen, mit den auf Erden Befindlichen auch nach Gebühr die Unterirdischen; denn er ward verherrlicht!
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Siehe, welche Versöhnung ist in dir! Denn er, der da ist der freigebige Spender des Guten, Gott, der uns den göttlichen Geist gegeben hat, nahm Fleisch aus dir an, Jungfrau; denn er ward verherrlicht!
Ode 3
Auferstehungskanon, Ton 3.
Irmos: Aus dem Nichtsein hast du alles ins Dasein gebracht, / was geschaffen ward durch den Lo?os, / und vom Geiste ward vollendet, / allmächtiger Gebieter. // Mach mich fest in deiner Liebe.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Durch dein Kreuz wurde der Ruchlose zuschanden. (Ps 7,16) / Denn eine Grube hat er geschaffen / und ist in sie, die er gegraben, hineingefallen. / Erhöht aber ward, o Christus, // das Horn der Niedrigen in deiner Auferstehung
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Die Botschaft des wahren Glaubens hat die Meere / der Völker wie Wasser, bedeckt, o Menschenliebender. / Denn auferstanden aus dem Grabe // hast du geoffenbart den Glanz der Dreiheit.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Herrliches wurde gesagt von dir, / du beseelte Stadt dessen, / der auf immer herrscht als König. / Denn durch dich, o Gebieterin, // hat sich Gott zugesellt den Erdenbewohnern. (Ps 86,3)
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 3.
Irmos: Den Bogen und die Schilde der Feinde hast du zerschmettert mit Kraft, Gebieter, o Christus, unsere Burg; heilig bist du, o Herr!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Als Reinigung, o allreines Kreuz, von den Verunreinigungen des Götzendienstes bist du erschienen! Denn Jesus, der Hochgöttliche, hat auf dir die Hände ausgespannt!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Auf das wir Gläubige alle dich, das Leben enthaltende Grab verehren, wurde in dir bestattet und erstand wieder auf Christus, wirklich unser Gott!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 3.
Irmos: Den Bogen und die Schilde der Feinde hast du zerschmettert mit Kraft, Gebieter, o Christus, unsere Burg; heilig bist du, o Herr!
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Rein hat der Zweig aus der Wurzel des Jesaias, die Jungfrau, der Weissagung gemäß hervorblühen lassen als Blume dich, o Christus! Heilig bist du, o Herr!
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Indem du die Erdgebornen des Göttlichen teilhaftig machen wolltest, bist du arm geworden, annehmend unser Fleisch aus der Jungfrau! Heilig bist du, o Herr!
Ode 4
Auferstehungskanon, Ton 3.
Irmos: Gelegt hast du auf uns deine machtvolle Liebe, o Herr; / denn deinen einziggezeugten Sohn hast du für uns in den Tod hingegeben. / Deshalb rufen wir dir voll Dankbarkeit: // Ehre sei deiner Macht, o Herr.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Wundmale hast du, Christus, voll Mitleid hingenommen und Striemen, / den Frevel der Backenstreiche ausgehalten und langmütig die Bespeiung ertragen. / Durch sie hast du mir die Rettung erwirkt. // Ehre sei deiner Macht, o Herr.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Im sterblichen Leibe, o Leben, stelltest du dich dem Tode anheim / um des Elends der Armen und des Seufzens der Bedürftigen willen. / Vernichtet hast du den Vernichter, // da du, Gepriesener, hast alle mitaufgerichtet.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Gedenke, o Christus, der Herde, die du erworben durch dein Leiden, / indem du annimmst die mitleidsvollen Bitten deiner gepriesenen Mutter. / Suche sie heim, die übel ist zugerichtet // und durch deine Macht sie rette.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 3.
Irmos: Tönende Kunde habe ich vernommen von dem wunderbaren und unaussprechlichen Geheimnisse deiner Geburt und bin erschrocken! Und frohlockend rufe ich zu dir: Deiner Kraft sei Ehre, o Menschenliebender!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Den Menschen, den du nach deinem Bilde erschaffen hattest, o Menschenliebender, und der getötet ward durch die Übertretung, ihn hast du, auf der Schädelstätte, gekreuzigt, erlöset!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Die Toten, welche er verschlang, sie gab der Tod wieder heraus; denn vernichtet ward des Hades verderbenbringendes Reich, als du auferstandest aus dem Grabe, o Herr!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Reine Maria, goldenes Rauchfass, indem der Eine der Dreifaltigkeit in dir, herabgekommen, Fleisch annahm, erfüllte er die Welt mit Wohlgeruch!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 3.
Irmos: Tönende Kunde habe ich vernommen von dem wunderbaren und unaussprechlichen Geheimnisse deiner Geburt und bin erschrocken! Und frohlockend rufe ich zu dir: Deiner Kraft sei Ehre, o Menschenliebender!
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Tatkräftiger Gebieter, nachdem du die Berge festgestellt hattest mit der Wage der göttlichen Erkenntnis, bist du als Felsen losgelöst ohne Vermittlung der Hände aus der Jungfrau! Deiner Kraft sei Ehre, o Menschenliebender!
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Erhabener Gebieter, unsere kranke Natur hast du geheilt, das kräftigste Heilmittel zusammeneinigend in der Jungfrau, o Wort, deine allreine Gottheit!
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Loos bist du mir, Herr, und ersehntes Erbe, der du geeint hast mich aus der Jungfrau, o Wort, deiner Person, indem du im Fleische Person warst!
Ode 5
Auferstehungskanon, Ton 3.
Irmos: Zu dir komm ich am Morgen, du Bildner des Alls, / dem Frieden, der übersteigt alles Begreifen. / Denn Licht sind deine Befehle. // Durch sie den Weg mir weise.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Einem ungerechten Richter durch die Mißgunst der Hebräer ausgeliefert, / der du alles hast im Blick und richtest in Gerechtigkeit / die ganze Erde, hast den Adam befreit // von der Verfluchung von ehedem.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Deinen Frieden deinen Kirchen, o Christus, / durch die unüberwindliche Macht deines Kreuzes / von den Toten erstanden gewähre // und rette unsere Seelen.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Als Gezelte heilig und weiter als die Himmel / wardst du erwiesen, da du Gottes Logos, / den die ganze Schöpfung nicht kann fassen, hast empfangen // allein, o stete Jungfrau.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 3.
Irmos: Inmitten der Erde bist du, o Unsichtbarer, erschienen, und hast mit den Menschen freiwillig gelebt, o Unerforschlicher, und zu dir erwachend, besingen wir dich, o Menschenliebender!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Mit der Lanze an der Seite, o mein Christus, durchbohrt, hast du die aus der menschlichen Seitenrippe Geschaffene, zur Gastfreundin des Verderbens für alle Menschen Gewordene vom Fluche befreit!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Der du dem Wesen nach gleich bist dem Vater, du hast das heilige Haus deines allreinen und allehrwürdigen Leibes von den Toten auferstehen lassen, o Christus, unser Erlöser!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 3.
Irmos: Inmitten der Erde bist du, o Unsichtbarer, erschienen, und hast mit den Menschen freiwillig gelebt, o Unerforschlicher, und zu dir erwachend, besingen wir dich, o Menschenliebender!
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Es hat das Wort Gottes, dein Sohn, o Jungfrau, der Bildner Adams, des Erstgeschaffenen, nicht ein Geschöpf, wenn auch beseeltes Fleisch, sich aus dir gebildet!
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Der dem Vater gleiche Sohn der Jungfrau, das Wort Gottes, die vollkommene Hypostasis in zwei Naturen, Jesus der Herr, ist vollkommener Gott und Mensch!
Ode 6
Auferstehungskanon, Ton 3.
Irmos: Der äußerste Abgrund der Sünden / hat mich umschlossen und mein Geist. entschwindet. / So streck aus, o Gebieter, deinen erhobenen Arm // und wie Petrus, o Lenker, mich rette.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Der Abgrund des Mitleids und der Erbarmungen / hat mich umschlossen durch deinen barmherzigen Herabstieg. / Denn da du Fleisch angenommen, o Gebieter, und die Gestalt eines Knechtes // hast du mich vergöttlicht und mit dir selber verherrlicht.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Der Tötung verfiel der Töter / als den Getöteten er sah als Belebten, / diese Wahrzeichen, Christus, deiner Auferstehung // und die Kampfespreise deines reinen Leidens.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: O Allreine, die du zwischen dem Bildner allein / und den Menschen hast vermittelt über dem Begreifen, / deinen Sohn flehe an, huldvoll zu sein und ein Verteidiger // deinen gestrauchelten Dienern.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 3.
Irmos: Des Wohnens im tiefsten Hades ist Jonas ein natürliches Vorbild gewesen, welcher rief: Führe empor aus dem Verderben mein Leben, o Menschenliebender!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Wunden empfangend, hast du die vom Hades Verwundeten durch das Leiden des Kreuzes mit auferweckt! Deshalb rufe ich zu dir: Führe empor aus dem Verderben mein Leben, o Menschenliebender!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Es öffnen sich dir, o Christus, in Furcht die Tore des Hades, die Rüstung des Feindes aber wird geraubt. Deshalb gingen dir die Weiber entgegen, anstatt der Trauer Freude empfangend!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 3.
Irmos: Des Wohnens im tiefsten Hades ist Jonas ein natürliches Vorbild gewesen, welcher rief: Führe empor aus dem Verderben mein Leben, o Menschenliebender!
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Indem der des (unseres) Zustandes Untheilhaftige nach Zustand und in der Tat, ohne die Gottheit zu wandeln, Mensch wird, wird gestaltet das gemäß unserer Natur Seiende aus der unbefleckten Maid!
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Rette mich, o Allunschuldvolle, vom Abgrunde der Sünden und dem Sturme der Leidenschaften; denn du bist Hafen und Abgrund der Wunder den im Glauben zu dir Fliehenden!
Kondak
Auferstanden bist du heute aus dem Grabe, Barmherziger, / und hast uns hinausgeführt aus den Pforten des Todes. / Heute tanzt Adam und es freut sich Eva, / die Propheten aber zugleich besingen mit den Patriarchen // unaufhörlich die göttliche Kraft deiner Herrschaft.
Ikos
Himmel und Erde, heute sollen sie tanzen und Christus als Gott einmütig besingen, weil er die Gefesselten aus den Gräbern hat aufgerichtet. Es freut sich mit die ganze Schöpfung und bietet würdige Gesänge dar dem Schöpfer des Alls, unserm Erlöser. Denn die Sterblichen hat er heut aus dem Hades mitemporgezogen als Lebenspender und miterhöht in die Himmel. Des Feindes Erhebungen aber reißt er nieder und zerschmettert die Pforten des Hades, durch die göttliche Kraft seiner Herrschaft.
Ode 7
Auferstehungskanon, Ton 3.
Irmos: Wie einstens du die frommen / drei Jünglinge hast mit Tau erfrischt / in der flammenden Löhe der Chaldäer, / so erleuchte auch uns mit dem Feuer, / dem licht sprühenden der Gottheit, // die wir rufen: Gepriesen bist du, o Gott, unsrer Väter.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Mittendurch riß der Vorhang, / der prächtige, des Tempels, bei der Kreuzigung des Bildners / und machte so offenbar die Wahrheit, / die in der Schrift ist verborgen, den Gläubigen, // die da rufen: Gepriesen bist du, o Gott unsrer Väter.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Als deine Seite ward durchstochen, / da träufelten die gottfließenden Tropfen / deines lebensschaffenden Blutes, o Christus, / nach der Heilsordnung nieder zur Erde / und bildeten neu, die genommen sind von der Erde // und die rufen: Gepriesen bist du, o Gott, unsrer Väter.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Den Geist, den Guten, laßt uns preisen / gemeinsam mit dem Vater / und dem Sohn, dem Einziggezeugten, indem wir Gläubige eine Herrschaft in den Dreien / und eine einzige Gottheit verehren, // da wir rufen: Gepriesen bist du, o Gott, unsrer Väter.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 3.
Irmos: Gleich wie ein Spielzeug war der stolze Tyrann für die Knaben; denn während ein Staubregen die siebenfachen Flammen löschte, sangen sie: „Gelobt bist du, o Gott unserer Väter!“
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Die Sonne verfinsterte sich, nicht einen einfachen Menschen, sondern den Fleisch gewordenen Gott sehend auf dem Kreuze hangen, dem auch wir singen: „Gelobt bist du, o Herr, Gott unserer Väter!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Als den in Gottheit Starken der schreckliche Hades aufgenommen hatte, ihn, den Teilhaftigen der Unsterblichkeit, spie er aus die Seelen der Gerechten, welche riefen: „Gelobt bist du, o Herr, Gott unserer Väter!“
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Ein kostbarer Schatz des Segens bist du, o Allunschuldvolle, denen, die reinen Herzens dich als Gottesmutter bekennen; denn aus dir ist Fleisch geworden der Gott unserer Väter!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 3.
Irmos: Gleich wie ein Spielzeug war der stolze Tyrann für die Knaben; denn während ein Staubregen die siebenfachen Flammen löschte, sangen sie: „Gelobt bist du, o Gott unserer Väter!“
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
O du Herr des Ruhmes, der du herrschest über die Kräfte dort oben, der du sitzest mit dem Vater, von den jungfräulichen Händen getragen, gelobt bist du, o Herr, Gott unserer Väter!
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Tollkühn ist der Tod! Doch du hast ihn, als er mit dir zusammentraf, zu Nichte gemacht, aus der Jungfrau, o Gottpersönlicher, Fleisch geworden! Gelobt bist du, o Herr, Gott unserer Väter!
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Treu glaubend, erkennen wir Alle dich an als Gottesgebärerin; denn den Einen der Dreifaltigkeit, der Fleisch ward, hast du geboren. Gelobt ist, o Allunschuldvolle. die Frucht deines Leibes!
Ode 8
Auferstehungskanon, Ton 3.
Irmos: Ins unerträgliche Feuer geworfen / blieben doch unversehrt von der Flamme / die Jünglinge, die sich auszeichneten durch Gottesfurcht / und stimmten an den göttlichen Hymnus: / Lobpreiset, all ihr Werke, den Herrn // und erhebt ihn hoch in alle Ewigkeit.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Niedergerissen wurde die Pracht des Tempels, / als dein Kreuz ward aufgerichtet auf der Schädelstätte. / Die Schöpfung aber geriet in Verwirrung / und hub an voll Schrecken zu singen: / Lobpreiset, all ihr Werke, den Herrn // und erhebt ihn hoch in alle Ewigkeit.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Erstanden bist du, Christus, aus dem Grabe / und hast durch das Holz wieder aufgerichtet / in göttlicher Macht den durch Täuschung / Gefallenen, der da ruft mit den Worten: / Lobpreiset, all ihr Werke, den Herrn // und erhebt ihn hoch in alle Ewigkeit.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Erwiesen hast du dich als Tempel Gottes, / seine beseelte Stätte und Lade, denn den Schöpfer / den Sterblichen du hast, Gottesgebärerin, / versöhnt, Allunversehrte. / Darum geziemend wir, all die Werke, dich besingen // und hoch erheben in alle Ewigkeit.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 3.
Irmos: Es ließen die gottweisen Jünglinge die Flamme des stofflichen Feuers dahin welken durch das unstoffliche, und sangen: Lobet, alle Werke des Herrn, den Herrn!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Das Wort ist nicht leidensfähig, leidensunfähig nämlich der Gottheit nach; im Fleische aber leidet Gott, dem wir singen: Lobet, alle Werke des Herrn, den Herrn, und erhebet ihn hoch in alle Ewigkeiten!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Nachdem du geschlummert hattest als Toter, bist du wieder erwacht als Unsterblicher, o Erlöser, und errettest vom Tode die, welche singen: Lobet, alle Werke des Herrn, den Herrn, und erhebet ihn hoch in alle Ewigkeiten!
Allheilige Dreiheit, unser Gott, Ehre Dir.
Triadikon: Wir beten fromm an die dreipersönliche Gottheit, die unaussprechlich vereinigte, und singen: Lobet, alle Werke des Herrn, den Herrn, und erhebet ihn hoch in alle Ewigkeiten!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 3.
Irmos: Es ließen die gottweisen Jünglinge die Flamme des stofflichen Feuers dahin welken durch das unstoffliche, und sangen: Lobet, alle Werke des Herrn, den Herrn!
Wir segnen den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Sehr über die Engel als Mutter erhobene Jungfrau, die du Gott nahe bist, wir loben, o Gesegnete, deinen Sohn, und erheben ihn hoch in alle Ewigkeiten!
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Maria, eine herrlichere als die natürliche Schönheit zeigtest du, indem du ausstrahltest das Fleisch der Gottheit! Wir loben, o gesegnete Jungfrau, deinen Sohn, und erheben ihn hoch in alle Ewigkeiten!
Wir loben, segnen und beten an den Herrn; wir besingen ihn in Hymnen und hocherheben ihn in Ewigkeit.
Ode 9
Auferstehungskanon, Ton 3.
Irmos: O des unerhörten und gottwürdigen Wunders! / Denn der Jungfrau verschlossene Pforte / hat der Herr offenkundig durchschritten. / Unverhüllt als Gott ist er eingezogen / und mit einem Leibe angetan beim Auszug erschienen./ Die Pforte aber ist geschlossen geblieben. // Diese unsagbar als Gottesmutter hoch wir preisen.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Schrecklich ist es, dich zu sehen, den Schöpfer, / am Holz erhöht, o Logos, Gottes, / wie du leidest im Fleische / als Gott für die Knechte / und wie du liegst entseelt im Grabe / und die Toten befreist aus dem Hades. // Darum, o Christus, als Allgewaltigen wir hoch dich preisen.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Auferstehung.
Vom Verderben des Todes hast du errettet, o Christus, / die Vorväter, im Grabe niedergelegt als Toter, / hast aufblühen lassen das Leben / und aufgerichtet die Toten, / hast die sterbliche Natur geführt zum Lichte / und bekleidet mit göttlicher Unvergänglichkeit. // Darum als Quelle des ewigen Lichtes wir hoch dich preisen.
Allheilige Gottesgebärerin rette uns.
Theotokion: Als Gottes Tempel und Thron bist du erschienen, / auf dem sich hat niedergelassen, der da ist in den Höhen, / geboren jungfräulich, Allreine, / ohne die Pforten deines Leibes / irgend zu öffnen; darum ganz und gar, o Hehre, / unterwirf durch deine unablässigen Bitten // alsbald die Rotten der Dämonen deinen Dienern.
Kanon zum Kreuz und zur Auferstehung, Ton 3.
Irmos: Allreine, mit dem süßen Pfeil deiner allreinsten Geburt wurdest du verwundet; deshalb, deine liebenswürdige Güte bewundernd, preisen wir mit dem Engelgesange würdig als Gottesmutter dich hoch!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Ehre hast du allen Menschen hervorquellen lassen aus entehrendem Tode; ihn vermittelst der Kreuzigung schmeckend deiner sterblichen Natur nach, o Erlöser, hast du Unsterblichkeit mir geschenkt, o Christus, als Menschenliebender!
Ehre Herr, Deinem kostbaren Kreuz und Deiner Auferstehung.
Du hast mich erlöst, auferstanden aus dem Grabe, und mich erhöhet; und zum Vater gingest du, deinem Erzeuger, und setztest dich zu seiner Rechten, aus dem Innersten deiner Barmherzigkeit, o Herr!
Kanon zur Gottesmutter, Ton 3.
Irmos: Allreine, mit dem süßen Pfeil deiner allreinsten Geburt wurdest du verwundet; deshalb, deine liebenswürdige Güte bewundernd, preisen wir mit dem Engelgesange würdig als Gottesmutter dich hoch!
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Immerjungfrau, niemals entsteht den frommen Gläubigen Übersättigung an deinen Lobliedern; denn durch Liebe immer göttliche und geistliche Liebe empfangend, preisen sie dich als Mutter Gottes hoch!
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Du hast uns gegeben eine unbeschämbare Fürbitterin, deine Mutter, o Christus! Auf ihre Gebete gib uns gnädig den zum Guten bewegenden Geist, der aus dem Vater durch dich ausgeht!
Stichiren zum Lob
Auf, all ihr Völker, erkennet, die Macht des schauererregenden Mysteriums! / Denn Christus, unser Erretter, / der Logos im Anfang ließ sich kreuzigen / und begraben aus freiem Willen / und ist erstanden von den Toten, / um alles zu erretten. // Vor ihm laßt uns niederfallen.
All das Wunderbare berichteten / die, o Herr, dich sollten bewachen. / Doch der hohe Rat der Nichtigkeit füllte mit Geschenken / ihre Rechte und glaubte so verbergen zu können, deine Auferstehung, der lobsingt der Kosmos: // Erbarme dich unser.
Alles wurde mit Freude erfüllt, beim Empfang der Kunde von der Auferstehung. / Denn als Maria Magdalena kam zum Grabe, / fand sie den Engel, der saß auf dem Steine / in strahlendem Gewande und sagte: / Was sucht ihr den Lebenden unter den Toten? / Er ist nicht hier, sondern ist erstanden / und geht voraus nach Galiläa, // wie er es hat gesagt.
In deinem Lichte, o Gebieter, / schauen wir das Licht, du Menschenliebender. / Denn erstanden bist du von den Toten / und hast dem Menschengeschlechte die Rettung geschenkt, / auf daß dich alle Schöpfung lobpreise / als den einzig Sündelosen: // Erbarme dich unser.
Tropar zur Orthros
Ton 1.
„Heute ward Heil der Welt.“ / So lasst uns singen ihm, der erstanden aus dem Grabe, / dem Urheber unseres Lebens. / Denn vernichtet hat er im Tode den Tod, // den Sieg uns gegeben und das große Erbarmen.
Zu den Seligpreisungen
Ihn, der dein Gebot missachtete, o Christus, * den Vorvater Adam, * hast du verbannt aus dem Paradiese. * Dem Räuber aber gabest du Wohnung in ihm, * da er, Barmherziger, dich bekannte * am Kreuze mit dem Rufe: * „Gedenke meiner, Erretter, in deinem Reiche.“
Uns, die da hatten gesündigt, * hast du verurteilt durch den Fluch des Todes, * o Herr und Spender des Lebens. * In deinem Leibe aber, Gebieter, * hast du sündelos gelitten * und belebt uns Sterbliche, die da rufen: * „Gedenke auch unser in deinem Reiche.“
Auferstanden, o Herr, von den Тoten * hast du uns mitaufge-richtet * von den Leidenschaften und vernichtet * durch deine Auferstehung * alle Macht des Todes, Erretter. * Deshalb rufen wir zu dir im Glauben: * „Gedenke auch unser in deinem Reiche.“
Drei Tage warst du im Grabe * und hast so lebendig gemacht und mitauferweckt * die Verstorbenen als Gott im Hades, * hast quellen lassen die Unverweslichkeit * als der Gute uns allen, * die allzeit wir rufen im Glauben: * „Gedenke auch unser in deinem Reiche.“
Den myrrhetragenden Frauen bist du erschienen * als ersten, auferstanden von den Toten. * „Seid gegrüßt“, so riefest du ihnen zu, Erretter. * Durch sie aber tust du kund den Freunden * deine Auferweckung, o Christus. * Deshalb rufen wir im Glauben: * „Gedenke auch unser in deinem Reiche.“
Als auf dem Berge breitete Moses aus die Hände, * da bildete er ein Vorzeichen des Kreuzes * und vernichtete Amalek. * Wir aber haben es ergriffen im Glauben * als eine machtvolle Waffe wider die Dämonen * und so rufen wir alle: * „Gedenke auch unser in deinem Reiche.“
( Triadikon )
Ehre: Den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist * wollen, Gläubige, wir besingen, * den einen Gott, den einen Herrn, * wie aus einer einzigen Sonne. * Denn dreifach strahlt die Dreiheit * und sie erleuchtet alle, die da rufen: * „Gedenke auch unser in deinem Reiche.“
Jetzt, Theotokion: Sei gegrüßt, du Pforte Gottes, die der Bildner * fleischgeworden durchschritt und dich doch versiegelt bewahrte. * Sei gegrüßt, du leichte Wolke, * die Christus trägt als göttlichen Regen. * Sei gegrüßt, du Leiter und himmlischer Thron. * Sei gegrüßt, du Berg hocherhaben, * fruchtbar und unbehauen.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Übersetzung: Erzpriester Peter Plank, Würzburg.
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