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Orthodoxe Gottesdienste
Orthodoxe Gottesdienste

Minäon vom 2. Februar

Begegnung unseres Herrn und Gottes und Erlösers Jesus Christus

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 1. ( Idiomela, von Patriarch Germanos )
Sag an, o Symeon, * wen trägst du da auf den Armen * im Tempel unter Jubel? * Zu wem sagst du und rufest: * Jetzt bin ich in die Freiheit entlassen, * denn ich habe meinen Retter gesehn? * Dieser ist es, der geboren ward aus der Jungfrau. * Dieser ist es, Gott aus Gott, der Logos, * der um unsertwillen ist Fleisch geworden * und errettet hat den Menschen. * Vor ihm lasst uns niederfallen.
Nimm entgegen, o Symeon, * als ein Kind dem Gesetz unterworfen * ihn, den Moses hat von ferne geschaut * unter dem Wolkendunkel, * als das Gesetz er hat gegeben auf dem Sinai. * Dieser ist es, der durch das Gesetz hat gesprochen. * Dieser ist es, von dem die Propheten haben geredet, * der um unsertwillen ist Fleisch geworden * und errettet hat den Menschen. Vor ihm lasst uns niederfallen.
Kommet, auch wir wollen Christus begegnen * unter gotterfüllten Gesängen * und wir wollen ihn empfangen, * dessen Heil hat Symeon gesehen. * Dieser ist es, den David hat angekündigt. * Dieser ist es, der in den Propheten hat gesprochen, * der um unsertwillen ist Fleisch geworden, * der auch durch das Gesetz hat geredet. * Vor ihm lasst uns niederfallen.
Ton 6.
Jetzt, Theotokion: Heute soll sich öffnen * die Pforte des Himmels. * Denn der anfanglose Logos des Vaters, * der einen zeitlichen Anfang hat genommen, * ohne preiszugeben seine Gottheit, * lässt sich als Knäblein von vierzig Tagen * von seiner Mutter, der Jungfrau, * freiwillig darbringen im Tempel des Gesetzes. * Ihn nimmt auf seine Arme der Greis. * Entlass mich!, so ruft der Diener zu dem Gebieter. * Denn meine Augen haben dein Heil geschaut. * Der du gekommen in die Welt, * um zu retten das Menschengeschlecht, * Herr, Ehre sei dir.
Parimien
Lesung aus dem Buch Exodus
Es redete der Herr zu Moses an jenem Tage, an welchem er herausführte die Söhne Israels aus Ägypten, indem er sprach: Heilige mir alle erstgeborene Erstgeburt, die da öffnet jeden Mutterschoß unter den Söhnen Israels. Moses aber sprach zum Volke: Gedenket dieses Tages, an welchem ihr herausgezogen seid aus dem Lande Ägyptens, aus dem Hause der Knechtschaft, denn mit starker Hand hat euch weggeführt der Herr von dort. Und beobachtet sein Gesetz! Und es wird sein, wenn dich hineinführt Gott der Herr in das Land der Chananäer, was er geschworen hat deinen Vätern, so wirst du absondern alles Männliche, das den Mutterschoß öffnet, dem Herrn. Wenn aber dein Sohn dich danach fragen wird, indem er spricht: Was ist das?, so sollst du ihm sagen: Mit starker Hand hat uns weggeführt der Herr aus dem Lande Ägyptens, aus dem Hause der Knechtschaft. Denn als der Pharao in seiner Verhärtung uns nicht entlassen wollte, tötete der Herr alle Erstgeburt im Lande Ägyptens, von den Erstgeburten der Menschen bis zu denen der Nutztiere. Deshalb opfere ich dem Herrn alles Männliche, was den Mutterschoß öffnet, und jeden Erstgeborenen meiner Söhne werde ich auslösen. Und es wird dir sein zum Zeichen an deiner Hand und als etwas Uner-schütterliches vor deinen Augen. Denn so spricht der Herr, der Allherrscher: Die Erstgeburt deiner Söhne sollst du mir geben. Und jeder, der ein männliches Kind gezeugt hat, soll am achten Tage seine Vorhaut beschneiden. Und er soll dreiunddreißig Tage nicht in das Heiligtum Gottes zum Priester gehen, bis die Tage der Reinigung erfüllt sind. Und danach soll er dem Herrn ein einjähriges fehlerloses Lamm als Brandopfer und das Junge einer Haustaube oder einer Turteltaube an den Eingang des Zeltes des Zeugnisses zum Priester bringen, oder er soll stattdessen vor den Herrn zwei Junge von Haustauben oder zwei Turteltauben bringen. Und der Priester soll für ihn um Versöhnung bitten. Denn eine Gabe sind mir diese Hingegebenen aus allen Söhnen Israels. Und ich. habe sie angenommen und sie mir geheiligt anstelle der Erstgeborenen der Ägypter an dem Tage, da ich vernichtete alle Erstgeburt im Lande Ägyptens, vom Menschen bis zum Nutztier. So sprach Gott, der Höchste, der Heilige Israels. (Ex 12, 51 ff)
Lesung aus der Prophetie von Jesaias
Es geschah in dem Jahre, in welchem starb der König Ozias, da sah ich den Herrn sitzen auf hohem und erhabenem Throne, und voll war das Haus seiner Herrlichkeit. Und Seraphim standen im Kreise um ihn, sechsflügelig der eine und sechsflügelig der andere. Mit zweien von ihnen bedeckten sie ihr Angesicht, mit zweien bedeckten sie die Füße und mit zweien schwebten sie. Und es rief der eine dem anderen zu und sprach: Heilig, Heilig, Heilig der Herr Sabaoth, voll ist die ganze Erde seiner Herrlichkeit. Und es erbebte der Türsturz von der Stimme, mit welcher sie riefen, und das Haus wurde erfüllt von Rauch. Und ich sagte: Weh mir! Denn ein Mensch bin ich und habe ungereinigte Lippen, und ich wohne inmitten eines Volkes, das ungereinigte Lippen hat, und den König, den Herrn Sabaoth, habe ich gesehen mit meinen Augen. Und er sandte zu mir einen von den Seraphim, und in seiner Hand hatte er eine Kohle, die er mit einer Zange genommen hatte vom Opferaltare. Und er berührte meinen Mund und sprach: Siehe, berührt hat dies deine Lippen und hinweggenommen deine Ungesetzlichkeiten und deine Sünden hinweggefegt. Und ich hörte die Stimme des Herrn, der da sprach: Wen sende ich? Und wer wird gehen zu diesem Volke? Ich sprach: Siehe, da bin ich, sende mich! Und er sprach: Geh und sage diesem Volke: Mit deinem Gehör sollst du hören und nicht verstehn, schauend schauen und nicht sehn. Verstockt wurde nämlich das Herz dieses Volkes, und sie hörten schwer mit den Ohren, und sie schlossen ihre Augen, damit sie nicht etwa einmal sehen werden mit den Augen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, und ich sie heile. Und ich sagte: Bis wann, o Herr? Und er sprach: Bis verödet sind die Städte, weil sie nicht bewohnt sind, und die Häuser, weil dort keine Menschen sind, und bis das Land verlassen daliegt. Und danach wird entfernen der Herr die Menschen, und es werden sich mehren, die zurückgeblieben im Lande. (Jes 6, 1-12)
Lesung aus der Prophetie von Jesaias
Siehe, der Herr wird sich niederlassen auf einer leichten Wolke. Und er wird kommen nach Ägypten, und die handgemachten Götzen Ägyptens werden ins Wanken geraten vor seinem Antlitz. Und ihr (der Ägypter) Herz wird verzagen in ihnen. Und in Aufruhr wird geraten ihr Geist in ihnen, und ihren Plan werde ich vereiteln, und ich werde Ägypten überliefern in die Hände harter Herren; so spricht der Herr Sabaoth. Und es trinken die Ägypter Wasser aus dem Meere, der Fluss aber wird ausbleiben und vertrocknen. So spricht der Herr: Wo sind jetzt deine Weisen? Und sie sollen dir kundtun und sprechen: Was ist des Herrn Wille über Ägypten? An jenem Tage werden die Ägypter sein wie Weiber in Furcht und Zittern angesichts der Hand des Herrn Sabaoth, welche er auf sie wirft. Und es wird sein ein Opferaltar für den Herrn im Lande der Ägypter und eine Säule an seiner Grenze dem Herrn. Und es wird sein zum Zeichen in Ewigkeit dem Herrn im Lande Ägyptens: Sie haben geschrien zum Herrn, und er sendet ihnen einen Menschen, der sie erlösen wird. Und bekannt wird sein der Herr den Ägyptern. Und es werden erkennen die Ägypter den Herrn an jenem Tage; sie werden bereiten Opfer und Gabe, und sie werden Gelübde tun und sie erfüllen. (Jes 19, 1-21)
Stichiren zur Litia
Ton 1. ( von Anatolios )
Der Alte der Tage, * der auch das Gesetz hat gegeben * einst auf dem Sinai dem Moses, * heute zeigt er sich als kleines Kindlein. * Und dem Gesetze gemäß lässt er sich bringen in den Tempel, * er, der Urheber des Gesetzes, * um das Gesetz zu erfüllen, * und lässt sich darreichen dem Greise. * Als ihn aber empfängt Symeon, der Gerechte, * und bewirkt sieht die Lösung von den Fesseln, * da ruft er voller Freude: * Gesehen haben meine Augen * das von Ewigkeit verborgene Mysterium, * das ist offenbar geworden in den letzten Tagen: * ein Licht, das auflöst die Finsternis * der ungläubigen Heiden * und Herrlichkeit des neuerwählten Israel. * So entlasse deinen Diener * aus den Fesseln dieses Fleisches * zum wunderbaren Leben * ohne Alter und ohne Ende, * der du gewährst der Welt das große Erbarmen.
( von Ioannes Monachos )
Der einstens dem Moses auf dem Sinai * das Gesetz hat gegeben, * heute unterwirft er sich * den Vorschriften des Gesetzes, * da er um unsertwillen ward geboren * als der Barmherzige. * Jetzt wird der reine Gott, der hat geöffnet * als heiliges Kind den reinen Mutterschoß, * zu sich selber als Gott hingetragen * und so erleuchtet er unsere Seelen * und macht sie frei vom Fluche des Gesetzes.
Ton 2. ( von Andreas Pyrrhos )
Ihn, den zitternd anflehen die Liturgen oben, * nimmt nun unten entgegen * Symeon auf stofflichen Armen * und verkündet die Einung * des Göttlichen mit den Menschen. * Da er schaut den himmlischen Gott als Sterblichen, * zieht er sich zurück von dem, was ist auf Erden, * und ruft aus in Freuden: * Der du kundtust denen im Dunkel * das Licht ohne Abend, * o Herr, Ehre sei dir.
( von Germanos )
Heute nimmt Symeon in die Arme * den Herrn der Herrlichkeit, * ihn, den im Dunkel einst Moses hat gesehen * auf dem Berge Sinai, * als er ihm gab die Tafeln. * Dieser ist es, der in den Propheten hat gesprochen * und der das Gesetz hat gegeben. * Dieser ist es, den David hat angekündigt, * der furchtbar ist für alle, * der hat das große und reiche Erbarmen.
Den Heiligen brachte die heilige Jungfrau * ins Heiligtum zum Priester. * Symeon aber streckte aus die Arme, * empfing ihn unter Jubel und rief: * Nun entlässest du deinen Diener, o Gebieter, * nach deinem Wort in Frieden, o Herr.
Der Schöpfer des Himmels und der Erde * ließ heute sich tragen * auf den Armen von dem heiligen Greise Symeon. * Denn dieser sprach im Heiligen Geiste: * Nun bin ich frei geworden. * Denn geschaut hab ich meinen Erretter.
Heute begibt sich der greise Symeon * hinein in den Tempel * voll Freude im Geiste, * um entgegenzunehmen auf den Armen * den Gesetzgeber des Moses * und Erfüller des Gesetzes. * Jener wurde zwar erhoben * in die Würde eines Gottessehers * durch Dunkelheit und eine undeutliche Stimme * und überführte mit bedecktem Angesicht * die ungläubigen Herzen der Hebräer. * Doch dieser trug auf seinen Händen * den vorewigen Logos des Vaters, * der war Fleisch geworden, * und machte offenbar das Licht der Heiden, * das Kreuz und die Auferstehung. * Und Anna, die Prophetin, wies hin * auf den Erretter, da sie verkündete * den Erlöser Israels. * Ihm lasst uns rufen: Christus, unser Gott, * durch die Gottesgebärerin erbarme dich unser.
Ton 4. ( von Andreas von Kreta )
Heute hat sich die heilige Mutter, * die höher steht als das Heiligtum, * in das Heiligtum begeben * und hat der Welt offenbar gemacht den Schöpfer der Welt * und Geber des Gesetzes. * Ihn hat auf den Armen empfangen der greise Symeon * und voll Freude gerufen: * Nun entlässest du deinen Diener, * denn ich habe dich gesehen, den Retter unserer Seelen.
Ton 5. ( von Andreas von Kreta )
Ehre: Forschet nach in den Schriften, * wie Christus, unser Gott, hat gesprochen * in den Evangelien. * Denn in den Schriften, dort finden wir ihn, * den Geborenen und in Windeln Gewickelten, * den in die Krippe Gelegten und mit Milch Genährten, * ihn, der empfing die Beschneidung * und von Symeon wurde getragen, * ihn, der ist erschienen * nicht zum Scheine und nicht in der Einbildung, * sondern in Wahrheit der Welt. * Zu ihm lasst uns rufen: * O Gott vor den Äonen, Ehre sei dir.
Jetzt, Theotokion: Der Alte der Tage, * der ein Kindlein war im Fleische, * ward von der Mutter-Jungfrau in das Heiligtum gebracht, * um zu erfüllen die Verheißung * seines eigenen Gesetzes. * Ihn nahm Symeon entgegen mit den Worten: * Nun entlässest du in Frieden * nach deinem Worte deinen Diener, o Herr. * Denn meine Augen haben dein Heil gesehn.
Stichiren zur Stichovna
Ton 7. ( von Kosmas Monachos )
Schmücke, o Sion, deinen Hochzeitssaal * und nimm auf Christus, den König. * Umfange Maria, die himmlische Pforte. * Denn sie wurde als cherubischer Thron erwiesen. * Sie trägt auf ihren Händen * den König der Herrlichkeit. * Die Wolke des Lichtes ist die Jungfrau, * die trägt im Fleische den Sohn vor dem Morgenstern. * Ihn hat Symeon auf seine Arme genommen * und verkündet den Völkern, * dass dieser ist der Gebieter über Leben und Tod * und der Welt Erretter.
Nun entlässest du, o Herr, deinen Diener * nach deinem Wort in Frieden. (Lk 2,29)
Ihn, der aufgestrahlt vor den Äonen aus dem Vater, * in den letzten Zeiten aber aus dem jungfräulichen Schoße, * ihn trug in den Tempel * die Mutter, die nicht weiß von Begattung, * ihn, der auf dem Sinai das Gesetz hatte gegeben * und nun selbst gehorcht der Ordnung des Gesetzes. * Und sie bietet ihn dar dem greisen und gerechten Priester, * dem war geweissagt worden, er werde schauen Christus, den Herrn. * Da ihn empfangen Symeon auf seinen Armen, * bricht er in Jubel aus mit dem Rufe: * Dieser ist Gott, gleichewig dem Vater, * und unsrer Seelen Erlöser.
Ein Licht zur Erleuchtung der Heiden * und zur Verherrlichung deines Volkes Israel. (Lk 2,32)
Ihn, der einherfährt auf dem Wagen der Cherubim * und besungen wird in den Liedern der Seraphim, * ihn trägt auf den Armen die Gottesgebärerin Maria, * ihn, der aus ihr Fleisch geworden ohne Begattung, * ihn, den Geber des Gesetzes, * der selbst erfüllt des Gesetzes Ordnung. * Und sie legte ihn in die Hände des greisen Priesters. * Der aber bittet, da er trägt das Leben, * um die Lösung vom Leben mit den Worten: * Nun entlässest du mich, Gebieter, * auf dass dem Adam ich berichte, * dass ich als ein kleines Kindlein habe gesehen * den unvergänglichen, urewigen Gott * und als der Welt Erretter.
Ton 8. ( von Andreas von Kreta )
Jetzt, Theotokion: Der da einherfährt auf den Cherubim * und besungen wird von den Seraphim, * wird heute gemäß dem Gesetze * gebracht in den göttlichen Tempel * und nimmt ein seinen Thron * auf den Armen des Greises. * Und von Joseph nimmt er gottwürdig Geschenke an: * in Form eines Paares von Turteltauben * die unbefleckte Kirche * und das neuerwählte Volk der Heiden, * zwei Junge aber von Tauben * als der Begründer des Alten und des Neuen Bundes. * Symeon aber, der hatte empfangen * den Gipfel der Prophetengabe, * pries Maria, die Jungfrau und Gottesgebärerin, * und sagt voraus die Symbole * des Leidens dessen, der aus ihr geboren, * und von ihm erbittet er * die Entlassung mit dem Rufe: * Nun entlässest du mich, Gebieter, * wie du es mir hast vorherverkündet. * Denn ich habe gesehen * das urewige Licht, * den Herrn und Erretter * des Volkes, das trägt Christi Namen.
Tropar
Ton 1.
Sei gegrüßt, begnadete Gottesgebärerin Jungfrau, * denn aus dir ging auf die Sonne der Gerechtigkeit, * Christus, unser Gott, * und erleuchtete die in der Finsternis. * Frohlocke auch du, gerechter Greis, * der du in die Arme nahmst den Befreier unsere Seelen, * der uns auch schenkt die Auferstehung.
Sedalen 1
Ton 1. ( Avtomelon )
Staunen soll der Chor der Engel ob des Wunders, * wir Sterblichen aber wollen ertönen lassen mit unseren Stimmen den Lobgesang, * da wir sehen die unsagbare Herablassung Gottes: * Vor dem erzittern die Mächte der Himmel, * ihn umfassen nun die Arme des Greises, * den einzig Menschenliebenden.
Sedalen 2
Ton 1. ( nach: Staunen soll der Chor der Engel )
Der mit dem Vater ist auf dem heiligen Throne, * er kam auf die Erde und ward geboren aus der Jungfrau. * Ein Kindlein ward, der unumschreibbar ist an Jahren. * Ihn nahm Symeon auf seine Arme und rief aus voll Freude: * Nun entlässest Du, Barmherziger, Deinen Diener, den Du erfreut.
Hochpreisung
Wir hochpreisen Dich, / Lebenspender Christus, / und wir ehren deine allreine Mutter, // durch welche du nun nach dem Gesetz eingeführt wurdest in dem Tempel des Herren.
Evangelium des Orthros
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
Und siehe, da war ein Mensch zu Jerusalem, namens Symeon; dieser Mensch war gerecht und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israëls; und der Heilige Geist war auf ihm. Und ihm war vom Heiligen Geiste die Weissagung zuteil geworden, dass er den Tod nicht sehen werde, ehe er den Christus des Herrn gesehen. Und er kam durch den Geist in das Heiligtum. Und als die Eltern das Kindlein Jesus hereinbrachten, um nach der Gewohnheit des Gesetzes an ihm zu tun, da nahm er es auf seine Arme, segnete Gott und sprach: Nun entlässt du deinen Knecht, Gebieter, nach deinem Wort in Frieden; denn meine Augen haben dein Heil gesehen, das du bereitet hast vor aller Völker Angesicht: Licht zur Offenbarung für die Nationen und Herrlichkeit deines Volkes Israël.
Verse zum Fest
Ton 6. Verse zum Fest.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erbarmer, tilge die Menge meiner Verfehlungen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erbarmer, tilge die Menge meiner Verfehlungen.
Erbarme Dich meiner, o Gott, / nach Deinem großen Erbarmen, / und nach der Fülle Deines Mitleids / tilge mein Vergehen.
Stichire des Fests
Ton 6.
Heute soll sich öffnen * die Pforte des Himmels. * Denn der anfanglose Logos des Vaters, * der einen zeitlichen Anfang hat genommen, * ohne preiszugeben seine Gottheit, * lässt sich als Knäblein von vierzig Tagen * von seiner Mutter, der Jungfrau, * freiwillig darbringen im Tempel des Gesetzes. * Ihn nimmt auf seine Arme der Greis. * «Entlass mich!», so ruft der Diener zu dem Gebieter. * Denn meine Augen haben Dein Heil geschaut. * Der Du gekommen in die Welt, * um zu retten das Menschengeschlecht, * Herr, Ehre sei dir.
Ode 1
Kanon zum Fest, Ton 3.
Irmos: Den abgrundgeborenen Boden berührte * als feste Oberfläche einstens die Sonne. * Denn einer Mauer gleich erstarrte zu beiden Seiten das Wasser * dem Volke, welches das Meer zu Fuß durchquerte * und gottwürdig ließ erschallen: * Lasst uns singen dem Herrn; * denn herrlich hat er sich verherrlicht.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Die Wolken sollen träufeln Wasser, / denn wie die Sonne, die einherzieht auf leichter Wolke, / hat sich genähert den makellosen Händen / Christus im Tempel als Kindlein. / Deshalb, ihr Gläubigen, lasst uns rufen: / Lasst uns singen dem Herrn; / denn herrlich hat er sich verherrlicht.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Erstarket, ihr Hände Symeons, / die ihr schwach geworden seid vom Alter, / und ihr Waden des Greises, ihr erschlafften, / bewegt euch rasch geradewegs / zur Begegnung mit Christus. / Einen Chor lasst uns bilden mit den Körperlosen / und uns singen dem Herrn; / denn herrlich hat er sich verherrlicht.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Ihr Himmel, mit Einsicht ausgebreitet, freuet euch, / und juble, du Erde: / Denn Christus, als Schöpfer hervorgegangen aus übergöttlichem Schoße, / wird von seiner Mutter, der Jungfrau / zu Gott, dem Vater, als Kindlein hingebracht, / er, der ist vor allen Zeiten; / denn herrlich hat er sich verherrlicht.
Katavasie: Den abgrundgeborenen Boden berührte * als feste Oberfläche einstens die Sonne. * Denn einer Mauer gleich erstarrte zu beiden Seiten das Wasser * dem Volke, welches das Meer zu Fuß durchquerte * und gottwürdig ließ erschallen: * Lasst uns singen dem Herrn; * denn herrlich hat er sich verherrlicht.
Ode 3
Irmos: Du Festigkeit derer, die auf dich vertrauen, * festige, o Herr, die Kirche, * die du erworben mit deinem kostbaren Blute.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Der Erstgeborene aus dem Vater vor den Äonen / ist als erstgeborenes Kind der unversehrten Jungfrau / erschienen und hat hingestreckt dem Adam die Hand.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Um den Erstgebildeten wieder aufzurichten, / der durch Trug war kindisch geworden, / ist Gott, der Logos, als ein Kindlein erschienen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Den Spross der Erde, der zu ihr war zurückgekehrt, / hat als ein gottähnliches Wesen erwiesen der Bildner, / da er selbst ohne Veränderung ein Kind ist geworden.
Katavasie: Du Festigkeit derer, die auf dich vertrauen, * festige, o Herr, die Kirche, * die du erworben mit deinem kostbaren Blute.
Sedalen 4
Ton 4. ( nach: Josef wunderte sich (?) )
Auf dem Berg Sinai * schaute Moses einst die Rückseite Gottes * und wurde gewürdigt, schwach zu vernehmen * die göttliche Stimme im Dunkel und im Sturmwind. * Nun aber hat Symeon genommen auf die Arme * Gott, der für uns unverändert Fleisch ist geworden, * und freudig schickte er sich an, * von den hier seienden hinüberzugehen zum ewigen Leben. * Deshalb rief er: Nun entlässest Du Deinen Diener, o Gebieter.
Ode 4
Irmos: Bedeckt hat die Himmel deine Kraft, o Christus, * denn hervorgegangen aus der Lade * deiner Heiligung, der unversehrten Mutter, * bist du erschienen im Tempel deiner Herrlichkeit * als Kindlein auf Armen getragen, * und erfüllt ward alles von deinem Lobe.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
-
Katavasie: Bedeckt hat die Himmel deine Kraft, o Christus, * denn hervorgegangen aus der Lade * deiner Heiligung, der unversehrten Mutter, * bist du erschienen im Tempel deiner Herrlichkeit * als Kindlein auf Armen getragen, * und erfüllt ward alles von deinem Lobe.
Ode 5
Irmos: Als erblickte Isaïas * Gott im Sinnbild auf erhobenem Throne * umgeben vom Lobpreis der Engel, * da rief er: O ich Armseliger! * Denn vorher sah er fleischgeworden * den Gott des abendlosen Lichtes, * der gebietet über den Frieden.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
-
Katavasie: Als erblickte Isaïas * Gott im Sinnbild auf erhobenem Throne * umgeben vom Lobpreis der Engel, * da rief er: O ich Armseliger! * Denn vorher sah er fleischgeworden * den Gott des abendlosen Lichtes, * der gebietet über den Frieden.
Ode 6
Irmos: Als der Greis schaute das Heil mit eigenen Augen, * das zu den Völkern aus Gott ist gekommen,* da rief er Dir: O Christus, mein Gott bist Du.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Zum Stein des Anstoßes wurdest du gesetzt, o Sion, / und zum Felsen des Ärgernisses denen, die nicht glauben, / du unzerstörbares Heil der Gläubigen.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Wiewohl Du trägst beständig die Prägung dessen, / der Dich gezeugt hat vor den Äonen, / hast Du nun angelegt aus Mitleid die Schwäche der Sterblichen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Den, der Dich verehrt als Sohn des Höchsten, / als Sohn der Jungfrau und als Gott, der ein Kind ist geworden, / ihn entlasse nun in Frieden.
Katavasie: Als der Greis schaute das Heil mit eigenen Augen, * das zu den Völkern aus Gott ist gekommen,* da rief er Dir: O Christus, mein Gott bist Du.
Kondak
Ton 1.
Der Du den Mutterschoß der Jungfrau * durch Deine Geburt hast geheiligt * und Symeons Hände nach Gebührt hast gesegnet, * bist auch jetzt gekommen, um uns, Christus Gott, zu retten. * So gib Frieden in Kämpfen der Gemeinde * und stärke das Volk, das Du liebtest, * Du einzig Menschenliebender.
Ode 7
Irmos: Dich, der im Feuer betaute * die Jünglinge, die Gott verherrlichten, * und der Wohnung nahm in der unversehrten Jungfrau, * Gott, den Logos, lasst uns besingen * und anstimmen fromm die Weise: * Gepriesen bist Du, o Gott unsrer Väter.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
-
Katavasie: Dich, der im Feuer betaute * die Jünglinge, die Gott verherrlichten, * und der Wohnung nahm in der unversehrten Jungfrau, * Gott, den Logos, lasst uns besingen * und anstimmen fromm die Weise: * Gepriesen bist Du, o Gott unsrer Väter.
Ode 8
Irmos: Ins unerträgliche Feuer geworfen * blieben doch unversehrt von der Flamme * die Jünglinge, die sich auszeichneten durch Gottesfurcht * und stimmten an den göttlichen Hymnus: * Lobpreiset, all ihr Werke, den Herrn * und erhebt Ihn hoch in alle Ewigkeit.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Volk Israel, das du schaust / deinen Ruhm Emmanuel als Kind aus der Jungfrau, / tanze nun vor dem Angesicht / der göttlichen Lade: / Lobpreiset, all ihr Werke, den Herrn / und erhebt Ihn hoch in alle Ewigkeit.
Wir segnen den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Siehe, rief Symeon aus, / das Zeichen, dem man widerspricht – er wird es sein, / der Gott ist und ein Menschenkind. / Ihm lasst, Gläubige, uns rufen: / Lobpreiset, all ihr Werke, den Herrn / und erhebt Ihn hoch in alle Ewigkeit.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Dieser, der das Leben ist, / wird sein zum Fall den Unfügsamen, Gott der Logos, der ein Kindlein ward; / zur Aufrichtung aber allen, / die im Glauben singen: / Lobpreiset, all ihr Werke, den Herrn / und erhebt Ihn hoch in alle Ewigkeit.
Wir loben, segnen und beten an den Herrn; wir besingen ihn in Hymnen und hocherheben ihn in Ewigkeit.
Katavasie: Ins unerträgliche Feuer geworfen * blieben doch unversehrt von der Flamme * die Jünglinge, die sich auszeichneten durch Gottesfurcht * und stimmten an den göttlichen Hymnus: * Lobpreiset, all ihr Werke, den Herrn * und erhebt Ihn hoch in alle Ewigkeit.
Ausruf zu "Hochpreise"
Gottesgebärerin Jungfrau, * Du Hoffnung der Christen, * schütze, bewahre und behüte jene, die auf Dich hoffen.
Ode 9
Irmos: Im Schatten und Buchstaben des Gesetzes * erkennen ein Vorbild wir Gläubigen: * Alles Männliche, das öffnet * den Mutterschoß, ist Gott heilig. * So erheben wir hoch den erstgezeugten Logos, * den Sohn des ursprungslosen Vaters, * den Erstgeborenen der gattenlosen Mutter.
Ehre Dir, unser Gott, Ehre Dir.
Den Alten war geboten, zu bringen / ein Paar Turteltäubchen und zwei junge Tauben. / Stattdessen dienten der gotterfüllte Gries / und die verständige Prophetin Anna / Ihm, der aus der Jungfrau ward geboren / und einzigem Sohne des Vaters, / da Er kam in den Tempel, und priesen Ihn hoch.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Geschenkt hast Du mir, so rief Symeon, / den Jubel ob Deines Heiles, o Christus. / Nimm hinweg Deinen Diener, / der ermattet ist im Schatten, / der hoch erhebt im Lobsingen / den neuen Künder der Gnade.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Die weise und fromme Greisin Anna / bekannte heilig als Prophetin / den Gebieter ausdrücklich im Tempel. / Und allen Anwesenden gab sie Kunde / von der Gottesgebärerin.
Katavasie: Im Schatten und Buchstaben des Gesetzes * erkennen ein Vorbild wir Gläubigen: * Alles Männliche, das öffnet * den Mutterschoß, ist Gott heilig. * So erheben wir hoch den erstgezeugten Logos, * den Sohn des ursprungslosen Vaters, * den Erstgeborenen der gattenlosen Mutter.
Stichiren zum Lob
Ton 4. ( nach: Gegeben hast Du als Zeichen )
Um das Gesetz in der Schrift zu erfüllen, * begibt sich in den Tempel * nunmehr der Menschenliebende. * Und es nimmt Ihn entgegen * der ehrwürdige Symeon auf seine greisen Arme und ruft: * Nun entlässest Du mich in die jenseitige Seligkeit. * Denn Dich hab ich heute geschaut angetan mit dem sterblichen Fleische, * der Du Herr bist über das Leben * und Gebieter über den Tod.
Als Licht zur Erleuchtung * der Heiden bist Du erschienen, o Herr, * der Du auf leichter Wolke * sitzest, o Du Sonne * der Gerechtigkeit, die den Schatten des Gesetzes * erfüllt und sichtbar macht den Anfang der neuen Gnade. * Deshalb rief Symeon aus, da er Dich gesehen: * Aus Verderben mich erlöse, * denn Dich hab ich geschaut, o Gebieter.
Keineswegs hast Du der Gottheit nach * Dich von der Brust des Vaters entfernt, * Fleisch geworden nach Deinem Gefallen * und gehalten von den Armen * der steten Jungfrau und den Händen übergeben * des Gottesempfängers Symeon, der Du in Deiner Hand hältst alles insgesamt. * Deshalb rief er aus voll Freude: Nun entlässest Du mich, * Du Guter und Menschenliebender, * denn ich habe Dich heute geschaut.
Ton 6.
Jetzt, Theotokion: Es hat dir gefallen, Christus Gott, * dich niederzulassen auf den Armen * des Greises am heutigen Tage * wie auf dem Wagen der Cherubim. * Und uns, die wir dir singen, * rufst du zurück zu dir * aus der Tyrannei der Leidenschaft. * So befreie und rette unsere Seelen.
Apostellesung zur Liturgie
Häb 7, 7-17
Evangeliumslesung zur Liturgie
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz des Moses erfüllt waren, brachten sie ihn nach Jerusalem hinauf, um ihn dem Herrn darzustellen – wie im Gesetz des Herrn geschrieben steht: «Alles Männliche, das den Mutterschoß öffnet, soll dem Herrn heilig heißen» – und um ein Opfer zu geben gemäß dem, was im Gesetz des Herrn gesagt ist: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben. Und siehe, da war ein Mensch zu Jerusalem, namens Symeon; dieser Mensch war gerecht und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israëls; und der Heilige Geist war auf ihm. Und ihm war vom Heiligen Geiste die Weissagung zuteil geworden, dass er den Tod nicht sehen werde, ehe er den Christus des Herrn gesehen. Und er kam durch den Geist in das Heiligtum. Und als die Eltern das Kindlein Jesus hereinbrachten, um nach der Gewohnheit des Gesetzes an ihm zu tun, da nahm er es auf seine Arme, segnete Gott und sprach: Nun entlässt du deinen Knecht, Gebieter, nach deinem Wort in Frieden; denn meine Augen haben dein Heil gesehen, das du bereitet hast vor aller Völker Angesicht: Licht zur Offenbarung für die Nationen und Herrlichkeit deines Volkes Israël. Und Joseph und seine Mutter waren verwundert über das, was über ihn gesagt worden war. Und Symeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zu Fall und Auferstehung vieler in Israël und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird – aber auch deine eigene Seele wird ein Schwert durchdringen –, damit die Überlegungen aus vielen Herzen offenbart werden. Da war auch Anna, eine Prophetin, eine Tochter Phanuëls aus dem Stamme Aser. Diese war weit vorgerückt an Tagen und hatte sieben Jahre mit ihrem Manne gelebt von ihrer Jungfrauschaft an; und sie war eine Witwe, ungefähr vierundachtzig Jahre alt, die nicht vom Heiligtum wich und Gott mit Fasten und Bitten Nacht und Tag diente; und diese trat zur selben Stunde hinzu, bekannte den Herrn und redete von ihm zu allen, welche auf Erlösung in Jerusalem warteten. Und wie sie alles, was dem Gesetz des Herrn gemäß ist, vollendet hatten, kehrten sie nach Galiläa zurück in ihre Stadt Nazaret. Das Kindlein aber wuchs und ward stark im Geiste, erfüllt mit Weisheit; und Gottes Gnade war auf ihm.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Übersetzung: Erzpriester Peter Plank, Würzburg.
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