Warning: Invalid argument supplied for foreach() in /is/htdocs/wp1120085_1LHOO02KIC/www/GOTTESDIENST/funktionen.php on line 42

Warning: Invalid argument supplied for foreach() in /is/htdocs/wp1120085_1LHOO02KIC/www/GOTTESDIENST/funktionen.php on line 42

Warning: Invalid argument supplied for foreach() in /is/htdocs/wp1120085_1LHOO02KIC/www/GOTTESDIENST/funktionen.php on line 42

Warning: Invalid argument supplied for foreach() in /is/htdocs/wp1120085_1LHOO02KIC/www/GOTTESDIENST/funktionen.php on line 42

Warning: Invalid argument supplied for foreach() in /is/htdocs/wp1120085_1LHOO02KIC/www/GOTTESDIENST/funktionen.php on line 42

Warning: Invalid argument supplied for foreach() in /is/htdocs/wp1120085_1LHOO02KIC/www/GOTTESDIENST/funktionen.php on line 42

Warning: Invalid argument supplied for foreach() in /is/htdocs/wp1120085_1LHOO02KIC/www/GOTTESDIENST/funktionen.php on line 42

Warning: Invalid argument supplied for foreach() in /is/htdocs/wp1120085_1LHOO02KIC/www/GOTTESDIENST/funktionen.php on line 42

Warning: Invalid argument supplied for foreach() in /is/htdocs/wp1120085_1LHOO02KIC/www/GOTTESDIENST/funktionen.php on line 42
Orthodoxe Gottesdienste
Orthodoxe Gottesdienste

Triodion. Sonntag vor der Großen Fastenzeit. Sonntag.

Gedenken der Vertreibung Adams aus dem Paradies. Sonntag des Vergebens. Sonntag des Käseentsagens

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 6. ( nach: Ganz und gar gesetzt )
Der Herr, mein Bildner, / nahm mich, den Staub, von der Erde, / beseelte mich mit Lebenshauch und gab mir Leben. / Er verlieh mir die Herrscherwürde auf Erden / über alles, was sichtbar ist, / und machte mich zum Genossen der Engel. / Doch der tückische Satan sich der Schlange als Werkzeug bediente, / verlockte mich durch Speise, / entfernte mich von Gottes Herrlichkeit / und gab mich preis in der Erde / dem untersten Tode. // Doch als Gebieter und Barmherziger ruf mich wieder zurück.
Das Kleid, von Gọtt gewirkt, / ward mir Armseligen ausgezogen, / da ich deine göttliche Anordnung, o Herr, überhörte / auf Einflüsterung des Feindes. / Nun aber bin ich in das Laub des Feigenbaums / und in Gewänder aus Fellen gehüllt. / Denn ich bin verurteilt, im Schweiß das Brot der Mühsal zu essen. / Dornen aber und Disteln / mir zu tragen, ist die Erde verflucht. / Doch der du in den späteren Zeiten / aus der Jungfrau bist Fleisch geworden, // ruf mich zurück und führ mich wieder ins Paradies hinein.
Du köstliches Pạradies, / Schönheit so lieblich, / du Heimstatt gottbegründet, Freude unaufhörlich und Wonne, / du Ruhm der Gerechten, / du Labsal der Propheten / und Wohnstätte der Heiligen, / durch das Rauschen deiner Blätter flehe zum Bildner von allem, / dass mir aufgetan werden die Pforten, / die durch den Fehltritt ich habe verschlossen, / und dass ich werde gewürdigt, / am Holze des Lebens teilzuhaben // und an der Freude, an der ich vormals mich ergötzte in dir.
Adam wạrd verbannt / des Ungehorsams wegen / aus dem Paradies und ward verstoßen aus der Wonne, / verführt durch des Weibes Worte. / Und so sitzt er nackt – o wehe“ – da, / unter Tränen draußen vor dem Lande. / Darum lasst uns alle eifrig die Gelegenheit ergreifen / des Fastens im Gehorsam / zur Überlieferung des Evangeliums, / damit wir Christus / dadurch wohlgefällig werden // und des Paradieses Wohnung wieder erlangen.
Jetzt, Theotokion: Adam saß vor dem Paradiese / und beklagte unter Tränen / die eigene Blöße: / „Weh mir! Durch schlimme Täuschung / ward ich überredet und betrogen / und weit entfernt von der Herrlichkeit. / Weh mir! Nackt war ich in Einfalt, / doch nun bin ich es in Verwirrung. / So werde ich denn nicht mehr schwelgen, / o Paradies, in deiner Wonne, / werde nicht mehr schauen den Herrn, / meinen Gott und Bildner. / Denn zur Erde werde ich wiederkehren, / von der ich ward genommen. / Erbarmer voll Mitleid, ich rufe dir zu: // Erbarme dich meiner, der ich bin gefallen.“
Stichiren zur Litia
Ton 6.
Ehre: Die Sonne verbarg ihre Strahlen, / der Mond samt den Sternen wurde verwandelt in Blut. / Die Berge erbebten, die Hügel erzitterten, / als das Paradies ward verschlossen. / Adam musste es verlassen, / schlug sich das Gesicht mit Händen und rief: // „Erbarmer, erbarme dich meiner, der ich bin gefallen.“
Jetzt, Theotokion: Geheimnishaft wir dich besingen, / Gottesgebärerin Maria. / Denn du hast dich erwiesen als Thron des großen Königs, / als Zelt allheilig, weiter als die Himmel, / als Wagen der Cherubim, höher als die Seraphim, / als Hochzeitssaal der Herrlichkeit. / Denn aus dir ist hervorgegangen / der Gott aller, fleischgeworden. // Ihn bitte, dass errettet werden unsere Seelen.
Stichiren zur Stichovna
Ton 6.
Ehre: Verstoßen ward Adam aus dem Paradiese / wegen der Speise. / Deshalb saß er draußen vor ihm / und wehklagte jammernd / mit erbarmenheischender Stimme und rief: / „Weh mir! Was ist mir Armen widerfahren! / Ein einziges Gebot des Gebieters / hab ich übertreten / und wie mannigfacher Güter muss ich entbehren! / O Paradies voll Anmut, / um meinetwillen gepflanzt / und Evas wegen verschlossen, / fleh ihn an, der dich hat geschaffen / und der auch mich hat gebildet, / dass ich erfüllt werde von deinem Blühen!“ / Deshalb sprach auch zu ihm der Erretter: / „Ich will nicht, dass verloren gehe mein Gebilde, / sondern ich will, dass es werde errettet / und zur Erkenntnis der Wahrheit gelange. // Denn den, der zu mir kommt, verstoße ich nicht.“
Jetzt, Theotokion: Mein Schöpfer und Erlöser, / Christus, der Herr, / der hervorging, Allreine, aus deinem Schoße, / bekleidet mit meiner Natur, / er hat befreit den Adam / vom Fluche der Vorzeit. / So rufen wir dir, Allreine, / als der Mutter Gottes und wahrhaften Jungfrau, / ohne zu verstummen, / das „Sei gegrüßt“ des Engels: / „Sei gegrüßt, Gebieterin, / Schutz, Schirm und Errettung // unserer Seelen.“
Ode 1
Kanon des Triodions, Ton 6.
Irmos: Wie einst Israel, als es, selbst auf festem Grunde schreitend, den hart nachdrängenden Verfolger Pharao tief im Meer versinken sah, eine Siegeshymne Gott erschallen ließ, so lasset uns singen.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Wohlan, meine Seele, du arme, gedenkend heute der früheren Nacktheit in Eden, musst du deine Werke beweinen, durch welche du aus üppigem Leben und ewiger Lust verstoßen wardst.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Vor lauter Erbarmen und Mitleid, Bildner der Schöpfung, Schöpfer des Alls, hast du mich einst aus dem Staube gebildet und belebt. Du hast befohlen, dich mit deinen Engeln zu besingen.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Ob des Stroms deiner Güte erzeugtest du, Bildner und Herr, des Paradieses in Eden üppiges Leben, befahlst mir, an der Ernte der Jahreszeiten mich zu erfreuen, den Freuden und Früchten, die nicht vergehen.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Ach weh, meine Seele, du arme, du hast von Gott die Freiheit empfangen, die Wonne in Eden zu kosten. Nur war dir befohlen, du solltest nicht die Frucht der Erkenntnis genießen. Warum übertratst du Gottes Gebot?
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Gottesmutter und Jungfrau, als Adams Tochter entsprossen, bist du Gottes Mutter durch Christi Gnade geworden. Ich ward verstoßen aus Edens Glück. O, ruf mich jetzt wieder zurück.
Katavasie: Wie einst Israel, als es, selbst auf festem Grunde schreitend, den hart nachdrängenden Verfolger Pharao tief im Meer versinken sah, eine Siegeshymne Gott erschallen ließ, so lasset uns singen.
Ode 3
Irmos: Keiner ist heilig wie du, Herr, mein Gott. Du hast das Haupt deiner Gläubigen erhoben, Guter, hast sie befestigt am Fels deiner Lehre.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Einst hat die Schlange, die schlaue, mich um meine Ehre beneidend, eine List in Evas Ohren gelispelt. Ihr hab ich‘s zu danken, weh, dass ich in die Irre ging, dass ich getrennt ward vom Reigen des Lebens.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Gierig streckte ich meine Hand aus und kostete vom Baum der Erkenntnis, von dem doch Gott mir befohlen, ganz und gar nicht zu nehmen, um nicht aus der göttlichen Würde bitter verstoßen zu werden.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Weh, meine Seele, du arme, wie kam’s, dass du die List nicht erkanntest, dass du den Trug und die Missgunst des Feindes nicht merktest? Nein, dein Verstand ward verfinstert, und so hast du deines Schöpfers Gebot übertreten.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Meine Hoffnung, meine Beschirmerin, Heilige, die du einst die Blöße des gefallenen Adam durch deine Geburt allein bedeckt hast, Reine, leg mir wieder an der Unsterblichkeit Kleid.
Katavasie: Keiner ist heilig wie du, Herr, mein Gott. Du hast das Haupt deiner Gläubigen erhoben, Guter, hast sie befestigt am Fels deiner Lehre.
Ode 4
Irmos: Christus, meine Macht, mein Gott und mein Herr, so singt, wie’s Gott sich geziemet, die heilige Kirche, aufjauchzend aus lauterem Sinne, festlich sich freuend im Herrn.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Hohen Ranges ward ich Armer von dir, dem Gebieter, in Eden gewürdigt. Weh, wie bin ich abgeirrt und, vom Teufel beneidet, von deinem Angesicht verworfen worden.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Beweinet mich, ihr Heere der Engel, des Paradieses Herrlichkeiten, seiner Bäume Zier, weint über mich, den unglücklich Verirrten, der seinem Gotte entlief.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Glückselige Au, ihr Gewächse, gepflanzt von Gott, du Anmut des Paradieses, lasst Tränen jetzt wie aus Augen rinnen von euren Blättern über mich, den Entblößten, der die Herrlichkeit Gottes verlor.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Nicht mehr darf ich dich schauen, nicht darf ich genießen deines süßesten, göttlichen Glanzes, Paradies voller Ehren. Denn als Nackender ward ich zur Erde geschleudert, da ich den Bildner zum Zorne gereizt.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Heilige Herrin, die du des Paradieses Tore allen Gläubigen aufmachst, die Adam durch seine Sünde verschloss, des Erbarmens Pforten schließe mir auf.
Katavasie: Christus, meine Macht, mein Gott und mein Herr, so singt, wie’s Gott sich geziemet, die heilige Kirche, aufjauchzend aus lauterem Sinne, festlich sich freuend im Herrn.
Ode 5
Irmos: Durch dein Gotteslicht, Guter, bitte ich, mach die Seelen jener licht, die am frühen Morgen in Liebe sich zu dir erheben, dass sie dich erkennen, Wort Gottes, den wahren Gott, der aus der Sünden Nacht heim ruft.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Missgönnt hat einst mir der Feind im Paradiese meinen glückseligen Wandel, der Hasser der Menschen. In einer Schlange Gestalt hat er mich überlistet, ließ mich der ewigen Herrlichkeit verlustig gehen.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Ich weine und wehklage in meiner Seele und aus den Augen suche ich Tränenströme zu vergießen, wenn ich meine Blöße schaue, die ich ab der Sünde gewann.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Aus Erde ward ich von Gottes Hand geformt. Dass ich wieder zur Erde kehren sollte, musste ich Armer hören. Wer wird mich nicht beweinen, der von Gott verstoßen ward, der statt des Eden sich den Hades erkor?
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Als mystisches Brautgemach der Herrlichkeit verkünden wir Gläubigen alle dich, Gottesmutter, Allreine. Darum fleh ich zu dir: Mir, dem Verbannten, gib des Paradieses Brautgemach wieder als Wohnung.
Katavasie: Durch dein Gotteslicht, Guter, bitte ich, mach die Seelen jener licht, die am frühen Morgen in Liebe sich zu dir erheben, dass sie dich erkennen, Wort Gottes, den wahren Gott, der aus der Sünden Nacht heim ruft.
Ode 6
Irmos: Da ich des Lebens Meer durch der Versuchungen Wellenschlag aufgewühlt sehe, so laufe ich an deinen heiteren Hafen und rufe zu dir: Führe mein Leben aus dem Verderben heraus, der du reich an Erbarmung bist.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Mit göttlichem Kleide hast du mich in Eden bekleidet, Erlöser. Denn erbarmend bist du. Doch ich hab deinen Auftrag nicht beachtet. Vom Teufel ließ ich mich täuschen und als Nackter ward ich Armer erkannt.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Meine Seele, du ganz arme, weit wardst du von Gott verjagt. Denn du hast dich ihm entzogen. Des Paradieses Wonne ward dir geraubt. Von den Engeln bist du geschieden. Ins Verderben bist du hinuntergestürzt. Weh, was für ein Sturz.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Erbarme dich, hab Mitleid, allmächtiger Gott, mit dem Gebild deiner Hände. Ich bitte dich, Guter, wende dich nicht von mir, der ich mich vom Chor deiner Heiligen trennte.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Maria, gotterkoren, Herrin des Alls, weil du den Herrn geboren, den König aller und Heiland. Ich lebe in der Verbannung, fern der Herrlichkeit des Paradieses. O, ruf mich doch wieder zurück.
Katavasie: Da ich des Lebens Meer durch der Versuchungen Wellenschlag aufgewühlt sehe, so laufe ich an deinen heiteren Hafen und rufe zu dir: Führe mein Leben aus dem Verderben heraus, der du reich an Erbarmung bist.
Ode 7
Irmos: Taufrisch machte der Engel den Ofen den heiligen Jünglingen. Die Chaldäer verzehrte das Feuer auf Gottes Befehl und zwang den Tyrannen, zu rufen: Gepriesen bist du, Gott unserer Väter.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Der du über alle Äonen gebietest, Herr, der du mich durch deinen Willen gebildet hast: Der einst beneidet ward durch die listige Schlange und dich, Erretter, zum Zorne gereizt, Gott, verachte mich nicht, nein, ruf mich zurück.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Angetan mit meinem Gewande der Schande, weh, statt des Kleides, schimmernd in Licht, beweine ich laut meinen Verlust, Erlöser, und vertrauend rufe ich, Guter, zu dir: Gott, verachte mich nicht, nein, ruf mich zurück.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Aus Neid hat die erzböse Schlange meine ganze Seele verwundet und aus der Wonne des Paradieses verbannte sie mich. Doch, Heiland, leicht zum Erbarmen bereit, verachte mich nicht, weil du Gott bist, nein, ruf mich zurück.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Mein flehentliches Gebet, Allreine, nimm in deinem Mitleid an. Und Verzeihung der Sünden erwirke mir, Reine, der wehklagend, seine Arme ausbreitend, ruft: Verachte mich nicht, Gute, nein, ruf mich zurück.
Katavasie: Taufrisch machte der Engel den Ofen den heiligen Jünglingen. Die Chaldäer verzehrte das Feuer auf Gottes Befehl und zwang den Tyrannen, zu rufen: Gepriesen bist du, Gott unserer Väter.
Ode 8
Irmos: Aus der Glut ließest du Tau den Seligen quellen und des Gerechten Opfer hast du entflammt in der Glut. Dann alles wirkst du, Christus, durch den Willen allein. Dich erheben wir in alle Äonen.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Mit mannigfaltigen Gaben hast einst du das Werk deiner Hände geehrt, Menschenfreund du allein. Doch die Schlange, die schlimme, hat zischend gelockt, weh, hat mich der herrlichen Gaben beraubt.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Warum nur hörtest du auf ihren feindseligen Rat und missachtetest der göttlichen Stimme? weh, arme Seele. Gott hast du betrübt, den mit den Engeln immer zu preisen du bestellt wurdest.
Wir segnen den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Du warst Herr der Schlangen und wilden Tiere. Wie konntest du dich der seelentötenden Schlange gesellen, als ehrlich gemeint von ihr den Rat annehmend, den verruchten? Weh deiner Betörung, meine Seele, du ärmste.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Als lichtbringendes Zelt der Menschwerdung Gottes besingen wir dich in Hymnen, Maria, Begnadete Gottes. Schlimm bin ich durch Leidenschaften verfinstert. So leuchte denn, Licht des Erbarmens, der Verzweifelnden Hoffnung.
Wir loben, segnen und beten an den Herrn; wir besingen ihn in Hymnen und hocherheben ihn in Ewigkeit.
Katavasie: Aus der Glut ließest du Tau den Seligen quellen und des Gerechten Opfer hast du entflammt in der Glut. Dann alles wirkst du, Christus, durch den Willen allein. Dich erheben wir in alle Äonen.
Ode 9
Irmos: Gott zu sehen, ist Menschen unmöglich, da zu ihm die Heere der Engel nicht zu schauen wagen. Durch dich aber, Allreine, ließ sich das Wort von den Sterblichen im Fleische schauen. Wenn wir es erheben, so preisen wir dich glückselig mit den himmlischen Heeren.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Süß zu kosten erschien mir die Frucht der Erkenntnis in Eden, da ich mich mit der Speise gesättigt hatte. Doch sie ward mir schließlich zu Wermut. Weh, Seele, du arme. Wie hat Lust es vermocht, dich zum Verlust der Paradiesesheimat zu treiben.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Gott aller, Herr des Erbarmens, schau huldvoll auf meine Demut. Und vertreibe mich nicht wieder aus dem göttlichen Eden, damit ich, schauend die Schönheit, aus der ich gefallen, mich mühe, mit Tränen zurückzuerlangen, was ich verlor.
Erbarme Dich meiner, o Gott, erbarme Dich meiner.
Ich weine, seufze und klage, wenn ich schaue den Cherub mit flammendem Schwert, der bestellt ist, allen Frevlern den Eingang nach Eden zu wehren. Weh mir. Unerreichbar ist er, wenn nicht du ihn, Heiland, mir frei gibst.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Ich baue auf die Fülle deiner Erbarmung, Christus, Erlöser, auf das Blut aus deiner göttlichen Seite, durch das du die Natur der Sterblichen geheiligt hast. Du hast denen, die dich verehren, Guter, die Pforten des Paradieses geöffnet, die einst dem Adam verschlossen wurden.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Theotokion: Des Lebens undurchschreitbare, geistige Pforte, Jungfrau, Gottesmutter, Unvermählte, des Paradieses Pforten, die einst mir verschlossen wurden, öffne mir durch deine Fürbitten, damit ich dich preise, die du nächst Gott mein Beistand bist und meine mächtige Zuflucht.
Katavasie: Gott zu sehen, ist Menschen unmöglich, da zu ihm die Heere der Engel nicht zu schauen wagen. Durch dich aber, Allreine, ließ sich das Wort von den Sterblichen im Fleische schauen. Wenn wir es erheben, so preisen wir dich glückselig mit den himmlischen Heeren.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


Vorheriger GottesdienstNächster Gottesdienst
Übersetzung: Erzpriester Peter Plank, Würzburg.
Wir freuen uns über Hinweise auf Fehler in den Texten und Abfolgen: verein@orthodoxinfo.de
Kontakt und Impressum: www.orthodoxinfo.de
Copyright: die Texte dürfen nicht zu gewerblichen Zwecken verwendet werden.