Orthodoxe Gottesdienste

Minäon vom 25. Dezember

Geburt unseres Herrn und Gottes und Erretters Jesus Christus dem Fleische nach

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 2. ( von Germanos )
Kommt, lasst uns jubeln dem Herrn; * das erschienene Mysterium lasst uns verkünden. * Die trennende Mauer ward niedergerissen; * das Flammenschwert wendet sich ab; * die Cherubim geben frei den Baum des Lebens; * und ich nehme Anteil am Paradies der Wonne, * aus dem ich des Ungehorsams wegen ward verstoßen. * Denn das Gleichbild des Vaters, * der Abdruck seiner Ewigkeit * nimmt an eines Knechtes Gestalt, * geht hervor aus einer Mutter, * die keine Begattung hat erfahren, * ohne einen Wandel zu erleiden. * Denn was er war, ist er geblieben, * da er ist der wahrhaftige Gott; * und was er nicht war, hat er angenommen, * da er Mensch geworden ist aus Menschenliebe. * Zu ihm lasst uns rufen: * Gott, geboren aus der Jungfrau, * erbarme dich unser.
( von Anatolios )
Als der Herr Jesus ward geboren * aus der heiligen Jungfrau, * da wurde alles erleuchtet. * Die Hirten wachten auf dem Felde, * die Magier warfen sich nieder, * die Engel sangen den Hymnus. * Herodes aber geriet in Schrecken, * denn Gott ist im Fleische erschienen, * er, der Retter unserer Seelen.
Dein Reich, Christus Gott, ist ein Reich aller Äonen, * und deine Herrschaft währt von Geschlecht zu Geschlecht. * Der du Fleisch geworden aus dem Heiligen Geiste * und Mensch geworden aus der steten Jungfrau Maria, * bist als Licht aufgeleuchtet, * Christus Gott, durch deine Ankunft. * O Licht vom Lichte, * o Abglanz des Vaters, * du hast erhellt die ganze Schöpfung. * Alles, was Odem hat, singt dir das Lob, * dem Abdruck der Herrlichkeit des Vaters. * O du Seiender und Vor-Seiender, * Gott, der aufgeleuchtet aus der Jungfrau, * erbarme dich unser.
Was sollen wir dir darbringen, o Christus, * da du erschienen auf Erden * als Mensch um unsertwillen? * Ein jedes der Geschöpfe, die durch dich geworden, * bringt dir die Dankesgabe dar: * Die Engel den Hymnus, * die Himmel den Stern, * die Magier die Geschenke, * die Hirten das Staunen, * die Erde die Höhle, * die Wüste die Krippe, * wir aber eine Jungfrau als Mutter. * Du urewiger Gott, erbarme dich unser.
( Von Kassia, der Moniale )
Jetzt, Theotokion: Da Augustus Alleinherrscher war auf Erden, * hatte die Vielherrschaft der Menschen ein Ende. * Und als du Mensch geworden aus der Reinen, * ist die Vielgötterei der Götzen vergangen. * Unter ein einziges Weltreich wurden die Städte gebracht, * und an eine einzige Gottesherrschaft glaubten die Heiden. * Aufgezeichnet wurden die Völker * auf das Geheiß des Kaisers. * Bezeichnet wurden wir Gläubige * mit dem Namen deiner Gottheit, * unseres Gottes, der da Mensch geworden. * Groß ist dein Erbarmen, Herr, Ehre sei dir!
Stichiren zur Litia
Ton 1. ( von Ioannes Monachos )
Himmel und Erde jauchzen heute prophetisch auf. * Engel und Menschen, * lasset uns im Geiste anstimmen den Preisgesang. * Denn Gott ist im Fleische erschienen. * Denen, die in Finsternis und Schatten sitzen, * ist aus der Frau er geboren. * Höhle und Krippe haben ihn aufgenommen. * Hirten künden das Wunder. * Magier aus dem Morgenlande bringen Geschenke nach Bethlehem. * Wir aber wollen ihm darbringen das Lob der Engel, * wenn auch mit unwürdigen Lippen: * Ehre Gott in den Höhen * und auf Erden Friede! * Denn es ist gekommen die Erwartung der Völker. * Er ist gekommen * und er hat uns erlöst aus der Knechtschaft des Feindes.
Himmel und Erde sind heute vereinigt worden, * da geboren ward Christus. * Heute ist Gott auf die Erde gekommen, * und der Mensch hat erklommen die Himmel. * Heute siehst du den im Fleische * um des Menschen willen, * der von Natur aus ist unsichtbar. * So lobpreisen auch wir ihn und rufen ihm zu: * Ehre Gott in den Höhen * und auf Erden Friede! * Diesen hat uns verliehen dein Erscheinen. * Unser Erlöser, Ehre dir!
Ehre Gott in den Höhen! * So höre ich zu Bethlehem * von den Körperlosen heute * ihm, dem es hat gefallen, * dass Friede werde auf Erden. * Nun ist die Jungfrau weiter als die Himmel. * Denn aufgestrahlt ist denen das Licht, * die da waren ins Dunkel getaucht, * und hat erhoben die Niedrigen, die wie die Engel singen: * Ehre Gott in den Höhen!
Da Jesus sieht, dass er, der ward geschaffen * nach dem Bild und Gleichnis Gottes, * durch seine Übertretung war zugrunde gegangen, * da neigte er die Himmel * und stieg hernieder und wohnte im jungfräulichen Mutterschoß, * ohne sich zu verändern, * um in ihm den Adam neu zu bilden, * der der Verwesung anheimgefallen, * der da schrie: Ehre deinem Erscheinen, * o mein Erlöser und Gott.
Ton 5. ( von Ioannes Monachos )
Ehre: Die Magier, der Perser Könige, * erkannten sehr wohl den auf Erden geborenen himmlischen König. * Vom hellen Sterne gezogen, * gelangten sie nach Bethlehem, * brachten erlesene Gaben dar: * Gold, Weihrauch und Myrrhe. * Sie fielen nieder und beteten an. * Denn sie sahen liegen in der Höhle * als Kind den, der da ist über aller Zeit.
Ton 6. ( von Germanos )
Jetzt, Theotokion: Heute bilden einen Reigen * die Engel alle im Himmel * und sie jubeln. * Es hüpft die ganze Schöpfung, * weil geboren ward zu Bethlehem * der Erretter, der Herr. * Denn aller Götzenwahn hat ein Ende * und Christus herrscht als König * in Ewigkeit.
Stichiren zur Stichovna
Ton 2. ( von Germanos )
Ein großes und unfassbares Wunder * ist heute geschehn. * Eine Jungfrau gebiert, doch unversehrt bleibt ihr Mutterschoß. * Der Logos wird Fleisch und bleibt doch ungetrennt vom Vater. * Die Engel sagen Preis mit den Hirten * und wir wollen rufen mit ihnen: * Ehre sei Gott in den Höhen * und auf Erden Friede!
Es sprach der Herr zu meinem Herrn: * Setz dich zu meiner Rechten. (Ps 109,1)
Ton 3.
Heute gebiert die Jungfrau * den Schöpfer von allem. * Eden bietet dar eine Höhle * und ein Stern kündet Christus an, * die Sonne jenen im Dunkel. * Mit Gaben fallen die Magier nieder * erleuchtet im Glauben. * Die Hirten schauen das Wunder * und die Engel lobsingen mit den Worten: * Ehre sei Gott in der Höhe.
Aus dem Schoße habe ich dich gezeugt vor dem Morgenstern. * Geschworen hat es der Herr, und es wird ihn nicht gereuen. (Ps 109,3)
Als der Herr Jesus ward geboren * zu Bethlehem in Judäa, * da kamen Magier aus dem Morgenland * und fielen nieder vor Gott, der da ist Mensch geworden. * Sie öffneten gerne die Truhen ihrer Schätze * und brachten kostbare Geschenke dar: * lauteres Gold dem König der Äonen * und Weihrauch dem Gotte aller, * Myrrhe aber dem Unsterblichen, * der drei Tage sollte im Tode verbleiben. * All ihr Völker, kommt, wir wollen ihn verehren, * der ward geboren, um unsere Seelen zu retten.
Ton 4. ( von Ioannes Monachos )
Ehre: Freu dich, Jerusalem; * feiert alle ein Fest, die ihr liebet Sion! * Heute wurde gelöst die uralte Fessel * der Verurteilung des Adam. * Das Paradies ward uns geöffnet, * die Schlange vernichtet. * Denn jene, die diese einst hatte betrogen, * erblickt sie nun als Mutter des Bildners. * O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! * Die bewirkte den Tod allem Fleische, * das Werkzeug der Sünde, * ist zum Erstling des Heiles für alle Welt geworden * durch die Gottesgebärerin. * Denn als Kindlein ist aus ihr geboren * Gott in all seiner Vollkommenheit. * Durch die Geburt versiegelt er die Jungfräulichkeit, * löst die Stricke der Versündigungen durch die Windeln. * Durch sein Kindsein heilt er die Wehen der Eva, * die sie erlitt in Schmerzen. * Tanzen soll nun die ganze Schöpfung und springen. * Denn sie zurückzurufen ist Christus gekommen * und zu retten unsere Seelen.
( von Anatolios )
Jetzt, Theotokion: In der Höhle nahmest, Christus Gott, du Wohnung, * es empfing dich die Krippe, * die Hirten und Magier fielen nieder. * Da ward erfüllt die Botschaft der Propheten. * Und die Mächte der Engel * gerieten in Erstaunen und brachen aus in die Worte: * Ehre sei deinem Herabstieg, * allein Menschenliebender.
Tropar
Ton 4.
Deine Geburt, Christus unser Gott, * ließ aufgehen der Welt das Licht der Erkenntnis. * Denn in dieser wurden durch einen Stern belehrt, * jene, die den Sternen dienten, * dich zu verehren als die Sonne der Gerechtigkeit * und dich zu erkennen als Aufgang aus der Höhe. * Herr, Ehre sei dir.
Sedalen 1
Ton 1.
Für uns Unverständige hat sich der langmütige Erlöser in eine Krippe gelegt, und hat um unseretwillen die Gestalt eines Kindes angenommen. Dich besingen die Hirten mit den Engeln und rufen: Ehre und Anbetung sei Dir, Christus, unserem Gott, der in die Welt gekommen ist und unser erdgeborenes Sein vergöttlicht hat.
Für uns Unverständige hat sich der langmütige Erlöser in eine Krippe gelegt, und hat um unseretwillen die Gestalt eines Kindes angenommen. Dich besingen die Hirten mit den Engeln und rufen: Ehre und Anbetung sei Dir, Christus, unserem Gott, der in die Welt gekommen ist und unser erdgeborenes Sein vergöttlicht hat.
Sedalen 2
Ton 3.
Die Gottesgebärerin hat in ihrem Schoße den Anfangslosen und Unfassbaren, der gleichen Wesens mit dem unsichtbaren Vater ist, als einen Körper getragen: die eine Gottheit in der unvermischten Dreifaltigkeit. Allbesungene, deine Gnade ist der Welt erstrahlt, und so singen wir dir ohne Unterlass: Freue dich, reine Jungfrau und Mutter.
Die Gottesgebärerin hat in ihrem Schoße den Anfangslosen und Unfassbaren, der gleichen Wesens mit dem unsichtbaren Vater ist, als einen Körper getragen: die eine Gottheit in der unvermischten Dreifaltigkeit. Allbesungene, deine Gnade ist der Welt erstrahlt, und so singen wir dir ohne Unterlass: Freue dich, reine Jungfrau und Mutter.
Hochpreisung
Wir hochpreisen Dich, / Lebenspender Christus, / der um unsretwillen geboren ward im Fleische // von der unvermählten und allreinen Jungfrau Maria.
Prokimenon des Orthros
Ton 4.
Aus dem Schoß habe Ich Dich vor dem Morgenstern gezeugt. / Es schwor der Herr, und Er wird nicht bereuen.
Vers: Es sprach der Herr zu meinem Herrn: Sitze zu Meiner Rechten, bis ich Deine Feinde hinlege als Schemel Deiner Füße.
Evangelium des Orthros
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
Mit der Geburt Jesu Christi aber war es so: Als nämlich Maria, seine Mutter, dem Joseph verlobt war, fand es sich, noch ehe sie zusammengekommen waren, dass sie schwanger war vom Heiligen Geist. Joseph aber, ihr Mann, weil er gerecht war und sie nicht öffentlich bloßstellen wollte, beschloss, sie heimlich zu entlassen.
Als er aber dieses erwog, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: „Joseph, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn das in ihr Gezeugte ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus heißen; denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden.” Dies Ganze aber ist geschehen, damit erfüllt werde, was vom Herrn gesagt ist durch den Propheten, welcher spricht: «Siehe, die Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und man wird ihm den Namen Emmanuël geben», was übersetzt bedeutet: «Mit uns ist Gott. »
Als Joseph vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm der Engel des Herrn aufgetragen hatte, und nahm seine Frau zu sich, und er erkannte sie nicht, bis sie ihren erstgeborenen Sohn gebar; und er gab ihm den Namen Jesus. (Mt 1, 18-25)*
Stichire des Fests
Ton 6.
Ehre sei Gott in den Höhen, und auf Erden Friede. Heute nimmt Bethlehem auf den, der allezeit mit dem Vater thront. Heute verherrlichen die Engel das geborene Kindlein gotteswürdig: Ehre sei Gott in den Höhen und auf Erden Friede, unter den Menschen ein Wohlgefallen!
Ode 1
Erster Kanon zum Fest, Ton 1.
Dichtung des Kosmas.
Irmos: Christus wird geboren, rühmet Christus aus dem Himmel, Christus auf Erden: erhebet euch, singet dem Herrn die ganze Erde, und in Fröhlichkeit lobsingt ihr Völker, denn Er ward verherrlicht.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt.
Den nach dem Bilde Gottes Geschaffenen, aber durch die Übertretung Gefallenen und gänzlich dem Verderben Überantworteten, der das bessere göttliche Leben verloren hatte, den erneuerte der weise Schöpfer, denn er ward verherrlicht.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt.
Da der Schöpfer sieht den Untergang des Menschen, den Er mit seinen Händen schuf, neigt Er die Himmel und kommt herab: seine Natur nimmt Er aus der göttlichen und reinen Jungfrau an und wird Fleisch, denn er ward verherrlicht.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt.
Christus, der Gott, der die Weisheit, das Wort und die Kraft, der Sohn und das Leuchten des Vaters ist, der verborgen den überweltlichen und irdischen Kräften, ward Mensch und hat uns erneuert, denn er ward verherrlicht.
Zweiter Kanon des Fests, Ton 1.
Dichtung vom Mönch Johannes, in Jamben.
Irmos: Es hat der Herr erlöst Sein Volk in Wunderkraft des Meer's gewalt'ge Wasserwogen trocknend einst. Indem nach eignem Willen Er geboren ward aus einer Jungfrau machte Er uns freien Weg, Er, der als Gott und Mensch von uns verherrlicht wird!
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Offenkundig ließ der geweihte Leib das lebenspendende Wort gleich dem nichtverbrennenden Dornbusch hervorsprießen: Gott erschien in der Gestalt der Menschen und befreite den beklagenswerten Leib der Eva vom alten und bitteren Fluch. Ihn verherrlichen alle Erdgeborenen.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Einst wies der Stern den Weisen die Sonne - das Wort, das gekommen war, die Sünde zu überwinden. Mit Freuden schauten sie Dich in einer armseligen Höhle in Windeln gehüllt, Dich, den Gott und Menschen.
Ode 3
Erster Kanon zum Fest, Ton 1.
Irmos: Du, vor Ewigkeiten aus dem Vater unverweslich Gezeugter, und aus der Jungfrau ohne Samen Fleisch gewordener Sohn: Christus, o Gott, Dir rufen wir zu: der Du erhöht hast unser Horn, heilig bist Du, o Herr.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt.
Erstaunt rief der staubgeborene Adam, der einst des höheren Hauches teilhaftig, durch die Verlockung des Weibes aber der Verwesung überantwortet worden war, aus, da er sah, dass Christus vom Weibe geboren wurde: der Du um meinetwillen geworden bist wie ich, heilig bist Du, o Herr.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt.
Gleichgeworden bist Du dem aus Lehm Gestalteten, dem ärmlichen Geschlecht, o Christus. Durch Deine Teilnahme aber am bitteren Fleische, hast Du diesem, göttliche Eigenschaften verliehen, der Du Mensch geworden und Gott geblieben bist und erhöht hast unser Horn, heilig bist Du, o Herr.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt.
Freue dich, Bethlehem, du Königin unter den Fürsten Juda's: denn der, der Israel weidet und von den Cherubim auf den Schultern getragen wird, der sichtbar aus dir hervorging und unser Horn erhöhte, Christus, ist König über alle.
Zweiter Kanon des Fests, Ton 1.
Irmos: Nimm an Wohltäter, Deiner Diener Lobgesang, demütige des Feindes frech erhob'nen Stolz! Bewahrend frei von Sünde, o Allsehender, die Sänger, welche auf des Glaubens Boden stehn. O Seliger, in unerschütterlicher Kraft!
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Es fürchtete sich vor dem erstaunlichen Schauspiel die Menge der Wachenden auf dem Felde - die gewürdigt wurden, die glückselige Geburt der keuschen Braut zu sehen und das Heer der Unkörperlichen sing: Christ der König ist jungfräulich Fleisch geworden.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Der in den Höhen der Himmel regiert ist, bewegt von Mitleiden unter uns erschienen, indem er geboren wurde, von einer unvermählten Braut. Von je unkörperlich bekleidete sich das Wort mit Fleisch im letzten Zeitalter der Welt, um zu sich zu führen die erste seiner Kreaturen, welche gefallen war.
Hypakoi
Ton 8.
der Anhub der heiden brachte der Himmel Dir, Kind in der Krippe, dar, da er die Weisen rief durch einen Stern. Auch setzte sie in Staunen nicht Szepter und Thron, sondern die äußerste Armut. Was gibt es Geringeres als eine Höhle? Was Demütigeres als Windeln, in denen der reichtum der Gottheit strahlt? Herr, Ehre sei Dir!
Ode 4
Erster Kanon zum Fest, Ton 1.
Irmos: Aufgeblüht bist du, Christus, Zweig aus der Wurzel Jesse, und Blume aus derselben, aus der Jungfrau, dem beschatteten Berg, bist du gekommen. Gepriesener: Fleisch geworden aus der vom Manne Unberührten. Der Du Körperlos bist und Gott, Ehre sei Deiner Kraft, o Herr.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt.
Christus, den Jakob einst als die Erwartung der Völker verkündete, Du erstrahltest aus dem Stamme Juda und bist gekommen, die Macht von Damaskus: und die Beute Samariens zu nehmen, bist gekommen, um den Wahn zu bekehren zum gottgefälligen Glauben. Ehre sei Deiner Kraft, o Herr.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt.
Einst brachten Dir, Gebieter, die in die Worte des Sehers Balaam eingeweihten weisen Sterndeuter die Erstlingsgaben der Heiden. Du hast sie mit Freude erfüllt, da Du einem Sterne gleich aus Jakob erstrahltest und sie annahmst. Ehre sei Deiner Kraft, o Herr.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt.
Christus, wie Regen auf ein Vlies kamst Du zum jungfräulichen Schoß herab, gleich den Tropfen auf die Erde. Die Äthiopier und Tharser, die Inseln der Araber, Saba und Medien, die Beherrscher der ganzen Erde fielen vor Dir nieder, o Erlöser. Ehre sei Deiner Kraft, o Herr.
Zweiter Kanon des Fests, Ton 1.
Irmos: Des menschlichen Geschlechtes Wiederherstellung besang weissagend Habakuk einst, der Prophet, dem vorbildlich das hohe Wunder ward gezeigt! Denn aus der Jungfrau Berge ging ein Kind hervor zu der gesammten Menschheit Neuschöpfung - das Wort!
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt
Du bist freiwillig zu uns gekommen, uns gleich zu werden, uns Sterblichen und du hast aus einer Jungfrau Fleisch angenommen, o Allerhöchster, Gott dem Wesen nach, um das Gift aus dem Haupte der Schlange zu zerstören und uns alle aus sonnenlosen Toren in den lebensspendenden Glanz zu führen.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Völker, die einst in das Verderben gefallen waren, und die den Schlägen deines grimmigen Feindes entgangen sind, erhebt die Hände und - geschlagen wie ihr seid - singt zur Ehre Christi, unserem einzigen Wohltäter, der aus Mitleid zu uns gekommen ist.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Jungfrau, geboren aus der Wurzel Jesses, du hast die Grenzen der menschlichen Natur überschritten, indem du das ewige Wort des Vaters geboren hast, als es, seltsame Erniedrigung, aus deinem Schoße hervor zu gehen, geruhte, ihn versiegelt lassend.
Ode 5
Erster Kanon zum Fest, Ton 1.
Irmos: Gott des Friedens, Vater der Erbarmungen, Du hast gesandt den Engel Deines großen Rats, welcher uns den Frieden verleiht. Deshalb zum Lichte der Gotteserkenntnis geführt, erwachend aus der Nacht, preisen wir Dich, o Menschenliebender.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt.
Unter die Knechte ließest Du dich dem kaiserlichen Befehle nach eintragen und hast uns, die Knechte der Sünde und des Feindes befreit, o Christus. Gänzlich um unseretwillen arm geworden, hast du durch diese Einigung und Gemeinschaft den aus Erde Geschaffenen vergöttlicht.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt.
Siehe, die Jungfrau hat, wie vorherverkündet, im Schoße empfangen und gebiert, doch Jungfrau bleibend, den menschgewordenen Gott. Sie, durch die wir Sünder mit Gott versöhnt wurden, die wahrhaftig Gottesgebärerin, besingen wir Gläubigen in Wahrheit.
Zweiter Kanon des Fests, Ton 1.
Irmos: Die wir aus unserer Übeltaten finsterer Nacht erwachend Dir, o Christus, bringen unser Lied, zum Dank für alles, was Du hast an uns getan; o gib Versöhnung uns und ebne unsern Pfad, damit auf ihm wir wandeln zu des Ruhmes Höhn!
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Indem der Herr durch sein Kommen im Fleische ein für allemal ein Ende setzte den grausamen Feindseligkeiten wider ihn, zerstörte er die Macht des gewaltigen Mörders der Seelen, indem er die Welt mit den unkörperlichen Wesen versöhnte, macht er den Schöpfer gnädig gegen seine Kreatur.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Das Volk, das vormals im Dunkel lebte, gewahrte an diesem Tage am Himmel das Zeichen nächtlicher Feuer. Der Sohn brachte Gott die Völker seines Erbes und verströmte geheimnisvoll seine Gnade dort, wo vor allem die Sünde geherrscht hatte.
Ode 6
Erster Kanon zum Fest, Ton 1.
Irmos: Der Fisch gab den Jonas wieder unversehrt zurück, so, wie er ihn empfing. Das der Jungfrau innewohnende und Fleisch annehmende Wort ging hindurch, sie unversehrt bewahrend, denn vor der Verwesung, die es nicht erlitt, bewahrte es auch die Gebärerin.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt.
Nun ist Christus, unser Gott, gekommen und Fleisch geworden, den der Vater aus seinem Schoße vor dem Morgensterne gezeugt hat. Der die allreinen Kräfte an Zügeln führt, liegt in der Krippe unvernünftiger Tiere, und in zerrissene Windeln ist gehüllt, der da löst die in Sünden vielfach verstrickten Gefangenen.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt.
Dem Stamme Adams ist ein neues Kind, ein Sohn geboren und den Gläubigen gegeben. Er ist der Vater der kommenden Ewigkeit, Er ist Fürst und heißt der Engel des großen Rats. Er ist der starke Gott und Gewalt über alle Schöpfung.
Zweiter Kanon des Fests, Ton 1.
Irmos: Es musste in des Seetiers Innern Jonas einst im Kampfe mühen sich mit der gewalt'gen Flut. Doch ich, verwundet von des Feindes Wurfgeschoss Ruf' Dich, o Christus an, der Du die Übel hebst; Komm eilends und von meinem Leichtsinn heile mich!
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Der von Anfang vor Gott war und selbst Gott ist, das Wort, indem er sah, daß unsere Natur nicht fähig war, sich selbst zu schützen, stärkte er sie. Er stieg herab im Augenblick, verband sich mit ihr und ließ sie erneut frei erscheinen aus seinen Leiden.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Er ist für uns aus den Seiten Abrahams hervorgegangen, um aufzuheben seine Söhne, die in die Finsternisse der Sünde gefallen waren, welche sie zur Erde gebeugt hatten. Er, der im Licht wohnt und der heute, trotz seiner Würde, sich mit einer Krippe begnügt, um des Heiles der Sterblichen willen!
Kondak
Ton 3.
Die Jungfrau gebiert heute den Überseienden und die Erde bietet die Höhle dem Unzugänglichen. Engel lobpreisen mit den Hirten. Magier ziehen des Weges mit dem Stern. Denn für uns ist geboren als neues Kind der Gott vor der Weltzeit.
Ikos
Bethlehem hat das Paradies geöffnet, kommt und lasset uns schauen: Unsere Nahrung haben wir im Geheimnis empfangen: kommt und lasset uns annehmen, in der Krippe ruhet das paradiesische Geheimnis. Dort ist erschienen die nicht getränkte Wurzel, die uns die Vergebung erstrahlen ließ, dort hat sich eröffnet der unergründbare Brunnen, aus dem zu trinken schon David einst dürstete, dort hat die Jungfrau das Kind geboren, das das Sehnen des Adams und des Davids stillte. Um seinetwillen eilen wir dorthin, wo Er geboren wurde, zu ihm, dem jungen Kind und allewigen Gott.
Synaxarion
Gott ist das Geborene, und die Mutter Jungfrau!

Hat je ein größeres Wunder die Schöpfung gesehen?

Die jungfräuliche Maria gebar den Gott am fünfundzwanzigsten Monatstage!

Ode 7
Erster Kanon zum Fest, Ton 1.
Irmos: Betend verachteten die Jünglinge, zur Gottesfurcht erzogen, den gottlosen Befehl und erschraken nicht vor der Drohung des Feuers, sondern in den Flammen sangen sie: Der Väter Gott, gelobt bist Du.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt.
Der Lichtglanz erschreckte die Hirten auf dem Felde, denn die Herrlichkeit des Herren umleuchtete sie, und der Engel rief ihnen zu: Singet, denn Christus ist geboren. Gott unserer Väter, gelobt bist Du.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt.
Während der Engel sprach, begannen die himmlischen Heerscharen das Lied: Ehre sei Gott in der Höhe, und Frieden auf Erden unter den Menschen des Wohlgefallens, Christus ist erstrahlt. Gott unserer Väter, gelobt bist Du.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt.
Welch Rede ist das? sprachen die Hirten. Lasset uns gehen und schauen, was geschehen ist, den Geborenen, den göttlichen Christus. Und da sie nach Bethlehem kamen, beteten sie und sangen mit der Mutter: Gott unserer Väter, gelobt bist Du.
Zweiter Kanon des Fests, Ton 1.
Irmos: Von Liebe zum Könige des Alls erfüllt, verachteten die Jünglinge den gottlosen Befehl des rasenden Tyrannen einst voll Mut! Das Feuer wich vor ihnen, die zum Herrn im Glauben sprachen: Ewig bist Du hoch gelobt!
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt
Sie verschlingt mit Wut die Diener, aber sie spart die Jünglinge, die Flamme, welche prasselt und zischt in dem siebenfach geheizten Ofen. Denn aus Erbarmen mit ihnen, die sie umgibt, gewährt der Herr Tau die Fülle.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Christus, Helfer, du hast den Feind der Sterblichen mit Schande bedeckt, jetzt, da du in unaussprechlicher Weise Fleisch angenommen hast, wie einen Schild und da du ihnen in dieser Gestalt die Gabe der Vergöttlichung bringst, wonach das Verlangen uns fallen ließ aus der Höhe in die Abgründe der Finsternisse.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Du hast in deiner Allmacht die schreckliche Sünde den unendlichen Hochmut und wahnsinnige Überhebung einer wütenden Welt zerstört und die, die seit je davon angezogen wurden, rettest du an diesem Tage aus ihren Fallstricken, indem du dich freiwillig Fleisch werden ließest, o unser Wohltäter.
Ode 8
Erster Kanon zum Fest, Ton 1.
Irmos: Bild des übernatürlichen Wunders ist der Flammenofen, der nicht verbrennt die Jünglinge, die er empfing: So auch das Feuer der Gottheit nicht den Schoß der Jungfrau, in den es eingeht. Deshalb lasst uns preisend singen: Es lobe den Herrn die ganze Schöpfung und erhebe Ihn in alle Ewigkeit.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt.
Die Tochter Babels führte aus Zion die Söhne Davids als Gefangene zu sich; Geschenke tragende Söhne aber, die Magier, schickte sie zur gottragenden Tochter Davids, um den Herren anzubeten Deshalb lasset uns hochpreisend singen: Es lobe den Herrn die ganze Schöpfung und erhebe ihn in alle Ewigkeit.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt.
In Trauer verstummte einst der Harfengesang, denn die Söhne Zions sangen nicht auf fremder Erde. Da Christus aber in Bethlehem erschien, vernichtete Er die Versuchung Babylons und den falschen Gesang. Deshalb lasset uns hochpreisend singen: Es lobe den Herrn die ganze Schöpfung und erhebe Ihn in alle Ewigkeit.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt.
Wie einst Babylon den Reichtum der Königin Zion nahm, so hat Christus in Zion die Schätze und Könige Babylons zu sich gezogen, da sie dem weisenden Sterne folgten. Deshalb lasset uns hochpreisend singen: Es lobe den Herrn die ganze Schöpfung und erhebe Ihn in alle Ewigkeit.
Zweiter Kanon des Fests, Ton 1.
Irmos: Von den im Feuer nicht verbrannten Jünglingen ward vorgebildet einst der jungfräuliche Schoß, der wunderbar nach der Geburt blieb unversehrt. Zwei Völker ruft durch Eine Wundertat die Gnade auf, zu künden des Allmächtgen Ruhm.
Wir segnen den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Der Beschmutzung ihrer wahnwitzigen Versuchung entfliehend - sich zum Gott zu machen - singt die ganze Schöpfung, wie die Jünglinge, zitternd, von dem ewigen Spott, wie es sich herabgelassen hat. Sie fürchtet ein nicht annehmbares Gebet darzubringen, denn sie war verweslich, obwohl die Weisheit ihr Bestehen fortbestehen ließ.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Du kommst, die verirrte menschliche Natur von den wüsten Bergen auf blühende Weiden heimzuführen, o Auferstehung der Völker, mache ein Ende dem grausamen Menschenmord. Du, der du in deiner Güte erschienen bist, als Mensch und als Gott.
Wir loben, segnen und beten an den Herrn; wir besingen ihn in Hymnen und hocherheben ihn in Ewigkeit.
Ausruf zu "Hochpreise"
Hochpreise meine Seele, die geehrtere und verehrtere, als die himmlischen Mächte, die allreine Jungfrau und Gottesgebärerin.
Ode 9
Erster Kanon zum Fest, Ton 1.
Irmos: Seltsames und unfassbares Geheimnis, das ich erblicke: Als Himmel die Höhle, als cherubischer Thron die Jungfrau, als Raum die Krippe, in welcher liegt der von keinem Raum Begrenzte, Christus, der Gott, den wir lobsingend erheben.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt.
Da die Magier den seltsamen Lauf des ungewohnten, neuen, aufgestrahlten Sternes staunend erkannten, vernahmen sie, dass Christus, der König, in Bethlehem zu unserer Erlösung geboren ward.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt.
Wo ist der neugeborene, königliche Knabe, von dem die Magier reden, und dessen Stern erschienen ist? Fragte nach List sinnend der rasende Herodes, denn er wollte Christus töten.
Ehre, Herr, Deiner heiligen Geburt.
Es forschte Herodes nach der Zeit des Sternes, unter dessen Führung die Magier Christum anbeteten und ihm Geschenke darbrachten. Der Stern aber führte sie wieder in ihre Heimat, und so ließen sie den schreckensverbreitenden Kindermörder vor aller Welt beschämt zurück.
Zweiter Kanon des Fests, Ton 1.
Irmos: Es wäre leichter, Schweigen zu bewahren aus Furcht, denn Jungfrau zu ersinnen, ist gar schwer, aus Liebessehnsucht Lieder, die in Harmonie zusammenklingen. Aber gib du selbst uns Kraft, so viel, daß unserem Sterben, Mutter, sie entspricht.
Ehre dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
Nachdem wir die bescheidenen Gestalten gesehen haben, und sahen, wie die Schatten von dem Worte wichen, o reine Mutter, nun da er sich zeigt, hervorgegangen aus der verschlossenen Pforte und da wir gewürdigt werden, das Licht der Wahrheit zu sehen, preisen wir zu Recht deinen Schoß.
Jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Indem es sein Gelübde verwirklicht hat und die Ankunft Gottes gesehen hat, erfleht das Volk, welches den Christus liebt, heute die Wiedergeburt, denn in ihr ist Leben. Gewähre ihm, o unbefleckte Jungfrau, die Gnade, diese Herrlichkeit anzubeten.
nach 9. Ode
Aus der Höhe hast Du uns heimgesucht, Du unser Erlöser, Du strahlendes Licht, durch Dich haben die in der Finsternis und der Verdammung Seienden die Wahrheit gefunden, denn aus der Jungfrau ist uns der Herr geboren worden.
Ehre: Aus der Höhe hast Du uns heimgesucht, Du unser Erlöser, Du strahlendes Licht, durch Dich haben die in der Finsternis und der Verdammung Seienden die Wahrheit gefunden, denn aus der Jungfrau ist uns der Herr geboren worden.
Jetzt, Theotokion: Aus der Höhe hast Du uns heimgesucht, Du unser Erlöser, Du strahlendes Licht, durch Dich haben die in der Finsternis und der Verdammung Seienden die Wahrheit gefunden, denn aus der Jungfrau ist uns der Herr geboren worden.
Stichiren zum Lob
Ton 4.
Freuet euch, ihr Gerechten, jubelt, ihr Himmel, jauchzet, ihr Berge, denn Christus wurde geboren, es thronet die Jungfrau, den gleich den Cherubim wurde, da sie in ihrem Schoße Gott, das fleischgewordene Wort, trug. Es verwundern sich über das Kind die Hirten, und die Weisen spenden dem Herrscher ihre Gaben, die Engel besingen Ihn und sprechen: Unfassbarer Herr, Ehre sei Dir.
Die Gottesgebärerin und Jungfrau hat den Erlöser geboren und der ersten Eva Fluch getilgt, denn sie ist die Mutter der väterlichen Gnade geworden, da sie in ihrem Schoß das fleischgewordene Wort Gottes trug und das Geheimnis nicht offenbart hat. Im Glauben preisen wir sie, rufen und sprechen mit ihr: Unaussprechlicher Herr, Ehre sei Dir.
Kommt, lasset uns preisen die Mutter des Erlösers, die auch nach der Geburt Jungfrau geblieben ist: Freue dich, du beseelte Stadt des Königs und Gottes, in dir hat Christus gewohnt und die Erlösung bereitet. Lasset uns mit Gabriel singen, mit den Hirten preisen und rufen: Gottesgebärerin, bitte den aus; dir Geborenen uns zu erretten.
Der Vater war gnädig, Körper wurde das Wort, und die Jungfrau gebar den Mensch gewordenen Gott. Der Stern verkündete es, die Weisen beteten es an, die Hirten verwunderten sich, und die Schöpfung jubelt.
Ton 6.
Ehre: Zu der Zeit Deiner Herabkunft auf die Erde war die erste Schätzung der Menschheit, aufschreiben wolltest Du die Menschen, die da glaubten an Deine Geburt. Deshalb gab der Kaiser den Befehl. Durch Deine Geburt hast Du Deine ewige und anfangslose Herrschaft erneuert. So bringen wir Dir nicht gewählte Rede, sondern den ganzen Reichtum der rechtgläubigen Lehre dar, dem Gott und Erlöser unserer Seelen.
Ton 2. ( des Mönchs Johannes )
Jetzt, Theotokion: Heute wird Christus zu Bethlehem von der Jungfrau geboren, heute nimmt Anfang der Anfangslose, und das Wort wird Fleisch. Die himmlischen Kräfte freuen sich und es jauchzen die Menschen auf der Erde, die Weisen bringen dem Herrscher Geschenke, die Hirten verwundern sich über Deine Geburt; wir aber singen ohne Unterlass: Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.
Erste Antiphone
Vers 1: Ich will Dich preisen, Herr, aus meinem ganzen Herzen, all Deine Wundertaten erzählen.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Vers 2: Im Rate der Aufrechten und in der Versammlung die großen Werke des Herrn.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Vers 3: Ihre Auswahl ist getroffen nach all Seinem Gefallen.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Vers 4: Lobpreis und Pracht sind Sein Werk und Seine Gerechtigkeit bleibt in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Ehre dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, Erretter, errette uns.
Zweite Antiphone
Vers 1: Selig der Mann, der fürchtet den Herrn, er wird großes Gefallen haben an Seinen Geboten.
Errette uns, Sohn Gottes, geboren aus der Jungfrau, die wir Dir singen: Alleluia.
Vers 2: Mächtig wird sein auf Erden sein Same. Das Geschlecht der Aufrechten wird man preisen.
Errette uns, Sohn Gottes, geboren aus der Jungfrau, die wir Dir singen: Alleluia.
Vers 3: Ehre und Reichtum sind in seinem Hause, und seine Gerechtigkeit bleibt in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Errette uns, Sohn Gottes, geboren aus der Jungfrau, die wir Dir singen: Alleluia.
Vers 4: Aufgegangen ist im Dunkel das Licht den Aufrechten, er, der Erbarmende, Barmherzige und Gerechte.
Errette uns, Sohn Gottes, geboren aus der Jungfrau, die wir Dir singen: Alleluia.
Dritte Antiphone
Vers 1: Es sprach der Herr zu meinem Herrn: Setz Dich zu Meiner Rechten.
Deine Geburt, Christus unser Gott, * ließ aufgehen der Welt das Licht der Erkenntnis. * Denn in dieser wurden durch einen Stern belehrt, * jene, die den Sternen dienten, * dich zu verehren als die Sonne der Gerechtigkeit * und dich zu erkennen als Aufgang aus der Höhe. * Herr, Ehre sei dir.
Vers 2: Bis ich hinlege Deine Feinde als Schemel Deiner Füße.
Deine Geburt, Christus unser Gott, * ließ aufgehen der Welt das Licht der Erkenntnis. * Denn in dieser wurden durch einen Stern belehrt, * jene, die den Sternen dienten, * dich zu verehren als die Sonne der Gerechtigkeit * und dich zu erkennen als Aufgang aus der Höhe. * Herr, Ehre sei dir.
Vers 3: Den Stab der Macht wird Dir aussenden der Herr von Sion, und so herrsche inmitten Deiner Feinde.
Deine Geburt, Christus unser Gott, * ließ aufgehen der Welt das Licht der Erkenntnis. * Denn in dieser wurden durch einen Stern belehrt, * jene, die den Sternen dienten, * dich zu verehren als die Sonne der Gerechtigkeit * und dich zu erkennen als Aufgang aus der Höhe. * Herr, Ehre sei dir.
Vers 4: Mit Dir ist der Ursprung am Tag Deiner Macht, im Glanz Deiner Heiligen.
Deine Geburt, Christus unser Gott, * ließ aufgehen der Welt das Licht der Erkenntnis. * Denn in dieser wurden durch einen Stern belehrt, * jene, die den Sternen dienten, * dich zu verehren als die Sonne der Gerechtigkeit * und dich zu erkennen als Aufgang aus der Höhe. * Herr, Ehre sei dir.
Einzugsvers
Aus dem Schoß habe Ich Dich gezeugt vor dem Morgenstern. Geschworen hat es der Herr und es wird Ihn nicht gereuen: Du bist Priester auf ewig nach der Ordnung des Melchisedek.
Prokimenon zur Liturgie
Ton 8.
Die ganze Erde bete Dich an und singe Dir, / ja singe Deinem Namen, o Höchster.
Vers: Jubelt dem Herrn, die ganze Erde, ja singet Seinem Namen, gebet Herrlichkeit bei Seinem Lob.
Apostellesung zur Liturgie
Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die Galater
Gal 4, 4-7 ( Stelle lesen: Gal 4, 4-7 )
Alleluïa zur Liturgie
Ton 1.
Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und Seiner Hände Werk kündet das Firmament.
Vers: Ein Tag ergießt dem anderen ein Wort, und eine Nacht kündet der anderen Erkenntnis.
Evangeliumslesung zur Liturgie
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
Als aber Jesus zu Bethlehem in Judäa geboren war, in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Magier aus dem Osten nach Jerusalem herbei und sprachen: „Wo ist der geborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern aufsteigen sehen und sind gekommen, ihm zu huldigen.” Als aber der König Herodes es hörte, war er aufgewühlt und ganz Jerusalem mit ihm. Und er versammelte alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden sollte. Sie aber sagten ihm: „Zu Bethlehem in Judäa; denn so ist es geschrieben durch den Propheten: «Und du, Bethlehem, Land Juda, bist keineswegs die geringste unter den Fürstenstädten Judas; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der mein Volk Israël weiden wird.»” Dann rief Herodes heimlich die Magier und erkundete von ihnen genau die Zeit des Erscheinens des Sterns. Er sandte sie nach Bethlehem und sprach: „Ziehet hin und forschet genau nach dem Kindlein; sobald ihr es aber gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige.”
Als sie aber dem König zugehört hatten, zogen sie hin, und siehe, der Stern, den sie aufsteigen gesehen hatten, ging ihnen voran, bis er kam und oben über dem Ort stehen blieb, wo das Kindlein war. Als sie aber den Stern sahen, freuten sie sich mit überaus großer Freude. Sie kamen in das Haus und sahen das Kindlein mit Maria, seiner Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm; sie öffneten ihre Schätze und brachten ihm Gaben dar: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Und weil sie im Traum Weisung empfangen hatten, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren, entwichen sie auf einem anderen Weg in ihr Gebiet. (Mt 2, 1-12)*
Anstelle des "Wahrhaft würdig"
Ton 1.
Hochpreise, meine Seele, sie, die geehrter ist und gepriesener als die Scharen oben, die allreine Jungfrau, die Gottesgebärerin.

Ein Geheimnis, fremd und unfassbar, erblicke ich: Die Höhle als Himmel, als cherubischen Thron die Jungfrau, die Krippe als Ort, an dem ward niedergelegt Christus Gott, Den nichts kann in sich fassen: Ihn besingen und preisen wir hoch.

Kommunionvers
Erlösung sandte der Herr Seinem Volk.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Übersetzung: Erzpriester Peter Plank, Würzburg.
In den Abflogen können einzelne Textstücke auch von anderer Übersetzern übertragen worden sein.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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